Völlig falsche Sichtungskriterien bei der Talent-Auswahl (von LZ/Stp)?

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  • Da nur echte Spitzenkräfte viel (an Geld) wert sind, kamen die Kulturminister auf eine bahnbrechende Idee: Jeder, der schon im Kindergarten Buchstaben schreiben konnte, sollte aussortiert, vom Rest der Unfähigen abgesondert u. als Talent speziell gefördert werden. Schon kurz nach Beginn erntete man Früchte, da nun plötzlich immer mehr schon 4-jährig schreiben konnten. (Grund: einige Eltern saßen wochen- und monatelang mit ihren kleinen 3-jährigen u. paukten Buchstabenschreiben!) Flächendeckend gab es bald Förderstützpunkte für die künftige Elite. Auch viele Lehrer rissen sich darum, hier mitwirken zu dürfen. Sie bekamen eigene edel wirkende Uniformen, damit jeder sie - auch sie selbst sich als die besseren Kollegen - sofort erkannte. Ein Ruck ging durchs Land! Talente, die bockig den nachmittäglichen und WE-Unterricht störten, wurden rausgeworfen, durch andere ersetzt, deren Eltern schon darauf brannten, über die sichtenden Talenttage mit einsteigen zu dürfen, den Wert ihres Nachwuchses zu steigern. Mangel an Kandidaten gab es so nie. Im internen Schulvergleich bewiesen die Talente ihre Klasse und ihr Recht auf Auswahl immer mehr u. fast sämtliche Einsen gingen an sie, was die Stützpunktlehrer und Eltern sehr stolz machte und im Eifer befeuerte. Der Rest ließ nach u. gab irgendwann chancenlos auf, was das Programm nur darin bestätigte, die Bessten ausgefiltert zu haben. In der Pubertät kam es zwar zu einigen plötzlichen Ausfällen und auch Selbstmorden, aber so etwas kann immer vorkommen und zum Glück griff die Presse dies nie auf, schließlich hätte sonst die Wirtschaft, die eine Elite benötigt, keine Anzeigen mehr dort geschaltet. Auch aus dem Ausland konnten über die Elitenförderung schon früher frische Arbeitskräfte gewonnen werden, deren Zahl die der Ausfälle mehr als kompensierte. Die Stützpunkte arbeiteten also fürs System sehr profitabel. So kam es zu einer echten Erfolgsgeschichte... Etc. pp. Ff.

    Jeder Erwachsene kann nur so gut spielen, wie er als Kind trainiert wurde....

  • Fussball ist besser als nichts, aber noch lange nicht alles.


    Der Satz gefällt mir! Ich empfehle gerne als Alternative das Angeln, wenn das KInd keinen Bock auf Fussball hat und die hohen Erwartungen der Eltern nicht erfüllen will. Angeln ist den meisten Eltern zu langweilig. Leider verstehen nicht alle den Wink mit dem Zaunpfahl! Den Kids sage ich unter vorgehaltener Hand, das sie ruhig weiter mit ihren Freunden nach Herzenslust während der Arbeitszeit von Papi und Mammi kicken sollen, wenn ihnen danach ist. Zur C-Jugend können sie dann wieder einsteigen. Bis dahin haben die Eltern registriert, das aus dem Kind kein Nationalspieler wird und auch kein hochdotierter Profivertrag zu erwarten ist. Auf den Boden der Tatsachen angelangt, stellen sie schließlich fest, das sie auch ohne die Staubfänger (Fussballpokale und -medaillen) ein glückliches Kind haben.

  • Dann werden sie bei dir wenigstens nicht schon mit 12 ausgemustert, quasi komplett abgeschrieben, in einer Geellschaft, wo ständig "lebenslanges Lernen" beschworen wird: absurd! Ich konnte übrigens bis 36 mit Links nicht mal den Ball stoppen, im Wiesenfußball war's ja egal, wozu mit Mühe üben... Da ich dann nach der ersten "Bunte-Liga"-Meisterchaft Blut geleckt hatte, noch in einen Verein ging, brachte ich es mir einfach an einer Wand bei, 2- bis 3mal je Woche 30 Minuten dagegen schießen, mit links erst nur irgendwie treffen, dann stoppen, schießen und flanken. Nach einem Jahr landete die erste Flanke exakt wie gewollt auf dem Mitspielerkopf - Tor. Lebenslang gelernt, geht also! Das erste Tor mit Links folgte, grad am Montag wieder so abgezogen, dass der Torwart den Ball nicht festhalten konnte, ein Mitspieler den Ausgleich abstauben konnte.
    Wie kann man da Kindern mit 12 ernthaft vermitteln, dass sie es nie zu etwas bringen werden, nur weil sie am Sichtungstag nicht exakt genauso gut kicken wie der (nach subjektiven Kriterien) vermeintlich einen Tick Bessere? Die Differenzen, die ich "sichte", sind immer recht marginal, verändern sich oft schnell, höchstens die Sicherheit o. allg. "Aggressivität" ist per Übung hier und da irgendwann größer: bei drei bzw. vier statt ein bzw. zwei Trainings die Woche plus viel besseren Trainern, mehr Disziplin u. Events im LZ (als sich selbst manipulativ erfüllender Prophezeihung also) wohl kein Wunder!
    Ich finde so diesen ganzen Tanz ums goldene Kalb recht absurd, aber eben durchaus wirksam: vor allem im Negativen, außer bei den Robusteten, die man so - schon etwas ähnlich wie bei Kälbern - heranzüchtet... Daher gibt es doch offiziell keinen objektiv transsparenten Kriterienkatalog - jeder könnte ihn in seiner Gewichtung, seiner Indizierung etc. locker hinterfragen, schnell als lächerlich entlarven: also lieber im Geheimen, mit wichtiger Miene geheimnistuerisch Kinder besichtigen u. beurteilen? Sorry, aber lesen die denn alle kein pädagogisches Grundlagenwerk, wo ganz deutlich wird, dass diese Art praktizierter Talentsichtung eher einer Selbstfantasie der Sichter, ihrem statt kindlichem Willen entspringt, Kindern und ihrer spielerischen Kreativität, ihrem Freiheitssinn letztlich mehr schadet denn nutzt? Für mich ist das "offensichtlich", für euch nicht?

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  • @Kicker


    Du setzt ( zumindest im letzten Posting ) Sichtung mit "Ausmusterung" und "Abschreiben" gleich. Dem ist ja nun nicht so. Werden sie in der Vorrunde nicht zum Sichtungstraining eingeladen, spielen sie weiter in ihren Vereinen. Werden sie beim Sichtungstraining nicht in die Stützpunktauswahl genommen, spielen sie weiter in ihren Vereinen. Fliegen sie irgendwann aus der Stützpunktauswahl, spielen sie weiter in ihren Vereinen. Das ganze ist doch nur eine zusätzliche Förderung und fertig. Wichtiger ist für mich als Trainer, dass ich hier meiner Verantwortung gerecht werde.


    Bei den Jungs soll gar nicht erst Druck entstehen. Dementsprechend habe ich sie auf den Sparkassencup vorbereitet. Sie wussten, werden sie nicht eingeladen, hält sie ihr Trainer immer noch für gute Fußballer. Und das habe ich nicht nur so gesagt sondern meinte das auch so. Sie wussten, werden sie nicht eingeladen, ist das als Ansporn zu sehen, weiterhin gut zu trainieren und so vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt noch mal eine Chance zu erhalten. Enttäuschung ist okay und normal, aber danach macht der Fußball noch genauso viel Spaß wie vorher. Ich glaube das hat ganz gut geklappt, da die nicht-eingeladenen Spieler mit Spaß und Elan beim nächsten Training waren. Ich gebe dir allerdings recht, dass dies offensichtlich nicht jeder so sieht. Man bekommt beim Cup oder den DFB-Fortbildungen ja so einiges mit. Einige Trainerkollegen scheinen es persönlich zu nehmen, wenn Spieler von ihnen keine Einladung bekommen bzw. bei der Sichtung nicht in die Auswahl kommen. Da habe ich dann auch meine Befürchtung, dass diese ihrer Verantwortung nicht gerecht werden und die Jungs heiß machen bzw. dort zuviel Druck aufbauen. Ist aber nur eine Vermutung.


    Zudem ist es meine Pflicht, die Eltern schon im Vorfeld aufzuklären, damit diese wiederum kein Druck aufbauen. Weder bei sich und schon gar nicht bei den Kindern. Nach dem Cup habe ich die jeweiligen Einladungen persönlich zuhause vorbei gebracht und mit den Eltern ein Gespräch geführt. Das es eben nur ein Sichtungstraining ist und die Nichtaufnahme kein Beinbruch ist. Oder das auf sie einige zusätzliche Termine zukommen könnten, wenn der Junge genommen wird. Auch nicht ganz unwichtig !! Eben die ganze Geschichte ist rechte Licht zu rücken und keine überhöhten Erwartungen aufkommen zu lassen. Da hatte ich allerdings bei "meinen" Eltern leichtes Spiel. Sie sehen es locker, was mich sehr freut.


    Aber ich mache aus meinem Herzen keine Mördergrube: Für die eingeladenen Jungs würd's mich tierisch freuen, wenn sie es packen. Verdient hätten sie es. Aber wenn nicht waren eben andere zu diesem Zeitpunkt besser. Da vertraue ich auf die Kompetenz und Neutralität der Sichter. Meine Aufgabe ist es dann, die Jungs ( und ihre Mannschaftskameraden ) so gut zu machen, dass keiner mehr darum herum kommt, sie in die Auswahl zu nehmen.

  • Steini
    Diese Informationen über den Trainer an die Kinder und deren Eltern finde ich vorbildlich. Ich fände es auch schöner, wenn der Vereinstrainer vorher, aber zumindest zeitgleich informiert wird, wenn Spieler zum Stützpunkt eingeladen werden. Allerdings kann ich auch verstanden, das sich die DFB-Stützpunktleiter zunächst mit den Eltern des Talents unterhalten möchten. Sie sind ja auch im allgemeinen die ersten Ansprechpartner, wenn es um wichtige Entscheidungen des Kindes geht.
    Aber, wie du es schon richtig formuliert hast: du wirst auch immer Trainer und Eltern haben, die ihr angekratztes Selbstbewußtsein über sportliche Erfolge ihrer Kinder aufzupolieren wollen. Deshalb muß auch ihr Kind immer im Rampenlicht des Interesses stehen, während der Rest der Mannschaft lediglich Statistikenrollen besetzen darf! Doch statt sich weiterzubilden und es als Trainer selber irgendwann besser machen zu können, finden sie permanent ein Haar in der Suppe der Arbeit anderer.

  • Die Stp geben das Prinzip nur vor, das sich in Vereinen - auf niederer Stufe - fortsetzt. Wie schon an anderer Stelle erzählt, läuft das z.B. so: Man lässt "die Schlechten" in den Punktspielen komplett draußen sitzen. Beginnen sie mit Unsinn, werden sie angeschrien, dass Ruhe zu herrschen habe etc. Ab und an folgt eine Bemerkung wie "den Peter kann man ohnehin nicht gebrauchen", "wäre fürs Team natürlich besser, der Hassan kommt nicht" usw., denn direkt rauswerfen o. ausschließen kann man kein Mitglied. Irgendwann kann man dann aufatmen, das betreffende Kind bleibt weg. Doch ups: Plötzlich in der D benötigt man es wieder, daran hatte man nicht gedacht, als man das Team von 19 auf 11 "gesundschrumpfen" ließ. Was tun? Zum Zurückholen sind sie nun definitiv zu schlecht, die Lücke zu den Guten zu groß, also beginnt man sich umzuschauen: andere Teams wecken Begehrlichkeiten, der Abwerbungszyklus beginnt: hier jammern über die bösen anderen, die Größeren, dort selbst Gleiches tun, Dinge o. Positionen versprechen, verlocken etc. Alles ja legitim, aber gut?
    So beobachte ich es reihum, aber das ist hier nicht mein Thema, sondern die "oben", die vormachen, dass eigentlich nur die Besten zählen. Das muss man erstmal nüchtern bei all den Ablenkungmanövern o. dem Zirkus ums Goldene Kalb durchschauen, sich nicht vom Erfolgsmythos fangen lassen. Ein Weg wäre, sich die (menschlichen?) Auswahlkriterien o. Ausschussquoten (was wird aus den Aussortierten im Innern, im Unbewusten, der Psyche, wenn es schon bei den ersten Vorsichtungen viele Tränen gab?) klar vor Augen zu halten: Fußball wird zur persönlichen Niederlage? Folgen, wo man in der Jugend ja auf aggressives Spiel fixiert wurde? Fanatismus, Gewalt? Solange man nichts unterucht, ist das natürlich nicht belegt, gar zu beweisen, für mich aber nur logisch. Untersucht hat all dies an den Sport-Unis noch keiner - Zufall? Oder soll man vieles gar nicht genauer erfahren? Mich würde all dies brennend interessieren, aber es gibt offenbar nichts dazu: Merkwürdig, oder?

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  • Ich habe meine Meinung etwas geändert. Ich fand Sichtungstrainings sonst immer klasse...erforderlich....nötig.....ich sehe das nun anders und sage:


    -wenn ich einen riesen Verein habe....und habe keinen kollegialen Austausch....keine "Kontrolle" im Sinne von "Übersicht" durch einen Koordinator o.ä.....


    dann macht es Sinn, Sichtungstrainings zu absolvieren.


    Besser finde ich es....wenn eine Übersicht z.B. dadurch erzielt wird, indem man


    -z.B. einmal die Woche von zwei Trainings gemeinsame Spieletrainings absolviert


    -oder das zumindest einmal im Monat macht


    Absolviere ich Sichtungstrainings....so würde ich Kleinfelder bevorzugen, wo im 3:3 oder 4:4 gespielt wird. Pro Feld ein erfahrener Trainer, der ein bis 10 PUnkte für z.B. schnellem Antritt, Passen, Dribbling, Wille/Biss/Kampfgeist; Offensivspiel/Defensivspiel vergibt.


    Nach fünf oder zehn Minuten gehen die Spieler in das nächste Feld, wo der nächste Trainer gleich sichtet.


    Am Schluß wird abgerechnet. In Zweifelsfällen wird diskutiert.


    Der Stützpunkttrainer hat meist kein gutes Verhältnis zu einigen Vereinen bzw. deren Trainern. Die haben auch keine Zeit, sich jeden Spieler im Kreis anzuschauen. Deshalb sind die auf diese Sichtungsturniere angewiesen...glaube ich...und es belegt meine "Eingangsdenke".


    Ich habe als D 1 Trainer die Zeit gehabt und mir einige Spiele von E und D Spielern angeschaut. Dazu höre ich mir nun kommende Woche noch die jetzigen Trainer dieser Spieler an. Dann gibt es eine Auswahl....sprich...ich benötige kein Sichtungstraining. Gruß


    P.S. Das einzige wo Sichtungstrainings darüber hinaus noch wichtig wäre, ...ist dort....wo man schlecht spielende Trainersöhne...aus den vorderen Mannschaften heraus bekommen möchte, ohne das STreit entsteht, weil Vater sonst Amok läuft. Da würde über das Beispiel, wie ich sichten würde....das verhindert, weil eine Gemeinschaft von Trainern das über das Ergebnis verhindern würde. Der Trainersohn würde dort spielen, wo er leistungsmäßig hingehört. 8)

  • Ich meine, dass es völlig vermessen ist, wenn Sichter meinen, Kinder mal eben per ein paar zufälligen Blicken erkennen zu können, gar noch auf ihre ganze weitere Zukunft hin. Da dient man nur sich selbst, it im Kopf eben einer deiner "Joyticktrainer", nur nach außen sich verstellend. Sinn ergibt es, Kinder über etwas längere Zeit mittrainieren zu lassen, sie so intensiver zu erleben, bevor man sich (abwertend/aussondernd) Urteile über sie erlaubt. Doch diesen Auswand zu treiben, sich echt fürs Kind als anderen Menschen zu interessieren, ist man nicht bereit, auch will man oft gar nicht reell fördern bzw. ausbilden, lieber nur schnell die grad Besten ausfiltern, als Objekt für sich einheimsen und wie ein Ding "vernutzen". Dies ist für mich bei allem die letzte, natürlich tief verborgene Wahrheit. Trainersöhne sind ein Problem für sich u. Vitamin B spielt beim Sichten leider unterschwellig eine Hauptrolle, Fairness ist da nur Mythos...
    Die vielfältigen Fassaden zu durchschauen, ist sicher für viele selbst nicht einfach, da das System sie jedem geschickt eingibt, s. Fankultur. Man meint, zum "Verein" zu halten, in Wahrheit aber will man meist zuerst für sich Siege feiern, gegenüber dem eigenen Alltag positivere Identität erlangen usw. - und wo das misslingt, wird sich der Frust aus dem Leib geschrien, sich mit Alkohol benebelt, gar geweint oder eben randaliert, je nach Charakter. Doch all dies ist ja systematisch gesteuert, kein privater Zufall. Daher fordere ich vom Fußball, auch die Verantwortung für die zunehmende Randale zu übernehmen, statt so zu tun, als sei dies ein in den Fußball hineingetragenes Gesellschaftsproblem. Aber mit all diesem Denken stehe ich sicher recht allein da, das ist mir schon klar. Man will das nicht an sich ran lassen, da es einen Traum zerstört...

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    Trainersöhne sind ein Problem für sich u. Vitamin B spielt beim Sichten leider unterschwellig eine Hauptrolle, Fairness ist da nur Mythos...
    ...



    Das deckt sich zu 100 % mit meinem Erfahrungen. ( Schlimm auch, wenn der Landesbeauftragte deines Bundeslandes da nicht unvoreingenommen ist)

  • Ein Pferdefreund beobachtet eine wilde Herde seiner geliebten Tiere, wie sie frei herumtollen, über Gräben springen, miteinander spielen und frisches Gras fressen. Der zivilisierte Pferdezüchter achtet treng darauf, dass seine Pferde wohlgeraten und in ihren Talent gut ausgebildet werden, um sein Geschäft rentabel zu betreiben, sie später gut an den befreundeten Droschkenbesitzer verkaufen zu können. Für ihn ist ihr Vermögen zur Zugkraft und Ausdauer entscheidend, die folglich ganz im Zentrum des Blickes und der Förderung unseres Züchters stehen. Die Pferde mögen widerstreben, doch ihr Widertand, ihre Fluchtversuche fruchten nicht. Das Ergebnis ist entscheidend und soll gut ausfallen, das ist es, was zählt. Auf unseren Pferdefreund blickt der Züchter mit größter Abschätzigkeit herab: diesen Nichtstuer, der Tieren nichts - nur unnütze Faulenzerei - beibringt, nur alles laufen lässt und von wahrer Pferdeliebe herum redet... Wen von beiden sollte man sich im Zweifel für seine Kinder wünschen?

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  • Kicker,


    mein Statement hat die Gründe für eine Sichtung aufgesplittet. Es gibt für mich halt zwei Gründe (man hat keine Übersicht, weil keine Zeit dafür zu schauen/man hat keinen Kontakt mit anderen Trainern/es ist keiner da der die Übersicht über den Leistungsstand hat...Koordinator), warum ich ein Sichtungstraining heute -unter diesen Voraussetzunge für richtig und wichtig und nötig empfinde (und nur dann). Der zweite Grund war die Verhinderung von Vetternwirtschaft (Trainersöhne die zu hoch spielen und anderen den Platz wegnehmen und das meist über Jahre). Ich persönlich hatte die Zeit und den Kontakt und einen JL der auch bescheid weiss.


    Dabei habe ich aufgezeigt, wie man das von dir sicherlich negativ und tatsächlich auch stattfindende Beispiel so wenig negativ wie möglich halten kann (mehrere Trainer schauen nach festgelegten an Alterszielen bemessenen Punkten UNABHÄNGIG voneinander.


    P.S. Ein Mittrainieren lassen kam hier bei mir nicht in Frage, weil der D 2 Trainer weder an lockeren gemeinsamen Spieletrainings Lust hat, noch mir einen Spielernamen benennen wollte. Er war einfach nur scharf auf meinen Posten und sauer, dass er ihn nicht bekommt. Da wäre das Sichtungstraining aber eine gute Lösung gewesen. Brauchte ich aber nicht, weil mein JL ja um die Leistung der Spieler wußte (er schaut viel) und ich habe mir einige Spiele angeschaut und weiss nun auch Bescheid.

  • Diese Woche zweiter Sichtungstag: jeweils 12 Kinder aus dem Nord- und Südkreis übrig, plus ca. 10 Nachgemeldete. Aus unserem Verein zwei völlig unterschiedliche Spielertypen am Start. Spieler 1, direkt gemeldet: schnell, technisch beschlagen, beidfüssig, handlungsschnell, hervorragendes Spielverständnis, Schwächen beim körperlichen Spiel. Spieler 2, nachgemeldet: robust, zweikampfstark, schnell, schwacher linker Fuß, große technische Defizite, begrenztes Spielverständnis. Bei den Übungen 1 gg. 1, Dribbling, Geschicklichkeit, Torschuß rechts/links waren auch entsprechend deutliche Unterschiede zwischen den beiden Spielern erkennbar, wie auch in den abschließenden Spielen auf engem Raum. Spieler 1 gehörte aus meiner Sicht zu den besten, Spieler 2 zu den schwächsten auf dem Platz. Am Ende waren dann zu meinem Erstaunen beide unter den letzten 20. Dafür mussten Spieler gehen, die aus meiner Sicht sehr viel besser waren, als unser Spieler 2. Die einzige Erklärung, die ich habe, ist dass man den Nachgemeldeten eine zweite Chance gibt. Wenn's am Ende gar so auskommt, dass Spieler 1 gehen muss und Spieler 2 bleiben darf, muss ich doch stark an den Fähigkeiten der Auswahltrainer zweifeln. Das aber sehen wir erst in drei Wochen...

  • Meine ersten (von wissenschaftlichen mal ab) Motive sind denkbar simpel: Meine Jungs haben im Heimverein denkbar "suboptimale" Trainingsqualität. So kommt's, dass sie vor Jahren mal echt Spitze waren (man wollte sie im LZ haben, sie wollten aber bei den Freunden bleiben, was mit vor ging), nun aber im Mittelmaß versinken: da ihnen der Enthusiasmus geraubt wurde u. sie viel weniger wie dort erlernen konnten. Sind sie innen drin aber nicht noch dieelben, könnten sie den Rücktand wie im piel auf dem Platz nicht noch aufholen, wäre es nicht sportlich, etwa tiefer schauend jedem Kind diese Chance zu lassen? Die üblich oberflächenhaft rigide Schnellsichtung gibt kaum noch einem eine reelle Chance, der einmal hinten liegt, chon mit 12 heißt es: finito! Zum Stützpunkt kommen zum Großteil grad die, die schon im LZ waren/sind, so "einfach" ist das: immer in die gleiche Kerbe hauen, viel bringt viel...?
    Das wurmt mich ungemein, ist für mich menschlich engstirnig u. diskriminierend, indem es nicht an die Kraft und eben das Talent glaubt, die jedem innewohnt/en kann. Fair wäre es, für Chancengleichheit zu sorgen, gerade denen, die vor Ort schlecht betreut wurden, auch eine Chance zu belassen, sie ausgleichend zu fördern und dabei zu beobachten, ob u. wie sie Fortschritte machen. Bzgl. Schule ist dies zumindest privat möglich, indem Eltern - übrigens auch ärmere, die es sich vom absparen - ihre Kinder frei unterstützen können. Im Fußball als durchorganisierten Teamsport ist dies fast unmöglich, man kann bzw. sollte es besser gleich abhaken... Daher rede ich von Selektion: der Stärksten. atenter Zweck: Sieger/Starkult bzw. Profit für die Systemoberen? Warum wer stark erscheint, die individuelle Biografie (Kraftfutter o. Magerkost) etc., der echte Mensch u. seine Entwicklungsfähigkeit, alles interessiert nicht bzw. nur auf geduldigem Papier, als wäre Talent ein reiner Selbstläufer. Das ist so völlig naiv wie brutal, da es jeden nur am Äußeren, sichtbarer Leistung bemisst. Oder? Und reell menschliche Kriterien fürs Talent kann ja wohl keiner plausibel machen, daher gibt es nur Hokuspokus: man benennt Leistungen, nicht genuin menschliche Merkmale...

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  • Zitat

    Zum Stützpunkt kommen zum Großteil grad die, die schon im LZ waren/sind, so "einfach" ist


    Quatsch! Bei uns gibt es im Umkreis von 150 Km kein Leistungszentrum und trotzdem haben wir einen Stützpunkt, in dem überraschenderweise kein LZ-Spieler ist.


    Zitat

    Das ist so völlig naiv wie brutal, da es jeden nur am Äußeren, sichtbarer Leistung bemisst.


    Wonach willst du bei einer Sichtung den sonst gehen, wenn nicht nach der sichtbaren Leistung? Willst du für jedes Kind im Kreis eine Prognose erstellen, ob es einmal, obwohl es zur Zeit eher schlechter spielt, irgendwann mal ein Bundesligaspieler wird?


    Zitat

    Sind sie innen drin aber nicht noch dieelben, könnten sie den Rücktand wie im piel auf dem Platz nicht noch aufholen, wäre es nicht sportlich, etwa tiefer schauend jedem Kind diese Chance zu lassen?


    Wie soll das gehen?
    Die Plätze im Stützpunkt sind nun einmal begrenzt, es ist schlichtweg nicht möglich, alle Kinder, oder auch nur 50% der Kinder in den Stützpunkt aufzunehmen.


    Und ich sage es mal ehrlich: Selbst von den Stützpunktspielern schaffen es gerade mal 0,5 % zu einem Profivertrag, der Rest der Spieler scheint es also irgendwie anders zu schaffen, obwohl diese ja ob der Nichtteilnahme am Stützpunkt schwerst traumatisiert sein müssten.

  • Also, nun rate mal, von welchem Stützpunkt ich da berichte: von dem bei euch oder unserem? Was soll es, mir Quatsch zu unterstellen, als wären euer und unsser Stp deckungsgleich??? Das ist doch völlig witzlos. Da es bei euch gar kein LZ gibt: doppelt witzlos! Und zum Rest: da erkläre ich hier lang und breit, wonach es gehen könnte u. dann fragst du einfach danach? Zum dritten witzlos. Vielleicht ist an dir alles sichtbar als Leistung, bei Kindern definitiv das Meiste nicht. Wirklich neue Erkenntnis: die Plätze sind begrenzt! Was soll dieser Beitrag in Bezug auf die Eingangsfrage bringen u. leisten, außer all der Witzlosigkeit? Sorry, zumindest ich versteh den Witz nicht, aber man könnte auch würfeln, wäre vielleicht fairer bei der 0,5%-Rechnung, oder mißverstehe ich auch das? So, nun nicht sauer o. "schwerst traumatisiert" sein, wer austeilt, muss auch... Besser was zu den Kriterien schreiben!

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  • Hallo Kicker,


    ich habe in letzter Zeit ziemlich viel im Forum gelesen, und dadurch auch automatisch ziemlich viele Beiträge von dir.


    Mir scheint, nur weil du (wahrscheinlich zu Recht) Probleme mit den Trainern deiner Kinder hattest/hast, schlussfolgerst du automatisch, dass die Trainer des gesamten Kinderfussball verdorben sind.


    Ich kann aus meiner Erfahrung berichten: Zumindest bei uns sind die "Brüllaffen" keineswegs an der Tagesordnung und der Großteil meiner Trainerkollegen geht kindgerecht mit seinen Jungs um.
    Dazu möchte ich dir noch kurz meine persönliche Erfahrung schildern:


    Ich bin einer dieser Trainer, die ihre Kinder nie und unter keinen Umständen anschreien, und wenn sie noch so viel Mist bauen (z.B. hat mein Torwart während des laufenden Spiels auf sich auf dem anderen Spielfeld warmmachende Kinder geschaut und wir haben dadurch ein Tor kassiert).
    Tja, was ist die Folge davon: Einige Eltern haben während meiner Zeit als F-Jugend-Trainer gesagt, ich wäre "zu nett zu den Kindern" (O-Ton).
    Wir wurden am Anfang ziemlich oft abgeschossen, u.a. weil ich kindgerechtes Training gemacht habe. Zwei Eltern waren sich zu gut dafür - obwohl ihre Söhne nicht mal besonders viel Talent besaßen - und haben den Verein gewechselt, wodurch die Mannschaft zwischenzeitlich kurz auseinandergebrochen ist.
    Diese Eltern verkörpern genau dein Anti-Bild des ehrgeizigen Trainers. Aber ich schließe nicht dadurch darauf, dass alle Eltern "sch...." sind. Sondern ich differenziere und sage ein paar schwarze Schafe gibt es immer, aber 95% der Eltern sind absolut nett, aufgeschlossen und verstehen mein - an den DFB angelehntes - Ausbildungsprinzip.


    Ich würde mir wünschen, dass du das bezüglich der Trainer genauso handhabst... :rolleyes: Bitte denk darüber nach! ;)


    Sorry war ziemlich offtopic, aber das musste jetzt mal raus.


    Zum Thema: Du hast schon recht, dass das alles eher suboptimal läuft, Kicker. Aber jegliche Alternative wäre entweder zu zeit- oder zu kostenintensiv. Woher sollen die Prüfer denn wissen, wer ein "schlechtes" Training mitgemacht hat und wer nicht? Längere Beobachtung ist für mich realitätsfern bei den zigtausenden Kindern, die sich bewerben. Auch die Prüfer sind nur Menschen und auch sie machen Fehler. Und siehe das dochmal aus einer anderen Warte heraus: Diejenigen, die zum Stützpunkt zugelassen werden, werden gefördert und erhalten dadurch einen Vorteil. Für die abgewiesenen ändert sich doch dagegen gar nichts. Förderung ist ein "Zusatz" und keine "Selektion".


    Gruß,


    ReMigius


    "Gerade im Fußball passieren in schöner Regelmäßigkeit Wunder."

  • Interessant wie unterschiedlich Sichtung und Förderung hier betrachtet wird.Ebenso wie beurteilt wird, was ein Talent ist.


    meine Sichtweise:


    Talent: Landläufig und etwas banal ausgedrückt, ist ein Talent derjenige, der mit seiner Spielweise sich postiv von den Mitspielern seiner Mannschaft abhebt. dies sagt dann jedoch noch wenig über die Qualität des Einzelnen aus, denn das Talent das beim Dorfverein als Talent angesehen wird,
    würde man in einer Mannschaft eines Leistungsvereins oft garantiert nicht mehr als Talent bezeichnen.


    Fördertraining und Sichtung des DFB:


    hier geht es nicht darum, alle einigermassen talentierte Kids zu fördern, sondern in erster Linie die aussergewöhnlichen Fussballer auf der entsprechenden Ebene zu finden, zu sortieren und in die nächst höhere Förderungsstufe zu bringen.


    wer in dieser untersten Förderungsstufe nicht aussergewöhnlich auffällt, hat grundsätzlich nach oben eh keine Chance.


    dem DFB geht es nicht um erstrangig um die Förderung der durchschnittlich Talentierten, sondern um die Auslese der der Aussergewöhnlichen. Der Junge/Mädel, dessen Vater oder Trainer glaubt, dass er nicht richtig beurteilt wird, und diese erste
    Förderungsstufe nicht erreicht, wird sowieso nicht weiterkommen.


    Trotzdem profitieren bei diesem System, ich kenn noch kein besseres, auch die durchschnittlich talentierten Spieler von diesem Training.


    wer Angst hat, dass seine Kinder bei dieser Sichtung durchfallen und dann mit deprimierenden Folgen rechnet, hat was im Vorfeld falsch gemacht.


    Ich hatte da nie Probleme.



    Sichtung im Verein, für die Zusammenstellung der Mannschaft bei mehreren Mannschaften.


    Nimmt man den Kinderfussball ernst, und redet dem nicht nur, kann es für mich bis einschl. E-Jugend keine Sichtung geben. Hier lässt man die gewachsene Mannschaft zusammen. alles andere widerspricht dem Kinderfussball.


    Sichtung ab D-Jugend, neue Mannschaftsgrösse, Beginn des Lestungsgedanken, ist für mich sinnvoll


    was heisst da aber Sichtung? geht es nicht um die Sichtung von vielen Neuanmeldungen sondern hauptsächlich aus im Verein befindene Spieler,
    dann brauch ich kein Sichtungstraining.


    hab ich als Trainer, da die Aufgabe, die Mannschaft neu zusammenzustellen, schau ich mir die einzelnen Mannschaften 2-3 mal an,
    jetzt in der Turnierzeit wohl kein Problem, dan weiss ich, welche Spieler ich in meiner Mannschaft haben will.
    dann gibt es ja auch die Trainingsweltmeister, die das nicht im Spiel umsetzen, umgekehrt Spieler, die im Spiel eine ganz
    andere Leistung bringen wie im Training. oder kenn nur ich die? Kann ich mir nicht vorstellen.


    wer das dann nicht sieht, sollte sich mal überlegen, ob er Ahnung vom Fussball hat.
    zusätzlich hol ich mitr dann noch Infos beim bisherigen Trainer ein (Verhalten, Willen, Zuverlässigkeit usw.)


    ausserdem können andere Gründe nicht ganz ausser Acht gelassen werden (z.B. Feste Freundschaften=)


    die Übernahme von Geflogenheiten bei Leistungsmannschaften sind im Breitensport, mit ganz anderen Vorraussetzungen
    nicht immer sinnvoll. Kann aber auch sein, dass man da auch professionell wirken möchte. Ist das aber der Sinn?


    gg

    Einmal editiert, zuletzt von guenter ()

  • 1) guenters Beitrag kann ich inhaltlich so unterschreiben


    2) auch die Ausführungen/Antworten von Zamorra passen


    3) @ kicker: Korrigiere mich, wenn ich falsch liege, aber Spieler aus NLZ gehören nicht zu den Stützpunkten. Denn das NLZ ist ein eigener, sogar höher anzusiedelner "Stützpunkt". (Die Stützpunkte sollen schließlich den NLZ zuarbeiten, wenngleich das meist nicht umgesetzt wird, da die Stützpunkttrainer ihre Spieler lieber bei sich im Stützpunkt und Verein halten wollen.)
    Erst bei der Aufstellung von Auswahlmannschaften spielen auch die NLZ-Spieler eine Rolle.


    4) Ich verstehe dein Anliegen nicht richtig. Das einzige, was ich heraushöre ist eine Unzufriedenheit über die Auswahl der Spieler, weil deine nicht genommen wurden.
    WIe hättest du es denn gerne? Was genau soll denn anders gemacht werden?


    5) Ich werde es nicht begreifen, wie die Institution Stützpunkt für Eltern oder Trainer so wichtig genommen werden kann. Wie guenter schon darlegte geht es doch eigentlich nur darum, die "letzten" Talente zu finden, die noch nicht im NLZ sind, bzw. von diesem gesichtet wurden. Da die besten i.d.Regel schon in den NLZ spielen, ist der Stützpunkt ja eh nur ne b-Auswahl, quasi "Resterampe mit gelegentlichen Perlen". Wer spielt denn von den D-Jugend-Stützpunktspielern, später mal beim Duisburg-Turnier in der Landesauswahl? Und dort spielen dann immernoch 21 mal 16, also 336 Spieler pro Jahrgang, weit mehr, als Profiplätze (Liga 1-3) im deutschen Fussball vorhanden sind.
    Wer wirklich talentiert ist, an dem sind doch die NLZ interessiert, mindestens andere gute Vereine.


    Stützpunkte machen eigentlich nur dort Sinn, wo die Bevölkerungsdichte gering ist, und man ein NLZ kilometerweit nicht findet. Aber auch hier dient es in erster Linie dafür, die Talente aufzuspüren, damit sie dem deutschen Fussball nicht verloren gehen.

    "Wenn zwei Menschen immer der gleichen Meinung sind, dann ist einer von ihnen überflüssig." Winston Churchill

  • @Kicker: Dann schau dir mal Beitrag 24 hier im Faden an, da steht was zu den Kriterien.


    Und ich möchte hiermal klarstellen: Was bei dir scheinbar Normalität ist, seien es brüllende Trainer, Sichtungen nur durch Vitamin B usw, ist bei mir im Kreis die absolute Ausnahme.


    Du versuchst hier in fast allen Themen, in denen du dich äußerst und auch im NFV-Forum, alles schlecht zu machen.
    Ich hatte es schonmal geschrieben: In meinen Augen bist du ein frustierter Vater, dessen Kinder es nicht in den Stützpunkt geschafft haben. Und daran sind nur die fiesen, selbstsüchtigen Trainer schuld.
    Aufgrund dessen versuchst du hier alles madig zu machen. Da bist du aber leider im falschen Forum, da die Mehrheit der Trainer hier nach den Leitlinien des DFB trainiert.
    Und du hast dich bei den Stützpunkten nicht auf deinen Stützpunkt festgelegt, sondern, wie du es fast immer machst, mal wieder pauschal über alle geurteilt.


    Glaube mir, ich bin wahrlich nicht traumatisiert, insbesondere weil ich nicht ausgeteilt habe, sondern meine Meinung zu deinen zum Teil, ich nenne es mal freundlich, sehr speziellen Thesen geschriben habe.

  • Hab mir mal nach Zamorras Beitrag das NFV-Forum angesehen.


    Wenngleich ich es ebenfalls vermutet habe, kann ich Zamorras Sicht der Dinge nur teilen. DIr scheint es nie an konstruktiven Diskussionen o.ä. zu gehen, nur um Frustablassen...


    Du scheinst ein überehrgeiziger Vater zu sein, dessen Junge es nicht in den Stützpunkt geschafft hat. Das trifft dich !!! sehr hart und nun suchst du nach Schuldigen.


    Das ist peinlich, lass deinen Jungen kicken, da wo er hingehört, und mach sein Hobby nicht zu deinem, schon gar nicht mit diesem krankhaften Ehrgeiz.



    Und wer als U11 Spieler bei 5 plus 1 !!! Fussball im Breitensportturnier (also nicht nur Hammergegner) nicht auffällt, ist meist eben kein auffälliger Spieler.

    "Wenn zwei Menschen immer der gleichen Meinung sind, dann ist einer von ihnen überflüssig." Winston Churchill