Das fragt sich jetzt auch der DFB: Der beispielhafte Fall Maza
Beiträge von let1612
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Balljunge2233 : Ich kann mir leider nichts Konkretes aus deinem Beitrag herauslesen.
Es bleiben viele Talente auf der Strecke, weil sie in jungen Jahren gar nicht erst die Chance erhalten, entsprechend gefördert zu werden.
Von welchem Alter sprichst du da? Was wäre eine entsprechende Förderung?
Ich bin immer wieder entsetzt, wie hier mit Steuergeldern umgegangen wird,
Kannst du mir da bitte ein Beispiel nennen?
Macht eure privaten Sportschulen auf.... mit euren eigenen Sportplätzen usw....
wer ist damit gemeint?
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1. Barca Training im Nou Camp - und es stehen 8 Minitore auf dem Feld
1,5 Milliarden Umbaukosten!: Erstes Barça-Training im neuen Fußball-TempelErstes Training im 1,5 Milliarden Euro-Stadion! Der FC Barcelona zieht mit einer ersten Trainingseinheit zurück ins renovierte Camp Nou.www.bild.de -
„Es war nicht so leicht, das zu verarbeiten. Von 0 auf 100 einfach raus. Da fragst du dich als 14-Jähriger: ,Was habe ich falsch gemacht?’“
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Bei uns veröffentlicht die Stadt ihre Gebühren. Beispiel Augsburg
Vielleicht gibt es das auch bei euch.
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Ich gehe mal vom Frustabbau hier her:
Thema Coaching
Tennis:
Coaching von außerhalb des Platzes
"Praxisbeispiel: Bei einem Punktspiel unterstützen die Mannschaftsmitglieder einen Spieler vom Zaun aus durch Coaching. Auch wenn es den Mannschaftsgeist stärkt, aber Coaching von außen ist nicht erlaubt. Dies gilt auch für Eltern, deren Kinder beim Mannschaftsspiel auf dem Platz stehen.
Auflösung: Mannschaftsführer und/oder ein Spielerbetreuer dürfen nur beim Seitenwechsel auf dem Platz coachen. Bei Einzelturnieren ist Coaching grundsätzlich nicht erlaubt, weder auf dem Platz noch von außerhalb."
Jeder hat Entscheidungshoheit auf seiner Seite des Platze (auch eine interessante Idee ;-)).
"Praxisbeispiel: Ein ballspielender Spieler gibt einen Ball, der knapp hinter der Linie aufgekommen ist, „aus“. Der Gegenspieler bezweifelt dessen Entscheidung und bittet ihn, ihm den Abdruck zu zeigen, denn er meint, einen Abdruck, der die Linie berührt hatte, gesehen zu haben. Der ballspielende Spieler stimmt einer Besichtigung zu (ohne dessen Zustimmung darf man die Gegenseite nicht betreten, das ist ausdrücklich untersagt). Der Gegenspieler zeigt ihm einen Abdruck, der tatsächlich die Linie berührt hat. Es ist somit eine Pattsituation entstanden, jeder hat seinen eigenen Abdruck und ist sich sicher, im Recht zu sein. Beide können sich nicht einigen, welcher Ballabdruck nun der richtige ist, und entscheiden auf „zwei Neue“ – ist das richtig?
Auflösung: Nein, der Punkt muss an den ballspielenden Spieler gehen, er hatte die Entscheidungshoheit und hat auf Aus entschieden, denn jeder entscheidet auf seiner Seite. Allerdings kann ich verstehen, dass, wenn sich beide Seiten unsicher sind, der Punkt neu ausgespielt wird, aber nach den ITF-Regeln ist die Entscheidung auf „zwei Neue“ falsch."
Quelle: wthc.de
Turnen:
"Eine verbale Unterstützung der Trainer/-innen während der Wettkampfübung ist nicht erlaubt.
Dies führt zu einem Abzug von 0,5 Punkten bei einem ersten Verstoß und 1,00 Punkt bei einem
weiteren Verstoß. Zusätzlich greift das Verwarnungssystem gem. Abschnitt 8 des CdP."
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In dem Podcast #7 Chaoten unter sich geht es nicht um Nichtfußballer, aber um den Umgang mit Störern. Evtl. kann der eine oder andere sich daraus auch bedienen.
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Latinl : was würdest du dir von einem Kreisjugendwart erwarten?
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Ich habe es geschafft, ich fühle mich als Headcoach

Wir haben jetzt an 6 Wochenenden jeweils auf 2 Festivals gespielt. Es waren immer mindestens 5 Teams im Einsatz - und ich musste kein Team betreuen. Das haben mein Co-Trainer, Jugendliche-Co-Trainer und Eltern gemacht. Ich konnte von Feld zu Feld gehen und mir das ansehen, was ich wollte oder Elterngespräche führen.
Was braucht es dafür: Loslassen, Vertrauen und eine klare Kommunikation
Zusätzlich musste ich nicht einmal beim Fußball 3-Bolz Montags einspringen - das haben komplett die Eltern geregelt.
Es geht, wenn man nur will! Nehmt alle mit in die Verantwortung, dann geht Verein (zumindest Mannschaft) heute noch. Das muss keine One-man-Show sein.
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Ich kenne keinen Verein in Deutschland, der mehrere Abteilungen/Sparten hat und eine einheitliche Vereinskleidung dafür nutzt. Ich kenne wenige Vereine, die eine Abteilungskleidung haben und ganz viele, die eine Mannschaftskleidung haben.
Ich habe mittlerweile 7 Vereine, bei denen ich Mitglied war.
Ich kann meinen Kindern finanziell jeden Sport (außer vielleicht Golf in manchen Vereinen) erlauben und bezahlen, allerdings habe ich auch eine Sozialisation (Arbeiterkind (Mittelschicht) und Schwabe ;-)) und Werte, die ich weitergeben möchte.
Die Realität:
Verein A: Familienmitgliedschaft 240 Euro/Jahr (3x Übungsleiter und 1x Sportler)
Verein B: Frau und Kinder sind Mitglied (1x Übungsleiter und 2x Sportler) + Spartenbeiträge (gesamt auch ca. 250 Euro)
Verein C: Tochter ist Vereinsmitglied und Spartenbeitrag (ca. 80 Euro/Jahr)
kurzzeitig Verein D: Sohn ist noch Mitglied, weil nicht an die Fußballsaison angepasst, sondern an das Jahr (endet zum Jahreswechsel)
Mein Tipp: vergleicht euch nicht mit Fußballschulen oder wendet deren Praxis an. Jahresbeitrag wegen mir 100 Euro + 80 Euro Trikotset = 180 Euro. Bedenkt allerdings, dass ihr dann auch so Themen wie Reklamation und Umtausch habt. In der Fußballschule habe ich als Trainer alle 2 Jahre einen neuen Trainingsanzug erhalten und jedes Jahr ein neues Trikotset (T-Shirt, Hose, Socken). Im Verein A in 10 Jahren Übungsleiter ein Zip und eine Jacke mit Zuzahlung. Kinder erhalten in den Fußballschulen jährlich auch ein neues Set - das ist ein Geschäftsmodell
- anders kannst du gar nicht teilnehmen.Verpflichtende Vereinskleidung ist ein Ausschluss oder Selektionskriterium - sowohl im Verein als auch in der Schule (meine Tochter war 3 Monate in Australien und ohne Schuluniform und ohne Schulsportkleidung keine Teilnahme (das war ihr sogar ein Lebenszeichen wert, als sie es in die 1. Mannschaft schaffte und dort ihr Trikot, Hose, Stutzen und T-Shirt nicht bezahlen musste ;-))).
Verein B stellte meiner Tochter als Übungsleiterein eine Trainingsjacke.
Verein C arbeitet mit Beteiligung und "Weihnachtsgeschenken" um die Sportler auszustatten.
Und Verein D ist der "Leistungsverein" mit den Vereinskleidern, die aber nur für eine Mannschaft einsetzbar sind. Höchster Beitrag (150 Euro/Jahr ein Jugendlicher), höchster Betrag Mannschaftskasse (50 Euro) und dann eine Ausstattung, die Anfangs 150 Euro kosten sollte. Am Schluss kostete sie 80 Euro (z.B. ohne Sporttasche und Trainingsanzug) und wurde im Februar geliefert - da waren die ersten in der Winterpause schon wieder weg

Aus der Mannschaftskasse wurden Bälle, Trikottasche und Ballsäcke bezahlt. Das läuft in Verein A und C alles über den Verein bzw. die Abteilung.
Zusätzlich wurden Kosten für Hallentraining und Startgelder an die Eltern weiter gegeben. Das macht Verein A und C auch nicht.
Eine Überschrift mit Mannschaftskleidung wäre für die meisten wohl die Realität und ein einheitliches Diskussionsthema

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Wertung beim Turnen:
Wettkampftag mit Platz 1-6. Der 1. bekommt 10 Punkte, der 2. 8, 3. 6, 4. 4, 5. 2 und 6. 0
4 Wettkampftage, die zusammen gezählt werden
Ein Nicht-Antritt wird mit -10 Punkten bestraft. Das schmerzt ziemlich - wäre evtl. auch eine Idee für den Fußball. Ein 2:0 und keine Punkte schmerzt meistens nicht.
(Beispiel)
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Ich habe gerade eine F-Jugend mit 30 Kindern. Wir haben vor der Saison die Eltern gefragt, ob es möglich ist ein Vereins-T-Shirt privat zu finanzieren. Die Eltern stimmten zu (ca. 20 Euro ohne Namenskürzel). Dieses T-Shirt hatte ich auch als Trikot eingeplant, aber nicht gebraucht. In der Hallensaison können sie es nun zum Training tragen - ich weise darauf hin, dass ich das schön finden würde. Bin mal gespannt, wie es dann angenommen wird.
Zu den Trikotsätzen: ich habe an die Kinder 30x Hosen und Stutzen verteilt. Die sind für die Saison in deren Besitz - müssen allerdings nicht getragen werden (auch eigene schwarze Hosen und Stutzen werden akzeptiert). Das muss ich nicht mehr jedes Wochenende zählen - am Schluss der Saison sammel ich das wieder ein und erhoffe mir weniger Schwund. Weniger Arbeit habe ich jetzt schon
. Bei den Trikots habe ich die alten genommen - müssen ja nicht mehr wie früher mit 10-15 Stück vollzählig sein. Wir spielen Fußball 3 (4-5 gleiche Trikots) oder Fußball 5 (5-6 gleiche Trikots + irgendein TW-Trikot). Die gebe ich nicht mit nach Hause, sondern verteile sie bei den Festivals immer neu, weil ich auch immer neue Teams habe. Vorteil: beim Spiel gegeneinander braucht man nicht immer Leibchen, weil sich die Teams schon unterscheiden. Ich würde für eine G- und F-Jugend in den neuen Spielformen auch keine Trikots mit 2-15 mir mehr zulegen - 1-6 ist völlig ausreichend.Beobachtung: den Kindern ist es relativ egal, wie die Hosen, Stutzen und Trikots aussehen. Diskussionen gibt es nur mit den Eltern.
Beobachtung bei meinem Sohn (C/B-Jugend - bezieht sich auf 2 Vereine): Hosen und Stutzen sind den Jugendlichen nicht egal. Die meisten spielen allerdings in eigenen Hosen (Grund: Größe und Länge) und Stutzen (Steg-, Sockenstutzen oder die neuen Stutzen ohne alles) - deshalb würde ich das als Verein auch nicht mehr anschaffen.
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Klar, wie im Buch der Tsg Hoffenheim beschrieben
Das setzte ich nicht unbedingt immer mit "clever" gleich.

Nehmen wir "Zweikampftstark wie Stach" (Lucassen-1-gegen-1):
- ist das wirklich ein frontales 1 gegen 1?
- ist die Ballan- und -mitnahme hier entscheidend
- bei der Altersgruppe würde ich nicht bei U6 beginnen
Oder "Knipsen wie Kramaric" (Buch Seite 82: Challenge Game)
- Trainer passt (evtl. können das die Torhüter abwechselnd machen oder Mannschaftskameraden (rot/blau))
- U6 und großes Tor passt für mich auch nicht
- was machen die ausgeschiedenen Spieler?
- Technik ist nicht entscheidend, sondern der Torerfolg
U6 bis U12 sind in dem verlinkten Artikel 3 Stufen. Das Buch oder die Internetseite macht daraus eine.
Das Buch und die Übungen sind gut, allerdings ich muss das immer ins Verhältnis zu meinen Spieler und des Trainingsumfanges setzen und differenzieren. Das passiert mir im Buch und auch hier in der Diskussion zu wenig (hier wird immer von Kinder gesprochen, aber es macht halt einen Unterschied, ob die Kinder 7 oder 11 Jahre alt sind).
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Techniktraining zur Entwicklung der Spielfähigkeit im Spielsport
Pietzonka/Hohmann
So sehen es die interviewten Trainerexperten - aus meiner Sicht eine schöne Grundlage zur Diskussion

z.B. aus meiner Sicht bin ich für eine spätere Spezialisierung (z.B. auch als Verletzungsprophylaxe). Ich bin auch kein Freund von Drillformen bei U8-U11.
Man kann mit clever strukturiertem Techniktraining den Kids viel viel Zeit ersparen.
Kannst du mir da bitte mal ein Beispiel geben?
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Ich habe in über 15 Jahren Nachwuchstrainer gelernt, dass es bestimmte Typen gibt, die einfach kaum Lernfortschritt machen, weil sie entweder vom Kopf zu wenig Antrieb haben oder auch koordinativ beschränkt sind.
Und wenn das der Fall ist, dann sind die Grundlagen dort zu legen
- gerne auch mit Ball. Und Sorry, auf den Plätzen auf denen ich unterwegs bin, haben E- und D-Jugendliche noch sehr viel technische Luft nach oben (auch in den Stützpunkten).Tipp: spielt mal auf umgedrehte Tore (egal ob FUNino oder mit 2 Toren)
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Ich freue mich, dass unser Konzept in Augsburg in der F-Jugend immer besser ankommt und gelebt wird.
- Wir teilen 6 Vereine mit 3 Teams zu einem Fußball 3 Festival ein. Wurde vor einem Jahr noch meistens auf 4-6 Feldern gespielt, spielen wir mittlerweile meistens auf 6-8 Feldern. Die Vereine haben in dieser Altersklasse und in dieser Spielform verstanden, dass eine Mannschaft aus 12-15 Kindern bestehen sollte.
- Ich war am Wochenende auf einer Bezirkssportanlage und es wurde auch auf 4 Feldern Fußball 5 gespielt. Danach auf einem weiteren Sportplatz auf 5 Feldern (6 wären möglich bei 6 Vereinen und 2 Teams). Alle Felder waren übrigens mit E-Jugend-Toren aus Aluminium bestückt. Auf anderen Plätzen kommen immer mehr mobile Tore zum Einsatz.
- wenn ich mich als Mit-Initiator des Fußball 3 und 5 in Augsburg zu erkennen gebe, werde ich mittlerweile gelobt
- das kannte ich in dieser Form noch nicht -
Gefühlt orientiert man sich im Breitensport immer am schwächsten Glied. Die Erwartungshaltung ist so, dass man sein Training und die Aufstellungen daran ausrichtet dass alle gleich gefördert und die gleiche Spielzeit haben.
Ich kann das nicht mehr hören. Das war noch nie so und ist gerade auch nicht der Fall und wird von niemandem erwartet. Weiterhin sprechen wir hier von einer F-Jugend - da kann ich ohne Probleme am Wochenende alle auf ihrem Leistungsniveau bei einem Festival spielen lassen.
Und meistens sind die 1-2 Guten auch nur Mittelmaß! Es kommt bei uns keiner zu kurz!
Das Schlimme ist, dass die Kinder meistens kein Problem damit haben, die (selbst mittelmäßigen oder schlechten (bezogen auf eine Fähigkeit)) Erwachsenen aber schon.
Der Beitrag wäre jetzt wohl besser im Frustabbau-Thread aufgehoben.

