Kaderbekanntmachung und die Folgen!

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  • Die Frau hat anscheinend irgendwelche nicht verarbeiteten Komplexe.
    Denk dir nichts - irgendwann wenn die Zeit vergangen ist, wirds wohl zu einer Geschichte über die du schmunzeln kannst :)
    Bleib dabei, denn anscheinend ist die Rückendeckung die du bekommst eh top.


    Also du und der Verein gehen vollkommen richtig mit der Situation um

    Sieger stehen da auf, wo Verlierer liegen bleiben

  • Trainerfrau
    es geht hier abe rum das gegensätzliche beispiel, das die mutter will das ihr kind bei den leistungsstärkeren spielen muss weil er ja bei den freudnen bleiben will.
    quatsch ist ihre aussage in bezug auf kreisklasse ist das einzige ziel, wer sein kind zu einem verein bringt der am ligasystem teilnimmt , der muss auch mit leistungsbeurteilungen klar kommen und dem streben nach bestmöglicherleistung innerhalb dieser klasse ansonsten bedarf es keinerlei ligasystem, dann reicht das treffen auf dem bolzplatz oder eine rfussball ag die nicht das ziel hat punkte zu sammeln!


    verstehen sie den unterschied?

  • Ich verstehe den Unterschied. In dem Fall ist ja alles korrekt gelaufen.


    Verstehen Sie, das man auch in einem Verein spielt, um zu trainieren, regelmässig fußballzuspielen, sich mit Freunden zu treffen, im Ligabetrieb (unterste Klasse) Spiele gegen Nachbarvereine zu spielen, Spaß zu haben? Verstehen Sie, das das ein Unterschied ist, zum nur Spielen auf dem Bolzplatz? Verstehen Sie, das man dann aber nicht unbedingt in die erste Mannschaft muss, obwohl man das vielleicht könnte? Und nicht unbedingt so weit kommen muss, wie irgendwie geht?


    Ist aber ein anderes Thema, als der Eingangsthread war. Sorry. Hat mit trotzdem interessiert, um welche Liga es geht.

  • Gringo


    Ich mags ja wirklich gern, wenn jemand seine Postings zu anderen Meinungen mit "Quatsch" eröffnet.


    Was ist denn daran falsch, wenn ein Verein als Ziel die Kreisklasse ausgibt? Oder gibt es da ein Verständigungsproblem? Bei uns ist das nämlich nicht die unterste Liga.
    Muss man als Verein, wenn man am Ligensystem teilnimmt, denn immer das höchstmögliche als Ziel ausgeben? Das hieße, jeder Dorfverein müsste die Bundesliga als Ziel haben.


    Mancher Verein verzichtet aus vernünftigen Gründen auf einen Aufstieg.


    Zu der Leistungseinteilung: Wenn es Mannschaften gibt, die in verschiedenen Spielklassen sind, dann sollte man auch nach Spielstärke einteilen. Wie aber willst du jemanden zwingen, der vielleicht von der Leistungsstärke in die erste Mannschaft gehört, aber nur in der zweiten spielen will?

    "Multiple exclamation marks,' he went on, shaking his head, 'are a sure sign of a diseased mind."
    Terry Pratchett

  • wer sich einem verein anschliesst der am ligasystem teilnimmt der muss damit klar kommen das es darum geht innerhalb der möglichkeiten das beste mögliche ergebniss zu erreichen ansonsten ist die teilnahme am verein mit ligasystem nonsens!


    ausserdem sollte man die ambitionen des vereins kennen, der ja immer nach spielern sucht die aus ihren möglichkeiten das beste machen.
    es gibt genug ag´s wo trainiert wird aber es eben nicht um den wettkampf geht, da sind alle kinder gut aufgebhoben die nur lernen wollen.


    man muss aber sicher nicht als verein darauf rücksicht nehmen das eine mannschaft so zusammengestellt wird damit ja alle freundschaften berücksichtigt werden! da haben wohl einige die teilnahme am ligasystem nicht verstanden!

  • Unterste Liga ist bei uns Normalgruppe, dann kommt Kreisklasse. Wir spielen fast immer Normalgruppe, mit dem "Ehrgeiz" es mal in die Kreisgklasse zu schaffen.

  • wer sich einem verein anschliesst der am ligasystem teilnimmt der muss damit klar kommen das es darum geht innerhalb der möglichkeiten das beste mögliche ergebniss zu erreichen ansonsten ist die teilnahme am verein mit ligasystem nonsens!


    ausserdem sollte man die ambitionen des vereins kennen, der ja immer nach spielern sucht die aus ihren möglichkeiten das beste machen.
    es gibt genug ag´s wo trainiert wird aber es eben nicht um den wettkampf geht, da sind alle kinder gut aufgebhoben die nur lernen wollen.


    man muss aber sicher nicht als verein darauf rücksicht nehmen das eine mannschaft so zusammengestellt wird damit ja alle freundschaften berücksichtigt werden! da haben wohl einige die teilnahme am ligasystem nicht verstanden!

    Du hast glaub ich auch nicht verstanden, worum es bei einem Breitensportverein auf dem Land auch geht. Ist ja auch egal. Musst ja nicht zu uns kommen und wir nicht zu dir.

  • Verstehen Sie, das man auch in einem Verein spielt, um zu trainieren, regelmässig fußballzuspielen, sich mit Freunden zu treffen, im Ligabetrieb (unterste Klasse) Spiele gegen Nachbarvereine zu spielen, Spaß zu haben? Verstehen Sie, das das ein Unterschied ist, zum nur Spielen auf dem Bolzplatz? Verstehen Sie, das man dann aber nicht unbedingt in die erste Mannschaft muss, obwohl man das vielleicht könnte? Und nicht unbedingt so weit kommen muss, wie irgendwie geht?

    es ist ein Irrtum vieler Trainer zu glauben, dass jeder nach höchster Klasse, nach allerbester Ausbildung strebt.


    viele wollen ganz einfach nur im Verein einem geregelten Vereinssport nachgehen.

  • worum es bei einem Breitensportverein auf dem Land auch geht


    Leistungsverein und Dorfverein sind teilweise unterschiedliche Welten.


    wird nur dann problematisch, wenn ein Trainer glaubt im Dorfverein wie im Leistungsverein vorzugehen und auch dies
    von den Beteiligten erwartet.

  • Ihr könnt ja gerne für euren teil aus eurem ligasystem ne spass runde machen, wird aber dann sicher nicht denen gerecht die wettkampf nah unterwegs sein wollen!
    finde diese ganze herangehensweise falsch.
    gründet spassrunden , die auch trainieren, dann müsst ihr nicht denen den spass nehmen die auch in der untersten klasse fairen wettkampf erleben wollen und die sache ernst nehmen!


    immer diese egoistische denken man müsse ja bitte berücksichtigt werden, obwohl man sich freiwillig einem system anschliesst das eine andere ausrichtung verfolgt.


    man sollte wenigstens einschätzen können woran man teilnimmt und nicht die dinge verändern wollen die den meisten so gefallen.


    build something new , do not fight whats allready there!

  • Und man sollte auch nicht vergessen, dass es Vereine gibt, wo die Ambitionen nicht an Ligen ausgerichtet sind. Manche Vereine gehen auch die ganze Jugend komplett nach Jahrgängen durch, ohne Leistungseinteilung.
    Warum auch nicht? Jeder Verein besteht aus seinen Mitgliedern und wenn die mehrheitlich den "Freunde-bleiben-zusammen" Fußball spielen wollen, wo ist das Problem?


    Bei uns im Verein gibt es auch den ein oder anderen Spieler, der lieber zweite spielt, obwohl er locker in die erste könnte. Na und? Ist sein gutes Recht.
    Wenn das Leistungsgefälle nicht zu weit auseinanderliegt, kann man auch auf Freundschaften Rücksicht nehmen.

    "Multiple exclamation marks,' he went on, shaking his head, 'are a sure sign of a diseased mind."
    Terry Pratchett

  • Diesen Gedanken äußere ich, da er dir offenbar noch in keiner Weise in den Sinn kam, du ihn per se von dir weisen wirst - was dann einen blinden Fleck lokalisieren würde ;) Natürlich hat sie nur ursprünglich Recht, nicht im Verhalten, mit dem sie - mangels kindgemäßem Rechtssystem bzw. Gerechtigkeitssinn im KiFu-System insgesamt - das Recht ihres Kindes gegen euch 'durchzuboxen' versuchte: scheitern müssend. Denn ihr seid in der D-Jugend krass für euch tätig: ergebnisfixiert vs erlebnisorientiert. Da Fußball Teamplay ist, sollten alle Jungs, die ihr da so gemäß eurem Willen u. Vorstellen aus-selektiert, zuerst 11 Freunde sein dürfen! Sie sollten mit entscheiden dürfen: sobald sie mündig werden, pubertieren! Dies lasst ihr nicht zu, da ihr zuallererst euch in euren Zielsetzungen befriedigen wollt: um per Leistungsdiktat sportlich was zu erreichen: Oder?


    Die Jungs selbst o. ihre Beiträge bezahlenden Eltern als Mitgliedervertreter scheint ihr dabei nie so mit einbezogen zu haben, dass alle zufrieden sind. Dies scheint euch aber egal zu sein, oder? Zumindest, was das besagte Kind betrifft. Klar, darin seid ihr im von oben verordneten Leistungsdrill nur FIFA-Epigonen, die 1.Verantwortung liegt nicht bei euch, sondern denen, die diese Gesinnung als maßgebend heranzüchten u. zugleich per Opposition "Erlebnis- statt Ergebnisfußball" verleugnen. Überlege dir mal, wieso zB der Zirkus um die DFB-Kader-Nominierung stattfindet: um Aufmerksamkeit per Spannungsaufbau zu sichern. Wochenlange aufgeregte Diskussionen, wer aus dem 30er bzw. 26er-Kader herausfliege - das macht den Leuten Spaß, die passiv belustigt zuschauen, ist für die Betroffenen (Spieler, in eurem Fall auch Eltern im Herzen für ihr Kind) aber enormer Stress! Schon mal bedacht? Wer aber gibt euch das Recht zu selektieren, wo stünde geschrieben, dass dies so sein müsse o. darf? Nirgends, das haben sich die ausgedacht, die jener Stress selbst nie betrifft: Trainer. Ihre Auswahl verleiht demonstrativ Macht, bevormundet die, über die verfügt u. bestimmt wird, macht so alle anderen abhängig, so dass sie sich klein u. eben ohnmächtig fühlen. Dies zerstört Teamgeist, ist also im Wesen das Gegenteil von echtem Teamwork: obgleich längst scheinbar völlig normal, da eben üblich praktiziert von denen, die allein das Sagen für sich beanspruchen, Widerworte meist nicht dulden etc. Wenn da Spieler wie C. vom HSV sich derweise wehren, dass sie mitspielen, auch nur individuell für sich entscheiden wollen, Gegendruck machen, sind sie schnell als Buhmann inszeniert - zu Unrecht! Echte Teams werden nämlich nurmehr gern beschworen, in Wahrheit wird knallhart selektiert: Freunde gibt's daher nicht mehr wirklich! Ihr verfahrt nach solch Maximen schon in der D-Jugend - und nun rastet eine Mutter aus, vermutlich, da ihr Kind dadurch vom Freundeskreis ausgegrenzt wird, Freunde verliert, sich sau-zu-schlecht fühlt. Ist das noch sozial, arbeitet ihr da noch echt gemeinnützig oder für euch, nach eurem Gusto?


    Diese Fragen kannst nur du für dich persönlich beantworten, ich will sie mal stellen: eine Chance, um in sich zu gehen statt nur auf andere zu zeigen, die ursprünglich für mich weitmehr Opfer als Täter waren. Doch daran scheint ihr noch nie einen Moment des Nachdenkens verschwendet zu haben, denn ihr seid ja auch keine Kinder mehr, selbst bzw. in eigenen Kindern nicht betroffen - oder? Also nicht gleich nur sauer reagieren u. symbolhaft los wettern, sondern mal intensiv, dh in sich selbst dringend, nach dem Sinn dieser Antwort fragen.


    Im Vereinswesen nämlich sollten Trainer als Betreuer zuerst den Kindern dienen - statt wie heute meist umgekehrt! Und andere per Daumen-hoch-oder-runter etc. bevormunden, das macht halt dem Ego seit jeher Spaß. Wieso drängeln sich Trainer so vor den Türen der Leistungsvereine, wogegen die Zweiten kaum wen finden? Mit Siegen, Titeln, Aufstiegen, da kann man sich profilieren, das macht Spaß: den Trainern, aber nur sozial Kindersport betreuen - offenbar wenig attraktiv, kaum echtes Motiv?! Wie schädlich für Jugendliche aber ein Stimulieren von Rivalität, Aggression u.ä. objektiv sind, hat die Neurowissenschaft längst bewiesen: nur welchen ihrer Trainer interessiert dies, wo man doch so einfach sich selbst der Nächste sein kann, darf.... ----- Danach würde mich eine Reaktion interessieren... Danke!



    PS: Bevor du diese Reaktion völlig verkennst - meine eigenen Jungs gelten in ihren Teams als quasi die Besten, sind gesetzt u. spielen fast immer durch. Auch bei uns aber sitzen andere fast komplett draußen, dürfen dann für 5 Minuten mitspielen - das ist für mich ein Unrecht gegen sie, ebenso all die selbsternannten "Leistungsvereine", in denen Erwachsenen-Interessen dominieren u. bei Niederlagen komischerweise völlig anders als bei Profis stets einzelne, oft später "aussortierte" Kinder Schuld sein sollen, aber fast nie die 'verantwortlichen' Trainer - für mich eine im Leistungsabfordern völlig verkehrte Welt. Daher mein Beitrag: KiFu, der primär Erwachsenen-Wohl dient, ist nämlich kein echter, oder? Er befriedigt Erwachsene in ihren 'Neigungen', vermittelt Kindern keine Liebe bzw. nur mittelbar denen u. darin, wo sie als Spieler fremden Absichten dienen. Oder ist dies nicht euer KiFu-Verständnis, verstehe ich ihn völlig falsch? Dass jene Mutter mit ihrer Wutbürger-Selbstjustiz falsch liegt, zudem nur scheitern kann - schon klar.

    Jeder Erwachsene kann nur so gut spielen, wie er als Kind trainiert wurde....

    2 Mal editiert, zuletzt von Keller-Kicker ()

  • Wie aber willst du jemanden zwingen, der vielleicht von der Leistungsstärke in die erste Mannschaft gehört, aber nur in der zweiten spielen will?

    Gar nicht. Selbstverständlich darf jeder so tief spielen, wie er möchte. In diesem Fall ist es aber umgekehrt. Da möchte jemand höher spielen. Wenn er unbedingt mit seinen Kumpels spielen will, müssten also seine Kumpels zu ihm runter kommen. Kommt aber selten vor.
    In aller Regel sind das aber keine Probleme der Kinder sondern Probleme der Eltern, wie auch Günther schon beschrieb. Ich habe in den letzten Jahren schon oft von Müttern gehört, dass ihr Sohn wohl mit dem Fußball aufhören wird, wenn er nicht (mehr) mit seinen Freunden zusammenspielt. Teilweise waren diese Mütter in Tränen aufgelöst. Seltsamerweise spielen diese Kinder alle noch Fußball.
    Mein Gegenargument heißt daher immer, dass diese Kinder eher aufhören, wenn sie weiterhin in jedem Spiel und Training überfordert sind. Diese Gespräche stehen mir in diesem Sommer auch wieder bevor. Eins habe ich schon hinter mir... Mit fliegender Cola habe ich´s aber noch nicht erlebt.


    In diesem Zusammenhang ist übrigens der Zeitpunkt der Bekanntgabe der Zusammenstellungen wichtig.
    Coach11: Wenn Ihr am Himmelfahtswochenende eine große Veranstaltung habt, hätte ich die Beklanntgabe erst nach Himmelfahrt gemacht.

  • @kk


    jaja du wieder mit deiner achso bösen unterdrücker welt, nur weil deine jungs nicht als die grossen talente gefördert wurden, deine abneigung richtet sich deutlich gegen die trainer die deine jungs nicht auch zu den besseren selektiert haben deshalb machst du immer wieder den selben aufriss.
    ihnen somit der grosse werdegang verwehrt blieb, allein deshalb meinst du die ganze selektions welt wäre falsch.
    mach es doch besser und gründe eine neue variante des fussballvereins und stelle nur trainer ein die deinem gusto entsprechen…. aber stattdessen meinst du deine meinung wäre die einzig richtige und verstehst das bisherige system komplett falsch und stellst es als unmenschlich da!


    naja wie immer bei den frustrierten die mit gewissen entscheidungen nicht klar kamen!


    due mutter hat in keinem fall recht und du auch nicht aber das wirst du nicht mehr verstehen da du zu sehr frustriert bist !

  • Wenn er unbedingt mit seinen Kumpels spielen will, müssten also seine Kumpels zu ihm runter kommen.

    ist doch eigendlich ganz einfach, kann sich doch jeder aussuchen. Hab das bei entsprechender Diskussion angeboten, und dann:


    und dann ist das Kumpel- Spielen- Argument häufig sehr schnell aus der Welt. Denn diese Kumpel, die vorher auch unbedingt mit ihrem Freund zusammenspielen wollten, gehen nicht mit., genau wie ihre Eltern, die sich genauso stark gemacht hatten.


    nicht immer, aber oft ist das Kumpelargument vorgeschoben, man will einfach bei den Besseren mitspielen.

  • der Zeitpunkt der Bekanntgabe der Zusammenstellungen wichtig


    Sicher richtig, wenn man solch Zirkus schon veranstaltet: bei uns waren alle Kinder mehrere Wochen hochgradig nervös vor der Bekanntgabe, wer per Auswahldiktat von oben Erste bzw. Zweite werde. Auch unser Sohn: obwohl er laut Trainer zu den Top3 zählt u. ich ihm dies x-mal versicherte: was aber, wenn doch... Denn es sind Kinder!!! Ich hab die Trainer echt verabscheut, da sie uns, den Kids über Wochen so viel Unruhe u. Stress verursachten mit ihrem selbstbezüglichen Blödsinn: denn jedem vernünftigen Beobachter war die Verteilung eh klar, nur 2, 3 Positionen waren wackelig, aber auch hier hätte es eine simple Lösung gegeben: alle in der Zweiten melden, nach Bedarf, Leistung, Freundeskreis etc. in der Ersten so aushelfen lassen, dass alle zufrieden gewesen wären. Aber durch den wochenlangen Stress dürfte man sich eben ultrawichtig fühlen - und darum ging's vor allem wie fast immer, wo die einen über die anderen bestimmen, verfügen, entscheiden wollen. Wozu also alles entkrampfen: sich zurücknehmen, verkleinern?Um Kindern mehr Wert zuzumessen, mehr innere Ruhe zu gönnen? Wer will denn sowas. Nur blöde Eltern, die nichts zu sagen haben sollen. Sind schließlich nur ihre Kinder, aber hier ist unser Revier: da bestimmt nur einer... ;(


    PS: Ich plädiere für Menschenwürde auch im dollen Vereinssport: alle sind gleichviel wert u. wichtig, grad hier! Und Gringo: ich hab nur Respekt vor jedem, du nicht (nur billigen Spott): auch u. grad vor dieser Mutter, die sich blamiert, da sie so mit ihrem Kind mitfühlt, es irgendwie unterstützen will, sich im guten Ruf dafür einsetzt, - nur in dieser abgezirkelten Kleine-Männer-Welt (denn echt große Charaktere findet man woanders) eben nicht weiß, wie... Lesen solltest du mal erlernen: ich schrieb extra gegen bekannte Insinuationen von Sozialneid präventiv, dass unsere Jungs in den Ersten gesetzt sind. Dass ein kleiner Bürger gegen ein rigide machtbewusstes Monopolsystem mit seinen Initiativen Null erreicht, erreichen kann, ist nun mal so: trotzdem kann man sich verbal wehren. Dies als bloßen statt begründeten Frust zu verunglimpfen - eine alte Strategie derer, die gern den Speichel derer oben lecken - ohne dass ich nun dich dazu zählen wollte: du identifizierst dich schlicht mit dem, worin du dich betätigst. Das ist auch gut so, sonst würde bald erstmal keiner mehr was tun wollen, es herrschte allg. Frust, oder überall Hauen u. Stechen - Machtstrukturen sichern den Bestand: ob der aber guter o. schlechter Natur sei, dies offen zu diskutieren, bedeutet (Meinungs-)Freiheit - sie magst du scheinbar so gar nicht bzw. nur für dich beanspruchen... ;)

    Jeder Erwachsene kann nur so gut spielen, wie er als Kind trainiert wurde....

    2 Mal editiert, zuletzt von Keller-Kicker ()

  • nicht immer, aber oft ist das Kumpelargument vorgeschoben, man will einfach bei den Besseren mitspielen.

    Hi,
    raffinierter wird es, wenn die Eltern sagen: Mein Sohn kann sich nicht mit der anderen Mannschaft identifizieren.
    Gruß,
    Uzunbacak

  • Coach11


    Wer sich als Trainer für den Leistungsfussball entscheidet, der lernt nicht nur mit den Freuden, sondern auch mit den Tücken des Alltags umzugehen. Natürlich ist diese offene Geste mit Gewaltandrohung nicht üblich.


    Denn überall dort, wo nicht alle mitmachen dürfen, bahnt sich ein emothionaleer Schmelztiegel unterschiedlicher Ansichten. Aber auch unterschiedliche Versuche, sein Kind irgendwie in den Kreis der auserwählten Elite zu lancieren. Manche probieren es mit "Speichelleckerei, Gewaltandrohung oder Korruption." Typische Beispiele unserer geistigen Elite sind die erkauften Titel, wenn nur Geld und Einfluß, aber nicht genügend Verstand vorhanden ist.


    Will auch das nicht gelingen, probiert man`s mit Mobbing! Läßt den Trainer auch das kalt, dann vergreift man sich an dessen Kinder, die fortan zum Mobbing abschußfrei gegeben werden. Das ist zwar nicht die feine englische Art, jedoch sonnt man sich im Gefühl des Sieges, wenn dieser Trainer schließlich aufgibt, weil ihm seine Familie wichtiger ist. So manch ein Bundesliga-Trainer hat um Vertragsauflösung gebeten, weil der persönliche und familiäre Druck zu groß wurde.


    Das Frustschütten über die Nichtberücksichtigung ist dabei noch eine der harmloseren Varianten. Mobbing der Trainerkinder (die nicht mal Fussballspielen) ist eine weitere Variante erzürnter Eltern, dessen Kinder überall die Erste Geige spielen sollen.


    Und klappt es nicht beim ersten mal, diesen Trainer in die Wüste zu schicken, dann probiert mans mit weiteren Psycho-Tricks. Wichtig dabei ist immer, dass man irgendetwas und sei es im Privatleben findet, was diesen Trainer zunächst unsympathisch und schließlich auch inkompetent erscheinen läßt.


    Je höher es hinaus geht, je mehr Neider versammeln sich zum Koalitionen zu schmieden. Manchmal ist der Trainerstuhl schon angesägt, noch bevor man sich das erste mal darauf setzen kann.


    Mit dem Fußball im Breitensportbereich hat soetwas kaum noch etwas zu tun und das ist auch gut so!


    Wie kann man diese Situationen verbessern? Denn ich glaube, diese Aktion hat weder der Mutter noch dir Spaß gemacht!


    Leider ist es üblich, nur die selektierten Talente darüber zu informieren, dass und warum sie fürs Team ausgewählt wurden. Doch ist es genauso wichtig die Kinder und ihre Eltern zu informieren, was zur Nichtberücksichtiung führte. Dabei sollte klar formuliert werden, dass es sich herbei lediglich um eine aktuelle Leistungseinschätzung handelt, für die eine Förderung auf deutlich höherem Niveau definitiv zu früh käme.
    Ein paar konkrete Hinweise, an welchen Defiziten weiter trainiert werden sollten, können als Orientierungshilfe dienen. Ebenso klar sollte transportiert werden, dass es immer eine zweite Chance gibt! Denn so, wie man sich verabschiedet, so trifft man sich wieder. Ein Abschied im Zorn kann mit der Zeit heilen, aber ein Abschied aus Desinteresse, der heilt fast nie!


    Man darf bei all den sportlichen Zielen niemals vergessen, dass man es mit Menschen zu tun hat, die man nicht auf ihre fussballerischen Fähigkeiten reduzieren darf. Jegliche Vergleich mit anderen Personen sollten unterbleiben, weil sie nicht zielführend sind. Jeder sollte das Recht auf seine Entwicklung besitzen. Ob dies jeweils ausreichend, um in einer Auswahl-Vereinsmannschaft zu spielen, das steht auf einem ganz anderen Blatt.

  • Wie guenter schon schrieb, gibt es Unterschiede zwischen reinen Breitensport-und Leistungsvereinen. Und selbst noch grosse Unterschiede innerhalb dieser Bereiche. Es muss jeder Verein, sprich seine mitglieder selbst entscheiden, welche Ambitionen sie haben. Es haben also meiner Meinung nach die Vereine Recht, die, auch in einem Ligasystem, vor allem Wert auf Spaß und Freundschaften legen und auch die, die ab bestimmten Altersklassen ambitionierter arbeiten wollen und z.B. ihre Mannschaften nach Leistungsstand einteilen.
    Wer in einen Verein eintritt, erkennt diese Dinge an, auch stellvertretend für sein Kind, oder muss versuchen, Dinge zu verändern, indem er für seine Ideen Mehrheiten findet.
    In Leistungsmannschaften ist es nun einmal so, dass dort die ( vermeintlich) leistungsstärkeren zusammenspielen. Möchte da jemand, der dort nicht hingehört mit seinen Freunden spielen, ist es höchstens dann möglich, wenn diese freunde dann mit ihm in der tieferen Mannschaft spielen. Und selbst das wird nicht immer machbar sein, mal ganz abgesehen von der Tatsache, dass nicht alle dann tiefer spielen wollten, nur weil dort ein Kumpel ist.
    Von manchem wird hier auch die "Freundschaft" so hoch angebunden, dass man fast glauben mag, das ganze Leben der Kinder würde sich nur auf dem Fußballplatz abspielen.
    Meine Kinder haben auch jeweils schon in verschiedenen Vereinen gespielt oder die Schule gewechselt. Trotzdem haben sie noch Kumpels aus dieser Zeit behalten, auch wenn man sich nicht oder nur noch selten auf dem Platz sieht.


    Zerstören alle Lehrer die Kinderseelen, weil sie die Kinder entsprechend ihrer Leistung benoten und diese dann irgendwann verschiedene Schulen besuchen dürfen/müssen ?

  • @TW


    einem Denkfehler unterliegst du.


    Es gibt leider Personen, auch bei Eltern, denen kommst du leider nicht mit noch so guten, noch so nachvollziehbaren, noch so verständnisvollen und empathischen Erklärungen bei. da prallst du einfach ab. Gibst nicht in der Menge, aber hin und wieder trifft man sie an.


    Bist doch bestimmt auch schon auf solche Typen gestossen.