Beiträge von Fantomas

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    Ich verstehe dich voll und ganz. Es ist deine Freizeit und man sollte sich 2 x mal überlegen, ob es sich lohnt dort die Zeit zu vermiesen mit Leuten mit den man sich nicht austauschen kann. Die Eltern und sogar JL haben meistens kein Einblick wie herausfordernd die Trainertätigkeit ist. Für Sie reicht es wenn eine Kümmerer da ist vor allem im Breitensport.

    es geht in unteren liegen fast nur um Ergebnisse, ich kenne nur wenige Trainer die an die Entwicklung der Spieler denken oder gar an Vereinswohl.
    Machen wir uns nichts vor. Der Jugendleiter brüstet sich gern das seine Teams gewinnen, postet gern jedes Ergebnis in irgendwelchen Medien, der Trainer brüstet sich das er besser ist als der andere und am Ende weinen sie alle, weil ab der U15 keiner mehr Bock hat auf diese Trainer und der Trainer nicht mehr ernst genommen wird und alles mit Autorität kaschieren versucht. Klappt vorher ganz gut, und auf einmal.....hört keiner mehr auf ihn. Das fängt mit miesen Training an und hört mit Kaderzusammenstellung auf. Die wenigen Guten haben die Vereine schon vorher verlassen.

    Dass man Spiele gewinnen will ist ja - egal in welcher Liga - auch richtig und letztendlich Sinn und Zweck des Spiels.

    Nur muss jedes Spiel für sich gewertet werden und nicht die Tabelle den Wert einer Saison ausmachen.

    Dementsprechend ist das Problem, dass es Ligen gibt, aus denen man auf- und absteigen kann, und dass diese zu regional bzw. lokal zusammengestellt sind, ohne dass die aktuelle Leistungsfähigkeit der Teams ausreichend berücksichtigt wird.

    Es wäre doch wesentlich sinnvoller, sich in größerem Radius Gegner auszusuchen, von denen man weiß, dass sie ähnlich stark sind, als wenn einen der Verband am Ende in einer Doppelrunde viermal pro Saison zum übermächtigen oder total unterlegenen Nachbarn schickt.

    das hat aber mit meiner Feststellung über Sinn und Zweck des Spiels und Gegnerzusammenstellung garnichts zu tun . Ich wollt nur mein Frust über die allgemein schlechte Trainerqualität mal loswerden und warum so viele Kids ab U14 aufhören und in Zukunft noch früher.

    es geht in unteren liegen fast nur um Ergebnisse, ich kenne nur wenige Trainer die an die Entwicklung der Spieler denken oder gar an Vereinswohl.
    Machen wir uns nichts vor. Der Jugendleiter brüstet sich gern das seine Teams gewinnen, postet gern jedes Ergebnis in irgendwelchen Medien, der Trainer brüstet sich das er besser ist als der andere und am Ende weinen sie alle, weil ab der U15 keiner mehr Bock hat auf diese Trainer und der Trainer nicht mehr ernst genommen wird und alles mit Autorität kaschieren versucht. Klappt vorher ganz gut, und auf einmal.....hört keiner mehr auf ihn. Das fängt mit miesen Training an und hört mit Kaderzusammenstellung auf. Die wenigen Guten haben die Vereine schon vorher verlassen.

    Ich sehe es auch sehr kritisch wie unbedarft man damit umgeht. Die Vereine die ich bisher kennengelernt habe, haben weder eine klare Struktur, ein Jugendkonzept oder gar ein aktives Vereinsleben. Eltern werden kaum eingebunden in den Verein. Digitalisierung findet ach kaum statt. Man wurstelt sich so durch von Jahr zu Jahr von der Homepage bis zur Sponsorensuche.
    Es gibt in den Vereinen halt keine klare Linie und viele bewegen sich in der grauen Zone was den Umgang mit dem Geld angeht.

    Hier sind ja schon paar gute Beipiele genannt. Eine gerechte Lösung wird es nicht geben. Wie soll das gehen?


    Am einfachsten und schnellsten wäre es, wenn man es nach Köpfen verteilt, da sollte es keine Rolle spielen, wer wieviel und wann investiert hat mit seinem Einsatz bei den Verkäufen. Man macht es ja ehrenamtlich und für das Team, nicht weil das Kind gut beim Trainer ankommt. Es ist Teamgeld. Dann muss man eben einige in den sauren Apfel beißen. Für mich auch ein Unding soviel Geld zu genieren, daß bringt immer am Ende Unmut. Ich würde auch nie eine Mansnchaftskasse selber führen. Ich überlasse das den Eltern oder Meinetwegen auch Teamsprecher was sie damit veranstalten wollen und sie sollen sich verbinden und austauschen und selber entscheiden und Gedanken machen, was mit dem Geld passiert. Es gibt sicher eine gute Verwendung dafür Mannschaftsevent, Zuschuss Trainingslager, gemeinsam Kinonachmittag mit Pizza , neue Trainingsoutfit, neue Bälle...der Ideen sind keine Grenzen gesetzt. Die Wirtschaft freut sich und das miteinander im Team.

    Wie ist eure Erfahrung.. klappt Integration trotz des Jahrelangen Trainingsvorsprungs?
    Wenn er ein Bewegungstalent und Willen mitbringt, dann kann man alles aufholen. Dauer halt bis es zum Spielverständnis kommt, wenn er sich nicht auf Bolzplätzen oder Schulhof kickt.
    Bei der E-Jugend sprechen wir noch von den Grundlagen. Jedoch würde ich empfehlen noch eine 2 Sportart aussuchen, damit er auch andere Bewegungsabläufe bekommt.

    Das er gern zum Training, obwohl er kaum mithalten kann, ist erstmal ein ein gutes Zeichen. Ihm gefällt es wohl Teil einer Mannschaft zu sein. Da Fussball leider immer weniger auf Bolzplätzen gespielt wird, müssen das eben die Vereine auffangen mit den etwas weniger talentierten. Neue Mitgleider freut sich jeder Verein. Win Win für alle.

    Also, ich würde mich selber schon als strengen Trainer bezeichnen: Aber wenn ich mitbekommen würde, dass es einem meiner Spieler so geht, wie Deinem Sohn, würde ich glaube ich im Sinne aller Beteiligten das Handtuch werfen.


    Es gibt hier zwei Möglichkeiten: Gespräch mit dem Trainer (zuerst, und dann) Vorgesetzten oder ein schnellstmöglicher Vereinswechsel.

    so selbstreflektiert sind aber die wenigsten da draussen, dann würde es dieses Forum nicht benötigen ;) .

    Das Hauptproblem ist nicht die Eintragung im Netz, sondern das einseitige Spiel, und dass es überhaupt stattfand. Das ist doch das Problem. Macht vor allem dem Gegner überhaupt keinen Spaß. Lerneffekt bei beiden Mannschaften? gering...

    Wie willst das verhindern in Einwohnerschwachen Regionen? Hast du eine andere Idee?

    Die NLZ fahren jedes oder 2. Wochenenende mehrere Hunderte von Kilometer um Leistungsvergleiche durchzuführen, damit die halbwegs von U11-U14 gefordert werden. Das macht den Jungen Kickern auch nicht immer Spaß und vor allem den Trainer nicht bei der Bezahlung. Am Anfang ist es ja noch spannend und aufregend aber nach 1-2 Jahren ist man schon ziemlich ausgelaugt.

    Internationale Haerte - am Ende steht im Ergebnisdienst aber nur 9:0 und nicht 24:0 ! Nach 2-3 Wochen weiss keine Sau mehr wie das Spiel ausgegangen ist und interessiert auch keinen mehr. Aber wer gerne das Massaker befriedigt, dann wird sich das einbrennen in die Haut vom Trainer/Eltern (Spieler vergessen das schnell) und jahrelang wird man darauf angesprochen und bemitleidet oder gefeiert eben auf welcher Seite man steht. Es steht im Internet und das vergißt wie du weisst nicht so schnell.
    Wer will das sehen?

    Basti81

    Ich habe schon öfters geschrieben, dass ich ein Fan von halbwegs leistungshomogenen Staffeln und Mannschaften bin. Mir geht es vor allem um die zu vielen 2 stelligen Massaker die stattfinden im Grundlagenbereich bei uns.

    Man sollte vor fast allen Spielen nicht sicher sein, wer heute gewinnt, dann ist die Staffeleinteilung gelungen.

    Kein Problem normalerweise für den Verband.
    In Großstädten spielen E, D und C und B -Jugend eine Quali-Herbstrunde, dann werden die Gruppen neu zusammengestellt.
    z.B. in Brandenburg wohl eher schwierig da zu wenig Teams und die Fahrten zu lange.

    Alle Spieler mit 24: 0 20:1 oder 15:0 also Zweistellig sind können nur 9:0 gewertet werden. Nach dem 9 Tor schreibt der Schiri nicht mehr auf. Das würde den Schiri auch eine Menge Arbeit ersparen. Trainer können nach dem 9:0 die Ersatzkicker zum Warmlaufen schicken, damit das Massaker ein Ende hat. :P

    Entweder runterschlucken und Füße still halten oder an das Kindeswohl denken und zu einem anderen Verein wechseln ist bis E-Jugend ohne größere Sperrfristen möglich zum 31.12 oder 30.6.
    Bei einer F-Jugend geht es um Grundlagen nicht mehr und weniger.
    ich denke den Weg zur Jugendleitung könnt ihr Euch sparen, wenn der Trainer schon länger im Verein ist.

    jetzt schmeißt ihr alles aber rein was nicht die Ausgangsthese war. Es geht nicht um Gleichmacherei von Spieler 1-19 im Kader.
    Es will ja auch keiner Euch reinreden wer in Kader für den Spieltag aufgenommen wird. Da ist eine Kontrolle auch nicht möglich.


    Es geht schlicht und einfach um die Spielpraxis in Testspiel, Punktspiel und Turnieren.
    Hier sollten man als Verantwortungsbewußter und Werteinschätzender Trainer für alle Spieler die nominiert sind agieren.
    Gibt du dem Ersatzspieler nicht das Vertrauen oder die Wertschätzung , wird er nie sein ganzes Potential abrufen können.
    Spieler brauchen Vertrauen und dafür sind wir doch da. Jungs/Mädels werden nur durch Spielpraxis besser und gewinnen Vertrauen in ihr Können.

    Versetzt Euch doch mal selber in die Lage eines F bis C-Junioren. Da steht ein verängstigter Trainer/-in der immer wieder auf die Uhr guckt bei knappen Ergebnissen und sich nicht traut dich einzusetzen, oder erst wenn das Spiel in trockenen Tüchern ist.

    Ich möchte damit nicht sagen, dass die Idee nicht gut ist. Ich befürchte jedoch, dass eine Verpflichtung von Spielzeit ziemlich schnell "umgangen" wird, oder entsprechend als zusätzliche Bürokratie bei den Trainern landet.

    Das fürchte ich auch. Für viele steht das Ergebnis nach wie vor im Mittelpunkt.

    Natürlich sind die in der Überzahl, aber soll man den Kampf gegen Ergebnisdenker gleich aufgeben?

    Es ist nur eine fixe Idee den Fussball im Sinne der Kinder nicht der Trainer zu machen.
    Natürlich wird es 10 oder 20% geben die die Regel umgehen, das muss man verkraften es geht aber finde ich um das ganze im Jugendfussball zukunftsorientierter zu machen. Wahrscheinlich wird es nie umgesetzt, weil die Kurfürsten-Verbandsoberen noch in Beckenbauer und Litti schweben als Strassenfussballer.

    Ich finde persönlich sogar das Funino und die Spielfeste um 5-10 Jahre zu spät umgesetzt wurde. Trainer wurde mit Funino der Spaß genommen. Sie müssen nicht mehr stundenlang an Aufstellung/Kader grübeln wie ihr Bundesligacoach und sich mehr auf das Training konzentrieren was ja eigentlich die Basis von allem ist. Das sage ich nicht einfach so, daß habe ich in einigen Vereinen erlebt. Da wird im Training seit Jahren das monotone gleiche gemacht und die einzige Aufregung ist das Wochenende.

    Die Diskussion war ja nicht ohne die letzten 5 Jahre. Ich kann mich noch gut erinnern wie F-Jugend Trainer nach Einführung der Fairplay Modus interne Tabellen gepflegt haben nur um die goldene Krone bei der Trainersitzung stolz wie Oskar aufzusetzen.
    Ich habe nix gegen Trainer die gutes Training machen und der Erfolg sicherlich langfristig einstellt im Sinne der Spieler/Trainer.

    Die NLZ Reform setzt doch genau da an , es gibt es keine Absteiger mehr, damit Trainer nicht an Ergebnissen sondern Entwicklung der Spieler gemessen werden. Warum bitte wird das nicht auf den Breitensport übertragen?
    Warum immer nur Sonderregel für die Elite?


    Ich finde auch die Idee das Teams ihre Spielklasse in die nächste Jugend mitnehmen dürfen als wunderbare Lösung. In Hamburg ist das glaube ich so. Hier würde man den Wildwechsel im Sommer auch einen kleinen Riegel vorschieben. Die Trainer werden dann an der Entwicklung gemessen und übernehmen nicht die Spielklasse die vielleicht ein vorheriger Trainer/Verein hart erarbeitet hat.

    Eine Reform benötigt es für alle Spielklassen und Altersklassen, unabhänig von der Liga. Alle Spieler die auf dem Spielberichtsbogen stehen, sollten eine Mindestspielzeit erhalten. Es kann doch nicht sein, daß sogar in der E/D-Jugend Spieler nicht eingewechselt werden, weil das Ergebnis knapp ist und der Trainer schlecht dasteht.
    Als Verband kann man jede Spielminute leicht nachvollziehen. Die Vereine erhalten quartalsweise eine Statistik und
    müssen entsprechend Stellung nehmen. Das ist statisch heute nur noch ein Mausklick und die entsprechende Programmierung.
    z.B. Team: D-Jugend - Ersatzspieler 10-13 haben in 5 Pflichtspielen insgesamt XXX Spielminuten von XXX erhalten.
    Dann wären die Jugendleiter auch informiert, was so in den Teams passiert.

    In Deutschland benötigen wir eine stringente Vorgabe von oben, damit an das Kindes- und Jugendwohl gedacht wird.