Wozu Feuerwerk im Stadion???

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  • verhandeln und Kompromisse mit der Polzei schliessen, finde ich super.


    dann könnte ich in Zukunft schneller als erlaubt fahren, biete als Gegenleistung Verzicht auf Alhohol am Steuer an.


    gg

  • Gott sei Dank können aber auch bei der Polizei manche differenzieren, dass es einen Unterschied zw. einer Fahne am Zaun und gezündeten Feuerwerkskörpern in der Menge gibt.

  • schönen guten abend



    nach den gestrigen szenen in düsseldorf beim spiel gegen die herta sollten eigentlich alle feuerwerksbefürworter verstummen......................


    was machen diese "pyrodeppen" und krawallidoten nur aus UNSEREM sport???????? :(


    mfg

  • DSV


    du bist mir zuvorgekommen, auch ich wollte diese Beiträge wieder hervorrufen.


    diverse Beiträge hier sollte man sich wieder hervorrufen. Befürworter sollten sich mal die Frage stellen, ob sie nicht eine gewisse Mitschuld an der Entwicklung haben.


    ach ja, das sind ja die anderen, die nur unsachgemäss damit umgehen.


    aktuell;


    Hertha hat Protest eingelegt, der Verein, dessen "Fans" während des Spiels, und nicht 1 Minute vor Schluss, mehrmal einen Spielabbruch
    provoziert haben, unbeteiligte Menschen gefährdeten, und Spielunterbrechungen hervorriefen und letzendlich auch für die Verhältnisse in der letzten Minute
    verantwortlich waren, da alle verfügbaren Kräfte zur Absicherung am Herthafanblock zusammengezogen werden mussten.


    für mich ein Witz: das unfähige Sprachrohr Preetz hätte besser , schämend für seine Vereinsanhänger, geschwiegen.


    gg

  • @günther


    das 'protest' eingelegt wird, war wohl vorhersehbar....... bereits nach der ersten unterbrechung dachte ich mir, dass das spiel wohl ein ergebnis haben wird, aber nicht entschieden seien wird..............
    wenn herta gewonnen hätte, wäre der 'protest' von fortuna ausgegangen-was sollen die auch anderes machen, es geht dabei einfach um viel zu viel geld, welches verdient werden soll.
    ich hätte es begrüßt, wenn nach der ersten unterbrechung die 'ordnungshüter' den block der krawallmacher radikal geräumt hätten..... am besten gleich auf beiden seiten ( ;) auch wenn andre jetzt erklären wird, das dies mit den möglichkeiten der polizei und des rechtsstaates kollidiert ; ).


    ich wäre dafür, dass man hart durchgreift. da ja beide "fangruppen" freigedreht haben und es eigentlich egal ist wer anfängt, oder angefangen hat, sollte das letzte spiel auf neutralem boden wiederholt werden. unter ausschluß der öffentlichkeit. und damit es eine lehre (leere ;) *g*) wird, sollten die beiden mannschaften dazu verdonnert werden auch die nächsten heimpflichtspiele vor leeren rängen auszutragen.


    wenn es so weiter geht, dann wird es wohl irgendwann dazu führen, das die spiele im stadion ausgetragen werden, aber die fans draussen vor 'ner leinwand stehen......am besten auch noch für die fans der mannschaften an getrennten orten ;)


    es muß doch möglich sein, die fan(un)kultur wieder in den griff zu bekommen................. ich habe da grade so alte schwarz/weiss fernsehbilder vor den augen, wo stadien mit über 100 000 menschen gefüllt waren und es weder gräben, noch zäune zwischen spielern und fans gab. (also die zeit, als die fans noch anhänger hießen ;) )



    schönen unfallfreien herrentag!

  • wie will man da einen Protest entscheiden.


    sportlich hat sich Düsseldorf durchgesetzt. für den Spielausgang waren die einzelnen Randale nicht entscheidend.


    Berliner haben haben das Zeichen gesetzt, Düsseldorfer dem die Krone aufgesetzt.


    wenn ich gestern die Begründung einesFan-Vorsitzendes gehört habe, der als Mitursache anführt, dass die Vereine zuwenig auf die Fans eingeht (welche eigendlich) dann versteh ich die Welt nicht mehr.


    hier geht es nicht um Fans, sondern um einen kleinen Teil Chaoten, die den Fussball für ihre Zwecke benutzen, mit fussball doch gar nichts am Hut haben.
    Leider dulden zuviele andere Fans, finden es vielleicht noch als amusante Begleitzustände, in den entsprechenden Kurven diese Aktionen.


    für mich wäre der Selbstreinigungsprozess eine Lösungsmöglichkeit.


    bei Vorfällen, Sperrung des gesamten Fanblocks fürs nächste Heimspiel sperren.


    aber ist das potisch eigendlich gewollt. diese Chaoten suchen sich dann ein anderes Betätigungsfeld, wo man sie möglicherweise noch
    weniger im Griff hat.


    Leid tun mir die Ordnungs- und Polizeikräfte, die nicht dürfen, was eigendlich angebracht wäre.


    auch wenn es einem Ruf nach einem Rechtsstaat gleichkommt: das gezielte Abfeuern von Raketen in einen anderen Zuschauerbereich ist für mich
    ein Tötungsversuch und müsste entsprechend geahndet werden.


    wehe es wird irgendwann mal ein Kind getroffen, dann ist der Aufschrei riesengross. dann ist es aber für diese Kind zu spät.


    "nur Sitzplätze in München, eine Form, wie Gewalt eingedämmt werden kann, aber dann geht die Stimmung wie in Dortmund verloren."


    Aussage gestern im Fernsehen.


    was geht vor. Stimmung oder Sicherheit und ordentlicher Ablauf?.



    wie überall gibt es auch bei dieser Thematik verschiedene Interessengruppen.


    gegen das was da abgeht, ist der es beim Kinderfussball Kinderkram, jetzt aber ohne deren Problematik kleinzureden, nur mal die Verhätlnismässigkeit
    zum Gesamtgesellschaftlichen herzustellen.


    gg


    gg

    Einmal editiert, zuletzt von guenter ()

    • Offizieller Beitrag

    Das die Fans den Platz stürmten gab es auch zu s/w-TV-Zeiten. Ich erinnere mich noch an Zeiten, wo die Fans in der Nacht vor dem Spiel das gegnerische Stadion in den Vereinsfarben anmalten, inklusive der Tore. Verhasste Fangruppen wurden rigeros getrennt und am Bahnhof erwartete man den Sonderzug der Gäste mit Polizei. Ein gegnerischer Fan fuhr im Zug mit und zog 10km vor dem Bahnhof die Notbremse. Daraufhin kamen seine Kumpels über die Hügel an den Bahngleisen und prügelten mit Schlagstöcken auf alles was sich bewegt. Das war alles nicht gestern, sondern vor vielleicht 20 Jahren.


    Das sind nur Beispiele die belegen, Gewalt gab es schon immer. Die schöne alte Zeit war nicht so, wie sie immer dargestellt wird. Dies ist kein Schönreden für das was passiert ist, aber es ist nicht neu. Seit Jahren trifft man sich immer wieder an "runden Tischen" und überlegt sich Massnahmen, die noch nie geholfen haben. Auch jetzt verurteilen das wieder alle und es wird, um es mit Zwanziger zu sagen, "lückenlose Aufklärung" versprochen. Ich würde wetten, es passiert wieder nichts Konkretes. Wer versagt da und hat seit Jahren nichts, aber auch gar nichts bewegt? Die Gewalttäter sind die Minderheit und was ich nicht verstehen kann: sie sind bekannt, ich kenne sie z.B. in Lübeck und trotzdem passiert immer wieder was. Wenn ich sie kenne, sollten die Verantwortlichen sie auch kennen, oder? Niemand kann mir erzählen, dass bei jedem Spiel der Berliner 50 neue Chaoten auftauchen, warum unternimmt man nichts?


    Ich konnte vor enigen Wochen das Spiel Mallorca gegen Levante sehen. Es ging immerhin um den Einzug in die Europa-Liga. Wir saßen am Gästeblock der durch einen Zaun vom Rest getrennt war, so kennt man es auch in Deutschland. Wir waren richtig schockiert, als wir sahen, dass die Türen vom Gästeblock zu uns alle offen waren und es war kein Polizist da. Trotz massiver Provokationen aus unserem Block zum Gästeblock passierte nichts, gar nichts.

    • Offizieller Beitrag

    gegen das was da abgeht, ist der es beim Kinderfussball Kinderkram, jetzt aber ohne deren Problematik kleinzureden


    Günter, ich kann nicht anders :)
    Körperverletzung muss ja kein blaues Auge sein, aber meinst du nicht, dass jedes Wochenende in Deutschland mehr Kinderseelen verletzt werden, als es Verletzte in den Bundeligastadien gibt? Ich würde mich freuen, wenn der DFB und die Medien sich auch mal darum kümmern würden.

  • Sehr richtig! Gestern wurden unsere 11/12-jährigen Spieler wieder beim Stand von 0:2 übel laut über den Platz vom Trainer beschimpft: Ihr seid zum Kotzen, Scheisse und (natürlich stets) blind. Schießt mein Sohn vorbei heißt es gern: du bist genauso schlecht wie dein Vater. Als sie aber das Spiel noch zum 3:2 gedreht hatten: kein einziges Wort des Lobes. Leider schaut man immer nur reduzierend aufs Sichtbare, "sieht" nie Geistes-, nur Körperverletzungen... Die meisten schauen u. hören nur weg, ignorieren Obengenanntes opportunistisch. Und wer den Mund aufmacht (wie ich gestern wieder mal), vor dem erhebt sich die Faust u. es wird gesagt, dass man bald Ärger mit Leuten bekomme, die man gar nicht kenne. Nicht, dass einem da nicht mulmig wird, aber wegducken tun sich schon genug, ich nicht! Trotzdem hat alles seine Grenzen und wir als Familie sind nur froh, wenn wir das im Sommer hinter uns lassen können. Gingen wir sofort, würde dafür nur eine Person bestraft: das kleine Kind - klasse DFB! Darüber berichten Medien natürlich nie - zu unspektakulär, solange nicht zuordenbar viel Blut fließt o. es schön brennt...

    Jeder Erwachsene kann nur so gut spielen, wie er als Kind trainiert wurde....

    Einmal editiert, zuletzt von Kicker ()

  • Ich finde man muss unterscheiden:


    Die Berliner Fans (und auch wenige Düsseldorfer) die nach dem 2:1 für Fortuna Bengalische Fackeln auf den Platz geworfen haben und damit Leib und Leben von Spielern, Fans und Sicherheitskräften gefährdet haben! Diese Fans (hauptsächlich
    Fans von Hertha BSC) haben sieben Minuten Nachspielzeit provoziert!


    Die Fans von Fortuna Düsseldorf wollten ihre Mannschaft, ihre Helden feiern.
    Das sind Leute die seit Jahren ihrer Mannschaft überall hinfolgen. Die sich Spiele angeschaut haben, die viele von euch nicht anschauen würden, und nun dürfen sie wieder in der Bundesliga spielen. Da ist doch klar das die Leute
    durchdrehen und ihren Emotionen freien lauf lassen wollen!
    Fußball im Stadion ist halt nicht das Event, zu dem es heut zu tage gerne gemacht wird. Fußball, das sind nicht die Tribünenhocker die pfeifen wenn es schlecht läuft und beim nächsten Spiel nicht mehr dabei sind. Den Reiz des Stadionbesuchs machen doch die Leute aus, die für ihren Verein leben und leiden! Die bei Wind und Wetter kommen. Die für die gute Stimmung sorgen. Die kein Geld in der Tasche haben, aber dennoch ins Stadion gehen, um ihren Verein zu sehen!


    Ein Fußballstadion ist halt keine Konzertsaal, in dem es gesittet zu geht! Im Stadion triffst du einen Querschnitt der Gesellschaft und für viele der Leute gibt es nichts wichtigeres als ihre Fortuna, ihren S04, ihre Hertha usw...


    Die Fans die den Platz gestürmt haben, haben ihn innerhalb weniger Minuten wieder verlassen. Diese Leute wollten nichts böses! Und sie haben dem Fußball nicht geschadet. Die einzigen die dem Fußball geschadet haben, sind Medien wie
    die Bild oder Moderatoren wie Reinhold Beckmann und Mehmet Scholl! Medien die aus einer kleinen Mücke einen Elefanten machen. Medien die Ängste schüren und dafür sorgen, dass Familien nicht mehr auf die Sitzplätze (Stehplätze sind
    nichts für Familien!) ins Stadion gehen, weil sie Angst haben!


    Der DFB sollte sich über die letzten Wochen Gedanken machen. Im letzten Jahr haben die Fans das legalle Abbrennen von Bengalischen Fackeln gefordet, der engstirnige DFB hat es verboten. Was dabei raus kommt, hat man nun gesehen! Der
    DFB muss Bengalische Fackeln erlauben, ABER unter strengen Regeln und Auflagen.
    Es müssen Räume geschaffen werden, in denen das Abbrennen erlaubt ist. So sinkt das Risiko, dass es zu Verletzten führt deutlich und allen Beteiligten ist geholfen! Solange der DFB es aber verteufelt, werden die "Bengalen" illegal ins Stadion geschleust und in großen Mengen unkontrolliert abgefackelt!

    »Fußball ist grundsätzlich einfach, aber das Schwierigste was es gibt ist, einfachen Fußball zu spielen.«

    (Johan Cruyff)

  • Bondscoach


    dem ersten Teil, stimme ich voll zu, sehe das auch so.


    deine Schlussfolgerung daraus kann ich aber absolut nicht nachvollziehen.


    durch legalisieren von Bengalos, bleibt das Risiko doch weiterhin bestehen.


    die Frustgrenze der kleinen Gruppe von Chaoten ist ja wohl extrem gering, ausserdem geht es denen nur um Randale.


    Werden dann keine Rauchbomben mehr aufs Spielfeld geworfen, werden dann keine Raketen auf unbeteiliegte Zuschauer abgeschossen?


    Kann ich mir nicht vorstellen. eher das Gegenteil, weil dann ja noch mehr entsprechendes Material im Stadion ist.


    zwar weit hergeholt, aber trotzdem: in Amerika sind Waffen legalisiert, die Folgen sind bekannt.


    gg

  • Ich finde den ganzen wohl aus Kommerzgründen produzierten Hype um den Fußball zwar ziemlich krank, der dann darin gipfelt, dass Fußball Religion (für die Menge) statt einfach Sport sein soll, wer dies aber direkt o. indirekt mitmacht, mit fördert, der sollte auch erkennen, dass Religion nach Liturgien* strebt, ja diese wohl geradezu benötigt zur kanalisierten Beruhigung der primitiveren (sorry!) Gemüter, die in jedem von uns schlummern. Solange nicht schon (aus Unverständnis um die psychosozialen Zusammenhänge) Kinderspiele für diesen Hype benutzt werden, sollte man im Profi-Bereich nach stimmungstechnischen Lösungen suchen, statt realen Problemen durch geistig schlichte Verbote Herr werden zu wollen, das am Ende noch "modernistisch" Konflikt-Management zu nennen. Das finde ich ebenso primitiv, aber noch unwürdiger als die Exzesse, die letztlich wie in Düsseldorf den Sport an den Rand seines Abbruchs u. Pseudoreligion betreiben...


    *also: über eigene Meister im Dienst an der kulturell entwurzelten Menge durch zeremonielle Riten (in denen das Feuer wie der Lärm schon immer eine zentrale Rolle spielten)

    Jeder Erwachsene kann nur so gut spielen, wie er als Kind trainiert wurde....

    Einmal editiert, zuletzt von Kicker ()

    • Offizieller Beitrag

    Mal losgelöst von der Debatte Pyrotechnik "ja" oder "nein", damit das hier nicht wieder eskaliert.


    Es wurde in den letzten Jahren vom DFB und der DFL viele Fehler in der Debatte begangen, hier zwei beispielhafte Berichte aus dem letzten Jahr:


    Spiegel-Online: Interne Pyrotechnik-Protokolle DFB verbrennt sich die Finger


    Feuer im Stadion? Nein! Pyrotechnik bleibt im deutschen Fußball verboten, so das klare Statement des DFB. Doch SPIEGEL ONLINE liegen Protokolle vor, die zeigen, dass Verbandsvertreter bei Verhandlungen mit den Ultras eine Erlaubnis in Erwägung zogen. Jetzt gerät der Verband in Erklärungsnot.


    Zeit online: "DFB und DFL haben uns schön verarscht"


    ....ZEIT ONLINE: Vor ihrem letzten Gespräch hieß es, DFB und DFL wollen eine teilweise Legalisierung auf den Weg bringen, wenn in den Fankurven während der ersten drei Spieltage keine Feuerwerkskörper zu sehen sind.


    Busse: Ja, zu den drei Spieltagen in der Bundesliga kamen fünf Zweitliga-Spieltage und die erste Runde des DFB-Pokals.


    ZEIT ONLINE: Bis auf einen Vorfall beim Pokalspiel zwischen dem 1. FC Heidenheim und Werder Bremen hielten die Fans sich an die Abmachung. Der DFB machte trotzdem einen Rückzieher. Warum?


    Busse: DFB und DFL haben uns schön verarscht. Zu Beginn der Gespräche hieß es, wir dürfen legale Pilotprojekte starten. Um eine Vertrauensbasis wachsen zu lassen, saßen wir mehrfach zusammen mit den Verantwortlichen. Wir fühlten uns ernst genommen. Vom DFB wurde zugesagt, dass zumindest Ausnahmeregelungen erteilt werden würden.....

  • Eine Person, die1, 1,5, 2, 2,5 oder 2,8 Promille im Blut hat und gut drauf ist, weil ihn das Spiel emotional zufrieden stellt...wird das Bengalenfeuer voraussichtlich nicht werfen.


    Der gleiche Mensch ist restlos angepisst, weil er von anderen 2,5 Promillern provoziert wird.....


    Der gleich Typ....der in einer Gruppe von 15, 50 oder 500 gleichgesinnten steht.....


    -Hört ihr es knistern?-


    Ob die Gläser, Feuerwerkskörper oder sonst was mitführen.....bei bestimmten Emotionen in Verbindung mit Alkohol.- und Drogenkonsum.....gehts ab, richtig ab!


    Alkohol verschiebt die Steuerungsmöglichkeit. Dazu die Grundstimmung des Einzelnen -pro Gewalt-....was soll da schon rauskommen?


    Fazit: Der Alkohol und das Nichtbeachten von vorhandenen Regeln und das Nichtausschöpfen und nicht ausreichend Ausschöpfen von Strafen/Sanktionen und die Möglichkeit darauf, sie durchsetzen zu können, ...da liegen die Wurzeln des Übels....oftmals in der Kombination. Ist meine private Meinung in Verbindung mit dienstlichen Erfahrungen.


    Das hier Strafen gegen die Vereine ausgesprochen werden, finde ich grundsätzlich gut. Es ist EINE Möglichkeit die Dinge zu lenken. Die Struktur im Fanbereich ist so, dass der Verein bedingt Einfluß auf seine Fans nehmen kann. Solange die Biereinnahmen in den Stadien noch lohnen, wird man -bei allen anderen Bemühungen- wohl noch Alkohol fließen lassen und man wird auch Betrunkene ins Stadion lassen.


    Die trinken ja auch vor dem Stadion....aber dort wo es eng ist....ist es halt noch gefährlicher (Massenpanik etc.).


    Die Regeln im Stadion stehen dafür, dass Fans nicht auf das Spielfeld rennen. Machen sie aber....weil ihre Freude oder die Wut in Verbindung mit den geistigen Fähigkeiten einiger + ihrer Alkoholisierung dafür sorgen, alles andere Auszuschalten = VERSTOß gegen die Regeln!


    Da liefen tausende -höchstwahrscheinlich stark Alkoholisiert- ...verfrüht oder überhaupt geladen mit Emotionen bis unter die Haarspitzen auf den Platz....es wird eng....allein das ist eine Gefahr ohne Ende. Was wäre gewesen, wenn Hertha den Sonntagsschuß hinbekommen hätte?


    Um alle Eventualitäten ausschließen zu können, gibt es Regeln und die werden -wenns drauf ankommt- von Kaoten und Leuten die sich nicht im Griff haben ausgehebelt.


    Wo sind die Gräben....die früher das Spielfeld begrenzt haben?.....Da müssen die Stahlzäune höher gezogen werden....da muß man mehr Geld für gute Durchsuchungen von Personen in die Hand nehmen und die Leute sich ausziehen lassen....-der Versuch ist strafbar...und raus....wer versucht wieder reinzukommen....muß bestraft werden....das System die auch zu erkennen....muß verbessert werden....und die gesetzliche Möglichkeit auf Videoaufnahmen zur Beweisführung gehört erweitert, statt aus Datenschutzgründen beschnitten....die Strafen für die Vereine noch teuerer machen....damit sich der Alkoholausschank nicht mehr so sehr lohnt und und und bis hin....das Zuschauer leider nicht mehr ins Stadion kommen dürfen...dann schaue ich leider zu Hause vor meinem schönen neuen Großbild-TV...ganz einfach!


    Und mal ganz ehrlich....mit nerven im Stadion diese Trommelschläger und diese Hassattacken aus dem Affenkäfig. Ich brauche das nicht und das hat auch nichts mit Fangesang zu tun...das ist für mich einfach nur nervig....wirkt auf mich einfältig und primitiv. Das schlimme bis perverse.....sollen wir uns mit denen jetzt unterhalten? Die wollen das so...sind da total fixiert drauf....die wollen sich kloppen, ...ärger und randale machen....das finden die geil....und deshalb sollten die Verantwortlichen mit aller größter Härte dagegen vorgehen. Ich bin für die Vorschlaghammermethode...also schön genau vor die Birne...mittig mit Wucht. :love::thumbup:


    Im Umkehrschluß....sollen sie sich doch vor dem Stadion im Wald die Schädel einschlagen, dann wäre die Luft im Stadion doch wohl raus. Das würde doch zur allgemeinen und übrigen Perversion gut passen!


    P.S. Mir ist bewußt, dass ich -bezogen auf das Caos in Düsseldorf- einiges vermischt habe.


    Nachsatz: Wäre es nicht eine schöne Maßnahme, wenn man bei Spielen keinerlei Gästefans mehr zuließe? Das wäre ein Zeichen. Dabei würde ich in Kauf nehmen, dass sich das Fanverhalten vermutlich hier ändern würde und man würde sich wahrscheinlich unter den normalen Zuschauer mischen...dann müßte man halt auf die dann neue Situation reagieren.

    3 Mal editiert, zuletzt von Andre ()

  • Für mich hat das viel mit "Verlieren-können" zu tun, also auch mit dem Sieger-Kult unserer massenmedialen Super-Mania. Jeder, der nicht wirklich mitspielen kann, also jeder Fan, ist dabei im Grunde seines tätig werden wollenden Seins schon Verlierer, ergo frustriert, was auch die Exzesse aus Freude klarer sehen lässt: Wo der aktive Sportler zumindest nach Siegen erschöpft und zufrieden mit sich sein kann, bleibt beim Fan etwas Unbefriedigtes, da er nur Anhängsel ist. Daher mein Appell an die daran verdienenden, ihn zutagefördernden Manager des ganzen Fankultur-Hypes für mehr bewusst gesteuerte Liturgie...

    Jeder Erwachsene kann nur so gut spielen, wie er als Kind trainiert wurde....

  • Kicker,


    ich bin der Meinung, dass die Krawallmacher keine Ahnung vom Fußball haben. Ich habe sogar den Eindruck, dass es denen nicht um den Fußball geht. Die interessiert der Spielzug, die Taktik etc. nicht. Beobachtet doch mal die Einschlägigen...die verfolgen das Spiel doch überhaupt nicht oder wieviel Prozent des Spiels bekommen sie im besten Fall mit. Das Ziel solcher Subjekte ist doch ein ganz anderes! Ich sage dir/Euch....die sind pervers. Ich glaube an unsere Rechtsordnung...die ist gut, aber ...man sollte von seiten der Datenschützer etc. mal die Kirche im Dorf lassen und gewisse Dinge offensiver mit allen Nachteilen angehen. Da bleibt eine Menge von Möglichkeiten brach liegen, weil man sich ins Hemd macht.


    Ich bin da nicht wirklich rechtlich fit auf dem Sektor, meine aber....dass man z.B. nur dann Videografieren darf, wenn Aktionen laufen. Dh.....erst wahrnehmen, dann Gerät starten....da ist die Aktion einzelner doch schon wieder vorbei. Die wissen das und aggieren dann auch so. Ich sage -so ich mit dieser Ausführung das wiedergegeben habe, was Datenschützer so wünschten....das man die Linse in Großaufnahme auf die Stirn halten sollte...möglichst mit einem roten Laserpunkt, damit der Stehnachbar ihn stets erinnern kann, dass eine Rechung zu bezahlen sein wird, wenn er was wirft, schlägt oder sonst irgend einen scheiss macht.


    Darüber hinaus...gibt es Programme, die eine Gesichtserkennung durchführen können. Wenn solche Subjekte -möglichst bundesweites Stadienverbot- haben, sie dann aber doch schaffen rein zu kommen, das ist das doch eine staatliche Lachnummer hoch 3! Der Versuch ist strafbar....von Amtswegen ermitteln....Programm erkennt....Person geht nicht rein...und zahlt das doppelte von der letzten Strafe + Ingewahrsamnahme für eine Nacht...so sollte es laufen.


    Ich bin hier auch Bürger und meine hässliche Visage sollen sie doch aufnehmen, dass ist mir egal....

  • Es ist doch eigentlich ein Problem, dass sich nicht auf Fußballstadien beschränkt. Es wird einfach an zu vielen Stellen komplett auf das setzen von Grenzen verzichtet.
    Das beginnt in der Schule, wo ein Lehrer heute fast gar nix machen kann, wenn vor ihm jemand verprügelt wird. Mehr als ein "das tun wir aber nicht mehr" darf er gar nicht mehr. Die Schüler wissen das und lachen ihn aus, bei seinen hilflosen Versuchen.
    Ich kenne eine Lehrerin die von einem Schüler mit Migrationshintergrund zweimal pro Schulstunde als Hure beschimpft wird. Bei dem Versuch einen Schulverweis durchzudrücken, wurde ihr vorgehalten rechtsradikal und ausländerfeindlich zu sein (als Begründung wurde angeführt, dass sie besagten Schüler von der Schule haben wollte). Hier hat jemand aufgrund seiner Herkunft totale Narrenfreiheit, das Opfer wird sogar zum Täter umkonstruiert.Gibt ja auch genügend Menschen mit Migrationshintergrund, die sich anständig benehmen...


    Wird ein Rentner von Jugendlichen zusammengeschlagen, steht am nächsten Tag in einer sogenannten Qualitätszeitung, er sei doch selber schuld, wenn er so spießig sei, die Jugendlichen auf das Rauchverbot in der U-Bahn hinzuweisen.
    Das ist das Probem. Gesetze und Regeln gibts eigentlich genug, man müsste sie eigentlich nur durchsetzen. Was die Ultras angeht, beispielsweise das Vermummungsverbot.
    Aber in einem Land in dem Pflastersteinwerfe und hobbymäßige "Bullenklatscher" höchste Staatsämter erreichen, sollte man vielleicht auch nix andres erwarten.

  • Andre was du da von dir gibst ist abartig!


    du bezeichnest Leute, die du in keinster Weise kennst, die du nicht verstehst, noch nicht mal verstehen willst, als pervers. Leute die Fußball ganz anders leben als du.
    Wenn in deine kleine Welt diese Leute nicht reinpassen, dann setz dich vor den Fernseher und freu dich. Aber verschone andere mit deiner Arroganz, dass der Fußball nur dir gehört!!!


    Ich will sicher nicht alles verteidigen, was in diversen Fanszenen passiert! Es gibt sicher genug zu kritisieren (Bengalos aufs Spielfeld werfen gehört sicher dazu)
    Aber am Freitag sind Fans aufs Spielfeld gelaufen, die gedacht haben ihr Verein ist nach 16 Jahren wieder aufgestiegen. Fans die an ihrem Verein hängen, was die meisten hier wahrscheinlich überhaupt nicht nachvollziehen können! Da waren Familien/Kinder auf dem Spielfeld, dabei von Krawallmachern zu reden, ist mehr als lächerlich.

  • Abartig oder Pervers bis mega dumm??!!


    P.S. Mir ist bewußt, dass ich -bezogen auf das Caos in Düsseldorf- einiges vermischt habe.


    muste richtig lesen und versuchen zu verstehen.


    Kamast44


    ich überlege gerade, ob ich mich auf deine dämliche Anmache einlasse.


    Allein mit einem Kind sich dort hinzustellen, empfinde ich als asozial und dabei ist mir restlos egal, was du davon hälst...ist halt meine ehrliche Meinung und Einstellung. Meine Kinder laufen da mit Sicherheit nicht auf das Feld und schon gar nicht, nachdem was da im Vorfeld passiert war!!! Das vom Gefahrenpotenzial richtig einzuschätzen....ist für mich so wie ein Lottospiel. Da kannste auch mit deinen Koten auf der linken Fahrspur der A 1 zum Grillen einladen. Viel Spass!

    Einmal editiert, zuletzt von Andre ()