Wechsel des Vereines f-Jugend

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  • @ Don


    Ist das bei euch denn so massiv, dass Spieler nicht freigegeben werden? Oder ist es doch eher so, das zwar das Kreutz bei "keine Freigabe" gemacht wird, jedoch der Spieler trotzdem gehen kann wenn die Vereine miteinander geredet haben?


    Denn wie schon gesagt, ich kenne das nicht als Problem. das kommt bei uns im Kreis so selten vor.


    Ich finde es auch bedenklich, dass du schreibst, dass es besser wäre die Polizei einzuschalten um Außenstände zu bekommen, als das man die Eltern erst mal so etwas unter druck setzt. Auch hier ist es meist nur vergesslichkeit. Man muss doch soetwas nicht gleich kriminilarisieren.


    Ich weis auch nicht was du unter hohen Summen am Kiosk bezeichnest, aber wenn ein Spieler mal 10€ außenstände hat (kiosk, mannschaftskasse oder auch vereinsbeiträge), dann muss er das erst bezahlen. Auch das hat etwas mit erziehung zu tun

  • Aber meines WIssens (also bei uns ist das so) kann ein Spieler genau 6 Monate nach seinem letzten Pflichtspieleinsatz irgendwo anders spielen. (Einzige Ausnahme Beitragsrückstände müssen beglichen sein.)
    D.h. auch bei einem Wechsel außerhalb der Wechselperiode und bei verweigerter Freigabe gehen nicht mehr als 6 Monate Sperre. (Und das betrifft natürlich nur Pflichtspiele, also keine Turniere oder Freundschaftsspiele, da ist man fast sofort spielberechtigt).


    korrekt


    deine zweite Aussage, dass Spieler die im Winter ohne Freigabe wechseln zum 1.4. spielberechtigt sind, stimmt nicht.


    in diesem Fall tritt die 6 Monate nach dem letzten Punktspielregelung in kraft.


    ist DFB-Regelung, ob es da Ausnahmen bei Landesverbänden gibt, weiss ich nicht, nehme ich aber nicht an.

  • Oder ist es doch eher so, das zwar das Kreutz bei "keine Freigabe" gemacht wird, jedoch der Spieler trotzdem gehen kann wenn die Vereine miteinander geredet haben?



    das Kreuz muss bei "Freigabe" erfolgen.
    das heisst nicht, dass deshalb eine Aufwandsentschädigung fliessen muss. der abgebende Verein stimmt da lediglich zu


    gg

  • Und wir sind uns einig, dass 3 Monate Sperre niemanden überfordern. Aber ich hatte oben ja aus den Regeln zitiert, dass ein wechselwilliger C-Jugendlicher durchaus 12 Monate gesperrt werden kann. Findest du das ebenso in Ordnung? Oder interpretiere ich die Regel falsch?



    aus den zuvor geschriebenen Beiträgen geht eindeutig hervor, dass eine Sperre im ungünstigsten Fall höchsten 6 Monate sein kann.


    Natürlich fände ich die 12 Monate ein Unding, auch die 6 Monate sind mir zu lang.


    wie bereits ab E abwärts geschehen könnte eine Modifizierung ab D durchaus sinnvoll sein.


    Mir geht es um die grundsätzliche Aufwandsentschädigung und damit verbundene Sperren.


    Ohne diese könnte ein Spieler wechseln, und du merkst das als Trainer erst wenn er bei einer anderen Mannschaft aufläuft. Möchtet ihr das.


    durch diese Bestimmungen hab ich als Trainer jedoch die Möglichkeit bevor ich vor vollendete Tatsachen gestellt werde, mit dem Spieler zu reden.
    viele Vereinswechsel finden dann nach solchen Gesprächen gar nicht statt.


    und bei wirklich nachvollziehbaren Gründen, kann ich der Freigabe ohne entsprechende Entschädigung und mit den von mir
    schon beschriebenen Vereinbarungen zustimmen.


    Meine Idee wäre die, dass Spieler, die in den beiden Wechselperioden ohne Freigabe wechseln generell nur 2 Monate (wg. den Pausen besser 8 Spieltage) gesperrt würden.
    beim Wechsel während der jeweiligen Halbsaison 3 Monate. mit Freigabe sofortige Spielberechtigung.


    dies käme dem Spielerinteresse entgegen, andererseits hätte ich als Trainer /Verein Zeit genug entsprechend zu reagieren.


    gg

  • aus den zuvor geschriebenen Beiträgen geht eindeutig hervor, dass eine Sperre im ungünstigsten Fall höchsten 6 Monate sein kann.


    Das gilt in Hessen, das gilt offenbar in Rheinlad-Pfalz und dem Saarland und wahrscheinlich noch in weiteren Landesverbänden, aber das gilt NICHT in Württemberg. Den entsprechenden § habe ich ja oben zitiert. Dort gibt es eben längere Wechselfristen bis über ein Jahr! Aus meiner Sicht der beste Weg, einen Jungen vom Fussball weg zu einer anderen Sportart zu bringen...


    Natürlich fände ich die 12 Monate ein Unding, auch die 6 Monate sind mir zu lang.


    Da sind wir uns einig.


    Meine Idee wäre die, dass Spieler, die in den beiden Wechselperioden ohne Freigabe wechseln generell nur 2 Monate (wg. den Pausen besser 8 Spieltage) gesperrt würden.
    beim Wechsel während der jeweiligen Halbsaison 3 Monate. mit Freigabe sofortige Spielberechtigung.


    dies käme dem Spielerinteresse entgegen, andererseits hätte ich als Trainer /Verein Zeit genug entsprechend zu reagieren.


    So einem Modell wäre einn deutlche Verbesserung gegenüber dem jetztigen Zustand! Und noch besser wäre, wenn das in allen Landesverbänden einheitlich gelten würde.


    Grüße
    Oliver

  • @ Don


    Ist das bei euch denn so massiv, dass Spieler nicht freigegeben werden? Oder ist es doch eher so, das zwar das Kreutz bei "keine Freigabe" gemacht wird, jedoch der Spieler trotzdem gehen kann wenn die Vereine miteinander geredet haben?


    Denn wie schon gesagt, ich kenne das nicht als Problem. das kommt bei uns im Kreis so selten vor.


    Ich habe da zuwenig Überblick, um sagen zu können, obe es oft vorkommt oder eher selten. Aber wenn es NIE vorkommen soll, dann kann man halt die entsprechende Regel abschaffen.



    Ich finde es auch bedenklich, dass du schreibst, dass es besser wäre die Polizei einzuschalten um Außenstände zu bekommen, als das man die Eltern erst mal so etwas unter druck setzt. Auch hier ist es meist nur vergesslichkeit. Man muss doch soetwas nicht gleich kriminilarisieren.


    Ich weis auch nicht was du unter hohen Summen am Kiosk bezeichnest, aber wenn ein Spieler mal 10€ außenstände hat (kiosk, mannschaftskasse oder auch vereinsbeiträge), dann muss er das erst bezahlen. Auch das hat etwas mit erziehung zu tun

    Von der Polizei habe ich nichts geschrieben. Aber wie es sei: bei den Außenständen geht es doch meist um Kleinigkeiten (siehe Deine Aufzählung). Da muss man halt auf persönlicher Eben nachbohren. wenn einem das zu nervig ist (mir wäre es das), dann muss man das geld entweder abschreiben oder man darf keine Schulden auflaufen lassen. Eine "Verrechnung" mit der Spielberechtigung halte ich für falsch.


    Grüße
    Oliver

  • aber das gilt NICHT in Württemberg



    doch!!!!


    lt. Juniorenordnung Fussballverband Württemberg wird ein Spieler der ausserhalb des Wechselfensters ohne Zustimmung des abgebenden Vereins
    wechselt für "längstens 6 Monate" gesperrt.


    kleiner Vorwurf, nicht nur an dich: dies ist doch bei jedem Landesverband klar und deutlich geregelt, eigendlich brauchte man da nur nachlesen.
    einige meiner Beiträge hätten sich da erübrigt.


    ich glaub langsam, dass es sich lohnen würde, eine Beratungsstelle für niedergeschriebenes Verbandsrecht aufzumachen :D:D:D:D:D


    gg

  • Auch ich bin für eine einheitliche Transferregelung im Jugendbereich. Nämlich für eine einheitliche Abschaffung jeglicher Hindernisse, die dem Zweck dienen, das Hobby von Kindern in irgendeiner Weise zu beschränken oder zu behindern.


    Gerade, weil die Jahrgangsstärken zurück gehen, aber gleichzeitig fast alle Energie in das "Aushängeschild des Vereins" gepumpt wird, verschanzen sich Vereine hinter der Transferregelung, statt sich mit den Ursachen der Unzufriedenheit zu beschäftigen.


    Eine Abschaffung der Transferregelung würde aber bedeuten, das man sich auch im Jugendbereich intensiver darum kümmern muß, das die Kinder vom ersten Tag ihres Vereinseintritts an gute Trainer bekommen und sich im Verein wohlfühlen. Denn jemand, der sich wohlfühlt, denkt gar nicht daran zu wechseln!


    Wie ich bereits an anderer Stelle sagte, halte ich die derzeitige Regelung nicht grundgesetzkonform, da sie das Vereinsinteresse an der sportlichen Leistung eines Kinders über die freie Bestimmung des Orts der Freizeitgestaltung unangemessen einschränkt. Wenn die sportliche Leistung in geldwert (Ausbildungsentschädigung) formuliert wird, so verstößt sie gegen das Jugendschutzgesetz, welches Kinderarbeit stark einschränkt, sodass erst ab der B-Jugend (14 Jahre) über 2 Stunden wöchentlich (das würde die Trainings- und Spielzeit also überschreiten) zulässt.


    Weil hier jedoch das Kind verpflichtet wird, nur gegen eine Aufwandsentscheidung den Verein zu wechseln, ist die Rechtsinterpreation ebenfalls zweifelhaft. Kinder können aufgrund ihrer eingeschränkten Rechtsfähigkeit keine Vertragspartner sein, aus denen ihnen nicht für sie überschaubare Verpflichtungen erwachsen. Sollen die Eltern stellvertretende Vereinbarungen mit dem Verein treffen, so bedarf dies einer schritlichen Vereinbarung, denn den der Verein kann lt. Transferregelung auch auf eine Ausbildungsentschädigung ohne Angabe von Gründen verzichten.


    Offensichtlich ist das Rechtsempfinden der Verantwortlichen in vielen Vereinen anders als die in den Transferregelungen verankerte Ausbildungsentschädigung. Und weil bei keinem anderen Hobby mit Wechselsperre gedroht wird, haben sie ein schlechtes Gewissen dabei und verzichten sie auf das Eintreiben von Ablöse-Geldsummen. Es kommt ihnen wie schmutziges Geld vor, welches keinen Platz im Amateursport und es recht nicht im Kinderbereichbereich haben darf! Schon schlimm genug, das an der Geldschraube im Seniorenamateurbereich gedreht wurde und dort immer mehr Vereine an den Rand der Insolvenz gelangen, weil die Ausgaben beiweitem die Einnahmen übersteigen. Soll sich das mit Jugendbereich fortsetzen? Und welchen Leistungsdruck muß ein Kind empfinden, wenn es erfährt, das der neue Verein für ihn Geld bezahlt an und gefälligst auch Leistung erwarten darf?


    Sollte also jemand ein persönliches Interesse (z.B. Kind, was davon betroffen ist) haben und generell auf die Vereinbarkeit der Transferregelung von eingeschränkt rechtsfähigen Kindern mit dem Grundgesetz über die freie Ortsbestimmung von Freizeitaktivitäten hin überprüfen lassen, so wäre ich nicht verwundert, wenn die heutige Regelung gekippt würde.

  • @ TW


    Genau, alle Freiheiten dem Kinde. Warum regeln und verordnungen. Laßt es leben wie es will. Morgen da gestern hier morgen dort und übermorgen woanders. Ist ja auch ok das es macht was es will. Warum schaffen wir nicht auch gleich die Fussballregeln ab? Ist das denn nicht auch eine behinderung? da läßt sich sicherlich auch ein Passus im GG finden den ich so interpretieren kann .


    Wenn ich später volljährig bin kann ich ja imer noch lernen wie man sich in unserer gsellschft korrekt verhält. Aber da ist dann die Gesellschaft dran schuld das ich es dann vielleicht nicht lerne, da sie es mir nie beigebracht hat.


    Sry, aber selten so einen blödsinn gehört. Woher willst du die trainer nehmen? Wie kann man verhindern das der nächste trainer im Ort nicht noch besser ist und nach jedem Training Eis verteilt. da will ich dann aber auch hin.


    Spielen im Verein, alles quatsch. Ich spiele wo ich will und jeder muss mich nehmen, denn ich habe ja ein Grundrecht darauf. Heute spiele ich bei TUS EGoismus und morgen mache ich dann das Spiel beim FC Grüne Nase. Ich habe ja ein Recht darauf.


    Außerdem was fällt eigentlich dem Trainer ein mich nicht aufzustellen. er behindert meine kindliche Entwicklung. Der gehört eingesperrt.


    *Ironie aus

  • Zitat TW-Trainer:



    Ich habe Deine meist sehr aussagekräftigen und fachlichen Beiträge schon immer gemocht. Aber dieser ist in meinen Augen einer Deiner besten.


    100% Zustimmung meinerseits !!!

  • @T.W


    bei dieser Diskussion solltest du schon bei der Realität bleiben.


    im Kinderfussball gibt es keine Aufwandsentschädigung.


    erst zum Eintritt in die C-Jugend. und da sprechen wir ja wohl vom Jugendfussball.


    im F und E Jugend-Bereich, gibt es lediglich 2 Monate Sperre, wenn er während der laufenden Spielzeit wechselt.
    richtig so, sonst weisst du am Montag nicht, wer am Samstag noch da ist.


    wechselt der F oder E in der Winterpause hat er praktisch kein einziges Spiel verpasst.


    in der G gibt es überhaupt keine Begrenzung.


    wo werden da Kinderinterssen berührt?


    es heisst auch nicht umsonst Aufwandsentschädigung und nicht Ablösesumme. das hat durchaus einen Sinn.



    dann schildere ich dir mal einen konkreten Fall aus dem hiesigen Verein, und dann kannst du ja mal schreiben, wenn du Betroffener gewesen wärest.


    Junge von G bis einschl. D 8 Jahre im Verein.


    zur C wechselt er, zu einem damaligen Zweitligisten. Da er ein wirkliches Talent war, obwohl 2 Jahre von den 8 von mir in seiner Entwicklung nicht
    negativ beeinflusst war, wollte der Verein ihm keinen Stein in den Weg legen und liess ihn ohne Aufwandsentschädigungfrei ziehen.


    3 Jahre später wechselte der Junge zu einem Erstligisten. Was glaubst du wie hocherfreut die Verantwortlichen und auch wir Trainer waren, als wir mitbekamen,
    als da dann über 3.000,-- € an diesen Verein flossen. für 3 Jahre. für die 8 Jahre zuvor gingen wir da halt leer aus.


    Leider hats zum Profi dann nicht gereicht, sonst wäre auch an den hiesigen Verein was geflossen.


    Danach hat der Verein seine Politik grundsätzlich geändert.


    Dein Einwand, dass man sich halt nach deinen Vorstellungen dann intensiver um die Kinder kümmern müsste kann ich nicht gelten lassen.
    die meisten Vereine tun das schon im Rahmen ihrer begrenzten Möglichkeiten. wo soll das Potential da denn herkommen?



    übrigens: die Transferrregelung ist überigens, bis auf minimale Abweichungen einheitlich im Bereich DFB.
    gg

    Einmal editiert, zuletzt von guenter ()

  • @ günter:



    Zitat

    Dein Einwand, dass man sich halt nach deinen Vorstellungen dann intensiver um die Kinder kümmern müsste kann ich nicht gelten lassen.
    die meisten Vereine tun das schon im Rahmen ihrer begrenzten Möglichkeiten. wo soll das Potential da denn herkommen?


    Hier habe ich andere Erfahrungen gemacht. In vielen kleinen Vereinen ist die Nachwuchsarbeit ein Anhängsel, welches die wenigsten im Verein interessiert. Manchmal muß sie sein, weil man Nachwuchsmannschaften nachweisen muß. Aushängeschild dieser Vereine sind die 1. Mannschaften, die in irgendwelchen unteren Ligen vor sich hin vegetieren, aber auf die man noch so stolz ist.


    Das ist mein persönlicher Eindruck und ich kann nicht belegen, dass es die meisten Vereine betrifft. Es sind aber in meinen Augen einfach noch zu viele Vereine, in denen sich zu wenig um den Nachwuchs gekümmert wird. Und das liegt nicht grundsätzlich an den begrenzten (finanziellen ?) Möglichkeiten ( sonst müßte es überall in diesen Vereinen so sein ), sondern an fehlendem Engagement der erwachsenen Vereinsmitglieder. Deshalb gibt es auch zuwenig Trainer, zu wenig Ausbildung derselbigen,fehlende Aufsicht über deren Arbeit und kein Konzept !


    Einen guten Verein definiere ich zum Beispiel nicht über dessen Ligazugehörigkeit sondern über seine Nachwuchsarbeit !

  • Karl


    das ist alles richtig. Und es täuscht dich nicht, das Erwachsenenfußball einen höheren stellenwert in fast allen Vereinen hat. Aber woher willst du die Trainer nehmen? Jeder Verein der Jgd-Arbeit macht ist froh, dass überhaupt jemand sich um die Spieler kümmert.


    Alle reden davon das es beser werden muss. Tatsache ist, dass in diesem forum trainer unterwegs sind denen es nicht egal ist und die sich angagieren.


    Aber wie wäre zB dein konzept bessere trainer zu bekommen. Und ich meine jetzt nicht nur Weiterbildung, sondern wirklich NEUE Trainer. Solange eine unterversorgung auf dem Markt ist, wirst du kaum Qualität erhalten. Und in vielen Vereinen gehen die vorhandenen bereits am Stock.


    Du bekommst es ja heute schon gar nicht mehr mit Arbeitszeiten und Platzbelegung hin. Und ich rede jetzt hier mal bewußt nicht von wirklichen dorfvereinen die oft mehere Plätz zur verfügung haben. Ich rede jetzt von Ballungszentren.


    es ist schön gesagt, dass man sich verbessern muss.


    @all


    wir bauschen hier ein Thema auf, was aus meiner Sicht eigentlich nur eine randerscheinung ist. Hier werden absolute Ausnahmefälle vorgetragen und immer mit dem aspekt bedacht, dqss alles aus dem eigenen Blickfeld gesehen wird. Die andere Seite der Medallie warum Spieler wechseln wollen sieht man nicht gerne (eigenes rüpelhaftes verhalten, keine berücksichtigung bei Aufstellung weil dauernd fehlt, selber Agressor gewesen und jetzt muss er einstecken) Wir reden immer von dem schlimmen trainer der alles falsch macht und das eigenen Kind ist nicht schuld. Würde man zu den Argument die in diesem forum zu allen Themen von "Hilfesuchenden" mal auch die andere seite anhören können würde sich das Bild mit sicherheit auf einmal ganz anders auftun.

  • Karl

    teilweise stimme ich dir zu. Gerade bei mittelklassigen Vereine, die Jugendmannschaften in der Berzirks- oder Verbandsliga haben, vernachlässigen den Kinderfussball.
    sie bedienen sich halt ab C-Jugend bei den Dorfvereinen.


    bei den reinen Dorfvereinen in meiner Gegend wird intensivste Kinderarbeit betrieben. Dass die Qualität besser sein könnte, brauchen wir nicht zu diskutieren.
    aber das Potential dafür ist einfach nicht vorhanden.


    Und dass alles Vereinsgeld in den aktiven Bereich fliesst kann ich absolut auch nicht bestätigen, auch wenn solche Fälle sicherlich gibt.


    aber das hat jetzt nichts mit dem eigendlichen Thema zu tun.


    Ich würde es mal begrüssen, wenn du oder TW einiger meiner Argumente (und ich hab einige konkret benannt) für die Aufwands- und Sperrzeiten argumentativ entkräften würden.



    @TW


    Kinder und Jugendliche können jederzeit ihrem Hobby nachgehen. es gibt ja keine Vereinswechselpflicht, auch gibt es keine Begrenzung zur Trainingsteilnahme
    Demgegenüber gibt es kein Recht auf Spielteilnahme für Kinder und Jugendliche. und lediglich hier gibt es Begrenzungen.


    Gäbe es dieses Recht, dann hätte der Spieler auch das Recht, die vom DFB vorgegebene Spielzeit von z.B. 60 Minuten seinem Hobby nachzukommen.


    weit hergeholt, ich weiss, aber Grundrechte in diesem Fall herbeizuholen genauso.



    übrigens: die ganz grosse Mehrzal der Vereine hier lassen keine Jugendlichen sperren, sie nutzen nur die bestehende Regelungen um entsprechende Vereinbarungen
    zu erreichen. Und das macht für mich absolut Sinn, weil es im Interess der Jugendlichen letztendlich ist.


    gg

  • Muss noch einen draufsetzten.


    B-Jugendlicher wechselt vom Dorfverein, wo er Staffel, zu einem Verein in der Landesliga, weil er das Talent dazu hat und ausprobieren möchte wo seine Fähigkeiten liegen.
    Nach Vorstellung vonKarl und TW könnte er das ohne Aufwandstentschädigung tun. Somit gäbe es auch keine Vereinbarungmöglichkeit.


    Er kommt nun in den Aktiven Bereich, stellt fest nach 1 Jahr , dass das dort nicht sein Ding ist und will zurück zu seinem Heimatverein.


    Je nah Konstellation sind nun 2.000,-- bis über 5.000,-- € Aufwandsentschädigung fällig.
    Dazu ist der Dorfverein nicht in der Lage. Folge der Spieler ist 3 Monategesperrt.


    Nach der bisherigen Regelung kann locker vereinbart, werden, dass er bei Rückkehr zum alten Verein ablösefrei kommt.
    er kann auch vereinbaren, dass bei einem Wechsel zu einem anderen Verein er anteilmässig an der Summe beteiligt wird.


    Karl @TW äure Argumentation dazu würde ich gerne lesen.


    gg

  • Die Antwort wird lauten: Freies wechseln zu jedem Zeitpunkt und ohne Geld.


    dann suche ich mir mal einen finanzstarken Sponsor, klappere die gegend nach talenten ab, gib jedem 10€ pro Spiel an die Hand und kann aufsteigen. Nebenbei dürfen die Spieler noch in ihren eigenen vereinen spielen und trainieren.


    Also ein reiner Spielverein

  • Der Thread ist ja schon weiter, aber diesen Punkt will ich gerne richtig stellen

    doch!!!!


    lt. Juniorenordnung Fussballverband Württemberg wird ein Spieler der ausserhalb des Wechselfensters ohne Zustimmung des abgebenden Vereins
    wechselt für "längstens 6 Monate" gesperrt.


    Ok, jetzt habe ich den entsprechenden Passus auch gefunden

    Zitat

    5. Wegfall der Wartefristen beim Vereinswechsel
    5.2 Die Wartefrist entfällt, ohne dass es zum Vereinswechsel der Zustimmung
    des abgebenden Vereines bedarf, wenn ein Jugendlicher
    ...
    b) nachweislich sechs Monate bei keinem Verein gespielt hat;


    Hatte ich zunächst nicht gesehen, mea culpa. Das halbe Jahr halte ich Immer noch für zu lange, aber dennoch muss ich mich hier korrigieren, Günther har Recht und ist insofern prädestiniert für die Beratungsstelle zu Vereinswechseln :) . So, und jetzt lese ich noch die anderen Posts in diesem Thread, geht ja wirklich Schlag auf Schlag...


    Grüße
    Oliver