über Trainingsinhalte, Gestaltung, Planung gibt es unzählich Möglichkeiten sich zu informieren.
die heutige Trainergeneration ist da auch wesentlich besser informiert und in der Trainingsgestaltung weiter als zu früheren Zeiten.
eine sehr postive Entwicklung, auch wenn noch vieles zu verbessern ist.
Seit Jahren und immer noch gibt es dagegen einen nicht unbedeutenden negativen Trend: der Umgang, besser gesagt das
Verhältnis Trainer, Kinder und Eltern untereindander.
Hier hapert es für mich eindeutig an der Aus- und Weiterbildung. verstärkt und ganz natürlich haben da gerade jüngere Trainer ihre Probleme.
hier zu lesen: Rotation schwierig, da Spieler nur auf ihrer Lieblingsposition spielen wollen, Eltern, die Einfluss nehmen wollen auf Aufstellung, Positionen und Spielweise ihrer Kinder. wär im Forum blättert findet viele weitere Beispiele.
Nun haben wir auf der einen Seite den Trainer, der autoritär reagiert, und nach der Ich bin Trainer, ich entscheide - Methode vorgeht,
auf der anderen Seite den Trainer, der auf alle Bedürfnisse von Eltern und Spielern eingeht.
Beides führt zwangsläufig zu Problemen, wird ja hier auch immer geschildert.
Beide Seiten kenne ich auch aus meinen Anfahngsjahren.
Irgendwann, und ich habe das ja schon öfters geschrieben, hatte ich diese Probleme nicht mehr, weder mit Eltern noch mit den Kids.
Einzelfälle ja, die waren dann aber auch schnell aus der Welt.
Ich habe einen Erziehungsstil gegenüber Kinder umgesetzt auf meine Traineraktivität, und bin damit verdammt gut gefahren.
da ich es auch immer so gesehen habe, dass ich meine Elternschaft in Richtung Fussball erziehen muss, hab ich ihn auch dort
angewendet.
Ich spreche vom autoritativen Erziehungsstil
ganz grob gesagt geht es darum, den Willen und Interesse der Kinder und Eltern zu berücksichtigen, ihnen viel Empathie
rüberbringen,bei Kindern kann man auch sagen liebevoll sein, jedoch der Wunsch und die Vorstellungen des Trainers durch
Argumente durchgesetzt werden, wozu natürlich dann Kontrolle und Konsequenzen eine grosse Rolle spielen.
Mit dieser Methode habe ich die Kids und auch die Eltern hinter mich gebracht, wodurch ich in Ruhe trainerisch arbeiten konnte.
Ich kann jedem nur dringendst empfehlen, sich hierüber mal etwas mehr kundig zu machen. Gerade im Kinderfussball sehe ich das genauso bedeutend, wie die richtige Trainingsgestaltung.
etwas googlen unter autoritativer Erziehungsstil ergibt durchaus ein ausreichendes Grundwissen und erspart die Fachlektüre.
dies ist kein Rat aufgrund theoretischer Basis , sondern praktischer Erfahrung aus der Vergangenheit.
