Anspruchsvolle und komplexe Spielformen

  • Ich habe die Übung aus Türchen 11 heute gemacht. Wenn ich mich nicht irre, habe ich die Seitenlänge 15 Schritte groß gewählt, also etwa 10m x 10m, vielleicht war es auch etwas größer.
    Ich habe 8 gegen 2 gespielt. Die ersten drei Runden waren alle nach gestoppten 48 Sekunden beendet (dass es jeweils die gleiche Zeit war, kann aber nur Zufall gewesen sein). Da waren allerdings auch gute Athleten bei den Pressern. Später haben sich die Ballbesitzer dann auch geschickter angestellt.


    Ich habe das 8 gegen 2, wenn am Ende nur noch ein Ball im Spiel war, nach 30 Sekunden abgebrochen, in Summe waren das maximal 2 Minuten Spielzeit pro Runde. Wenn einmal der Flow und die Raumaufteilung beim 8 gegen 2 mit einem verbleibenden Ball stimmte, hatten die Presser keine Chance mehr. Zudem haben die Presser dann irgendwann auch konditionell nicht mehr volle Intensität gehen können. Nach 2 Minuten Vollspeed verständlich. Da habe ich dann keinen Sinn mehr drin gesehen weiter laufen zu lassen.


    Insgesamt war die Übung von hoher Intensität und viel Spaß geprägt. Man sah viele interessante 1:1-Situationen. Mit Tempo konnten die Ballbesitzer oft per Körpertäuschungen punkten. Das offensive 1:1 war leichter zu gewinnen, weil es keine vorgegebene Richtung wie im Spiel gab. Die Ballbesitzer konnten in jede Richtung ausweichen. Das machte es den Pressern schwerer. Probleme hatten die Ballbesitzer wenn sie in Ecken oder an Seitenlinien den Ball abschirmten. Aus dieser Umklammerung kamen sie selten heraus.


    Etwas enttäuscht war ich von den Jungs als nur noch drei oder vier Bälle im Spiel waren. Die Bälle gingen oft verloren, weil das Zusammenspiel nicht funktionierte. Gründe waren Schwächen in Bezug auf Übersicht, Kommunikation und Umblickverhalten. Da ist Luft nach oben.


    Was mir an der Übung auch nicht so gut gefällt, ist der Umstand, dass nicht die Balleroberung, sondern nur das Wegspitzeln im Vordergrund steht. Klar, gehört das auch zum Fussball, aber die Übung ersetzt keine richtige Zweikampfschulung. Trotzdem ist die Übung top und ich werde sie demnächst öfter machen.


    Als Variante könnte ich mir - wie von Mapo vorgeschlagen - zwei Felder vorstellen. Das macht gerade bei vielen Spielern (>12) Sinn. Damit wird der Wettbewerbsgedanken weiter geschürrt, wobei ich davon eigentlich schon in einem Feld genug hatte :thumbsup: Ebenfalls könnte ich mir abweichende Feldformen vorstellen, beispielsweise dreieckig, sechseckig oder kreisförmig. Den Außenlinien kommt nämlich als "Mauer" eine gewisse Bedeutung zu. Sie sind die "Assistenten" der Presser. Durch andere Feldformen würde der Einfluß der "Assistenten" variieren und sich ggf. das strategische Vorgehen der Spieler ändern.


    Gruß, Christoph

  • Diese Übung habe ich heute auch gemacht:


    Ich habe allerdings drei Dreierteams gemacht und die Neutralen nach etwa 7 oder 8 Minuten gewechselt, so dass jeder Mannschaft mal "neutral" war. Das Spiel in die Tiefe klappte am Anfang nicht so gut, aber mit der Zeit immer besser.


    Vor allem fördert die Spielform durch das rechteckig-längliche Spielfeld Seitenverlagerungen, die in meinen Augen ein ganz wichtiger strategischer Aspekt sind, um Torchancen nach Ballzirkulation zu erzielen. Ich schätze das - egal in welcher Alters- oder Leistungsstufe - jedes zweite Tor nach einer Seitenverlagerung fällt, wohlgemerkt nur die Tore gezählt, die aus dem Ballbesitz enstehen. Dass die meisten Tore in der Realität nach Umschaltmomenten und/oder Standards fallen ist klar.


    Der mittlere Neutrale wird in Sachen Umblickverhalten, Ballan- und mitnahmen und Körperdrehungen maximal geschult. Ich habe dafür auch bewusst meine zentralen Mittelfeldspieler eingesetzt und sie dahingehend gecoacht, dass sie auch in der Mitte bleiben (oh mein Gott, nach fast sieben Jahren Trainersein die erste Positionsspezialisierung in meinem Training :D )


    Ich habe nach fünf gespielten Pässen das Spiel in die Tiefe durch die Außen "freigegeben". Ansonsten gab es keine Regeln. Tore sind nur drei oder vier gefallen. Problem war oft das Timing und die Passpräzision bei den Pässen hinter die Kette. Das war mir aber (erstmal) nicht so wichtig. Für mich waren die Ballzirkulationsaspekte (Bewegung im Raum, Passpiel, Ballan- und mitnahme, Kommunikation, etc) und das Auflösen von Engen und Drucksituationen über Verlagerungen entscheidend. Und davon gab es reichlich Input.


    Als Variante möchte ich demnächst auch den Schnittstellenpass in die Tiefe durch den mittleren "Neutralen" erlauben. Mal schauen, wie sich der Fokus der Spieler dann verändert (vermutlich weniger Seitenverlagerungen). Aber insgesamt ebenfalls eine schöne, empfehlenswerte Übung :thumbup:

  • Dickes Lob auch von mir @Schimanski für den Thread hier. Die letzte gepostete Übung ist genau das, was ich im Thread mit dem Scanning gesucht habe. Bin gerade mitten in der Vorplanung für die Rückrundenvorbereitung und die Übung ist jetzt Bestandteil. Danke dir.


    Da ich gerade dabei bin... Hat jemand eine gute Spielform für das Verteidigen von zweiten Bällen an der Schnittstelle Abwehr- und Mitteldrittel mit anschließendem Umschaltspiel ? Zu der speziellen Thematik gibt es nur sehr wenig im Netz zu finden, was mich sehr gewundert hat.

  • @Schimanski , vielen Dank für deine Übungen und deinen Input auf diesen Seiten!


    Kurze Frage: wie erstellst Du die Grafiken? Oder sind die von anderen Seiten/PDF's rausgezogen?



    Vorschlag: wie wäre es, wenn wir uns hier gemeinsam einen Katalog an Übungen zusammenstellen?
    Gerade im unteren Amateur-Bereich muss man häufig improvisieren, da die Spieleranzahl im Training oft stark schwankt. Bei mir sind es meist zw. 10 und 18 Spielern. Manchmal habe ich keinen Keeper, manchmal gleich zwei.
    Da wäre doch ein Katalog, welchen ich mir als PDF aufs Handy/Tablet ziehe (oder klassisch ausdrucke und abhefte), nicht verkehrt. Gerade wenn wir diesen Katalog - bzw. Übungsübersicht - nach Spieleranzahl und schwerpunkt ordnen.


    Bsp:
    - 14 Feldspieler (zur Not auch 12 oder 16), Schwerpunkt Seitenverlagerung
    - 13 Feldspieler (genau 13!) + 1 TW, Schwerpunkt Spiel über Außen


    Ich denke dass jeder von Euch diese Situation schon häufig erlebt hat: man überlegt sich ein tolles Training zu bestimmten Schwerpunkten. Meist sind einzelne Übungen allerdings nur für eine exakte Spielerzahl perfekt geeignet. Hat man 1-2 Spieler mehr, stehen die Spieler oft rum oder haben einfach nicht so viele Kontakte. Gerade bei Spielen, wo ein Team bewusst eine Überzahl von einem Spieler haben soll, ist es natürlich doof, wenn es am Ende nicht genau aufgeht.


    Klar sind hier Spielformen ein wenig flexibler zu gestalten, als klassische Passvierecke oder sonstiges. Aber gerade verschiedene Spielformen sind eben doch besser für bspw. 8 Personen geeignet, für andere benötigt man 13 und einen Keeper usw...


    Wie findet Ihr den Vorschlag?
    Falls Interesse besteht, Ihr mich ordentlich füttert und wir uns über den groben Aufbau des Katalogs einigen können, würde ich mich auch gerne dazu bereit erklären, unser "gesammeltes Wissen" in eine Form zusammenzutragen und jedem, der dabei geholfen hat, zur Verfügung zu stellen!

  • @Schimanski und Mapo
    könnt Ihr mir zu der Übung aus Türchen 11, für den Anfang mit einer D-Jugend (U12), die Feldgrösse empfehlen?
    Wie würdet Ihr die Einteilung bei 13 Spielern machen? 4:2 und 5:2?

    Ich würde bei 10x10 m beginnen. Es ist aber schwer zu sagen, da es auch von dem Können deiner Jungs abhängt. Es ist aber ja auch möglich das während der Übung zu verändern, wenn du siehst, dass es zu leicht oder zu schwer wird. Ebenso kannst du mit der Anzahl variieren 4-2 oder 5-1 auf zwei Feldern, etc.
    Um den begründeten Einwand von Schmanski des Wegspitzelns ein wenig entgegen zu wirken, könnte man auch verlangen, dass der Ball aus dem Feld gedribbelt werden muss, wenn er erobert wurde, so kommen wir auch automatisch ins Gegenpressing. Allerdings geht es ja meistens beim Rondo um die Ballzirkulation und nicht ums Pressing. Und es wird ja am Ende eine Ballzirkulation, wenn die Bälle weniger werden.


    Wenn ich ein Pressingthema im Training habe, kann ich mir die Übung aber auch gut vorstellen. Da würde ich das Feld aber entsprechend verkleinern, um mehr Eroberungen zur provozieren.


    Am Ende sollte sich jeder bewusst machen, was er für einen Schwerpunkt sehen möchte, um dann zu wissen, an welchen Schrauben gedreht werden können.


    Diese Übung habe ich heute auch gemacht:


    Tore sind nur drei oder vier gefallen. Problem war oft das Timing und die Passpräzision bei den Pässen hinter die Kette. Das war mir aber (erstmal) nicht so wichtig. Für mich waren die Ballzirkulationsaspekte (Bewegung im Raum, Passpiel, Ballan- und mitnahme, Kommunikation, etc) und das Auflösen von Engen und Drucksituationen über Verlagerungen entscheidend. Und davon gab es reichlich Input.

    Die Übung möchte ich auch ausprobieren. Klingt super spannend. Kurze Frage: Was ist passiert, wenn die roten den Ball vor dem Tor erobert haben, also dann, wenn außerhalb des gelben Feldes gespielt worden ist?


    Klar ist, dass vor allem die Ballzirkulation im Vordergrund steht. Ich finde es aber sehr motivierend, wenn man sich nach einer tollen Kombination auch mit einem Abschluss belohnen kann.
    Schimanski, da du die Übung schon gemacht hast, denkst du es wäre noch besser gelaufen, wenn du rechts und links vom großen Tore noch Minitore aufgestellt hättest?

  • Mapo schrieb:

    Was ist passiert, wenn die roten den Ball vor dem Tor erobert haben, also dann, wenn außerhalb des gelben Feldes gespielt worden ist?

    Das gab es bei uns nicht. Es gab nur mal den Fall, dass der Ball abgewehrt wurde und ins Aus ging. Dann habe ich von hinten wieder neu gestartet, natürlich mit Zuspiel auf die andere Mannschaft. So bin auch bei allen anderen Bällen, die ins Aus gingen, vorgegangen.


    Logisch wäre für mich, dass die verteidigende Mannschaft nach Balleroberung wieder zurück zu den Neutralen spielt und ihrerseits eine neue Ballzirkulation starten.


    Ich habe gestern übrigens auch einen Fehler gemacht, indem ich mich hinter das Feld mit neuen Bällen gestellt habe. Besser wäre es gewesen, auf Höhe der "Abseitslinie" zu stehen, um das Timing beim Reinlaufen zu kontrollieren.


    Mapo schrieb:

    Schimanski, da du die Übung schon gemacht hast, denkst du es wäre noch besser gelaufen, wenn du rechts und links vom großen Tore noch Minitore aufgestellt hättest?

    Du meinst zum Umschalten/Kontern nach Balleroberung?


    @Steini: Übung 07 aus dem PDF ist auch gut für`s "Scannen der Umgebung".
    @sportsfreund: Die Grafik ist aus dem PDF, was ich im ersten Post verlinkt habe.

  • Zum Thema Ballzirkulation spiele ich auch gerne diese Spielform:






    Organisation

    • Ein 20 x 20 Meter großes Feld markieren.
    • Dieses Feld noch einmal in vier 10 x 10 Meter große Quadrate aufteilen und markieren.
    • In der Mitte des Feldes eine Wartezone mit Hütchen abstecken.
    • 3 Mannschaften à 3 Spieler einteilen.
    • 1 Team der Wartezone zuordnen, die anderen beiden Teams verteilen sich frei im Feld.

    Ablauf

    • Gespielt wird immer 3 gegen 1 in einem der 4 Felder.
    • Das Dreier-Team in Ballbesitz muss gegen 1 Verteidiger mindestens 5 Pässe untereinander spielen. Dann passt es in ein anderes Feld zu einem Spieler der zweiten äußeren Mannschaft, deren Spieler in jeweils einem der anderen 3 Felder stehen. Sie sprinten jetzt zum Zusammenspiel in das Feld des Spielers in Ballbesitz, zeitgleich löst sich ein neuer Verteidiger aus der Wartezone, um das Passspiel zu verhindern.
    • Bei Ballgewinn der Verteidiger Aufgabentausch!
  • @Mapo


    Auch eine ziemlich einfach - aber effektive Spielform. Ohne sie jetzt ausprobiert zu haben - wie ist das von der Intensität?
    Ich denke, die ist teilweise recht hoch, aber die passiven Teams haben ausreichend Regeneration oder machst du das als Art Fahrtenspiel mit mehren Durchläufen a x Minuten?


    Das beides funktioniert ist mir klar :)


    Interessant wäre noch wenn man das ganze etwas erweitert und die 4 kleinen Felder farbig markiert und die Spielfortsetzung per Kommando von aussen vorgibt. Oder das entsprechende farbige Hüttchen hoch hält und so auditive oder visuelle Reize setzt und so die Warnehmung schärft.


    Grüße
    Björn

  • Hallo allerseits,


    ich bin neu hier, wollte mich hier bei diesem Thema aber gleich mal mit einklinken. Ich öffne auch jeden morgen gnaz gespannt das nächste Türchen des Adventskalenders von Konzeptfussball.de und muss sagen...richtig gute Spielformen dabei. Auch die PDF hab ich schon für mich entdeckt.


    @Zodiak das mit den farbigen Hütchen ist ne gute Idee, ich persönlich habe jedoch schon feststellen müssen das die Übung - obwohl sie recht simpel aussieht - doch etwas Geduld erfordert bis sie vernünftig läuft.

    „Falls du glaubst, dass du zu klein bist, um etwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn ein Moskito im Zimmer ist.“
    (Dalai Lama)

  • Die Übung ist schon sehr intensiv und fordert den Spielern auch kognitiv so einiges ab. Ich spiele sie so ca. 10-15 Minuten, wobei vor allem die ersten 5 Minuten noch ziemlich wild sind. Durch das permanente Umschalten ist das Einsetzen der farbigen Hütchen zwar eine sehr interessante Idee, aber schwer umsetzbar, weil die passiven Spieler schnell zur Hilfe eilen müssen, wenn ein Ball ins andere Feld gespielt wurde. Mit dem visuellen/akustischen Reiz würde noch etwas Zeit verloren gehen, die der Spieler mit Ball in einem 1-1 aufholen muss. Ich werde es bei Gelegenheit aber mal versuchen auszuprobieren, weil ich diesen Ansatz sehr interessant finde.

  • @Mapo


    Auch hier denke ich es hängt davon ab was man trainiert.
    Ich denke mit D Jugend aufwärts ist das kein Problem - auch mit den Kognitiven Aufgaben.
    Natürlich am Anfang etwas schwieriger aber aus meiner Sicht eine gute Steigerung.


    Ich finde die Denkansätze gut, ich versuche für mich seit jeher aber jede Übung weiter zu denken und komplexer etc. zu machen.
    Diese Inputs sind Gold wert, denn sie regen zum Nachdenken an.


    Grüße
    Björn


  • Ich habe bei dieser Spielform (Schwerpunkt Dribbling) ein kleines Verständnisproblem, vielleicht kann mir dabei jemand helfen:
    So wie ich es verstanden habe wird in dem Feld 2 gegen 2 gespielt + 2 Neutrale, nur dass diese immer die verteidigende Mannschaft unterstützen.
    Somit entsteht immer eine 2 vs. 4 Situation. Die Spieler im Ballbesitz müssen immer mind. 4 Kontakte machen vor einem Pass.


    Wenn die verteidigende Mannschaft den Ball erobert, müssen sie plötzlich gegen 4 Gegenspieler bestehen. Soweit so logisch.
    Nur was passiert, wenn die Neutralen den Ball erobern? Eigentlich dürfen sie ja nie den Ball haben, weil sie immer bei der verteidigenden Mannschaft sind.


    Übung aus:

    Fútbol: 1380 Juegos Globales Para el Entrenamiento de la Técnica

  • Wenn sie den Ball gewinnen geht der Ball direkt zu dem Team dem sie helfen. Die werden zu den Angreifern und die anderen zu den Verteidigern, nach 4 Minuten wechseln dann die Aufgab3n.
    Hier ist das Bild auch echt ungünstig gewählt.


    Ich würde es aber so machen: Es gibt einfach keine Neutralen(Es sind ja auch Wildcards ;-) ) , es ist einfach 2 gegen 4 mit wechselnden Teams. D.h. Gewinnt ein Team den Ball spielt es gegen die anderen beiden.


    Was auch gut geht ist: Die 4 Verteidiger platzieren sich in den Ecken des Feldes, die 2 Angreifer irgendwo in der Mitte. Der Trainer Spielt einen Scharfen Pass zu den Angreifern die solange wie möglich den Ball halten sollen. (Verteidiger werden Aktiv sobald der Ball im Feld ist)
    Ist der Ball im aus oder verloren wird direkt ein neuer Ball auf einen sich anbietenden Angreifer gespielt. (Wer braucht die wenigsten Bälle in 3 Minuten, dannach aber erstmal erholung für die 2 Angreifer :-) )
    Das kann man auch mit 2 Feldern spielen, jeweils 4 gegen 2, sobald ein 4er Team den Ball gewinnt müssen sie eine Anzahl an Pässen spielen um dann ihr Zweierteam im anderen Feld anzuspielen. Das geht dann aber auch in andere richtung als Dribbling :-)

  • @Schimanski
    Mal als Rückmeldung zwischendurch: Übung 07 ist der Hammer ! Leider konnte ich witterungsbedingt meine Vorbereitung nicht komplett wie geplant durchziehen. Die Übung habe ich aber gemacht und hatte die schon beim ersten Anlesen als Favorit gespeichert. Beim Durchführen wurden aber meine Erwartungen übertroffen.


    Da geht richtig was ab. Ich würde mal behaupten, dass meine Jungs gut mit der Kugel umgehen können, aber da waren sie auch richtig gefordert. Ich hab da einen hohen Anspruch und würde mal so einschätzen, dass nur drei bis vier meiner Spieler die Übung durchgängig und flüssig gemeistert haben. Der überwiegende Teil hatte schwer zu kämpfen und ein Teil war schlicht überfordert. Kann nur raten nach maximal 2 Minuten die Spieler in den Schnittstellen zu den Spielfeldern, also in der Mitte, zu wechseln. Danach sind die Uppe.


    Die Feldgröße sehe ich als einzige Stellschraube um die Anforderung herunter schrauben zu können. Für mich aber eindeutig eine Übung nicht vor C-Jugend ! Und technisch stellt die Übung aufgrund des Raum- und Zeitdruckes höchste Ansprüche.


    Für mich gehört die Übung jetzt zu meinen Top-Five, was Scanning angeht. Besten Dank Schimmi :thumbup:

  • Hallo Freunde des impliziten Lernens,


    auch dieses Jahr gibt es wieder deinen Adventskalender von konzeptfussballberlin:

    http://konzeptfussballberlin.d…/30/adventskalender-2017/

    Die ersten Türchen deuten an, dass in Sachen Ausführlichkeit und Übungsbeschreibung noch eine Schüppe drauf gelegt wird.


    Schönen Gruß, Christoph