Beiträge von Thomekz

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    Guten Tag,

    ich hätte sehr gerne eine Einschätzung von euch. Ich probiere ab und zu auch mal andere Übungen oder Herangehensweisen mit verschiedenen Mannschaften aus, die sie bisher nicht kannten oder gewohnt sind.

    Aus diesem Grund habe ich mit einer Seniorenmannschaft (gehobener Amateurbereich) testweise ein paar Trainingseinheiten nach dem "Spielintelligenz-Modell" nach Horst Wein durchgeführt - zuletzt insbesondere die verschiedenen Schnellangriff-Formen aus seinem E-Book zum Thema Konterangriff.


    Mein Eindruck war, dass es für die Angreifer zu leicht war, zum Torerfolg zu kommen, da es den (nachrückenden) Verteidigern z.B. in der Form 3-gegen-1 + 2 (fast) nie möglich war, rechtzeitig einzugreifen. Die Motivation hat darunter (eher) geleidet und die eigentlich inhaltlichen Lernziele wurden sehr stark hinterfragt bzw. fast schon nicht ernst genommen. Habt ihr ähnliche oder andere Erfahrungen gemacht? Habt ihr weitere Steuerungsmöglichkeiten eingebaut, um den Gegner-, Zeit- oder Raumdruck zu erhöhen?

    Ich denke, es ist an dieser Stelle besser, wenn wir es beenden! Eigentlich schade, aber andere Wortmeldungen hat es leider nicht gegeben!

    Zugegeben überspitzt formuliert, aber eine ernst gemeinte Frage. Hörte sich für mich so an, dass du schlechte Erfahrungen mit einer (!) Frauenmannschaft gemacht hast. Sicherlich im Einzelfall möglich, dass eine so krasse Hackordnung besteht, aber allgmein wohl nicht gültig...


    PS: Andere persönlich kritisieren und dann so reagieren. :thumbdown:

    Irgendwie hast du ein Problem mit der Mathematik, besser gesamt mit der Durchschnittsrechnung. Man kommt auch auf ein Durchschnittsalter von 23 Jahren, wenn die eine Hälfte 29 und die andere Hälte 17 ist. Denn nur, weil da 23 als Durchschnittaalter steht, müssen die nicht immer in etwa gleich alt sein. Bei der Datenpflege gebe ich dir recht. Allerdings werden auch die Altersangaben der älteren Spielerinnen beim Vereins- oder Mannschaftswechsel nicht zeitnah gepflegt. Das liegt meist an den Verantwortlichen in den Vereinen.[...]

    Probleme in der Mathematik? - Naja...Falsch gerechnet? Nein! Reicht der Durchschnittswert für die Begründung aus? Ja! ...Vielleicht hast du ein Problem damit, mal contra zu bekommen und dir die Leute nicht alles glauben, was du hier so verzapfst, nur weil du deine Thesen "gebildet" rüberbringst...dann muss es ja schließlich wahr sein...


    Da du besser in Mathe bist, kannst du ja auch mal eine genaue Wertetabelle aufstellen. Ein Boxplot könnte dann ein anschauliches Ergebnis zeigen. Bin mir ziemlich sicher, dass der Altersunterschied und damit die Interessen von einem 17-Jährigen Mädchen zum Großteil(!) der Mannschaft so gering ist, dass man allgemein nicht von "hausgemachten" Problemen sprechen kann.

    In deinem Beispiel wären die Hälte der Frauenmannschaft 17. Warum sollte da ein 16/17-jähriges Mädchen ein Problem haben? Entweder hat dann das Mädchen ein Charakterproblem oder die Mannschaft - im Einzelfall! Die Eingliederungsprobleme sind also eher individuell als allgemein auf die Altersstruktur in Frauenmannschaften zurückzuführen...


    Zum Thema Hackordnung: Deine Beobachtung? Vorurteil gegenüber Frauen? Schließlich zicken die ja immer, oder wie?

    Na, dann empfehle ich dir genau diese Recherche![...]

    Haha. Du kannst gerne recherchieren, um deine Meinung mit Daten zu fundieren. Klar wirst du Ausnahmen finden, aber an dem Durchschnittsalter im Frauenfußball (20-23 J.) wird das nichts ändern.


    Edit: Kurz mal weitere Durchschnittsalter (Fupa.net) aus (Nord-)Hessen, da die Daten davon vorliegen.
    Verbandsliga Nord: 22,5
    Gruppenliga: 23,7


    Eher würde ich vermuten, dass das Alter in Wirklichkeit etwas geringer ist, da möglicherweise aktuelle, neu dazugekommene Spielerinnen aus der Jugend noch nicht eingepflegt sind. Aber selbst wenn man es wieder als Durchschnitt ansehen würde, gibt es keine Anzeichen, dass sich die Alterstruktur in anderen Ligen ändert. Ausnahmen gibt es natürlich auch hier (Ein Team hat bspw. >30 J., womöglich aber einfach nicht aktualisiert).


    Zitat von TW-Trainer

    Im Profibereich ist der Altersdurchnitt bei den Frauen auf einem etwas jüngeren Alterslevel mittlerweile relativ konstrant. Aber auch dort kann es vorkommen, dass 2 - 3 ältere Spielerinnen sich wie Platzhirsche aufspielen, dadurch ein aufgeheiztes Klima entsteht, denn die Hackordnung in einer Frauenfussballmannschaft gestaltet sich komplexer als im Männerfussball.

    Ja, kann mal passieren - Einzelfall. Und: Gibt es im Männerfußball auch. Was treibt dich zu der Aussage, dass sich die Hackordnung anders gestaltet?

    In Bezug auf die Bundesligen stimmt deine Aussage bedingt. Dies ist u.a. ein Verdienst der Einführung der B-Juniorinnen-Bundesliga. Leider gibt das Durchschnittsalter nicht viel her, denn hierbei kann trotzdem die eine Hälfte deutlich älter sein als die andere Hälfte.[...]

    Ich habe dir nur deine These widerlegt. Du sprichst davon, dass sich die jungen Mädchen (17 J.) nicht in Frauenmannschaften wohlfühlen, weil es u.a. keine gemeinsamen Gesprächsthemen gäbe und die Interessen zu unterschiedlich seien. Dazu gibt es überhaupt keine Annahmen, weder die Altersstruktur noch in den Unterschieden der Interessen von 17-jährigen und (etwas) älteren Frauen.
    Und, ohne jetzt jede einzelne Staffel durchzugehen, behaupte ich, dass das Durchschnittsalter in den unteren Klassen ebenfalls nicht höher ist und meist zwischen 20 und 23 Jahren liegen wird. Das bedeutet, selbst wenn es einige 30-jährige Frauen geben würde, die anderen Mädels eben auch sehr viel jünger im Schnitt sind (bspw. 16er-Kader, 2mal 30 J., dann ist der Rest im Schnitt noch ca. 21 J. alt). Zumal bedeutet der Schnitt in jedem Fall, dass die jungen Frauen in der Mehrzahl sind.
    Oder anders: Wäre die Hälfte eines 16er Kaders 30, müsste die andere Hälfte im Schnitt 16 J. oder jünger sein...


    Ich unterstelle - ohne wiss. Befunde vorzulegen - dass es im Leistungsfußball primär um die sportliche (u.a. NM-Fokus) und berufliche Perspektive (Studienort) geht. Je tiefer, desto mehr sind es die Freundschaften und infrastrukturellen Dinge.


    PS: Das "Quatsch" war nicht persönlich. Sollte nur unterstreichen, dass es (offensichtlich) null Anzeichen für deine These gibt, die für dich ein(!) Anlass war, die Annahmen der Studie als "Irrtum" zu bezeichnen.

    Der Thread ist zwar schon ein paar Tage alt, aber dennoch möchte ich mich in die Diskussion mal einbinden.


    @TW-Trainer
    „Aufgrund des insgesamt sehr geringen sportlichen Unterbaus im Jugendbereich werden die talentierten Mädchen oft schon sehr früh in den Frauenfußball gedrängt.“


    Kann ich aus meinen Beobachtungen nicht bestätigen. Zum einen ist es Mädchen auch erst im zweiten B-Juniorinnen-Jahr möglich für die Frauen zu spielen, zum anderen ist das Durchschnittalter von Frauenmannschaften geringer als das der Männer, sodass deine These „Hier treffen B-Juniorinnen auf Frauen, mit denen sie kaum gemeinsame Interessen außerhalb des Fußballs verbindet“ Quatsch ist. Zumal sich die Mädels (17 J.) und Frauen (<21 J.) häufig aus ihrer gemeinsamen Jugendzeit kennen, da sich in den B-Juniorinnen-Teams, oftmals auch die C-Juniorinnen wiederfinden.


    D-Alter 1.BuLi: 25,6 Jahre
    D-Alter 2.BuLi: 25,3 Jahre
    D-Alter 3.BuLi: 25,4 Jahre
    (Quelle: transfermarkt.de)


    D-Alter 1.BuLi: 23,9 Jahre
    D-Alter 2.BuLi Nord: 21,5 Jahre
    D-Alter 2.BuLi Süd: 20,3 Jahre
    (Quelle: soccerdonna.de)


    Die Gründe für das niedrigere Alter ist natürlich auch, dass Mädchen mit 17 schon zu den Frauen dazu stoßen, aber auch, dass Frauen die sportliche Karriere eben auch früher wieder aufgeben (Familienplanung, Studium etc.).


    Geschlechtsspezifische Talentförderung
    Grundsätzlich würde ich auch hier die Studien bestätigen. Grund ist ganz einfach die gezielte und spezifische Förderung, da die Zielgruppe eben homogen ist.
    Ich glaube, dass aufgrund der fehlenden Masse an fußballspielenden Mädchen schnell der Eindruck entsteht, dass einzelne Mädchen aus dieser eher geringen Anzahl herausstechen und somit in reinen Mädchenteams unterfordert wären. Insgesamt denke ich, dass – solange genug Mädchen zur Verfügung stehen – diese auch in reinen Mädchenteams ausgebildet werden können, dazu gibt es meiner Ansicht nach mehr Pro- als Contra-Punkte.


    "In Deutschland nicht das Interesse am Mädchen- und Frauenfussball (mit einigen Ausnahmen) sogar ab, wie die Studie für den Bereich Unterfranken belegen konnte."

    Absolut. Das zeigt sich schon in der lokalen Berichterstattung. Die Heim-WM wurde leider nicht genutzt. Ebenso wenig wie der Wimbledon-Sieg von Kerber für den Tennissport - meine Vermutung.


    Insgesamt fällt eben auch der Mädchenfußball der Tatsache zum Opfer, dass Kinder und Jugendliche nicht den Weg in den Sportverein finden. Interssant fände ich konzeptionelle Ansätze. Wie sooft werden auch hier im Forum leider nur die Misstände diskutiert.


    Aus einer der Studien ging hervor, dass Vereine, die bereits über Mädchenmannschaften verfügen, einen höheren Zulauf haben (oder so ähnlich). Würde dafür sprechen, dass der Sport nur besser beworben werden muss (Kindergärten, Schulen) und das Image verändert werden muss, um einen höheren Zuspruch in der Gesellschaft zu haben. Obwohl der Frauenfußball deutlich weiblicher geworden ist, scheint dies nicht ansprechend zu sein (vor der Heim-WM 2011 gab es ja auch attraktive NM-Spielerinnen im Playboy zu sehen, interessiert hat das die wenigsten :D)



    Hallo zusammen,


    folgendes Problem: Gehobeneres Niveau (schon zu einem gewissen Teil leistungsorientiert), Jugendmannschaft (15-16 Jahre), aber nur eine Trainingsbeteiligung von knapp 65 %. Die Absagen sind unterschiedlich und im Prinzip auch so nicht zu kritisieren (Krankheit, Lernen, keinen Fahrer, Geburtstage), aber mich nervt es schon extrem, weil ich durchaus auf diesem Noveau von einer Beteiligung von über 80% ausgehen kann und sollte. Selbstständig tun dann auch nur die wenigsten etwas für sich.


    Was meint ihr, welche Maßnahmen ziehen? :rolleyes:

    Ich stehe voll auf der Seite des Amateurfußballs, aber sehe einige Probleme bzw. möchte mal Fragen aufwerfen:


    • nicht die DFL, sondern der DFB ist für den Amateurfußball zuständig. Wie viel Geld „überlässt“ der DFB den Amateurvereinen? Wie viel erwartet jeder der knapp 25.000! Vereine?
    • Was sind die Probleme des Amateurfußballs? Wozu wird ein (höherer) Zuschuss benötigt?
    • Genügt finanzielle Unterstützung oder benötigt es nicht doch besser die Expertise (Jugendarbeit, Mitgliedergewinnung, SocialMedia-Auftritt und vieles mehr), um dem Anspruch dem Wunschdenken der Amateurvereine gerecht zu werden?

    Von außen und aus der ländlichen Gegend betrachtet, ist der Amateurfußball am Abgrund. Sei es das Vereinbaren von Schule und Training (2mal die Woche). Die Bereitschaft, 2-3mal die Woche zu trainieren, obwohl man mehrere hundert Euro im Monat kassiert oder einfach die Bereitschaft sich ehrenamtlich zu engagieren…mir wird bei diesem Zitat „…] Besonders wichtig sind die Initiatoren, dass Werte wie ehrenamtliches Engagement, gesellschaftlicher Zusammenhalt, Uneigennützigkeit, gegenseitiger Respekt, Hilfsbereitschaft und korrektes Handeln nicht nur propagiert, sondern auch vorgelebt werden. […]“ mulmig, weil das alles nicht mehr im Amateurfußball vorhanden ist.
    Amateurvereine verbrennen das Geld, wenn kein Plan und keine Kontrolle vorhanden ist. Da bin ich mir sicher! Einen Nutzen für die breite Bevölkerung, sehe ich bei mehr Geld überhaupt nicht.


    PS: Ein Satz mal zu den Schiedsrichterkosten. Solange mehrere hundert oder tausend Euro für einen Kreisklasse-Trainer und -Spieler gezahlt werden, brauch sich kein Mensch über Schiedsrichterkosten aufregen, auch wenn dieser vielleicht mal ein paar Kilometer mehr Anreise hat.



    Der DFB-Masterplan „Amateurfußball“ ist doch in Arbeit, oder? Ich bin gespannt…

    Zitat

    Deshalb würde ich es im Spielbetrieb ja auch so machen, dass man zwei funino-Felder nebeneinander aufbaut, das eine mit Minitoren, das andere mit Jugendtoren. Und dann spielt man Jeder gegen Jeden auf beiden Feldern. Und ich würde ja auch ab dem zweioten E-Jugendjahr zum 6+1 als Standardspielform im Spielbetrieb wechseln.


    Dies stelle ich mir dann in der Umsetzung, besonders im Vermitteln gegenüber anderen, schwierig vor. Wenn das Spiel auf die Minitore so toll ist, warum dann doch ein paar plötzlich Spielfelder mit normalen Jugendtoren?
    In einer Trainingseinheit kann ich natürlich verschiedene Variationen einbringen, aber als "Pflichtform" im Spielbetrieb?...Da habe ich so meine Bedenken...
    Die Regelung ab dem zweiten E-Jugendjahr ist zumindest dann schwierig, wenn gemischte Jahrgänge eine E-Jugend bilden.


    Zitat

    Gerne, stets zu Diensten. Hast du das Spiel eigentlich selbst schon mal gespielt oder spielen lassen?


    Ich selbst habe im Zuge einer Trainingseinheit im Prinzip auch schon "Minifußball" gespielt, aber wohl nicht mit allen Regeln, sondern dann wohl eher in einer einfachen "Spielform" auf vier Hütchentore.
    Spielen lassen habe ich es im Grunde genommen in der gleichen Variante. Da ich derzeit keine Mannschaft inne habe, kann ich es auch nicht weiter testen, werde mir aber womöglich mal unsere F-Jugend "leihen" :D


    Wenn in meiner näheren Umgebung mal ein solches Turnier durchgeführt wird, werde ich es mir auf jeden Fall mal anschauen.

    Zitat

    [...]Was aber durchaus leidet ist der Torschuss, denn der kommt beim funino ja nur als Kurzpass vor. Um dem abzuhelfen, habe ich auch mal jeweils ein funino-Feld genommen und statt der vier Minitore zentral postierte Jugendtore hin gestellt.[...]


    tobn


    Aber genau dieser Torschuss ist es, der den größten Reiz des Fußballspielens ausmacht.
    Würde ich den Minifußball als "Pflicht" im KInderbereich spielen lassen, kann ich mir vorstellen, dass dies, bei all den positiven Argumenten, auch ein Stück den Spaß am Fußball nehmen kann. Besonders im E-Jugendalter, wo die Kinder anfangen und ihre Vorbilder wahrnehmen. Wer will da nicht den Ball "in den Winkel schießen"?
    Als ich vor einigen Jahren meine erste E-Jugend übernahm, wollte ich im Training (verschiedene Arten) Minifußball spielen lassen. Doch die Kinder fragten immer wieder nach, wann wir ein "richtiges Spiel" machen können...


    Zitat

    [...]Die Spieler werden dazu gezwungen, die Breite des Feldes auszunutzen, weil sie nur von einer relativ weit außen liegenden Position ein Tor erzielen können.[...]


    Inwieweit dies förderlich für die Kinder ist, fällt mir auch schwer zu beurteilen. Schließlich steht das Tor beim Fußball nunmal in der Mitte. Beim Minifußball greifen die Kinder also nicht nur "über Außen" an, sondern verteidigen auch nur die "Außen".


    PS: Damit ihr mich nicht falsch versteht, ich bin keinesfalls ein Gegner des Minifußballs, aber ich hätte meine "Bedenken" gerne durch weitere Argumente widerlegt bekommen :)

    Ich finde den Ansatz auf jeden Fall interessant und kann mir vorstellen, dass wir sowas auch mal in Angriff nehmen.

    Zitat

    Teilerfolge konnte ich auch bereits sammeln, nach einer kleinen Präsentation meinerseits auf unserer letzten Betreuersitzung, wo ich die Vorteile des Minifußballs gegenüber dem 7 vs 7 erläutert habe, wurde entschieden, ein vereinsinternes Minifußball - Turnier im Juni durchzuführen. Der nächste Schritt wäre dann von mir, evtl im September ein oder zwei "befreundete" Vereine einzuladen, pro Verein ergeben sich ja mind. 2 Teams. Das Ganze wird dann Stück für Stück größer.


    Guter Ansatz. So kann man Minifußball "testen" und bereits benachbarte Vereine aufmerksam machen. Ich sehe vor allem ein riesen Argument darin, dass man damit auch als "kleiner" Verein immer genug Kinder für eine eigene Mannschaft zusammenbekommt.


    Zitat

    Die Idee hinter diesem Turnier ist eigentlich ganz einfach: Ich halte Minifußball für die bessere Spielform gegenüber dem üblichen 7 vs 7! Punkt.
    Meiner Meinung nach, sollte der Minifußball bis zum Ende der E - Jugend Pflicht(!) sein, sei es als offizieller Spieltag oder ein einmal im Monat durchgeführter Spielenachmittag. Das wäre jetzt aber offtopic


    Die Vorteile des Minifußballs sind mir sehr wohl bekannt, aber ich habe immer Bedenken, dass ich dadurch die KIds zu weit vom eigentlichen Fußballspiel, das sie aus dem Fernseher kennen, entferne. Im G- bzw. F-Jugendbereich ist hier die Wahrnehmung möglicherweise noch nicht ganz so klar, aber im E-Jugendalter kann ich mir schon vorstellen, dass Minifußball für die Kids zu wenig mit dem Sport der Messis, Schweinsteigers und Neuers zu tun tat.


    Weiter stelle ich mir die Frage, ob bei den Minitoren genug Erfolgserlebnisse gelingen? Sicherlich ist es insgesamt besser, da jedes Kind mehr am Spiel teilnimmt, aber die größten Erfolgserlebnisse sind doch, wenn der Ball im Netz zappelt :)

    @ Andre


    Es hat ja auch niemand behauptet, dass sich das Aufwärmen im Leistungsbereich von dem im Breitensport unterscheidet. Zumal es schwierig ist, eine Grenze zu ziehen. Meine Anmerkungen zum Leistungsbreich bezog sich lediglich darauf, dass ich keine "Standardantworten" haben wollte, sondern wirklich Einblicke in ein "professionelles" Aufwärmen. Im Leistungsbereich sind dann doch eher die Experten unterwegs ;)


    Dennoch kann man davon ausgehen, dass die Intensität im Leistungsbereich auch höher ist und das Aufwärmen dort dann wichtiger ist.

    nur zum Verständis,mir geht es primär um den zweiten Haupteil im Ausschnitt 6gegen6 den die Prüfer sehen wollen
    Im Anhang meine Idee


    Mal für mich zum Verständnis: Was bedeutet denn "der zweite Hauptteil im Ausschnitt"? Was beinhaltet denn der erste Teil?


    Für mich ginge es darum, zunächst in einer Übungsform zwei bis drei Entscheidungsmöglichkeiten zu üben (Freiziehen, Kreuzen, Doppelpass, Spiel-über-Dritten ???) und danach in einer Spielform 6 vs 6 plus Torhüter (oder sind die Torhüter beim 6vs6 schon mitgezählt?) diese anwenden zu können.


    Dabei könnte man eventuell ein 3-Zonen-Spiel, ungefähr in Torraumbreite (5-Meter-Raum), machen. In der Länge möglicherweise von Tor bis Mittellinie (eventuell +16m hinter Mittellinie). Damit hätte ich jeweils 2 Spitzen, 2 zentrale MF und 2 IV. Dann je nach Leistungsstand verschiede Variationen (z.B. Ballbesitzer dürfen nach pass in nächste Zone diese zu dritt betreten o.ä.).

    Mir als Trainer wäre wichtig:

    • mir bekannte Übungen auszuwählen, damit ich weiß, dass diese auch angenommen werden und ich mögliche Fehler leichter erkenne und einschreiten kann


    Zur Trainingsplanung (eigentlich wie immer):

    • besonders auf mögliche Risiken (zu wenig Platz, Schwankende Spielerzahlen etc.) einstellen
    • auf Leistungsstärke achten
    • Schwerpunkt wählen


    Das mal so grob, da bisher noch keiner geantwortet hat :)

    Ich bin auch immer etwas verwundert darüber, dass hier immer viele Fragen, wie ihre Lehrprobe aussehen soll. Überracht bin ich außerdem davon, dass ihr 3 Wochen vorher schon euer Thema erfahrt...aber gut...


    • Erstens kommen einige mit den Begriffen ihrer Aufgabenstellung oft nicht klar
    • Zweitens sollte man später ja selbstständig in der Lage sein, mindestens 2 Trainingseinheiten in der Woche (!) zu bestimmten Themen zu planen


    Also ich glaube, dass hier manche Landesverbände wirklich noch Nachholbedarf in ihrer Ausbildung haben.


    Nichtsdestotrotz helfen dir hier sicherlich trotzdem viele, wenn du deine bisher erarbeitete Lehrprobe mal beschreibst (einscannst). Aber die Hausaufgaben solltest du schon selbst machen ;)

    Zitat von Zodiak

    Thomekz
    Eine B-Lizenz hat nichts mit Leistungsfußball zu tun, ich kann dir nur dazu raten, dich nicht von Lizenzen blenden/leiten zu lassen.


    Um mal Weg vom "Schwätzen" und zu konkreten Inhalten zu kommen in der Anlage ein Aufwärmprogramm einer Herrenmannschaft aus der Regionalliga Bayern (4. Liga).


    Grüße
    Björn


    Mir ging es hier mal darum, möglicherweise fundiertes Wissen zu bekommen. Diese Chance sah ich bei Lizenzinhabern als deutlich größer an als bei den "Standardtrainern", da diese sich möglicherweise schon eher mal von Fachleuten beraten lassen oder beraten wurden.


    Hintergrund meiner Frage war eigentlich, dass ich der Meinung bin, dass das Lauf-ABC o.ä. den Belastungen eines Fußballspiels nicht gerecht wird (Schnelle Richtungswechsel, Sprünge, Sprint, Abbremsen usw.). Und ich spreche hier nicht von einem D- oder E-Jugendtraining., sondern wirklich ab der B-Jugend im Leistungsbreich.


    Ich beobachte bzw. meine zu beobachten, dass eigentlich jeder weiß, dass - ich nenne es mal "stupides Einlaufen" - der Belastung eines Fußballspiels / intensiven Trainings nicht nachkommt, aber niemand wirklich konsequent eine Lösung hat, ein gezieltes Aufwärmen zu absolvieren.
    Das Stichwort Movement Preparations (Movement Preps) ist hier sicherlich ein Thema, das vermehrt genannt wird. Aber wie wird es attraktiv ins Aufwärmen eingebaut?
    Nutzt ihr eventuell hinführende Übungsformen, die bereits Bewegungsmuster etc. des Schwerpunktes enthalten, in nicht so hoher Intensität, um auf die nachfolgende Belastung vorzubereiten? Beim Spiel habe ich dennoch die verschiedensten Belastungen.


    PS: Das Thema Streching ist nach wie vor ein heiß diskutiertes. Angefangen davon, wann Streching sinnvoll ist. Wie es durchgeführt werden soll. Was es überhaupt bewirkt. Und wie die "Verlängerung" (mit Absicht in Anführungszeichen) des Muskels wirklich funktioniert ("psychische Blockade" oder wirkliche Dehnung des Muskels)...


    Meine Meinung derzeit dazu:

    • Streching erhöht die Beweglichkeit (egal ob "im Kopf" oder ob sich der Muskel wirklich verlängert), also nutze ich es in bestimmten Bereichen zum Beweglichkeitstraining
    • Vor dem Spiel/Training möchte ich eine größtmögliche Beweglichkeit herstellen bzw. dem Muskel "sagen", dass er nun dehnfähig sein kann. Also auch hier in bestimmten Bereichen (aktives) Dehnen

    Hallo Leute,


    ich würde gerne - vorrangig von den Trainern, die entweder im Leistungsbereich aktiv sind oder zumindest die B-Lizenz (C-Leistungsfußball) haben - wissen, wie bei euch das Aufwärmen aussieht.


    Ich interessiere mich dabei besonders für das Aufwärmen für fußballspezifische Bewegungen, wenn ich davon ausgehe, dass ich die Körper zunächst auf die Belastung vorbereiten muss, bevor eine Vorübung (bspw Passquadrat) auf den Hauptteil mit Übungs- und Spielform hinführt.
    Stupides Einlaufen (Hopserlauf, Arme kreisen etc.) ist ja nicht sonderlich fußballspezifisch.


    Ich bin erstmal auf ein paar Ausführungen gespannt.

    Zitat

    a) Ich denke nicht dass es an mir liegt. Viele Vätter haben es schon versucht und sind alle gescheitert. Ich versuche auch interessante Sachen zu machen, übe auch Ecken im Spiel sowie auch Sachen die sich die Jungs wünschen. Lange Wartezeit weiß ich vom Teamleiter her ist auch nicht gut, deswegen mache ich 3-4 Gruppen und da ist jeder schneller dran.


    "Ecken üben" hat nichts im E-Jugendtraining verloren. Das mal vorneweg. Inwiefern dein Training an der Situation Schuld ist, kann man aus der Ferne nicht beurteilen. Aber es ist leider eine häufige Ursache...


    Zitat

    b) Regeln. Da könnte es bischen besser laufen. Allerdings habe ich mir alle Regeln selbst überlegt und ausgeführt und nicht alle sind wirklich zweckdienlich. Deswegen dachte ich vielleicht hat der eine oder andere Regeln die ich noch nicht kenne:


    Rechtzeitiges Erscheinen (aber hier fällt mir nicht wirklich ein, wie ich das hinbekomme und wie ihr das regelt)


    Kinder versuchen immer die Regeln zu brechen. Komplette Disziplin ist so gut wie gar nicht möglich.
    Was pünktliches Erscheinen angeht, habe ich die Erfahrung gemacht, dass ein Terminplan, auf dem Treffpunkte und Trainingsbeginn stehen, dafür sorgen, dass die Termine auch ernst genommen werden. Ansonsten würde ich im E-Jugendalter dafür sorgen, dass die Eltern verstehen, dass Pünktlichkeit ein absolutes Muss ist.
    Ansonsten gibt es bei mir die klare Ansage, dass man 5-10 Minuten vor Trainingsbeginn am PLatz zu sein hat. Ist dies nicht möglich, möchte ich vorher telefonisch informiert werden