Wobei in dem Video
a) wohl kein Schiedsrichterball vorlag (sondern Einwurf) und
b) selbst wenn, hätte der Spieler selbst wohl doppelt berührt (Annahme, schiessen).
Aber denke mal, der Gedanke ist wohl schon so gewesen.
Wobei in dem Video
a) wohl kein Schiedsrichterball vorlag (sondern Einwurf) und
b) selbst wenn, hätte der Spieler selbst wohl doppelt berührt (Annahme, schiessen).
Aber denke mal, der Gedanke ist wohl schon so gewesen.
Wer einen Freistoß erhält, bekommt für eine Regelwidrigkeit als Ausgleich vom Schiedsrichter einen Vorteil zugesprochen. Dabei kann durchaus ein Vorteil darin liegen, einen Freistoß schnell auszuführen, weil sich der Gegner noch nicht darauf eingestellt hat. Eine schnelle Freistoßausführung mit Torerfolg ohne vorherigen Schiedsrichterpfiff ist also durchaus regelkonform.
Meist sieht man jedoch Situationen, bei der sich die Mauer schnell formiert und näher als 9,15 m vom Freistoßpunkt entfernt positioniert. Hier wird der Schiedsrichter sich kurz an den Schützen wenden, ob er den Freistoß per "Pfiff" freigeben soll, da dem Schützen in diesem Fall ein Vorteil aufgrund der zu nahen Mauer genommen wird. Willigt der Schütze ein, so korrigiert der Schiedsrichter die Distanz der Mauer, hält seine Pfeife hoch, um allen Beteiligten zu bedeuten, dass nunmehr der Freistoß erst nach seinem Pfiff freigegeben wird.
Hier wird der Schiedsrichter sich kurz an den Schützen wenden, ob er den Freistoß per "Pfiff" freigeben soll, da dem Schützen in diesem Fall ein Vorteil aufgrund der zu nahen Mauer genommen wird. Willigt der Schütze ein, so korrigiert der Schiedsrichter die Distanz der Mauer, hält seine Pfeife hoch, um allen Beteiligten zu bedeuten, dass nunmehr der Freistoß erst nach seinem Pfiff freigegeben wird.
Der Schiedsrichter wird nicht fragen sondern den Ball von sich aus blockieren und der ausführenden Mannschaft/dem Schützen deutlich machen das er den Ball frei gibt.
Eine schnelle Ausführung ist solange möglich bis der Schiedsrichter den Ball blockiert hat, zurückpfeifen wird er die Ausführung normalerweise nur wenn er eine persönliche Strafe aussprechen will. Mangelnder Abstand der Verteidigung ist dann das Risiko der ausführenden Mannschaft und der Freistoß wird in diesem Fall nicht wiederholt.
Hierbei ausgeschlossen natürlich wenn ein Verteidiger sich direkt vor den Ball stellt um die Ausführung zu blockieren und angeschossen wird.
tobn: das tragen wir jetzt aber aus.
Na super, das wird jetzt also anstrengend... ![]()
richtig ist, dass meine Frage dahin ging, was der Schiri macht, wenn der Ball ins Tor rollt.
Genau, deine Frage war:
Schiedsrichterball. Spieler spielt fairerweise den Ball zum gegnerischen TW. dieser schläft mal wieder und der Ball rollt ins Tor. [--] Was macht der Schiri?
Die Situation war also klar: Es gibt gerade Schiedsrichterball, bei dem der Spieler von Team A den Ball ins Tor von Team B spielt. Direkt, kein anderer Spieler war mehr am Ball.
die Antwort von Follkao wäre richtigerweise gewesen, dass auf Absstoss entschieden wird.
War sie ja auch:
Abstoß. Aus einem Schiedsrichterball kann nicht direkt ein Tor erzielt werden.
Weiter gehts:
Follkao, clever wie er ist, erweitert folgerichtig die Antwort umfassender indem er aufzeigt, dass bei einem Hochball kein direktes Tor erzielt werden kann, also nicht nur das eigene Tor, sondern auch das gegnerische Tor betreffend.
Günter gibt nun die endgültig richtige allumfassende Auflösung, in der ja die Möglichkeit des Seitenaus miteingeschlossen ist.
Naja, Follkao hat sich aber noch auf die von dir genannte Situation bezogen, indem er Abstoß als Antwort gab, seine Auführung diente ja lediglich dazu, die Antwort zu begründen. Mitnichten nannte er die weiteren Möglichkeiten Ecke und Einwurf. Das warst du alleine:
richtig. Die Spielfortsetzung erfolgt dann immer durch Ballbesitz der gegenerischen Mannschaft, je nachdem wo der Ball die Linier überschreitet,
also Abstoss, Eckball doer Einwurf
Und daraufhin wies dich Follkao darauf hin, dass es in dem von dir geschilderten Fall weder Eckball und noch Einwurf geben kann.
Du hast inhaltlich vollkommen Recht, aber du warst einen Schritt weiter. Weder Follkao noch ich haben deiner Regelkenntnis widersprochen, wir haben nur darauf bestanden, dass Follkao mit seiner ersten Antwort vollkommen Recht hatte und die anderen Möglichkeiten, die du nanntest, hier unerheblich, wenn auch zumindest für mich durchaus interessant sind.
Einigen wir uns auf Schiedsrichterball?
Vielen Dank, tobn. Ehrlich gesagt hatte ich keine Lust, das so aufzudröseln... ![]()
tobn: hui, jetzt muss ich doch intensiver überlegen, wie ich da jetzt rauskomme, aber ich kämpfe bis der Schir abpfeift,
Ich zitiere Samuel Butler: "Wer flieht, kann später wohl noch siegen! / Ein toter Mann bleibt ewig liegen."
Und, weil es so schön ist. "Der klügste Krieger ist der, der niemals kämpfen muß. --Sunzi" -- soll hier heißen: ich bin nicht der Meinung, dass wir hier gerade eine Auseinandersetzung haben.
Einigen wir uns auf Schiedsrichterball?
nicht so gut, dann ging das Spiel doch weiter.
da ich mich derzeit im Rückstand sehe, wäre ich mit einem "Cordoba" vollends zufrieden, was ich hiermit anbiete, Verlängerungen
führten bei mir immer schnell zu Krämpfen
und Krampf hatten wir ja jetzt bei diesem Thema wohl genug.
Also ich würde ganz klar sagen, dass der Schiri den Freistoß nur dann per Pfiff freigegeben werden muss, wenn man der Annahme ist, dass der Schütze damit rechnet, das eine Mauer gestellt wird.
Mir kam als Beispiel sofort Ryan Giggs oder Paul Schools (weiß nicht mehr welches es genau war).
Vor ca. 3 Jahren in der CL kam es zu einer Freistoßentscheidung nahe des 16-Meterraums.
Der gegn. Torspieler stellte sich neben den Pfosten und wollte seine Mauer stellen, Schools / Giggs erkannte dies sofort und schoß den Ball einfach in die freie Ecke des Tores, noch bevor des Schiri irgendetwas sagte oder in seine Pfeiffe pustete.
Schiedsrichterentscheidung: Tor -> Anstoß
Also ich würde ganz klar sagen, dass der Schiri den Freistoß nur dann per Pfiff freigegeben werden muss, wenn man der Annahme ist, dass der Schütze damit rechnet, das eine Mauer gestellt wird.
diese Auslegung und Begründung ist falsch.
Gedankengänge und Annahme des Schützen spielen absolut keine Rolle.
Ob ein schnell ausgeführter Freistoss zurückgepfiffen wird liegt viel im Ermessungsspielraum des Schiris,
Schiedsrichterball. Spieler spielt fairerweise den Ball zum gegnerischen TW. dieser schläft mal wieder und der Ball
rollt ins Tor.
Was macht der Schiri?
mahlzeit
wenn zeitungen immer die wahrheit schreiben (wollen), müssen sie auch die frage korrekt stellen ![]()
so wie die frage gestellt ist, besteht die möglichkeit dass das spiel mit abstoß, oder auch mit gewertetem torerfolg weiterzugehen hat, DENN:
- der ball ist in dem moment im spiel, wo er den boden berührt und nur, wenn ein spieler den ball berührt, bevor er bodenkontakt hatte, gibt es eine wiederholung des schiedsrichterballes
- das "rückspiel in die gegnerische hälfte" ist keine regel, sondern nur eine empfehlung. im grunde genommen kannst du bei einem schieriball auch rudelbildung haben und wenn der ball den boden berührt hat, gehts sofort zur sache.............
da dort in der aufgabe nur steht "Spieler spielt fairerweise den Ball zum gegnerischen TW........" müsste es sogar als tor gewertet werden, weil halt nicht steht "Spieler spielt fairerweise den Ball DIREKT zum gegnerischen TW........"
- nur ein direkter schuß (sprich nur EINE ballberührung des spielers) führt zur abstoßentscheidung
*klugscheisserstunde beendet" ![]()
gruss
der ball ist in dem moment im spiel, wo er den boden berührt
richtig. der Schiedsrichterball ist aber auch erst dann ausgeführt wenn er den Boden berührt, deshalb muss er ja wiederholt werden, weil er sonst nicht ausgeführt wurde. der Ball war noch nicht im Spiel.
Rudelbildung habe ich bei einer Ausführung noch nie erlebt. höchsten jeweils ein gegenerischer Spieler bei der Ausführung, wie beim Eishockey.
- nur ein direkter schuß (sprich nur EINE ballberührung des spielers) führt zur abstoßentscheidung
da muss ich passen, war bis dato der Überzeugung, dass wie bei einem Einwurftor vorher der Ball durch irgendeinen zweiten
Spieler berührt worden sein muss. das gleiche Problem habe ich aber auch beim Anstoss, da wurde ja hier auch schon geäussert
dass dieser direkt zum Tor führen kann, ohne vorherige Berührung eines anderen.
würde da gerne mal einen Schiri dazu hören, zum nachlesen habe ich das Passende noch nicht gefunden.
Kein Wunder dass ich so oft bei den Verlieren war, wenn ich die Regeln nicht kenne ![]()
da muss ich passen, war bis dato der Überzeugung, dass wie bei einem Einwurftor vorher der Ball durch irgendeinen zweiten
Spieler berührt worden sein muss. das gleiche Problem habe ich aber auch beim Anstoss, da wurde ja hier auch schon geäussert
dass dieser direkt zum Tor führen kann, ohne vorherige Berührung eines anderen.
würde da gerne mal einen Schiri dazu hören, zum nachlesen habe ich das Passende noch nicht gefunden.
Kein Wunder dass ich so oft bei den Verlieren war, wenn ich die Regeln nicht kenne
Wie gesagt... Frischer Schirilehrgang...
Ja, einen Anstoß kann man direkt ins gegnerische Tor schießen.
Ja, bei einem Schiedsrichterball darf ein Spieler ein zweites Mal den Ball berühren, ohne dass ein anderer Spieler ihn berührt hat. Das heißt, schießt ein Spieler den Ball nach einem Schiedsrichterball mit seiner zweiten Ballberührung ins Tor, zählt das Tor.
P.S.: Habe bei dem Lehrgang gelernt, dass manche Schiris gerne Klugscheißer sind...
Hat mich nicht in Ruhe gelassen.
Also Rudelbildung beim Schiriball ist erlaubt.
hab jetzt auch die Erklärung warum ich das alles so nicht wusste. Regeländerung im Juli 2012.
P.S.: Habe bei dem Lehrgang gelernt, dass manche Schiris gerne Klugscheißer sind...
Manche? ![]()
Wenn dem so ist, dann gäbe ich wohl einen ganz passablen Unparteiischen ab, wa? ![]()
mal wieder Regelkunde
Spieler, nennen wir ihn Max, bekommt Rot, geht Duschen und Umziehen.
Setzt sich auf die Bank.
Ein anderer Spieler wird nun im Spiel verletzt.
Schiri gibt Zeichen, dass Helfer auf den Platz dürfen.
Max greift sich den 1. Hilfe Koffer (ob er Arzt ist, oder ein Rotkreuzhelfer ist nicht bekannt) und eilt zur Hilfe.
wie und warum muss sich nun der Schiedsrichter lt. Regel verhalten?
Sags gleich. Die Antwort ist für mich Schwachsinn in Vollendung.
Alles anzeigenmal wieder Regelkunde
Spieler, nennen wir ihn Max, bekommt Rot, geht Duschen und Umziehen.
Setzt sich auf die Bank.
Ein anderer Spieler wird nun im Spiel verletzt.
Schiri gibt Zeichen, dass Helfer auf den Platz dürfen.
Max greift sich den 1. Hilfe Koffer (ob er Arzt ist, oder ein Rotkreuzhelfer ist nicht bekannt) und eilt zur Hilfe.
wie und warum muss sich nun der Schiedsrichter lt. Regel verhalten?
Sags gleich. Die Antwort ist für mich Schwachsinn in Vollendung.
Max darf nicht auf den Platz und durfte auch gar nicht auf die Bank, weil eine rote Karte gleichbedeutend mit einem Verweis aus dem Innenraum, sprich der näheren Umgebung des Spielfelds, ist
Max sass aber auf der Bank, ob nun vom Schiri geduldet oder übersehen sei dahingestellt. und ist auch durchaus nicht unüblich.
Max sass aber auf der Bank, ob nun vom Schiri geduldet oder übersehen sei dahingestellt. und ist auch durchaus nicht unüblich.
Hatte ich so gelesen und ich weiß auch, dass es so üblich ist. Aber weil meines Wissens ein Spieler mit rot sich nicht mehr auf der Bank aufhalten dürfte würde ich vermuten, dass der Schiri, wenn er das dann in dem Moment merkt, ihn vom Platz schickt.
