Problem mit einige Eltern in der F1

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  • TRPietro, nicht das wir uns falsch verstehen, Deine Haltung ist exakt meine Haltung, ...konsequentes Vorgehen und ansagen wo Norden ist.


    Auf der Umkehrseite habe ich hier aus beruflicher Erfahrung den einen oder anderen Sachverhalt vor meinem geistigen Auge, wo dieses Problem (moslemische Männer im Bezug auf Frauen) ziemlich groß war. AK ist weiblich und noch ziemlich jung und darüber hinaus ein eher ruhiger Mensch. Trifft Sie auf den "Richtigen" (was ja nicht zwangsläufig sein muß), ...da möchte ich Sie nicht allein stehen haben...da mache ich mir -trotz das ich sie persönlich nicht kenne- schon sorgen und möchte auf diese Gefahr zumindest hinweisen.


    So gesehen wäre ihr ein Rückhalt -in welcher Form auch immer- zu wünschen. Gruß Andre



    Du hast absolut Recht. Das meine ich auch so. Jemand von der Juniorenkommission muss beim Elternabend auch anwesend sein und wenns sein muss auch etwas lauter werden. Das sehe ich ganz klar auch ein. Es kommt somit dann auch ein Zeichen, dass der Verein hinter dem Coach steht. Ich betrachte noch weiter, dass mit AK bereits der zweite Coach aufhören würde... und dies innerhalb einer Saison. Da könntest Du Gift darauf nehmen, dass ich als Juniorenobmann dann die einfachste Lösung suchen würde. Die währe; Team zurückziehen! Ich würde für solche Junioren doch nicht nochmals rumrennen um einen Trainer zu finden...

  • Kurz noch was:


    Die Mannschaft wurde vorher von drei Jugendlichen trainiert, 16 und 17 Jahre alt. Glaube sogar seit den Minis. Zuerst lief es wohl recht gut, aber irgendwann lief organisatorisch nichts mehr (Zum Training sag ich erst nichts). Die Mannschaft kam meistens unpünktlich bis gar nicht zu Turnieren oder Spielen etc. Ziemliches Chaos zum Schluss.
    Bevor noch einige Eltern ihre Kinder abmeldeten, hat der zuständige Jugendleiter dann beschlossen einen neuen Trainer zu suchen, und da ich gerade ohne Team war, hab ich kurzfristig die Jungs vor ein paar Monaten übernommen.


    Gruß,
    Alice

    Fußballer sollten mehr spielen und weniger reden. :D


  • Genau das Ding habe ich bei uns seit knapp einem halben Jahr aushängen lassen. Den Ursprungstext hatte ich vom 98er Jahrgang von Werder Bremen gezogen, die diesen mittlerweile (leider) nicht mehr auf ihrer Team-HP aufführen (muss wohl gewirkt haben 8) ). Ich hatte damals in einem anderen Thread darauf verwiesen und den Text wegen dessen, wie oTTo schon sagt, "offenherzigem" Sarkasmus in Frage gestellt und dennoch bei uns aushängen lassen...passt eben zu mir.


    Die Reaktionen darauf waren - zumindest was bei mir ankam ;) - recht zustimmend. Die, die mich darauf ansprachen, wussten, was gemeint war und erkannten auch den Grundgedanken dahinter. Ich weiß aber auch, dass der Text auch zu "Augenrollern" bei denen führte, an den sich dieser richtete...offenbar ist der Text auch dort angekommen.


    Zum Thema: Wir hatten vor zwei Jahren auch eine junge Trainerin in der F - sie ist letztlich gescheitert, obwohl deren Team fast ausschließlich aus Kindern deutscher Nationalität bestand. Das Problem waren auch hier zumeist die Väter. Soweit ich das mitbekommen habe, wurde da von Anfang an alles mehr oder weniger in Frage gestellt. Die Trainerin zog m.E. aber auch nicht die Bremse bzw. lenkte zu zögerlich in bestimmten Dingen ein. Folge: Maulende Eltern, ständig reinrufende (besserwissende) Väter UND Mütter bzw. ewiges Hintenrumgetratsche, was sogar bei mir ankam. Da die Trainerin so nach und nach aufgab bzw. das Intersse verlor, endete die Saison mehr oder weniger im Chaos. Nach einer Saison hörte sie dann entmutigt auf.


    Ich persönlich, da bin ich ehrlich, wäre auch skeptisch, wenn eine Frau das Team meines Sohns trainieren würde - Alice, nicht persönlich nehmen!- ...weil ich es nicht anders kenne bzw. eher schlechte Erfahrungen mit Trainerinnen gemacht habe. Ich würde dieser Frau aber immer die Chance lassen, sich zu beweisen. Und so, wie du Alice schreibst, klingt das sehr gut, auch die Verhaltensregeln usw. sind m.E. optimal gestaltet.


    Dein Problem ist sicherlich, wie schon von anderen beschrieben, der hohe Ausländeranteil in deinem Team. Deren allgemeine Mentalität ist hinreichend bekannt und wenn ich meine eher kleinen "Bedenken" mit deren Einstellungen potenziere, hast du wirklich eine schwere Aufgabe vor dir!


    Was kann ich dir raten? Mache nicht die Fehler der von mir beschriebenen Trainerin meines Vereins, die vieles unkommentiert hat stehen lassen. Lass dich nicht unterkriegen! Das geht m.E. nur über stetige Kommunikation, wie du das schon tust (Steter Tropfen höhlt den Stein!). Vor allem: Zieh deine Linie, die aus meiner Sicht sehr gut ist, durch. Zeige damit, dass die Vorurteile dir bzw. Frauen im Allgemeinen gegenüber (auch im Fußball) haltlos sind...

  • Hier noch etwas, was man häufiger findet:
    http://www.fcd-junioren.de/Verhaltensregeln.pdf


    Thematisch etwas anders und wahrscheinlich schon bekannt (hab's jedenfalls schon mal irgendwo gelesen), aber auch interessant:
    http://www.fussballtrainer.de/…rainertyp/trainertyp.html


    Sollte sich jemand die Mühe machen, die ganzen guten Vorlagen zu einem Gesamtkunstwerk zusammen zu fügen, dann bitte hier einen Link posten. Das können wir alle gut gebrauchen.

  • Hallo Alice,


    Du gibst Dir wirklich sehr viel Mühe und von einigen Eltern wird das sicherlich auch "honoriert". Aber: wenn ich mir Deine Kadergröße (und Zusammensetzung) und den Kader der F2 ansehe, dann dürftet ihr insgesamt gesehen, zu wenig Kinder in beiden Mannschaften haben.
    Eventuell wäre es im nächsten Jahr sinnvoll, eine "Spaßtruppe" und eine ernsthafte Mannschaft zusammenzustellen. Dann werden zwar einige jüngere Kinder nicht in Ihrer Alterstufe spielen, aber das wäre sicherlich besser, als sich permanent mit nicht erscheinenden Kindern herumzuschlagen.
    Ihr könntet die verbleibende Spielzeit nutzen, um auf diese Mannschaftsaufteilung hinzuarbeiten. Vielleicht reißt sich ja der eine oder andere doch noch zusammen.
    Noch besser wäre aber eine Aufstockung Deines Teams um ein paar zuverlässige Spieler! Dann wärst Du nicht so auf die unzuverlässigen Kinder angewiesen!
    Wichtig ist natürlich, dass sich die zukünftigen Trainer der E1 und E2 (2010/2011) einig sind, also das mußt Du dann vorher klären.


    Viel Glück


    Lutz

  • Puh, ich denke, den Kampf kannst Du gar nicht gewinnen.


    Du scheinst alles versucht zu haben. Ein Elternabend, den ich favorisieren würde, wird nicht viel bringen. Es werden wahrscheinlich nicht viele Eltern kommen.
    Meine, wenn auch sehr indirekten, Erfahrungen mit 'südländischen' Eltern sagen mir: Lass es. Es bringt nichts.
    Du wirst niemals akzeptiert werden. Leider. Diese Leute, sicherlich nicht alle, 'ticken' ein wenig anders als wir.


    Natürlich wünsche ich dir, dass es klappt. Glaube ich aber nicht.


    Du hast so eine typische Mannschaft, gegen die ich so ungern spiele, weil die Emotionen der gegnerischen Eltern häufig extrem hochkochen.
    Und die Kinder lernen von den Eltern. Jetzt akzeptieren sie dich noch. In ein paar Jahren wird sich das ändern.


    Ich denke, diese Mannschaft braucht einen Trainer, der eine 'Sprache' spricht, die die Eltern verstehen und, leider, es sollte sich um einen Mann handeln.
    Aber auch das kann nach hinten losgehen.
    So hat ein befreundeter griechischer Trainer einige türkische Jungs in seiner Mannschaft. Das ist was los. Griechen und Türken, das geht gar nicht.


    Ich weiß, all das ist nicht so hilfreich. Da bleibt mir nur, dir ganz viel Glück und Durchhaltevermögen zu wünschen.

    Das einzige, was wirklich gerecht verteilt ist, ist die Intelligenz.
    Ich habe noch nie jemanden sagen hören, er hätte zu wenig davon.

  • Dh. der kleine Alex (oder dessen Eltern) rufen an oder kommen mal beim Training vorbei. Da werden 2 - 3 Schnuppertrainings abgemacht. Nach dem Duschen, nach dem ersten Schnuppertraining nimm ich als Trainer den Alex zur Seite und Bespreche mit Ihm die Regeln. Anschliessend gebe ich Ihm den A4- Blatt mit nach Hause. Besser; Man bespricht die Regeln mit den Eltern und gibt den A4 - Blatt den Eltern, wenn diese den Kind abholen.

    Bei uns stehen solche Dinge schon auf dem Anmeldeformular, dass die Eltern ausfüllen!

    »Fußball ist grundsätzlich einfach, aber das Schwierigste was es gibt ist, einfachen Fußball zu spielen.«

    (Johan Cruyff)

  • Obwohl es traurig ist, fürchte ich, das Tom Recht hat. Wir haben ein Mädel bei uns, das selber noch U15 spielt und unsere F2 trainiert. Ich finde es absolut anerkennenswert, dass ein Mädchen in dem Alter so eine Aufgabe übernimmt. Eigentlich sollte man da den Hut ziehen, zumal sie es engagiert und gut macht. Nichtsdestotrotz war es ein harter Kampf, bis auch beim letzten Vater durchgedrungen ist, dass sie der Chef ist. Und das ging auch nur, weil ich mehrfach ganz massiv interveniert habe. Nun bist Du einige Jahre älter, weißt Dich auszudrücken und kannst Dich sicherlich auch besser durchsetzen, aber bei uns waren die Väter im Grunde auch wesentlich harmloser als in Deinem Fall. Trotzdem war es für einige unheimlich schwer die Hierarchie zu akzeptieren.


    Obwohl ich selber in meiner Jugend immer mit nichtdeutschen Mitspielern, hauptsächlich Türken, im einer Mannschaft gespielt habe und es da nie Probleme gab, stelle ich heute auch fest, dass ich ungern gegen Mannschaften spiele, die mit vielen ausländischen Kindern besetzt sind, weil es dort einfach viel emotionaler zugeht und die Sache oft zu ernst genommen wird. Nun spielen wir in einem ländlichen Kreis mit wenig Migranten (wir haben in der ganzen Jugend ein türkisches Kind), aber sobald man auf Turniere z.B. nach Krefeld oder Duisburg fährt, begegnet man solchen Mannschaften und oft verhalten sich die Eltern (und oft auch die Trainer) genau so, wie Du es beschreibst.


    Das hilft Dir nun alles nicht wirklich weiter. Was kann man tun? Wenn alle Mittel der Kommunikation zwischen Trainer und Eltern gescheitert sind, gibt es zwei Möglichkeiten. Der Trainer streicht die Segel und man sucht jemanden, der mit der Bande besser klar kommt, oder der Verein, sprich der Jugendvorstand und/oder der Vereinsvorstand zeigt hier klare Grenzen auf, unter Inkaufnahme der möglichen Konsequenzen. Ich würde als Jugendleiter letzteres bevorzugen, die betroffenen Eltern zum Gespräch bitten und denen klar machen, dass das in unserem Verein so nicht läuft. Den Eltern muss klar gemacht werden, dass es an der Stelle nichts zu diskutieren gibt und dass sie die Wahl haben, sich an die Regeln zu halten oder mit den Konsequenzen leben müssen. Das kann durchaus ein Platzverbot für die Eltern sein oder aber auch in letzter Konsequenz dazu führen, dass man diesen nahe legt sich einen anderen Verein zu suchen. Die Optionen sollten den Eltern auch ganz klar aufgezeigt werden. Es ist immer schade, wenn man Kinder verliert, aber es gibt genug Beispiele, wo es nach dem Verlust von ein oder zwei Personen ruhig geworden ist. Ich glaube, dass Du alles getan hast, was Du tun Kannst. Nun sollte der Verein handeln.


    NACHTRAG: Um es noch einmal auf den Punkt zu bringen. Es wäre vom Verein ein ganz schlechtes Zeichen gegenüber den Eltern einen anderen oder zusätzlichen Trainer einzusetzen. Das würde den Eltern ja nur zeigen, dass ihr negatives Verhalten etwas in ihrem Sinne bewirkt. Und sowieso: Meckernde Eltern und schlecht erzogene Kinder findet man an jeder Straßenecke, junge, engagierte Trainer, die wissen was sie tun, sind dagegen selten. Die Marschroute wäre daher für mich ganz klar.

    Einmal editiert, zuletzt von Ranwie ()

  • Es wäre vom Verein ein ganz schlechtes Zeichen gegenüber den Eltern einen anderen oder zusätzlichen Trainer einzusetzen. Das würde den Eltern ja nur zeigen, dass ihr negatives Verhalten etwas in ihrem Sinne bewirkt.

    Richtig, aber irgendwann geht's nicht mehr um die Eltern und die Spieler, sondern um den Trainer.


    Was soll Alice deines Erachtens nach machen? Durchhalten und ihren persönlichen Frust in Unermessliche steigen lassen? DAS wäre flasch.
    Wenn man alles getan hat, was möglich ist und noch ein bisschen mehr (so, wie bei Alice), dann muss man einsehen können, wenn es eben nicht geht.


    Ich bin davon überzeugt, dass ein 'südländischer' Trainer für diese Eltern besser wäre und diese Maßnahme nicht einem Versagen der Jugendleitung gleichkommt.

    Das einzige, was wirklich gerecht verteilt ist, ist die Intelligenz.
    Ich habe noch nie jemanden sagen hören, er hätte zu wenig davon.

  • Mit ganzem Respekt; Wenn ich Juniorenobmann währe würde ich sicher nicht meine Trainerin kündigen, weil sich die Junioren resp. dessen Eltern sich nicht fair benehmen. Ich würde da eher die einzelne Störenfriede vom Verein "gehen lassen" und das Team vom Spielbetrieb abmelden (wenns sein muss). Die wenigen 6 - 8 Buben die da denn bleiben kann man intern in andere Teams verteilen oder einfach 2x trainieren lassen. Zwischendruch kann man auch einen Freundschaftsspiel unter der Woche organisieren usw. Es gibt viele Lösungen... die einzige Lösung die es gar nicht geben darf ist; die Trainerin zu kündigen... In so einem Fall muss man hinter dem Coach stehen. Abgesehen davon ist es nicht einfach, Trainer/innen zu finden.


    Ach ja; Die Kinder die dann "rausgeschmissen" werden, werden vermutlich innert kürzester Zeit, von anderen willigen Kids ersetzt, die sich nicht trauen im Fussballclub zu gehen, weil es im Moment durch diese Störenfriede eben nicht gut läuft. Solche Sachen sprechen sich auch im privaten Umfeld und vor allem in der Schule um. Ich gehe da immer nach dem Motto: "Ooh wenn der Papst stirbt?... Ganz einfach, dann kommt der neue Papst!" Wenn der Papst ersetzt werden kann so können auch diese Störenfriede ersetzt werden.


    Noch was; Mir ist bewusst, dass wir über Kinderfussball sprechen. Kommt mir bloss nicht, ich sei zu hart! Denn im KIFU kann man das so handhaben, weil Kinder dann auch eher Respekt (wenn nicht Angst) bekommen. Je weiter Oben, sich diese Probleme verschieben, desto schwieriger wirds dann zu lösen. Im C - Bereich möchte ich diesen Sauhaufen nicht unbedingt trainieren...


    Grüsse TRPietro

  • Tom, wir sind uns wohl einig, dass darum geht, auf der einen Seite den Trainer zu schützen und auf der anderen den Spielbetrieb für die Mannschaft aufrecht zu erhalten. Du meinst, der Verein sollte Alice entlasten, indem er sie durch einen südländischen Trainer ersetzt? Naja, ob man dadurch das Zeichen setzt, was erforderlich wäre, halte ich für fraglich. Außerdem müsste man über eine solche Person erstmal verfügen, zudem müsste ER dann auch noch als Trainer für diese Altersklasse geeignet sein. Ich schätze mal, wenn so jemand vakant wäre, hätte man vermutlich nicht Alice auf diese Position gesetzt.


    Es wird daher eine andere Lösung geben müssen. Meistens ist es doch so, dass es Einzelne sind, die einem die ganze Mannschaft bzw. die Elternschaft wuschig machen. Andere laufen dann gerne mit, sind aber in den Griff zu bekommen, wenn die "Rädelsführer" weg sind. Diese sind demnach auszumachen und zu eliminieren. :D Klingt vielleicht etwas martialisch, ist aber so. Ich scheue eigentlich keinen Konflikt, hätte aber ehrlich gesagt auch wenig Lust so eine Mannschaft zu übernehmen. Wenn ich es aber tun würde, würde es ganz sicher auf das eine heraus laufen: Klappe oder Tschüss.

  • Richtig, aber irgendwann geht's nicht mehr um die Eltern und die Spieler, sondern um den Trainer.


    Was soll Alice deines Erachtens nach machen? Durchhalten und ihren persönlichen Frust in Unermessliche steigen lassen? DAS wäre flasch.
    Wenn man alles getan hat, was möglich ist und noch ein bisschen mehr (so, wie bei Alice), dann muss man einsehen können, wenn es eben nicht geht.


    Ich bin davon überzeugt, dass ein 'südländischer' Trainer für diese Eltern besser wäre und diese Maßnahme nicht einem Versagen der Jugendleitung gleichkommt.


    Das schlechteste ist, wenn man Elterndruck nachgibt. Es ist ein Verein das hierarchisch strukturiert ist. Und da sind die Eltern hoffentlich ganz unten zu finden! Was man machen soll? Ganz einfach; Nicht die Trainerin ersetzten sondern die Spieler samt Eltern aus dem Club schmeissen!


    Zb. Elternabend klar als Krisensitzung definieren. Da werden keine Einladungen den Kindern mitgegeben sonder per Post versendet... damit diese garantiert auch ankommen. Auf dem Brief muss ganz klar drauf stehen; Wer nicht auftaucht, der fliegt...

  • TRPietro, ich bin da ganz bei Dir. Natürlich geht es hier um Kinder, aber nicht nur um die, deren Eltern Ärger machen, sondern auch um die anderen, die unter der schlechten Gesamtstimmung leiden. In der Regel ist das die Mehrzahl. Damit ein Verein funktioniert, müssen sich die Mitglieder in das Regelwerk einfügen. Wer das nicht tut, muss woanders hin gehen. Ich bin ziemlich sicher: wenn man die schlimmsten Störenfriede entfernt, wird Ruhe einkehren.

  • Kann es sein, dass ihr Zwei gerade so ein bisschen abdriftet?
    Oder hab ich nur überlesen, dass die Spieler die Störenfriede sind?


    Ich dachte eigentlich, es sind die ausländischen Eltern, um die es hier geht. Und wollt ihr wirklich Spieler rausschmeissen, um das Problem in den Griff zu bekommen?
    Mit welcher Berechtigung? Wir reden hier über eine F-Jugend.


    Und wann, TRPietro hab ich gesagt, dass man Alice kündigen soll?


    Die Kinder die dann "rausgeschmissen" werden, werden vermutlich innert
    kürzester Zeit, von anderen willigen Kids ersetzt, die sich nicht
    trauen im Fussballclub zu gehen, weil es im Moment durch diese
    Störenfriede eben nicht gut läuft


    Wishful Thinking ;)

    Das einzige, was wirklich gerecht verteilt ist, ist die Intelligenz.
    Ich habe noch nie jemanden sagen hören, er hätte zu wenig davon.

  • Ich sagte, ich würde die Störenfriede entfernen, d.h. die Eltern. Alles weitere wird man dann sehen. Wie soll es denn sonst gehen?


    Sie es mal so: wir sind als Trainer oder als Verein natürlich für die uns anvertrauten Kinder verantwortlich, aber nicht um jeden Preis. Noch mehr verantwortlich als wir, sind zweifellos die Eltern. Wenn sich diese nicht an die Regeln halten, dann leiden im Zweifelsfall deren Kinder unter den Folgen. Wenn aber nicht mal die Eltern zum Wohle Ihrer Kinder zurück stecken wollen, warum sollten wir als eigentlich "Fremde" das tun? Und wo soll die Alternative sein? Soziales Engagement in allen Ehren, aber ich lasse mich nicht von Eltern beschimpfen, massregeln oder belehren, nur weil ich meine Freizeit damit verbringe deren Kinder eine Freude zu machen. Für die Kinder mag einem das Leid tun, aber man kann nicht das ganze Elend der Welt auf seine Schultern laden. In dem Fall haben die Eltern es schließlich selbst in der Hand. Brauchen sich nur benehmen, dann ist alles gut.

  • Ja Tom, wir sprechen von einer F - Jugend. Und genau da müssen die Kinder "und" Eltern (sehr straff) erzogen werden. Wenn ich dort in der nähe leben würde, so würde ich das Team sofort übernehmen... da kannst Du mir aber glauben, dass die Eltern meine Sprache sofort lernen würden. Der Bespiel wo ein Spieler 40 min. (!!!) zu spät gekommen ist... da hätte ich "Ciao" gesagt und kurz später wieder "Ciao". Wenns Mami und Kind noch nicht begriffen hätten so hätte ich ganz klar gesagt: "12.00 Uhr war Besammlung. Jetzt ist es 12.40 Uhr... wir sind nicht im Mukiturnen und nicht in Holland wo Verspätung zur Kultur gehört, hier wird Pünktlichkeit erwartet... aufwiedersehen und blablabla!" So hätte ich reagiert! Vermutlich würde dieser Junior "nie mehr" zu spät kommen (oder von mir aus, auch gar nicht mehr... was für ein Verlust). Genau das Gleichw beim Abmelden; Ich würde nach dem Training jeden Einzelnen anrufen... und "nur" einmal erklären, dass man sich abmelden MUSS und das Training und Spiel, fix zu reservieren ist und eigentlich obligatorisch ist... wir sind nicht im Mukiturnen!" Beim zweiten mal gibst Straftraining (Runden laufen)... genau nicht Kindergerecht... gehst in diesem Fall in Ordnung! Verspätungen im Training; Wie währs wenn man für jede Minute zu spät, eine Runde laufen muss (ohne Ball... ohne Spass).


    AK hat gesagt, dass die Meisten dieser Kids bei den Bambinis waren und eigentlich wissen sollten, wie Sie sich zu benehmen haben. Es ist mir klar, dass man eine F - Junior Sachen erklären muss... aber den Eltern erkläre ich etwas nur 1x!


    Du meinst Du hättest nicht geschrieben, AK zu kündigen? Du schreibst, dass das Team von einem südländischen Mann trainiert werden sollte, so quasi; Das Team darf "nicht" von eine Frau betreut werden. Was heisst das wohl? Und sowieso; Es ist schon schwierig genug, einen Trainer zu finden... dann muss man noch Anforderungen erfüllen?


    Die Erziehung im Vereinsleben ist Sache des KIFU's. Ich bin C - Trainer, war aber zuvor (sehr) viele Jahre im KIFU tätig. Es ist einfach Fakt, dass man gewisse Werte und Einstellungen einem Kind viel besser beibrinen kann. Wenn ich dann auf einmal als C -Trainer sage, dass man sich abmelden muss oder Pünktlichkeit erwartet wird, dann ist es einfach ein Problem! Es ist einfach eine riesen Umstellung für Spieler und Eltern, weil man ja im F - Bereich und im E - Bereich... ja sogar im D - Bereich dies ja nicht machen musste.


    Ein Fussballverein bietet etwas an und es hat klare Rahmenbedingungen (eben diese Regeln). Da muss dann jeder selbst wissen ob es Ihm passt oder nicht. Ohne Ski kann ich auch nicht im Skiclub gehen... ausser ich Sitze auf den Alben in einer Hütte und saufe mich voll.


    Gruss TRPietro

  • Mukiturnen

    Was in Dreiteufelsnamen ist "Mukiturnen"?

    Holland wo Verspätung zur Kultur gehört,

    LOL, ich wohne direkt an der Grenze, nur wenige Kilometer entfernt von den zumeist sehr netten Käsköppen und wir haben hier auf beiden Seiten wirklich reichlich Stereotypen über unsere Nachbarn, aber das sie stets zu spät kommen, hab ich noch nie gehört. Interessant und amüsant zu lesen. Wer hat's erfunden? :D