Zu alten Spieler eingesetzt

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  • zitat wallinheimo:

    Zitat

    Unsere Eltern sind natürlich mega sauer und auch der Vorstand wurde informiert.

    Meine Frage:
    Kann dem Trainer der F-Jugend was passieren. Wir wollen das so nicht auf uns sitzenlassen da ja FP




    Zitatende









    Hier geht es den Eltern und dem Trainer wohl kaum um das Wohl des zu alten Spielers der gegnerischen Mannschaft, sondern eher um Befriedigung eigener Ansprüche, da wahrscheinlich ein WICHTIGES Spiel verloren wurde.
    Werden denn die 7-8 jährigen vor Freude tanzen bzw. sich überhaupt noch erinnern, wenn sie nach mehreren Wochen erfahren, dass sie das ach so wichtige Spiel doch gewonnen haben ?
    Für mich im Nachhinein einfach Aufriss um NICHTS. Hätten man vor dem Spiel ordentlich die Pässe kontrolliert, bräuchte man wohl jetzt nicht drüber diskutieren....
    Übrigens wüsste ich nicht, dass es meinen Kindern geschadet hat, wenn diese mal Samstag und Sonntag in zwei verschiedenen Mannschaften (natürlich regulär) gespielt haben. Solange dafür nicht andere Kinder zu Haus bleiben müssen, ist es doch ok.

  • Karl,


    ich finde dein Statement 21 richtig klasse!


    Genauso ist es doch....


    -Fair-Play-Liga
    -gegnerischer Trainer und dessen Eltern gewinndenkend...haben FPL nicht begriffen


    aber


    -ebenso der Beschwerdeführer (bei allem Respekt und Verständnis dir gegenüber) und dessen Eltern (siehe Post 1)...Auch Eure Reaktionen stammen im Prinzip aus dem Gewinndenken...eigenem erwachsenen Gewinndenken.


    Wie siehts aus bei Euren Kindern, interessiert es die noch....wie siehts aus bei den gegnerischen Kindern, haben die wohl registriert, dass hier gemogelt wurde....gute Vorbilder die/der Verantwortliche. Dazu der Gedanke...das es selbst so an den Straßenfußball angelehnt war...da spielen auch mehrere Altersgruppen miteinander. Das würde ich noch als Training ansehen, um der "Sauerei" noch was gutes abzuverlangen.


    Ich würde hier einen Brief an den gegnerischen Verein schreiben und darauf hinweisen, dass dieses Verhalten nichts mit FPL zu tun hat...herausstellen was das bedeutet und herausstellen, das Gewinndenken Erwachsener nichts zu suchen hat...was die FPL überhaupt hervor rief. Das würde ich als offenen Brief auch auf die eigene Homepage und in die Vereinszeitung so bringen und aus den von Karl benannten Gründen sonst nichts mehr vornehmen. Und selbst das...käme mit in den Brief...damit stündet ihr super gut dar...es würde einen Zweck erfüllen...nämlich über dieses Negativbeispiel genau das aufdecken, worum es geht. Das stellt euch in ein gutes Licht und ich würde sogar noch Genugtung empfinden.

  • Guten Tag,


    ich habe nie profi Fußball gespielt und bin ein waschechter Street-Zocker.


    Als Kind bin ich auf die Straße gegangen, um Fußball zu spielen und natürlich wollte ich auch dabei gewinnen. Ich glaube nicht, dass es viele Kinder gibt, die nicht gewinnen wollen.
    Im Gegensatz zum Vorurteil, dass die Kinder nach paar Wochen nicht mehr wissen, ob sie gewonnen oder verloren haben, würde ich kontern, da die Kinder ganz genau wissen, gegen wen sie ungefähr wann gewonnen oder verloren haben. Gestern hat mein Sohn ein Pokal Spiel gehabt und mir gesagt nachinein, dass er den einen - (Name Wurscht) - noch kennt bzw. sich an ihn erinnern kann. Ich kann mich aber definitiv erinnern, dass wir gegen sie mindestens vor 3 Jahren gespielt haben. Er wusste auch, dass wir gewonnen haben. So etwas vergessen die Kinder natürlich nicht, ich weiß nicht, warum man hier immer schreibt, dass die Kinder so etwas -sowieso- vergessen. Das Gegenteil habe ich öfters erlebt.
    ?(


    Ich verstehe den Thread-Starter sehr gut, da ich eine ähnliche Situation -bewusst- erlebt habe. Unabhängig davon, ob der Gegner mit dem älteren Buben einen anderen Buben in seiner Mannschaft damit benachteiligt, ist es definitiv nicht fair, da die Gegner-Kinder, die gegen - 1 Jahr älteren - Buben verlieren, da er 1 Jahr älterer Bub körperlich und technisch wesentlich weiter ist, und dann die anderen Kinder frustriert sind. Ich weiß nicht, was da fair oder egal sein soll.


    Als Street-Zocker hatte ich damals keine feste Mannschaft, deswegen war es wurscht, ob ich heute oder morgen gewinne/verliere, da ich übermorgen sowieso verliere/gewinne. Seitdem wir aber die Kinder uniformiert haben und daraus sehr feste Mannschaften gebildet haben, ist es für die Kinder auch ernster geworden. Es ist unsere Schuld, dass alles so ernst geworden ist.
    Eine Rückkehr zu den "guten alten Zeiten" ist nicht mehr möglich, da wir alles systemasiert haben. Fertig.
    Natürlich fehlen dazu auch die Bolzplätze...


    Ich habe mich 5 Jahre lang auf den Sportplatz bei uns gestellt und die Kinder ohne feste Mannschaft gegeneinander spielen lassen. Da waren 5 Jahre ältere auch dabei, aber nie einser Mannschaft aus 8 Jährigen gegen eine Mannschaft aus 13 Jährigen, sondern gemischte Mannschaften aus jeder Altersgruppe. Dann ist es auch fairer gewesen. Wier haben auch einen Riesenspaß gehabt.


    Apropos fairer: Als ich ein Kind ar, haben wir auch darauf geachtet, instinktiv, dass die Mannschaften ausgewogen waren. Jeder wusste, was der andere konnte, deswegen war es immer möglich -wie oben erwähnt- dass der eine paar mal gewonnen oder paar mal verloren hat.


    Ich denke nicht, dass man diese "Gewinngedanken" aus dem Bewusstsein der Kinder/Menschen wegradieren kann. Fairness spielt dann eine etwas größere Rolle unter diesem Umstand.


    Entscheidender für mich ist, wie sich die Trainer/Betreuer verhalten bei Niederlagen und Siegen. Mir geht es darum.


    Gruß,
    Uzunbacak

  • @uzunbazak:


    Meine Erfahrungen sind etwas anders. Natürlich wollen die Kinder gewinnen. Aber gerade in der F reicht manchmal sogar ein anschließendes "erfolgreiches" Strafstoßschießen, um die Kinder eine Niederlage vergessen zu lassen. Was haben kleine Kinder von einem Sieg am grünen Tisch ? Ein Glücksgefühl, wie nach einem "richtigen "Sieg ? Muss ich für die meinigen ganz klar verneinen.
    Natürlich ist der Einsatz des älteren Spielers nicht fair gewesen. Aber hier müsste sich auch der Treadersteller vor Eltern und Kinder stellen und zugeben, dass er die Pässe nicht kontrolliert hat und somit verantwortlich ist..
    Ich gehe hier mit Andre mit und denke, dass zum Beispiel der offene Brief viel mehr bringt. Dabei ruhig auch erwähnen, dass man selbst nicht richtig gehandelt hat, indem man die Passkontrolle nicht oder nicht richtig durchgeführt hat...

  • Ich gehe hier mit Andre mit und denke, dass zum Beispiel der offene Brief viel mehr bringt. Dabei ruhig auch erwähnen, dass man selbst nicht richtig gehandelt hat, indem man die Passkontrolle nicht oder nicht richtig durchgeführt hat...

    servus,
    natürlich kann man die Pässe angucken, klar.
    Bei vielen Turnieren bei uns hier verlangen die Vereine keine Pässe, was natürlich auch ok ist. FPL-konform?
    Was aber auch ok ist, dass der Thread-Starter die gleiche Fairness von seinem Gegner erwartet und deswegen die Pässe nicht angeguckt hat. FPL-konform?


    Und natürlich kann man die Kinder wieder "glücklicher machen" / "trösten", in dem der Trainer/Verein denen mal ein Eis spendiert. Der Grund bleibt weiterhin ersichtlich: Die Kinder sind traurig, da sie verloren haben.
    Sie sollen einfach mit dieser Enttäuschung aber auch leben können. Das aber unbedingt ohne den zusätzlichen Druck des Trainers. Darum geht es, meiner Meinung nach.


    Gruß,
    Uzunbacak

  • Pässe anschauen.
    Schöne Fotos, die man sich nicht bis zum Platz merkt und mit den wirklich spielenden abgleicht.
    Fakt ist, es werden auch Spieler unter falschen Namen eingesetzt. Was dann? Jedes Kind nach Geburtsdatum fragen?
    Wer betrügen will, tut es.
    Ich erwarte Fair Play und liefere das von meiner Seite.
    Ich werde mich nicht fertig machen und nach Ungereimtheiten suchen.

  • Uzunbacak


    da gehe ich in deiner Grundaussage ...letzter Satz...mit. Ich sehe hier die Ahndung als wichtig an, ...es wäre in diesem Fall halt der unübliche Weg. Das Spiel anulieren erscheint mir aus -siehe Statement Karl- bei dieser Altersgruppe das falsche Signal zu sein...denn bei offizieller Beschwerde würde das wohl das Ergebnis sein. Hier würde jeder Aussenstehende als Nichtwisser den Grund darin sehen, dass es um die drei Punkte ginge...die auf Grund des Fehlens einer Tabelle im Hintergrund auch noch verschwinden würden. Das wäre aus meiner Sicht mehr oder minder sinnfrei...was Karl schön beschrieb.


    Vielmehr könnte man es -ergänzend zu Karls Worten- nutzen, um bei den Beteiligten (andere Trainer und Zuschauer) das zumindest zu benennen, warum man genau das nicht machte, es aber anprangerte, weil es genau aus den Gründen verwerflich war, aus denen man es ebend nun nicht anprangert.


    Etwas schwierig der Satz...aber im Sinn sagt er das aus, was ich meine. Gruß

  • Hi Andre,
    es ist so, wie ich die Sache sehe.
    Ich habe mich nicht intensiv aber auch nicht oberflächlich mit FPL beschäftigt.
    Ich kann jede Idee unterstützen, die den "unfairen" Druck von den Kindern wegnimmt. Sei es Trainer/Eltern, sei es Tabelle, sei es Schulstress.
    Ich habe dieses Thema anders angepackt als die FPL Fans. Ich möchte die Trainer erreichen, die für mich an der ersten Stelle stehen, als Druckmacher. Dafür organisiere ich seit 4-5 Jahren Fachtagungen.
    Um das Sportliche geht es bei mir nicht, sondern um das Zwischenmenschliche.
    Solange wir diese "unfairen" Trainer noch nicht erreicht haben, ändert sich alles "sehr sehr langsam" bis "gar nicht", da diese Trainer unserer jetzigen Kinder das Vorbild darstellen.


    Nichtsdestotrotz bleibe ich am Ball. :]


    Gruß,
    Uzunbacak

  • weder bei einer G noch bei einer F habe ich in insgesamt 6 Jahren einen Spielberichtsbogen noch einen Pass kontrolliert.


    hab mich auch geärgert, aber akzeptiert, wenn ein Gegner einen starken älteren Spiele einsetzte, der denen das Spiel gewann, aber schliesslich hat er sich
    doch selbst beschissen.


    ich finde das Gewinnen auch in einer F als nicht unbedeutend an, weil das für die Kinder sehr wohl von Bedeutung ist.


    das Problem dabei sehe ich jedoch, dass es Trainer gibt, die einen Sieg oder Niederlage als eine persönliche Sache ansehen, und alles einem Sieg unterordnen, sogar bei einer
    Niederlage beleidigt sind und den Kindern entsprechende Vorwürfe macht.


    Genauso verhalten sich viele Eltern.


    Und bei dem geschilderten Fall verhalten sich Trainer und Eltern genauso, auch wenn sie den Fair Play Gedanken vorschieben.


    Dass man sich während einem Spiel aufregt und opponiert ist nachvollziehbar.


    Kinder haken eine Niederlage relativ schnell ab. dies sollte doch auch wohl dann den Erwachsenen gelingen.


    aber noch Tage und Wochen danach? für mich steht dahinter ein absolutes Gewinndenken der Beteiligten. Das Ding ist doch gelaufen. Abhaken.


    Beim nächsten Spiel würde ich vor Spielbeginn darauf achten, und eine entsprechende Ansage an den Trainer machen. damit hätte es sich.


    der Fair Play Gedanke wird auch oft missbraucht und vorgeschoben.



    A


  • Hi, ....ich akzeptiere deine Meinung, ehrlich...ich akzeptiere sie und was ich nun schreibe ist absolut nicht, um dich umzustimmen, möchte einfach nur sagen...
    ...dass ich den Glauben den du daran hast (noch hast), durch Überzeugungsarbeit zu wirken, nicht mehr in diesem Umpfang habe. Mir reicht das bei weitem nicht aus auf dem Weg zu verändern. Die Dickschädeligkeit, die Arroganz, teilweise der Narzissmus gerade in der Trainerschaft usw....bedarf einer härteren Gangart und spezieller Maßnahmen....das sehe ich so. Alles andere ich für mich Blümchenpflücken und reicht nicht. Der Gegner ist bewaffnet, ...ich werde halt nicht damit gewinnen, Wattbäuschen zu werfen. Damit meine ich nicht Dich, sondern ich möchte die "Frontsituation" die ich so wahrnehme damit berschreiben und auf den Punkt bringen. Das ist das einzige, das ich vielen von Euch "Proleuten" vorwerfe....IHR habt meiner Ansicht nach die Situation nicht realistisch erfaßt und andersherum...das weiss ich selbstverständlich....wirft man mir vor, das übertrieben darzustellen, logisch.


    Sicher ist, dass du einige Leute damit beeinflussen kannst.Sie wären Multiplikatoren...so wie es jeder sein könnte, der hier auch nur passiv mitliest. So gesehen verfolgen wir beide als Beispiele das gleiche Ziel. Ich glaube jedoch heute, dass es dabei nicht bleiben kann. Ich glaube das, weil ich weiss, dass selbst die positiv beeinflußten da draussen massivst auf ihre ...deine....meine....Gegner treffen. Sie stehen mit ihrer frischen neuen Meinung den Vereinsmeiern, den ewig Gewinngeilen gegenüber. Meistens setzen sie sich nämlich nicht durch und nach vielen "Frontverläufen" gehen sie entnervt dem Fußball verloren. SIE stehen oftmals/meistens allein im Wind und wer von den Mulitplikatoren nicht ein besonders diplomatischen oder tiefen Atem hat...unerfahren im Kampf ist...der steht oftmals ganz allein da, ...wenns gut läuft hat er eine kleine Minderheit hinter sich stehen. Einige andere Mulitplikatoren erfassen das was auf sie zu kommen würde, wenn sie den Mund im Verein aufmachen würden und machen "das Ding" nur in ihrem Team. Das ist ja auch schon ein Erfolg...klaro. Die letzte Gruppe derer die du Ausbildest ist die, die dich nett anlächeln und ein positives Feedback in der Abschlußrunde abgeben. Das sind die, die eine super Führerscheinprüfung hinlegten, sich in ihren fetten BMW setzen und dann auf der Autobahn zum Oberarschloch motieren...um dann an der nächsten Raststätte den zuvor genötigten einen nettes "Guten Tag" mit freundlichstem Grinsestrahlen in ihrer Hackfresse entgegen zu bringen. DAS dürfte die größte Gruppe sein. Genau dieses Phänomen habe ich beim Breitesportscheinlehrgang genau so erlebt oder wie erklärt sich, dass so gut wie alle meines Vereins es nicht hinbekommen, am Rand des Spielfeldes eines Teams im unteren Jugendbereich nicht oder möglichst wenig zu dirigieren?
    Dazu kommt noch, dass zu deinen Vorträgen mit großer Wahrscheinlichkeit auch nicht die "anderen" kommen....davon kommen viele schon überhaupt nicht zu dir, weil es sie nicht interessiert sich fortzubilden....könnte ja was durcheinander kommen im Spatzenhirn;-))). Diese Gruppe ist nicht zu vergessen.


    Fazit: Der Teil der Leute die du erreichst und die wirklich Multiplikatoren sind....könnte größer sein. Meiner Einschätzung nach ein guter Ansatz und wichtig, aber ...diese Gruppe gehört gestärkt. und deshalb sollte



    -mit indirekter oder direkter Möglichkeit auf Kontrolle (Staffelleiter...anderer Trainer die pro Kifu sind, wachsame Eltern mit Beschwerdemöglichkeit, verantwortliche Vereinsleute die pro sind) ein smartes Drucksystem bestehen...so wie es überall im Fußballsystem vorherrscht (oder wofür zahlen die Vereine die vielen Strafegelder)


    -ordentliche Aufwandsentschädigungen an Trainer zahlen, um die Trainerschaft so an eine in einem Konzept festgeschriebene Philosophie zu binden, die z.B. mehrere Fortbildungen im Jahr vorschreibt und dessen Missachtung oder Boykottierung zur Zahlungseinstellung bis Entlassung führt.


    -einführung der FPL...die mit ihrem kleinen Regelwerk ein weiterer Grundstein auf dem Weg zu gutem Ausbildungsfußball und Frieden sein kann...wobei hier der festgestellte Verstoß eine Ahndung zur Folge haben muß. Das hebt die Akzeptanz in Verbindung mit informellen Fortbildungsmaßnahmen


    Diese Maßnahmen sind als Paket zu verstehen. Das Paket erreicht sie alle. Das was und wie du es machst...ist ein Teil davon. Es schützt besonders deine Multiplikatoren und es zieht jeden mit, ob er will oder nicht. Macht man es nicht so...bin ich der festen Überzeugung...gehts unnötig schleppend voran. Das ist so, weil die unbelehrbaren, teilweise narzisstischen Vereinsleute (da reicht manchmal eine einzige Person!)....immer wieder Eisenstangen ins Getriebe halten. Denen könnte man so ganz schnell zuvorkommen.


    Ich hatte in meinem Job als junger Mann auch die Meinung, dass man mit vielen Leuten viel reden muß. Heute...28 Jahre danach weiss ich, dass es ganz wenige sind, die hier ehrlich sind und das auch so meinen...ebend gleich nach einem z.B. Geschwindigkeitsverstoß tatsächlich aus Überzeugung ordentlich fahren.


    Der größere Teil der Leute ....erzählt...lächelnd...."ja, ja...sie haben recht"...und fährt nach einer mündlichen Ermahnung ziemlich schnell wieder so, wie vorher. Ein kleines Verwarngeld hält schon mal einen Tag länger...fette Bußgelder mit Punkten und Fahrverbot....das tut richtig weh...und das hält dann schonmal noch länger. Genau dieses Phänomen ist für mich auf alles andere anwendbar. Was nichts kostet...wird auch so behandelt...das was teuer war.....wird ordentlicher behandelt und gepflegt. ;)

    Einmal editiert, zuletzt von Andre ()

  • Hi Andre,
    ich kann alles nachvollziehen, was du schreibst.
    Mit Verboten, Strafen wirken die Ideen eine kurze Zeit, wie du auch zugibst. Je höher die Strafe, desto länger die Wirkung, des stimmt auch.
    Ich denke mal, dass man beides unternehmen kann, was Du tust, und was ich tue.
    Gruß,
    Uzunbacak

  • Also ich kann von meiner Warte aus sagen, dass ich einen Trainer der nachweislich gegen unsere Mannschaft einen zu alten Spieler eingesetzt hat, beim Staffelleiter melden würde. Dabei geht es mir überhaupt nicht um nachträglich zugesprochene Punkte und meine Spieler würden dies auch nicht mitbekommen. Trotzdem kann ich es nicht ab wenn hier Regeln aus einem Gewinndenken heraus gebrochen werden. Dafür gibt es halt auch ein Regelwerk!


    Etwas anderes ist es natürlich wenn der gegnerische Trainer vor Spielbeginn mitteilt warum er einen nicht spielberechtigten Spieler mitspielen lassen möchte. In diesem Fall habe ich es bislang immer akzeptiert.


    Bzgl. einer Passkontrolle vor dem Spiel wurde mir mal von offizieller Seite mitgeteilt, dass Schiedsrichter normalerweise nicht dazu befugt sind (Trainer schon gar nicht) eine Passkontrolle vor dem Spiel durchzuführen. Dies könne grundsätzlich nur der Staffelleiter machen. Natürlich hat jeder das Recht einen Blick auf den Spielberichtsbogen zu werfen, aber dass hier schon "Betrügereien" auftauchen ist eher selten der Fall.

  • Ich muss staunen.


    glaubt ihr wirklich, dass man durch die Passkontrolle verhindern kann, dass ein älterer Spieler eingesetzt wird?


    Wer das unbedingt machen will, kennt Wege.

  • ab wann brauchen die Kinder eigentlich einen Spielerpass ?


    Ich weiß, als die Kleine anfing, brauchte sie von Vereinsseite einen Pass, da war sie vier Jahre alt.


    Als die Große anfingt, reichte plötzlich die Mitgliedschaft im Verein - was ist denn nun richtig ?

  • kann ich mir vorstellen. Welche wirken von den legalen versteht sich ;)


    Jedes Ding hat drei Seiten: Eine die du siehst, eine die ich sehe und eine die wir beide nicht sehen.

  • Bei vielen Turnieren bei uns hier verlangen die Vereine keine Pässe, was natürlich auch ok ist. FPL-konform?
    Was aber auch ok ist, dass der Thread-Starter die gleiche Fairness von seinem Gegner erwartet und deswegen die Pässe nicht angeguckt hat. FPL-konform?


    Die FPL besteht einfach nur aus drei Regeln: Schiri-Regel, Fan-Regel, Trainer-Regel. Alle anderen Vorschriften haben nichts mit der FPL zu tun. Insofern können irgendwelche Passgeschichten auch nicht hinsichtlich ihrer Übereinstimmung mit der FPL bewertet werden.

    "Be yourself; everybody else is already taken." (Oscar Wilde)

  • Bzgl. einer Passkontrolle vor dem Spiel wurde mir mal von offizieller Seite mitgeteilt, dass Schiedsrichter normalerweise nicht dazu befugt sind (Trainer schon gar nicht) eine Passkontrolle vor dem Spiel durchzuführen. Dies könne grundsätzlich nur der Staffelleiter machen. Natürlich hat jeder das Recht einen Blick auf den Spielberichtsbogen zu werfen, aber dass hier schon "Betrügereien" auftauchen ist eher selten der Fall.

    mahlzeit,


    das ist eindeutig ein falsche aussage. ich glaube in § 4oder 5 der JSpO steht drin das die pässe kontrolliert werden dürfen und auch von wem. (glaube betreuer und trainer)



    gruss