Beiträge von Trainer E

Du bist noch kein Trainertalker? Registriere dich kostenlos und nehme an unserer Community teil!

Du bist Trainertalker? Zur Anmeldung

    ch will mutigen Fußball spielen und verlange demnach bestimmte Spielprinzipien von meinen Spielern, klar machen sie dann Fehler, es sind ja immer noch Jugendspieler und keine Profis aber ich lobe und motiviere dann immer. Nur wenn ich fordere, dass wir bei einem Ball beim Torwart spielerische Lösungen finden wollen und so in eine brenzliche Situation kommen, weil die Verteidiger sich mal nicht so frei laufen wie nötig, ist es total kontraproduktiv, wenn Eltern von außen reinbrüllen, dass mein Torwart den Ball lang schlagen soll.
    Ich fordere nunmal anderes und die Eltern zerschießen so das Selbstvertrauen und das Vertrauen in die Spielidee.

    Ich denke das Problem ist aber nicht so gravierend, wenn die Spieler wissen, was die Spielidee ist und der auch vertrauen.

    Im Training ruft ja keiner rein und man kann da schon den Nutzen erklären, bzw. durch eigene Spielerfahrung aufzeigen.

    Umso resistenter werden Spieler auch gegen -Ratschläge- von Eltern.

    Wenn Spieler vom Coach eher instruktionsminimiertes (also kein Aktionscoachen) Coachen gewohnt sind, wird das auch von den Eltern eher unbeachtet gelassen.

    Gilt aber natürlich eher für ältere Jugenden.

    Ich biete interessierten Spieler immer an, eine -Spiel- whatsapp gruppe zu machen, in der man fragen, anregungen etc. zum Spiel, Training etc. diskutieren, bzw. nachfragen kann (ab C Jugend). da finden sich dann 5-7 Spieler die total interessiert sind. Das sind dann innerhalb der Mannschaft die Spieler, die absolut resistent gg. Rufe von draußen sind.


    Ist nicht jedermanns Sache, deswegen ist es auch total egal, wer da nun mitmacht, und wer nicht. Das ist in der Mannschaft auch kein Thema.

    Ein einfaches Beispiel über das sich aus meiner Sicht die meisten Trainer noch keine Gedanken gemacht haben (wenn ich viele Übungen so auf den Trainingsplätzen beobachte): Ballan- und mitnahme (ich bin schon froh, wenn eine Ballmitnahme auch berücksichtigt wird) - meistens wird das frontal, vielleicht noch zur Seite, aber ganz selten nach hinten trainiert - somit geht der Ball praktisch immer wieder dort hin, von wo er kommt.

    vllt. offtopic.

    eine situative Ballan/mitnahme kann auch gar nicht erfolgen, wenn keine (begrenzten )Räume da sind, in die ich diese ausführen kann, da kein Raum, Zeit-Gegnerdruck existiert.

    Das ist auch eine Herausforderung für Kinder, die sich schon einen imaginären Gegenspieler vorstellen müssen, der sich als farbiges, regungsloses Hütchen tarnt, und dann imaginäre Räume oder Nichträume.

    Moralische Frage: Ihr seid Vorstand eines Vereins, dessen Seniorenmannschaft ein Spiel gewinnt, allerdings spielen drei nicht-spielberechtigte Spieler auf falsche Pässe, zwei davon sind sogar am spielentscheidenden Tor in der letzten Minute beteiligt (Vorlage + Tor). Dem Gegner hat man damit vermutlich die ganze Saison versaut (Tabellenführung verspielt). Was würdet ihr nun machen?


    Ich bin erstmal verärgert, überhaupt in einer solchen Situation zu sein. :cursing:

    Falls es dich betrifft, ist das doch eine rhetorische frage, oder????

    du stimmst doch auch nicht einer spielverlegung zu, weil der gegner die corona fälle nicht belegen kann... da würdest du doch niemals beim eigenen Verein soetwas zulassen

    Im Prinzip richtig. Du begibst Dich aber in eine schwierige Lage, wenn Du Deine Entscheidungen immer begründest. Ich finde nicht, dass Du Deine Entscheidungen vor den Spielern oder Eltern grundsätzlich rechtfertigen musst.

    Ich finde man sollte seine Entscheidungen IMMER vor den Spielern begründen. Wenn jemand nicht weiß, warum er draußen sitzt, und wo er sich verbessern kann, oder, in höheren altersklassen, was für die Spielidee gefordert ist, und wie der Trainer das, mit welchen spielern, umsetzen will, dann ist das mehr als suboptimal.

    Wenn ein Spieler nicht weiß, wo und vor allem WIE, er sich verbessern kann, und WIE Ihm der Trainer dabei helfen will,

    dann sind fehlende Motivation oder Kompensationshandlungen( die dann den Eindruck des Trainers bestätigen/ self fullfilling prophesy) vorprogrammiert

    Die Mutter entgegnete, dass es für ihn eher eine Motivation sei, das Kind spielen zu lassen, dann würde es sich im Training auch wieder mehr anstrengen. Daran habe ich meine Zweifel. Das Kind ist nicht willens, über eine gewisse Anstrengungsgrenze hinauszugehen. Diese liegt sehr niedrig.


    "Andere Kinder würden nicht ausgewechselt oder nur einmal, ihres aber zwei mal." Ich entgegnete, wenn das Kind nur steht und nach zwei Sprints nicht mehr kann, dann muss ich es wieder herausnehmen. Ich habe auch eine Rechtfertigungspflicht gegenüber den Spielern und der Mannschaft, wieso ein Kind unbeweglich im Sturm verharrt, während alle anderen für es laufen sollen.

    Wie sieht der Junge das denn selber? Weiß er wo Du Ihn siehst? Weiß er was Du für Ihn Ziel hast, um Ihn zu einem besseren Fußballer zu machen?

    Das ist eine E Jugend und das sind Kinder. Die haben ein anderes Bild von sich und der Welt als mancher Erwachsene.

    Das liest sich so wie bei einer Seniorenmannschaft. Erwartungen die projeziert werden, und das Kind kann die gar nicht erfüllen, weil es Sie nicht versteht, oder ein ganz anderes Selbstbild hat.

    Zum anderen könnte ein klar formuliertes Anliegen(kein ziel: wir wollen alles gewinnen!) helfen, das jedem Kind klar macht, was gefordert ist, um dieses Ziel zu erreichen, auch im Training. z.b. sehr einfach, wir wollen Spielen wie Liverpool. deshalb trainieren wir schnell umzuschalten nach ballgewinn, dafür brauchen wir vorne bewegung etc. etc.

    versteht auch in der E Jugend jedes Kind. Dann könnte man das positive motivierend einbringen.

    Als Trainingsprinzip in dieser Altersklasse(gilt für mich auch in der Bjugend) sollte u.a. m.e. gelten: Jedes Kind wird 3 mal gelobt pro Training. Führt zum einen dazu das Kinder motiviert sind, zum anderen sich als Trainer auf die positiven Sachen zu konzentrieren(die negativen fallen eh auf). Außerdem ist dann jedes Kind bereit sich Korrekturen zu stellen(persönliches Gespräch). Außerdem macht es das Training definitiv intensiver.

    Ich finde, das Wichtigste sind die Spiele an sich.

    Das ist wohl so. Das ganze Thema geht mir schwer auf den Geist. Selbst wenn ich weiß, das der Gegner wegen ein paar wichtigen Spielern verlegen will, und mir beim Nachholtermin Spieler fehlen, würde ich auf die 3 Punkte am grünen Tisch verzichten, und lieber ein Spiel spielen und dem zustimmen. Genau das ist uns auch passiert.

    Aber die Jungs wollen lieber spielen als 3 Punkte am grünen Tisch. Ob das jetzt Schuld des Gegners ist oder nicht.

    Dafür trainieren wir ja mit 18 Leuten und nicht mit 12,13

    Die STP sind sehr unterschiedlich, wie hier schon zu lesen war. Man braucht hier nichts übertriebenes erwarten.

    subjektive Beobachtung 2er JHRG.: Die Spieler die ad hoc, nach einer Sichtung, genommen wurden, sind nach 5 Jahren

    ausnahmslos nicht mehr dabei. Andere die 3,4 mal kommen -mußten- sind absolute Stammspieler.(der Stp macht hier viele Spiele). Das ist beim Auswahlverfahren also nicht anders als in einer F Jugend, wo nur die körperlich starken, mit attributen wie Schussstärke etc. in die Stammmannschaft kommen, und auf Entwicklungspotentiale eher kein Wert gelegt wird. Spielintelligenz und Handlungssschnelligkeit etc. sind auch eher keine Punkte, die in den Spomotests wichtig sind, und hier werden die STP ja in Zahlen gemessen und verglichen. Das ist ganz sicher aber nicht in allen STP so, das so verfahren wird.


    Obwohl beim STP die Trainingsinhalte m.e. nicht dazu beitragen, das spieler besser werden (Iso Übungen en masse etc.)

    ist es für gute Spieler in den Spielformen oder Spielen immer noch eine Möglichkeit, sich mit den Besten des Kreises zu messen. Grad wenn Sie nicht in einer Topmannschaft spielen, ist das ein Zusatztraining das Ihnen nicht schadet.


    Die besten der Besten gehen auch ohne aktive Unterstützung meinerseits. Ich konterkariere aber Teile meines "Auftrags", wenn ich es aktiv betreibe, die guten Spieler an den Stützpunkt zu bringen, wo die Geier nur darauf warten, uns die Spieler zu nehmen.

    Wenn man als Trainer von den Jungs akzeptiert wird und die Mannschaftsatmosphäre ok ist, mag sich mancher Kreisliga

    oder Bezirksliga Spieler freuen, sich einmal die Woche mit guten Spielern zu messen, aber trotzdem bei seinem Verein

    zu bleiben (auch weil da das Training evtl. besser ist, als beim STP, aber die Mitspielerqualität evtl. nicht.)

    Mit dem Fernhalten vom STP erreiche ich eher das Gegenteil.

    Mein -AUFTRAG- ist, den Spielern alle Möglichkeiten zu geben. Und nicht für Sie zu bestimmen, was gut und richtig ist.

    So sehe ich das zumindest.

    Das klingt schon logisch. Es müssten allerdings schon Positionsspielformen gewählt werden wo die Spieler immer wieder neue Staffelungen erzeugen müssen oder?

    Sonst wird der Ball doch wie im Rondo nur noch hin und her gepasst wenn die Spieler eine gute Staffelung gefunden haben.

    Die Felderwechsel Rondos sind schon gut geeignet generell.

    Die Statik im -normalen- Rondo als grundsätzlichen Einstieg kann ich auch beeinflussen und Positionswechsel schaffen.

    Beispiel am 6 gg. 2 mit 4 Farben. Um aktiven Ballgewinn zu provozieren würde ich mindestens einen pass der unterzahlspieler fordern. Wenn hier stabile Positionen gefunden sind, kann ich die Statik durch 2 Provokationen aufheben.

    Erstens Rückspielverbot auf gleiche Farbe.( 4 Optionen für Passempfänger) 2tens rückspielverbot allgemein UND gleiche Farbe. (3 Optionen)

    Fordert gleichzeitig das 3 Aktionen Prinzip ein (Bewegung VOR, MIT, NACH Ballaktion) und macht den Nutzen anschaulich.

    Das ist anfangs relativ fordernd wenn mit beiden Provokationen gearbeitet wird und erfordert hohe Vororientierung und

    schnelles situatives Besetzen der Räume, somit schaffen von Passverbindungen.

    ich wollte eigentlich hier nichts zu äußern. Es sind auch alle Informationen dazu völlig irrelevant. Egal ob seit 50 Jahren keine Niederlage, oder ob es ein Fehler war oder nicht. Spieler werden immer aufgebaut. Das ist ein grundsätzliches Trainerverhalten.

    Trainingsformen/Spielvarianten, um es zu verbessern

    - Wie baue ich Selbstvertrauen auf?

    -End to End- Spielformen mit den TW auf den Stirnseiten sind da sinnvoll.

    Also rechteck z.b. Strafraum nutzen. Mitte rot gg. blau beispielsweise. Punkte erzielung über Spiel von Stirnseite zu Stirnseite. Beispiel: Stirnseitenspieler (TW) eröffnet auf blau. Blau probiert auf andere Seite zu gelangen und den Stirnseitenspieler dort anzuspielen um einen Punkt zu machen. Erobert rot muß erst eine Stirnseite -aktiviert- werden um dann auf andere zu gelangen. Die Stirnseitenspieler müssen sich ständig neu orientieren und (wechselnde) Mitspieler im Auge haben, sowie sich an an den Linien bewegen, um Anspielbereit zu sein.

    Schwerpunktverstärker: Verbot hoher Bälle.

    Da die Punkterzielung über die Stirnseiten erfolgt ist das auch ein Erfolg für die Stirnseitenspieler und bringt zusätzlich Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten im Passspiel (Aufbauspiel)

    Meinst du da mit "die Spieler" die Profis und dass die Jugendspieler erst noch die grundsätzlichen Eigenschaften lernen müssen? Oder meinst du mit "die Spieler" die Jugendlichen?

    Die Profis. Eigenschaften war vllt. das falsche Wort. Verhaltensweisen wäre richtiger gewesen. 12-14 jährigen kann ich das implizit vermitteln, indem ich Sie ständig in diese Situationen bringe (Rondovarianten). Die Bedingungen in den Situationen schwanken ja ständig, abhängig von der Position zb. der Überzahlmannschaft in Hinsicht auf Anlaufverhalten des Ballnahen Verteidigers(umlenkverhalten durch bogenförmiges Anlaufen) und zustellen des Passweges des zweiten Verteidigers (mögliches Passfenster schließen durch Deckungsschatten, in Abhängigkeit des Anlaufens des ballnahen).

    Da ist mir ein grundsätzliches -Mindset- wichtiger als eine Situation zu veranschaulichen.

    Zu den Vorbildern oder dem -Lernen am Modell- sehe ich es eher in dem Altersbereich als sinnvoll an, solche kurzen Videos zum Umblickverhalten zu zeigen, z.b. Xavi oder Iniesta. Einfach um zu motivieren und Sinnhaftigkeit sofort zu zeigen. Das zeigt eine grundsätzliche Verhaltensweise, die unabhängig jeglicher Spielsituation das Spiel erleichtert, bevor man den Ball erhält.

    Spieler haben ja den Willen das Spiel zu beherrschen und lernen das am besten(und nachhaltig) im Spiel selbst. Denen ist schon bewußt wie komplex eine Situation ist.

    Beispiel hier, etwas offtopic:

    Spieler am STP 1gg1 für Verteidiger.

    STP Trainer: Wie verhältst Du dich hier im 1gg1?

    Spieler: Ich weiß nicht. Habe ich eine Absicherung? Wo steht die? Hat der Stürmer eine weitere Anspielstation?

    Das Rondo generell ist schonmal eine gute Spielform. Es sollte aber immer so ausgelegt sein, das bestimmte Punkte erfüllt werden, wie z.b. den aktiven Ballgewinn. Zu oft sieht man das typische -Schweinchen in der Mitte - das man so von den -Großen - kennt, m.e. aber höchstens vor dem Training stattfinden sollte, falls die Jungs und mädels Bock darauf haben.

    Eine Belohnung zu erhalten (aus der Mitte raus) weil man den Ball unkontrolliert wegbolzt, sollte es nicht geben.

    Isolierte Passübungen vor den Spielformen habe ich nie gemacht. Kinder lernen die Technik implizit in den Spielformen, falls es grundsätzlich nötig sein sollte, mal kurz rausholen, explizit erklären und wieder spielen lassen.

    Die -Spielform- an sich fängt bei mir auch erst in einer Konstellation 2gg1 (besser 3gg1) an, da hier Entscheidungen hinzukommen (gehe ich ins Dribbling etc.) und Passverbindungen erkannt, bzw. geschaffen werden müssen.

    Es gibt dazu relativ simple Lösungen in dieser Altersklasse, die sowohl die schwachen besser machen, als auch die starken.

    z.b. ein Trainingsspiel in dem die Mannschaft gewinnt, in dem zuerst alle ein Tor gemacht haben.

    Nebeneffekt ist Positionsrotation, Wichtigkeit des Assists, etc. etc.

    Damit sich am Ende nicht alle auf den letzten Torschützen der übrig geblieben ist, konzentrieren, was auch die Spielnähe nehmen würde, kann für den letzten ein Strafstoß rausgeholt werden, indem von einem beliebig anderen ein Tor erzielt wird.

    Auch wenn ich dir in den anderen Punkte zustimme muss ich dir hier entschieden widersprechen.

    Kinder suchen und lieben grundsätzlich den Wettkampf und das Messen mit gleichaltrigen.

    Dem stimme ich total zu. Nur wer sagt eigentlich, das Funino kein Wettkampf ist? Die Kinder bestimmt nicht.

    Denn die wollen auch dabei gewinnen. Nur fokussiert sich das dann nicht auf den körperlich grad stärksten in dem Alter,

    sondern ist wesentlich abhängiger von jedem einzelnen.

    Ich habe in der F angefangen und wir haben schon vor 7 Jahren so trainiert, und ausschließlich so. Da ging es mir hauptsächlich um den Trainingsaspekt und das ich immer eine Entwicklungsgerechte Spielform habe. Dem kommt Funino in der F und teils E eben nahe, sofern ich auch wirklich die Möglichkeiten nutze. 2017 habe wir das erste Turnier gespielt mit 8 Mannschaften aus dem Kreis(E Jugend). Natürlich wollten alle gewinnen und es war natürlich WEttkampf und Fußball.

    Beim Funino in dem Alter gibt es mehr Fußballaktionen als beim 6 gg. 6. Das ist nunmal Fakt.

    Ein Trainingsziel in der F ist auch nicht die -Vorwärtsbewegung über außen- sondern vorrangig eine Entwicklung der Spielintelligenz und die Fähigkeit, Dribbling oder Passoptionen zu erkennen, Passfenster zu öffnen etc. etc. und ein

    direktes Feedback zu erhalten

    Edit: Ich habe nur Kinder gesehen, die Fußball spielen wollen. Und denen waren 2 Tore dann zusätzliche Herausforderung, die Sie spielerisch lösen wollten.

    Genauso ist es in Spielformen, die man schafft und denen implizit Inhalte vermittelt werden sollen.

    Die einzigen die es gestört hat damals waren einige Eltern. Heute sind die aber die größten Verfechter von Spielformen im allgemeinen, weil Sie die Entwicklung, die Ihre Kinder genommen haben, klar sehen im Vergleich zu gleichaltrigen

    Nicht ganz. Wenn der Verein Sponsoren und Pacht hat, finanziert er die 1. Herren ansonsten natürlich muss ein Teilbetrag aus dem Jugendbereich rausgenommen werden. Auch im Herrenbereich erhalten die Amateurprofis entweder eine Siegprämie oder die Fahrtkosten ersetzt. Ich war noch nie im Vorstand oder Vereinsfinanzen zuständig. Alles ur hören und sagen bei mir. Meint ihr es ist realistisch mit den Zahlen?

    Im -höherklassigen- Bereich, ab Landesliga kostet ein Seniorenkader locker 40.000 Euro.

    Ob das nun gerechtfertigt ist oder nicht.

    Viele Jugendmannschaften, ergo viele Trainer, ergo wenig Geld für die, ergibt wenig Nachwuchs für die erste Senioren.

    Ergibt vielerorts die komische Situation das Vereine, die -nur- in Bezirksliga oder Kreisklasse A spielen, Jugenden stellen können, die höherklassig spielen(mehr Geld im Nachwuchsbereich). Das bedingt wiederum, das diese Vereine natürlich selektiv unterwegs sind. Die guten Nachwuchskicker aus den -höherklassigen- Senioren wechseln also hier hin, um später,

    mangels Perspektive dann evtl. wieder im Seniorenbereich zurückzuwechseln. Was wiederum heißt, das viele Mannschaften mit höherklassig spielenden Jugenden nicht in höheren Ligen landen. Das Phänomen ist jedenfalls in ländlicheren Gebieten so gegeben.


    Die Sponsoren Gelder steigen nämlich nicht in Relation zu den Kosten der Mannschaft (ligazugehörigkeit).

    Wichtig ist aber, dass sich die Anzahl und der Anspruch der Prinzipien an den Fähigkeiten der Spieler orientiert. (Dabei gilt wie bei jedem Trainingsreiz: es darf gerne etwas mehr sein, d.h. eine leichte Überforderung schadet nicht um Reize zur Weiterentwicklung zu setzen.

    Genauso kann ich die Prinzipien innerhalb der Mannschaft differenzieren: Wenn ich 4-5 habe, die einfach weiter sind, bekommen die eben 4-5 zusätzliche Prinzipien vermittelt, sofern das im Mannschaftskonstrukt umzusetzen ist. Die anderen Spieler arbeiten zunächst mit Basic-Prinzipien, die ihrem Stand entsprechen, mit dem Ziel peu á peu weitere "dazuzuverdienen ".

    Vielleicht kann man das didaktisch tatsächlich mit "Levels" oder "Credits" darstellen, und so eine Brücke zwischen der fußballerischen Entwicklung und der virtuellen / digitalen Welt der Kids bauen.

    Hier habe ich ein Verständnisproblem. Sowohl mit Prinzipien die nicht für alle gelten, als auch mit Prinzipien nach einem

    -Belohnungssystem- die zu erarbeiten sind?

    Vielleicht kannst Du das mal an einem Beispiel konkret machen.

    Bevor ich von Spielprinizipien oder meiner Spielidee erzähle, muss ich sie aber auch auf das Niveau bringen, damit diese Jungs/Mädels es auch umsetzen können.

    Ich denke das in einer C Jugend schon klar sein kann und m.e. auch muß, welche Spielidee die Mannschaft hat. Damit wird für die Mannschaft ja klar,

    warum ich Prinzipien einsetze, die die Umsetzung der Spielidee einfacher für alle machen.



    Ich habe jetzt erst in der C-Jugend angefangen auch schriftlich mit den Spielern das taktische Grundwissen zu erlernen.
    z.B. Andribbeln und Gegner binden, Coaching im Spiel mit Kommandos wie Dreh und Klatsch usw usw

    Mal auf das Beispiel bezogen, Prinzip könnte sein: Ich passe nur dahin wohin ich sehe.

    Verhindert halt unnötige Ballverluste durch Aufdrehen in den Gegner.

    Ausnahme ist eben wenn jmd. es besser sieht, womit man automatisch bei der Sinnhaftigkeit des Coachings ist.

    Weiteres unterstützendes Prinzip könnte sein: Wir coachen von hinten nach vorne.

    dh. Coaching findet von dem Statt, der den besten überblick hat,