Wir machen es so, dass wir die Kinder nach ihrem aktuellen Entwicklungsstand in die eine oder andere Mannschaft am Spieltag geben. Trainiert wird gemeinsam, aber auch da bilden wir ggf. Gruppen aus leistungsmäßig homogenen Spielern. Wo wir einen erheblicheren Unterschied machen natürlich ist im Fleiß.
Beiträge von -Nils-
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Also quasi kein Training, sondern Spielen wie auf dem Bolzplatz? Das finde ich in der Tat wenig.
Dem Sachverhalt folgend schlage ich vor:
Findet heraus, wer Jugendleiter ist. Sprecht ihn darauf an. Fordert ein anderes, engagierteres Training, wenn notwendig von einem anderen Trainer.
Fordert ein, dass die drei Spieler wieder zurückkehren dürfen. Zur Not kommt ihr geschlossen nicht ins Training. Das sind die Wege die man gehen kann. Wichtig: Zunächst das Gespräch suchen mit dem Jugendleiter, da ein Gespräch mit dem Trainer ja offenbar zum Rauswurf führt. -
Hallo zusammen, unser aktueller Trainer in der C-Jugend spielt mit uns im Training immer nur. Wir machen nichts anderes. Und bis jetzt wurden 3 Spieler von ihm aus der Mannschaft geworfen weil sie sich beschwert haben. Was soll man da machen?
Geht es hier um die Hallensaison oder draußen auf dem Feld?
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Randinfo: Wir sind ein Dorfverein ohne Ambitionen.
Der Satz gefällt mir.
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Zuallererst möchte ich, dass Regeländerungen von Leuten diskutiert und geändert werden, die Fußball spielen und ihn nicht nur im Fernsehen anschauen.
Zweitens: Wie sieht denn dann ansonsten die Spielfortsetzung aus? Und sind dann überhaupt noch Flanken, also von Freistößen z.B. oder gar aus dem freien Spiel heraus, in den Strafraum erlaubt? Oder nur noch Flachpass? Kann man mal bitte einfach etwas weniger an dem Fußballspiel, was seit 150 Jahren ganz gut funktioniert, herumdoktern, weil man aus der Tribünenperspektive dies und das gern anders sehen will?
Eine Sache wäre ok: Früher gab es die Auffassung, der Keeper darf im Torraum nicht angegangen werden. Führt das ein und lasst den Schiedsrichter - übrigens in allen Spielklassen von Kreisliga bis CL entscheiden, und lasst den Schiedsrichter Mensch sein.
Lasst wieder zu, dass es strenge Schiris, lockere Schiris, gelb-freudige Schiris und Collinas gibt. LASST SIE UNTERSCHIEDLICH SEIN. Fußball ist in erster Linie ein Sport - den übrigens unabhängig des Ergebnisses beide Teams betreiben - und es ist nicht die Schuld des Fußballs, dass es um so viel Geld geht. WERDET WIEDER LOCKERER. -
In meinem Beispiel geht es um Kids die immer beim Training sind aber gar nicht oder nur für ein par Minuten zum Einsatz kommen. Im Breitensport.
Da geht es um die goldene Ananas und die Kids sind nicht viel schwächer als die, die immer spielen und gesetzt sind.
Diese Kinder nicht einzusetzen ist schlicht ein großer Fehler.
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Warum soll ich denn in der E-Jugend immer ins Training kommen
Weil ich kicken will und Spaß daran habe.
Wenn ich am Spieltag auf der Bank sitze, dann bin ich nicht motiviert in der Freizeit zu kicken, sondern mache dann was anderes.
Zudem habe ich auch kein Selbstvertrauen mehr, weil ich ja anscheinend zu schlecht bin.
Das sehe ich wieder anders. Klar, wäre ich enttäuscht auf der Bank zu sitzen und klar, dass jeder Spieler im Kader auch Spielzeit kriegen muss. Aber die von Dir genannten wenn-dann-Fälle sind doch zu einfach formuliert.
Und solche Spieler, die sich nur anstrengen, wenn auch Belohnung dafür in Aussicht steht, womöglich (kenn ich selbst einen Fall) erst einen Vorschuss brauchen, um motiviert zu sein ("Ich will mehr Spielzeit, dann strenge ich mich auch an") geht mir komplett gegen den Strich. -
Die in der F- und E-Jugend talentierteren Spieler oder körperlich bereits weiter entwickelten Spieler bekommen dort bereits deutlich mehr Einsatzzeiten als die kleineren und untalentierteren Spieler.
Dies führt dazu, dass die Schere zwischen diesen Spielern von Jahr zu Jahr weiter auseinandergeht.
Das halte ich für einen fehlerbehafteten Schluss. Es sind nicht die 45 Minuten am Wochenende, die die Schere auseinander gehen lassen, sondern die mangelnde Beschäftigung mit dem Ball außerhalb des Trainings und die Teilnahme am Training selbst.
Was ich allerdings tatsächlich unfair fände, wenn die kleineren Spieler wenig Spielzeit bekämen, obwohl sie regelmäßig mit entsprechender Motivation und Enthusiasmus ins Training kommen. -
Das Startgeld bei den Turnieren dient vor allem der Finanzierung der Schiedsrichter und Preise. Was dann am Catering umgesetzt wird, generiert am Ende den Gewinn des Vereins, der ins Jahresbudget fließt. On Top natürlich die Sponsoren. Ohne solche Veranstaltungen würde der Verein jedes Jahr an der finanziellen Schmerzgrenze entlanghangeln.
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Im WFV ist es nicht erlaubt, jüngere A-Jugend in den Aktivenbereich spielen zu lassen. Da könnte ein Kreisjugendleiter auch nichts ausrichten oder "nicht so wirklich mitmachen". Es ist schlicht nicht möglich.
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Sie sollen aber in jeder Woche an je einem Mannschaftstraining der beiden Teams teilnehmen.
Das ist eine gute Lösung, besonders wenn der eigene Verein keine eigene Juniorinnenmannschaft hat.
parallel zu dem Training und Spiel in unserem "Jungs-Team" beim Nachbarverein bei den Juniorinnen mit Zweitspielrecht spielen und trainieren.
Da ist ja der Sachverhalt anders gelagert. In dem Fall hier ist es ja andersherum: Sie ist ein Mädchen und trainiert bei einer Mädchenmannschaft, will aber "irgendwoanders" bei einer Juniorenmannschaft mittrainieren, augenscheinlich ohne weitere Perspektive bzw. Zukunftsidee außer dass sie sich dort mehr gefordert fühlt und dieser Verein ja "eher ein Leistungsprinzip verfolgt". Das ist so betrachtet nahezu eine Ohrfeige für das eigene Team, zumal die Spielerin laut Aussage der Trainerin jetzt nicht immens heraussticht.
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Zunächst ist die Jugendleitung zu informieren, die im Rahmen der rechtlichen Seite prüfen muss, ob und wie die Teilnahme an einem Sportangebot eines anderen Vereins (im gleichen Verband?) unfallversicherungstechnisch abgedeckt ist. Vermutlich muss sie dort Mitglied werden, dann dürfte das kein Problem darstellen. Auch kann die Jugendleitung Verbindung aufnehmen mit dem anderen Verein und
Es gibt ja auch im Juniorenbereich Talentförderung, die ebenfalls zusätzlich einmal die Woche trainieren, allerdings zumeist ohne das Vereinstraining zu beschneiden und das Mannschaftsgefüge deshalb auseinanderzuziehen.
Der Aspekt Mannschaft kommt mir in der Überlegung - auch in denen der Spielerin bzw. der Eltern - etwas zu kurz. Ich übertreibe jetzt etwas, aber man stelle sich vor, die Hälfte der Mannschaft trainiert an einem Tag bei einem anderen Verein, weil "man da anders gefordert wird". Klar, bei einer einzelnen Spielerin stellt das im Grunde kein Problem dar, aber das darf keinesfalls in irgend einer Art Normalität werden.
Die nächste Frage lautet, wieso diese Spielerin weiterhin einen Platz im Stammkader bekommen sollte, wenn 11 andere Spielerinnen regelmäßig und zuverlässig ins 'eigene' Mannschaftstraining kommen. -
Das passiert im Kinderfußball nahezu gar nicht. Da die Kinder ja irgendwie auf den Sportplatz kommen und dann erst mal zum Ballholen gehen, dann zum Tor gehen ist es ja nicht so, dass sie aus dem PlayStation-Sessel sofort aufstehen und fest gegen den Ball treten. Die Muskulatur des Kindes ist zumindest ein wenig in Bewegung gewesen vorher.
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Festivals werden statt dem 4+1 gespielt. Ein Spieltag mit mehreren Vereinen, die ihre Teams entwicklungsgerecht und nach Stärke aufstellen und gegeneinander spielen lassen etwa 2-3 Stunden lang.
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Mir geht es um das Grundprinzip der Spielfortsetzung. Wenn der Ball sich eindeutig bewegt, ist er frei und das Spiel läuft weiter. Das gilt im Spiel quasi universell.
Alle Vorschläge, die so gemacht werden, haben ja einen Grund und jeder bemüht sich, gewisse unfaire oder unnötige Geschehnisse im Fußball durch bessere Regeln zu verhindern oder anzupassen. Es gibt auch sinnvolle Anpassungen (Anstoß nach hinten z.B., weil man das eh so gemacht hat). Aber der Vorschlag Elfmeter und Wirkung abwarten (gibt es übrigens als letzte Aktion nach Ende der Nachspielzeit, angezeigt für alle eindeutig durch den Schiedsrichter) oder Elfmeter bei Notbremse hat irgendwie was von "drei Ecken ein Elfmeter".
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Wirklich überzeugend finde ich die aktuellen Planungen, den Nachschuss beim regulären Elfmeter zu verbieten.
Das finde ich nicht. Der Strafstoß ist ein Freistoß von der Strafstoßmarke. Nach dem Spielen des Balls ist dieser frei, das Spiel geht ganz normal weiter. Man denke daran, dass man den Ball auch "abspielen" könnte (nach vorne!). Nur weil das kaum einer macht, heißt das nicht, dass das nicht geht.
Ich finde es in Ordnung, wie es ist. Aber richtig aktiv dagegen vorgehen würde ich auch nicht.Bei unfairer Verhinderung einer klaren Torchance ("Notbremse") außerhalb des Strafraums, immer Elfmeter anstatt der roten Karte.
Wenn das Foul außerhalb des Strafraums passiert, gibt es Freistoß. Ich wüsste nicht, wieso das geändert werden sollte. Die Rote Karte hat eine immense Bedeutung als persönliche Strafe. Das kann man nicht einfach gegen einen Strafstoß austauschen. Die Spielfortsetzung meinetwegen, die kann man anpassen (siehe Eckball bei 8-Sekunden-Regel). Aber eine persönliche Strafe wegen brutalem Foul muss ein Feldverweis auf Dauer sein. Unabhängig der Spielfortsetzung. Was hätte das für Konsequenzen? Vom Jugend- über den Amateur bis hin zum Profibereich.
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weil das ja wieder dazu führen würde, dass er sich noch langsamer entwickelt als der Rest.
Naja entwickeln sollen sich die Kinder auch im Training, das ist 2 x 90 Minuten die Woche und nicht am Samstag bei 2 x 25 Minuten.
Naja, in der U10 sollte man schon wissen, was man gern in seiner "Freizeit" macht. Und ständig seinen Teamkameraden das Training zu sprengen, weil man anscheinend doch kein Bock hat, finde ich für alle Beteiligten ziemlich unfair...
Es geht hier nicht um den einen "untalentierten", der gerne kommt, spielerisch kaum Mehrwert bietet, aber dennoch lernt und sein bestes gibt. Da sollte man schon unterscheiden.Sehe ich auch so. Der Fußballverein ist ja kein Jugendzentrum für Schwer-Begeisterbare. Wenn der Junge mit Herzblut dabei wäre, sähe die Sache sicherlich anders aus.
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Warum denn Schiedsrichter?
Die Zeitnahme muss der Heimverein ggffs ein Elternteil übernehmen.
Dafür bedarf es nur einer passenden Uhr, die man vlt. anschaffen muss.
Linienrichter muss man in der 4C ja auch stellen als Verein, auch wenn der nur Aus anzeigen darf.
Beim Hallenfußball nimmt der Schiedsrichter auch nicht die Zeit, genauso wie in der Jugend in anderen Sportarten.
Es ist das Gegenteil der Fall, man entlastet den Schiedsrichter, der sich nicht zur Nachspielzeit mit den unterschiedlichen Vorstellungen der beiden Teams auseinandersetzten muss.Die Umsetzung würde vielleicht irgendwie funktionieren, wenn auch nicht so gerecht, wie man sich das offenbar vorstellt. Die Zeit sollte ja allen - Spielern, Schiri und Zuschauern - irgendwie angezeigt werden. Es muss sichergestellt werden, dass die Zeit rechtzeitig angehalten und wieder gestartet wird. Vor allem, wenn es 0:1 ein paar Minuten vor Schluss steht.
Ich spinne das jetzt mal bewusst weiter: In zwanzig Jahren stehen wir dann da und sagen "hey, diese bürokratische Zeitstopperei... können wir nicht pauschal 20 Minuten draufpacken auf die Zeit und die Uhr einfach laufen lassen? Gleich lang (von der Dauer her) ist es ja eh!"
Und die Nachspielzeit wird vom Schiedsrichter festgelegt, dass das führende Team eine geringe Nachspielzeit will als das zurückliegende, ist ihm klar und er findet einen unparteiischen und fairen Ansatz. Ich traue dem Schiedsrichter sowas zu, jedenfalls eher als der Mutter von Leon, die will, dass ihre Mannschaft jetzt aber auch mal gewinnt. -
Es wurde im Fussball so viel geändert, Regeln (und nicht nur kleine Regeländerungen), Geld, Geldverteilung, etc. - aber genau hier willst du mit dem Argument der Romantik/Tradition die Grenze ziehen?
Ich habe ja nicht behauptet, dass ich diese Regeländerungen, die es alle gab, besonders die wegen dem Geld, alle gutheiße.
Ich will nur verhindern, dass der Fußball verkompliziert wird. Nettospielzeit bedeutet schlicht Mehraufwand. Das mag im Profifußball eine Petitesse sein, aber in der Fläche ist das eine erhebliche Änderung, finde ich.
Und wie ein Verein heißt und ob man sich daran gewöhnt, hat mit meiner Argumentation nichts zu tun. Klar gewöhnt man sich an die neuen Fußballregeln mit der Zeit, aber ich sehe aktuell überhaupt keinen Bedarf an so einer Änderung. Wieso sollte der Fußball plötzlich intensiver werden, schneller und attraktiver? Wo ist er denn unattraktiv?
Ich möchte gar nicht so sehr auf "die Tradition" pochen, aber ich bin sicher, es gibt Gründe für die Beliebtheit des Fußballsports sowohl beim selbst kicken als auch beim Fußball schauen. Es ist nicht die Tradition, sondern die Seele des Fußballs, die ständig beschnitten und angeblich korrigiert werden muss.
Ich sage voraus, die Nettospielzeit macht so was wie "womöglich der letzte Angriff, der Torwart kommt mit nach vorne" und "noch hat der Schiri die Pfeife nicht im Mund, jetzt der lange Ball.... " kaputt. Die Sirene ist unerbittlich (siehe Hallenfußball). Wie der VAR. Klar ist es gerechter, klar gewöhnt man sich dran. Aber es ist eben etwas nach der Einführung des VAR anders geworden. Mindestens die Diskrepanz zwischen "wo gibt es den VAR", "wo nicht". Muss das sein? Wegen dem Geld?
Eine Nettospielzeit wird dann in zwanizig Jahren im Profibereich mittels Sirene signalisiert, der VAR prüft, ob der Ball vor, während oder nach der Sirene die Linie mit vollem Umfang überquert hat und im Amateurbereich pfeift der Schiri pi mal Daumen halt nach 60 Minuten ab. Nein danke, wir sind nicht beim Basketball mit 79:92 und "Ball in der Luft" beim Sirenenton. Ich mag den Fußball und nicht Handball und Basketball, auch aus dem Grund.
Für mich gibt es eben Grundfesten des Fußballs. Das sind:
Ein Ball, elf Spieler pro Mannschaft, einer davon darf den Ball mit den Händen spielen im eigenen Strafraum, Spielfeldmarkierungen, zwei Tore á 7,32 x 2,44 und Eckfahnen.
Spieldauer 90 Minuten in zwei Halbzeiten zu je 45 Minuten.
Spielfeld etwa 100 m lang, etwa 60 m breit
Spielbar in jedem Dorf in der Bundesrepublik Deutschland. Fußball ist mehr als Sport. -
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Ich bin absolut gegen eine Nettospielzeit und werde mich für den Erhalt der 90 Minuten + Nachspielzeit (dort wird verloren gegangene Zeit sowie vergeudete Zeit nachgeholt) intensiv einsetzen, wenn nötig.
Der Fußball lebt auch von seiner Romantik, von seiner Emotion, von Tradition. Man muss nicht alles bis auf's Kleinste optimieren und regeln. Das ist so typisch deutsch.
Ich weigere mich, den Fußball immer weiter zu technisieren. Lass kicken und gut. Es ist nur Fußball und es gibt Gründe, warum er so beliebt ist. Das ist nicht, weil da jemand an der Außenlinie haargenau die Zeit stoppt.
Bleiben wir bei: 1 Ball, 2 Tore, 90 Minuten.Ich kann das Argument der Romantik verstehen, dass alles immer gut ist, wie es ist und bloß nicht geändert gehört, weil das alles schlecht(er) macht.
Aber bei genauem Blick, hält dieses Argument nie stand:
- Anschnallen im Auto
- Rauchen in öffentlichen Bussen - bei beidem habe ich "lustige" Interviews gesehen, wie damals genauso argumentiert wurde.
- Die Washington Redskins im Football haben sich umbenannt. Ich dachte, dass ich den neuen Namen nie automatisiere. Pustekuchen, wenige Jahre und ich habe fast vergessen, dass das mal die Redskins waren und nicht die Commanders. - und ich bin Footballfan seit mehreren Jahrzehnten.
- etc.
"Früher war alles besser, früher war alles gut." - kenne ich auch von den Toten Hosen, bei vielen Punkten denke ich oft auch, dass ich das so empfinde. Aber die Zeit zeigt dann eigentlich immer, dass das haltlos ist.
Hier geht es nicht um Gesundheit oder Sicherheit. Da stimme ich natürlich zu, ein Kopfball-Verbot im Jugendbereich würde ich ebenfalls unterstützen bzw. trainiere es auch gar nicht. Aber alle deine Beispiele haben gar nichts mit Fußballregeln, die angeblich geändert werden müssten, damit ... , weil sonst... zu tun und passen als Argument leider nicht in diese Diskussion.
Regelungen zu treffen "weil es um so viel Geld geht", da stelle ich mich quer. Wie gesagt, es gibt Gründe, warum Fußball so beliebt ist. Den kaputtzuregeln, damit der eine Verein zu recht seine Millionen kriegt und nicht der andere, das sehe ich nicht ein.
Wenn etwas zum allgemeinen Nutzen ist oder kleinere Regeländerungen neue Sachverhalte steuern, ist dagegen gar nichts einzuwenden, sofern die Durchlässigkeit vom Amateurfußball zur 1. Bundesliga nicht noch weiter abgesägt wird.
