weitere Gewichtung der Trainingsbeteiligung sinnvoll?

  • Hallo zusammen,


    da man in der spielfreien Zeit plötzlich deutlich mehr Zeit zum Überlegen hat wollte ich nach eurer Meinung fragen.


    Ich werde in der nächsten Saison eine D-Jugend mit 19Spielern im Kader übernehmen. Mit den Kindern, den Eltern und dem Verein ist es so abgesprochen das wir die Spielbeteiligungen an der Trainingsbeteiligung orientieren wollen und bei Bedarf Freundschaftsspiele organisieren werden. Als Optimum ist es auch möglich nach der Hallenzeit ein zweites Team im D6 anzumelden.


    Soweit so gut und klar. Nachdem ich aber gestern (als Gast) das letzte Training der aktuellen D-Jugend begleitet habe viel mir auf das ein paar Jungs naja nur körperlich anwesend waren bzw. zum Teil sogar bewusst gegen Anweisungen gearbeitet haben.

    Natürlich kann man (und werde ich) hier auch mit anderen Mitteln entgegen steuern, mir stellt sich aber die Frage ob die bloße Anwesenheit im Training bereits ausreichend sein sollte für Spieleinsätze?


    Da ich hier auch schon von anderen gelesen haben das noch weiter differenziert wird wollte ich fragen wir ihr das macht und wie eure Erfahrungen damit sind?


    Da ich bisher eigentlich immer zwei Teams (E1+E2 oder F1+F2) hatte führe ich bereits eine Liste. Diese kommt meist bei den letzten Turnieren zum Einsatz wenn "aus allen" ein Team nominiert werden muss.


    Die Kriterien sind recht Einfach.

    Anwesend = +1 Punkt

    Nicht Anwendend oder Krank = 0 Punkte

    Unentschuldigt = -1 Punkt

    Am Ende werden die Punkte addiert und gut ist es.


    Nun überlege ich aber z.B. die Anwesenheit noch zu unterscheiden

    z.B.

    Anwesend und voll dabei = +2 Punkte

    "Nur" Anwesend = +1 Punkte

    usw.

    Allerdings stellt sich dann z.B. die Frage wie schlimm ist unentschuldigt nicht da? Kann ein "gutes" Training zwei unentschuldigte ersetzen?


    Ihr seht, im Kopf ist bereits Saisonpause, sonst hätte ich anderes zum Überlegen.


    Gruß

    Torsten

    "Im KiFu gillt: Nicht das Training ist die Vorbereitung auf das Spiel, sondern das Spiel ist die Fortführung des Trainings."

    - (Quelle: unbekannt)

  • als Anregung:


    Was ist für dich die größere Charakterleistung:


    Als Minimessi im Training Vollgas zugeben und dabei ständig Erfolgserlebnisse zu haben und die Anerkennung der anderen zu genießen

    Oder

    Als dicker Paule auch ohne diese Freuden zum Training zu kommen?



    Oder was ist die größere Leistung


    Um 13:30 täglich aus der Schule zu kommen und gelangweilt das Training um 17:30 Uhr kaum erwarten zu können und dann natürlich ausgeruht Vollgas zu geben

    Oder

    Täglich bis 17:00 Uhr in der Ganztagsschule volles Programm zu haben und dann, mental völlig platt, zum Training zu hetzen?


    Es ist unsre Aufgabe, das Training so attraktiv und leistungsgerecht zu gestalten, dass alle Spieler unter normalen Bedingungen voll dabei sind.


    Wenn sie trotzt bestem Training das nicht sind, sie aber trotzdem kommen, hat es meist Gründe, für die auch die Kinder nix können.


    Ich denke dir Leistung, die man im Mannschaftssport erwarten kann, ist Anwesenheit.

  • Ich denke dir Leistung, die man im Mannschaftssport erwarten kann, ist Anwesenheit.

    Genau dabei unterscheide ich bisher auch nicht.


    Ich sehe als "volle" Teilnahme auch nicht nur den Mini Messi der zu 100% alles gibt. Sonder durchaus auch den dicken Paul, der in seinem Rahmen dabei ist, auch wenn 90% der Pässe vielleicht oder Aktionen nicht erfolgreich sind.


    Gleichzeitig denke ich aber auch das man im Mannschaftssport Fußball durchaus erwarten kann das man im Training nicht bewusst nicht mit macht, oder sein Team mit "Lustlosigleit" oder anderem noch zusätzlich schwächt. Von schlechten Tagen möchte ich hier nicht sprechen, die hat jeder mal.


    Klar liegt auch am Trainer, es gibt aber in Dorfmannschaften durchaus auch Kinder bei denen du machen kannst was du willst, die sind in Ihrer eigenen Welt unterwegs.


    Meine Frage ist daher, sollte ich mir die Möglichkeit offen halten ein bewusst gestörtes Training für diesen Spieler anders zu bewerten als ein normales? Ich bin schlicht ein Freund davon so was entweder von Beginn an zu kommunizieren oder ganz sein zu lassen. Dann weiß jeder was und warum es kommt.



    Gruß

    Torsten

    "Im KiFu gillt: Nicht das Training ist die Vorbereitung auf das Spiel, sondern das Spiel ist die Fortführung des Trainings."

    - (Quelle: unbekannt)

  • Meine Frage ist daher, sollte ich mir die Möglichkeit offen halten ein bewusst gestörtes Training für diesen Spieler anders zu bewerten als ein normales?

    Ich würde sagen ja, jedoch losgelöst von der allgemeinen Bewertung der Anwesenheit.


    Ich würde zwischen Spielern die lustlos wirken und Spielern die bewusst den Clown spielen und dadurch das Training stören unterscheiden.

    Bei ersteren das Gespräch mit dem Spieler suchen, ihm mitteilen, dass seine Trainingsbeteiligung nicht deinen Erwartungen entspricht.

    Versuchen die Gründe zu ermitteln. Den Ausschluss vom Spiel würde ich zunächst nicht thematisieren.

    Bei letzteren würde ich jedoch ziemlich schnell mit der nicht Berücksichtigung für das nächste Spiel drohen, da es sich um eine Disziplinlosigkeit handelt.


    Ich denke dir Leistung, die man im Mannschaftssport erwarten kann, ist Anwesenheit.

    Da bin ich absolut anderer Meinung. Ich erwarte das jeder sein Können abruft.

    Egal ob Kind oder Erwachsener, man kann sich doch nur verbessern wenn man an seine eigenen Leistungsgrenze geht und auch sich selbst vor Augen führt wozu man eigentlich im Stande ist.

  • da hast du vollkommen Recht, aber das kann ich doch von Kindern nicht erwarten und ist im Breitensport auch nicht zwingend die Motivation

  • Du vermischst dann messbare Kriterien (Anwesend ja/nein) mit nicht messbaren (voll dabei? 20/50/80% dabei?) Kriterien. Es könnte sogar sein, dass Du je nach eigener Laune oder Verfassung etwas von Woche zu Woche unterschiedlich bewertest. Wenn Du diese Punktewertung tatsächlich mal als Argumentationshilfe ggü. Eltern und Spielern nutzen willst, lass es lieber mit der Gewichtung.

  • Follkao hat recht. Die Statistik nicht vermischen.

    Ich zähle mit und bewerte das gezählte so:

    Anwesend +1

    entschuldigt 0

    unentschuldigt - 2

    Deine Idee erinnert mich an mündliche Noten in der Schule. Kann dem Gedanken im Breitensport nicht viel abgewinnen.

  • da hast du vollkommen Recht, aber das kann ich doch von Kindern nicht erwarten und ist im Breitensport auch nicht zwingend die Motivation

    warum nicht, kommen die Kinder weinend aufs Training und werden von den Eltern dazu gezwungen oder ist es ihr Hobby, Leidenschaft?

    wenn letzteres der Fall ist kann ich mir schon Einsatz erwarten, Wenn lustlos ist es zu hinterfragen warum! Hat es was mit dem Training zu tun, zu leicht, zu anspruchsvoll oder sonst was?!

    Sicher kann mang auch mal keine Lust haben oder einen schlechten Tag wenn zb nix gelingt aber man sollte trotzdem zeigen das man gern möchte auch wen mal ein verflixter Tag ist.

    Und das kann ich von jedem, egal ob Kind, Jugendlicher oder Erwachsenen einfordern sofern er freiwillig zum Training kommt!


    Die frage ist auch wer entschuldigt die Kinder, die Eltern oder die Kinder sich selbst?

    Wen es die Eltern machen, warum müssen die Kinder für das Verhalten der Eltern büßen?

    Was ist wenn das Kind zuhause Tobt es will aufs Training und die Eltern haben aber keine zeit weil es nicht möglich ist aber sie vergessen das Kind zu entschuldigen?

    Bestrafe ich das Kind damit nicht doppelt?

    Wer sagt dir dass das besagte Kind nicht zuhause eh in den Garten geht und mit Freunden selber spielt, ist das kein gutes Training, eventuell sogar ein besseres?

  • Gut beleuchtet maider187 .

    Aber wird dir auf der Arbeit das gehalt gekürzt, wenn du mal schlecht drauf bist?

    fur so etwas gibt es jahresgespräche und zielvereinbarungen, aber es gibt keine strichliste wer mit zum ausflug darf.

    also ich finde es wichtig ein auge darauf zu haben, aber eben nicht im Sinne von statistiken sondern individueller ansprache.

    alleine dafurch, dass es super subjektiv ist nützt die Statistik sowieso nichts. Du kannst damit nichts belegen wenn du es den betreffenden Eltern zeigst. In diesen Fall würde die höhere Transparenz nichts bringen.

  • Der Hinweis auf messbare und subjektive Kriterien ist sehr gut. Ich denke das ist auch ein klares Nein für mich.


    Das ich mit dieses Statistik die Kinder "für das versäumen oder Verhalten der Eltern" bestrafe ist mir durchaus bewusst. Genau aus diesem Grund haben wir auch bis zur E1 versucht alle möglichst immer spielen zu lassen. Zumindest waren ausreichend Kaderplätze vorhanden.


    Ich bin aber dennoch der Meinung das hier das Alter nicht unberücksichtigt bleiben sollte. Ab einer D-Jugend hat (zumindest bei uns) fast jeder ein eigenes Handy) und kann somit auch selbst absagen. Zusätzlich hatte ich auch in der e Jugend jetzt schon Kinder die mir im nächsten Training berichteten "Ich wollte ins Training, meine Mutter konnte mich aber nicht fahren". Auch hier kann man im Nachhinein auch noch einen Vermerk oder eine Korrektur einfließen lassen, wenn erforderlich.

    Ab einer d-Jugend darf ich aber auch erwarten das "konnte mich nicht fahren" in "dann bin ich mit den Rad gefahren" gewandelt wird.


    Basierend auf diesen Faktoren denke ich kann man den Werten wie Trainingsbeteiligung nun auch einen Spieler zuordnen. wie schon geschrieben sind wir im Teamsport unterwegs, und dazu gehört eben auch etwas Verantwortung für sich und das gesamte Team.


    Zum Thema "Mama bringt mich obwohl ich keine Lust habe". Das kenne ich so nicht. Vielmehr haben wir ein paar "Monte-Kinder" (Sorry für das Pauschalisieren, ist aber bei uns so) die dann einfach keine Lust mehr auf Laufen haben oder, warum auch immer Zweikämpfe einfach mit den Händen voraus führen usw.. Und auch hier bin ich der Meinung das man, entgegen der F oder E, in der D-Jugend langsam etwas mehr einfordern und erwarten kann und muss.


    Gruß

    Torsten

    "Im KiFu gillt: Nicht das Training ist die Vorbereitung auf das Spiel, sondern das Spiel ist die Fortführung des Trainings."

    - (Quelle: unbekannt)

  • Aber wird dir auf der Arbeit das gehalt gekürzt, wenn du mal schlecht drauf bist?

    nein aber trotzdem muss ich meine Leistung bringen.


    fur so etwas gibt es jahresgespräche und zielvereinbarungen

    das muss aber mit den Eltern und nicht den Kindern Festgelegt werden und solange die Kinder nicht mobil sind oder ein Telefon haben, haben die Eltern sorge zu tragen und nicht die Kinder. Die sind aber immer diejenigen die zum Handkuss kommen.


    Du kannst damit nichts belegen wenn du es den betreffenden Eltern zeigst

    deswegen darf ich auch nicht Monatelang warten bis zum Gespräch sondern muss früher reagieren und den Hintergrund erfragen.

    Hatte einen Fall in der U9 das ein Kind immer nur sporadisch zum Training gekommen ist und auch nicht immer entschuldigt war.. Grund war das die Eltern gerade in Scheidung lebten. War Ihnen so Peinlich das sie es mir nicht sagen wollten bis ich Ihnen klar gemacht hat das genau das Verhalten aber dem Kind schaden würde weil wir in den Seilen hängen und das unentschuldigte Fehlen nicht richtig beurteile kann. Verein gibt vor das Kinder eine Gewisse Anzahl an Trainings absolvieren müssen, Kinder maunzen das diejenigen die nicht am Training wären nicht spielen dürften und sie wegen Ihm Ausgetauscht würden, usw...

  • Ab einer d-Jugend darf ich aber auch erwarten das "konnte mich nicht fahren" in "dann bin ich mit den Rad gefahren" gewandelt wird.

    kommt aber auch immer auf die Situation drauf an. oder? Bei mir wäre das nicht bei jeden Kind möglich. D Jugend ist wie alt bei euch? Da erwarte ich mir eher das sich die Eltern untereinander austauschen und Fahrgemeinschaften machen. Deswegen gibt es in jeden Jahrgang auch ein Whatsapp gruppe für Eltern und auch für Kinder sofern sie ein Handy haben.

  • maider187 Klar gibt es hier unterschiedliche Situationen.

    in meiner neuen D-Jugend kommen aber nur zwei Kinder aus den umliegenden Orten (Weg ca. 5km). Und diese sind beiden bereits in der E-Jugend teilweise mit dem Rad gekommen.


    In der E1 (nächstes Jahr D) sind dann wieder vier Spieler mit >10km. Die müssen hierbei ganz klar anders betrachtet werden.


    Gruß

    Torsten

    "Im KiFu gillt: Nicht das Training ist die Vorbereitung auf das Spiel, sondern das Spiel ist die Fortführung des Trainings."

    - (Quelle: unbekannt)

  • totog x>10 km geht mmn in der d nicht. Das ist schon weit.


    maider187 eine weit verbreitete annahme aber falsch. Laut Arbeitsvertrag musst du nicht leisten, sondern verpflichtest dich zum arbeiten. Es ist sogar per Gesetz verboten deine Leistung zu überwachen!


    Und was Gesetzgeber bei Arbeit verbieten zum Schutz der Arbeitnehmer, werde ich in der Freizeit nicht bei Kindern anwenden.

  • Trainero

    Um es mal in aller kürze zu beleuchten was ich unter "erwartete Leistung einfordern" verstehe.

    Zuerst, ich stehe nicht schreiend mit der Peitsche am Spielfeldrand und fordere permanent 100% zu geben.

    Es geht mir darum die Kinder, anhand ihrer bisher gezeigten Spitzenleistungen (fintenreiches Dribbling, technisch sauber Schuss, überlegter Pass, mit vollem Einsatz geführter Zweikampf, etc.) immer wieder darauf hinzuweisen und mit diesen Beispielen auch zu belegen, zu was sie im Stande sind zu leisten.

    Gerade die Kinder die eher unter mangelnden Selbstvertrauen leiden, versuche ich so zu stärken.


    Sicherlich funktioniert es nicht bei jedem.

    Andere haben mein Zuspruch in der Form auch gar nicht nötig, weil Sie selbst ganz genau wissen was sie können und was nicht, diese versuchen eigenständig, in bereits in den von ihnen selbst definierten Bereichen, sich zu verbessern.

    Jedoch dadurch, dass ich die Kinder schon eine Zeit lang begleite, kann ich gut einschätzen wem es weiterhilft und bei wem es nur unnötigen Druck erzeugt.


    Ich bin mir sicher, dass mittlerweile, alle Kinder die bei mir zum Training kommen den Anspruch haben sich zu verbessern.

    Ich glaube auch nicht, dass dies konträr zu dem bei uns verherrschenden Spaß-Gedanke läuft.



    Wen es die Eltern machen, warum müssen die Kinder für das Verhalten der Eltern büßen?

    In meinen Augen fungieren, in den jüngeren Jahrgängen, Eltern und Kinder als eine Gemeinschaft.

    Beide haben gemeinsam gleichermaßen die Pflicht sich an Termine und Absprachen zu halten.

    Sollten sie dazu nicht in der Lage sein, so zieht es halt entsprechende Konsequenzen nach sich.


    Seit zwei Jahren kommuniziere ich mein Vorgehen gegenüber den Eltern und Spielern. Es gab seit dem nicht eine Entscheidung durch die ich mich auf eine Diskussion mit Eltern oder Spielern einlassen musste.


    Durch die Nachsicht, die ich in meinem ersten Jahr gezeigt habe, musste ich viel Lehrgeld bezahlen und habe viele Nerven gelassen.

    Am Ende hat es einem keiner gedankt und trotz vieler Diskussionen hat keiner sein Verhalten geändert.

    Erst durch Spielausschluss ihrer Kinder, haben die Eltern angefangen sich darum zu kümmern ihre Kinder pünktlich zum Spiel oder zum Training zu bringen oder ggf. rechtzeitig abzusagen.


  • Da ich hier auch schon von anderen gelesen haben das noch weiter differenziert wird wollte ich fragen wir ihr das macht und wie eure Erfahrungen damit sind?


    Gruß

    Torsten

    Ich differenzier nach gutdünken. Für mich gibt es keine Skala die alle Fälle abdeckt.

    Paar Beispiele: Jemand kommt krank ins Training und steckt die halbe Mannschaft an. Ist es da nicht besser zuhause zu bleiben?
    Das Kind muss für die Schule lernen. Wollt ihr wirklich die Kinder vor die Entscheidung zwischen Lernen und Training stellen?

    Eine Mutter ( Beispiel ist jetzt nicht für Jugendfußball geeignet) muss auf ihr Kind aufpassen. Soll man sie dann wirklich deswegen am Wochenende nicht spielen lassen?

    Ich stell daher immer so auf, wie ich es für richtig halte und nicht wie irgendeine Tabelle es mir vorgibt. Ich glaube auch, dass Kinder ein Gespür haben, ob der Trainer sie grad dabeihaben will weil er sie dabei haben will oder ob sie dabei sind weil Excel es sagt.

  • Larius

    Wenn ein Kind unter der Woche krank ist, dann wird er am Wochenende nicht spielen. Ich möchte auch nicht, dass kranke Kinder ins Training oder zum Spiel geschickt werden.

    Hausaufgaben oder Vorbereitungen auf Prüfungen kommen auch nicht spontan. Genauso wie ich erwarten kann, dass mein Kind alle Aufgaben vor dem Training erledigt hat, so erwarte ich es auch von anderen.

    Man kann aber auch von der Mutter erwarten, dass sie in der Lage ist sich um eine Fahrgemeinschaft für ihr Kind zu kümmern.


    Sicherlich gib es Gegebenheiten, wodurch ich von meiner Tabelle abweiche, aber vorrangig gelten für alle gleichermaßen die selben Regeln, Pflichten und Rechte.


    EDIT: Das sind alles Punkte die ich schon mehrmals mit allen Eltern durchgegangen bin. Meine Sichtweise und wie ich Entscheide, habe ich immer offen kommuniziert. Sowohl Eltern als auch Kinder entscheiden selbst ob sie es mittragen oder nicht. Falls nein, dann steht es ihnen frei mich als Trainer abzulösen oder die Mannschaft zu wechseln.


    Ich glaube auch, dass Kinder ein Gespür haben, ob der Trainer sie grad dabeihaben will weil er sie dabei haben will oder ob sie dabei sind weil Excel es sagt.

    Ich möchte immer alle Kinder dabei haben. Funktioniert leider nicht, da dann nicht mal jeder 50% Einsatzzeit pro Spiel erreicht. Was für mich das Minimum ist.

    Um sowohl den Kinder als auch den Eltern darlegen zu können, warum diesmal Spieler A mit darf und Spieler B nicht mit darf führe ich diese Tabelle. Damit ich am Ende nicht nach Gespür oder gutdünken entscheiden muss.