Beiträge von Coach_T88

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    Was ein Quatsch. Wieso sollte der Wechsel in ein Nlz erst ab der D Jugend Sinn machen? Jeder ist unterschiedlich. Für manche macht es früher Sinn, für manche später, für andere nie...

    Wenn ein NLZ direkt vor der Haustür liegt und es keinen Mehraufwand darstellt ob man im NLZ spielt oder im Verein nebenan, dann ist das alles in Ordnung.

    Vollkommener Quatsch ist es aber bereits in dem Jungen Alter Fahrzeiten von einer Stunde oder mehr in Kauf zu nehmen um beim Bundesliga-Verein zu spielen. Bis inkl. U11 sollte sich normalerweise die Ausbildung im NLZ nicht von der in einem vernünftigen Breitensportverein unterscheiden.

    Wenn man vernünftige Basisarbeit verrichten wollte, dann würden sich sämtliche NLZ (wie es mittlerweile ja viele machen) die Mannschaften bis inkl. U11 sparen und die Kapazitäten, die dafür draufgehen lieber in Trainerausbildung bei den Vereinen in ihrem Umfeld stecken bzw. Trainer abstellen, die jeden Tag 1-2 Trainings bei Kleinfeldteams im Umkreis abhalten.

    Zum einen würde die Qualität, die dann in der U12 ankommt in Spitze und Breite deutlich besser werden und zusätzlich wäre es der einfachste Weg des Scoutings im Grundlagenbereich und damit die beste Möglichkeit zum sinnvollen Start der NLZ-Teams ab U12 mit den richtigen Spielern zu beginnen.

    Ich kann nur aus eigener Erfahrung sprechen. Unser Trainerteam hatte damals sehr viel Aufwand betrieben mit kleinen Spielformen von Advance Football, dem Buch der Tsg Hoffenheim und Input der Münchener Fussballschule.

    Wir versuchen immer einen Schritt voraus zu sein mit dem Training.

    Was du aber nicht beeinflussen kannst ist, dein Einzugsgebiet , die Eltern und vor allem die Zuverlässigkeit derer...

    Gerade im jungen Alter probieren sich Kids eben noch gerne aus. Klar wissen einige schon früh, dass für sie Fussball das non plus ultra ist, aber das gilt nicht für alle.

    Allein deswegen hast du im normalen Dorfverein schon mal unterschiedliche Leistungslevel... da kann dein Training noch so geil und häufig sein.


    Mir ist aufgefallen, dass das letzte Jahr für meinen Ältesten ziemlich frustrierend war, da er seine Leistung und Arbeitseifer auch von seinen Teamkameraden gefordert hatte und das war einfach nicht möglich.

    Er hatte auch immer weniger Spass im Training.


    Unser Nlz ist jetzt ca 28 Minuten entfernt und er kommt nach jedem Training strahlend heim... er zeigt uns Tricks, die er von anderen gelernt hat und er sagt, dass er endlich mal das Gefühl hat, sich auf seine Teamkameraden verlassen zu können...

    Das sind eben auch alles Kids und Eltern für die Fussball einen hohen Stellenwert hat.

    Ich sag nicht, dass das im Dorfverein nicht auch so sein kann, aber das ist nicht die Regel...

    Da wären wir wieder beim Thema, wenn 2 mal die Woche Training ist, bin ich 2 mal da und nicht nur 1 mal oder mal alle 2 Wochen.... woher sollen die Fortschritte kommen. Und das liegt zum großen Teil nicht an den Kids, sondern an den Eltern.

    Wir haben zwei Leistungsvereine in der direkten Umgebung. Beide tun sich mit der Jugendarbeit bis zur E-Jugend eher schwer. G-Jugend sind es 40 Kinder für ein Trainer. F-Jugend wird nach den Top10 geschaut, der Rest dümpelt vor sich hin. E-Jugend geht es schon mit cholerischen Trainern und persönlichen Anpfiffen bei den Spielen los, selbst in der E3/4. Find ich in der Form noch etwas früh. Ich hab Gott sei dank noch viel Zeit, hab aber jetzt schon Bedenken wie es ab der D-Jugend für meinen Sohn weitergehen soll.


    Mein Plan ist es meine Mannschaft hoffentlich bis Anfang D-Jugend irgendwie zusammen zu halten und dementsprechend intensives Training zu gewährleisten. Bei den Spielen werden wir mal schauen müssen, da hab ich noch keine Erfahrung welche Möglichkeiten man als ambitionierter Breitensportverein in den Meldungen der Leistungsstärke hat. Aktuell spielen wir mit einem reinen jungen F-Jahrgang ohne weiteres schönen Fußball gegen den Altjahrgang.

    Es ist gar nicht schlimm, wenn sich Leistungsvereine bis inkl. E-Jugend mit der Jugendarbeit schwer tun bzw. sollte die Jugendarbeit bis inkl. E-Jugend sich nicht von der in einem vernünftigen Breitensportverein unterscheiden.

    Ein Wechsel in ein NLZ oder einen Leistungsverein macht ohnehin erst ab der D-Jugend Sinn.

    Was ein Quatsch. Wieso sollte der Wechsel in ein Nlz erst ab der D Jugend Sinn machen? Jeder ist unterschiedlich. Für manche macht es früher Sinn, für manche später, für andere nie...

    Ich kenne tatsächlich beide Seiten. Ich hab 7 Jahre unsere Truppe gecoacht, bis mein Sohn in ein Nlz gewechselt ist. Leistungsmäßig hat es wirklich Sinn gemacht.

    Wir haben alles frühzeitig kommuniziert und wurden sogar sehr herzlich von unserem Verein verabschiedet mit "Rückfahrticket".


    Dann bin ich bei meinem Jüngsten als Trainer eingestiegen und hab unseren 2 Besten erstmal ein zusätzliches Training in der höheren Jugend klar gemacht.

    Die Kids sind happy, die Eltern fühlen sich gut und der Mannschaft kommt das absolut zu Gute...

    Es ist immer wichtig, dass wir eine geeignete Lernatmosphäre schaffen und im besten Fall sind das homogene Teams.


    Es ist wichtig, dass diese Teams nicht in Stein gemeißelt sind, sondern dass jeder die Chance hat noch oben oder auch mal nach unten zu gehen. Das sollten die Trainer in gewissen Abständen beurteilen.


    Als Breitensport sind wir eher die Gesamtschule... hier kommt ja alles zusammen. Als Hauptschule würde ich das definitiv nicht deklarieren.

    Festivals werden statt dem 4+1 gespielt. Ein Spieltag mit mehreren Vereinen, die ihre Teams entwicklungsgerecht und nach Stärke aufstellen und gegeneinander spielen lassen etwa 2-3 Stunden lang.

    Das ist leider absolutes Wunschdenken. Bei uns im Verband spielen wir in der G Jugend völlig willkürlich gegen 2er oder 1er Mannschaften.

    Dass wir dann mit unseren 19er auch gegen 20er und jünger spielen interessiert hier leider keinen. Gleiches Niveau? Pustekuchen.

    Ich muss regelmäßig 1 Kicker vom Platz stellen, damit es halbwegs fair ist...


    Ich freue mich wirklich, dass das in vielen Verbänden gut klappt, aber dass es hier keine einheitliche Regelung gibt,ist für mich völlig unverständlich. Dann kommt sowas raus, wie bei uns oder anderen...

    Ich bin überrascht, dass es hier eine Meinung gibt. Wir sprechen über Kinder - ja, auch mit 10 Jahre ist man noch ein Kind - und die sollen sich Verhalten wie Erwachsene. Kein Quatsch, kein Quatschen. Keine Leistung, kein Engagement -> kein Spiel. Wegloben. Zermürben usw. - kenne ich aus der Welt der Erwachsenen (Arbeitsleben)

    Dem Fußball geht es noch zu gut.

    Naja, in der U10 sollte man schon wissen, was man gern in seiner "Freizeit" macht. Und ständig seinen Teamkameraden das Training zu sprengen, weil man anscheinend doch kein Bock hat, finde ich für alle Beteiligten ziemlich unfair...


    Es geht hier nicht um den einen "untalentierten", der gerne kommt, spielerisch kaum Mehrwert bietet, aber dennoch lernt und sein bestes gibt. Da sollte man schon unterscheiden.

    Fußball schient so ne Art "Notwehr" der Eltern zu sein.

    So meine Ferndiagnose, leichter Anflug von Hyperaktivität und damit er uns nicht auf den Zeiger geht, geht er in Fußball etc.

    Wenn er andere nicht stören würde, meine sollte man ihn mitschleifen, aber so?

    Gespräch mit dem Jugendleiter suchen, damit er die Situation beenden kann.

    Das Problem ist eben auch, dass Fussball fast nix kostet...

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass bei der Reitstunde , welche 40 Euro pro Stunde kostet oder gar Tennis, so der Kasper gemacht wird....

    Auch das Problem mit der Anwesenheit wird dann ganz anders gehandhabt...

    Die Gründer von Advance Football haben ein ähnliches Thema aktuell im Podcast besprochen.

    Natürlich sollte jedes Kind eine faire Chance bekommen. Aber wir können nicht jeden mit "durchschleifen". Kids die andere ständig stören und keine Motivation zeigen werden von mir ermahnt und beim wiederholten Male ist das Training beendet. Wir sind keine Sozialarbeiter sondern Fussballtrainer.

    Dafür ist unsere Basisarbeit zu wichtig. Wir können bei den wenigen Terminen, die wir haben, unsere Zeit nicht noch mit sowas verpulvern... Das ist auch unfair denen gegenüber, die gerne kommen und was lernen wollen.

    Was heißt inzwischen? Mich erstaunt es eher, dass du das erst in der D Jugend ansprichst...


    Es geht ja nicht um bestimmte Taktiken, sondern eher um die Grundordnung. Gerade in der F Jugend hilft das den Kids enorm.

    Und ja, dadurch erlernst du ein Verständnis von Angriff und Verteidigung.


    Wie ich bereits erwähnt habe sind diese Systeme sowieso ziemlich fluide.

    Wir rotieren ja in der "Position", damit die Kids ganzheitlich und umfänglich ausgebildet werden. Dadurch hast du auch spielintelligente Kicker.

    Coach_T88: ich gebe dir vollkommen recht, dass ein 2:2 in der F-Jugend die einfachste und damit in den allermeisten Fällen auch die erfolgsversprechendste Formation ist. Wenn man gute Spielergebnisse, als Erfolg definiert.


    Da mir Ergebnisse aber relativ egal sind (sie dienen nur dazu, die Kids bei Laune zu halten) und ich mich mehr für die Entwicklung der einzelnen Spieler interessiere, bevorzuge ich das 121.


    Etwas plump ausgedrückt würde ich sagen: Wenn es deiner F Jugend gelingt im (aus meiner Sicht einfachen) 2:2 zu gewinnen, dann sind sie reif für die Umstellung auf das (aus meiner Sicht anspruchsvollere) 121. Wenn sie dann so weit sind, in dem System auch zu gewinnen, hast du ihnen in dem Punkt alles beigebracht, was man in der F Jugend lernen sollte 😀.

    Die Ergebnisse waren uns auch nicht wichtig, sondern wie du sagst, die Entwicklung der Kids. Da wir einen mitspielendem Tw haben und auch viel über den Tw gelöst haben, find ich das 2 2 durchaus passender.


    Die Frage ist aber, ob Kids in diesem Alter schon "mehrere" Systeme können müssen und ob das nun für eine "bessere" Ausbildung spricht, würde ich definitiv verneinen.

    Viel wichtiger ist, dass man versucht jeden einzelnen besser zu machen.

    Wer hat nochmal bemängelt, dass wir Deutschen 20 Systeme spielen können, aber niemand kann mehr ein 1 vs 1 lösen... 😆

    Wenn man ehrlich ist, sind die Systeme in diesem Alter sowieso ziemlich fluide.

    Ich bevorzuge immer Formationen, mit starkem Mittelfeld. Weil Mittelfeldspieler am ehesten verteidigen und angreifen. Diese Flexibilität versuche ich in der Jugend zu fördern. Gleichzeitig gibt es aber auch Positionen, bei denen es darum geht, die Position möglichst gut zu halten und nicht wild über den Platz zu rennen. Auch das versuche ich schon früh zu vermitteln. Und als drittes begreife ich Fußball als Spiel, bei dem man Vorteile hat, wenn man die Komplexität des Spiels begriffen hat, deshalb mag ich einfache Aufstellungen mit wenig unterschiedlichen Rollen und wenig Flexibilität in der Jugend nicht.


    Aus diesen Gründen ist ein 121 meine Lieblings-Aufstellung beim 4+1.

    Letztlich kommt es aber auch immer darauf an, ob du Spieler hast, die dafür geeignet sind?

    Ich bin immer sehr froh, wenn es unterschiedliche Auffassungen gibt, was besser oder schlechter ist.


    Deinen 3 . Punkt finde ich sehr interessant und das erlebte ich von Spieltag zu Spieltag. Viele Kids verstehen im Alter von 5-8 diese Komplexität einfach nicht.

    Natürlich gibt es immer wieder Mannschaften, die diese Formation ganz gut gespielt haben, aber oftmals war dieser Vorteil mit der ersten Auswechslung meist verpufft, da die Cracks, welche die Linie auf und ab liefen draußen waren und die neuen die Positionen zu offensiv spielten...


    Naja, ich denke auch immer vom einfachen zum schwierigen. Deshalb haben wir mit einem 2 2 begonnen.

    Der Vorteil, den wir uns dadurch erspielten war, dass unsere defensive sehr geordnet für den Spielaufbau zuständig war und auch gezielt mit dem Tormann gespielt hatten.



    Jetzt in der E Jugend spielen wir ein 231 und unsere defensive brauchte 0 Eingewöhnung, weil sich quasi nichts änderte.

    Gerade diese "Einfachheit", welche du bemängelst, hat uns nun erhebliche Vorteile verschafft.


    Es gibt viele Wege, die nach Rom führen und ich sage nicht, dass ein 121 nicht funktionieren kann. Daraus lässt sich später auch fantastisch ein 321 spielen ( kleiner Tannenbaum). Aber meiner Erfahrung nach tun sich die Kids erstmal mit einem 2 2 leichter und wenn das klappt, kann man gerne auch mal probieren. Das macht es doch so spannend. 😁

    wir sind mit der 2 2 sehr gut gefahren.

    Später in der E Jugend kannst du daraus perfekt ein 2 3 1 machen.


    Bei einem 1 2 1 ist es für die außen immer sehr schwierig den offensiven und defensiven Part zu bespielen. Im 2. Jahr kannst du das aber auch mal gern versuchen. Lg

    Versteife dich nicht zu sehr auf die Philosophie Deutschland. Schau mal bei Advanced Football vorbei. Hier gibt es genügend tolle Spielformen, die auch Freilaufen und Passspiel fördern. Mache ich auch bei meiner G Jugend.

    Du schreibst von „Spielerinnen“ betrifft es mehrere oder ist es ein Einzelfall in deinem Team?


    „Wollen“ ist aus meiner Sicht eine nicht zu ersetzende Voraussetzung, um im Fußball erfolgreich zu sein. „Können“ kann man bis zu einem bestimmten Niveau kompensieren, aber ohne “Wollen“ geht es nicht. Und ohne „Wollen“ (Trainingsfleiß) entsteht auch kein „Können“.


    Deshalb weigere ich mich SpielerInnen zu trainieren/einzusetzen, die (das) nicht wollen. Wenn bei mir im Training jemand erkennbar keine Lust hat, lasse ich ihn/sie 5-10 Minuten zuschauen, dann frage ich, ob er sie wieder Lust hat und lass ihn/sie wieder mitmachen. Wenn es dann immer noch nicht klappt, hat er/sie bis zum Ende des Trainings Pause. Ich hab auch schon öfter SpielerInnen gebeten, sich ein anderes Hobby zu suchen, wenn ich wiederholt merkte, dass die keine Lust haben. Im Extremfall würde ich die dann mal von 1-3 kompletten Trainings ausschließen, damit sie Zeit haben, sich ein Hobby zu suchen, das ihnen Spaß macht. Wenn das auch nicht hilft müsste man solche SpielerInnen dann komplett aus der Mannschaft schmeißen, um zu verhindern, dass ein Kind in ein Hobby gezwungen wird, auf das es keine Lust hat. Soweit ist es bei mir aber noch nie gekommen…

    Sehe ich auch so. Oftmals spielen Kinder auch Fussball, weil die Eltern das wollen und nicht die Kids.

    Bei uns funktioniert der Champions Leagua Modus sehr gut, sowohl in der G als auch in der F. Die meisten Trainer ziehen mit und sind an ausgeglichenen Spielen interessiert. Und auch die Kinder wollen solche Duelle. Ich habe sogar Spieler die selbständig einen Spieler rausnehmen und 4vs2 spielen, wenn der eine Überzahlspieler nicht reicht.


    Wenn dieser Modus nicht funktioniert liegt das nur an den Erwachsenen. Die es nicht vernünftig umsetzen, auf welcher Ebene auch immer.


    Das es für den ein oder anderen mal eine Klatsche gibt lässt sich nicht immer vermeiden aber das ein Team den ganzen Spieltag chancenlos ist, habe ich noch nicht erlebt.

    Das klingt doch super. Ich wünschte bei uns würde das auch so umgesetzt. Leider ist es, wie oben beschrieben, das pure Chaos...

    Als Trainer ist man da machtlos, wenn der Verband das nicht richtig umsetzt...

    Bei uns muss der Gegner dann immer an die Mittellinie.


    Ändert aber nichts daran, dass Mannschaften komplett an die Wand gespielt werden mit Ergebnissen über 10 usw.

    Ich sehe da nun seid 2 jahren zu und es ist teilweise schlimm mit anzusehen...


    Dadurch, dass bei uns Spieltage vorher festgelegt sind, kann es sein, dass erste Mannschaften gegen 2. spielen und umgekehrt. Also selten Duelle auf Augenhöhe...

    Mal ein kurzer Ausflug, wie das bei uns im Saarland in der G Jugend ist bzw war.


    Vor 4 Jahren, als ich bei meinem Ältesten Trainer war, spielten wir mit 3 Feldspieler und 1 Tw auf 2 Tore ( kleine G Jugendtore).

    Das war super und meiner Meinung nach die beste Lösung.


    Die Idee, dass diese Kinderfestivals statt finden sollen, klingt erstmal super. Auch mit dem Auf und Abstieg. Leider ist es bei uns so, dass die Spieltage, wie vorher auch, in der Reihenfolge festgelegt sind. Meistens wird auf 2 Funino Feldern mit 4 Toren gespielt und es gibt keinen Auf und Abstieg.

    Dadurch dass der Ball immer aus der eigenen Hälfte rausgespielt werden muss, kommt es des öfteren vor, dass viele Mannschaften nicht mal aus dem ersten eigenen Drittel rauskommen und 18 Tore eingeschenkt bekommen. Völlig am Ziel vorbei.


    Bei der "alten" Form gab es wenigstens einen Anstoß und der Gegner musste erst an allen Spielern vorbei und dann stand hinten auch noch ein Tw drin, der vielleicht auch mal "richtig" stand...


    Würde die neue Form korrekt durchgeführt wäre das ja wirklich toll, aber aktuell ist es echt zum kotzen, was hier jedes Wochenende für Ergebnisse statt finden.

    Klar Ergebnisse sind egal, dennoch lernen die Kids auch nichts wenn sie nicht mal aus dem ersten Drittel rauskommen... echt schade.

    Unser Ältester ist in der U10 in einem etwas kleineren Nlz und ich kann nur berichten, dass hier wirklich alle ein 1vs1 lösen können. Gleichermaßen ist das aber nicht die einzige Technik auf die wert gelegt wird. Ich weiß aus unserem Gespräch mit dem Jugendkoordinator, dass Kids nicht nur wegen ihrer 1vs1 Stärken genommen werden.

    2 Kids wurden beispielsweise genommen, da sie gute Läufe anbieten und clevere, scharfe Pässe spielen.

    Bei uns herrscht ein guter Mix. Jeder hat seine Stärken und Schwächen. Einfach ein gutes Team.


    Aber wie oben geschrieben, kann jeder ein 1vs1 lösen. Im modernen Fussball ist sowas einfach Pflicht.


    Bei uns im Stützpunkt ist das ähnlich, es werden Kids gescoutet die eine gute Technik, Spielverständnis und eine gewisse Galligkeit mitbringen. Das sind aber nicht immer die "besten" Dribbler. Technik ist ja nicht nur 1v1 lösen.


    Denke das ist immer sehr individuell. Je nachdem was ein Trainer oder Verein sucht und bzw schon zur Verfügung hat.

    Ein Team besteht nicht nur aus dribblern.

    Zum Glück sind diese Zeiten vorbei... Gerade in der heutigen Zeit kann man viel mit Daten, Studien und ähnlichem messen und belegen.


    Wenn doch schon viele Nlzs sich für kleinere Formen aussprechen, die ja bestenfalls "Profis" ausbilden wollen, um den bestmöglichen Output zu bekommen, dann gehen wir in den Heimatvereinen einen Schritt zurück, weil ein paar Kids sagen, dass sie lieber auf einem "großen" Feld spielen wollen? Macht für mich keinen Sinn.

    Man muss schauen, was für die Kids am besten ist und Fakt ist, dass viele "Spätentwickler" dadurch das totale Nachsehen haben und somit viele Talente durchs Raster fallen.

    Fast alle Vorteile von kleineren Spielfomen wurden ja schon aufgelistet...

    Schaut man ins Ausland ist das dort schon absolutet Standard.


    Ich persönlich würde mir wünschen, dass es Deutschlandweit eine einheitliche Regelung gibt, aufgrund der aktuellen Daten und Wissenschaften.