Beiträge von Trainer E

    Das ist leider zu beoabachten.

    Genauso wie man technische Grundfertigkeiten z.b. bis zum Aufbaubereich können sollte, sollte man auch die Fähigkeit haben Situativ entscheiden zu können, ob sich ein Dribbling -lohnt- oder ein Pass. Und wenn man es falsch anwendet,

    den Fehler erkennen können (ggfs. über Rückfragen des Trainers).

    Das Training der Wahrnehmung im direkten zusammenhang zur Vororientierung wird aber gern vernachlässigt.

    Hier sind wir dann wieder bei Spielformen anstatt Isoübungen, bei Funino, kognitiven Inhalten, bei implizitem Lernen etc....

    man simplifiziert das ganze aber gerne und übertreibt in die eine oder andere Richtung. Es gibt m.e. kein Passen/oder Dribbling ist immer falsch.

    Es gibt nur richtige und falsche Entscheidungen.

    Das im Grundlagenbereich zuerst der Fokus unter Technikerwerb beim Dribbling (1gg1 liegt) ist ok..

    Edit: Das ist aber vom 1 gg 1. zum 2-1, 3-1 etc. etc. bedingt ja logischerweise Überzahlsituationen auszunutzen.

    Matthias Lochmann ersteinmal vielen Dank, das hier im Forum faktisch so detailliert darzulegen.

    Hier gibt es sicherlich viele, die sich ohnehin damit beschäftigt haben und es auch in die Breite tragen. jedenfalls mehr als -da draußen-

    Zur Aufzählung der NLZ. Es gibt darüberhinaus noch mehr NLZ die schon in den Ausbildungsgrundsätzen -nach den Grundsätzen von H.Wein- ausbilden.


    Für mich bleibt es in der Breite das größte Problem, das sich nicht inhaltlich damit auseinandergesetzt wird, sondern Scheindiskussionen geführt werden, die zermürbend sind (Torspielerausbildung, Kosten Tore etc. etc. etc.).

    Für mich selbst ist und bleibt es einfach. Ich habe den Vergleich zwischen Funino Kids seit fast 4 Jahren und nicht Funino Kids in meiner D Jugend. Ich weiß das es verschiedenste weiche Faktoren gibt, die diesen Vergleich beeinflussen/verwässern,

    aber der Unterschied (sowohl in Spielerischer als auch technischer Ausbildung) bleibt trotz dieser Faktoren ein gewaltiger.

    Das DFB Mobil erregt doch eigentlich immer eine Menge gute Aufmerksamkeit... hattet ihr die schon mal da?

    Natürlich ;-).

    Auch haben wir z.b. Exerlights (inkl. dem Konzept) einem Sponsor vorgestellt, der es komplett finanziert hat.

    Es wird allerdings nicht in der Breite genutzt ;-(...

    Hast du da einen Einblick, inwieweit sich seitens der Trainer an euer Konzept gehalten wird? Das klingt erstmal so, als wäre das nur eine lose Vereinbarung und Abweichungen hiervon werden in Kauf genommen. Auch wenn ich ein Befürworter von Richtlinien in jedem noch so kleinen Verein bin, ist die Frage immer, wie läuft es in der Praxis und welche Mittel der Verein zur Durchsetzung hat.

    Du hast Recht. Einblick habe ich, da ich auch Jugendkoordinator bin. Es ist ein sportliches Konzept mit Trainingsgrundsätzen in den einzelnen Altersklassen vorhanden. Da ich selbst noch eine D1 trainiere, ist die Zeit zum Kontrollieren eher sparsam (dazu noch Sohn zum STP/ Hospitationen etc.)

    Mittel zur Durchsetzung gibt es keine. Denn ich habe lieber ein Konzept das zum Teil umgesetzt wird, als gar keines, was dann auch von keinem durchgesetzt wird. Das muß man LEIDER klar konstatieren. (Gegenargumente sind mir klar)

    Rausschmeißen können wir keinen, wie viele Vereine im ländlichen Bereich (wir haben 11 Jugendmannschaften und sind keine JSG) sind wir auf Vatertrainer angewiesen.

    Ich kann nur probieren das -schmackhaft- zu machen.

    Lizenzen werden vom Verein bezahlt. (wird nicht in Anspruch genommen). Fortbildungen werden vom Verein bereitgestellt (wird kaum genutzt). Möglichkeiten zur Hospitation nach Lizenzerwerb wird geboten.(siehe Punkt eins/das widerrum würden einige gern machen, aber keine Lust eine Lizenz zu machen)

    Demotrainings für -Anfänger- werden geboten.(begleitende Maßnahmen wenn einer neu anfängt).

    Zum Thema Funino bspw. wird von einigen Vereinen angefragt, da das auch bei uns mittlerweile in der C Lizenz Ausbildung Bestandteil ist, und wir da als Beispiel genannt werden(Ich habe das mit unserem Konzept bei der C Lizenz Ausbildung vor 2 Jahren selbst -geschult-, von den damaligen Anwesenden haben es 4 Vereine/Jugenden übernommen!). Bei uns selbst wie geschrieben ist die Umsetzung bis auf 2 Teams schwierig.

    Mir fehlt dafür leider das Verständnis, wieso man Kinder nicht auch im Wettspiel frei spielen lassen kann, sondern den "wichtigen" Trainer mimen muss. Interpretiere dieses ständige Hineinrufen von Anweisungen als guten Willen vom Trainer, seinen Spielern helfen zu wollen. Dass er damit mMn genau das Gegenteil bewirkt, sieht er (noch) nicht.


    Vielleicht benötigt es wirklich "richtige" Informationsveranstaltungen für Funino, um den Gedanken dahinter an die Basis zu vermitteln. Nur wird man keinen zwingen können, diese zu besuchen und die, die es tun, sind meist nicht die, die es nötig hätten.

    Mir fehlt das Verständnis dafür ebenfalls....

    Kommuniziert worden ist es bei uns schon, allerdings haben manche -richtig hoch gespielt- und wissen manche sachen eben besser, weil Sie unter Trainer ....... trainiert haben. ||||

    Ich möchte nicht den Thread von Matthias Lochmann zweckentfremden.

    Wichtig scheint mir, das die Vereine noch VERSTÄRKT vermittelt bekommen, was alles der Sinn und Zweck des Funino ist.

    Ich trainiere das seit knapp 4 Jahren. Bei uns im Verein war es schwierig mit der Akzeptanz, Die allgemeine Diskussion hat mir da geholfen. Aber jetzt sehe ich bei uns Funino Felder und Kids, die eigentlich Spaß haben, und Trainer, die am Rand stehen und jeden Pass(!) ansagen. Spricht man das -vorsichtig- an, kommt die Antwort nach dem Motto: Jetzt setzen wir das um und Du bist immer noch nicht zufrieden.

    ;(

    Dafür scheint der DFB kein Geld zu haben/ausgeben zu wollen. Wenn doch jetzt schon an den Prämien gespart wird....

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Anzahl von 8+4 verbindlich vorgegeben wird. Wie topplaenz schrieb, muss es immer möglich sein, 1-2 Spieler mehr aufzunehmen, wenn das Talent vorhanden ist.

    Handelt es sich bei den 136 schon um Spieler, die von ihren Vereinstrainer empfohlen werden oder sind das alle Spieler des Einzugsbereiches eures Stützpunktes in diesem Jahrgang? Rd. 10 % wäre von der Gesamtanzahl schon eine realistische Größenordnung finde ich.

    Es sind die Spieler vorgegeben, die in die Datenbank des DFB eingepflegt werden.

    Ob dann noch 2,3 ERgänzungsspieler dazu mit trainieren, ist wohl realistisch.

    Bei uns waren ca. 70 gemeldet(ca 400-450 Kinder des JHRG). davon wurden 15 ausgewählt.

    Die Tw-Ausbildung gibt es zum großen Teil auch an den DFB STP der Jungen nicht.

    Das wird total vernachlässigt und ist kein spezielles -Problem- der Mädchen.

    Auch in Spielformen mit TW wird der TW nicht gecoacht. Auch fallen offensichtliche Fehler (z.b. Absprungverhalten) vielen Trainern gar nicht erst auf. Das wird z.b. als -schwache Seite- deklariert, obwohl nur die Fußspitze des Absprungbeines nicht in Richtung zeigt. (nur ein Beispiel).

    Schade.

    Ich möchte den Trainer sehen, der mithilfe welcher angeblich Kind-gerechter Methoden auch immer aus einer Leistungsmäßig heterogenen Bambini-Truppe eine Leistungsmäßig homogene C-Jugend ohne Drop Outs formen kann.

    Den gibt es nicht. Denn Drop outs wird es immer geben.

    Nur die Rate wird evtl. geringer und die Kinder sind in der Breite besser ausgebildet.

    Das hat RedDevil meiner Lesart nach gemeint, und m.e. damit absolut recht.

    Vom Thema abgekommen , aber sorry es waren nicht 450 sondern 250 .🤓

    Die haben dann aber gewaltige Sponsoren in der KReisliga. Wenn das so ist, sei es Ihnen gegönnt.

    Über Mitgliederbeiträge werden die kaum so einen Kader finanzieren können.

    Es wird auch kaum einen Bezirkligakicker geben, der so viel bekommt.

    In der Landesliga sind das Zahlen, die -einigermaßen- hinkommen, die aber auch längst nicht jeder bekommt.

    Ja aber als Junge kann man davon ausgehen in der Landesliga Geld zu bekommen um sich mit seinem Hobby z. B. Sein Studium zu finanzieren .

    Und dafür braucht man nicht nicht einmal den ganzen Stress mit Auswahl usw.

    Das ist der Unterschied

    Viele LAndesligaspieler, jedenfalls die länger Landesliga spielen, waren auch in der Jugend am Stützpunkt.

    Es gibt auch ehemalige Juniorennationalspieler die LAndesliga oder sogar nur Bezirksliga spielen.

    Die hatten in Ihrer Jugend auch etwas Streß und Aufwand.


    Ich denke man sollte mal dankbar sein, das man ein wunderbares Hobby ausüben kann und nicht ständig mit irgendwelchen Mißständen, vermeintlichen Benachteiligungen, schwierigeren Bedingungen etc. hadern.


    Der Trainer der ersten bekommt auch ein zigfaches von dem was ich bekomme, obwohl ich sicher mehr zeit in Fortbildungen, Hospitationen etc. investiere.

    Das ist aber eine allgemeine Gegebenheit. Warum soll ich also ständig vergleichen? ändern werde ich es kaum!

    Ich gebe dir vollkommen Recht, das Handeln des DFB scheint aktionistisch begründet zu sein. Das kann man kritisieren, aber es sollte eben nicht in die Bewertung der Maßnahme an sich einfließen. Man kann auch aktionistisch und richtig gleichzeitig handeln, das mag Zufall sein, ist aber durchaus möglich. Also sollten wir hier die Maßnahme an sich und nicht ihre Entstehung, den die Art und Weise wie es zu einer Entscheidung kommt hat auf die Arbeit eines Trainers keinen Einfluss.

    Der DFB hat sich nicht erst nach dem SCheitern bei der letzten WM über Funino etc. Gedanken gemacht. Der Prozess läuft schon länger. Ob es die Umsetzung beschleunigt hat oder nicht, vermag ich nicht zu beurteilen. Das mag aber durchaus sein. Das Argument : Jetzt gibts Funino nur aus Aktionismus, stimmt aber schlicht und ergreifend nicht.

    Ein einfacher Ansatz ab der U11 ist: "Wir spielen immer 2 Kontakte. Außer, der Gegner ist ganz nah bei uns oder wir müssen das Spiel ganz schnell machen." Ich würde dir raten, immer wieder auf die zwei Kontakte als Basis zu bestehen. Kinder neigen eher dazu, zu oft direkt zu spielen.

    Generell ist das sicher richtig, ich bezweifele aber das eine U11 den Moment erkennt, wo -das Spiel schnell gemacht- werden muß.

    Unter diesem Aspekt würde ich die Kinder -zwingen- das Spiel schnell zu machen. D.h. 10 Sekunden z.b. bis zum geforderten Abschluß laut runterzuzählen(sinnigerweise z.b. im 3 gg. 3 bei der Altersklasse und der Zeitvorgabe).

    Verfallen die Kids hier in das Muster, schnell durch passen auch unsinnigerweise Räume zu überbrücken oder den ball -loszuwerden-, müßte ein

    Provokationsregel her wie -Pässe nur hinten- So muß der Raum zum Dribbling erkannt werden und es wird automatisch auch dynamisch durch das Freilaufverhalten der Kids ohne Ball. (kurz einbringen, dann wieder -frei- spielen lassen, um sinnhaftigkeit des dribblings zu vermitteln)

    Es widerstrebt mir irgendwie in dieser Altersklasse den 1 Kontakt zu unterbinden, wenn es absolut sinnig ist.

    Im Kontext des TE ist in diesen Altersklassen nur die Grundlagen zu vermitteln, das Spielziel des Vereins auch umzusetzen. Darauf kann ALLGemein der Fokus auch hier verstärkt gelegt werden. Dynamische schnelle Spielformen ohne unsaubere Technik einschleifen zu lassen. Punkt für mich wäre in diesen Alterklassen z.b. hohe Bälle in Spielformen zu weitestgehend zu verbieten. Was nicht bedingt, das man technische SChwerpunkte Ballan/mitnahme halbhoch/ hoch vernachlässigt, oder nicht sinnhaft einsetzt (bei dem technischen SChwerpunkt und Fußballtennis als Erwärmungsteil sollte man hohe Bälle selbstredend nicht verbieten).

    Die einzige Chance sehe ich das Vereine Workshops anbieten bzw. die Väter verpflichtend auf Trainerkurse schicken dass zumindest die Basics verständlich vermittelt werden.

    'Dem stimme ich eigentlich absolut zu. Es muß aber auch der Wille vorhanden sein sich fortzubilden.

    Ansonsten läuft man auch als Verein -vor die Wand-.

    Wenn man Fortbildungen etc. anbietet, weil sehr gute Kontakte bestehen, kommt von manchem (Vater)Trainer.

    Wir sind hier nicht beim ...... (NLZ Verein), das ist bei uns eh alles nicht umsetzbar, ohne es sich überhaupt anzuhören,

    weil ganz einfach die Lust fehlt sich fortzubilden.

    In der Praxis würde ich mir erstmal Gedanken machen, ob ihr überhaupt die Qualität unter den Trainern habt um diesen Punkt mit Leben zu füllen. Denn es bringt wenig, wenn der Trainer zwar "zwei Kontakte" im Training fordert, ihm die situative Anwendung dieser Leitlinie gar nicht klar ist. Er also auch in unpassenden Situationen deren Einhaltung fordert.

    Sehr guter Punkt. Im generellen ist es ja gut, zu sagen, der Verein hat eine Philosophie wie er spielen möchte und da geben wir den Trainern vor, das Sie darauf hinarbeiten. Wichtig wäre mir da, das technische Voraussetzungen geschaffen werden, das das für die Jungs ab dem Großfeld umsetzbar ist (C Jugend). Für Deine Maßgabe, nämlich im 2 Kontaktspiel schnell zu spielen, ist ja auf jeden Fall sinnvoll erstmal Beidfüßigkeit zu schulen(ist immer sinnvoll) und die Vororientierung. Es wird oft immer der zweite Schritt vor dem ersten gemacht. Wenn ich z.b. ein hohes PRessing irgendwann spielen möchte, bedingt das auch, das ich Spieler habe, die in der offensive ganz simpel schon mal ein richtiges Anlaufverhalten haben, und wenigstens individualtaktische Maßnahmen, wie richtiges Doppeln, beherrschen. Im Anschluß sollte die Umschaltsituation gut genutzt werden. Es bedingt sich immer gegenseitig.


    Ich höre oft, das dann Vereine sagen: wir würden gern so oder so spielen, dafür haben wir aber nicht die richtigen Spieler.

    In Wirklichkeit haben die meisten Vereine dafür nicht die richtigen Trainer. (was auch nicht schlimm ist, aber dann muß man sich realistische Ziele setzen).


    Ich habe neulich am STP die U14 trainiert, da steht einer auf links (offene Spielstellung kein Gegnerdruck) bekommt den PAss und kappt mit links ab, um dann mit rechts über linke seite zu starten. Da fehlt es einfach an der Ball/anmitnahme um situativ das Spiel schnell zu machen(Annahme mit links in den Raum -diagonal zum Tor/darf dann gern mit seinem -starken- rechten abschließen;)). Und das war sicherlich kein -schwacher- Spieler.

    Mein Eindruck bzgl dieses Threads ist, dass es wohl 2 konträre Trainer-Philosophien gibt, die so gut wie inkompatibel sind.

    Das sind zum Einen die primär Ausbildungs-orientierten ambitioniertenTrainer (Mehrheit im Forum), deren primäres Ziel eine möglichst optimierte individuelle Ausbildung ist. Diese Trainer sind pro Funino als Wettbewerb. Dann gibt es die Trainer, bei denen der aktuelle Spaß der Kinder und Eltern am Fußball das primäre Ziel ist und die deshalb Funino als alleinige Wettbewerbsform ablegen (Mehrheit in der realen Welt).

    Ich frage mich da nur, was der -aktuelle Spaß der Kinder und Eltern am Fußball- denn eigentlich bedeutet?!?!?

    Also bedienen diese Trainer dann die ERwartungshaltung der Eltern, die diese eventuell schon erfolgreich auf Ihr Kind projeziert haben, das die Kleinen schon richtigen Fußball spielen sollen, also nicht mal erst Grundlagen lernen etc. etc.


    die -anderen- Trainer vermitteln genauso Spaß, aber eben der Art, das die Kids auch in der B Jugend noch Spaß haben, weil Sie elementare Dinge von Grund auf gelernt haben.


    Am besten sind die -Argumente- : was soll der Funino Quatsch, das hat doch nicht mit richtigem Fußball zu tun.


    Diese Eltern/Trainer kommen wahrscheinlich in der ersten Klasse auch zu Ihren Kids und sagen, lass mal den Quatsch mit den Buchstaben und Wörtern lernen, das hat doch nichts mit richtigem Deutschunterricht zu tun, schreib mal eine Interpretation

    von einem Dostojewski Roman.

    Hallo

    Vielleicht ist es aber auch so , dass Betreuers Tochter den Fußball ernster nimmt als viele in der Mannschaft .

    Meine Tochter nimmt das auch sehr ernst und kann es nicht ertragen , wenn ihre Teamkollegen z. B. Im Training rumalbern .

    Bei ihr ist das bei den Gleichaltrigen Jungs nicht so, aber bei den Mädchen .

    Auch im Spiel wird sie ungehalten , da natürlich ein schlechtes Training Auswirkungen auf das folgende Spiel hat .

    Ja und vielleicht ist es aber auch so, das Du das gleiche -Problem- oder die gleiche Sichtweise wie betreuer72 hast.

    Siehe auch den Beitrag von Charles De Goal

    Ich bin ja nun ein paar Tage auch im Kifu unterwegs, und außer wenn man NLZ oder STP Mannschaften trainiert, ist es IMMER so, das unterschiedliche Motivationen und Ziele bei Spielern heterogener Mannschaften vorherrschen.

    Das Kind das nun durch hohe intrinsische Moti auffällt, sollte -schlechte- Mannschaftsergebnisse nicht auf Mitspieler projezieren, das führt nämlich im Wettkampfspiel dazu, das nach und nach die intrinsische Moti zerstört wird, weil der Grund für eine schwache Gesamtleistung (scheinbar) im Fehlverhalten anderer begründet liegt.

    d.h. eine Erwartungshaltung ist nicht erfüllbar. WEnn diese Kinder nun eine ERwartungshaltung an sich selber haben und diese erfüllen, werden Sie auch in heterogenen Mannschaften zufrieden sein UND sich vor allem entwickeln.

    Eltern oder Trainer, die Erwartungshaltungen von Dritten abhängig machen, sind dabei nicht hilfreich.