Auswahltraining

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  • Ja - aber das Kind macht doch trotzdem zweimal die Woche Training. Es trainiert also genau so viel wie die anderen Spieler. Du erweckst immer den Eindruck, der Spieler mache weniger.


    Es macht in Training im Verein weniger. Darum geht es. Das Stützpunkttraining interessiert mich nicht. Ist nicht mein Bier.



    Hierzu zwei Dinge:
    Erstens sehe ich hier Kirchturmdenken. "My team is my castle." Du hast ein talentiertes Kind - das kann sich am Stützpunkt weiterentwickeln. Warum willst du ihm diese Chance verwehren?


    Ich hoffe Du meinst das nicht so wei Du es schreibst: Ich will ihm nix verwehren. Im Gegenteil. Ich will das möglichst viele Kinder eine gute Ausbildung erhalten. Aber ein bisschen Schwanger geht halt nicht.


    Zweitens kann man doch auch nach den von dir genannten Kriterien aufstellen, wenn man weiß, dass das Kind zweimal die Woche trainiert und bei dem einen Mal, bei dem es bei mir trainiert, sauber mitarbeitet. Am Stützpunkt wird es sich wohl auch nicht hängen lassen.


    Nein. Es spielt in einer Mannschaft X also muss es auch mit Mannschaft X trainieren und es gelten die Regeln der Mannschaft X. Punkt. Irgendwann landen wir dann beim Outsourcing von Training oder was? Für mich ist das völlig inakzeptabel.



    Genau das meinte ich mit schwarz und weiß.
    Wenn ich sauber und nachvollziehbar argumentiere und hinter meinen Entscheidungen stehe, aber trotzdem für sachliche klärende Gespräche zur Verfügung stehe, bekomme ich als Trainer erfahrungsgemäß keine Probleme.
    Gerade wir, die wir eher im "Breitensport" tätig sind - keines unserer zu betreuenden Kinder wird später sein Geld mit Fußball verdienen - sollten uns immer wieder vor Augen halten, dass unsere Hauptaufgabe letztendlich in Vermittlung von sozialer Kompetenz liegt. Hört das Kind wegen dir auf und treibt dann keinen Mannschaftssport mehr - wo soll es die dann lernen?


    Wer ist jetzt da schwarz/weiß: Wenn das Kind nicht 1+1 Einheiten machen kann, hört es mit dem Fußball auf und kriegt dann keine soziale Kompetenz? Hör doch auf! Die soziale Kompetenz sieht exakt so aus, dass ich 100% zu dem stehe was ich mache. Und nicht irgendwelche Aufweichungen fordere - im Nachhinein. Man nennt das Rückrat haben und Verantwortung für das eigene Tun übernehmen.



    Interessant wäre für mich, wenn du kurz auf meine These eingehst, dass der Verein mit der Meldung zur Sichtung eine Entscheidung getroffen hat und der Trainer die Folgen damit implizit zu tragen hat. Wie siehst du das?


    Sollte der Verein OHNE(!) Rücksprache mit den Eltern getroffen zu haben, das Kind zur Sichtung angemeldet haben, wäre das eine bodenlose Frechheit! Das kannst Du drehen wie Du willst: Die Mutter hat genau gewusst was ihr Filius da macht und hat aber nicht überrissen, dass man halt 2x die Woche im Verein auch noch trainieren muss. Setz der Guten das Messer auf die Brust und der Junge macht drei Einheiten pro Woche, genau so wie es vorgesehen ist.


    Im schlimmsten Fall wechselt der Knabe den Verein und trainiert dort dreimal. Aufhalten kann man Talente eh nicht.


    Oder sie lässt das Auswahltraining sausen. Ginge auch. Mit allen Varianten wäre ich zufrieden.

  • Ja - aber das Kind macht doch trotzdem zweimal die Woche Training. Es trainiert also genau so viel wie die anderen Spieler. Du erweckst immer den Eindruck, der Spieler mache weniger.


    Es macht in Training im Verein weniger. Darum geht es. Das Stützpunkttraining interessiert mich nicht. Ist nicht mein Bier.



    Hierzu zwei Dinge:
    Erstens sehe ich hier Kirchturmdenken. "My team is my castle." Du hast ein talentiertes Kind - das kann sich am Stützpunkt weiterentwickeln. Warum willst du ihm diese Chance verwehren?


    Ich hoffe Du meinst das nicht so wei Du es schreibst: Ich will ihm nix verwehren. Im Gegenteil. Ich will das möglichst viele Kinder eine gute Ausbildung erhalten. Aber ein bisschen Schwanger geht halt nicht.


    Zweitens kann man doch auch nach den von dir genannten Kriterien aufstellen, wenn man weiß, dass das Kind zweimal die Woche trainiert und bei dem einen Mal, bei dem es bei mir trainiert, sauber mitarbeitet. Am Stützpunkt wird es sich wohl auch nicht hängen lassen.


    Nein. Es spielt in einer Mannschaft X also muss es auch mit Mannschaft X trainieren und es gelten die Regeln der Mannschaft X. Punkt. Irgendwann landen wir dann beim Outsourcing von Training oder was? Für mich ist das völlig inakzeptabel.



    Genau das meinte ich mit schwarz und weiß.
    Wenn ich sauber und nachvollziehbar argumentiere und hinter meinen Entscheidungen stehe, aber trotzdem für sachliche klärende Gespräche zur Verfügung stehe, bekomme ich als Trainer erfahrungsgemäß keine Probleme.
    Gerade wir, die wir eher im "Breitensport" tätig sind - keines unserer zu betreuenden Kinder wird später sein Geld mit Fußball verdienen - sollten uns immer wieder vor Augen halten, dass unsere Hauptaufgabe letztendlich in Vermittlung von sozialer Kompetenz liegt. Hört das Kind wegen dir auf und treibt dann keinen Mannschaftssport mehr - wo soll es die dann lernen?


    Wer ist jetzt da schwarz/weiß: Wenn das Kind nicht 1+1 Einheiten machen kann, hört es mit dem Fußball auf und kriegt dann keine soziale Kompetenz? Hör doch auf! Die soziale Kompetenz sieht exakt so aus, dass ich 100% zu dem stehe was ich mache. Und nicht irgendwelche Aufweichungen fordere - im Nachhinein. Man nennt das Rückrat haben und Verantwortung für das eigene Tun übernehmen.



    Interessant wäre für mich, wenn du kurz auf meine These eingehst, dass der Verein mit der Meldung zur Sichtung eine Entscheidung getroffen hat und der Trainer die Folgen damit implizit zu tragen hat. Wie siehst du das?


    Sollte der Verein OHNE(!) Rücksprache mit den Eltern getroffen zu haben, das Kind zur Sichtung angemeldet haben, wäre das eine bodenlose Frechheit! Das kannst Du drehen wie Du willst: Die Mutter hat genau gewusst was ihr Filius da macht und hat aber nicht überrissen, dass man halt 2x die Woche im Verein auch noch trainieren muss. Setz der Guten das Messer auf die Brust und der Junge macht drei Einheiten pro Woche, genau so wie es vorgesehen ist.


    Im schlimmsten Fall wechselt der Knabe den Verein und trainiert dort dreimal. Aufhalten kann man Talente eh nicht.


    Oder sie lässt das Auswahltraining sausen. Ginge auch. Mit allen Varianten wäre ich zufrieden.

  • Die Vorgabe ist doch klar, ....Stützpunkttraining ist ein zusätzliches Training zum Vereinstraining.


    Die Frage ist doch, ...wie eng sehe ich das bzw. soll ich das sehen.


    Eure Jungs haben alle zweimal Training die Woche in der Vereinsmannschaft, ...macht also drei Trainings gem. Vorgabe, wenn sie beim Stützpunkt gefördert werden.


    Nun spielt der talentierte Spieler aber in der D 2 oder gar 3 und die trainieren halt nur einmal die Woche. Der Junge wurde -an meinem Beispiel- aber auf Grund seines Talentes und seines Willens dennoch in die Stützpunktmannschaft berufen -an meinem Beispiel- sogar mit der höchsten Punktzahl, ...d.h. er war die Nummer eins dort von 15 Spielern die aus 80 Talenten ausgesucht wurden.


    Ergebnis gem. Vorgabe = er hat zwei Trainings die Woche.


    Was ich damit sagen will? Daran erkennt man, das es eine lockere Vorgabe ist und nicht so streng gesehen werden soll. Wenn der Rotzlöffel seine Leistung nicht dort nicht mehr bringt, ...ist er halt raus und ein anderer rückt nach. Was glaubt ihr wohl, wieviele zwischen Förderbeginn in der D bis zum Ende der C rein und raus welchseln. Fazit hieraus: Da ist das Argument mit dem Platz wegnehmen nichtig und keines mehr!


    Mein Fazit: seht es mal lockerer, ...auch du Paul!


    Die meisten Vereine von heute haben das Problem, überhaupt Mannschaften zu stellen. Die Schulzeiten der Kinder, der Schul.-und Leistungsdruck, Abi nach 12, die mediale Konkurenz, die Fungesellschaft sind unsere/eure Gegner und da müssen die Mauern von Gestern halt etwas tiefer gebaut werden bzw. aufgebröselt werden. Leute, ...ihr müßt umdenken, sonst sind eure Spieler möglicherweise bald weg, ...also nicht nur einer weg, sondern drei, fünf oder acht, klaro.


    Das Thema war heute noch am Abendbrottisch bei uns. Ich fragte meinen C spielenden Sohn, wo mein Exspieler Pascal -ehemaliger Stützpunktspieler- ist. Er war in der Vorbereitungsphase noch nicht gesehen und ich wußte nichtmal, ob er das zweite Jahr in der C 1 gebucht hat oder nicht. Mein Sohn gab an, dass er Mitglied der Mannschaft geblieben sei, ....nur er boxt halt gern. Das Boxtraining habe ich mir ausreichend oft über ein gutes Jahr mal ansehen können, weil die Boxer die Hallenzeit vor meiner Freizeitelf gebucht hatte. Ich sage Euch, ...da hält keiner Eurer Jungs konditionell mit, KEIN EINZIGER!!!


    Dh. dass mein Passi (Pascal) dort gut trainiert wird. Vor fünf Jahren hätte ich ihm den Marsch geblasen, was ich mit einem parallel Basketball spielenden Jungen auch damals so gemacht habe. Ende war, ...das der Basketballer weg war. Er fehlt im Prinzip bis heute, weil er war ein guter Spieler. "Passi" spielt aber auch leidenschaftlich gern Fußball und er ist mit Ball einer der Schnellsten, wenn nicht der Schnellste und technisch auch 1 a.


    Der neue Trainer wird wohl bald Alarm geben, ....was dazu führen wird, das der Junge auf der Bank sitzen wird. Dort wird "Passi" aber nicht lange sitzen, weil er dann wohl zu 100 Prozent zum Boxen wechseln wird, ...davon gehe ich aus.


    Bei mir würde es dazu heute nicht mehr kommen, denn ich würde es offiziell mit den/SEINEN Mannschaftskollegen und zeitgleichen FREUNDEN absprechen und die hätten -entgegen Euren Angaben- etwas weniger als irgendetwas dagegen, ...dafür halte ich meine Hand ins Feuer und ich würde sie mir nicht verbrennen. Jeder sieht die Leistung des Jungen und die ist gut. Er wird öfter mal ein Training sausen lassen und eben nur einmal die Woche trainieren, ...na und. Ich finds halb so schlimm, plante ich halt im Notfall mit einem Spieler mehr und er bliebe. Dieses Gesteche und Gehauhe bringt nichts, wir schreiben das Jahr 2010, werdet wach. Gruß Andre

  • Ich habe das Gefühl, dass hier im speziellen Fall "Kind2" nicht das Problem besteht, ob ein oder zwei Mal in der Mannschaft trainieren. Stützpunkt oder nicht. Bei der Einstellung der Mutter wird es ohnehin sehr schwierig, dass dort die richtige Entscheidung getroffen wird.Kenne den Jungen nicht und weiß nicht wie gefestigt er ist, dadurch nicht einen Höhenflug zu bekommen. Beste Voraussetzungen sind dies nicht. Würde da anstelle von NF auch einen kurzen Draht mit dem Stützpunkttrainer halten, damit der Junge auf dem Teppich bleibt. Ansonst sehe ich es wie Andre. Locker sehen und freuen, dass es einer der Jungs zum Stützpunkt geschafft hat.



    Aber eines würde mich brennend interessieren:



    @NF


    Was steht denn drin im Vertrag :D ;)




  • ganz genau so seh ich das auch Günter und so sollte es sein, nur sollte das vom Stützpunkt aus so sein, sie das den Eltern sagen und auch danach schauen, aber ich werde sicher niemand beim Stützpunkttrainer anschwärzen, mein Ziel ist ja in dem Fall die optimale Förderung, also das komplette Vereinstraining und Stützpunkt nur wenn das nicht machbar ist muss ich halt den Stützpunkt lassen nur das ist ja das Problem kann niemand zwingen in dem Fall die Mutter, erpressen in Anführungszeichen lass ich mich auch net von daher ist das schwierig weil egal wie leittragender wäre das Kind kannst vergessen wie gesagt seh das komplett wie Du das schreibst aber das ich dort Meldung mache no goooooooooo und ausserdem am Ende des ganzen fliegt Kind viell. raus dann ist das Tischtuch kompeltt zerschnitten und wer ist der dumme???? Das Kind!!! Sorry geht nicht darum schrieb ich ja auch weil egal was mir einfiel der Leitragende wäre immer das Kind das kann es nicht sein aber die Aktion wie das auch jemand so schön schrieb mit dem selbst bestimmen und Rosinen raus picken geht auch nicht ist ja das Dilema

  • Vereinbare mit dem Sützpunkttrainer, den Eltern des Jungen und dem Kind selbst einen Termin, an dem das alles besprochen werden kann. Dann kann jeder mal seine Meinung sagen und dann werden letztendlich alle zusammen entscheiden, was gut für das Kind ist.



    Übrigens: Da sieht man ja, wo diese wundervolle Ganzatgsschule hinführt: Das das Kind kein Sport mehr machen kann, jedenfalls keinen anspruchsvollen ( das rumgehopse im Sportunterricht zählt nicht)

    Mo ist Stützpunkt , Die und Fr Vereinstraining und Sa Spiel von daher passt das auch nicht weil Stützpunkttraining und Vereinstraining Mo + Die 17:30 kein Problem aber Ganztagsschule bis 16:45 dazu Auswahl ausser Ort und Freitag ist das dann zuviel wobei da 16 Uhr Training ist Schulende aber um 13 Uhr noch dazu Wochenende also passt sinngemäss für mich auch nicht wäre es Schule und Überlastung müsste es wenn überhaupt der Dienstag sein

  • @ Karl



    Die sollen ja gefördert werden nur ZUSÄTZLICH weil in dem Fall kommt für mich keine Förderung zustande weil nichts zusätzliches passiert und dann sag ich mal meine vom alten Jahrgang mehr Niveau haben als die Stützpunktspieler vom jungen Jahrgang dort in dem Fall sag ich mal jetzt frech das unser Training nicht weniger Anspruchsvoll ist noch dazu in dem Fall die Auswahlspieler gegen ein Jahr ältere im Training antreten was gut fürs Durchsetzungsvermögen ist

  • realistisch betrachtet ist dies LEIDER so!!!!!!!!!! Ganz genau auch in dem Fall, auf die Jugendjahre früher betrachtet bei denen, auf die Schule betrachtet ....

  • Für mich steht eines fest: Das Stützpunkttraining hat Vorrang. Warum? Weil die talentierten Kinder die Möglichkeit bekommen dürfen, sich in einer Mannschaft mit nur starken Spielern mit anderen Mannschaften mit nur starken Spielern zu messen, und auf solche Spiele sollten sich auch die Stützpunktmannschaften ordentlich vorbereiten dürfen. Zumal man nicht vergessen sollte, dass bei den Stützpunktspielen die nächste Stufe der Sichtung ansetzt. Wer dort auffällt, der hat gute Chancen, zukünftig bei einem noch besser organisierten Verein spielen zu können. Das muss aber auch nicht von heute auf morgen passieren (die Angst eines jeden Trainers?) - wichtig ist doch, dass der Spieler das Interesse anderer Vereine auf sich zieht, wenn er wirklich talentiert ist.


    Wie ich schon schrieb klar wird am Stützpunkt gutes Training gemacht noch dazu im Schnitt mit lauter "gleichstarken" Spielern wo sag ich mal "gleich" talentiert sind. Nur für mich kein Grund weil wie gesagt die meisten 98er in der 1er Mannschaft weiter sind als die Spieler vom jungen Jahrgang dort und somit frech gesagt unser Training sicher nicht weniger anspruchsvoll ist ganz im Gegenteil noch dazu sich die vom jungen Jahrgang gegen ein Jahr Ältere beweisen müssen was für mich mehr wert ist.



    Ausserdem auffallen und in gut organisierten Vereinen spielen? Wie soll das gehen wenn schon 3 x die Woche Training zu viel ist aus welchen Gründen auch immer. In besser organsierten Vereinen tja wird mind. 3 oder 4 x die Woche trainiert und dann???? Widerspricht sich ja total noch dazu das hier sag ich mal ein guter Verein ist einer der Besten im Umkreis mit den Besten Möglichkeiten sag mal ab C durchgehend die Jugenden in der Landesliga gibts nur noch einer wo was mit Verbandsliga hat das ist aber einfach nee Stunde weg also was hab ich davon wenn ich net 2x im Ort ein Training meistern kann und eins bei der Auswahl wo 2 im Ort sind und eines 1 oder 2 Orte weiter dann kann ich 4 + Trainings mit mind. 2 Stunden Fahrzeit Hin und Zurück erst Recht nicht meistern und hab da nichts verloren und muss die Chance einem Kind geben das dies unbedingt meistern will und wo auch die Eltern mitspielen weil in so einem Verein wie Du das sagst wären die Eltern samt Kind ratz fatz weg entweder sie halten sich komplett an die Regeln-Vorgaben oder sie sind weg!

  • so ist es Paul



    und Karl was willst Du immer mit Deiner Konkurrenzsicht?



    Sorry das ist doch KINDERGARTEN!




  • @ Steini lächel das wenn er Nationalspieler werden sollte zur Trainings- und Spielteilnahme in der Nati verpflichtet ist, aber das Vereinstraining nach freien Stücken entscheiden darf :P

  • damit wir mal eine einheitliche Grundlage haben:


    DFB-Leistungszentren



    immer angesiedelt bei grösseren Vereinen, mindestesn 4 mal Training die Woche, mindestens 2 A-Schein-Trainer, die Spieler müssen in diesem Verein
    spielen (nur höherklassige Jugendmannschaften) Vereine werden vom DFB finanziell stark unterstützt.



    Stützpunkttraining:


    in der Beschreibung des DFB steht:


    talentierte Spieler werden zusätzlich zum Vereinstraining 1 mal in der Woche von DFB-Trainern mit der Teilnahme an einer Sonderschicht ausgebildet,



    bei uns gibt es noch zusätzlich eine Kreisfussballschule, die wie der Stützpunkt gehandhabt wird, um noch mehr Kinder zu fördern.


    darüber hinaus gibt noch Fussballinternate, bei dem Spieler verschiedener Vereine sein können.hier geht Internatstraining vor Vereinstraining, ist aber grundsätzlich
    untereinander abgestimmt.


    Kinder, die vom Stützpunkt in ein Leistungszentrum wechseln, scheiden beim Stützpunkt aus.


    für alle, die sich an die DFB-Konzeption halten, ist die Diskussion damit ja wohl erledigt,.


    es geht nicht um Vereinstrainung "oder" Stützpunkttrainung, sondern nur um Vereinstraining "mit zusätzlichem " Stützpunkttraining oder nur Vereinstraining.


    das Problem umgeht man, indem man vor der Meldung zur Sichtung Kind und Eltern fragt, ob sie diesen zusätzlichen Aufwand erbringen wollen.


    Problematik entsteht, wenn Vereinstraining und Stützpunkttraining am gleichen Tag sind. hier würde ich das Kind immer zum Stützpunkt schicken.


    Günter

  • Andre: Ich seh das anders. Das das auch so nicht im Sinn des DFB (oder nur des BFV? Das weiß ich nun nicht.) ist, sieht man ganz klar daran, dass der BFV mit Unterstützung des DFB das Talentförderprogramm in Bayern geändert hat.


    Die gesichteten Spieler sollen in den Verein der wohnortnahes Nachwuchsleistungszentrum (und natürlich gleichzeitig Stützpunkt) ist, wechseln. Das sollen die, damit sie 4x pro Woche zusammen Trainieren und von den Honorartrainern betreut werden. Es soll mehr Qualität und Quantität ins Training und regelmäßiges Spiel mit den anderen Talenten.


    Ich habe mit dem zuständigen Stützpunktkoordinator Kontakt aufgenommen. Er hat mir gesagt, dass das so gewollt ist und das evtl. in der D noch ne Ausnahme gemacht werden kann. Aber spätestens(!) - nicht frühestens - in der C muss der gesichtete Spieler zum NLZ wg. Trainingsqualität und Quantität.


    In der alten Variante - mit nur einmal Training pro Woche im Stützpunkt - war das ja auch schon der Sinn, nur das war offenbar zu weinig. DAS Andre ist 2010! Es it KEINE lockere Vorgabe. Das ist knallhartes aussieben. Ich gewinne den Eindruck, Du lebst in einer Förderungs- und Ausbildungswelt zum Selbstzweck. Das ist es aber nicht. Nichts ist zum Selbstzweck. Es geht dem DFB um die Besten und die anderen Interssieren den Verband nicht.


    Damit da kein Missverständnis aufkommt: Ich unterstütze das, weil es ehrlich und geradlinig ist. Darüber hinaus ist es für die sportliche Förderung des Kindes sicher das Beste (ob es für die gesamtheitliche Förderung des Kindes das Beste ist sei dahingestellt) Für meinen Verein würde ich mir eine andere (evtl. die alte Regelung mit verstärkter Zusammenarbeit mit den Stützpunkttrainern) wünschen.


    Das was die Mama von Kind2 abzieht führt dazu, wenn man nachgibt, dass er 1 Vereinstraining und 1 Stützpunkttraining hat. Das ist nicht im Sinne des Talentförderprogramms. Punkt. Das kann man drehen und wenden wie man will. Das ist auch der Grund, warum der Stützpunkttrainer den eigentlich nach Rücksprache nicht nehmen sollte.


    Weiter führt eine Aufweichung in dem Sinne dazu, dass 100%ig (so sicher wie Passi aufhört) weitere Eltern kommen um irgendwelche Sonderlocken haben zu wollen. Das den Kindern das zunächst noch ok erscheint, wenn er nur jedes zweite Training da ist, mag ich glauben. Das wird sich aber schnell ändern, wenn die Kinder die Texte mitkriegen, die von den Eltern Zuhause in dem Zusammenhang abgesondert werden. Abgesehen von der Beschädigung der Authorität von NF aufgrund der Inhalte dieser texte. ja was meinst was da geredet wird? Die Kinder kriegen das alles mit und machen es sich auch zu eigen. Steht nicht auch beim DFB: Kritiklose Orientierung an Vorbildern?


    Kind2 kann gerne ins Training kommen. Kind2 und auch kein anderes Kind spielt aber in einem Punktspiel (falls es die gibt) nicht, wenn es auf meinem Zettel nur eine Häufigkeit der Trainings von 50% hat. Ich habe fertig, denn mein Standpunkt wird sich dazu erst ändern, wenn ich unter der Erde bin.

  • Die o.g. Überschrift mag zwar auf den ersten Blick nicht zum Thema passen, aber die bereits genannten (und fast vorprogrammierten) Konflikte zwischen Verein, Trainern, Spielern und Eltern versucht man in anderen Ländern mit Alternativen zu lösen. Hier wurde z.B. das "bayrische Modell", nach der die "Auserlesenen" zu einem Leistungszentrum eines großen Vereins wechseln, dort 4 x wöchentlich Training haben und regelmäßig (dazu kommen wir noch!) gegen andere gleichstarke Teams antreten. Diese Versuche sind nicht neu. Auch in Norddeutschland hat`s Experimente mit der "wilden Landesliga" im D-Jugend-Alter gegeben, weil man meinte, die Kinder würden sonst nicht gut genug auf das Großfeldspiel im C-Jugend-Bereich vorbereitet. Das bayrische Modell scheint jedoch eher eine Kopie aus den Niederlanden zu sein. Dort gibt es u.a. ein lineares Modell der Frühförderung: Hier werden die Kinder im älteren F-Jugend-Jahrgang in den Vereinen von Vereinsscouts im Radius von ca. 70 km um den Großverein gesichtet. Die Gesichteten werden dann über ein halbes Jahr lang regelmäßig eingeladen. In der Endphase wird dann gesiebt und es bleiben auch ca. 100 kleinen Gästen 2 oder 3 übrig. Die trainieren bei Auswärtsspielen 4 x und bei Heimspielen 5 x wöchentlich. Wobei man dem Begriff Training etwas weiter fassen muß als er in Deutschland definiert ist. Bei unseren holzschuhklappernden Nachbarn gibt es aber der D-Jugend schon soetwas wie eine Landesliga, wo die Kids sich dann auf "Augenhöhe" duellieren. Die Leistungen der Kids werden auch sehr präzise festgehalten. Dazu zählt nicht nur der Entwicklungsstand "auf dem Platz", sondern auch der "an der Schulbank". D.h. Schulzeugnisse sind vorzuzeigen. Bekommt ein Talent das Schulische nicht mehr in den Griff, kann er seine Sachen packen, denn Schule hat in diesem Alter absolute Priorität. Wurde vorhin von 2 bis 3 Auserwählten gesprochen, so wird die engere Auswahl ebenfalls beobachtet. Dazu zählen neben turnusmäßigen Einladungen (Saisonsichtungen) auch regelmäßiges Beobachten während der Punktspiele. Das DFB-Stützpunktmodell ist da viel zu großmaschisch, weil es vielmehr ein Verwalten von Talenten als eine wirkliche Förderung bedeutet.So kann es sein, dass ein Stammspieler B-Jugend-Nationalmannschaft dort in der A 1 spielt, während ein Gleichaltriger aus dem erweiteren Nationalkader mit der B2 vorlieb nehmen muß. Trotz großer Anstrengung läßt sich kaum eine höhere Dichte an Spieler aus der Umgebung mit höchstem Niveau erzielen, denn ab dem älteren Jahrgang der A-Jugend schneiden die Kids in internationaler Konkurrenz meist nicht so gut ab. Wegen der nicht so guten Ausbildung läßt sich bei der internationalen Konkurrenz meist deutlich mehr an vorhandenem Potential abrufen, was bei einigen Entscheidern zu einer Verblendung des "Gesamtpakets" führt. In den Niederlanden herrscht, nicht zuletzt aufgrund ihres ausgeprägten Nationalbewußtseins eine intensiv geführte Diskussion über die Eliteförderung. Ob jetzt das Bayrische Modell den Stützpunkt ersetzten kann, mag dahin gestellt bleiben. Der Fussball verändert sich jedoch und es bedarf fortwährender "Try and Error-Prozesse", wenn man den internationalen Anschluß nicht versäumen will. Nach dem Gewinn der WM 1990 hat man geglaubt, einen Vorsprung zu haben. Deutschland ist hier auf einem guten Weg, Versäumtes nachzuholen. Zum Schluß möchte ich dennoch einen Rat an alle "ehrgeizigen Vereinstrainer" geben. Hängt das Thema nicht zu hoch auf, denn es ist in erster Linie eure Aufgabe, den Kindern Spaß am Fussball zu vermitteln und die Talente ein Stück ihrer Entwicklung zu begleiten. Stellt euch nicht in den Mittelpunkt, sondern stellt euch bei eurer Entscheidung die Frage, was im Einzelfall für das Kind das Beste ist. Den Eltern könnt ihr einen guten Rat geben, die Verantwortung könnt ihr ihnen jedoch nicht abnehmen. Regeln sind dazu da, um eingehalten zu werden. Es darf aber auch Ausnahmen geben, solange die Ausnahme nicht zur Regel wird. Genau diese Gratwanderung gilt es mit ein wenig Fingerspitzengefühl zu beschreiten. Im konkret genannten Fall kann es sein, dass Kind2 schon nach ein paar Wochen nicht mehr beim Stützpunkttraining ist, weil es keinen Bock mehr hat oder der Stützpunkttrainer meint, andere wären besser. Warum soll man sich so lange mit Themen beschäftigen, die sich meist nach kurzer Zeit schon von allein lösen. Also, bleibt cool!

  • @Paul,


    das von dir beschriebene Modell ist mir so nicht bekannt, das gibt es hier so nicht.


    Es hört sich für mich an, wie die logische Konsequenz aus einer Erweiterung des Eliteprogramms des Dfb.. Nur das wir uns verstehen, ...ich bin Anhänger der Dfb.-Philosophie, aber nicht weil ich das "Eliteprogramm" an sich bewußt unterstützen will/ünterstützen würde. Meine Gründe sind viel niedriger angesiedelt. Als Greenhorn empfinde ich bei den Vorgaben des Dfb. im Bezug auf die Ausbildung und deren Zielen eine gewisse Sicherheit, ...einen "fetten" Leitfaden. Eben das ist es, was viele Kinder und deren Trainer davor schützt, allzu viel Bockmist beim Training zu verzapfen. Zudem ünterstütz das Training der Dfb.-Traineronlinebank das sich Verbessern, woran ich als Trainer mit Leistungsdenken auf der Ebene, auf der ich mich befinde. Alles andere ist mir bei meiner grundsätzlichen Einstellung ein Tick zu hoch, zu weit weg und zu hart.


    Mein Sohn könnte noch so gut sein, ...ich wäre einer derjenigen der sagen würde, ....du bleibst hier und gehst zur Schule. Ich würde auf die solide Ausbildung abseits des Fußballs setzen. Ich würde einen "Scheissdreck" tun, meinen Jungen bis nach Enschede zu fahren. Die könnten mich mal, sorry. Das einzige wo mein Sohn und der Eliteförderer bei mir eine Chance hätten wäre der Fall, dass mein Sohn


    -selber und nur er selber den eisernen Willen hätte, Fußballprofi zu werden
    -und der "Eliteförderer" Geld in die Hand nähme, um ein Internat zu finanzieren, d.h.


    mein Junge würde -wenn er es wollte- dort am Sitz des Vereins leben und zur Schule gehen.


    Das ist -soweit ich es weiss- aber nicht gegeben, jedenfalls für unsere Region. Da fahren Kinder mind. dreimal die Woche 250 Km am Tag (Hin.-und Rückfahrt) nach Dortmund + 1 Spiel. Für mich undenkbar.


    Und weil ich so eingestellt bin und Leistung nur innerhalb meiner Mannschaft erwarten würde, parallel dazu niemandem seinen Weg verbauen würde, ...sähe ich es sehr entspannt und locker bei der Frage, ob Rotzlöffel das Stützpunkttraining als drittes Training bestreitet oder nicht. Ich würde einen Teufel tun, ihn beim Stützpunkttrainer "anzuschwerzen". Solange er die Leistung dort bringt, ...ist die Sache unaufällig und wäre mir egal. Genauso würde ich akzeptieren, wenn mein Spieler Pascal ein Training gelegentlich sausen ließe, weil er zum harten Boxtraining ginge. Was ich nicht akzeptieren würde, wenn er auf der Freundin das Training absolvieren würde oder zu Hause vorm Verseher läge, ....das ginge nicht, klar.


    Die Stützpunktarbeit hier ist eine gute trainerische Arbeit. Dennoch habe ich auch die Negativbeispiele vor Augen. Z.B. hatte ich drei Spieler die dort waren und irgendwann ausgesondert wurden, weil anderen deren Meinung entsprechend besser waren, ...mir auch egal, aber....die Jungs waren tief geknickt, es dauerte cirka 2 Monate, bis sie über diesen Schock hinweg waren. Einer der Drei war mein mittlerer Sohn, der immer beteuerte, ...dass ihm das nichts ausmache...von wegen...die knabberten ganz schön. Es kam von meinem Sohn der Satz: "Papa, ich habe keine Lust mehr auf Fußball, aber ich komme weiter zum Training, vielleicht ändert sich das ja mal wieder...." Muß man sich mal reinziehen. Ich dachte damals dann noch, dass ich das Stützpunkttraining als meinen Trainererfolg ansah. Es machte mich direkt stolz. Dabei bemerkte ich auch die geifernden Eltern, die es teilweise als Niederlage ansahen, wenn ihr Sprössling dort nicht landete, ...Wahnsinn...aber das spiegelt sich ja sogar bei der Schulauswahl wieder, wo 100prozentige Hauptschüler am Gymnasium angemeldet werden und ich diese dann drei Jahre später von Hausdächern runter holen kann oder vorm Zug abkratzen muß (ich übertreibe etwas). Daran beteilige ich mich nicht, ...WEIL ICH ES NICHT mehr WILL und im Umkehrschluß akzeptiere ich, wenn jemanden seinen Traum verwirklichen will. Übrigens sind dem Stützpunkt hier im Bereich der C offensichtlich einige Spieler abhanden gekommen. Einige haben wegen schulischer Defizite aufgegeben, andere sind zum Ligisten abgewandert (Dortmund und Osnabrück). So kam es, dass einer meiner ehemaligen Spieler erneut angesprochen wurden. Und was soll ich dir sagen....er lehnte gepflegt ab und sagte mir, dass die ihn mal können! Einerseits schade, andererseits akzeptiert und völlig o.k. wie ich meine.


    Nun ja, mein Statement paßt nicht ganz zum Thema, aber ich wollte dir mal ehrlich aufzeigen, wie ich in dieser Sache denke und was mich bewegt, so zu denken, wie ich es mache. Gruß Andre

    2 Mal editiert, zuletzt von Andre ()

  • TW-Trainer: Sehr guter Beitrag - und ich denke die Überschrift passt perfekt!


    Zwei Dinge:


    1) Das NLZ ersetzt den Stützpunkt ja - zumindest theoretisch - nicht. Praktisch ist es natürlich so, dass die Gesichteten in das NLZ wechseln. Insofern hast Du recht. Wenn man so will ist das Stüzpunktkonzept diesbezüglich nur ein Restkonzept um die wenigen Ausnahmen evtl. noch in der D zu betreuen.


    2) Ich bin weder beim DFB, noch beim BFV tätig - weder ehrenamtlich noch bezahlt. Ich arbeite ehrenamtlich für meinen Verein. Den möchte ich unterstützen und etwas zurückgeben. Mein Interesse gilt zunächst(!) all denen in der breiten Mitte, denjenigen, die später den Verein tragen, die beim Verein spielen und Funktionen übernehmen. Die Talente soll der DFB fördern und ich tue im Rahmen der Basis mein Möglichstes und hoffe, dass die Talente TROTZ(!) meiner Bemühungen nicht durchs Raster fallen. Sonderbehandlung für Talente kann ich mir nicht "leisten".

  • Ich finde es ist bei solchen Situationen immer hilfreich, mal den Blickwinkel der anderen anzunehmen.





    • Der Junge
      Ist stolz, dass er es geschafft hat, beim Stützpunkt dabeizusein.
      Möchte jetzt natürlich auch teilnehmen.
      Sieht sich evtl. "seinem Traum" einen Schritt näher.
      Sieht die Prioritäten im Spannngsfeld Schule ./. Fußball evtl. anders als seine Eltern.
      Will auch mit seinen Freunden in seinem Verein spielen.
    • Die Eltern
      Möchten Ihrem Sohn das natürlich ermöglichen.
      Sehen aber auch das Spannungsfeld Schule ./. Fußball.
      Von 7 Tagen steht 4x "Fußball" auf dem Kalender.
      Müssen das aber auch selbst zeitlich voreinander bekommen.
    • Der Verein(svorstand)
      Sieht die Stützpunktspieler als Bestätigung seiner Jugendarbeit
    • Der Vereinstrainer
      Will den Stützpunktspieler nicht bevorzugen.
      Sieht das Mannschaftsgefüge ansonsten in Gefahr.
      Will, dass seine Regeln eigehalten werden.
    • Der Stützpunkttrainer
      Will die begrenzte Anzahl an Stützpunktplätzen optimal besetzen.
      Wird an den Ergebnissen seines Stützpunktes gemessen!


    Noch ein paar Anmerkungen zumThema Eltern und Stützpunkt:
    Wenn man von regionalen Stützpunkten spricht, heißt das noch lange nicht, dass sie wohnortnah sind. Bei uns ist der zuständige D-Jugend-Stützpunkt z.B. ca. 40 km entfernt. Das Kaff ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht erreichbar. Eltern, dessen Kind beim Stützpunkt trainiert, müssen sich also schon etwas einfallen lassen. Zu Anfang der D-Jungend reden wir hier immerhin von 10-11-jährigen Kindern... Wenn man Glück hat, kann man Fahrgemeinschaften bilden. Wenn nicht, hat man halt Pech.


    Zum Thema "Verein und Eltern wussten bei der Meldung zur Sichtung, worauf sie sich einlassen":
    Bei uns im NFV wird beim Sparkassencup gesichtet. Da wird keiner gemeldet; das Turnier ist eine Pflichtveranstaltung für Vereine mit E-Jugend.
    http://www.nfv-www.de/page.php?id=25
    Da fragt keiner die Eltern oder den Verein, ob ein Junge gesichtet werden soll. Klar - "nein-sagen" kann man am Ende immernoch. Aber mal Hand auf´s Herz: Wenn Euer Kind da gesichtet wird, versucht man auch, seinem Kind das zu ermöglichen.


    Ich finde aus dem jeweiligen Blickwinkel ist jedes der o.g. Argumente nachvollziehbar. Am sinnvollsten fände ich eine Lösung, bei der die Interessen des Kindes möglichst weit gewahrt werden (nur beim Thema Schule muss er natürlich Zugeständnisse machen) und alle anderen ein bißchen nachgeben. Dafür seid IHR die Erwachsenen...

    2 Mal editiert, zuletzt von Follkao ()


  • Mein Sohn könnte noch so gut sein, ...ich wäre einer derjenigen der sagen würde, ....du bleibst hier und gehst zur Schule. Ich würde auf die solide Ausbildung abseits des Fußballs setzen. Ich würde einen "Scheissdreck" tun, meinen Jungen bis nach Enschede zu fahren. Die könnten mich mal, sorry.

    Du bräuchtest ihn gar nicht zu fahren. Sie würden ihn sogar bei Dir abholen. Und beim Stützpunkt in Deutschland dürfte er auch weiter trainieren. Was nicht heißen soll, dass ich das bei 11-jährigen befürworte - aber so machen die das in Enschede mit den Jungs, die aus D zu ihnen gehen.

  • Folkao, so sehe ich es auch. Wenn jeder mal die Sache aus der Sicht des jeweils anderen betrachtet und im Mittelpunkt die Interessen bzw. das Wohl des jeweiligen Kindes stehen, sollten sich tragbare Kompromisse finden lassen. Mit "Aus und basta" ist keinem geholfen. Weder der Mannschaft, noch dem Verein und schon gar nicht dm Spieler.


    Da ich selbst unentgeldlich für den Verein arbeite, interessiert es mich persönlich zum Beispiel nicht, wie viele Kinder später dort im Seniorenbereich landen. Ich fühle mich hier dem Verein nicht verpflichtet, sondern nur den Kindern und ihren Eltern gegenüber. Mit diesen versuche ich so gut wie möglich zu arbeiten und ihnen gegenüber auch ehrlich zu sein. Wenn ich überzeugt davon bin, dass ein Kind woanders für sich bessere Möglichkeiten hätte, sage ich dies den Eltern z.B. auch offen.

  • @Folkao, Karl




    100%ige Zustimmung. Sehe ich genauso.




    Aber im vorliegenden Fall von @NF bleibe ich dabei. Hier stimmt, nach dem was NF geschrieben hat, die Einstellung zum Stützpunkttraining nicht. Stolz auf den Sohn ist völlig normal und okay. Für mich klingt das aber nach einer gehörigen Portion Egoismus und Fehleinschätzung des (offensichtlich bestimmenden oder einzigen ) Elternteiles. Und wenn hier schon die Einstellung nicht passt, könnte es sein, dass der Junge entweder abhebt und/oder mal ganz tief fällt, wenn er "ausgesiebt" wird, Und das kann, wie bereits mehrfach gepostet, schnell passieren. Ist nun mal ein Leistungsprinzip. Unter diesem Hintergrund




    @ NF


    Du wolltest Meinungen hören. Hier ist meine. In Deinem speziellen Fall würde ich ihn Montags zum Stützpunkt lassen und er wäre dann eben nur ein Mal bei mir im Training. Ich würde ihm (und seiner Mutter ;) ) das (ehrlich gemeinte) Gefühl geben und ihm dies auch sagen, dass das völlig okay ist. Ich würde aber auch peinlichst darauf achten, dass er auf dem Teppich bleibt. Dies würde ich auch der Mannschaft vermitteln. Jeder ist mir in gleichem Maße wichtig.


    Es ist hier schon gepostet worden und dieser Meinung bin ich auch: Oft stellen sich Probleme/Konflikte zunächst als solche dar und lösen sich dann nach kurzer oder auch längerer Zeit in Luft auf. Ich vermute dies wird auch in Deinem Fall so sein.