Mannschaft mit vielen jugendlichen Ausländern

Du bist noch kein Trainertalker? Registriere dich kostenlos und nehme an unserer Community teil!

Du bist Trainertalker? Zur Anmeldung
  • Zitat:


    TRPietro schrieb am 27.08.2008 22:30

    Wenn dem Junior (vor allem Schlägereikandidaten) klar kommuniziert wird, dass er wichtig ist und dass man auf seine Leistung angewiesen ist, wird er sich immer 2x überlegen was er macht




    Falsch!!!!!

    Gerade dann denkt er: Ok, ich bin sehr wichtig, dann kann ich mich ja noch schlechter benehmen!!!
    Also ich sehe das als SEHR schlechte Lösung an, es muss Regeln geben an die sich JEDER halten kann, notfalls muss er gehen!

    Angriff ist die beste Verteidigung!

  • moin

    es scheint so, als hätten hier einige nur gewartet ihre statements loszuwerden. bei denen gibt es nur schwarz und weiß und mindestens jeder kennt einen verein bei dem das so und so gelaufen ist. bedauerlich!

    wenn hier in anderen freds von ausrastenden spielern die rede war, handelte es sich meines wissens nicht unbedingt um deutsche mit migrationshintergrund. die flamme hält man hier mal bewußt klein, passt ja auch nicht ins vorgefertigte bild. überhaupt, jugendliche türkischer herkunft die hier geboren sind als ausländer zu bezeichnen verrät eure gesinnung.

    jemand erwähnte spielabbrüche in berlin und sonstwo, alles klar kenne ich, habe ich auch schon erlebt ABER, hierbei handelt es sich meistens um rein türkische, kroatische oder afrikanische vereine, die entsprechende verhaltensweisen pflegen. aber das ist nicht der punkt:

    hier geht es um integration von einzelnen, von mir aus einer gruppe, in einen "normalen" fußballverein. wenn wir das ablehnen, so schließen sich diese jugendlichen in vereinen aus landsleuten zusammen, nicht zuletzt aus frust, stolz oder sonstwas. welche kultur dann dort gepflegt wird, ist leider oft der falsche weg. die problematik ist bekannt gehört aber hier nicht hin, weil vorher eben die fehlgeschlagene integration steht.

    die wenigsten von euch sind hier noch offen und beschäftigen sich mit dieser problematik. vorgefertigte meinung und schluss. eine erfahrung mit dem jahrgang sowieso reicht um eure meinung und ablehnung zu zementieren. schade! denn ich schätze eine mischung sehr, vor allem die spielfreude die mitgebracht wird. einer schrieb ja auch von der verbissenheit im positivem sinne. das ist ein guter ansatz der kanalisiert werden muss. wenn ihr gute und offene jugendtrainer seid dann schafft ihr das auch. ihr seid leider amateurhobbystreetworker, so ist es nun mal, jedenfalls in entsprechenden ballungsräumen. das bringt die zeit mit sich und ist sicherlich ganz anders als vor 10 oder 15 jahren.

  • dann frag mal die schiedsrichter,die werden sagen können wo es am meisten knallt.
    diese saison 2 spiele null probleme(ausser was das ergebniss angeht).
    wüsste keine mannschaft,egal ob 90%deutsch oder sonstwas 90%,die in der c jugend hier in köln asoziales verhalten anlegt.
    woher manche leute ihre weissheiten beziehen ist mir schleierhaft.
    demnach müsste also bei uns nur unsportliches verhalten sein,ermahnungen,gkarte,rkarte 0!!!!
    und wie bereits gesagt es ist nicht gerade eines der angesehensten viertel in köln.

  • Naja, nur weil Du keine ngativen Erfahrungen gemacht hat, heißt es noch lange nicht, das die anderen gemachten Aussagen nicht stimmen oder übertrieben sind.

  • die aussagen dürften sich wohl nicht auf die jugend beziehen.
    in köln gabs auch schon im senioren bereich spielabbrüche weil spieler handgreiflich wurden.
    da die presse gerne alles schön hochschaukelt und diejenigen die hier sowas behaupten sicher nicht bei jedem spiel dabei waren,ist so mancher story wohl eher unglaube entgegenzubringen.
    ich habe ca 15 jahre fussball gespielt und rangeleien oder übergriffe gabs schon immer,egal ob türken,italiener oder deutsche.
    früher hat man gesagt halts maul oder ar+++lo++ zu einem spieler,heute gehts klar unter die gürtellinie was sicherlich an dem versagen der eltern liegt.

    viel spass noch bei dieser diskussion,die nichts als unruhe hier im forum bringen wird

  • Also ich kenne nur die Schweizer Sicht im C-Junioren Alter.

    Wir haben circa einen Auländeranteil von 25% und spätestens ab Meisterschaftsbeginn keine Probleme mehr mit ihnen. In der Vorbereitungsphase war es so, dass es ein Abtasten war, sie haben extrem versucht meine Grenzen zu testen und die haben sie dann auch gefunden. Als sie dann merkten dass ich meine Regeln durchsetze war dann Ruhe.
    Es gab dann noch 2-3 die es wieder versuchten, aber da war dann ein Einzelgespräch fällig und nun gehts.
    Ich muss aber auch sagen, dass bei uns die Familien der Ausländer den Fussball über alles lieben und viele Spiele anschauen kommen. Wenn sie dann sehen, dass ihr Sohn nicht aufgestellt wird fragen sie natürlich sofort wieso denn nicht. Dann erklärt man ihnen halt, dass sich der Sohnemann nicht an die Regeln gehalten hat und das bei mir die Folge ist. Der Junior wird dann vom Vater vor der ganzen Mannschaft abgemahnt und ist dann brav wie ein Lähmchen.

    Ich habe echt gute Erfahrungen mit Spielsperren gemacht. Ausländische Junioren wollen wie Schweizer und sicher auch Deutsche eines mehr als alles andere.....am Spieltag möglichst lang spielen.


    Allerdings muss ich auch sagen, dass ich bis jetzt noch nie einen Härtefall hatte, also eine grössere Gruppe die immer Radau macht. Aber ich denke da würde ich die ganze Gruppe rausschmeissen.


    ThNick

  • Zitat:


    heute gehts klar unter die gürtellinie was sicherlich an dem versagen der eltern liegt




    Und was machst Du dann mit solchen Spielern, die sich nicht anpassen können oder wollen?


    Zitat:


    viel spass noch bei dieser diskussion,die nichts als unruhe hier im forum bringen wird



    Klar, in Deutschland darf man nichts öffentlich gegen Multikulti sagen, sonst wird man gleich als Rechter abgestempelt :rolleyes:


    PS: ich persönlich habe auch noch keine negativen Erfahrungen gemacht, da ich nur 2 brave ausländische Spieler in meiner Mannschaft habe.
    In einer anderen Mannschaft in unseren Verein waren von 12 Spieler (D7) 8 Ausländer und da gabe es ganz schöne Probleme. Schlechte Trainingsbeteiligung, unentschuldigtes Fernbleiben v. Spiel/Training, Ausdrücke untereinander, beim Abschlußfest kam fast keiner der zumeist Türken, obwohl alle zugesagt haben. Essen war bestellt, Geschenke für jeden Spieler zum Abschluß usw.)
    Naja, sowas würde ich auch nicht trainieren wollen.
    Aber bestimmt ist hier ja wieder der Trainer schuld, gell? :rolleyes:

    .

  • Wenn die Eltern Interesse zeigen und auch zum Spiel kommen, ist ja alles Bestens.
    Oftmals werden die Jungs aber sich alleine überlassen.

  • Es wäre schön, wenn sich zu dem Thema mal Schiedsrichter ihre Sicht/Erfahrungen der Dinge mitteilen würden.

    Meine Sicht der Dinge ist, das es Tendenzen gibt, aber diese zu verallgemeinern, wird der Sache sicherlich nicht gerecht. Somit muss immer wieder im Einzelfall entschieden werden, was zu tun oder lassen ist.

    Wir entfernen uns zu sehr vom eigentlichen Thema. Wie würdet ihr im besagtem Fall reagieren bzw. welche Maßnahmen würdet ihr empfehlen, damit dem Veranlasser dieses Threads "Petersfeld" geholfen wird.

    Wer kämpft kann verlieren - wer nicht kämpft hat bereits verloren

  • ach clubfan,multikulti ist nicht anzupassen,etliche länder sind daran schon gescheitert.
    hier gehts um jugendfussball und wenn man als trainer den spielern neben fussball auch noch vermitteln kann das im team kein ethnisches sortier gibt ,dann haste deinen job mehr als gemacht.

    spieler die sich nicht anpassen,dürfen gehen.geschehen bei uns im team.
    der spieler hat die jüngeren spieler versucht zu unterdrücken und gewaltandrohnung gabs auch.
    deutliches fehlgeleitetes verhalten durch die eltern da der vater nicht anders war.
    egal wie der spieler spielt,asoziales verhalten ist zu ahnden.
    obs ein ausländer war oder nicht ist doch egal.

    gegenseituges tolerieren in der mannschaft ist das a und o,einzelene spieler dürfen nicht die mannschaft beherrschen durch unterdrückung oder androhnung.
    spieler die im training rummosern oder kritisieren frage ich ob sie trainer oder betreuer sind.
    antwort nein:sag ich du bist spieler und wenn alle anfangen zu diskutieren machen wir kein training sondern nur ne laberstunde und das bringt nix.
    sagt der spieler ja:1 runde laufen das wirkt immer.

    ich hoffe das auch bei euch in die mannschaft ruhe einkehrt und alle das beste geben.

    selbst beim 20:0(ohne 2 abwehrspieler und richtigen torwart)war kein gemotze zu hören oder kritik.

    viel erfolg für euch und schreibt doch auch mal threads was aussergewöhnliches vorgefallen ist bei euren spielen. oder habt ihr sogar ein richtige spielerass im team.
    gruss micha
    der heute 17 uhr wieder training macht

  • ThNick,

    genau was Du da beschreibst, ist das was ich meinte, wäre meine Linie, nur so geht es!!!

    Gruß Andre

  • Wenn man alle Statements berücksichtigt, gibt es folgende Feststellungen:

    1. Keiner will Ausländerfeindlich sein, im Gegenteil
    2. Einige haben recht fürchterliche Erlebnisse, sowohl als Spieler (mußte flüchten), als auch als Trainer erlebt oder sich erzählen lassen bzw. am Rande mitbekommen.
    3. Eine andere Gruppe hat eher keine schlechten Erfahrungen gemacht, ...weil es der Zufall so wollte (Wohnsituation, wenige Ausländer etc.)

    4. Es gibt aber noch eine vierte Gruppe die ich hier erkenne und die spricht hier ThNick an. Er hat konkrete Erfahrung mit den Problemen und im krassen Unterschied zu anderen, hat er sie in den Griff bekommen. Da stellt sich hier die Frage -voraussgesetzt ich sehe das richtig- nach dem WARUM? Warum hat er die gleichen oder ähnliche Probleme mehr oder minder gemeistert?

    Mit den von mir weiter oben genannten "Eiern in der Hose" meinte ich, den Mut und auch die Kraft zu haben, die "Problemfälle", solche Menschen anzusprechen, mich durchzusetzen, die Mannschaft zu schützen. Ich habe den Begriff "Menschen" statt Ausländer bewußt gewählt, weil es ist egal woher einer kommt. Für mich läßt sein soziales Umfeld ihn werden wie er ist.

    Wenn ich mir vorstelle, ich bin ansonsten in einem friedlichen Umfeld zu Hause, sowohl im Beruf als auch privat, dazu jemand, der vom Wesen her eher ruhig und immer sachlich ist, dann kann ich mir schon vorstellen, dass hier eine Barriere besteht, die vielleicht unüberwindbar ist. Dann wäre das Problem vielleicht unlösbar, weil ich nicht der Typ wäre, der es in der Lage wäre, lösen zu können. Ich lasse hier auch die Vorstellung heran, dass der ein oder andere auch solch einen Respekt vor dem einen oder anderen Spieler hat, dass er Angst um seinen Pkw u.a. hat.

    Eines ist für mich jedoch Fakt. Das Kind liegt im Brunnen, weil man nicht an dem Festgehalten hat, was einen sonst ausgezeichnet hat. Wenn wir an den extremen Beispielen oben festhalten könnte man diese Spieler auch Straftäter nennen, denn sie haben gestohlen, geschlagen, beleidigt, bedroht und sachbeschädigt.

    Mal eine Frage: Was waren die Konsequenzen?

    Ein Maßnahmenkatalog wäre:

    Anzeige, Zeugenaussage machen statt kneifen, Vereinsausschluß sofort, Betretungsverbot für die Sportanlage oder das Stadion aussprechen und Anzeige erstatten, wenn dagegen verstoßen würde.

    Im weiteren wären womöglich Sanktionen gegen den Verein zu verhängen. Das animiert die Verantwortlichen, in der Zukunft sofort zu reagieren.

    Es fängt im Kleinen an, und wie das zu laufen hat, beschreibt für meinen Geschmack ThNick prägnant. Wenn das nicht klappt, RAUSSCHMISS und fertig.
    Plus die Anzeige bei jeglicher Straftat incl. dem Mut, die Zeugenaussage zum Wohle aller! Wenn das so nicht läuft, eskalieren die Sachverhalte und wo das hinführen kann, liest man gelegentlich in der Zeitung.

    SimonHuk, Du beschreibst einen Trainerkollegen der ausserordentlich kompetent ist. Mal angenommen ich habe recht, ....war der "nur" fußballerisch kompetent oder auch sonst konsequent, hat er Anzeige erstattet, sein Verein Anzeige erstattet, eine Zeugenaussage gemacht, Zeugen benannt, wurden die Spieler entfernt, vielleicht ein Spielverbot verhängt oder/und mit einem Hausverbot versehen oder was geschah, würde mich mal interessieren.

    Einmal editiert, zuletzt von Andre ()

  • Zitat:


    Es gibt aber noch eine vierte Gruppe die ich hier erkenne und die spricht hier ThNick an. Er hat konkrete Erfahrung mit den Problemen und im krassen Unterschied zu anderen, hat er sie in den Griff bekommen. Da stellt sich hier die Frage -voraussgesetzt ich sehe das richtig- nach dem WARUM?




    Warum?

    Das ist ganz einfach. Das hat er auch geschrieben: da stehen die Eltern dahinter. Das ist der entscheidende Unterschied.

    .

    Einmal editiert, zuletzt von clubfan ()

  • Du hast recht, es ist ein Unterschied, ob das Elternhaus dahinter steht oder nicht.

    Diese Tatsache erleichtert die "Arbeit" enorm, stimmt. Derjenige Probant der eine Familie im Nacken hat, hat Glück.

    Dennoch. Ich habe fast täglich mit dieser extremen Sorte Mensch zu tun, vor allem an den Wochenden.

    Es werden konsequent Anzeigen geschrieben, das geht solange, wie/bis der Adressat begreift, das sein Handeln letzlich ihm weh tut. Er zahlt, irgendwann hat er kein Geld mehr und dann geht er in Erzwingungshaft oder ein Richter hat ein Einsehen und sperrt ihn weg. Das System hat sich so -unter dem Strich- bewährt. Es sorgt dafür, dass wir alle mehr oder minder gut schlafen können. Dennoch gibt es Stimmen, die nach härteren Strafen bzw. nach dem Ausschöpfen der Strafmöglichkeit schreien, ich auch.

    Deshalb: Es gehört die absolute Konsequenz jedes Einzelnen -in diesem Falle: Trainers dazu, nur dann klappt das, ansonsten wird es ein Lachnummer.

    Einmal editiert, zuletzt von Andre ()

  • Moin,

    nur kurz: wenn das Elternhaus dahinter steht, sich die Eltern auf dem Platz blicken lassen, vielleicht sogar zu Auswärtsspielen mitfährt, gehört in die Rubrik: Sozialisiert/Integriert.

    Das Problem ist doch die freiwillige Abschottung, Rudelbildung, erhöhte Gewaltbereitschaft und bewußtes ignorieren von Regelungen innerhalb einer Mannschaft oder im Zusammenleben mit anderen.

    ciao
    BB

    ---- Sinnvoller Einsatz der Shifttaste sowie der Interpunktion erhöht die Lesbarkeit aller Postings signifikant. ---

  • BB,

    Du hast ja recht, aber bezogen auf das beschriebene Problem brauch es im Verein kein längerfristiges Problem zu werden. Dem oder den Spielern wird gesagt, was die Regeln sind. Beim Training werden die Mannschaften so gemischt, wie ich es sage. Wenn diese Spieler im Spiel machen was sie wollen, gibt es eine schöne bequeme Bank, denn ich bin der Chef. Es folgt ein Gespräch oder ein Hinweis, vielleicht ein Dialog. Wenn gravierendes passiert, geschieht das, was ich ich jedem Neuling bereits mitgeteilt hätte, er fliegt raus und tschüssikofski. Zieht der Verein hier nicht mit, ....auf Wiedersehen. Dann müßten sie sich einen neuen Trainer suchen und ich würde aus der Ferne kopfschütelnd zuschauen, wie es eskaliert.

    Es gäbe kein längerfristiges Problem. Die von Dir beschriebene und auch tatsächlich auch in meinen Augen vorhandene "Rudelbildung", erhöhte Gewaltbereitschaft, Abschottung etc. ist existent, aber nicht bei mir in der Mannschaft, nicht bei uns im Verein und nicht bei uns auf dem Platz....weil ich in Kenntnis dessen, was passieren würde, wenn ich nicht darauf reagiere, hier konsequent meine Linie fahre. Wenn Ausländer, wenn Fremde in den Verein kommen, haben die sich wie jeder andere Spieler den Sitten, Gebräuchen und Regeln zu unterwerfen und wenn das nicht klappt, ....wie gesagt, auf Wiedersehen. Punkt aus Mickimaus. Ich unterstelle ein Stück weit, dass derjenige "Fremde" hier auch willig ist, denn sonst würde er ja nicht kommen. WEnn er erkennen läßt, dass hier wohl ein Defizit oder eine längerfristige Fehleinschätzung vorliegt, wird er gehen müssen.

    Das einzige Problem das ich sehe ist, dass das so aus verschiedenen Gründen (Angst, Respekt vor Repressalien, Problem nicht erkannt, nicht konsequent genug etc.) nicht passiert (z.B. der Rausschmiss, die Anzeige etc.) Dann laufen die Dinge so, wie es eben passiert. Es sind nichts anderes als Versäumnisse seitens der Vereinsverantwortlichen, hier auch der Trainer. Das ist schlicht und einfach die Sache mit den Grenzen setzen.

    Alles andere ist ein Politikum, ein politisch gesellschaftliches Problem abseits der Grenzen des Vereines.

    Einmal editiert, zuletzt von Andre ()

  • Moin,

    bezüglich Bank: Hast ja Recht. Nur wenn die halbe Mannschaft macht was sie will? Müssen dann die restlichen darunter leiden? Was machst Du, wenn Du deswegen die Mannschaft abmelden müsstest?

    Genau das war/ist ja das Problem beim Ersteller des Freds. Und glaube mir: dia allerwenigsten Jugendleiter nehmen sich diese Problems an. Hauptsache der Beitrag kommt regelmässig...

    Ansonsten genau wie ich sagte: Regeln, Regelverstoss --> "Abmahnung" ansonsten: ciao.

    Leider tauchen diese Leute dann wieder in der gleichen Liga bei einem anderen Verein auf. So hat man dann das Problem bei den Spielen auch nicht gelöst.

    ciao
    BB

    ---- Sinnvoller Einsatz der Shifttaste sowie der Interpunktion erhöht die Lesbarkeit aller Postings signifikant. ---

  • Zitat:


    Meistermacher2009 schrieb am 28.08.2008 08:14

    Zitat:


    TRPietro schrieb am 27.08.2008 22:30

    Wenn dem Junior (vor allem Schlägereikandidaten) klar kommuniziert wird, dass er wichtig ist und dass man auf seine Leistung angewiesen ist, wird er sich immer 2x überlegen was er macht




    Falsch!!!!!

    Gerade dann denkt er: Ok, ich bin sehr wichtig, dann kann ich mich ja noch schlechter benehmen!!!
    Also ich sehe das als SEHR schlechte Lösung an, es muss Regeln geben an die sich JEDER halten kann, notfalls muss er gehen!




    Also lieber Meistermacher.
    Ich denke, dass Du noch zu Grün bist, hier den Leuten zu belehren, was Falsch ist und was nicht!
    Ich weiss wovon ich spreche und ich führe es in der Praxis auch um und musste in meiner "10 jährigen Trainertätigkeit nur ein einzigen Spieler suspendieren (also nicht für immer weck schicken)". Ständig Spieler vom Spielbetrieb verjagen ist mir zu einfach...

    Thema: Strafenkatalog oder sonst irgendwie den "Harten Trainer" zu spielen mache ich "nicht mehr" weil es sich nicht bewährt hat.
    Meine Spieler bringen mir mehr Leistung und Respekt, wenn ich Sie anspreche (zusammen sprechen und nicht immer und nur befehlen usw.) und nicht ständig den Strafenkatalog hervornehme.
    Viel Lieber stelle ich "mit dem Team" eine Verhaltensvereinbarung zusammen. Da halten sich die Jungs auch dran ohne Ausnahme (auch Ausländer), weil Sie es selbst gestaltet haben.

    Den Spieler kommunizieren dass er wichtig ist, bedeutet nicht, Ihn anflehen gut zu spielen und anständig zu sein, sondern Ihm zeigen, was er durch gute Leistung verursachen kann... so holt man die Spieler ab (Spieler muss es einsehen) und nicht durch A...krichen!!
    Haste etwa das Gefühl, ich mache es nicht so, schreibe es aber???

    Soviel zum Thema FALSCH!! X(

  • BB, halbe Mannschaft auf die Bank geht nicht, stimmt.

    Da ist das Kind wohl schon im Brunnen. Ich denke Dir wäre das nicht passiert! Warum nicht? Weil du gleich beim ersten Fall eine Schneise geschlagen hättest, so schätze ich Dich jedenfalls ein und ich würde es als fantastisch bezeichnen, denn es wäre richtig und wichtig, ....wie gesagt, direkt, konsequent und angemessen reagieren. Hier hat das mit Sicherheit nicht stattgefunden. Da hat einer angefangen und ein paar Idioten in seinen Fahrtwind gezogen und das ganze mehr oder minder ungestraft.

    Darüber zu reden ist jetzt auch quatsch, denn das Kind muß aus dem Brunnen.

    Ich würde mir hier konkret die Spieler ranholen, einmal das Training ausfallen lassen und mehr oder minder einen Monolog mit allen führen. Ich würde bei Null anfangen. Ich würde meinen Vorstand ansprechen, berichten und mitteilen, was ich tun würde, sprich den Monolog beim nächsten Training durchführen. Danach würde ich das Training weiterführen und bei dem ersten Aussetzer eines der betroffenen und benannten Spieler diesen aus der Mannschaft entfernen.

    Wenn der Vorstand etwas dagegen zu schittern hätte, würde ich gehen. Und wenn die Mannschaft auf Grund zu wenige Spieler nicht mehr spielen könnte, dann wäre das eben so. Wer sagt denn, das sich das nicht rumspricht und gerade deshalb neue Spieler kämen (mal abgesehen von Sperren o.ä.).

    Einige denken jetzt, ...der labert nur. Ich schwöre nicht, aber ich versichere Euch, genauso liefe das. Das ist natürlich hart und arbeit und kostet vielleicht auch Nerven, aber es kann nicht sein, dass man mit so einem "Scheisshaufen" auf den Platz geht. Zudem glaube ich fest, dass es soweit nicht kommen würde.

    Meiner beruflichen Erfahrung nach ist es sehr dienlich, sich den größten Stinkmorchel heraus zu picken und zu hängen -sprich rauszuwerfen-. Es muß der sein, der die anderen um sich scharrt. Mit großer Wahrscheinlichkeit werden die anderen einen Rückzieher machen. Dann wird es nicht lange dauern, und die ersten Schulterklopfer werden kommen, so ist das jedenfall erwartungsgemäß.

    Wenn dieser Spieler dann zu einem anderen Verein wechselt, kann ich das nicht beeinflussen und nur hoffen, dass die das ähnlich sehen. Zudem glaube ich, dass sich solche Dinge schnell rumsprechen, sollen sie ja auch.

    Hier in meinem Heimatkaff hat es vor einigen Monaten auch einen Tumult bei einem Erwachsenenspiel gegeben. Eine fast rein türkische Mannschaft spielte gegen eine mehr oder minder deutsch besetzte Mannschaft. Es kam zu tumulten in einem hiesigen Dorf, Körperverletzung und Beleidigung wurde großgeschrieben.

    Die Spruchkammer wurde beauftragt und der Schuldige stand unter Protest des betroffenen Vereins fest. Die überwiegend deutsch besetzte Mannschaft bzw. deren Spieler war schuld, 3 Punkte wurden aberkannt.

    Der in diesem Falll türkische Verein hat meiner Meinung nach super sympathisch und konsequent reagiert, man schmiss nämlich den Aggressor aus eigenen Reihen auch ohne Verurteilung durch die Spruchkammer raus und ließ dieses in der Zeitung bekannt werden.

  • Hab selbst nich so die Erfahrungen damit gemacht, weil es hier nich allzuviele Ausländer gibt. Muss mich prinzipiell aber am ehesten Andre anschließen. Klar sind wir keine Sozialarbeiter, aber jeden einfach wegzuschicken, weil man schon zu viele Ausländer hat, ist ja wohl überhaupt nicht differenziert und viel zu einfach.

    Hab ne Frage zu dem Thema:
    Denkt ihr es sollten nicht zu viele Ausländer sein oder nicht zu viele aus einer Gruppe? Hab von einem Trainerkollegen gehört, dass Ausländer für ihn okay wären (auch ruhig die halbe Mannschaft oder so). Er hat es aber ungern, wenn 4-5 Spieler derselben (nichtdeutschen) Nation bei ihm spielen.
    Denn dann gibt es nur die Probleme.

    Wie seht ihr das Ganze? Was habt ihr diesbezüglich für Erfahrungen gemacht?
    Meint ihr nicht, das es gut geht, wenn man nur 1-2 Spieler aus einer Nation hat?
    z.B. 1 Polen, 1 Russen, 1 Italiener, 2 Türken und einen Vietnamesen und den Rest Deutsche oder so..