FC Bayern - Deutscher Meister ****

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  • Für mich stellt sich die Frage anders: wieso sollte ich denn, nur weil ich im Fußball besonders gut bin, in einer anderen Sportart auch besonders gut sein (also als Verein jetzt)? Bzw. wieso sollte ich das anstreben?

  • Die Fußballabteilung ist eine eigenständige AG aus dem eingetragenen Verein herausgegliedert und als Quasi eine Tochter des Vereins.
    Wieso muss ich in mehreren Sportarten gut sein? Kann sein - muss aber nicht.


    Beispiel? Real Madrid (Fußball/Baskteball)


    Grüße
    Zodiak

    „Erfolg ist ein Geschenk – eingepackt in harte Arbeit." (Ernst Ferstl)

  • Für mich stellt sich die Frage anders: wieso sollte ich denn, nur weil ich im Fußball besonders gut bin, in einer anderen Sportart auch besonders gut sein (also als Verein jetzt)? Bzw. wieso sollte ich das anstreben?

    Hi,
    Ich habe es nicht so geschrieben.
    Ich habe geschrieben, dass die Vereine im Allgemeinen "nur" eine Sportart auswählen und da sich darauf konzentrieren in Deutschland.
    Kiel hat eine starke Handball Abteilung, aber eine andere Abteilung kenne ich nicht. Dresdner SC kennt man als Volleyball Meisterinnen, aber sonst keine andere Abteilung.


    Die Antwort zu Deiner Frage köntne ich sagen:


    Da du ein Verein bist, die durch die anderen Abteilungen mehr Geldquellen hast.
    oder
    Dadurch sprichst Du mehr Menschen an und dadurch wirst Du bekannter..
    oder
    Wegen der Prestige-Sache.
    oder
    wegen des persönlichen Engagements oder persönlichen Liebe des Vorstandes zu einer bestimmter Sportart.
    ....


    Ich denke, es kann viele Gründe geben für so eine Einstellung.
    Warum der Hoenes eigenhändig eine BAsketball Abteilung "gefördert" hat, hat auch wahrscheins ähnliche Motivation/Gründe.


    Gruß,
    Uzunbacak

  • So lange das "Perpetuum Mobile" Champions-League (Fehler werden nicht adäquat bestraft) in seiner jetzigen Form weiter bestehen bleibt, wird sich an der Dominanz nichts ändern.


    Im Grunde machen sie ja wenig, was nicht vorhersehbar ist. Jeder Transfer der letzten 5 Jahre - Mario M. vlt. mal abgesehen - wäre auch ohne Scouting-Abteilung genauso erfolgt. Auch müssen sie wenig Überzeuungskraft oder mit Ideen/Visionen trumpfen. Pep ist weltweit der bestbezahlte Trainer aller Zeiten, erhält ja kolportiert knapp 5 mal so viel Jupp seinerzeit. Ihre Kicker bekommen mittlerweile mehr als sie andernortens bekommen würden. Von den 2 Mimöshen in Spanien mal abgesehen.


    Meine Teams des Jahres sind Gladbach, Augsburg und Braunschweig. Weil sie mehr rausholen als drinsteckt.


    Die Bayern rufen das erste mal in ihrer Vereins-Geschichte ihr Potential ab.


    Kann aber jeden verstehen, der sich an ihrem Ball ergötzt und den Rest ausblendet.

  • Mensch Chef-Ausbilder,


    die nachhaltige dauerhafte Erfolgsbilanz der Bayern auf nationaler und internationaler Ebene mal eben so abqualifizieren, dass hat schon was. Hat der große Fußballgott die Bayern also einfach so ganz nach oben katapultiert ohne deren eigenes Zutun. Was für ein Glück für die Jungs, hätte ja auch jeden anderen treffen können. Hätte der Fußballmanitu anders gewürfelt, dann wäre jetzt vielleicht der HSV die Mannschaft der Stunde.


    Der größte Unterschied der Bayern zur CL-Konkurrenz mit Siegchancen in diesem Wettbewerb (Barca, Real, Paris, Chelsea etc.) ist die Schuldenfreiheit bei gleichzeitigem Standortnachteil (50+1 Regel, also keine durchgeknallten Scheichs und Oligarchen mit der Geldpumpe; deutlich weniger Fernsehgeld s. Spanien etc.pp.). Irgendwas haben die Bayern also verdammt richtig gemacht.

  • Sie haben zumindest nicht alles falsch gemacht.


    Und dennoch hat es alles ein G'schmäckle, solange nicht Bayerns Rolle beim Steuer-Uli und dem vorangegangenen Deal aufgeklärt ist.


    Aktuell wirft es mehr Fragen auf als Antworten. Und angesichts der vielen 180.Grad-Wendungen wundere ich mich über nix mehr.


    Ansonsten haben sie oftmals die Zeichen der Zeit erkannt. Im Sportlichen Bereich ist es aber ganz einfach so, dass ich tatsächlich in Freiburg/Mainz/Fürth/Union Berlin mehr Atemberaubendes und Spannendes als am Weißwurst-Äquator finde. Weil Sie ihr eigenes Ding machen (mussten). Während bei Bayern eben auch sehr viel Know-How von außen eingekauft wird. Andere kreieren Trainer. Sie holen sich gar auf Jugend-Ebene in lauter Verzweiflung vom ganzen Süden respektive Holland alles zusammen. Vom Sportschau-Scouting mal ganz abgesehen. Und wollen Sie doch mal was um die Ecke versuchen, endet es in einer leuchtenden Villa und Stadelheim.


    Wie gesagt. Toller Fußball und so. Der aber auch von den vielen strategischen Partnerschaften ermöglicht wurden. Und diese strategischen Partnerschaften - die offiziell was anderes, aber praktisch den Pleite-Klubs was die Dimensionen angehen in wenig nachstehen - stehen spätestens seit den letzten Wochen unter einem ganz. ganz dicken "Aber..."


    Und das "alles selbst erarbeitet"...Nun. Neudecker, das Olympiastadion, die AA samt Infra-Struktur und die CSU. Gibt holprigere start-up-Bedingungen. :D


    Rolex-Kalle, Steuer-Uli, Adidas. Sie stehen vom moralischen Geschäftsgebaren dem Süden Europas in nichts nach. Und das sollte eben auch mal bedacht werden. Sofern man an mehr als einem "1-0" interessiert ist.

  • Ich denke dass man den Breitensportgedanken vom Leistungs- und Profisport sauber trennen muss. Den Bayern aufgrund ihrer wirtschaftlichen und sportlichen Entwicklung in den letzten 20-30 Jahren permanent unsauberes Geschäftsgebaren vorzuwerfen, ist purer Populismus. Im Haifischbecken Profifußball haben sie sich einfach in Deutschland zum dicksten Fisch entwickelt. Die Begleiterscheinungen (Ankauf von Fußballsöldnern, Deals mit dem Kapitalismus zwecks Generierung von Finanzmitteln) sind bei allen deutschen Profivereinen gleich, nur mangels Masse eine Nummer kleiner und (nur ?) gezwungenermaßen mitunter auch kreativer. Aber die bloße Gleichung 'die kaufen mit ihrem Geld einfach die besten Spieler' langweilt irgendwann und ist auch keine Erklärung für den dauerhaften Erfolg, mit kurzfristigem erhöhtem Geldeinsatz sind schon einige Vereine wieder abgeschmiert, so einfach ist es eben nicht.

  • So lange das "Perpetuum Mobile" Champions-League (Fehler werden nicht adäquat bestraft) in seiner jetzigen Form weiter bestehen bleibt, wird sich an der Dominanz nichts ändern.

    Allerdings.
    Die jungen Menschen, die ChampionsLeague anfangen zu verfolgen, denken wahrscheins, es müssen immer mindestens 4 englische und 4 spanische Mannschaften IMMER dabei sein.
    Beim Baskteball ist es etwas "gerechter". Es gibt natürlich auch eine Rankingsliste aber bei den EM- oder WM Turnieren, zählt die Leistung der Mannschaft bei der letzten EM bzw. WM mehr.
    Dadurch könnte man den "kleineren" Ländern auch die Chance geben sich zu zeigen und vermarkten.
    Ich glaube, die UEFA hat vor paar Tagen mit neuen Entscheidungen die Sache etwas "gerechter" gemacht aber ich muss mich noch reinlesen.


    Gruß,
    Uzunbacak

  • Ich denke, niemand, der ernst zu nehmen ist, wird bestreiten, dass der FC Bayern wirtschaftlich in den letzten zwei oder drei Jahrzehnten überdurchschnittlich viel richtig oder relativ wenig falsch gemacht haben. Das ändert aber nichts daran, dass es eine Korrelation zwischen dem Marktwert eines Kaders und seinem sportlichem Erfolg gibt. Siehe hierzu z.B. den Artikel Statistik zu Club-Etats: Millionen für die Meisterschale aus dem Oktober 2012, dem das Buch "Der perfekte Tipp: Statistik des Fußballspiels" von Andreas Heuer zugrunde liegt. Das Buch ist recht interessant, wenn auch vielleicht nach einer Weile ein wenig trocken, mein Exemplar wartet seit über einem Jahr darauf, zu Ende gelesen zu werden. Über den Abschnitt zur These "Geld schießt Tore" bin ich allerdings schon hinaus gekommen.


    Von besonderem Interesse an dieser Stelle ist der letzte Absatz in obigem Artikel:

    Zitat

    Hinzu kommt noch eine bemerkenswerte Tendenz während fast 50 Jahren Bundesliga: Die Beständigkeit guter Mannschaften über viele Saisons hinweg wird immer ausgeprägter. Das mag auf eine stärkere Zementierung der finanziellen Randbedingungen hinweisen. Nicht zuletzt dazu passt die Aussage von Dortmunds Geschäftsführer Watzke, dass Bayern die nächsten 10, 15 Jahre eine Sonderposition bekleiden wird, die kein anderer Verein auch nur im Ansatz erreichen kann.


    Ich meine, in Heuers Buch auch gelesen zu haben, was ich zuvor bereits andernorts gehört und gelesen hatte, dass nämlich die "Zementierung der Liga" im oberen Bereich, soll heißen im oberen Drittel der Bundesliga, mit der Einführung der Champions League und den damit verbundenen, im Vergleich zur Zeit zuvor deutlich höheren, so heißt es, Preisgeldern signifikant zugenommen hat.

    "Be yourself; everybody else is already taken." (Oscar Wilde)

  • Den Bayern aufgrund ihrer wirtschaftlichen und sportlichen Entwicklung in den letzten 20-30 Jahren permanent unsauberes Geschäftsgebaren vorzuwerfen, ist purer Populismus


    So habe ich zumindest Chef-Ausbilder auch nicht verstanden. Dessen Ausführungen fand ich nämlich durchaus berechtigt. Ja, auch andere Vereine sind Wirtschaftsunternehmen innerhalb eines kapitalistischen Systems. Allerdings finde ich es verständlich, die Bewunderung des Erfolges bei Bayern in sportlicher wie wirtschaftlicher Hinsicht etwas unter Vorbehalt zu stellen aufgrund der Tatsache, dass wesentliche handelnde Personen im Verein in den letzten Jahren durch inkorrektes und strafbares Verhalten aufgefallen sind. Das muss selbstverständlich nicht heißen, dass auch innerhalb der Tätigkeit für den Verein unsaubere Dinge gelaufen sind, aber dass man davon nicht mehr ganz sicher ausgeht, dass da alles immer sauber war, das finde ich wiederum auch verständlich.

  • Der größte Unterschied der Bayern zur CL-Konkurrenz mit Siegchancen in diesem Wettbewerb (Barca, Real, Paris, Chelsea etc.) ist die Schuldenfreiheit bei gleichzeitigem Standortnachteil (50+1 Regel, also keine durchgeknallten Scheichs und Oligarchen mit der Geldpumpe; deutlich weniger Fernsehgeld s. Spanien etc.pp.). Irgendwas haben die Bayern also verdammt richtig gemacht.

    Hi,
    die Bayern haben das Geld richtig investiert.
    Im Endeffekt ist es aber wurscht, wo das Geld herkommt, ob Scheich oder gute Manager oder andere viele kleinere Sponsoren.
    Oder?
    Gruß

  • Und dennoch hat es alles ein G'schmäckle, solange nicht Bayerns Rolle beim Steuer-Uli und dem vorangegangenen Deal aufgeklärt ist.

    Hi, finde ich aber auh.
    Ich wollte es bis jetzt nicht so offen sagen, weil es reine Spekulation wäre.
    Ich finde es aber merkwürdig, dass UEFA diesbezüglich "gar nix" unternommen hat.
    Gruß,
    Uzunbacak

  • Im Endeffekt ist es aber wurscht, wo das Geld herkommt, ob Scheich oder gute Manager oder andere viele kleinere Sponsoren.
    Oder?

    finde ich nicht.
    Bayern hat doch deswegen so große eigene Entscheidungsfreiheit, weil eben kein durchgeknallter, reicher Selbstdarsteller mitreden kann.
    Siehe 1860 !!!


    Jedes Ding hat drei Seiten: Eine die du siehst, eine die ich sehe und eine die wir beide nicht sehen.

  • Ich halte es nicht für sinnvoll, die Moral ins Spiel zu bringen. Das führt, wenn man nicht dazu bereit ist, viel Rechercheaufwand zu betreiben, zu nichts. Die Bayern-Bosse stehen im Rampenlicht, da wird um die Rolex von Rummenigge in seiner Eigenschaft als Amtsträger des FC Bayern selbstverständlich viel mehr Bohei gemacht als wenn er dieselbe Funktion beim SC Paderborn (den ich völlig willkürlich heraus gegriffen habe) innehätte. Mir ist kaum ein Erstligaklub bekannt, in dem es nicht ab und an mal Unruhe gibt. Da geht es dann auch schnell populistisch unter die Gürtellinie, nicht zuletzt die 'Zeitung' mit den großen Buchstaben und ihre diversen regionalen Konkurrenten mischen da ja auch gerne und kräftig mit. Ich, für meinen Teil, würde sowas lieber vermeiden.

    "Be yourself; everybody else is already taken." (Oscar Wilde)


  • Hi,
    wenn Du es so schreibst, hast Du natürlich Recht.
    Trotzdem ist es egal. Auf den Geldscheinen steht kein Name des (Vor-)Besitzers. Ein starker Mann entscheidet, verwaltet, und das war der Hoenes bei Bayern. Wenn Du bei Milano oder PSG auch einen starken Mann hast, ist es dann auch egal, ob der Geldgeber einen russichen oder arabischen Namen hat.
    Gruß,
    Uzunbacak.

  • Ich halte es nicht für sinnvoll, die Moral ins Spiel zu bringen. Das führt, wenn man nicht dazu bereit ist, viel Rechercheaufwand zu betreiben, zu nichts. Die Bayern-Bosse stehen im Rampenlicht, da wird um die Rolex von Rummenigge in seiner Eigenschaft als Amtsträger des FC Bayern selbstverständlich viel mehr Bohei gemacht als wenn er dieselbe Funktion beim SC Paderborn (den ich völlig willkürlich heraus gegriffen habe) innehätte. Mir ist kaum ein Erstligaklub bekannt, in dem es nicht ab und an mal Unruhe gibt. Da geht es dann auch schnell populistisch unter die Gürtellinie, nicht zuletzt die 'Zeitung' mit den großen Buchstaben und ihre diversen regionalen Konkurrenten mischen da ja auch gerne und kräftig mit. Ich, für meinen Teil, würde sowas lieber vermeiden.


    Das ist richtig, ohne entsprechenden Rechercheaufwand bleibt's bei Spekulationen, die zu nichts führen. Allerdings kann man ja trotzdem, in Abwesenheit von detailliertem Wissen, unterschiedliche Haltungen zu etwas haben. Man kann stillschweigend davon ausgehen, dass in einer Sache moralisch alles in Ordnung ist, oder man kann Zweifel haben (und aber, weil man nichts weiß, sich dieser Unwissenheit auch bewusst sein und dementsprechend dann auch nicht so draufschlagen, als wüsste man was). Letztere Haltung ist für mich eine nachvollziehbarere geworden, seit es die Geschichte um Hoeneß gab, bei der ja offensichtliche Fragen, etwa die nach der Herkunft des Spekulationsgeldes, nicht geklärt wurden.

  • Zitat von »tobn«




    Ich halte es nicht für sinnvoll, die Moral ins Spiel zu bringen. Das führt, wenn man nicht dazu bereit ist, viel Rechercheaufwand zu betreiben, zu nichts. Die Bayern-Bosse stehen im Rampenlicht, da wird um die Rolex von Rummenigge in seiner Eigenschaft als Amtsträger des FC Bayern selbstverständlich viel mehr Bohei gemacht als wenn er dieselbe Funktion beim SC Paderborn (den ich völlig willkürlich heraus gegriffen habe) innehätte. Mir ist kaum ein Erstligaklub bekannt, in dem es nicht ab und an mal Unruhe gibt. Da geht es dann auch schnell populistisch unter die Gürtellinie, nicht zuletzt die 'Zeitung' mit den großen Buchstaben und ihre diversen regionalen Konkurrenten mischen da ja auch gerne und kräftig mit. Ich, für meinen Teil, würde sowas lieber vermeiden.


    Das ist richtig, ohne entsprechenden Rechercheaufwand bleibt's bei Spekulationen, die zu nichts führen. Allerdings kann man ja trotzdem, in Abwesenheit von detailliertem Wissen, unterschiedliche Haltungen zu etwas haben. Man kann stillschweigend davon ausgehen, dass in einer Sache moralisch alles in Ordnung ist, oder man kann Zweifel haben (und aber, weil man nichts weiß, sich dieser Unwissenheit auch bewusst sein und dementsprechend dann auch nicht so draufschlagen, als wüsste man was). Letztere Haltung ist für mich eine nachvollziehbarere geworden, seit es die Geschichte um Hoeneß gab, bei der ja offensichtliche Fragen, etwa die nach der Herkunft des Spekulationsgeldes, nicht geklärt wurden.


    Hi,
    ich vermeide zu moralisieren. Es muss nicht alles falsch sein, was mir nicht passt.
    Das Thema mit der Herkunft des Geldes ist eine Sache, aber wichtig(-er) ist auch, das mit der Entwicklung des Geldes, obs wirklich in die Vereinsarbeit reingeflossen ist, oder nicht. Da hat die UEFA, meines Wissens, auch noch nix unternommen.
    Gruß,
    Uzunbacak

  • Ich halte es nicht für sinnvoll, die Moral ins Spiel zu bringen. Das führt, wenn man nicht dazu bereit ist, viel Rechercheaufwand zu betreiben, zu nichts. Die Bayern-Bosse stehen im Rampenlicht, da wird um die Rolex von Rummenigge in seiner Eigenschaft als Amtsträger des FC Bayern selbstverständlich viel mehr Bohei gemacht als wenn er dieselbe Funktion beim SC Paderborn (den ich völlig willkürlich heraus gegriffen habe) innehätte. Mir ist kaum ein Erstligaklub bekannt, in dem es nicht ab und an mal Unruhe gibt. Da geht es dann auch schnell populistisch unter die Gürtellinie, nicht zuletzt die 'Zeitung' mit den großen Buchstaben und ihre diversen regionalen Konkurrenten mischen da ja auch gerne und kräftig mit. Ich, für meinen Teil, würde sowas lieber vermeiden.

    Mich interessiert in diesem Fall tatsächlich weniger Rolex-Kalles Vergehen an sich. Mich hat Breno wenig interessiert (auch wenn der obige Spruch anderes suggerieren mag). Ribery genau so.


    Aber wenn einer der mächtigsten Funktionäre des europäischen Spitzen-Fußballs bei einem Vorgang, den er seit 40 Jahren fast wächentlich hinter sich bringen muss, auf einmal "schlampt" und danach aktiv Werbung für Katar 2014 macht, um uns wiederum genau wie Steuer-Uli für dumm verkaufen will ("War von einem Freund"), dann ist es eben bisl mehr als nur ein Steuer/Zoll-Vergehen einer Privat-Person. Dann ist es ein Tema für die Allgemeinheit. Und vor allem für den gesamten Fußball.


    In diesem Fall finde ich es um so bedauernswerter, dass Steuer-Uli sich selbst entwaffnet hat. Wäre interessant gewesen, einerseits die Abteilung Attacke Richtung Fifa zu lauschen um andererseits zuzusehen wie er einem direkten Profiteur dieser Mafia bei einem Tor in der AA in die Arme springt.

  • Hi Jungs und Mädels,


    ich muss heute nicht arbeiten. :P In Bayern ist heute Feiertag.


    FC Bayern -Basketball Abteilung- ist deutscher Meister geworden. Sie haben eine Top-Mannschaft formiert. Herzlichen Glückwunsch. :thumbup:


    Die Albanesen aus Berlin sind sehr enttäuscht.


    Und der Top-Spielmacher Delaney möchte weg, was schade ist. Ich habe ihn gerne geschaut, ein Basket-Schweini quasi.


    FC Bayern Basketball Abteilung hört sich bläd an, da sollte man evtl. einen anderen Namen Finden. Nur als Tipp von einem, der eigentlich keinen Einfluss bei so etwas hat und der es weiß. :P


    Gruß,


    Uzunbacak