ch will mutigen Fußball spielen und verlange demnach bestimmte Spielprinzipien von meinen Spielern, klar machen sie dann Fehler, es sind ja immer noch Jugendspieler und keine Profis aber ich lobe und motiviere dann immer. Nur wenn ich fordere, dass wir bei einem Ball beim Torwart spielerische Lösungen finden wollen und so in eine brenzliche Situation kommen, weil die Verteidiger sich mal nicht so frei laufen wie nötig, ist es total kontraproduktiv, wenn Eltern von außen reinbrüllen, dass mein Torwart den Ball lang schlagen soll.
Ich fordere nunmal anderes und die Eltern zerschießen so das Selbstvertrauen und das Vertrauen in die Spielidee.
Ich denke das Problem ist aber nicht so gravierend, wenn die Spieler wissen, was die Spielidee ist und der auch vertrauen.
Im Training ruft ja keiner rein und man kann da schon den Nutzen erklären, bzw. durch eigene Spielerfahrung aufzeigen.
Umso resistenter werden Spieler auch gegen -Ratschläge- von Eltern.
Wenn Spieler vom Coach eher instruktionsminimiertes (also kein Aktionscoachen) Coachen gewohnt sind, wird das auch von den Eltern eher unbeachtet gelassen.
Gilt aber natürlich eher für ältere Jugenden.
Ich biete interessierten Spieler immer an, eine -Spiel- whatsapp gruppe zu machen, in der man fragen, anregungen etc. zum Spiel, Training etc. diskutieren, bzw. nachfragen kann (ab C Jugend). da finden sich dann 5-7 Spieler die total interessiert sind. Das sind dann innerhalb der Mannschaft die Spieler, die absolut resistent gg. Rufe von draußen sind.
Ist nicht jedermanns Sache, deswegen ist es auch total egal, wer da nun mitmacht, und wer nicht. Das ist in der Mannschaft auch kein Thema.
