Spielbericht eines gestrigen Spieles

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  • Liebe Trainer, liebe Forumsleser,


    ich möchte hier heute gern von meinem gestrigen Spiel berichten, da ich nach wie vor fassungslos bin, was ich in einer Partie der 2.F-Jugend (Jhg. 2001/2002) erleben mußte. Ich hoffe nur sehr, dass dies ein rühmlicher Ausnahmefall bleibt und vielleicht den einen oder anderen Trainer da draußen (vielleicht liest es ja auch der Betroffene selbst) zum Nachdenken anregt, warum wir im Kinderfußball tätig sind.


    Zur Vorgeschichte:


    Bei uns im Berliner Bezirk Pankow wird seit diesem Jahr erstmalig der Bezirkspokal der Jugend ausgetragen. Es war eine Idee der Fußball AG Pankow gewesen.
    Der Fußball AG Pankow gehören alle Pankower Fußballvereine an. Auch wenn es in der Entscheidung der Fußball AG Pankow heißt, dass die Spiele unter
    „Wettkampfbedingung“ durchgeführt werden sollen, so bin ich der Meinung, dass hierbei die Kirche im Dorf gelassen werden muss. Es war eine bewusste Entscheidung der Fußball AG, die Spiele zu den Trainingszeiten der jeweiligen Mannschaften anzusetzen, damit so viele Kinder wie möglich daran teilnehmen können. Nach wie vor gilt für mich das Prinzip, allen Kindern den Spaß am Fußball und ihnen so viele Spieleinsätze wie möglich zu ermöglichen. Mir geht es weniger um das Gewinnen oder Verlieren. Ob wir am Ende dabei einen Pokal gewinnen oder nicht, ist für mich Nebensache. Vorrangig zählt für mich, dass alle Jungs der Mannschaft spielen können, da sie sich so nur weiterentwickeln und ihre Fähigkeiten verbessern können.


    Unser Bezirkspokal ist ein freiwilliges Projekt und kein offizielles Verbandsturnier. Die Spiele zählen als Freundschaftsspiele. Ob die Info ausschlaggebend ist, weiß ich nicht. Der Spielmodus ist relativ einfach. Zwei Gruppen (A/B) je Altersklasse mit Vorrunde. Dann Halbfinale und am Ende Finale. In unserer Gruppe spielen nur vier Mannschaften, eine ohne Wertung. Somit müssen wir zwei Spiele absolvieren. Unser Spielgegner hatte bereits eine Partie verloren und sein zweites Spiel war gegen uns. Für uns war es die erste Partie.



    Bericht:


    Für mich war es erklärtes Ziel, zum letzten offiziellen Spieltag auf unserem Platz in diesem Jahr, allen Jungs einen Spieleinsatz möglich zu machen. Immerhin waren wir heute auch mal wieder vollzählig anwesend (19 Spieler in meiner Mannschaft). Leider wurde diese Philosophie vom Trainer des SV P. so nicht geteilt und er beharrte bis zum Schluss auf die Einhaltung aller offiziellen Regeln des BFV.


    Als erstes mußte ich ihm alle meine Spielerpässe zeigen. Sowas hatte ich bisher noch nicht erlebt. Aber ich habe sie ihm gern gezeigt. Danach monierte er meinen Ansatz, dass ich gern (soweit möglich) alle meine Jungs gern spielen lassen möchte. Er beharrt stur auf das Prinzip - 7 Feldspieler + max. 5 Auswechsler. Als ich ihm darlegte, wie albern sein Verhalten gerade ist und das er sich selber nicht an die Regeln hält (3 Spielerpässe waren unvollständig) wollte er von dieser Regel (kein ordnungsgemäßer Spielerpaß - kein Spieleinsatz) nichts wissen. Vielmehr drohte er mit sofortiger Abreise und Nichtantritt. Vor den Augen seiner kompletten Mannschaft. Das war nicht mein Ansinnen. Vielmehr wollte ich ihm deutlich machen, dass es doch gerade ein sehr übertriebens Verhalten des Trainers sei. Somal ich auch nicht recht nachvollziehen konnte, worin sein Problem lag, wenn so viele Jungs wie möglich meiner Mannschaft spielen würden. Wie eingangs betont, wir sind 2.F-Jugend, spielen aus Spaß an der Freude und ob wir am Ende einen Pokal gewinnen oder nicht, ist mir herzlich egal. Meine Jungs sollen/wollen Fußball spielen.


    Von Seiten des Trainers des SV P. wurde moniert, dass ich mehr Spieler zum Einsatz bringen wollte, als nach offiziellem Regelwerk zulässig. Hierbei bleibt aber zu berücksichtigen, dass auf dem Feld nur max. 7 Spieler gestanden hätten. Es gab also lediglich Aufregung um die Anzahl der möglichen Auswechselspieler. Darüber hinaus wurde von SV P. moniert, dass ich einen Spieler eingesetzt habe der Jhg. 2001 ist. Er dürfte nach Auffassung des Trainers nicht bei uns spielen. Eine solche Regelung ist mir für dier F-Jugend generell nicht bekannt. Somal der Junge von Anfang an in unserer Mannschaft spielt. Das darüber hinaus auch drei Spieler dem Jhg. 2003 angehörten, war für den Trainer kein Argument.


    Permanent wurde das von ihm hochgepriesene Regelwerk nur zu seinen Gunsten ausgelegt. Anderen Argumenten war er nicht zugänglich.


    Der gesamte Ärger dauerte geschlagene 45 Minuten. Die Kinder beider Mannschaften waren am Ende reichlich gestreßt und genervt. Die Eltern beider Mannschaften auch und ich habe die Welt nicht mehr verstanden, wie ein Trainer solch eine Sturheit an den Tag legen kann und die gesamte Situation so aufbauscht, als hätten wir um Leben oder Tod gespielt.



    Fazit:


    Für mich ist ein solches Verhalten nach wie vor nicht nachvollziehbar und höchst unverständlich. Weder in unseren bisherigen „Punktspielen“, noch bei unseren
    Freundschaftsspielen hat ein Verein ein ähnliches Verhalten zu Tage befördert. Noch dazu, da alle unsere Spiele ohne Wertung laufen, ist mir die heutige Sturheit des SV P. ein schweres Ärgernis.


    An dieser Stelle kämpfe ich nicht für Prinzipen oder Regeln, sondern für die Kinder, denen diese Regeln wohl etwas egal sind, wenn sie auf einem Fußballplatz stehen.
    Als mir dann auch noch damit gedroht wurde, dass SV P. zum Spiel nicht antreten wird, war für mich die Welt nicht mehr verständlich. Gerade Kindern in einem Alter von 6 bis 8 Jahren, die sich auf eine solche Begegnung absolut freuen, möchte ich eine solche Entscheidung nie antun und würde sie nur im äußersten Notfall umsetzen, wenn das Wohl und die Gesundheit der Jungs gefährdet scheint. Das alles war heute nicht der Fall. Spaß am Fußball und eine Weiterentwicklung werden so nicht erzeugt, geschweige denn gefördert. Für mich zählen nach wie vor alle unsere Partien als Freundschaftsspiele. Deswegen werden sie auch offiziell nicht vom BFV gewertet. Obwohl es sich heute um offizielle Trainingszeit handelte, durften acht Jungs meiner Mannschaft nicht zum Einsatz kommen. Sie mußten zusehen, was ich enorm toll fand.



    Klar ist, dass Regeln dazu da sind, um eingehalten zu werden. Hierbei lege ich aber eher ein Augenmerk auf Fairplay auf dem Feld und nicht auf ein stures Einhalten aller offiziellen Verwaltungsregularien. Das wird m.E. dem Kinderfussball nicht gerecht und geht gänzlich an den Interessen aller Kinder vorbei. Ich werde also auch weiterhin alles dafür tun, dass so viele Jungs wie möglich in meiner Mannschaft spielen können und werde dies auch ggü. anderen Vereinen im Notfall so vertreten.


    Ich möchte so einen Tag, wie gestern, nie wieder im Kinderfussball erleben. Ich appelliere an alle Trainer da draußen, dass Ihr noch einmal in Ruhe überlegt, warum Ihr Euch im Kinderfußball engagiert - schraubt eigene Erwartungshaltungen und eigenen Ehrgeiz zurück - es geht um die Kinder und nicht um uns Erwachsene. Bleiben wir als Fussballer bodenständig und freuen uns auf jedes Spiel, an dem unsere Mannschaften schönen Fußball zaubern und sich am Ende (egal ob Sieg oder Niederlage) glücklich in den Armen liegen. ODER????

  • Vielmehr drohte er mit sofortiger Abreise und Nichtantritt.

    Dann hätte ich ihn fahren lassen, den Guten.
    Und anschließend ein schönes Trainingsspiel mit meinen Jungs gemacht und einer Beschwerde lässig entgegengesehen.


    Richtig, es gibt diese Regel. Max. 12 Spieler auf dem Spielbericht und somit spielberechtigt.
    Woher diese Regel kommt, weiß ich nicht.
    Ich empfinde sie als sinnfrei und veraltet. Es gibt nunmal Mannschaften, die mehr Spieler haben. Und gerade im Bambini oder F-Jgd-Bereich ist es doch wohl völlig egal,
    ob ich nun 12 oder 15 verschiedene Spieler einsetze.

    Das einzige, was wirklich gerecht verteilt ist, ist die Intelligenz.
    Ich habe noch nie jemanden sagen hören, er hätte zu wenig davon.

  • Tom Bombadil hat die Antwort gegeben, die ich auch geben wollte. Ich hätte ihn fahren lassen und ein Trainingsspiel gespielt.


    Ich kann Dir aber aus Erfahrung sagen, dass so etwas immer wieder vorkommen wird, dass bestimmte Trainer auf bestimmten Regeln im F-Bereich rumpochen werden. Dass Du Dich eher schwächst, als stärkst, wenn Du mehr Spieler einsetzt, darauf kommen die wenigsten. Ich bin dazu übergegangen, dass ich bei Spielen auf jeden Fall nur die Maximumstärke mitnehme, da es nur zu unnötigen Diskussionen kommen kann (wie bei Dir) und dann ein paar Kinder und auch ich als Trainer darunter leide.

  • Ich finde deine Einstellung gut. Leider bist Du auf diejenigen getroffen, die nicht verstanden haben, worum es im Kinderfußball geht. Bei Hallenturnieren sind meist feste Vorgaben anberaumt, so auch die max. Spielerzahl, ...hier schreibst Du ja, dass es ein Trainingsersatzturnierchen gewesen ist.


    Ich würde das -ohne Wertung- diesem Dachverband/den Verantwortlichen mitteilen, d.h. ...


    Sollstand - beschreibe kurz, was Dir vorher bekannt war...sprich u.a. Turnier in der Trainingszeit, ....damit alle auch mitspielen können


    und dann den


    Iststand - sprich, das die Spielerzahl begrenzt war.


    Abschließend deine Feststellung, dass neben diesem Streit die Kinder wegen des Streits und der Tatsache, dass die Spielerzahl begrenzt war, eben nicht alle spielen konnten.


    Schreib lieber prägnant und kurz und nicht zuviel und möglichst ohne persönliche Wertung. Das Turnier ist neu, ...sie werden eine Nachbesprechung haben und das wäre ein Thema dafür, ...denke ich.


    Entweder sie werden nachbessern oder eben nicht. Du solltest es beim nächsten mal vorher exakt nachfragen, falls es sich nicht aus der Einladung -schriftlich- erklärt. Daraus kannst Du dann dein Vorgehen entwickeln, sprich ihr nehmt nächstes Jahr wieder teil oder eben nicht und fertig, Gruß Andre

  • Das Grundproblem liegt in der bestehenden Regel. Die gehört abgeschafft, da sie völlig unsinnig ist, und darauf muss beim Verband eingewirkt werden. Ansonsten wird man immer wieder mal auf Leute treffen, die auf die strikte Einhaltung pochen und damit sogar noch Recht haben, auch wenn es menschlich nicht nachvollziehbar ist.


    Wir haben hier im Kreis ein Phänomen, wo ich selber oft anecke, weil ich mit der Außerkraftsetzung einer bestimmten Regel nicht einverstanden bin. Eigentlich besagt die Regel, dass die F-Jugend mit 6+1 (6 Feldspieler plus Torwart) spielt. Da die meisten Mannschaften aber 10 und mehr Spieler haben, hat sich eingebürgert mit 7+1 zu spielen, damit alle Kinder mehr Spielzeit bekommen. Meine Erfahrung ist aber, dass die Kinder beim 7+1 viel mehr rumstehen und dass hingegen beim 6+1 eigentlich immer alle in Bewegung sind. Bei letzterem haben die Kinder zwar ein paar Minuten weniger Spielzeit, diese ist aber viel intensiver. Davon abgesehen hat es auch mehr mit Fußball zu tun. Ich habe schon F-Jugendspiele gesehen, wo 8+1 gespielt und das Feld mal eben auf eine Platzhälfte vergrößert wurde. Da standen dann immer mindestens 6 Spieler unbeteiligt weit weg vom Geschehen herum, je nachdem in welcher Platzhälfte der Ball gerade war. Die Trainer waren aber der Meinung, ihren Kindern etwas Gutes zu tun. Naja, ich sehe das anders. Da ich 10 Spieler in meiner Mannschaft habe und gerne 3er-Reihen rotieren lasse, passt 6+1 perfekt. Ich stoße aber mit dem Wunsch bei einigen Kollegen häufig auf Unverständnis und Kopfschütteln, so dass ich manchmal gegen meine Überzeugung und gegen die Regel des lieben Friedens Willen nachgebe. Manches mal entpuppt sich der Gegenüber dann auch noch als einer, der seine besten Spieler durchspielen und die Ersatzspieler nur minutenweise aufs Feld lässt. Das finde ich dann immer ganz besonders schön. Hier wurde eine aus meiner Sicht sinnvolle Regel so oft außer Kraft gesetzt, dass sie fast nicht mehr existiert und diejenigen, die gerne nach dieser Regel spielen wollen, komisch angeguckt werden.

  • Hallo zusammen,
    ich hab gerade nochmal in unserem Begleitheft des Kreis Bonn, FVM nachgeschaut. Dort steht "Bei den F-Junioren dürfen beliebig viele Spieler aus- und wieder eingewechselt werden (Anhang zur Jugendspielordnug/WFLV)." Außerdem habe ich aif dem Spielberichtsbogen Platz für 15 Spielernamen. Nirgendwo habe ich etwas darüber gefunden das die Anzahl dedr Spieler auf 12 begrenzt ist. Da ich 13 Kinder in der Mannschaft habe und immer mind. einer beim Spiel fehlt, ist mir das ganze auch nicht weiter aufgefallen. Meine Frage ist, wird das von Verband zu Verband unterschiedlich geregelt, wie z.B. auch mit der Spieleranzahl (bei uns 6+1) oder hab ich etwas übersehen. falls ja, wäre es nett wenn man die betreffende Stelle mal hier einstellen könnte. Falls es aber so ist das bei uns beliebig viele kinder spielen dürfen, wäre das doch vielleicht ein Ansatz um das bei euren Vewrbäden auch einzuführen. Könntet ja dann mal eine Anfrage an euren Verband stellen und uns als Beispiel nennen.


    Gruss sascha

    8) 8) 8) Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten. 8) 8) 8)

  • Also bei uns im Verband ist es ähnlich wie in Bonn. Im F-Bereich darf ich bis zu 15 Spieler einsetzen.Hier gibt es auch noch eine Sonderregel für s.g. Schnupperspieler hier darf ich auch noch mal bis zu 4 Spieler einsetzen.


    Bei uns im Verband (FVR ) wird in der Halle sowie auf dem Platz bei der F-Jugend 5 plus 1 Gespielt.Bei Teams die mit denJahrgängen 2002 und 2003 (Ausnahme) bestückt sind kann man sich auch auf 6 plus 1 einigen


    LG.Mike

  • Hallo zusammen,


    erstmal vielen Dank für Eure Rückmeldungen. Nach Rücksprache mit meiner Jugendleitung habe ich jetzt einen kurzen Bericht verfaßt, der an den anderen Verein geht. Vielleicht rührt man sich dort, bzw. sucht das Gespräch mit dem Trainer und vielleicht auch nochmal mit mir/uns.


    Bei uns in Berlin gibt es in Ergänzung der DFB-Spielregeln Zusatzbestimmungen für Spiele auf Kleinfeld. Demnach gilt bei uns die Regelung 6+1 und max. 5 Auswechselspieler. Hierbei ist jedoch wiederholtes Ein- und Auswechseln möglich.


    Grundsätzlich kann ich ja mit der Regel leben. Nur bin ich der Meinung, dass diese Regelung für unsere klassischen Spielrunden, die vom Dachverband (BFV) organisiert werden, beachtet werden sollten. Alles was die Vereine daneben eigenständig organisieren, sollte ohne starres Regelkorsett erfolgen.


    Unser Bezirkspokal ist ein freiwilliges Spielangebot und trägt den Charakter "Freundschaftsspiele". Der Spielbericht erfüllt hierbei auch nur versicherungstechnischen Zweck und geht auch keinem Dachverband zu. Hier geht es eher darum, dass Erwachsene ihre Sicht der Dinge vom Profifussball einfach mal ausblenden und sich selber erden und akzeptieren, dass es für die Kinder organisiert ist, die Spaß am Fußball haben.


    Für mich gilt hier nach wie vor das Prinzip... Ausprobieren, Kinder erleben, besser einschätzen können und einfach auch mal machen lassen, ohne dass der Trainer ständig Anweisungen gibt. Und siehe da, die Jungs organisieren sich von ganz allein auf dem Feld.


    Gruß


    Sascha

  • In Niedersachsen gibt es auch die Regelung max. 5 Auswechselspieler. Wir hatten schon Spiele, da war der Gegener mit 5+1 angereist, weil die Kinder krank waren oder was weiß ich. Natürlich haben wir auch mit 5+1 gespielt. Fairness muss man zeigen. Wir hatten mal einen Fall in der G-Jugend. Bei uns rotieren 2 verschiedene Ausschreibungen aus denen nicht so recht ersichtlich wird, ob die mit 5 oder 6 Feldspielern spielen. Die gegnerische Trainerin hat sich lautstark aufgeregt und einen Aufstand gemacht. gegen unsere Meinung, dass wir 5+1 spielen haben wir 6+1 gespielt. War auch okay aber sie ließ sich auf nichts ein - naja, ich muss gestehen ich habe mich wahnsinnig gefreut, dass wir das Spiel gewonnen haben (obwohl mir das normalerweise egal ist) - da war die sehr impulsive Trainerin doch der erschüttert und hat dem G-Jugendtrainer nicht mal mehr die Hand gegeben. Später stellte sich heraus, dass tatsächlich mit 6+1 gespielt wird, war also unser Fehler aber wir haben ja auch ohne Gemürre "kleinbeigegeben". Also eigentlich alles gut.

  • hi
    also wenn wir ein hallentunier organiesieren begrenzen wir auch immer die anzahl der auswechselspieler.
    und des hat einen grund: jeder spieler soll einen preis bekommen und nur durch des begrenzen der spieler kann man in etwa abschätzen wie viele preis benötigt werden
    lg
    hans

  • In Niedersachsen gibt es auch die Regelung max. 5 Auswechselspieler.

    In ganz Niedersachsen...? Nein. Unsere Ausschreibung sagt dazu "Es können beliebig Spieler ausgewechselt werden." Auch wenn das bestimmt nicht unbedingt sauber formuliert ist, interpretiere ich (und jeder andere) das so, dass es keine Begrenzung gibt. Und das ist auch das einzig Sinnvolle...

  • § 19
    Auswechseln von Spielern
    (1) Bei den A- bis C-Junioren können auf Kreis-, Bezirks- und Verbandsebene vier Spieler/-
    innen beliebig oft ein- und ausgewechselt werden. Für die D- bis G-Junioren
    bzw. -Juniorinnen kann durch den Kreisjugendausschuss in den Ausschreibungen eine
    abweichende Regelung festgelegt werden.
    Für das Auswechseln von Spielern in Spielklassen auf Verbandsebene gilt im Übrigen
    die Regel III der Amtlichen Fußballregeln.


    Wurde auch auf 5 geändert. Falls do etwas anderes findest, dann poste das mal hier bitte

  • 3. Auswechseln von Spielern
    Bei allen Pflichtspielen der A- bis C-Junioren können bis zu 4 Spieler beliebig oft, während einer
    Spielruhe und nach Meldung beim Schiedsrichter, ein- und ausgewechselt werden. (siehe § 17 JO)
    Bei allen Spielen der D-Junioren , E-Junioren, F-Junioren und G-Junioren können
    bis zu 6 Spieler beliebig oft, während einer Spielruhe



    und das gilt für uns. es sind doch 6 Spieler gewesen

  • Hallo zusammen,
    ich hab gerade nochmal in unserem Begleitheft des Kreis Bonn, FVM nachgeschaut. Dort steht "Bei den F-Junioren dürfen beliebig viele Spieler aus- und wieder eingewechselt werden (Anhang zur Jugendspielordnug/WFLV)." Außerdem habe ich aif dem Spielberichtsbogen Platz für 15 Spielernamen. Nirgendwo habe ich etwas darüber gefunden das die Anzahl dedr Spieler auf 12 begrenzt ist. Da ich 13 Kinder in der Mannschaft habe und immer mind. einer beim Spiel fehlt, ist mir das ganze auch nicht weiter aufgefallen. Meine Frage ist, wird das von Verband zu Verband unterschiedlich geregelt, wie z.B. auch mit der Spieleranzahl (bei uns 6+1) oder hab ich etwas übersehen. falls ja, wäre es nett wenn man die betreffende Stelle mal hier einstellen könnte. Falls es aber so ist das bei uns beliebig viele kinder spielen dürfen, wäre das doch vielleicht ein Ansatz um das bei euren Vewrbäden auch einzuführen. Könntet ja dann mal eine Anfrage an euren Verband stellen und uns als Beispiel nennen.


    Gruss sascha

    Ich weiss ja nicht, ob es bei uns im Kreis anders läuft als bei euch, aber:


    Die Spielberichte, die wir nutzen, sind die der Senioren. Der Unterschied liegt darin, das wir die Namen der Auswechselspieler nicht explizit aufführen müssen, und mit 11 Spielern zum Spiel fahren dürfen. Wir spielen in der E-Jugend 6+1. Das bedeutet für mich, das ich 4 Auswechselspieler dabei haben darf. Das nun 15 Namen auf den Spielbericht passen, ist für uns unerheblich. Wieviele Auswechselspieler man bei Kleinfeldmannschaften haben darf, ist nochmal anderweitig geregelt.

  • Hallo Basti81,
    O.K. die Spielberichtsbögen sind die gleichen wie bei den Erwachsenen, ist also kein Grund davon auf die Anzahl der Spieler zu schließen. Allerdings wohl aus folgendem Zitat der Jugendspielordnung des Kreis Bonn "Bei den F-Junioren dürfen beliebig viele Spieler aus- und wieder eingewechselt werden (Anhang zur Jugendspielordnug/WFLV)."
    Gruss Sascha

    8) 8) 8) Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten. 8) 8) 8)

  • Für mich gibts hier 2 Seiten:


    a) Dafür, die Regeln für einen Wettbewerb zu kennen, ist jeder Trainer/Verein selbst verantwortlich.


    b) Aber in diesen Altersstufen halte ich es für grundfalsch, wenn jemand wirklich auf die Durchsetzung dieser Regeln pocht. Ich würde da auch entschieden den Trainern in meinem Verein entgegentreten, wenn sie von Gegnern so etwas verlangen würden. Mir wäre doch völlig egal, wie viele Kinder der Gegner einsetzt, das ist doch seine Sache.

  • Regeln sind da um befolgt zu werden. Erst einmal ist egal ob sie egal ob sie berechtig, richtig oder falsch sind. Das liegt jeweils im Auge des Betrachters.


    Gerade in einem Freundschaftsspiel können die Regel im gegenseitigem Interesse geändert werden. Ich habe zum Beispiel mal bei enormer Hitze ein Freundschaftsspiel in drei Dritteln austragen lassen, damit die Spielerinnen mehr Pausen für die Erfrischungen bekommen, oder wir haben uns in einem anderem Spiel darauf geeinigt mit 8 anstatt 7 Spielerinnen zu spielen, damit jeweils eine Spielerin mehr Spielpraxis bekommt. Das gleiche gleiche gilt für die Auswechselungen. Dort stimme ich grundsätzlich zu beliebig viele Ersatzspieler einzusetzen. damit möglichst viele getestet werden können bzw. spielpraxis bekommen.
    Selbst im Profibereich werden in Freundschaftsspielen (nach Vereinbarung) beliebig viele Spieler eingewechselt.


    Es stimmt menschlich war der gegnerische Trainer eine Pflaume, aber auch Pflaumen dürfen sich auf die Statuten eures Verbandes stützen. Ist nicht schön aber sachlich korrekt.

    Wer kämpft kann verlieren - wer nicht kämpft hat bereits verloren

  • Hi


    saschakummer


    Auch wenn es kein offizeller Pokalwettbewerb des Verbandes ist, müssen/sollten die offiziellen Regeln des Verbands Anwendung finden. Diese Art der Wettbewerbe finden in fast allen Bezirken statt und es muss eine Richtlinie geben.
    1. Wegen der Wettbewerbsverzerrung,
    2. Möchte der Trainer/Spieler schon wissen unter welche welche Bedinungen findet das Spiel statt.
    Ansonst ist das Chos vorprogrammiert, weil der eine will dann 7/1 spielen, im E-Feld, der andere 6/1 im D-Feld, ein anderer will mit Ball Größe 5 und Abseits spielen, wieder einer mit drei Ecken -> Elfer. Ein Mannschaft hat gerade 7 Spieler alle müssen durch spielen, der andere welchselt alle 10 Minuten die kpmplete Mannschaft aus um immer aus geruht zu sein. Irgendwo muss eine Grenze gezogen werden und da bieten sich die BVF Regeln nun mal an.


    Die Möglichkeiten Die Regeln umzugestalten sind massig. Es es kommt sicher mal der Moment da wirst du auch Dankbar sein das nicht jeder die Regeln einfach umändern darf.


    Es mag Penetrant erscheinen, wenn jemand auf diese Regeln pocht, aber da ist er in Recht. Was nicht geht ist das der andere Trainer Einsicht in die Pässe verlangt, das steht hier nur einen angesetzten Schiedsrichter zu,


    Ansonsten würde ich emfehlen bei Freundschaftsspielen, den überzähligen Spieler Gelegenheit zum Spielen geben. Andererseits ist eine Überlegunge, bei so vielen F-Spieler, wert über eine 3.F-Jugend nach zu denken.


    Ansonsten kann man hier auch mal in die Berliner Kleinfeldbestimmungen sehen.


    Kleinfeldbestimmungen Berlin

  • Hallo,
    Der Begrenzungszwang hat im HFV (Hamburger Fußball Verband) extrem zugeschlagen.
    Leider wie ich finde
    G,-F,-E-jugend. Wir spielen auf Kleinfeld/Halbfeld 6 + 1 und es dürfen 3 (drei) Auswechselspieler dabei sein.


    LG

  • Hallo McRonny,


    Zitat :
    "Es mag Penetrant erscheinen, wenn jemand auf diese Regeln pocht, aber da ist er in Recht. Was nicht geht ist das der andere Trainer Einsicht in die Pässe verlangt, das steht hier nur einen angesetzten Schiedsrichter zu, "


    Wir reden hier von einer F-Jugend, was glaubst du wieviele angesetzte Schiedsrichter es in dieser Alterklasse gibt? Also wer soll die Pässe kontrollieren? Und da es eine F-Jugend ist sollte auch jedes Kind die Möglichkeit haben zu spielen. Bei dir in der C mag es ja vielleicht anders aussehen, aber bei den kleinen sollte man mal 5 gerade sein lassen und nicht Stur auf sein Recht bestehen.


    Gruss Sascha

    8) 8) 8) Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten. 8) 8) 8)