Völlig falsche Sichtungskriterien bei der Talent-Auswahl (von LZ/Stp)?

Du bist noch kein Trainertalker? Registriere dich kostenlos und nehme an unserer Community teil!

Du bist Trainertalker? Zur Anmeldung
  • Meine Befürchtungen sind eingetroffen, das ein User dieses Forum zu seinem Forum macht. X(


    Es hat mir sehr viel Spaß gemacht mit euch zu diskutieren und habe für mich sehr viel mitnehmen können! Mach es gut!


    Für die User, die mit mir bislang per PN diskutieren möchten, bin ich selbstverändlich weiterhin erreichbar.

    TW-Trainer
    Eine leider katastrophale Entwicklung und ein Riesen-Verlust. Ich habe noch am Wochenende daran gedacht, welch enorme Qualität Du (und einige andere Forumsmitglieder mit ähnlichem Hintergrund) in das Forum bringen. Du (jetzt mal stellvertretend) hast nicht nur den Erfahrungshintergrund auch aus dem Leistungsbereich, sondern schaffst es immer in Deinen Beiträgen auch den Bezug zu den Möglichkeiten und Verhältnissen im Breitensport herzustellen und dadurch Tipps zu geben, die praxisnah sind und richtig weiterhelfen. Dass Deine Beiträge dabei auch noch gut strukturiert und verständlich formuliert sind, kommt noch als i-Tüpfelchen obendrein. Und dass Du zu so vielen Themen regelmäßig Deinen Wissenshintergrund zur Verfügung gestellt hat, habe ich Dir hoch angerechnet.


    @kicker
    Lies doch mal Deine aktuell ca 400 Beiträge durch. Erwarte keine statistische Aufstellung, aber ich wage die Wette, dass weit mehr als die Hälfte Deiner Beiträge die Verbitterung mit Deinen lokalen Verhältnissen und/oder die ungerechte Behandlung Deiner Söhne thematisiert. Das wäre ja schon anstrengend genug, aber daraus folgt dann meist noch eine Systemkritik am regionalen und nationalen Fußball, dann geht es in die Gesellschaftskritik bis hin zu Eurokrise, Materialismus, Bankenkrise, Managerentlohnungen, ich glaube sogar ein Bezug zum 2. Weltkrieg war mal darunter.


    Bei Deiner Anfrage Mal ein innerer Konklikt: in welches Team soll nun unser Junge? habe ich zum ersten Mal bei Dir ein echtes Anliegen gespürt. Ich habe auch an einem Beitrag gearbeitet, dann hatten aber andere Forumsteilnehmer schon alles dazu gesagt, was ich auch sagen konnte. Ansonsten habe ich mich in Diskussionen an denen Du beteiligt warst, fast komplett herausgehalten, weil ich nie wusste wo man da eigentlich anfangen soll und wohin das führte. Mittlerweile meine ich zu beobachten, dass fast kaum noch jemand auf Deine Beiträge eingeht.


    Falls Du also ein Abgesandter eines konkurrierenden Forums bist: Deine Arbeit machst Du gut. Falls nicht: Drück bitte nicht so oft die "Absenden" Taste wenn Du Dir wieder was von der Seele geschrieben hast. Lass den Beitrag liegen, von einem wohlmeinenden Zeitgenossen nochmal gegenlesen und dann entscheide ob Du ihn nach 48 Stunden immer noch wert befindest, dauerhaft im Internet zu stehen.


    off topic, aber musste mal raus (beide Abschnitte)

  • Was soll denn das nun wieder? Kannst du anderer freie Meinung denn so wenig ertragen? Es wäre doch fair u. zweckmäßig, da bzgl. Transparenz wenigstens mal eine kleine Begründung zu liefern, statt nun sicher nicht nur mich bloß rätselnd zurückzulassen, oder? Keiner wird doch hier gezwungen, den Dialog anzufangen, freies Land, freies Forum, alles gut, oder soll es nur eine Meinung geben, die über aller anderen stehen? - Ist Talentsichten so ein Politikum???

    Jeder Erwachsene kann nur so gut spielen, wie er als Kind trainiert wurde....

  • Ok, dann gebe ich es auf, wenn das so ist. Ich meine, dass ich nur etwas andere sicher oft unbequeme Ansichten als eben die meisten habe, aber wenn man sich da so unbeliebt mit macht, so als nur störend empfunden wird... Das stehe nämlich auch ich nicht durch, so viel dazu, wer ein Forum zu seinem mache, machen kann: ich garantiert nicht. Wenn nicht noch andere Meinungen dazu kommen, lass ich es, leider, ohne recht zu verstehen, wenn uns doch das Ziel einen sollte... Und: wir leben doch nun mal auch als Fußballer/Trainer in einer Welt, da müsste man Dinge ganzheitlich sehen: wie soll man denn sonst vertehen, was gerade in der FIFA, im Konflikt FIFA/Blatter contra DFB und andere abgeht? Das ist doch auch "unser" Fußball"... Mich interessiert nun mal sehr, wie er da kaputt gemacht wird, kann dem allem auch nichts positiv abgewinnen, so leid es mir tut, wenn viele das wollten. Gut, Trainer muss das erstmal weniger interessieren, aber ich sehe unseren Fußball kurz vor dem Kollaps, nur merkt es eben keiner, will es keiner merken. Aber in 10 Jahren wird viel passieren, davon bin ich nunmal fest überzeugt... Aber ich lass es dann eben, ok?

    Jeder Erwachsene kann nur so gut spielen, wie er als Kind trainiert wurde....

    Einmal editiert, zuletzt von Kicker ()

  • Hallo Leute,


    ich wollte keinen neuen Thread aufmachen.


    Mir geht es primär um außergewöhnliche Scouting-Modelle/Konzepte.


    Allgemien ist das scouting ein wenig transparenter Bereich. Weil er so schlüssig ist? Weil er so mythen-umworben ist? Oder gerade, weil er lediglich auf ein gutes Auge + Glück beruht?


    Kennt ihr trotzdem Scouting-Modelle, die sich hervortaten und sich vom Rest abheben?


    Und ich meine damit nicht nur Talente, sondern auch im Erwachsenen-Bereich.


    Udinese, Porto, früher Werder...alles Teams, die sich dank kluger Sichtung über ihrem eig. Niveau hievten.


    Und: Können wir aus anderen Sportarten lernen?


    Wie machen es die Amis? Wo sind Unterschiede...und warum? Stichwort: Vorbereitung Drafting.



    Kurzum: Alles zum Scouting im Profi-Sport hier rein! :D


    Hier paar Links zum Anstoßen:


    http://www.mittelbayerische.de…major-league-vertrag.html


    http://www.bundesliga.de/de/li…ld-sparen-_0000262677.php


    http://www.zeit.de/2014/02/fussball-scouts

  • Ich bin jetzt nochmals den ganzen Thread durchgegangen. Rückblickend denke ich, dass hier drin "Scouting" viel zu eng, zu eindimensional und isoliert angesehen und empfunden wird.
    (Profi-) Scouting ist nur EIN Teil eines viel umfassenderen Entwicklungskonzepts. Vereinsphilosophie und -ambitionen, finanzielle Möglichkeiten, Standort und Entwicklung der aktiven Mannschaften, Ausbildungsinfrastruktur, Trainer- und (Fach-)Assistenz Personal, bereits bestehende Nachwuchsmannschaften, Regionale und durch Verbände vorgegebene Gegebenheiten, gesellschaftliche und marktwirtschaftliche Veränderungen, etc. etc. müssen eine ausgewogene, nachvollziebare und nachhaltige EINHEIT bilden.
    Professionelle Scouts sind sich dieser Komplexität bewusst und unterhalten deshalb Kontakte zu allen Beteiligten. Nur noch Self-Made Scouts und Hasardeure glauben, dass es reiche, allein auf Tribünen zu sitzen. Professionelles Scouting ist heutzutage ein integrierter und damit vor allem INTERNER (Arbeits-)Prozess der Vereine, so wie Buchhaltung und das Waschen der Trikots von denen man ja auch nichts weiss.
    Zudem wird dieser Prozess zunehmend umgekehrt: Da heutzutage kaum ein Talent unentdeckt bleibt, wird der Selbstvermarktung immer mehr Bedeutung zugemessen: Mit Homepages, Statistiken, Videos, virale Medien, Interviews, Events etc.nehmen Spieler und Coaches ihr Schicksal selber in die Hand und suchen sich damit nicht nur den Scout IHRER Wahl, sondern gelangen damit immer häufiger direkt an die Vereine.
    Auch das zunehmend verfügbare Videomaterial konvertiert "Sichtung" von ehemals einmaligen Augenschein in einen über Jahre hinweg beobachteten Entwicklungsprozess.
    Heutzutage ist für Vereine auch das "FINDEN" weniger eine Herausforder als das "HALTEN" von Talenten. Dem begegnet man einerseits mit immer früher angesetzten Ausbidlungsvereinbarungen und -verträgen welche nicht nur das fussballerische regeln sondern zunehmend auch den schulischen Bereich (Internat, begleitende Berufslehre) und Exitszenarien (Verpflichtung des Vereins dem Spieler bei einer vorzeitigen Beendigung des Egagemetns, eine kaufmannische Lehre / Weiterbeschäftigung zu organisieren).

  • Ich bin jetzt nochmals den ganzen Thread durchgegangen.


    Du hast ja Nerven ;) Aber dafür sind Threads ja auch da, man kann mal mit mehr Distanz ersehen, ob man sich aufeinander zu entwickelt hat, Fronten starr blieben etc.


    Grundkonflikt für mich ist Leistung vs Potential als Kriterienbasis. Ersteres entspricht mutmaßlich fast ausgewachsenen Herrenspieler, bei denen man meint, dass sich nichts mehr entwickeln ließe. Doch schon diese bequene Trainerannahme ist falsch, da zB Motivation ein erster Schlüssel ist: wenn Fußball vor allem "Kopfball" o. Kopfsache bzw. ein gemeinschaftlicher "Geist" im Teamplay sei etc. Aber auch Herzenssache! Auch die Seele muss im Spiel stimmen, mitspielen. Und in Kopf, Herz u. Seele kann man schnell in Mitleidenschaft gezogen, von sich selbst abgelenkt, gekränkt o.ä. werden... Grad sensible o. kreative Menschen sind oft schnell verunsicherbar, klappen dann in ihrer Leistungsfähigkeit zusammen, der Fuß wackelt nervös vorm Tor o. auch schon vorm simplen Pass, der Kopf arbeitet auf jedes tadelnde Wort von Trainer o. Mitspieler hin u. blockiert Präsenz aufm Platz etc. Ein Sicherheit verleihen KÖNNENDER Coach kann damitunter Wunder bewirken: woanders aussortierte u. abgehakte Spieler zeigen plötzlich, was sie wirklich drauf haben! Gestern wurde darauf zB in der Sportschau bzgl. Teams wie Braunschweig, Augsburg (Hahn zB) o. n.n. wieder hingewiesen. Übliche Sichter "sehen" meist nur das für sie, ihre Ziele nützliche Outcome, den äußerlich sichtbaren Ertrag statt nach innen.
    Mehr reell "team-geistseelsiche" Offenheit im System der "sichtende Entdecker" wäre den stillen, oft "unsichtbaren" Talent sportlich sehr zu wünschen, damit sie nicht oberflächlich so oft verkannt u. vorschnell aussortiert würden. Selbstvermarktung als letzter Schrei hat doch nun Null mit wahrem Talent zu tun, oder? Wenn das aber wichtig ist, wird, dann sagt das doch alles. - Letztlich könnte mit "offeneren" Augenblicken auch manch nicht auf Finanzblüten als Rosen gebetteter Verein wie Augsburg oben mithalten, wie Braunschweig o. Düsseldorf nen vorher unglaublichen Durchmarsch von Liga 4 bzw. 3 in die Bundesliga machen - mit fast der gleichen Truppe um Spieler wie "Lumpi" Lambertz & Co. Drauf sollte man bauen, nicht erst aus Not o. per Zufall o. nur pauschal auf Eigengewächse aus der Jugend (wie heute schon praktisch alle quantitativ), vielmehr "systematisch"! Wenn es dann nicht ganz gegen die von Finanzsäcken gepäppelten Clubs reicht, ok, Spaß kann man in Braunschweig trotzdem haben, sogar vs Wölfe 4 Punkte holen: ohne einen einzigen Profi, der ne Million o. mehr kostete. Qualität nach innen "sichten", also Unsichtbares antizipieren, Hemmungen, Ängste, Trainingsrückstände etc. beachten, berücksichtigen, vorausschauend positiv per gutem Willen ergänzen: was könnten xyz, wenn sie 1 Jahr bei uns unter Profess. Topbedingungen mit den anderen "Talenten" trainierten, wo stünden sie dann - so hineinsehender zu fragen, würde allen gerechter ;)

    Jeder Erwachsene kann nur so gut spielen, wie er als Kind trainiert wurde....

  • Grundkonflikt für mich ist Leistung vs Potential als Kriterienbasis


    Ich nehm mal diesen Punkt auf (die anderen lasse ich mal um das Durcheinander zu reduzieren):
    Eine der wichtigsten Eigenschaften um nach ganz oben zu gelangen ist die Fähigkeit jederzeit die volle Leistung abrufen zu können. Dies wird auch in einem Probetraining vorausgesetzt. Wenn ein Spieler nicht fit ist oder kränkelt wird das gern zur Kenntnis genommen. Ist er aber fit und gesund sind mangelnde Tagesform, falscher Trainer, Umfeld, schlechter Platz etc. keine guten Ausreden. Im Gegenteil. In Leistungsverein geht man davon aus, dass das was der Spieler zeigt das Maximum ist,r resp. fühlt sich ein Leistungsverein verschaukelt wenn da einer meint, er wäre normalerweise VIEEEL besser.
    Sollte es nicht das Maximum sein nützt dem Talentschuppen dieser Spieler auch nichts, wenn er dieses nicht auf den Punkt abrufen kann.
    Einfach gesagt: Im Leistungsverein gilt vereinfacht gesagt: Leistung = Potential, resp. gibt es keine separate Kolonne für "Potential". Bewertet wird nur was (möglichst objektiv und vergleichbar) ist.
    Hat ein Spieler ein Problem damit seine Leistung auf Punkt abzurufen, dann muss er halt GENAU daran arbeiten. Ich mein, seit ich hier im Forum bin habe ich wohl noch nie was anderes gesagt als dass mentale Fähigkeiten bei der Frühselektion fast noch wichtiger sind als technische. That's why.

  • Ich nehm mal diesen Punkt auf (die anderen lasse ich mal um das Durcheinander zu reduzieren):
    Eine der wichtigsten Eigenschaften um nach ganz oben zu gelangen ist die Fähigkeit jederzeit die volle Leistung abrufen zu können.


    Das Durcheinander ist meist im Kopf. Du belegst es, indem du immer nur von dem Spieler sprichst: 1. sind Menschen höchst unterschiedlich veranlagt und nicht auf einen äußerlichen Sichtungskriterien-Katalog reduzierbar, 2. verfügt niemand permanent über diese Eigenschaft: dann würde ja zumindest in Einzelsportarten immer der Gleiche, eben der Beste gewinnen und hervorstechen und 3. haben 7- oder auch 11-jährige diese Eigenschaft in aller Regel noch gar nicht - vom Kopf her - ausgebildet. Sie erlernen sie noch, denn eben sie ist erlernbar. Daher nur kann schulbezogene Nachhilfe zB dauerhaft Erfolg zeigen. So ist im Fußball nie äußerlich von sich als Erwachsenen auf Kinder zu schließen, was aber trotz aller Empfehlungen eben sehr viele "Verantwortliche" ständig tun, grad beim von sich her selektiven "Sichten" als Aussieben. Siehe auch alle mir bekannten, prominenteren Mentalcoache bzw. Sportpsychologen wie Prof. Herrmann o. auch pädagogische Neurobiologen wie Prof. Hüther. Lies das mal nach! So wundere ich mich, dass du solch Thesen vertrittst, da du sonst doch die "mentale" Sache tiefer verstanden zu haben scheinst.


    Bei Heranwachsenden späteres Leistungsfähigkeit zielgenau zu indizieren, das kann kein Mensch. Aber viele glauben es zu können bzw. tun so als-ob! Das ist ein Problem, da man in sog., oft selbsternannten Leistungsvereinen die wahren innerlich verborgenen Talente (Stichwort: Fußball als Kopfsache) so meist relativ blindlings übergeht, indem man ignorant von sich statt dem Kind als heranwachsend ausgeht. Hemmungen, Ängste, Trainingsrückstände o.ä. "sieht", be-achtet man dann nicht. So verschaukelt man sich selbst, vor allem aber die Kinder als Objekt eigener Obhut: 1mal schlecht, immer schlecht!? Das verleugnet grad den Sinn von Training, das bis zu 90 % ausmacht vs nur 10 % Talent. Also ist rechnerisch eindeutig: hat wer schon mit 3 Jahren angefangen u. nen frühfördernden Papa zuhause, ein anderer aber erst mit 5 o. 6 Jahren ohne solch Papa u. vielleicht noch diskriminiert bzw. auf falscher Position bei weniger kompetenteren Trainer, wird er vom Sichter mit 7, 8 Jahren unweigerlich abgestempelt. Ebenso oft kleinere o. langsamere Spieler etc., obwohl die später oft weit besser sind, zT vom Kopf her, s. G.Boateng-Interview nach dem Schalke-Spiel am Freitag: Er o. Huntelar seien zwar langsamer als viele Augsburger, aber eben cooler, so die Gewinner... - Das war so dahin gesagt, beinhaltet aber viel aufm Platz Wahres, auch wenn die neben dem Platz eben nach ganz anderen Kriterien auswählen mögen. Vieles relativiert sich so schon sehr, vom vielen Großen längst unvorstellbar eigen-dynamischen Heranwachsen-können (Leistungssprünge) noch ganz ab Vielleicht will mancher aber auch gar nicht verstehen, da im tieferen Verstehen seine Sichtungsautorität auf ein Minimum zusammen schrumpfen müsste?


    Eine ehrliche Antwort auf diese Frage wäre psychologisch (auf "Sichter" in ihrer Person als Untersuchungsobjekt) bezogen zielführend: was stellen sie sich eigentlich in ihrem Kopf vor, wenn sie ihre "Werktätigkeit" gut u. gewissenhaft zu verrichten meinen? Darauf zielte einst dieser Thread, darin geoutet hatte sich aber keiner, leider. Deshalb kommt man dann gar nicht wirklich ins Gespräch (dialogisch), lässt sich der Sichtungsansatz vom Denken her dann auch nicht rationalisieren u. "man" sitzt nur auf dem hohen Ross: Daumen hoch o. runter, ich bin es, der dies entscheidet!, Schluss, Punkt! Dabei <entscheidet> sich dies von selbst, und zwar im (sic!) Kinde statt im Sichter... ;)

    Jeder Erwachsene kann nur so gut spielen, wie er als Kind trainiert wurde....

  • @Kicker
    Ich kann dir auf deinen letzten Post nicht antworten. Ich verstehe einfach nicht mehr was du da genau meinst. Bin einfach gestrickt und praxisbezogen. Sorry.

  • Ist doch klar: ich würde die sichten zu können meinenden Personen in ihren, dh auch deinen (?) Grundmotiven analysieren wollen. Da sie (wie ein Apriori) zwecks Handlungsautorität den (von deinem eigenen Selbst als Subjekt her) positiv veranschlagten Sichtungskriterien vorausgehen! Du sollst dich also quasi auf die Couch legen, offen u. frei verlautbaren, aussagen, was du intentional dabei denkst, fühlst, willst, zu sehen meinst, wenn du sog. Talente aus(er)wählst: ins Töpfchen o. Kröpfchen... Von deinen Intentionen her lässt sich u.U. dann (wenn ich deine Introspektion analytisch sinnvoll zu reflektieren wüsste) das erschließen, worauf es bei dieser Interaktivität (die Sichtung als interaktiver Prozess zwischen Sichtern u. Talenten, beide gleichberechtigt statt diese von jenen wie von oben herab gesehen) von denen her ankommt, um die es meiner Ansicht nach primär zu gehen scheint: die Sichter, ihre unbewussten Kriterien hinter verbal benannten. Grund: es sollte umgekehrt zuerst um die Talente (also die von Subjektseite zum Objekt "weg" erklärten Kinder) gehen...


    Das mit der Couch ist natürlich Ironie, nimm dies Bild bitte nicht zu ernst. Sichter sind ja (heute) völlig normal (vor der epochalen Moderne hätte man sie vllt aber für verrückt erklärt...). Aber das Normale ist eben auch nicht immer für alle Beteiligten vollends gesund (hier die kindlichen Talente als Objekt, wo Sichter sich überlegenen Subjektstatus zuschreiben, so allererst darauf kommend, dass sie auswählen können u. dürfen: vormals eine Gott, der Evolution o. ähnlich 'transzendenten' Autoritäten vorbehaltene Funktion) ;)

    Jeder Erwachsene kann nur so gut spielen, wie er als Kind trainiert wurde....

    3 Mal editiert, zuletzt von Keller-Kicker ()

  • @Kicker:
    Mal praktisch:
    Hatte vor 2 Wochen wieder mal so eine Sichtung zu verantworten:
    1. Hürde: Wir hatten 156 Anmeldungen, davon konnten/wollten wir rein von der Logistik her "nur" 80 Sichten.
    2. Hürde: Wir brauchen nur 6 neue Spieler. Davon sind aber schon 4 gesetzt, resp. haben wir die schon seit 2-3 Jahren beobachtet und sind uns sicher dass sie zu uns passen. Also von den 80 nehmen wir 2, resp. max 4-6 uns noch nicht näher bekannte Spieler mit ins 4 wöchige Probetraining.
    Nach welchen Kriterien würdest du entscheiden ? Oder noch besser: wie würdest DU die Sichtung gestalten um den RICHTIGEN zu finden ?
    Bin gespannt.

  • Ok, da habt ihr euch zu beliebt gemacht u. müsst an eurem Ruf arbeiten: ihn verschlechtern! Denn so etwas hab ich hier noch nie erlebt, außer bei den "Talenttagen" von Werder Bremen. Da sichteten ca. 10 bis 12 hochprofessionelle NLZ-Trainer bis zu 180 Jungs aus dem gesamten Umland: Jungs aus Bielefeld, Norden, Hannover u.v.m. Ohne Einstiegshürde stand jedem die Anmeldung frei! Es wurde nur verbal darauf hingewiesen, dass man Talent u. Willen haben sollte. Ob das der Fall sei, dürfte jeder selbst entscheiden. Kosten/Schutzgebühr für Mittagessen plus T-Shirt bzw. Trikots: 10 Euro! Dennoch wurden beide Male stets ein paar leer verbliebene Plätze von Werder-Spielern aufgefüllt. Gesichtet wurde dann natürlich auch nur oberflächenhaft die Leistung, nicht die Talente. So kam es, dass ein Kind dass 2 Jahre später bei Werder den lukrativen Gastspielerstatus (Einladungen zu besonderen Events/Turnieren/Testspielen/Trainings) erhielt, dort komplett übersehen wurde. Es war gehemmt u. zudem in einem Team, dass auswärtige Trainer so fingiert hatten, dass dort trotz Zufallsprinzip (man stellte sich an u. erhielt - allerdings fortlaufend, so berechenbar - Nummern für die 32 Teams) 4 Jungs zs dominierten, die auch zuhause ein Team waren. Das evtl. einzig wahre Talent wurde folglich "unsichtbar", erhielt keine Zuspiele, wurde frustriert, wollte sogar nach 3 Turnierspielen weg, stand nurmehr "dumm" rum etc. Später bei einem Turnier fiel es auf, wurde eingeladen, blieb. Nur ein Beispiel von vielen, die alle "über-sehen" wurden. Mein Tipp also: individueller sichten. Wenn Masse den Blick für Klasse erdrückt, stimmt was nicht u. es gilt: die spinnen, die Römer :D

    Jeder Erwachsene kann nur so gut spielen, wie er als Kind trainiert wurde....

  • müsst an eurem Ruf arbeiten: ihn verschlechtern!


    Auch wenn wir nur 20 zu sichten hätte würde sich bei uns in der Vorgehensweise nichts ändern.
    Ausserdem werden bei uns ja die meisten nicht auf Grund einer einmaligen Sichtung genommen, sondern als Ergebnis langer Beobachtung und Empfehlung im Rahmen unserer Partnerclubs und den in unserer Region vom Regionalfussballverband im Rahmen des Footeco Projekts uns "zugeteilten" Clubs. Im Moment wüsste ich da echt nicht was wir besser machen könnten. Praktisch meine ich - nicht nur theoretisch.
    Aber bin offen für jegliche Verbesserungsvorschläge.
    P.S.
    Dass SOO viele zur Sichtung kommen hängt auch mit einem gewissen Werbeeffekt für den Verein zusammen. Man präsentiert sich so omnipräsent und volksnah. Wir brauchen da aber kein schlechtes Gewissen zu haben: Der Sichtungshalbtag ist eine tolle Erfahrung für jeden der mitmacht. Da jeder weiss dass die Chance genommen zu werden bei 1:50 liegt ist auch keiner mega traurig wenn er es dann nicht geschafft hat.
    Wir lassen dann auch - freiwillig - die aus unserer Sicht 2 x 9 Sichtdungs-Besten gegen unsere Mannschaften antreten. Die Unterschiede werden dann ganz schnell mal klar ;-), resp. hat dann kaum einer mehr das Gefühl es sei nur ganz, ganz knapp gewesen ;)

  • Liebe Trainerkollegen,


    nur wenige bekommen die Chance, die Probleme von traditionell entwickelten Sichtungssystemen zu erkennen und sie im Rahmen der persönlichen Möglichkeiten zu verbessern. Schon vor Jahren wurde angemerkt, dass in Deutschland jahrgangsbezogene Leistungsorientierung erfolgte und ohne den Blick und die Erfahrungen aufs Ziel die Sichtung und Förderung die Talentenwicklung der Suche einer "Stecknadel im Heuhäufen" ähnelt.


    Kleinere Länder können sich diese Talentverschwendung schon seit vielen Jahren nicht leisten, wollen sie auf dem Niveau der "Großen" weiterhin dabei sein.


    Deshalb verläßt man sich dort schon längst nicht mehr auf die Stichtagssichtungen, in denen ein gutes Stück Arbeit der Heimattrainer, nicht jedoch das Talentpotenzial sichtbar wird. Schon fälschlicherweise frühzeitig auf beistimmte Positionen im Spiel fixiert, liefern sie gute Leistungen ab.


    Doch ist der moderne Fussball längst eine Kopfsache geworden, in der Antizipation und Spielintelligenz ganz wichtige Eigenschaften geworden sind. Die günstigen Grundlagen dafür zu erkennen, ist nur in einem geeigneten Zeitrahmen und Trainingsinhalten gegeben. Die Nachwuchsbereiche der Proficlubs sind hier bereits ein gutes Stück vorgedrungen, weshalb man sich hier einen verstärkten Know-How-Austausch zu den DFB-Stützpunkten wünschen würde. Im Bereich der DFB-Koordinatoren sollte es auch so langsam zu einem Generationswechsel kommen, damit eine Neuausrichtung zu den Zielen des moderenen Fussballs nicht in Gefahr gerät.


    Je früher diese Möglichkeiten über Multitasking-Trainingsinhalte die Antizipation und Spielintelligenz anzuregen realisiert werden, desto besser ist das Potenzial auf einem guten Weg zu höheren Ansprüchen. Wohlgemerkt: es geht hier nicht darum, künstliche Stress-Situationen anzuregen. Es geht darum, dem Spieler durch geeigentes Training viele Situtionen zu vermitteln, im aber die Entscheidung zu überlassen, welche Variante er im Wettkampf wählt. Denn, egal ob er die Beste oder Zweibeste wählt, er kann daraus immer lernen, was besser oder schlechter ist. Dies gelingt ihm nicht, wenn sein Trainer via Kommando alles vorgibt!

  • Wohlgemerkt: es geht hier nicht darum, künstliche Stress-Situationen anzuregen.


    Vielleicht habe ich mich da etwas "krass" ausgedrückt.
    Zweiter Versuch: Spiele sind immer Stress. Drum können Varianten nur gesucht und gespielt werden wenn man mit Stress umgehen kann. Kanns man nicht, ist das Hirn blockiert und der Spieler frustriert weil er glaubt, unter seinem Potential gespielt zu haben.
    Deshalb glaube ich, dass es wichtig ist auch im Training möglichst spielnah zu trainieren, also entsprechende "Stress"Szenarien zu schaffen die er auch im Spiel hat. Weil wir aber nicht nur immer 1:1 spielen sonder eben z.B. oft koordinative Uebungen machen wo jeder für sich ist, müssen diese "Stress"faktoren eben "künstlich" erzeugt werden: Zeitdruck, Multitasking, Konzentration, Müdigkeit, etc.
    Wir wollen damit vermeiden, dass unsere Spieler zwar im Training immer super sind, dann aber im Spiel versagen weil ein Faktor dazukommt, mit dem sie im Training nicht konfrontiert werden.
    SO war das gemeint.

  • Auch wenn wir nur 20 zu sichten hätte würde sich bei uns in der Vorgehensweise nichts ändern.


    Jetzt haste dich aber verraten, hatte ich mir aber auch so gedacht ;)


    Natürlich habe ich nicht das Praxiswissen zum Thema wie du. kann mich nur als Beobachter von Phänomenen bzw. Theoretiker nähern. So waren bei Werder sicher auch Werbeeffekte gewollt: sich (fan-)offen zeigen, ein Event dank Menge positiv vermarkten können... Egal, es suggerierte ne Chance für alle, gab Einblicke, machte vielen Kids Spaß, da ehrgeizige Trainer o. Eltern schon damals FPL-like Abstand u. den Mund halten mussten! (Leider wurde dies Event eingestellt, keine Ahnung warum: zu teuer o. aufwändig?)


    Zeit zum Beobachten spielt sicher eine Rolle: erste kurze Eindrücke sollten schon aus Eigennutz mehrfach empirisch verifiziert werden. Da stimme ich dir voll zu! Dann: alles nicht so eng sehen, dh. keine Engführung des Blickes, sondern Offenheit für individuelle Außergewöhnlichkeit. Nicht alle über einen, den eigenen Kamm scheren. Denn jedes Kind, jede Situation war u. ist anders. Dies führt erstmal nur zu einem größeren Sample unter gleichen Kriterien, hat mit diesen also eher weniger zu tun, sollte also mehr Auswirkung haben. Kriterien zu verändern, geht stets ans "Eingemachte". Man wiederstrebt dem. Erstmal würde es den Aufwand kurzfristig scheinbar steigern lassen, aber in Wahrheit langfristig evtl. zielführend mehr "Selektionserfolg" gestatten, indem man eben nicht auswählt, sondern Entwicklungssprünge zuließe, vgl. das neue Buch "..." Den "Ausschuss zu minimieren, so perfide dies Wort klingt: dies würde auch die Kinder vor falschen Wegen o. Träumen schützen. Weniger ist erstmal mehr u. mehr weniger... Wie das? 1. Wenn man das ganze Selektieren wie in der Natur auf eine in aller Breite offene Basis stellt, bekommt man am Ende mehr. Dazu setzt man anfangs weniger ein, beobachtet wie bei euch en Passant, nähert sich ein wenig an, um Hintergründe zu erfahren: wann mit Training begonnen, welche Trainer o. Förderung bisher, etwas, was noch blockiert u. bei Beseitigung neue im Sichten noch ungeahnte Kräfte freisetzen könnte usw. Hier benötigt es ein sensibles Mitgefühl: wem kann ich was glauben, wo muss ich tiefer fragen o. überlegen... 2. Ohne nicht ausbremsende u. aufrichtig interessierte Eltern ist Förderung letztlich sinnlos, sie funktioniert nur im erzieherischen Teamplay. 3. Das Kind braucht minimale "Talent" wie Ballgefühl, Lernwillen usw. Je älter, desto weniger lässt sich kompensieren. Generell aber gilt, wenn Fußball neuerdings zu 70% Kopfball sein soll, dass dieser Lernfaktor höher als früher o. von außen gedacht sein dürfte.... Etc. (Ich will hier nur zum Nachdenken anregen, kann als Laie kein vollständiges Vorgehen empfehlen.)


    Wonach aber soll man dann im Ist-Zustand noch suchen? Um dieser lästig entmachtenden Frage vorzubeugen, stellt man die äußerlich vorgehenden Kriterienkataloge als Art Bollwerk gegen Ausnahmen auf: was nicht sein darf, kann dann nicht mehr sein u. das menschliche Werden als sich gesellschaftlich in der Regel selbst erfüllende Prophezeiung erledigt dann fast immer den Rest. Gegenwehr ist selten. Klingt zynisch, ist es ja auch. Aber "Systeme" müssen, können nur so "denken": mechanistisch. Um sie menschlich zu versachlichen, muss man diesen Charakter stets aufzuheben suchen! Daher der Appell, der zugegeben dillettantisch, also im Wissen unwissend daherzukommen scheint. Denn so ist der Mensch: er weiß das wenigste und auch nur instantan: das Meiste wird nie erfahren u. ist falls doch zur Erkenntnis gebracht wieder rasch vergessen. Das ist nicht nett, schmeichelt keinem großartig, bildet aber den - meist auch vergessenen - Anfang unserer modernen Epoche menschlicher Selbstgewissheit (dh Subjektivität): sich sokratisch in seinen eigensten Dogmen nachfragen, so der Welt, den Objekten o. auch Kindern ihr Sein als Recht zurückzugeben, mehr bleibt nicht, um ein wenig weniger in der Irre zu landen. Sorry, das kann man nur so abstrakt erklären. Konkrete Praxis ergibt sich aus dieser Haltung (zB gern Achtsamkeit genannt), wenn man mit anderen Menschen konkret offener umgeht, sie also mehr als sie selbst zu Wort kommen lässt statt ihnen vorschreibt, wie sie zu sein haben - und bescheiden wird, leiser u. weniger dominant daherkommt, immer vor allem bewusst: ich kann auch falsch liegen, anderen Unrecht tun mit meiner Sicht der Dinge... Klingt wenig befriedigend, ich weiß; aber: wer glaubt, fehlbar zu sein, sich vermutlich eher zu irren als richtig zu liegen, der kann quasi automatisch mehr sehen, nämlich auch die eigenen Schatten in den 'Gesichtern' anderer ;)

    Jeder Erwachsene kann nur so gut spielen, wie er als Kind trainiert wurde....

  • @Kicker
    kann nur kurz weil auf dem Handy:
    Ich lese deine Ausführungen sehr aufmerksam. Trotzdem weiss ich dann immer noch nicht GENAU was du meinst. Ich denke meine Sichtungskollegen hätten da wohl auch Mühe.
    Vielleicht ist eine Sichtung auch einfach eine inszenierte Show bei der wir so tun, als wüssten wir ganz GENAU was wir tun. Tun wir nicht. Vereinfacht gesagt organisieren wir einen Spielhalbtag mit Gimmicks und lassen uns dann überraschen. Wie gehen davon aus, dass das Supertalent auffallen wird. Wenn nicht haben einfach 2 Glückliche Glück. So einfach ist das was die SICHTUNG betrifft. Intern weiss das jeder. Nur posaunen wir das nicht raus. Sonst kommt keine Sau mehr zum Zirkus ;)

  • @Kicker
    kann nur kurz weil auf dem Handy:
    Ich lese deine Ausführungen sehr aufmerksam. Trotzdem weiss ich dann immer noch nicht GENAU was du meinst. Ich denke meine Sichtungskollegen hätten da wohl auch Mühe.
    Vielleicht ist eine Sichtung auch einfach eine inszenierte Show bei der wir so tun, als wüssten wir ganz GENAU was wir tun. Tun wir nicht. Vereinfacht gesagt organisieren wir einen Spielhalbtag mit Gimmicks und lassen uns dann überraschen. Wie gehen davon aus, dass das Supertalent auffallen wird. Wenn nicht haben einfach 2 Glückliche Glück. So einfach ist das was die SICHTUNG betrifft. Intern weiss das jeder. Nur posaunen wir das nicht raus. Sonst kommt keine Sau mehr zum Zirkus ;)

    Das kann ich mal so ungefähr bestätigen.
    Die sogenannten Sichtungstage der NLZ bei denen sich in jungen Jahrgängen jeder anmelden und mitmachen kann, sind mehr eine Publicityveranstaltung als eine "seriöse" Sichtungsmaßnahmen. Das Supertalent wird auffallen und ein paar andere, die auch irgendwie auffallen werden halt auch noch mal ins Training eingeladen.
    Aber je älter die Spieler sind, desto unwahrscheinlicher ist es hier wirklich "brauchbare" Talente zu finden bzw. desto weniger zielt dieses Event darauf ab.


    Wir haben immer für jeden Jahrgang 6 Spielrunden gemacht, in denen zusammen gestellte Teams im 5gg5 gegeneinander spielen. dazu noch ein Schnelligkeitstest, manchmal ein Koordinationsparcoor o.ä.
    Lust auf dieses Event hat eigentlich kein Trainer. Maximal für die Sichtungsrunde des Jahrgangs den man selbst trainiert war Interesse da.
    Nach spätestens 3 Spielrunden waren die wenigen aufälligen Spielern (die man ins Training einladen will und wird) allen Trainern bekannt und man hat als Trainer kaum noch richtig hingeguckt. (Man musste aber so tun, denn wehe da macht irgendein Spieler eine tolle Aktion, der Papa guckt zum Sichter und der guckt weg.)



    Vielmehr werden die Spieler in der Regel von den Trainern oder Scouts entdeckt, wenn diese für ihren "Dorfverein" kicken und dort auffallen.




    Lange Rede, kurzer Sinn, ich hätte zwar diese Worte so nicht gewählt, aber Fussballbaron hat das ganz gut beschrieben.

    "Wenn zwei Menschen immer der gleichen Meinung sind, dann ist einer von ihnen überflüssig." Winston Churchill