Mein Sohn wird vom Trainer nicht berücksichtigt

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  • TW-Trainer:



    Mein Sohn ist also eigentlich mit seiner Situation zufrieden und es stört ihn gar nicht, dass sein Trainer ihn nicht einsetzt.



    Es stört meinen Sohn nur deshalb, weil ich als überehrgeiziger Vater meinen Ehrgeiz auf meinen Sohn übertrage und erst dadurch die Unzufriedenheit in ihm hervorrufe.



    Interessanter Gedanke.



    Und m.E. knapp an der Realität vorbei.




    Ja, es stimmt. Ich finde 90 von 550 Minuten bei einem 13er-Kader (7er-Feld) zu wenig. Für eine 2. Mannschaft im jüngeren E-Junioren-Bereich in der untersten Spielklasse. Bilde ich mir ein, dass mein Sohn unter der Situation leidet? Leidet er, weil ich leide?



    Er hat bereits eine komplette Saison ohne Einsätze absolviert. Und das war o.k. Er war einer von 22 bis 24 Jungs. Es war seine 1.Saison. Für Jungs wie ihn hat man eine 2. Mannschaft gemeldet. Und nun ist er der Junge von 13 Jungs, der mit Kurzeinsätzen von knapp über 5 Minuten vorgeführt wird. Sein Trainer lässt seine Wut an meinem 10jährigen Sohn aus. Mag menschlich sein, zeigt mir aber, was für ein kleiner Wurm das ist. Und da kommt auch meine Unzufriedenheit über den Verein ins Spiel. Die haben mit dem Trainer ihre schlechte Erfahrung gemacht. Zitat: "wir gucken mal, wie er es dieses Mal hinbekommt." Der Typ ist mag ein guter und zuverlässiger Trainingsparcouraufbauer sein. Aber menschlich und insbesondere im Kontakt zu Kindern eine glatte 6.



    Sei es, wie es ist. Mein Sohn wird jetzt zusätzlich bei einem Verein im Nachbarort trainieren. Ziemlich identisches Einzugsgebiet, aber 70% mehr Mannschaften. Mag Zufall sein. Vielleicht legt man da auch nur die Messlatte für Trainer höher. Und lässt nur Trainer auf die Jungs los, die mehr können, als Hütchen aufstellen. Was übrigens nicht ausschließlich mit dem Alter zu tun hat. Und wenn es ihm im Nachbarort besser gefällt, melde ich ihn beim Heimatverein ab. Wenn er weiter beim Heimatverein spielen will - o.k. Und wenn er über diese Erfahrungen ganz die bisher sehr große Lust am Fußball verliert, kaufe ich ihm eine Angel.

    Mein liebes Kind, ich liebe dich und werde dich nie
    allein lassen, erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten.
    Dort wo du nur eine Spur gesehen hast,
    da habe ich dich getragen.

  • TW-Trainer


    Wo liest Du denn heraus, dass schleppi überehrgeizig wäre und die Probleme daher kommen? Wenn man ein Kind alle paar Spiele mal für fünf Minuten mitspielen lässt, ist das meines Erachtens zu wenig.


    Zu den anderen Dingen, die Duschreibst. Da hast Du recht, ich sehe diese allerdings losgelöst von diesem speziellen Einzelfall. Schleppi erscheint mir nicht ehrgeizig, er sagt ja selbst, sein Sohn sei der Schlechteste.


    Wenn ich mir solche Sprüche, wie von Dir geschildert anhören müsste, würde ich denen zeigen, wo die Bälle und Hütchen sind und den Schlüssel zum Trainingsplatz in die Hand drücken. Die Kritik wird danach wesentlich leiser, ein Kollege hat´s schon mal ausprobiert. :)

    "Multiple exclamation marks,' he went on, shaking his head, 'are a sure sign of a diseased mind."
    Terry Pratchett

  • paulwurf_mauli
    Brauchst du wirklich noch weitere Informationen?


    Also Schleppi, wir kennen jetzt deinen Trainer schon sehr genau. Kannst du uns noch seinen Namen und seine Telefonnummer geben, damit wir ihm endlich klar machen können, was für ein armseeliger Wurm er ist?

  • TW-Trainer


    Möglicherweise bin ich ja aufgrund fehlender Erfahrungen in diesem Bereich nicht in der Lage, den Überehrgeiz zu entdecken. Wenn ich das erste Posting lese, dann steht da, dass das kind in sechs von zehn Spielen jeweils fünf bis 10 Minuten gespielt hat. Das ist der Punkt, der mich stört, und ich finde es nicht überehrgeizig, wenn man möchte, dass im Kinderfussball annähernd gleiche Einsatzzeiten gegeben werden. Ein kind, das ich in fünfzig Minuten fünf Minuten spielen lasse, kann ich ebenso ganz zu Hause lassen.


    Meinungen über den Trainer, das habe ich auch schon in meinem ersten Post angedeutet, nehme ich ungern ungefiltert zu mir, weil, wie Du sagst, er dies ganz anders darstellen wird. In dem Zusammenhang wundern mich ein wenig die Aussagen des Vorstands.


    Gehe ich also davon aus, dass Schleppi nicht direkt lügt mit den Spielzeiten (und den Aussagen des Vorstands), dann muss ich also das als Grundlage nehmen, was hier steht.
    Sonst müsste man generell bei jedem Konflikt ähnlicher Art schreiben, "tut mit Leid, kann ich nichts zu sagen, weil ich kenne ja die andere Sichtweise nicht".

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    Terry Pratchett

  • ist im Kinderbereich doch immer das gleiche. Es spielen nur die aktuell besten Akteure, der leistungsschwächere Rest bekommt minimale Einsatzeiten und gehen dann irgendwann von ganz alleine und kehren der Sportart den Rücken. Bei einigen dieser Kinder vielleicht unvermeidbar (weil sie eben wirklich nicht für diesen Sport "gemacht" sind), bei anderen aber vielleicht schon.


    Das liegt ganz einfach daran, das viele Trainer (vielleicht oft ja ehemalige langjährige Fußballer) einfach das Erfolgsdenken aus dem Erwachsenenbereich auf den KiFu übertragen. Und die Verbände, mit ihren blöden Ergebnismeldungen bei 7-jährigen Kindern schlagen genau in die selbe Kerbe, obwohl die es ja eigentlich besser machen könnten. Trainer und Verbände missachten aus meiner Sicht die folgenden Prinzipien:


    Erfolg im EwFu: Sieg, Tabellenplatz, Aufstieg, Meisterschaft
    Erfolgt im KiFu: Ganzheitliche, nicht nur fußballbezogene Ausbildung, Forderung und Förderung des Einzelnen


    Das Kind, was nun etwas hinterherhinkt, kann ja ein Spätentwickler sein und in zwei Jahren dann auf einmal ein ganz anderes Leistungsvermögen besitzen (wenn es bis dahin auf der Ersatzbank durchgehalten hat). Ebenso können die jetzigen Früh- oder Normalentwickler, die mir heute den Sieg sichern, in zwei Jahren auf einmal von ihrer Leistung her abgefallen sein.


    So nun frage ich: Wer ist der bessere Kindertrainer, oder vielmehr, kann sich in der D-Jugend noch jemand daran erinnern, wie viele Spiele Du in der G- oder F-Jugend gewonnen hast ? Da ist dann doch von Bedeutung, ob der KiFu-Trainer die notwenigen Grundlagen geschaffen hat (und das in jeder Hinsicht), das man dann ab der D-Jugend auch ordentlich mit den Kindern (im Detail) arbeiten kann und ihnen nicht erst noch lernen muss, wie man sein Körpergewicht richtig verlagert, um auf einem Bein stehen zu können.

  • Ich habe mich zunächst beim Trainer der 1. U10 erkundigt, ob für die nächste Saison eine 2. U11 geplant ist. Schließlich hatte der Verein in der Altersklasse in der Halle bereits 2 Mannschaften am Start.


    Die Antwort war positiv und man hat meinen Sohn zum Probetraining eingeladen.


    Meine Absicht ist: er soll dienstags und freitags mit seiner alten Mannschaft trainieren und mittwochs beim vieleicht neuen Verein. Ich denke, dass er mit 3 Trainingseinheiten in der Woche nicht überfordert ist. Und im Sommer soll er sich für einen Verein entscheiden.


    Der Junge lernt jetzt einen anderen Trainer kennen und wird sich dann entscheiden wo es ihm besser gefällt. Somit ist die banane geschält, oder nicht?


    Das mit den Spielzeiten sehe ich auch so wie paulwurf-mauli, für die Halle waren meine 9 -10 Kids zu viel, da musste ich ziemlich rotieren damit jeder drankommt, auf dem Feld werden mir dann ab Sommer die Spieler ausgehen wenn die Freundschaftsrunde beginnt. Aber dann kommt jeder auch auf viel Zeit = viel Bewegung = viel Erfahrung


    Gruß
    Oliver

  • Hallo Oliver,


    da muss ich jetzt mal ein gutes Wort über den Trainer "verlieren".


    In den letzten Hallenturnieren hat er 11 Jungs eingeladen (Anzahl ist bei uns nicht limitiert). Der Torwart hat durchgespielt und die Feldspieler hat er nach der Hälfte des Spiels komplett ausgetauscht. Das hat richtig gut geklappt und niemand war unzufrieden.


    Keine Ahnung, warum er nun in alte Verhaltensmuster zurückfällt.


    Auch bei der Feldsaison könnte man doch den Torwart und 2 Feldspieler durchspielen lassen und in der Halbzeitpause 4 Jungs wechseln. Und wenn er es dann noch richtig gut macht, informiert er die Jungs schon bei der Einladung, ob sie das komplette Spiel oder nur eine Halbzeit spielen.


    Klingt jetzt sehr starr - selbstverständlich darf auf die Spielsituation reagiert werden. Aber als grobe Richtung sollte das doch funktionieren.



    Und es darf auch jeder mal durchspielen. Und ich würde dafür sorgen, mindestens 2 Torhüter zu haben. Unnötig zu erwähnen, dass er 2 Jungs hat, die gerne im Tor spielen möchten und er sich auf einen Jungen festgelegt hat.



    Gruß
    Christian

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  • Vielleicht legt man da auch nur die Messlatte für Trainer höher. Und lässt nur Trainer auf die Jungs los, die mehr können, als Hütchen aufstellen.

    Klar, kein Problem. Vermutlich warten schon 10 Betreuer darauf einzuspringen und es endlich besser zu machen :D. Gerade in Dorfvereinen kann man sich ja bekanntlich die besten Trainer heraussuchen...


    schleppi: Sorry für die Ironie aber bei solchen Bemerkungen würde ich es einigen gerne freistellen sich selbst mal als Trainer zu betätigen und es erstmal selbst besser zu machen.


    Ansonsten kann ich deine Argumente aber gut nachvollziehen und würde mich glaube ich auch für einen Vereinswechsel entscheiden.

  • Hallo August,


    ich gehe auch nicht davon aus, dass man bei der Wahl des Trainers ein Assessment-Center mit 10 Bewerbern durchführen konnte.


    Da war eben nur der eine Trainer im Angebot und weiter suchen wollte oder konnte man nicht.


    Und in der Situation werden eben die Mindestanforderungen schon mal deutlich heruntergesetzt.

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    Dort wo du nur eine Spur gesehen hast,
    da habe ich dich getragen.

  • Mein Sohn ist also eigentlich mit seiner Situation zufrieden und es stört ihn gar nicht, dass sein Trainer ihn nicht einsetzt.


    für das Kind ist das Zugehörigkeitsgefühl zu dieser Gruppe möglicherweise wichtiger, als fussballerische Gründe des Vaters.


    war da nicht auch noch die Aussage; meine Frau hat eigendlich ganz andere Ziele


    Vater, Mutter , Kind; 3 Personen , 3 unterschiedliche Auffassungen. welche ist eigendlich bei euch vorrangig.
    würde mir das mal überlegen.




    Da war eben nur der eine Trainer im Angebot


    auch wenn die objektive Beurteilung des Trainers auch nur die Hälfte des Beschriebenen wiedergeben würde, wäre er sicherlich nicht für den Kinderfussball geeignet.
    Grundsätzlich stört mich jedoch (das betrifft jetzt nicht nur diesen Einzelfall) das Rummeckern an ehramtlich Tätigen, die das Machen, wozu kein anderer bereit ist.
    Klar kann man auch die Meinung vertreten, besser Keiner als ein Schlechter, aber dann gibts halt keine Mannschaft, da wird dann aber auch nichts verkehrt gemacht.


    Man kann aber auch anders vorgehen: man bindet sich mit ein (z.B. als Co) oder bietet sich an es selbst zu übernehmen.
    ich glaub Andre ist diesen Weg gegangen. wie beschrieben hatte er nicht alles, aber einiges beeinflussen können.
    Gangbar ist das, ich bin diesen Weg auch schon gegangen.


    Will oder kann man das nicht, dann soll man sich zurückhalten und allein nach dem Willen des Kindes richten.


    Fühlt er sich wohl, lässt man wie es ist. Ist es grundsätzlich unzufrieden, wechselt man den Verein oder sucht ein anderes Hobby.


    GG

  • war da nicht auch noch die Aussage; meine Frau hat eigendlich ganz andere Ziele


    Vater, Mutter , Kind; 3 Personen , 3 unterschiedliche Auffassungen. welche ist eigendlich bei euch vorrangig.
    würde mir das mal überlegen.


    Keine Ahnung, wie hier meine Frau in den Beitrag gekommen ist. Von mir nicht. Und von Zielen meiner Frau habe ich bisher nichts geschrieben.


    Und wenn ich schreibe, dass mein Sohn unter der Situation leidet, kann es eine gestörte Wahrnehmung meinerseits sein. Es kann sein, dass ich ihm die Unzufriedenheit in den Kopf gesetzt habe.


    Vielleicht lieben 10jährige Jungs die Tatsache, dass sie der "Mannschaftsaussätzige" sind, der permanent vom Trainer verarscht wird.


    Mein Sohn ist intelligent. Wird zwar jeder Vater von seinem Sohn behaupten - aber ich glaube das wirklich. Und als intelligenter 10jähriger merkt er genau, was für ein Spiel der Trainer mit ihm spielt.

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  • schleppi


    Ich habe hier mal deine Signatur, die ich sehr erstrebenswert finde, als Zitat hineingestellt!


    "Gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
    den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
    und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden"


    In einem anderen Thread gibst du einem Trainerkollegen, der sich über Elternauswüchse während der Spiele beklagt, ihnen den DFB-Flyer zu überreichen. Ebenfalls sehr vernünftig!


    Hier hast du eine Reihe von Ratschlägen und Empfehlungen bekommen. Selbst, die, die nicht deine gesamten Beiträge über deinen Sohn von Ende November 2011 bis jetzt gelesen haben, gaben sich die größte Mühe, dir zu helfen.


    In diesem Forum sind sehr viele ehrenamtliche Trainer, manchmal auch Eltern, Jugen-Obleute und in wenigen Ausnahmen auch Trainer aus dem Leistungsbereich unterwegs und möchten sich in ihrer Fussball-Leidenschaft gegenseitig unterstützen.


    Wir sind jedoch alle machtlos, wenn du dir nicht helfen lassen willst! Ich glaube nicht daran, das du eine Lösung finden wirst, die ohne deine geränderte Sichtweise und Einstellung zu den Beteiligten im Kinderfussball auskommen wird. Aber du kannst uns gerne darüber berichten, wie es dir und deinem Sohn mit dem neuen Verein ergangen ist! Vielleicht hat dich dieses Forum ja dazu ermuntert (Günter hatte es ja schon angesprochen), selbst ein Trainer zu werden und die Dinge, die dir mißfallen, besser zu machen?!?

  • Ich weiß nicht, wie du auf die Idee kommst, ich wolle mir nicht helfen lassen.


    Mir missfällt nur die Schublade "überehrgeiziger Vater" (! - nicht Mutter).


    Mich haben viele Beiträge (und ich bin für die Vielzahl von Beiträgen wirklich dankbar) in dem Entschluss bestärkt, meinem Sohn den Nachbarverein anzubieten. Ganz ausdrücklich "anbieten" und nicht aufzwingen. Er bekommt eine dritte Trainingseinheit und kann sich dann entscheiden. Und ganz ehrlich - wenn er sich entscheidet, beim alten Trainer weiter zu machen, unterstütze ich ihn dabei.


    Mir ist klar, dass auf einen Trainer viel Druck von allen Seiten ausgeübt wird. Von überehrgeizigen Eltern, die Resultate sehen wollen. Von beleidigten Vätern, die glauben, ihr Kind sei zu kurz gekommen. Und Unterstützung vom Verein ist manchmal auch nur Glücksache.


    Ich habe absolute Hochachtung vor den Menschen, die sich an der Seite hinstellen und in der Woche die Jungs und Mädels trainieren. Ich habe dies für eine kurze Zeit selbst getan und habe die Mannschaft meiner Tochter trainiert. Wenige Wochen und dann haben mich die am Seitenrand reinbrüllenden Eltern geschafft. Ich war mir zu schade, mir das anzutun. Ich bewundere aber die Trainer, die das auszuhalten bereit sind.


    Trotzdem nehme ich mir das Recht zu kritisieren, wenn ich das Gefühl habe, dass jemand meinen Sohn als Opfer ausgeguckt hat. Und ich ziehe nun - auch bestärkt von den Tipps hier - die Konsequenz. Eine Garantie, dass es besser wird, habe ich natürlich nicht. Aber zumindest die Hoffnung. Und mein Sohn freut sich schon auf den neuen Verein.


    Ich verpreche aber, dass ich über die weitere Entwicklung berichten und hierzu diesen Thread wieder hochziehen werde.


    Gruß
    Christian

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  • TW-Trainer:
    Nochmal ich.


    Vielleicht sehe ich nur den Wald vor lauter Bäumen nicht.


    Was rätst du mir konkret?


    Mich komplett raushalten? Meinen Sohn einfach machen lassen? Ihn zum Training gehen lassen und zu den Spielen fahren wir dann als Zuschauer? Hättest du bei dem Verhalten nicht das Gefühl, deinen Sohn im Stich gelassen zu haben? Ihn schutzlos seinem "Trainer" zum Fraß vorgeworfen zu haben? Ihm keine Alternativen angeboten zu haben?


    Oder glaubst du wirklich, dass mein Sohn nicht unter seinem Trainer leidet sondern unter meiner Unzufriedenheit?

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    da habe ich dich getragen.

  • Schleppi,


    meine Einstellung zum Kifu kennst du vermutlich.


    Nun als Trainer einer D 1 die sich in einer Play-off-Runde für die Kreisliga A qualifizierte....kommt das raus, was ich damals als Co Trainer schon ansagte....die meiner Meinung eher langsamen Spieler....dessen Können in der Hinrunde noch ausreichte....zeigen nun....gegen große und dennoch sehr schnelle Spieler genau diese Schwächen und verlieren, verlieren....verlieren...bis jetzt.


    Das ist auch für mich eine neue Erfahrung. Ich beweise mir zur Zeit, ob ich mich nun in dieser Situation....wo der letzte Tabellenplatz droht, in wie weit ich mich nun tatsächlich an die Merkmale des Kifu halte! DAS fällt mir sehr schwer....


    Aus diesem meinem DRUCK habe ich mich an die Eltern gewandt und sie gelobt. Gelobt dafür, dass sie diesen derzeit beschissenen Fußball nicht lautstark verschrieen haben. Meinerseits bin ich auch ruhig....denn ich kann nicht etwas abfordern, was nicht da ist. Ich weiss das meine Spieler alles geben, ...aber es reicht nicht, ihr Potenzial fehlt und der schnelle Antritt läßt sich nach einigen vielen Einheiten nicht verbessern.....


    Ich lerne gerade, wie man Kompromisse geht ohne sich zu verbiegen....ich wechsel weiter...weil ein enges Spiel gab es noch nicht...würden wir vorne liegen....würde ich einwechseln, ....wenn wir hinten liegen....und es ist kein Land zu erkennen....dann auch.


    Ich schildere das hier aus einem Grund....ich möchte zeigen unter welchen Druck sich der Trainer befindet und das sogar auf dem lächerlichen Niveau der Kreisliga und das sogar, obwohl mir niemand den Druck macht....nichtmal der Verein und die Eltern auch nicht. Ich der RobinHood des Kifu habe Druck und es fällt mir schwer, hier dem Kifu die Stange zu halten....wieviel Druck hat dann erst ein Trainer, der dem von vornherein keinen Gedanken widmete? Ich kanns mir nur vorstellen! Ich denke genau so jemanden habt ihr dort als Trainer...


    Ich möchte hier eine Lanze für Schleppi brechen. Ich habe den Eindruck, dass sich einige vielleicht angegriffen fühlen....ein bischen und versteckt sogar....


    Ich glaube, es liegt daran, dass jeder hier schon seine nervigen Erfahrungen mit lästigen Eltern gemacht hat...und das gar oft, ohne das sie im Recht waren.


    Hier dürfen wir nicht vergessen, dass Schleppis Sohn bereits in der zweiten Mannschaft ist, die deswegen aufgemacht wurde, um Spieler wie ihn bedienen zu können. Dieser Trainer hält den Vertrag nicht ein und nach einem Gespräch mit ihm, würde ich den Jugendvorstand einschalten. Möchte nun nicht zurücklesen, glaube das hast du ja auch gemacht und das ist richtig so...der richtige Weg...seinen Sohn zu schützen. In diesem konkreten Fall hat das nichts mit nörgelndem Vater zu tun, sondern mit Kinderschutz. Das ist eine legitime Reaktion eines Elternteils, weil Trainer nicht funktioniert. Gruß Andre

  • schleppi


    Ich finde in keinem deiner Beiträge einen deutlichen Hinweis darauf, das dein Sohn dich um eine Einmischung in sein Hobby gebeten hat! Wenn dem so ist, dann ist er zufrieden. Das es noch besser laufen könnte, steht außer Frage und kann sich schon in ein paar Monaten nach Saisonende durch einen Trainerwechsel ändern. Das du nicht zufrieden bist, läßt sich nur dadurch ändern, indem du es selber besser machst. Dein Versuch, das Team deiner Tochter zu trainerieren schlug bereits fehl. Lt. deiner Auskunft wegen der Einmischungsversuche der Eltern! Was sagt dir das?


    Wer einige Jahre in unterschiedlichen Jugendbereichen als Trainer aktiv war, der kennt die Emphorie der Eltern während der Zeit, in der ihre Kinder nur zum Spaß hinter dem Ball herjagen und hinterher alle zu Siegern erklärt werden. Aber sobald Siege und Niederlagen zu Tabellenplätzen führen ist`s vielfach vorbei mit Lustig! Da feiern die einen Eltern mit der totalen Vernichtung des Gegners Party, die anderen packt der Frust und sie lassen ihre Wut an Trainer und Spieler aus. Man kann es solchen Eltern im Guten erklären, aber schon beim nächsten Spiel unterscheiden sie in ihrem Verhalten schon nicht mehr zwischen Erwachsenen und Kindern!


    Ab der D-Jugend wird es dann etwas ruhiger und in der C-Jugend ist das Interesse der Eltern nur noch gering. Bis dahin haben aber schon ein Teil der Eltern "Löcher in die Herzen ihrer Kinder gerissen", die zu Unlust und schließlich zu Frust bei ihren Kindern führt.


    Für Kinder ist die Zugehörigkeit in einer Mannschaft ein wichtiges Element für die Lust am Fussball. Diese Lust bedeutet Motivation und natürlich auch Leistung, die sich dann aber gern aus freien Stücken erbringen.


    Natürlich gibt es auch viel zu viele Trainer, die bereits bei den kleinen Kindern von Spielermaterial sprechen, statt von kleinen Individuen. Wenn Eltern diese Besorgnis haben, dann sollten sie in einem vernünftigen, sachlichen Klima zunächst mit dem Trainer und dann mit den Vereinsverantwortlichen darüber sprechen.


    Hier muß sich ja wohl für den 23-jährigen Trainer "gelohnt" haben, das er deine E-Mail an ihn vor der gesamten Elternschaft vorgelesen hat? Hoffentlich waren nicht auch die Kinder dabei?

  • Hallo TW-Trainer,


    mein Sohn hat mich nicht ausdrücklich darum gebeten, dass ich für mehr Einsatzzeiten beim Trainer kämpfen soll. Aber hat mir sehr deutlich gesagt, dass er es schade findet, wenn er so selten spielt. Ich hätte mich vielleicht nicht eingemischt, wenn der Trainer seine Top 7 hätte und mein Sohn Nr. 13 ist und deshalb kaum spielt. Aber der Trainer hat quasi eine Top 12 und grenzt somit einen Spieler ganz gezielt aus. Und das hätte ich nur dann akzeptiert, wenn mein Sohn trotzdem mit seiner Situation zufrieden wäre.


    Ich habe meine Trainertätigkeit beendet, weil ich mich in der Rolle nie wirklich wohlgefühlt habe. Die Tätigkeit habe ich übernommen, weil es dem Verein über die Sommerpause nicht gelungen war, für die U08 meiner Tochter einen Trainer zu finden. Ich hatte keinerlei Erfahrung. Selber zwar mal als Kind ca. 4 Jahre gespielt - aber ansonsten bin ich einer der 80 Mio. Bundestrainer. Die Eltern, die während des Spiels ihre siebenjährigen Kinder zusammengebrüllt haben und der Meinung waren, unsere Mannschaft sei „schlecht vorbereitet“, waren lediglich der letzte Tropfen. Ich hatte hinter mir quasi nur "Supertrainer", die leider wegen Schichtdienst oder anderer beruflicher Höhenflüge keine Zeit hatten, selber die Mannschaft zu übernehmen. Hätte ich auf die Trainertätigkeit wirklich Lust gehabt, hätte ich die Eltern eingenordet.


    Aber ich möchte die kurze Trainertätigkeit nicht missen, weil ich eine Menge gelernt habe. Nämlich wie nervig die Einflussnahme der Eltern ist. Du stehst da als ruhiger Trainer, der das Spiel laufen lässt und von hinten kommen die Anweisungen an die Kinder auf das Feld geflogen. Oder die Jungs werden von ihren Eltern derart angemeckert, dass ich sie in der Halbzeit erstmal trösten muss. Ich war als Vater sicher nicht einer der lautesten Zuschauer. Aber doch lauter, als es dem Trainer hilft. Nun rufe ich lediglich noch rein, wenn mir eine Aktion gefallen hat und hebe mir schlechte Aktionen für die Zeit nach dem Spiel auf. Und ich bilde mir ein, zumindest bei meinem Sohn eine Menge Spielverbesserung erreicht zu haben, in dem ich ihm gesagt habe, welche Aktion ich gut und welche Aktion ich schlecht fand. Ich sehe mir auch gerne mit ihm die Spiele seiner 1. Mannschaft an und erkläre ihm während des Spiels die gelungenen und die weniger gelungenen Aktionen.


    Befremdlich finde ich, wenn gegnerische Mannschaften im Bereich der Bambini mit 20:0 zerlegt werden und sich die Eltern und der sehr ehrgeizige Trainer gar nicht wieder einkriegen vor Freude. Wo ich überlege, wie ich meine Mannschaft schwäche, ohne dass das als Überheblichkeit ausgelegt wird, treibt der Trainerkollege die Jungs weiter an. Und ruft mich nach dem Spiel stolz an und berichtet mir vom 20:0.


    Deine Erfahrungen in der D- und C-Jugend kann ich insofern nachvollziehen, als dass Kinder irgendwann auch ohne die Eltern ihrem Hobby nachgehen wollen. Die Eltern-Kind-Bindung wird mit zunehmendem Alter lockerer und zeigt sich in abnehmendem Besuch der Spiele. Und ganz sicher müsste mein Sohn in den C- oder D-Junioren selber beim Trainer intervenieren. Irgendwann wäre ihm die Einflussnahme des Vaters sicher peinlich.


    Und die Nummer mit der ausgedruckten eMail:
    Wenn der das gemacht hätte und neben den Eltern auch noch die Jungs in die Kabine gebeten hätte, hätte ich über den Verein seine sofortige Entlassung betrieben. SO war es schon schäbig genug - aber mit Kindern wäre es gar nicht gegangen.


    Gruß
    Christian

    Mein liebes Kind, ich liebe dich und werde dich nie
    allein lassen, erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten.
    Dort wo du nur eine Spur gesehen hast,
    da habe ich dich getragen.

  • Andre


    Tolles Posting. Zeigt es doch den "inneren Zwiespalt" eines Trainers. Ich habe nächste Saison einen Kader von 20 Jungs in der D-Jugend. Ich bin gedanklich bereits jetzt damit beschäftigt, wie ich dies zu lösen gedenke ?( Aber eigentlich sind doch diese Herausforderungen ( neben dem üppigen Gehalt ) der Grund warum man es macht, oder ?


    schleppi


    Ich finde es immer sehr gut, wenn hier im Forum auch Eltern ihre Sicht der Dinge schildern. Würde mir wünschen, dass dies öfter geschieht. Dies hilft auch uns Trainern zur Selbstreflektion. Im Laufe der vielen Jahre als Trainer von Minis bis zur A-Jugend habe ich für mich aufgrund der gemachten Erfahrungen folgende Regeln aufgestellt:


    - Ich habe eine Verpflichtung gegenüber den Kindern / Jugendlichen. Den Respekt, den ich von ihnen einfordere, habe ich auch ihnen entgegen zu bringen. Die fußballerische Ausbildung steht für mich im Vordergrund, wohlwissend das ich ihnen "nebenbei" auch einiges fürs Leben mitgebe


    - Ich habe eine Verpflichtung gegenüber meinem Verein ( bzw. meinen Vereinen) in dessen / deren Namen ich als Trainer tätig bin


    - Immer ein Ziel setzen. Dies sollte längerfristig gesteckt werden. Dieses Ziel lege ich vorher in Absprache mit meinem Jugendobmann fest. Der weiß immer Bescheid und kann nötigenfalls intervenieren


    Und daraus folgend für mich eine der wichtigsten Regeln, die ich schon ziemlich zu Anfang meiner Trainertätigkeit aufgestellt habe:


    - Versuche nie, es allen recht zu machen :!: In einem Punkt bin ich absoluter Egoist und dieses Recht nehme ich mir heraus: Ich persönlich muss als Trainer am meisten Spaß haben ! Artet es in Stress aus, wirkt sich dies auch auf die Trainingsarbeit aus. Nur wenn ich mit Spaß und Elan dabei bin, kann ich der mir anvertrauten Truppe auch authentisch rüber bringen, was sie sich da für einen tollen Sport ausgesucht haben. Das ist das wenige was ich für die investierte Zeit als Trainer verlange. Gegenüber konstruktiver Kritik bin ich aufgeschlossen. Aber eben in Grenzen. Und was dabei raus kommen kann, wenn man sich von äußeren Einflüssen zu sehr beeinflussen lässt hast du als Trainer einer Mannschaft ja offensichtlich schon am eigenen Leib erfahren.


    D.h. für mich in deinem Fall: Die Einstellung und Ausrichtung des Trainers deines Jungen ist nicht in deinem Sinne. Muss sie auch nicht !! Er gibt die Richtung vor und fertig. Zwischenmenschlich scheint das Tischtuch zwischen euch zerschnitten zu sein. Shit happens. Reib dich daran nicht auf. Es könnte jedoch auch der Grund dafür sein, warum dein Junge so wenig spielt. Manchmal ist weniger mehr !


    Entscheidend ist, dass dein Junge mehr spielen möchte. Such dir 'ne Truppe aus wo er zu Einsatzzeiten kommt. Dieses hin und her im Moment halte ich für wenig sinnvoll und zielführend.

  • schleppi
    Das von dir geschilderte Verhalten gegenüber deinem Sohn kenne ich nur zu gut. Der Papa ist stolz, weil das Kind auch das selbe Hobby hatte. Da will man doch seine Erfahrungen weitergeben. Der Junge soll doch von den Großen lernen! Also nimmt man ihn mit zum Erwachsenenfussball und erklärt ihm gleich mal die Finessen dieser Sportart. Das Kind aber interessiert sich viel mehr für die leckere Pommes, Bratwurst, ne Cola und `nen Fanschal! Dafür jubelt es auch beim Tor mit, schimpft sogar über den Schiedsrichter. Papa hat das Gefühl, alles richtig gemacht zu haben und versteht die Welt nicht mehr, wenn das Kind irgendwann im D-Jugendalter anfangs leicht mault und sich später ganz zum Mitfahren verweigert.


    Wenn Mädchen Fussballspielen, ist das auch O.K. Aber was können die denn schon erreichen? Wenn aber der Junge mal Profi wird, dann hat er`s doch vom Papa und man kann stolz sein. Ganz nebenbei verdient er einen Haufen Geld und man wird überall geachtet. Das, was die Mädchen Fussballspielen nennen, lockt doch keinen Hund hinter dem Ofen hervor! Wo wird da mal richtig gegrätscht? Wo fließt da mal Blut? Nicht mal `ne richtige Schwalbe können die. Wenn`s irgend geht, soll mal Mama lieber mitfahren und sich diesen langweiligen Kram anschauen.


    Wie sieht`s denn mit den Spielkommentaren auf der Heimfahrt aus? Die fällt, je nach dem, ob man Grund zur Freude oder Ärgernis hatte, entsprechend heiter oder auch schon mal laut und vorwurfsvoll aus. Da werden dann die Szenen bis ins Detail auseinander genommen und die Fehler genauestens beschrieben. Widerspruch wird nicht geduldet. Deshalb bemerkt Papa auch gar nicht, wie sich die Mine des Kleinen immer weiter verfinstert. Denn in diesem Alter wollen die Kinder nur eines: es den Eltern recht machen und das Gefühl vermittelt bekommen, etwas ganz besonders gut gemacht zu haben.
    Auch, wenn man es ja immer nur gut meint, manchmal sogar einen Zwischenstopp bei MC Doof einlegt oder eine Torschußprämie ausschreibt. Laßt es besser sein! Hakt das Spiel, unabhängig vom Ergebnis auf den Heimfahrten ab! Das Kind erlebt nicht das Endergebnis, sondern die einzelnen Situationen des Spiels. Deshalb behaupten die Kinder in diesem Alter schon einige Stunden später, sie hätten das Spiel gewonnen und sie wären einer der besten Spieler gewesen. Das ist keine Lüge, sondern es ist ihre kindliche Form der Wahrnehmung!


    Die Situationen innerhalb von Kindermannschaften ändern sich rasch und Kinder nehmen es anders wahr! Natürlich hast du recht, das euer Trainer mehr darauf achten soll, allen Kindern gleiche Spielanteile zu gewähren. Aber mit etwas Geduld und etwas weniger Einmisstung ist für das Kind mehr gewonnen. Denn ohne Stress spielt es viel lieber. Deine Bedenken, es könne aufgrund der Trainereinstellung vielleicht sportlich den Anschluß verlieren, sind unbegründet. Nur dann, wenn es von euch Eltern nicht unterstützt wird oder selbst keinen Spaß daran empfindet, wird es aufhören.


    Schlimm finde ich es, wenn Eltern vor ihrem Kind über den Trainer herziehen. Der ist in der Wahrnehmung des Kindes genauso eine Respektsperson und ein erwachsener Freund, wie es die Eltern sind. Man zwingt es aber, sich für einen zu entscheiden. Das meinte ich mit "Löcher in die Herzen der Kinder reißen"!


    Viele junge und unerfahrene Trainer hören schon in der ersten Saison ihrer Tätigkeit wieder auf, weil sie mit Eltern konfrontiert werden, die sich einfach nicht benehmen können. Du hast ja auch schon Erfahrungen sammeln dürfen. Aber dein Verhalten ist auch nicht O.K. Also fass dich auch mal selbst an die Nase und versuch es besser zu machen! Dein Kind wird es dir danken.

  • TW-Trainer
    Sicher gibt es viele Eltern, die so handeln wie Du es beschreibst und die aus Deinen Hinweisen viel Nachdenkenswertes ziehen könnten. Allerdings beschleicht mich das Gefühl. dass Du in diesen Thread und insbesondere in schleppis Verhalten zu viel hinein interpretierst. Immerhin könnte es ja sein, dass er nicht in die Schublade passt, in den Du ihn stecken willst. Oder kennst Du ihn persönlich und weisst daher mehr als hier im trainertalk steht?


    schleppi
    Mein Eindruck aus Deinen Postings ist: Der Trainer will Deinen Sohn nicht spielen lassen, vielleicht weil er leistungsmäßig zu sehr abzufallen scheint. Und er sucht irgendwelche Vorwände um das nach außen und auch vor sich selbst zu rechtfertigen. Mach das mit dem Probetraining bei einem anderen Verein.


    Grüße
    Oliver