Beiträge von let1612

Du bist noch kein Trainertalker? Registriere dich kostenlos und nehme an unserer Community teil!

Du bist Trainertalker? Zur Anmeldung

    In der letzten Saison haben wir WhatsApp benutzt und wenn ihr nach meiner wichtigsten organisatorischen bzw. kommunikativen Änderung fragt, dann ist das die Ein-Kanal-Funktion von WhatsApp.

    Alle Beteiligte schwören darauf und werden es zukünftig auch so machen. :)

    Die Stars kommen zu enorm viel Toren, auch wenn die die nicht unbedingt selbst die komplett herausgespielt haben. Aber sie waren, wenn sich die Situation ergab, halt an der richtigen Stelle und bereit. Das gab es in der Häufung m.E. noch nicht.

    "In einem Turnier, das taktisch immer anspruchsvoller wird und in dem die Räume immer enger werden, entscheidet am Ende häufig die Klasse jener Stars, die mit einer einzigen Aktion den Unterschied ausmachen können. Sie geben bei der WM 2026 weiterhin den Ton an."

    Quelle: Die großen Stars treffen wie am Fließband - fifa.com

    Extrem schnelles Umschalten.

    "Spanische Forscher haben die Umschaltaktionen während der UEFA Europameisterschaften 2008 und 2016 analysiert und miteinander verglichen. Dabei kommen sie zu dem Schluss, dass sich das offensive Umschaltspiel über die acht Jahre hinweg entwickelt hat – und die „neuere“ Version größeren Erfolg verspricht."

    Quelle: "Evolution" des offensiven Umschaltspiel - DFB-Akademie

    Coaching einfach halten

    „Es gibt zwei Dinge, die es zu beachten gilt und für die keine fußballerische Vorerfahrung notwendig ist – deswegen kann man beim Training auch Eltern mit einbeziehen.

    Erstens sollten der Spielfluss und damit die Intensität gewährleistet sein, indem immer wieder sofort

    ein neuer Ball ins Spiel kommt. Zweitens hilft es, das Spiel stimmlich zu begleiten – und dabei dürfen wir unbedingt positiv sein

    und für Emotionalität sorgen.

    Wir müssen vielen Trainern an der Basis die Angst nehmen, dass das Training kompliziert sein müsste. Detailcoaching ist nicht erforderlich. Das kommt später in der Spezialisierung.“

    Hanno Balitsch (Trainingsphilosophie Deutschland; Seite 23)


    Bei Zweitens bin ich übrigens anderer Meinung. Das Spiel an sich sollte schon positiv und emotional sein (intrinsisch), so dass es die Stimme des Trainers (extrinsisch) nicht braucht.

    Die Idee mit den coachenden Eltern von let1612 finde ich genial und werde es auf jeden Fall ausprobieren.

    Ich will ja gar keine coachende Eltern, aber die Eltern wollen teilweise coachen. Als Lösung habe ich ihnen jetzt mitgegeben, dass sie "Sozialcoaching" (Werte, Sozialverhalten usw.) machen dürfen (geklaut aus der Trainingsphilosohie Deutschland und dem Konzept für die Schule (Ganztag, Schulsport)).

    Das wäre doch mal ne Idee für einen Fortbildungskurs zur Lizenzverlängerung. Spieleranzahl, Torposition und Spielfeldgröße im Kinderfußball bestimmen. Wobei man das sicher aufgrund der Komplexität nicht in einem Termin hin bekommt.

    Ich würde das sogar mit usw. (Bild) in einem Termin schaffen ;) - und ja, dass kommt heute in der Trainerausbildung zu kurz (und das Boulevard berichtet dann, wenn Tuchel oder Pep die Spielfeldmaße verändert :) )

    Ich sehe das wie Atzeikke - und ich sehe das auch auf den Trainingsplätzen im Umkreis: die meisten Trainer können diese Steuerungsmöglichkeiten nicht einsetzen (wenn sie sie überhaupt kennen).


    Und ja, wir verzichten einmal die Woche auf Trainer und lassen unsere F-Jugendlichen einfach Fußball 3 bolzen ;) - von Eltern betreut (größte Herausforderung ist: kein Coaching der Eltern! :) - weil meistens ist es schlechtes Coaching)

    Coaching gehört bei mir zum Training dazu - die Frage ist, was für ein Coaching?

    Einfrieren und Vorträge: Nein!

    Spielfeldgröße, Spieleranzahl, wo stehen die Tore? usw.: Ja!


    Weil aber die meisten unter Coaching das Reden des Trainers und nicht das Handeln verstehen, sage ich: Im Kinderfußball will ich kein Coaching!

    Die andere Gruppe macht 60m Läufe

    Gehe ich von einem Platz mit 100m aus und nehme die 2x 16er (33m) raus, bleiben 67m - d.h. die machen Sprints über den ganzen Platz. Frage sie mal, wie oft das im Spiel vorkommt. ;)

    "Analysen zeigen, dass 96 % der Sprints in einem Fußballspiel Distanzen von bis zu 30 m aufweisen. Dabei sind 49 % der Sprintdistanzen 10 m und kürzer (25). Aus dieser Verteilung der Sprintdistanzen kann abgeleitet werden, dass sowohl das Sprintantrittsverhalten als auch die maximale Sprintgeschwindigkeit wichtige Ausprägungen der Sprintleistungsfähigkeit im Fußball sind (29). Neuere Befunde aus der französischen Liga weisen darauf hin, dass die 10m-Sprintzeiten höherklassigere

    von niederklassigeren Spielern besser trennen als die 30m-Sprintzeiten (4)."

    Quelle: 125-131.pdf (aber wahrscheinlich ist die Quelle von 2006 den Trainern zu alt)

    Deswegen sehe ich es auch als eine wichtige Aufgabe von uns Trainern mit der Kraft unserer Vereine und seinen Mitgliedern dafür zu sorgen, dass Sportplätze entstehen und frei zugänglich sind!

    Hier müssen wir erklären/argumentieren/aufzeigen, welche Bedeutung dies auch für die Qualität unserer Fußballer hat.

    Wenn ihr als Verein in der Position seid, selber die Sportplätze errichten und unterhalten zu können, sorgt dafür, dass sie auch außerhalb des Trainings für Kinder und Jugendliche zugänglich sind. Werbt dafür, dass die Plätze frei auch außerhalb des Trainings genutzt werden können. Es wird euch bessere Fußballer hervorbringen, als ihr je mit Training erreichen könnt!

    Hast du hierfür ein Konzept, Idee oder Beispiel? Ich wäre sehr daran interessiert.

    Sondern wir erwarten doch eher auch im 7 gegen 7, dass Paul mal an einem Spieltag vorne rechts spielt und der Ball dann von hinten nach vorne durch Kombinationen und natürlich auch Dribblings nach vorne gebracht wird und dann Paul von einer sinnhaften Position heraus sich mit Dribblings/Finten und Abschlüssen probieren kann. Und am nächsten Spieltag spielt Paul dann eben mal in der ersten Position vor dem Torwart und ein anderer Spieler kann sich vorne probieren.

    Ich erwarte das nicht mehr. Bei ca. 80% der Trainer spielen die meisten Kinder spätestens ab der E-Jugend bzw. ab dem 7 gegen 7 auf einer oder zwei Positionen.

    Wobei ich schon der Meinung bin, dass die Entwicklung beschleunigt wird, wenn ich vorab mit den Kids schon die besten Lösungen theoretisch gemeinsam erarbeite und sie dann in den Spielformen diese Lösungen praktisch probieren lasse.

    Warum müssen wir die Entwicklung immer beschleunigen? Da schulen Eltern ihre Kinder später ein, aber beim Fußball sollen sie einen Jahrgang höher spielen oder der Trainer versucht ihnen in einem langfristigen Prozess etwas beizubringen, dass später viel einfacher umgesetzt werden kann.

    Trener : bei uns ist es gerade umgekehrt - Hallen im ländlichen Raum bekommt man, Hallen in der Stadt bekommt man nicht.

    Futsal und die Altersklasse (4-14 Jahre): von 4-7 Jahre (U7) ist im BFV nur Fußball 3 in der Halle erlaubt (FUNino - kein Futsal). U9 nur Fußball 3 oder 4 - auch kein Futsal. In der U11 kann man Fußball 5 spielen - sind aber auch keine Futsal-Regeln. Somit kommt Futsal bei uns erst ab der U12 ins Spiel (siehe Durchführungsbestimmungen).


    Und zum Thema Hallen. Ich habe im letzten Winter ohne Probleme Hallenzeiten in einer "ausgebuchten" Halle bekommen (1x im Monat). Da kann man dann zwar kein Turnier spielen, aber für einen Trainingsvergleich reicht es. Diese Möglichkeit wird aus meiner Sicht viel zu wenig genutzt. Kapazitäten für einen Regelbetrieb sehe ich allerdings auch nicht.

    zu Punkt 1: haben wir tatsächlich zu wenig freie Spielmöglichkeiten für Kinder? Einen interessanten Ansatz bringt Hannes Wolf im Podcast "From coach zu coach": wir haben genügend Fußballfelder in Deutschland, die oft ungenutzt sind. Das gehe ich mit - aber wie kann man sie besser nutzbar machen?

    - oftmals sperren Vereine ihre Plätze, dass diese sich erholen können (da jage ich auch Kinder vom Sportplatz, weil ich darf mit meinen Vereinskindern darauf auch nicht trainieren)

    - Haftungsfragen - als Vorstand würde ich meinen Sportplatz bzw. die (Jugend)Tore auch absperren

    - wie kann man das gestalten, dass die Plätze einigermaßen vernünftig aussehen bzw. verlassen werden (z.B. Müll, Flaschen, kein Vandalismus usw.)

    Hat da jemand eine Idee oder Beispiel zur Umsetzung? Danke

    Das ist der Kader der Nationalmannschaft nach Geburtsort:

    Quelle: ▷ WM 2026: Geburtsorte der deutschen Fußball-Nationalspieler » Fußball-Team


    Das ist die Bevölkerungsdichte von Deutschland:

    B77-Bevoelkerungsdichte-Kreise.png?__blob=normal&v=1

    Das deckt sich nicht 100%ig


    Das waren die Bundesligavereine 25/26

    Saison2526BundesligaTeilnehmerhdh.jpeg

    (Quelle: Die Bundesliga-Landkarte 2025/26 – Die falsche 9)


    Tipp an werdende Eltern: ihr müsst nicht nur auf den RAE (Relativer Alterseffekt), sondern auch auf den Geburtsort achten ;)


    Oder anders: was läuft falsch in unserer Talentförderung?

    Football expatriates Report 2020-2025


    Frankreich: 68,5 Mio. Einwohner - 1.189 Spieler im Ausland (Luxemburg (139), Belgien (84), Italien (93))

    Deutschland: 83,5 Mio. Einwohner - 475 Spieler im Ausland (Türkei (69), Österreich (52), Niederlande (38))

    Spanien: 47,85 Mio. Einwohner - 514 Spieler im Ausland (England (34), Italien (45), Polen (37))

    Brasilien: 215 Mio. Einwohner - 1.418 Spieler im Ausland (Portugal (182), Japan (88), Malta (37))

    Zahlen spiegeln das Jahr 2025.


    Über den Zeitraum von 5 Jahren spielten weltweit im Ausland:

    Brasilien: 3.020

    Frankreich: 2.293

    Argentinien: 2.171

    England: 1.510

    Spanien: 1.106

    Deutschland: 1.095

    9. Serbien: 915 (bei 6,6 Mio. Einwohner)

    10. Kroatien: 855 (bei 3,8 Mio. Einwohner)

    12. Portugal: 783 (bei 10,4 Mio. Einwohner)