Zum Treadersteller: Er hat von seinem Verein als Trainer einen klaren Auftrag/ ein klares Ziel erhalten. Dementsprechend sucht ER sich natürlich die Kinder aus, mit denen er meint, dieses Ziel erreichen zu können.
Kaderbekanntmachung und die Folgen!
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Zerstören alle Lehrer die Kinderseelen, weil sie die Kinder entsprechend ihrer Leistung benoten
Dazu als letzter Tipp: zB den Vortrag vom neuro-wiss. Prof. Hüther zum Leistungsmotivation extrinsisch unterdrückenden "Notenterror" des Schulsystems bei Youtube. Das Schlimme am KiFu-System: hier gehen Kinder in ihrer Freizeit, freiwillig hin: um Spaß zu haben, zu entspannen, Freunde zu treffen - doch auf was treffen sie dann? Ein fremdbestimmtes Leistungsdenken wie in der Schule....
Haben sie dies verdient? Wer verfügt das, mit welchem Recht, gar im als selbstlos inszenierten Namen ihrer Förderung? Man sollte wenigstens mal so ehr-lich im angeblich gemeinnützigen Amte werden, dass man zugibt: ja, wir dienen zuerst uns selbst, NICHT Kindern! Das wäre ein Anfang für fairen Umgang miteinander, dh Verhandlungen auf der offen eingeräumten Ebene zwischen Machtinhabern u. allzu oft einem Ego unterworfener Spielerschar... Wer aber ist ein Team/Verein? Eine Handvoll verschworener Funktionäre o. alle gleichberechtigt?Wo kein Verein drin ist, sollte man auch nicht Verein drauf schreiben dürfen: auf dass nur echte Vereine öffentliche Fördermittel: zuerst für die Kleinen u. Schwachen dieser Gesellschaft erhalten! Dies Prinzip scheint mir aktuell von den Füßen auf den Kopf gestellt, wobei ja schon Nietzsche die Sklavenmoral der Menge als normal erkannte: gegen sie kommt man kaum je an: 'man' dient eben gern genau denen, die einen im Selbst kleinhalten, bevormunden, unterdrücken... Sorry, aber ich werde dennoch weiter versuchen, die Fleischtöpfe von den Herren dieser systemischen Fußballschöpfung zu Kindern zurück umzuverteilen, dafür zu werben...

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Ja, da hast du wohl recht, diese selbsternannten Experten mit "Fernseh-Bundestrainer-Lizenz" gibt es auch! Selbst ein 4 Augen-Gespräch gestaltet sich schwierig. Denn die verstehen unter Meinungsaustausch, dass zu zwar mit deiner Meinung ins Gespräch gehen darfst, aber gefälligst mit ihrer Meinung wieder hinaus gehst.
Man muß je nicht immer und jederzeit alle 11 Freunde um sich haben, aber es muß einen Kompromiß des gegenseitigen Respekts geben.
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Doch ist es genauso wichtig die Kinder und ihre Eltern zu informieren, was zur Nichtberücksichtiung führte. Dabei sollte klar formuliert werden, dass es sich herbei lediglich um eine aktuelle Leistungseinschätzung handelt, für die eine Förderung auf deutlich höherem Niveau definitiv zu früh käme.
Ein paar konkrete Hinweise, an welchen Defiziten weiter trainiert werden sollten, können als Orientierungshilfe dienen. Ebenso klar sollte transportiert werden, dass es immer eine zweite Chance gibt! Denn so, wie man sich verabschiedet, so trifft man sich wieder. Ein Abschied im Zorn kann mit der Zeit heilen, aber ein Abschied aus Desinteresse, der heilt fast nie!DerDer Leistungsfußball scheint immer komplexer zu werden in seinen Anforderungen an Spieler und Trainer.
Aber auch für Eltern wird es schwieriger. War der Filius früher in der Schule nicht gut, aber im Sport, war zumindest die Hoffnung noch nicht gestorben, er könnte Fußballer oder Tenniscrack werden.
Aber nix da. Heute braucht er selbst dafür gute Schulnoten, muß "mindmäßig" bestens aufgestellt sein und sämtliche Skills müßen im dunkelgrünen Bereich sein um weiterhin als förderungsrentabel zu gelten.
Als wär´s nicht schon genug, funkt auch noch die Natur mit einem epidemisch anmutenden Phänomen dazwischen, die Pupertät tut ihren Zauber.
Der Filius droht abzudriften im Kampf um einen komfortablen Platz in der Zukunft. Mit den Freunde, die ihn zur sportlichen Lebensweise anregten, darf er keine gemeinsame Sache mehr machen weil aussortiert. Bleiben die anderen Kumpels. Die Mutter macht sich sorgen, während sie vom Erst- zum Zweitjob hetzt. Zu düster?
Wie hat sich die Kommunikationskultur der Trainer im Leistungsbereich verändert? Konnte sie schritthalten im steigenden Niveau? -
@open minded
In früheren Jahrzehnten gab es eine Reihe von "Intuitiv-Spielern", denen man keine besonders große Intelligenz nachsagte. Mit ihrem Talent der trickreichen Schnelligkeit konnten sie sich für höchste Aufgaben empfehlen, da es lediglich darum ging, seinem Gegenspieler (der meist auch nicht schlauer war) im Ermüdungskampf zu bezwingen.
Heute nimmt die Kommunikation schon seltsame Züge bei Trainern, die sich auch im Leistungsfussball tummeln, an. Da erklärt ein Trainer seiner Übungsgruppe nach einem hochintensiven Einheit in praller Sonne, sie mögen sich bitte auf den Rasen setzen und "reagieren". Das Hinsetzen haben ja noch alle kapiert, aber das der Trainer die Begriffe "reagieren" und "regenerieren" nicht sortieren konnte, was zunächst schon etwas hinderlich.
Aufgrund der komplexer gewordenen Aufgaben durch die Einführung des ballorientierten Spiels tummeln sich überwiegend Gymnasiasten im oberen Jugendleistungsfussball. Weil jedoch erst im obersten Trainerlizenz-Bereich ein Schulabschluß als Voraussetzung notwendig ist, kann es hier schon mal passieren, dass der Trainer seine Spieler nicht versteht, weil die nur so mit Fremdworten um sich werfen.
Jedoch ist es nach wie vor wichtig für einen Trainer das Geschehen auf dem Rasen gut analysieren zu können. Dazu ist es wichtig, sich über den Erfahrungsschatz hinaus permanent weiterzubilden, um sich nicht "für dumm verkaufen zu lassen"!
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@TW
ein sehr cleverer C-Verbandligaspieler, beschwerte sich nach dem Spiel, dass ihm sein Trainer 2 mal die gleiche taktische Anweisung gegeben habe, die er als falsch gesehen hat, dem auch nicht nachgekommen ist und einen Anschiss daraufhinbekam.
Ich habe ihn in seiner Sichtweise bestätigt udn ihm empfohlen das mit seinem Trainer direkt zu besprechen.
Besorgte sich einen Bierdeckel, einen Stift und bat den Trainer um ein Gespräch.
nach 15 Minuten kam er zurück: "der Trainer gibt mir recht, er habe es nicht aus meiner Sicht gesehen, und auch nicht vermutet, dass ich die Situation so erkenne und auch entsprechend handele, findet es aber trotzdem nicht in Ordnung einfach seinen
Anweisungen zu wiedersetzen, wenn das alle täten, das nächste Mal soll ich in der Pause oder nach dem Spiel zu ihm kommen.
soll aber in der gleichen Spielssituation mich zukünftig so verhalten wie heute"Ich finde, dieser Trainer hat gut reagiert, war auch ein etwas Erfahrener und auch mit einem gewissen IQ, der erkannt hat dass
auch ein C-Spieler durchaus mündige Spieler sind, die ihre eigene Sichtweise haben und diese auch zum Ausdruck bringen.Hätte so jeder Trainer reagiert? Ich glaube nicht, auch in den Bereichen, die du angesprochen hast.
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Auch, wenn wir jetzt ein wenig vom eigentlichen Thema abdriften! Es gibt im Fussball immer mehrere Möglichkeiten, die sich lediglich in ihrer Qualität ein wenig unterscheiden. Deshalb ist es wichtig, dass die Kinder früh genug lernen, dass es nicht allein ankommt, mehrere Möglichkeiten zu erkennen, sondern sich rasch für Eine zu entscheiden. Ob es dann die Beste, Zwei- oder Drittbeste war, ist dabei zweitrangig! Denn was nützt es, wenn ich mich nicht entscheide, aber im Nachhinein die beste Möglichkeit erkannt habe! Im Fussball, insbesondere im Leistungsfussball passiert alles rasend schnell, weshalb der Abgleich mit ähnlichen Situationen aus dem Langzeitgedächnis und der Entscheidung für eine Variante im Bruchteil einer Sekunde gedanklich passieren (müssen)! Nur dann lohnt es sich die dafür erforderlichen Muskeln in Gang zu setzen, denn sonst ist der Gegner über alle Berge!
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@TW
rennst bei mir offene Türen ein.
wichtiger wie die Überlegung für was ich mich entscheiden soll, ist dass ich mich als Spieler entscheide und das schnellstmöglich versuche umzusetzten.
AH-Biertisch: Kollege ist am grübeln, hätte ich den in die linke oder doch besser in die rechte Ecke schiesenn sollen?
Antwort: hättest du überhaupt geschossen, dann hätten wir gewonnen, denn es war gar kein TW mehr im Tor., aber du musst ja solange überlegen bis 3 Verteidiger auf der Linie standen.nicht genau so, aber in diese Richtung gingen schon einige Gespräche am Biertisch.
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Hallo zusammen,
eigentlich hatte ich relativ zeitnah auf alle Beiträge eine Antwort verfasst, die aber länger als 1000 Zeichen lang wurde, weshalb die nicht abgeschickt wurde und danach habe ich mich auf andere Sachen konzentriert.
Hier der nächste Versuch:Andre
Dein Ansatz ist sehr gut, wir sind bei unseren Sichtungstrainings auch so vorgegangen, haben aber nicht ein Punktesystem angewandt. Beim Sichtungstraining unserer B-Jugend habe ich mitgeholfen und der B-Jugendtrainer hat es auch mit einem Punktesystem gemacht, aber der sportliche Leiter der B-Jugend wollte das bzw. hat selber ein System entwickelt.
Bei uns lief es etwas anders ab. Ich habe bereits vorher bei den einzelnen Teams mittrainiert und mein sportliche Leiter war am Seitenrand, so dass wir uns schon mal einen groben Überblick über Einsatz und Willen bekamen. Anschließend haben wir alle Spieler in 2 Gruppen unterteilt und 2 Sichtungstrainings absolviert.
Anschließend habe ich sehr, sehr lange mit meinem Co-Trainer, dem sportlichen Leiter und den Trainern der C2 diskutiert,wobei wir sogar das Gespräch vertagen mussten, weil wir anfingen uns im Kreis zu drehen. Irgendwann konnten wir uns auf 18 Mann einigen. Ich habe keinen Alleingang gemacht. Es gibt eine Grundrichtung vom Verein, an die wir uns alle halten müssen. Der sportliche Leiter gibt daraufhin Anweisungen, wie ich die Spieler am besten fördern kann und ich entwickel auf Basis dessen eine bestimmte Spielweise und Trainingsinhalte zusammen mit meinem Co-Trainer und gebe dies dem C2 Trainer mit, damit er so ähnlich spielen und trainieren kann.
Zum letzten Training haben wir die 18 Spieler eingeladen, die wir in der C1 gesehen haben. Da wollten wir aber noch testen, wie sie als Mannschaft funktionieren. Haben da eher kleine Gruppenspiele in Wettbewerben gemacht und ein längeres Abschlusspiel in allen möglichen Kombinationen.
Wenn wir mit dieser Mannschaft nicht zufrieden gewesen wären, hätten wir mit den Spielern, die auf unserer internen Reserveliste standen noch ein Sichtungstraining veranstaltet, das war aber nicht nötig.Der Junge gehörte nicht zu den 18 Spielern. Zu den Gründen selber möchte ich gar nicht viel schreiben. Ich habe gesehen, dass ihm die 1 Saison in der unteren Mannschaft geholfen hat, weil er dort zu den vermeintlich "Besseren" gehörte und sich deshalb nicht mehr hinter anderen verstecken konnte, aber es hat nicht gereicht, weil ich andere Spieler besser für die C1 gehalten habe und die anderen Entscheidungsträger stimmten mir zu.
Ich muss natürlich ggf. als Sündenbock herhalten, weil ich der Verantwortliche für die Mannschaft bin.Keller-Kicker
Bitte bestätige kurz, dass du das wirklich ernst meinst, was du hier schreibst. Dein Text scheint irgendwie so, als ob du mich und alle anderen einfach nur trollen und provozieren möchtest.Follkao
Das mit dem Zeitpunkt ist echt blöd gelaufen. Da bin ich schuld daran. Direkt nachdem unser Vorstand meine Spielerliste abgenickt hat und somit endgültig feststand, wer in der C1 spielen wird, habe ich unserem Webmaster die Liste übermittelt, damit er das auf unsere Homepage einpflegt. Da er über das Wochenende nicht da war, hat er sich anscheinend super beeilt und hat es kurz vor dem Heimturnier veröffentlicht. Dass der Eindruck noch frisch ist und einige Spieler niedergeschlagen auf dem Turnier sein werden, war von mir nicht gewollt, aber mitverursacht. Den Schuh ziehe ich mir an, ich habe aber daraus gelernt.@Leistungsklasse oder Breitensport
Wir sind auf gar keinen Fall ein reiner Leistungsverein. Bis zu einem bestimmten Alter wird kein Junge bei uns weggeschickt. Das steht auch in unserem Vereinskonzept anders formuliert so drin. Wir versuchen keine Bambinis oder F-Jugend Spieler zu einem Wechsel zu uns zu überzeugen. Bei uns sind alle Teams bis E-Jugend nach Jahrgang unterteilt, wobei diese wiederum auch schon in "Besser" oder "Schlechter bzw. "Weiter entwickelt" und "Noch nicht so weit entwickelt" unterteilt sind, weil wir einfach so viele Mannschaften haben. Der Vorstand hat das beschlossen, weil sie der Meinung ist, dass man Spieler besser fördern kann, wenn sie mit anderen zusammenspielen, die auf einem ähnlichen Entwicklungsstand sind. So versucht man natürlich auch die "Ausnahmespieler" zu halten, da die paar sehr großen Vereine natürlich öfters bei uns vorbeischauen.
Ab der D-Jugend ist ein Leistungsgedanke vorhanden, aber nur für die D1. Ein Kader wird zusammengestellt, wobei ich letztes Jahr die Vorgabe bekam, 3 Spieler des jüngeren Jahrgangs in die D1 zu holen, damit die ein Jahr später eine größere Rolle in ihrer Mannschaft spielen können. In der D2 bis D4 spielen Kinder, die ihrem Hobby nachgehen wollen und von denen bzw. ihrem Trainer kein bestimmtes Saisonziel gefordert wird, sondern alleine die Entwicklung der Spieler im Vordergrund steht.
Dass so in einer Mannschaft Spieler, die einfach nur ein bisschen Fußball spielen wollen und Spieler, die mehr wollen, aber für die es in der D1 nicht reicht, ist mir schon bewusst, aber wie will man das Problem lösen?
Die C-Jugend wird wie die D-Jugend geführt, aber in der B-Jugend ist der Leistungsgedanke bei uns noch größer. In der B2 dürfen nur noch Jungjahrgänge spielen und in der A-Jugend gibt es keine A2 mehr.Hier habe ich immer wieder das Argument gelesen, dass die Jungs aber mit ihren Freunden zusammenspielen wollen. Dafür sind die unteren Mannschaften gedacht, aber bisher kam kein Spieler von der D1 oder C1 zu mir und wollte in die untere Mannschaft.
Ich weiß, das ist ein sehr langer Text geworden, aber ich wollte euch ein wenig Einblick in unseren Verein geben, damit ihr versteht, warum ich so handle wie ich handle. Ich mach das nicht, weil ich gerne Kinder quäle oder besagte Mutter und Kind hasse. Es gibt bei uns im Verein auch kein Mitgliedszwang. Das Problem ist einfach nur, dass die Mutter und ich ihren Sohn unterschiedlich einschätzen.
Kurz ein Update:
C1 und C2 trainieren ja gleichzeitig und der Junge ist bisher auch beim Training gewesen. Die Mutter habe ich seitdem nicht mehr gesehen, was aber auch daran liegen könnte, dass ein Teil des Jugendvorstands + Platzwart + sportliche Leiter bisher bei jedem Training anwesend waren
Vom C2 Trainer habe ich gehört, dass die Mutter zum Vorstand gegangen ist und sich bereit erklärt hat, den Jungen nicht abzumelden, wenn ein neuer Trainer für die C1 geholt wird, der dann den Kader neu benennt. Als sie mit dem "Vorschlag" nicht durchkam, schlug sie folgenden Kompromiss vor: Der Junge bleibt, wenn ich meine Entscheidung ändere und ihn doch in die C1 nehme.
Da ich selber aber nicht beim Gespräch war und der C2 Trainer es auch nur von jemand anders gehört hat, weiß ich aber nicht, ob das wirklich so passiert ist. -
PS: Bevor du diese Reaktion völlig verkennst - meine eigenen Jungs gelten in ihren Teams als quasi die Besten, sind gesetzt u. spielen fast immer durch. Auch bei uns aber sitzen andere fast komplett draußen, dürfen dann für 5 Minuten mitspielen - das ist für mich ein Unrecht gegen sie, ebenso all die selbsternannten "Leistungsvereine", in denen Erwachsenen-Interessen dominieren u. bei Niederlagen komischerweise völlig anders als bei Profis stets einzelne, oft später "aussortierte" Kinder Schuld sein sollen, aber fast nie die 'verantwortlichen' Trainer - für mich eine im Leistungsabfordern völlig verkehrte Welt. Daher mein Beitrag: KiFu, der primär Erwachsenen-Wohl dient, ist nämlich kein echter, oder? Er befriedigt Erwachsene in ihren 'Neigungen', vermittelt Kindern keine Liebe bzw. nur mittelbar denen u. darin, wo sie als Spieler fremden Absichten dienen. Oder ist dies nicht euer KiFu-Verständnis, verstehe ich ihn völlig falsch? Dass jene Mutter mit ihrer Wutbürger-Selbstjustiz falsch liegt, zudem nur scheitern kann - schon klar.
Die Eltern liebe ich, die zufrieden und eigentlich immer gut am Rande stehen und zusehen, wie toll die eigenen Sprösslinge spielen, während andere Kinder traurig zusehen und gar nicht oder alibimäßig für 5 Minuten rein dürfen. Was in Eltern vorgehen muss, deren Kinder am Rande stehen sind und nicht mitspielen dürfen, sollte eigentlich jedem klar sein, der ein bisschen Mitgefühl hat.KK, wenn das für Dich wirklich ehrlich empfundenes Unrecht ist, rede verdammt noch mal mit dem Trainer. Und wenn sich - was ich nach einem vernünftigen Gespräch nicht einmal glaube - nichts ändert im Interesse der von Dir so bedauerten "Verliererkinder", dann gehe - nach vorheriger Androhung - mit Deinen Jungs halt weg von Mannschaft und Trainer. Und wenn Deine Jungs es ok finden, dass Kinder nicht spielen, und Du deshalb keine Konsequenzen ziehst oder auch ziehen kannst, dann lass es gut sein und höre auf mit dem "Gejammere" über die schlimmen Trainer.
Für mich wäre es als Papa eines guten (oder meinetwegen auch des besten) Kindes nicht akzeptabel, dass Kinder zu Spielen mitgenommen werden und dann nicht oder nur lächerlich kurz spielen. Man müsste das dann solange ansprechen, bis Bewegung reinkommt. Und als Papa des Mannschaftsstars hat man da gerade bei "Erfolgstrainern" wirklich gute Möglichkeiten. Du wärest - wenn Deine Aussage stimmt - in meinen Augen mit verantwortlich dafür, dass sich die Dinge nicht so schnell im Kinderfußball ändern, wie es sein könnte! Trainer sind vielleicht manchmal "Holzköpfe", aber oft genug wissen sie es nicht besser. Bei Dir wäre das anders. Du kannst und musst etwas ändern, weil Du es besser weißt.
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Vorab zur Einschätzung / zum Einordnen meines Beitrages: Mein Ältester kommt nun in die C. Ich weiß also aus eigenem Erleben wovon Du hier berichtest. Auch was die Einteilung ( oder eben nicht ) in eine leistungsstärkere Mannschaft geht. Er wechselt aus genau diesem Grund den Verein. Übrigens gegen meine Bedenken, die ich ihm auch so mitgeteilt habe. Das aber nur am Rande.
Coach11
Du hast eine klare Aufgabe vom Verein. Der kommst Du offensichtlich nach und natürlich ist man bei solchen Entscheidungen auch für einige der Buhmann. Eigenartig: Es gibt bei Euch ja eine C2. Es fällt also keiner runter oder wird raus geschmissen. Also dürfen alle weiter Fußball spielen. Es findet dabei eine Einteilung nach Leistungsstärke statt. Und wir reden hier über eine C. Staune doch sehr wenn ich dann lese das ja alles auf dem Rücken der Kinder ausgetragen wird.1. Sind es Jugendliche. Finde ich schonmal sehr wichtig, dass man diesen Begriff dann auch in den entsprechenden Themen genauso benutzt, sonst driftet es zu oft ab und man diskutiert plötzlich wieder über "Ausschluss von Kindern in der F und E" usw. Die sind in einem Alter, in dem sie schon sehr wohl eigene Entscheidungen treffen. Und die kann tatsächlich auch so ausfallen, dass sie fußballerisch einen anderen Weg einschlagen, als ein Kumpel. Soll vorkommen. Es bleiben aber seine Kumpels und er gewinnt sogar neue dazu.
2. Geht es hier um die Problematik einer Kaderbenennung. Fand ich sehr interessant, weil ich da gerade z.Zt. bei meinem Ältesten etwas ähnliches erlebe. Du hast ja schon erwähnt, dass die Veröffentlichung sehr ungünstig verlaufen ist. Fehler dürfen gemacht werden. Hauptsache man lernt draus.
3. Und das ist für mich ein entscheidender Punkt und den möchte ich unbedingt hier mit in die Diskussion einbringen:
Was bitte schön ist eigentlich mit den Interessen/der Intention der Jugendlichen, die auch tatsächlich höher spielen wollen und dabei Mannschaftskameraden haben möchten, die mindestens gleich stark sind ?? Haben die kein Recht drauf ? Müssen ihre Interessen hinter denen der anderen hintenan stehen ?coach
Ich will Dein Thread nicht kapern, aber ich finde es passt hier mit rein und ich erlebe es zur Zeit hautnah mit. Die wollen sich in ihrem Sport Herausforderungen stellen und dafür sollte man ihnen auch die Möglichkeit geben. Ich find es gut, dass ihr im Verein eine solche Möglichkeit bietet und damit offen umgeht. Ich hoffe dies macht ihr auch bei und mit den Jugendlichen so. Beglückwünschen kann man Dich zu dem Umstand, dass die Vereinsverantwortlichen Dir auch bei Widerstand zur Seite stehen. Das ist nicht immer so.Meine Aufgabe als Elternteil ist, dem eigenen Kind bei seiner Entscheidung sich dem zu Stellen zur Seite zu stehen. Und vorher auch mögliche negative Folgen ( nicht Berücksichtigung, nicht automatisch Stammspieler, höherer Zeitaufwand usw. ) aufzuzeigen. Wenn bei diesen Themen dann oft der Schluss gezogen wird, dass die Spieler Kinder/Jugendlichen einen seelischen Schäden davon tragen, sofort mit dem Fußball aufhören usw. kann ich das aus eigener Erfahrung nicht bestätigen !
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Haben wir bei coach ein Problem bei der Kaderzusammenstellung?
ich sehe das nicht so. so wie er es beschrieben hat, gehen sie doch sehr sorfältig damit um, alle beteiligten Trainer und auch der Vorstand steht hinter diesen Entscheidungen, für mich vorbildlich
der Verein zeigt ein klares Vorgehen, für mich vorbildlich.
das Problem ist doch eine Mutter, die von Hinz zu Kunz rennt, total unzufrieden ist, teilweise unmögliche und unverständliche Forderungen stellt. Als Vorstand hätte ich der dringenst nahegelgt endlich Ruhe zu geben oder den Verein zu wechseln.
In unserer Gegend, fernab von NZLs, würde man diesen Verein schon dem Leistungsverein im Jugendbereich zuordnen,
und zwar zu den besser geführten, die auch weniger ihre Leistungstärke durch ständige Zugänge aus anderen Vereinen,
sondern eher auf eigene Spieler konzentrieren.und Steini hat recht, diese Alterstufe sind keine Kinder im Fussballsinne mehr, sondern als Jugendliche einzuordnen.
und wenn bei einem solchen Verein mehrere Mannschaften in einer C-Jugend hat, dann zählt halt das Leistungsvermögen des Einzelnen bei der Zuordnung zu einer Mannschaft. und wer das nicht akzeptieren kann, der sollte gehen.
