Alles anzeigenHallo in der sportlichen Runde, danke euch für die ersten Feedbacks.
Was die Probleme zwischen uns betrifft, wollte ich nicht darauf eingehen und sie spielen auch keine Rolle, weil es so für beide nicht weitergeht.
Der Text ist lang genug und ich danke euch für das durchlesen, einschätzen und erstes Feedback.
Wir haben oft genug telefoniert, geschrieben und es waren immer dieselben Themen, die zum Konflikt führten. Wir beide konnten uns nicht einigen und haben keine Lösung gefunden. Das private spielte eben auch eine Rolle, deswegen der Weg zum Jugendleiter. Der ist ja quasi an jedem Training dabei.
Mir geht es nicht, warum nicht mehr zu zweit, weil dieser Zug abgefahren ist, sondern wie weiter und was ist das beste für die Mannschaft und den Verein?
Das stimmt, seit ich Trainer bin, war ich immer alleine, ausser mal ein halbes Jahr mit einem Kumpel, der was von Fußball verstand, und dort haben wir die Kompetenzen verteilt. Er hatte sogar ein komplettes Training für sich und da hatte ich keine Probleme, Kompetenzen abzugeben.
In diesem Fall ist es so, dass er kein Interesse hat an der Trainer- oder Assistententätigkeit. Er macht es, weil die Mannschaft sonst nicht angemeldet werden konnte und sein Sohn nicht von der Warteliste kam. Er hat sich für kein Diplom angemeldet, nimmt sich keine Zeit, Interesse und Wissen anzueignen. Nimmt nicht am Vereinsleben teil und blieb von allen Sitzungen fern.
Ich habe ihn oft gefragt, ob er das einlaufen 10-15 min vorbereiten möchte und ausführen oder eine lustige einfache Übung überlassen möchte, also das ging echt nicht, weder motivierend noch pushen, wann loben usw. Jedes Wort ist quasi falsch und er braucht halt einfach Zeit. Zeit, die er sich nicht nehmen will, aber mitbestimmen möchte. Ich habe ihm oft erklärt, mehr Kompetenz=mehr Verantwortung. Keine Verantwortung, aber über das sportliche Mitreden geht nicht.
Ich kann euch mit Sicherheit sagen, unter keinem anderen Trainer hätte er so viele Möglichkeiten und Freiheit wie mit mir und er sieht das nicht. Ich wüsste nicht, was er mehr hätte haben können. An den Turnieren habe ich ihm oft die starken Kinder übergeben und ich die schwächeren genommen, als ich mal die starken wollte, musste ich mit ihm diskutieren … wie gesagt, ich habe für mich beschlossen, mit ihm nicht weiterzumachen.
Wenn er glaubt, es alleine machen zu können, was er nicht kann, dann wird er hereinlaufen und ich weiss wie ihn 1 Trainingslektion überfordert.
Ich möchte von mir aus nicht aufhören, weil ich das ein einziges Mal getan habe und das so sehr bereue, dass ich es nie wieder tun werde. Ausserdem hätte ich dem Klub und den Eltern gegenüber ein schlechtes Gewissen.
In diesem Fall ist es nicht so, dass der Verein was Negatives an mir auszusetzen hat, im Gegenteil an den Vorstandssitzungen hat uns der Jugendleiter stets gelobt und quasi geprahlt, was er hier für ein Trainerduo hat. Die Eltern sind super unterstützend, an den Turnieren bringen wir die meisten Eltern mit und die sind sehr lautstark, also so wäre es wohl nicht, wenn sie mit dem Trainer nicht zufrieden wären.
Eins ist klar, mit diesem Co-Trainer möchte ich keine Minute mehr auf dem Platz verbringen.
Ich verstehe dich voll und ganz. Es ist deine Freizeit und man sollte sich 2 x mal überlegen, ob es sich lohnt dort die Zeit zu vermiesen mit Leuten mit den man sich nicht austauschen kann. Die Eltern und sogar JL haben meistens kein Einblick wie herausfordernd die Trainertätigkeit ist. Für Sie reicht es wenn eine Kümmerer da ist vor allem im Breitensport.
