Beiträge von eismann

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    Das klingt Alles, wie rein in den Sack und dann ordentlich drauf hauen! Keine gute Sache! Ich denke Super Trainer hat verstanden! Allein dieser Satz hätte auf Hollers Beitrag ausgereicht.
    Trotzdem ein paar Vorschläge, auch wenn ich das Umfeld nicht kenne. Grenzen ziehen ist klar, aber was ich vermute ist ein Vaterproblem und der Jugendliche auf seine nächste männliche Person ausweicht. Der Trainer hat eine Vorbildwirkung und es kann schon mal passieren, das der Jugendliche es in sein privates Umfeld mitnimmt. Und gibt der Trainer den kleinen Finger, nehmen Kinder oft die ganze Hand. Ich würde nach jeder Aktivität des Jungen die Eltern hinzu ziehen, vorallem den Vater. Ich kann mir vorstellen, das die Eltern kaum ein Spiel ihres Sohnes anschauen oder aktiv an seinen ausserschulischen Aktivitäten teilnehmen. Ich beobachte das sehr heufig und bedaure das gerade für die Entwicklung eines jungen Sportlers sehr und ist auf jeden Fall abträglich.
    Holler, Andre meinte bestimmt mit Augenhöhe, ob du den Jugendlichen unter den Armen auf diese Höhe bringst oder ihn an den Ohren hoch ziehst! :D

    Funkyiy, Spaßtruppen oder leistungsbezogene Ligamannschaften? Gibt es für dich etwas dazwischen?
    Vor einem halben Jahr habe ich genau aus diesem Grund das Handtuch geworfen! Nicht das ich ein verbissener Monarch am Spielfeldrand war, um meine induviduellen Ziele zu verfolgen. Nein, ich suchte den Mittelweg. Kompromisse nahmen die Spieler gern an - Fazit, ich wurde enttäuscht über einen längeren Zeitraum auf verschiedenen Ebenen. Die jungen Spieler nahmen sich gerade in wichtigen Spielen regelmäßig eine Auszeit und die Älteren wollten sich davon schleichen, ohne die Verantwortung weiter zu geben. In den oberen Spielklassen sind Verein und Vorstand gefordert, um eine langfristige Lösung zu schaffen. Aber in den Kreisklassen kommt es schon mal vor, das der Trainer der Verein ist. Wenn Respektpersonen enttäuscht werden, ist das ein Zeichen zu gehen. Meine Ex - Mannschaft hat bis jetzt fast alle Spiele verloren und es tut mir in der Seele weh, auch wenn ich den Schritt aufzuhören nicht bereue. Für neue Aufgaben bin ich auch noch nicht bereit, auch wenn gute Angebote vorliegen. Ich nehme es als kreative Pause. Das ist einer der Gründe, warum ich hier auf dieser gute Seite unterwegs bin, auch wenn es ausschließlich um den Nachwuchs geht.
    Trotz meiner Tätigkeit im Männerbereich, finde ich im Trainertalk bemerkenswerte Hinweise z.B. über Konfliktbewältigung.

    Andre, ich glaube wir wären ein gutes Team!
    Tja, die Dissonanzen! Gespräche, Gespräche und nochmals Gespräche! Nichts ersetzt Diese! Einerseits bin ich der Meinung - die Spieler sollten sich nicht an den Trainer gewöhnen und umgekehrt, andererseits wie soll daraus ein optimales Vertrauensverhältnis entstehen!? Gerade bei Kindern finde ich das Wichtig und es beschäftigt mich schon seit Längerem. Ich habe es auch an mir selber festgestellt, Müdigkeit und Selbstzweifel immer das Richtige zu tun, führt zu oberflächigen Handlungen und Scheuklappensicht. Viele werden das kennen diese Litargie des Hinnehmens,ob es die drohende Niederlage oder einfach nur die Kritik irgendeines Zuschauers ist.
    Heute ist ein trauriger Tag für mich! Meine Ex-Mannen haben 0:6 verloren! Die vorletzte Platzierung ist das Ergebnis! Es tut sehr weh zuzuschauen!
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    Das klingt doch schon mal recht gut! Immer so eine Einstellung und die posetive Entwicklung der Kinder wird nicht lange auf sich warten lassen. Ich habe mir den Richtsatz 80 % Lob und 20% Tadel gegeben, was manchmal nicht leicht fällt, aber wirksam ist.
    Für Alle - ich bin beeindruckt - über die angagierte Hilfe für andere Trainer!!! :thumbsup:

    Es ufert aus? Nenne es wie du willst! Wie du schon sagst, das Eine hat immer mit dem Anderen zu tun. Sich zu vermitteln hat mit Prinzipien zu tun und diese dienen zur Orientierung seiner eigenen Vorstellung von Fußball. Ob Vereinspolitik oder übergreifende politische Ansichten finden wir jede Woche auf den Spielfeldern. Zum Beispiel die aktuellen Themen - Outing. Ob es um schwere Depressionen oder Neigungen geht, sollte sich jeder Trainer damit beschäftigen und seine eigene Bildung im Bereich des Sports ergänzen.

    Ich glaube das könnt ihr voll vergessen! Vater Staat bekommt nicht einmal ein einheitliches Schulsystem hin, angefangen vom Lehrplänen, bis hin zur Anerkennung der Ausbildungsjahre von Lehrern in verschiedenen Bundesländern.Meiner Schwiegermutter ist es so ergangen, das diese Jahre nicht angerechnet worden, als sie in das sächsische Bildungsystem wechselte. Äußerst komisch und die Gründe sind mir nicht bekannt.
    Unterschiedliche Lehrpläne haben für mich auch unterschiedliche Einschätzungen des wahren Leistungsniveau zur Folge.
    Im Fußball sieht das etwas anders aus. Wir dürfen nicht vergessen - was macht den Fußball interessant. Meinungsvielfalt und kontroverse Diskussionen bringen uns eher weiter, wie starre Regeln und Ausbildung. Beim festlegen von Kriterien gehe ich noch mit, aber bei Normen und Maßstäbe würde eine Mehrklassegesellschaft im Fußbal geschaffen, wo Schwächere ( gerade Kinder) schnell ausgemacht sind und unter Druck stehen.

    Ja, ein ganzes Buch könnte man füllen.
    Ob es Eltern sind die Kinder nicht drei mal pro Woche zumTraining fahren können oder wollen, ob der Ausbildungsplatz in einer Fußballschule nicht getragen werden kann, sind so Beispiele, welche unserem deutschen Fußball zusätzlich abträglich war und ist. Gesellschaftliche Probleme haben sich in den letzten 20 Jahren aufgetan, mit dem gerade ältere Trainer zu kämpfen haben und oft scheitern. Sie bluten regelrecht aus und scheitern an ihrer Prinzipienfestigkeit.

    Was ist relativ? Nicht jeder gute Praktiker ist gleich ein guter Theoretiker und umgekehrt. Nicht jeder schlechte Fußballer ist gleich ein schlechter Trainer und umgekehrt. Es soll Menschen geben, die sich an ein frühers Leben erinnern und in Diesem schon einmal Kinder erzogen haben. Und, denken nun es besser zu machen, als Alle.
    Eigentlich kenne ich das aus anderen Foren - Rechtschreibung und Grammatik - sollten keine Rückschlüsse auf die Person darstellen bzw angeprangert werden.


    TW Trainer, volle Zustimmung!

    Oh, ich habe doch den Zamorra vergessen. Also, die Folgen sind Essstörungen ( z.B. Untervitaminisierung). Ob der Jugendliche zu wenig oder zu viel ißt, spielt dabei keinen Rolle.
    Geräuschkulisse hat sehr wohl etwas mit dem Elternhaus zu tun. Auch hier ein Beispiel, einige Kinder wachsen nicht im Kindergarten auf und wer einmal sein Kind aus dem Kindergarten abgeholt hat, der weiß, es geht ab wie Schmitts Katze. Gerade im Vorschulalter werden Kinder auf Konflikte mit Geräuschkulisse vorbereitet. Das ist dann wie, wenn sich eine Frisöse während des Fönen sich mit ihrer Kundin unterhält. Dumm für den Mann, zu Hause ist die Geräuschkulisse oft ebenso, aus reiner Rutine. :D
    Nimm die Kritik nicht so Ernst! Mache es wie ich, versuche aus Allem und Jedem zu lernen. Manchmal fällt es schwer, manchmal etwas weniger!

    Follkao, genau so ist es! Trotzdem schätze ich, daß nur die Hälfte der Trainer in größeren Vereinen dieses Händchen und vorallem die Geduld haben.


    Um noch etwas richtig zu stellen ist das "ist" natürlich ein "ißt"!


    Tja Stella, du hast schon Recht! Nur, wird die Sache der Erzieher schnell zur Sache des Ausbilders im Fußball, wenn Berührungsängste (wie z.B. extreme Zurückhaltung und Wehleidigkeit) das sportliche Dasein des Kindes bestimmt. Oft ist das schnell an den Bewegungsabläufen zu erkennen (Litargie).Wie du schon erwähnt hast,sind hier schon einige gute Themen angesprochen worden. Ich möchte dem noch Eins hinzufügen, aus meiner eigenen Familie. Gokeln, also der Umgang mit Feuer, wird oder wurde von vielen Elternteilen im Vorfeld verpönt und mit Strafandrohung belegt. Als ich das funkeln der Kerzen nicht nur in den Augen meines Sohnes sah, habe ich ihn mir gleich mal gegriffen :P und zu ihm gesagt, wenn du die Kerze auspusten kannst, darfst du sie auch wieder anzünden. Großes Erstaunen kam mir entgegen, aber er hatte den Mut. Als er das mit etwas Mühe geschafft hatte, hielt ich kurz seine Hand ( natührlich mit reichlich Abstand) über die Kerze. Der Respekt war ihm anzusehen. Ein halbes Jahr spielte er unter Aufsicht mit seiner Tropfkerze, wobei das Verlangen immer weniger wurde. Was ich damit sagen will, ein gut umsorgtes und behütetes Kind, wird fast immer Berührungsängste haben, die es fast durch sein ganzes Leben begleiten kann, wenn man sich nicht mit ihnen auseinander setzt. Und Stella, das ist eine der Hauptaufgaben des Trainer - sich auseinandersetzten. Kompliziert wird es bei Kritik am Elternhaus. Viel Feingefühl und Geduld ist da schon von Nöten, um dem Kind zu helfen. Wie sagt man so schön - Dritte sehen Vieles objektiver. Mal ganz abgesehen davon, halte ich viele Spätzünder für intelligente Fußballer. Klose ist das beste Beispiel.


    Steini, dazu kann ich nur schreiben - einfach prilliant!!!

    Hallo!
    Beschäftigt euch mal mit dem Thema - Dissonanzen. Der Bereich Konfliktbewältigung ist zwar umfangreich,aber sehr lehrreich.
    Ein Beispiel - Ein kind sitzt mit der kompletten Familie am Mittagstisch und bekommt von der Großmutter ein schmackhaftes Essen vorgesetzt, worauf die Mutter des Kindes zu ihr sagt." Er ist doch sowieso nichts"!
    Die Folgen für das Kind sind, seine weitere Ernährung, selbst im bewußten Alter, wird unzureichend sein und wird sich dabei nicht reinreden lassen.
    Eine nicht vertragene Geräuschkulisse kann disharmonien im Elternhaus (Ängste) bedeuten.
    Wie oft ist der Name mit Z... gefallen? Ignorieren ist einfach und zweckmäßig!!!