Interessante Argumentation:
- der andere nimmt 50 Euro Startgeld, also nehme ich auch 50 Euro Startgeld -> der andere behandelt seine Kinder schlecht, dann kann ich das auch machen 
- Schiedsrichter kosten Geld -> das tun sie auch auf dem Feld -> verlangen wir auch zukünftig ein "Startspielgeld" draußen
- Planung kostet in den Vereinen Geld -> beim Verband darf sie nichts kosten
- warum muss es bei jedem Turnier einen Preis geben? Ist es nichts mehr Wert "nur" Fußball zu spielen?
Weitere Fragen die sich mir stellen:
- warum gibt es bei Hallensportarten kein Startgeld an einem Spieltag?
- warum wird auf dem Feld Startgeld verlangt, wenn der Platz nichts kostet?
- wie viel Hallenzeit wird bei uns verschenkt, weil man Turniere plant und nicht kurzfristig die Hallen nutzt? (auch mal nur für 2 Stunden)
- ist das Ganze nicht ein "Nullsummenspiel"? Ich lade 7 Mannschaften ein, die Startgeld von 30 Euro zahlen und ich gehe auf 7 Turniere und zahle jeweils 30 Euro
- Startgeld zahlt der Verein - es kommt nicht mehr Geld ins System. Essen und Trinken die Eltern - es kommt mehr Geld ins System. Aber es geht auch ohne Verkauf - sowohl in der Halle als auch auf dem Feld.
Unser Ziel muss es doch sein den Kinder und Jugendlichen das Fußballspielen zu ermöglichen und nicht eine Gewinnmaximierung. Ich weiß das Vereine bei Turnieren und Festivals (viel) Geld verdienen, aber das sollte ein schöner Nebeneffekt und nicht das Hauptziel sein.
Wenn der Trend so weiter geht, wird alles finanziell bewertet - und dann sind die Spiele am Wochenende in Zukunft auch nicht mehr kostenlos (sind sie heute schon nicht, nur die Kosten werden nicht umgelegt (z.B. Schiedsrichter, Platz, Kabinen usw.)).