Fantomas
Es ist vollkommen richtig, dass wir alle immer und immer wieder dazulernen. Die meisten von uns lernen aus den Fehlern, die sie gemacht haben und werden dadurch besser.
Was da auf dem Papier steht ist definitiv von Trainern geschrieben worden, die keine Neulinge sind. Es wäre ja fatal, wenn jemand über etwas schreibt, wovon er keine Ahnung hat.
Diese DFB Bücher sind, so meine Meinung in einer sehr einfachen Sprache aufgebaut, die jeder verstehen kann. Die Inhalte sind auch so geschrieben, dass fast alle Übungen- und Spielvorschläge sofort, auch von nicht ausgebildeten Trainer, umgesetzt werden können.
Wünschenswert wäre es natürlich, wenn jeder potentielle Trainer einen "Paten" an die Hand bekommt, der ihn in dem ersten Jahr unterstützt. Was machen wir aber wenn der "Pate" aus der "Old-Scool" kommt? Dann haben wir wieder das Prinzip: "Die Mutter der Dummen ist ewig schwanger" Ich persönlich möchte nicht, dass Neulinge altes und falsches Wissen annehmen. Mir sind neue Trainer, die alles hinterfragen und ihre eigenen Ideen haben, viel lieber als die Erfüllungsgehilfen und "Ja-Sager".
Einen Koordinator sollte es in jedem Verein geben. Meistens sind es die Jugendwarte... oder mache ich einen Denkfehler?
Deshalb hier meine Idee:
Wer Lust hat Trainer zu werden, der sollte erst einmal das Kindertrainer Zertifikat machen.
Dann kann er schon von Anfang an erkennen ob sein "Pate" sich schon mit den neuen Ideen des Kinderfußballs befasst hat.
Ich vergleiche es gerne mit einem jungen Lehrer. Als Trainer sind wir doch auch nur Lehrer.
Lehrer lernen erst die Theorie, bevor sie in der Praxis auf die Kinder losgelassen werden. Dann haben sie im Referendariat auch einen "Paten" der sie begleitet. Und dann werden sie irgendwann auf die Schüler losgelassen.