Vorbereitung und die Probleme damit

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  • Hm, was soll ich jetzt dazu sagen?


    Weiß nicht, das musst du schon selbst wissen. ;)


    Wir machen SIEBEN Tage Jugendhallenturnier, die Eltern müssen zu Zeiten arbeiten, an denen das eigene Kind nicht spielt (Erfahrungswerte - sonst ist plötzlich die Küche leer), drei Tage Jugendcamp, eine Woche Hallenhobbyturnier, drei Tage Pfingstfest --> Zelt für 2000 Leute, usw.


    B-Jugend, oder? Das ist doch überhaupt nicht vergleichbar.


    Obulus halte ich für schwierig. Wenn es dumm läuft, hat man lauter Zahler, aber keine Schaffer mehr. ;)


    Richtig. Schrieb ich auch. :)

    "Be yourself; everybody else is already taken." (Oscar Wilde)

  • Alle Kinder und Eltern müssten doch eigentlich dankbar sein, dass es in den Ferien ein Programm gibt.

    "Müssten eigentlich" Genau da liegt doch der Hund begraben, denn genau das ist ja ganz offenbar nicht der Fall! Sollte einem das nicht zu denken geben?


    Da gibt es welche, die sind eben nicht dankbar. Na und? Sind sie deswegen undankbar und müssen bestraft werden auch über die Ferienzeit hinaus, wie Wille es fordert? Ich sage nein.

    Zitat

    Ferien bedeutet für Kinder doch gerade Zeit für Hobbies, Zeit für Sport, Zeit für Fußball.

    Ferien bedeutet vor allem frei zu sein von zeitlichen Zwängen. Mal nicht auf die Uhr gucken müssen und einfach mal tun und lassen können, was man gerade will. Kinder haben heute immer weniger Zeit für "freies Spielen". Die Ferienzeit ist da eine echte Ausnahmen. Und Training ist Training, es hat Struktur, inhaltlich wie zeitlich. Es kann also nie Ersatz für freies Spiel sein. Warum können wir den Kindern diese freie Zeit in den Ferien nicht lassen? Was ist denn so wichtig daran, mit dem Training schon in den Ferien zu beginnen?

  • Naja, ich habe studiert - ich hatte quasi über Jahre Ferien am Stück. :D


    Jaja, das waren noch Zeiten, zwischendrin zumindest.. Damals hatte ich aber noch nichts mit Kinderfußball zu tun. Ich kam erst als Papa dazu.


    Aber mal im Ernst:
    Der Logik, dass ich von meinen Spielern keine Konsequenz (im oben erläuterten Sinne) fordern darf, ich ich selber ja freiwillig konsequent bin, kann ich nicht ganz folgen.


    Im Gegenteil - dieses Jahr sind vier meiner bisher genommenen 20 Urlaubstage für den Verein draufgegangen. In denen bin ich bei unserem Jugendcamp rumgehampelt oder hab unseren Mannschaftsausflug vor- und nachbereitet.
    Da kann und will ich dann nicht akzeptieren, dass jemand nicht kommt, weil ja gerade Ferien sind.


    Darauf ist Ranwie ja schon eingegangen, wir sind diesbezüglich gleicher Meinung.

    "Be yourself; everybody else is already taken." (Oscar Wilde)

  • Falls du mich meinst. Ich bin neu in dem Verein,und kenne die betreffenden Eltern gar nicht! da kann es mit mir wohl weniger zu tun haben,,sondern mit grundsaetzlichen vorbehalten gegenueber Fussball oder Vereinsmeierei.srxw, das ist die Antwort fuer weiter oben. komm ja nicht mehr mit. hehe

  • Zitat

    So, jetzt kommen wir wieder zu dem Punkt, an dem ich dir aus Erfahrung
    sage, dass genau die B-Jugendlichen, die als E-Jugendliche diese
    Konsequenz nicht erfahren haben, nicht mehr dazu zu bringen sind, diese
    Konsequenz anzunehmen.

    Das sehe ich gänzlich anders. Ich halte sehr viel von Disziplin und konsequentem Handeln, aber Regeln und Konsequenzen müssen altersgerecht sein. E-Jugendliche, die in den Ferien nicht zum Training kommen, mit Konsequenzen zu drohen, halte ich nicht für altersgerecht!


    Das Thema "Regeln und Konsequenzen" ist übrigens nach meiner Erfahrung in den Familien ein viel größeres Problem als auf dem Fußballplatz. Die Kinder werden doch i.d.R. zu hause "versaut", oder? ;)

    Also ich sprach von meiner B-Jugend. Deswegen ja die "ich"-Form.

    Dann lass doch mal Deine B-Jugend einfach raus aus der Diskussion, denn hier geht es doch um eine E-Jugend.

    Zitat

    Ich halte es aber auch für angemessen, in einer E-Jugend einen Zusammenhang zwischen Trainingsbesuch und -einsatz und Spielzeit herzustellen.

    Na also, dann sind wir uns ja einig, sofern es den normalen Trainingsbetrieb außerhalb der Ferien angeht und nicht schon beim einmaligen Versäumen des Trainings "die Bank droht". ;)

  • Straßenfußball bedeutet insbesondere in den Ferien zu kicken und Straßenfußball in den Verein zu holen bedeutet doch dann völlig natürlich auch in den Ferien im Verein zu kicken. Jetzt sollen die Ferien auf einmal dazu da sein, nicht zu kicken und das DFB Kredo erstmal auf Eis zu legen? Ich check's nicht.


    Quatsch, wer will den Kids denn das Fußballspielen verbieten? Das hat doch noch keiner gemacht, oder habe ich da einen Beitrag übersehen. Im Gegenteil, Andre und ich haben doch gesagt, der Trainer solle ruhig seinen Kids das Fußballspielen in der Ferienzeit vorschlagen. Aber halt eben das freie Spiel der freiwilligen Teilnehmer. Kein normales Training und schon gar keine Anwesenheitspflicht. Nur das offene, ehrlich gemeinte Angebot. Wenn dann zu wenige kommen, ist man halt ein wenig traurig, dass man den Spaß nicht erlebt. Nicht mal enttäuscht sollte man dann meiner Ansicht sein, denn darin schwingt ja ein Vorwurf an die Kinder und das eigene Gefühl von Verletztheit mit.


    Zum Rest deines (ehrlich geschätzten, ich möchte nicht despektierlich klingen) Beitrages kann ich wiederum nur Ranwie beipflichten.

    "Be yourself; everybody else is already taken." (Oscar Wilde)

  • Vielleicht aber auch ne "Überinterpretation" des von tobn erwähnten "modernen Vaters"?
    Hab es schon mehrere Male in unserer Jugend mitbekommen, dass gerade bei Scheidungsfamilien der Sohn am Samstag nicht kicken kann/darf, weil er 14tägig was mit Papi am Wochenende unternimmt. Auch wenn der Sohn viel lieber kicken würde.


    Oha, da schreite ich lieber schnell ein. Das hat nichts mit dem zu tun, was ich gemeint habe, ich habe ihn auch in einem Atemzug mit dem Ehemann genannt. So einen Papa hatte ich auch im Team, das hat letztendlich zu meinem großen Bedauern dazu geführt, dass der Junge den Fußball an den Nagel gehängt hat -- da ist dann auch prompt sämtliche Luft entwichen.. Mit modernem Vater meine ich vielmehr einen, der sich bewusst Zeit für seine Kinder nimmt, der Rücksicht auf ihre Bedürfnisse nimmt und sie nicht hinten anstellt.


    Für solche Väter, wie du sie meinst, habe ich überhaupt kein Verständnis, ihre Kinder tun mir diesbezüglich leid.

    "Be yourself; everybody else is already taken." (Oscar Wilde)

  • So, jetzt kommen wir wieder zu dem Punkt, an dem ich dir aus Erfahrung sage, dass genau die B-Jugendlichen, die als E-Jugendliche diese Konsequenz nicht erfahren haben, nicht mehr dazu zu bringen sind, diese Konsequenz anzunehmen.
    Irgendwie drehen wir uns im Kreis.


    Ich meine, darauf wäre schon geantwortet worden. Ich bin nicht der Meinung, dass man E-Jugendliche wie B-Jugendliche behandeln kann, d.h. von ihnen das selbe Maß an Disziplin oder Pflichtbewusstsein erwarten kann. Ich bin auch nicht der Meinung, dass man mit den selben oder gar ähnlichen Methoden arbeiten kann. Kinder sind und ticken ganz anders als Jugendliche in oder kurz nach der Pubertät -- du kannst mir derzeit vermutlich besser sagen, wo B-Junioren da anzusiedeln sind.


    Natürlich heißt das nicht, dass es der KiFu eine regel- und sanktionsfreie Zone ist. Aber die Regeln sind anders und die Sanktionen auch. Ich finde, es ist doch gerade wichtig, dass bereits Kinder erkennen, dass Regeln zum gerechten Wohle aller da sind und nicht nur zum Durchsetzen des Willens des Tonangebenden. Regeln, die sie verstehen und nachvollziehen können, sowie dem jeweiligen Regelbruch angemessene und konsequent angewandte Sanktionen werden aus meiner Sicht am ehesten akzeptiert.

    "Be yourself; everybody else is already taken." (Oscar Wilde)

  • Ich meine, darauf wäre schon geantwortet worden. Ich bin nicht der Meinung, dass man E-Jugendliche wie B-Jugendliche behandeln kann, d.h. von ihnen das selbe Maß an Disziplin oder Pflichtbewusstsein erwarten kann. Ich bin auch nicht der Meinung, dass man mit den selben oder gar ähnlichen Methoden arbeiten kann. Kinder sind und ticken ganz anders als Jugendliche in oder kurz nach der Pubertät -- du kannst mir derzeit vermutlich besser sagen, wo B-Junioren da anzusiedeln sind.


    Natürlich heißt das nicht, dass es der KiFu eine regel- und sanktionsfreie Zone ist. Aber die Regeln sind anders und die Sanktionen auch. Ich finde, es ist doch gerade wichtig, dass bereits Kinder erkennen, dass Regeln zum gerechten Wohle aller da sind und nicht nur zum Durchsetzen des Willens des Tonangebenden. Regeln, die sie verstehen und nachvollziehen können, sowie dem jeweiligen Regelbruch angemessene und konsequent angewandte Sanktionen werden aus meiner Sicht am ehesten akzeptiert.

    Bravo, genau so ist es!

  • Falls du mich meinst.


    Wer? Und womit? Vielleicht wäre die Verwendung der Zitierfunktion eine Überlegung wert. :)


    Ich bin neu in dem Verein,und kenne die betreffenden Eltern gar nicht!


    Dann gebe ich dir den gutgemeinten Vorschlag, daran etwas zu ändern. Und dir eine Meinung von ihnen zu bilden, wenn du sie kennengelernt hast. Am besten nicht nur auf einem Elternabend oder bei einem Spiel, sondern nach einer Weile. Menschen sind vielschichtige Wesen.


    da kann es mit mir wohl weniger zu tun haben,,sondern mit grundsaetzlichen vorbehalten gegenueber Fussball oder Vereinsmeierei.


    Da du sie nicht richtig bzw. sogar kaum kennst, kannst du meiner Meinung nach an dieser Stelle über ihre Motive nur spekulieren. Auf Spekulationen würde ich kein Urteil aufbauen.

    "Be yourself; everybody else is already taken." (Oscar Wilde)

  • Regeln, die sie verstehen und nachvollziehen können, sowie dem jeweiligen Regelbruch angemessene und konsequent angewandte Sanktionen werden aus meiner Sicht am ehesten akzeptiert.


    Willi, damit will ich nicht andeuten, dass du anderer Ansicht bist. Aber ein solches Vorgehen hat meiner Meinung nach langfristig mehr Erfolg als in meinen Augen übertriebene 'Konsequenz' im Kindesalter -- diesen Begriff würde ich dafür auch nicht verwenden, sondern eher Strenge.

    "Be yourself; everybody else is already taken." (Oscar Wilde)


  • Das beinahe religiöse Eiferertum, das hier bald jedes Thema beherrscht, in dem es ansatzweise Berührungspunkte zum Kifu gibt, ist für mich der Grund, warum ich mich derzeit sehr wenig (bis auf die letzten zwei Tage) am Forum beteilige. Ich denke, das geht nicht nur mir so.

    Stimmt genau, mir geht es genauso.

    "Wenn zwei Menschen immer der gleichen Meinung sind, dann ist einer von ihnen überflüssig." Winston Churchill

  • Sollte einem das nicht zu denken geben?


    Ja. Mein Ergebnis ist, dass da evtl. ein kalter Konflikt vorliegt. Wie schätzt Du diese Möglichkeit ein und warum?


    Und Training ist Training, es hat Struktur, inhaltlich wie zeitlich. Es kann also nie Ersatz für freies Spiel sein.


    Meine Rede. 100%ig d'accord. Ich frage mich deshalb schon seit erscheinen des DFB Konzeptes was das Gerede über Straßenfußball in den Verein holen überhaupt soll!? Vor allem weil wir ja infra- und soziostrukturell völlig anders aufgestellt sind als zu der Zeit des Straßenfußballs ...


    Warum können wir den Kindern diese freie Zeit in den Ferien nicht lassen?


    Ich kann da nur von mir sprechen: Meine beiden Söhne (schulpflichtig) und die Kinder meiner Mannschaft langweilen sich in den Ferien und wollen kicken. Ich habe sowohl die Kinder als auch die Eltern dazu befragt. Aber das sind insgesamt ja nur 14 Stück - also nicht repräsentativ. Wie sehen das Deine Kinder/Eltern - Du hast sie ja sicher auch befragt?


    Was ist denn so wichtig daran, mit dem Training schon in den Ferien zu beginnen?


    Genaus viel/wenig wie es wichtig ist Fußball zu spielen: Nix. Meine persönliche Sicht der Dinge ist aber, dass Schulkinder regelmäßig Sport treiben sollen - idealerweise täglich. Die Gesundheit und die Bewegungsarmut kennen keine Ferien.


    wer will den Kids denn das Fußballspielen verbieten?


    Aus meiner Erfahrung heraus machen das ab und an die Eltern. Sei es aus erzieherischen Maßnahmen oder weil sie nen Scheidungskrieg über das Kind austragen wollen oder weil sie Angst haben, dass sie beim Fußball in "schlechte Kreise" kommen. Letzteres habe ich die letzen Jahre ab und an mal bei eher "elitären Familien" ( Andre: ;) ) gesehen, die nicht wollten, dass ihre Kinder mit den Fußball-Proleten zusammen sind oder auch solche, die fürchten, dass ihre Kinder kaputte Knie kriegen, wenn sie länger im Fußball bleiben.


    Was mich noch interessieren würde ist:


    a) War das mit den Eltern abgesprochen, dass in den Ferien offizieller Trainingsbeginn ist?
    b) Wie haben die Eltern dieses "grundsätzlich alles boykottieren, was in den Ferien stattfindet" geäussert?


    Evtl. wurde es auch schon geschrieben und ich hab's überlesen - sorry dann.

  • Meine Rede. 100%ig d'accord. Ich frage mich deshalb schon seit erscheinen des DFB Konzeptes was das Gerede über Straßenfußball in den Verein holen überhaupt soll!? Vor allem weil wir ja infra- und soziostrukturell völlig anders aufgestellt sind als zu der Zeit des Straßenfußballs ...


    Da gab es doch schon mal einen anderen Thread genau zu diesem Thema... Das sollten wir hier lieber nicht nochmal alles wiederholen. Einige hier, mich eingeschlossen, sehen in Treffen in den Ferien die Gelegenheit Straßenfußball unter besseren Bedingungen, d.h. insbes. abseits der vielbefahrenen Straße, anzubieten bzw. die Kids dazu zu animieren, ihn auszuüben. Lehnst du das auch ab?


    Ich kann da nur von mir sprechen: Meine beiden Söhne (schulpflichtig) und die Kinder meiner Mannschaft langweilen sich in den Ferien und wollen kicken.


    Mein Sohn und ich auch. Viele andere Kinder auch. Daher bin ich ja auch voll dafür, ihnen das Angebot dazu zu machen. Aber die, die nicht wollen, brauchen auch nicht zu kommen, es ist nur ein Angebot.


    Ich habe sowohl die Kinder als auch die Eltern dazu befragt. Aber das sind insgesamt ja nur 14 Stück - also nicht repräsentativ. Wie sehen das Deine Kinder/Eltern - Du hast sie ja sicher auch befragt?


    Bei uns war ein Training in den Ferien gar nicht möglich. Ich vermute, bei mir hätten ~80-90% Lust dazu, einige kämen aber nicht zu jedem der angebotenen Termine.



    Aus meiner Erfahrung heraus machen das ab und an die Eltern.


    Ach so, ich dachte, du meintest Forenteilnehmer. Ja, bei Eltern gibt es das gelegentlich, leider. Davon halte ich nichts.

    "Be yourself; everybody else is already taken." (Oscar Wilde)

  • Ja. Mein Ergebnis ist, dass da evtl. ein kalter Konflikt vorliegt. Wie schätzt Du diese Möglichkeit ein und warum?

    Was meinst Du damit?

    Zitat

    Meine Rede. 100%ig d'accord. Ich frage mich deshalb schon seit erscheinen des DFB Konzeptes was das Gerede über Straßenfußball in den Verein holen überhaupt soll!? Vor allem weil wir ja infra- und soziostrukturell völlig anders aufgestellt sind als zu der Zeit des Straßenfußballs ...

    Stimmt, die Zeiten des Straßenfußballs sind vorbei. Aber Du weißt doch ganz genau, wie der DFB das gemeint hat, oder?

    Zitat

    Ich kann da nur von mir sprechen: Meine beiden Söhne (schulpflichtig) und die Kinder meiner Mannschaft langweilen sich in den Ferien und wollen kicken. Ich habe sowohl die Kinder als auch die Eltern dazu befragt. Aber das sind insgesamt ja nur 14 Stück - also nicht repräsentativ. Wie sehen das Deine Kinder/Eltern - Du hast sie ja sicher auch befragt?

    Was Du von Deinen Söhnen sagst, trifft ja auch auf die Mehrheit zu, aber eben nicht auf alle. Und klar, ich spreche solche Dinge mit den Eltern meiner Spieler ab, dennoch gibt es hier keinen Mehrheitsentscheid, der dann für alle Gültigkeit hat. In den Ferien lautet das Motto: wer kommt, der kommt. Die meisten kommen natürlich, weil es ihnen Spaß macht. Es gibt aber auch keine Konsequenzen für Einzelne, die spontan lieber etwas anders tun wollen.

    Zitat

    Genaus viel/wenig wie es wichtig ist Fußball zu spielen: Nix. Meine persönliche Sicht der Dinge ist aber, dass Schulkinder regelmäßig Sport treiben sollen - idealerweise täglich. Die Gesundheit und die Bewegungsarmut kennen keine Ferien.

    Da stimme ich Dir zu. Sicher ist die Situation auf dem Land auch noch eine andere als in der Stadt. Ich weiß von allen "meinen Kindern", dass es ihnen in den Ferien nicht an Bewegung mangelt.

  • Ich glaube, ich sollte mich ab sofort raushalten.


    Paul hat nämlich alles geschrieben, was ich selber dazu gedacht habe, und das dazuhin noch besser formuliert.

  • Endlich eine vernünftige Diskussion ohne Beleidigungen und aufdrängen eigener Meinungen.
    Zum Strassenfussball, wie vom DFB beschrieben, interpretiere ich wie folgt: in den Ferien haben wir oft Funkicks gemacht. Bedeutet, alle die da waren konnten mitspielen, auch die Eltern der Jungs. Somit hat man das, was viele hier meinen, was riesigen spass macht und wo alle vom anderen was lernen können, auch wenn man nicht das gleiche Alter hat. Das Resultat daraus ist, dass am Anfang der Saison auf einmal Jungs sich anmelden, mit denen man dort gespielt hat. Die Eltern derer sagen dann, meinem Sohn hat das "Training" wärend der Ferien so viel spass gemacht, dass er unbedingt jetzt auch weiter im Verein spielen will. Fazit, der Strassenfussballer schliesst sich einem Verein an und somit wird in der Breite betrachtet, der Strassenfussball integriert.
    Leider muss man sagen, dass hier schon der ein oder andere Vater auffällt, hat frei, bringt Sohnemann zum Training und hat die phantastische Möglichkeit, zusammen mit seinem Kind ein wenig Zeit in den FERIEN zu verbringen, zieht es aber vor sich zu verdrücken. Seltsamer Weise, sind es dann später genau die jenigen, welche es vorziehen 10€ in die Kasse zu legen, als sich mal ein paar Stunden an den Grill zu stellen.
    Soweit, was den Spasskick angeht, sind wir uns doch eigentlich einig. Jetzt kommt der Punkt, an dem die Ansichten auseinander driften. Wird 2 Wochen vor ende der Ferien der "normale" Trainingsbetrieb wieder aufgenommen, hat das meiner Meinung nach nichts mehr mit dem Spasstraining davor zu tun. Jetzt erwarte ich, dass alle wieder ordentlich zum Training erscheinen, sofern sie nicht in Spanien im Meer planschen. Dies ist völlig losgelöst von irgendwelchen Schulferien zu betrachten. Warum das eine mit dem anderen vermischen?
    Hier gibt es zahlreiche unterschiedliche Meinungen, alle haben sicher Punkte die dafür sprechen und andere die dagegen sprechen, das muss halt jeder Trainer für sich entscheiden. Da gibt es meiner Meinung nach keinen Leitsatz, den man verfolgen kann oder muss.
    Wie sehr nun die Trainingsbeteiligung für Konsequenzen verantwortlich sein soll und darf, ist auch jedem selber überlassen. Wenn man die Jungs und deren Eltern ein wenig kennt, dann hat man leicht den richtigen Riecher, ob nun der Junge keinen Bock hatte, oder ob die Eltern da manipulierend am Werk waren.
    Ich hatte mal einen Jungen, der ist nach den Ferien zum Training gekommen und meinte, endlich wieder Training, mir war so langweilig in den Ferien. Er war kein einziges mal beim Spasskick dabei, noch war er beim offiziellen Trainingsbeginn dabei. Seine Eltern sind die Kategorie, 10€ in die Kasse, nie mit zu Spielen fahren und überhaupt, am liebsten solle man ihren Sohn doch zum Training zuhause abholen kommen. Mal im ernst, kann ich so einem kleinen Kerl da einen Vorwurf machen oder gar mit Konsequenzen drohen? Ich bin in vielen Dingen eine harte Sau, das wisst ihr aufgrund meiner Posting sicher, aber ich versuche abzuwägen, ob der Spieler nur ein Opfer seiner Eltern ist.


    Gruß Alex

  • Zitat

    Wer? Und womit? Vielleicht wäre die Verwendung der Zitierfunktion eine Überlegung wert. :)

    Der, dens betrifft, hatts schon verstanden. Passt schon.


    Zitat

    Dann gebe ich dir den gutgemeinten Vorschlag, daran etwas zu ändern. Und dir eine Meinung von ihnen zu bilden, wenn du sie kennengelernt hast. Am besten nicht nur auf einem Elternabend oder bei einem Spiel, sondern nach einer Weile. Menschen sind vielschichtige Wesen.

    Ja, an mir liegt es nicht! Ich lade zu jedem Training immer auch alle Eltern ein. Es gabvor den Ferien einen Elternabend, bei dem die Beteiligung sich aber auch nur auf die beschränkte, die sowieso immer da sind und Gewehr bei Fuss stehen, was auch immer ihre Kids in fussballtechnischer Sicht wollen.Wenn die Eltern einfach nicht erscheinen, bzw. alles was über eine Std in der Woche hinausgeht ablehnen, MUSS ich meine Konsequenzen ziehen.Ich sehe mich nicht als Kinderverwahranstalt um einmal die WOche ne Std entspannung zu haben. Fussball erfordert mehr. Wer sich nicht Teamfähig zeigt und davon nix wissen will, der hat den falschen Sport gewählt. Das habe ich bisher noch niemandem in meiner Mannschaft sagen müssen und will es auch nicht. Obs nötig wird, muss man abwarten.


    Zitat

    Was mich noch interessieren würde ist:


    a) War das mit den Eltern abgesprochen, dass in den Ferien offizieller Trainingsbeginn ist?
    b) Wie haben die Eltern dieses "grundsätzlich alles boykottieren, was in den Ferien stattfindet" geäussert?


    Evtl. wurde es auch schon geschrieben und ich hab's überlesen - sorry dann.

    a: Abgesprochen war der Traingsbeginn am 4.8. Dieses habe ich den Eltern, die nicht auf dem ersten Elternabend vor den Ferien anwesend waren per E mail oder telefonisch mitgeteilt. Ich habe von niemandem widerspruch bekommen. Ich habe eine Urlaubsliste erstellen lassen und mich danach gerichtet. Auch hier kein WIderspruch. Ich habe bereits seit Anfang Juli einen mehrmaligen Fun Kick angeboten und alle dazu eingeladen , um sich mal kennenzulernen.Die Resonanz war, wie hier schon geschrieben das immer die 6 oder 7 gleichen da waren.. Meine Meinung ist eben, wenns so eine Spaß Sache ist, kommen die Meisten nicht. Ist ja auch ok, war ja nur Freiwillig, wobei ich betont habe das es schön wär wenigstens einmal alle zu sehen, meinetwegen auch an unterschiedlichen Tagen.


    b: einige Eltern haben sich gar nicht geäussert, bzw dadurch das sie bis heute samt ihrem Nachwuchs nicht einmal erschienen sind. Wer im Urlaub ist, ist eben nicht da. Von denen war auch nie die Rede.
    Ich bin da eben für klare Verhältnisse. Ich nehme mir als Trainer die Frechheit raus erfahren zu wollen auf wen ich mich in der Saison verlassen kann und auf wen nicht.
    Das ist für mich, wie ich schon geschrieben habe elementar. Das bisschen Kicken, was wir den Kindern bieten wird sie im Leben in keinster Weise voranbringen. Ich behaupte einfach mal das keiner von meinen Spielern jemals Geld damit verdienen wird.Es ist und bleibt ein Hobby. Was ich aber bieten kann ist ein Teamsport, der sie in ihrer Persönlichkeitsentwicklung richtig voranbringt. Und das geht nicht mit Larifari und wischi waschi. Klare Ansagen, klare Antworten. So spielt das Leben. Ich weiss ja nicht wie das bei euch ist, aber mit 10 Jahren entscheidet sich bei uns die weitere Schullaufbahn. Wenn den Kindern zugemutet wird in diesem Alter bereits ihre Zukunft zu entscheiden kann es beim Fussball ja nun wirklich nicht zu viel verlangt sein zu entscheiden ob ich für oder gegen einen Mannschaftssport bin.

    Zitat

    Alle Kinder und Eltern müssten doch eigentlich dankbar sein, dass es in den Ferien ein Programm gibt. Man ist von den sechs Wochen vielleicht zwei nicht da - ok, passt. Zwei oder drei Wochen ist dann evtl. so oder so mal Pause. Evtl. fällt das auch irgendwo zusammen aber ansonsten ist der Großteil doch eh Zuhause. Warum soll man da bitte nicht seinem Hobby nachgehen? Das check ich nicht.


    Je mehr ich mir das überlege, umso mehr hege ich den Verdacht, dass bei den zwei/drei Eltern (Kindern) irgendwo ein grundsätzliches (verstecktes) Problem mit dem Trainer vorliegt - ein kalter Konflikt vielleicht?

    Kann ich nichts zu sagen, was und ob etwas vorliegt, siehe oben,



    Und zu Andre, ach liebe Leute... Also über meine Befähigung mit Kindern umzugehen ein Urteil zu fällen, und dieses auf eine Stufe mit meinem Umgang mit offensichtlich kranken Menschen zu stellen.... Weiss ja nicht , wo da der Zusammenhang besteht.
    Nur weil ich ausgesprochen habe was viele, die hier schon gar nicht mehr schreiben , denken?
    Solche Trolle gibts leider im jedem Forum. Kann man nix machen.
    Hätte , würde könnte... Butter bei die Fische. wo bleibt die Einladung zu seinem Training mit anschliessender Diskussion damit er uns endlich alle erleuchten kann?

  • Lehnst du das auch ab?


    Was meinst Du mit "auch"? Was lehne ich denn ab? Was das Angebot das Du beschreibst: Habe ich selbst schon gemacht. Wir haben dazu aber die Altersklassen nicht aufrecht erhalten, sondern da hat vom 2. E-Jahrgang bis zur G-Jugend alles mitgekickt. Wir haben nur die Kleinfeldtore auf den Platz getragen.


    Aber die, die nicht wollen, brauchen auch nicht zu kommen, es ist nur ein Angebot.


    Ist wie bei uns wenn es so ein Angebot wie oben gibt. Ich persönlich mach das mit dem offiziellen Trainingsstart halt so, dass ich das vorher "politisch" abkläre. Wir haben auch diese Woche wieder zu trainieren angefangen. 6 von 11 waren da. Der Rest entschuldigt. Hat allen Spaß gemacht.


    einige kämen aber nicht zu jedem der angebotenen Termine.


    Wie bei uns. Bei mir melden die Eltern die Kinder zuverlässig ab. Ich weiß heute grundsätzlich schon wie die Beteiligung am Training bis Ende der Ferien sein wird. Krankheiten und "plötzliche" Termine mal ausgenommen.

  • Was meinst Du damit?


    Mit was? Mit kaltem Konflikt?


    Aber Du weißt doch ganz genau, wie der DFB das gemeint hat, oder?


    Ehrlich gesagt nein. Ich hab ja geschrieben das ich das noch nie so verstanden habe. Meiner Meinung ist das ein g'scheiter Schmarrn. Sonnst nix. Alles hat seine Zeit. Aber wie tobn schon sagte: Das wurde ja schon durchgekaut und sit ja wirklich irgendwo off-topic. Ist ja auch mein persönliches Problem, wenn ich das nicht checke.


    dennoch gibt es hier keinen Mehrheitsentscheid, der dann für alle Gültigkeit hat.


    Oha! Das ist ja komisch bei Euch. Bei uns ist das ganz selbstverständlich so, dass ich am Elternabend vor der Saison meine Planungen zur Diskussion stelle und ALLE(!) haben sich die letzten zich jahre IMMER(!) an eine demokratische Entscheidung und das Diskussionsergebnis gehalten. Da sieht man mal, dass ihr Preißn doch deutlich anders tickt als wir Niederbayern ;)