Eltern beteiligen sich nicht

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  • Hallo


    Elternabend bringt nichts.
    siehe Schule: die, um die es geht, sind beim Elternabend nicht da.
    gib schriftlich deine klaren Vorstellungen bekannt.
    wer sich nicht dran halten kann, vergiss sie,
    in 2 Jahren (spätestens) sind sie eh nicht mehr dabei.
    der Junge, der unbedingt spielen will, setzt seine Eltern schon unter Druck, warum du?


    Beispiel: ein Elternteil kam immer grundsätzlich zu spät zum Abfahrtstermin, und ihre
    Junge musste dann noch bei anderen mitfahren.
    Beim nächsten Mal sind wir abgefahren. obwohl ein Mann weniger.
    kamen nach, gross gemosert, warum nicht gewartet, beim nächsten mal aber pünktlich.


    Treffpunkt beim Auswärtsspiel am dortigen Sportplatz find ich gut.


    Trikotwaschen: betreffende Spieler kriegen beim Spiel kein Trikot. , sonder Laibchen, mit dem Hinweis, nur wer wäscht kriegt Trikot.


    brutal? ja, aber wir Trainer sind keine Freizeitbetreuer bzw. Sozialarbeiter ( oder doch?)


    Wer von den Jungs gerne spielen will, setzt seine Eltern unter Druck. (wenn sie ein DS haben wollen, machen sie auch so lange bis sie ihn haben)
    die anderen können wir eh vergessen.


    Klingt alles ein bischen hart, weiss ich, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass die, in die ich die meiste Zeit investiert hatte, den aktiven Bereich nie errecht haben.


    Günter

  • Natürlich hat immer der Trainer die Entscheidung wer spielt und durch mMitgliedsbeiträge hat man keine Einsatzgarantie, allerding darf jemand, der einen Spielerüass bei dem jeweiligen Verein beantragt hat und Mitgliedsbeiträge zahlt nicht einfach mehr in Auswärtsspielen nicht mehr eingesezt werden. Was kann denn der Junge dafür, dass die Eltern nicht fahren. Wurde denn schon einmal nachgefragt warum die Eltern nicht fahren. Vielleicht haben sie Samstags auch irgendwas anderes vor.

    Wer Rechtschreibfehler findet darf sie natürlich behalten !!! ;)

  • Was das Waschen der Trikots angeht, könntest du ja vielleicht jedem Spieler eine Trikotnummer zuordnen (falls das nicht eh schon geschehen ist) und dann jeden selber sein Trikot waschen zu lassen.

    Was ist hiermit? Damit könntest du sie ja dazu bringen sich an der Trikotwäsche zu beteiligen. Und dass man ohne Trikot nicht spielen kann sollte jedem klar sein. Da können die Kinder dann -wie du ja anscheinend verlangst- zu Hause Druck ausüben

    Wer Rechtschreibfehler findet darf sie natürlich behalten !!! ;)

  • Hallo an alle.


    Danke für Eure Beiträge. Alle, egal in welcher Form und welcher Meinung haben mir geholfen.


    Zum jetzigen Ist - Zustand möchte ich Euch mitteilen, das wir ( das heißt mittlerweile offiziell der Vereinsvorstand, nachdem ich meinen sofortigen Rücktritt bei Nichtreagieren seinerseits angekündigt habe), folgendes beschlossen bzw. schon in die Wege geleitet haben:


    Der Vereinsbeitrag für Kinder wird ab nächster Saison erhöht. Die entsprechenden Mehreinnahmen werden an diejenigen ausgezahlt, die die Trikots waschen. Jeder hat die Möglichkeit. Diejenigen, die nicht waschen, zahlen halt drauf. (Und es ist schon eine empfindliche Erhöhung. Wäschewaschen lohnt sich wieder und Faulheit kostet halt)


    Treffpunkt zu Auswärtsspielen ist ab sofort am jeweiligen Spielort. Ein entsprechendes Infoblatt wurde den Kindern mitgegeben. Darauf auch der Hinweis, dass man sich mit anderen Eltern absprechen kann. Einen aktuellen Spielplan bekommen die Kinder eh immer von mir.


    Ab sofort gibt es bezüglich der Kinder grundsätzlich keinen "Heimlieferservice" durch den Trainer mehr. Sollten in Zukunft Kinder nicht abgeholt werden, wird das Jugendamt bzw. die Polizei verständigt. ( einfach stehen lassen kann ich sie auch nicht (obwohl meine Aufsichtspflicht endet), da vor dem Vereinsgelände eine Bundesstraße verläuft und ich teilweise erst 6-jährige dort nicht einfach stehen lassen kann. - Die entsprechenden Kinder werden in Zukunft dann nicht mehr bei uns trainieren!


    @ TuB92


    Zu Deinen Beiträgen. Zuerst vielen Dank. Vorallem, da Du Dir die Zeit genommen hast, mehrere Beiträge zu schreiben.


    Zu Deiner Frage, ob ich mich mal gefragt habe, ob die entsprechenden Eltern nicht vielleicht Samstag etwas anderes vorhaben: Das interessiert mich eigentlich überhaupt nicht! Es ist ja wohl deren Aufgabe, mir das mitzuteilen, oder sich um die Abholung ihrer Kinder selbst zu kümmern. Wenn sie kein Verantwortungsgefühl haben, sollten sie besser keine Kinder haben und nicht erst in die Welt setzen!


    Bei den Eltern, die wirklich etwas vorhaben, die am Wochenende arbeiten müssen, gabs bisher keine Probleme. Und natürlich kann man auch mal was anderes vorhaben. Aber dann muß man dies selber organisieren und nicht nur sein Kind abschieben.


    Ich habe einen Trainerkollegen, der hatte ein Kind schon als "Übernachtungsgast". - da hatten die Eltern einfach "vergessen "Ihr" Kind abzuholen. Die sind dann halt bei einer Party versackt und haben "vergessen", dass ihr Kind ( 7 Jahre ) abzuholen war. - die hatten halt Samstag -(in Wahrheit wars ein Wochentag), "was anderes vor"

  • Das mit dem Übernachtungsgast gibt es ja gar nicht. Erst hatte ich glacht aber es ist ja wohl alles andere als lustig. Wie kann einem denn sowas passieren?

  • Richtige Entscheidungen!!!


    Problemfälle können jederzeit mit dem Trainer abgesprochen werden. Soviel kann man von jedem nichtinteressiertem Elternteil erwarten.


    Bei einer Schulveranstaltung fährt auch nicht der Lehrer die Kinder nach Hause.

  • Otto


    In dem Muttern und Vattern zuviel saufen, ...so passiert soetwas, dazu noch eine Brise Doofheit und schwups, ist der Cocktail fertig.


    Ich hatte mal etwas tendenziell ähnliches erlebt, ...nur noch schlimmer. Drei Mütter, ...stadtbekannt, dumm, Drogen, Alkohol, a drei Kinder von drei Männern, den dritten kennt man nicht, ...während der Schwangerschaft getrunken und geraucht, ....haben bock, auf eine Party zu gehen, ...nur um die Ecke. Die drei Kinder, ...gerade laufend, ...noch im Fläschchenalter, ....tja wohin damit? SCHNITT


    Die Bewohnerin eines Mehrfamilienhauses ruft uns zur Hilfe, weil sie seit 12 Stunden Gewimmer aus einer gegenüberliegenden Wohnung hörte, dessen Hoffenster der zweiten Etage weit offen steht. Sie meinte aus diesem Fenster komme das Weinen.


    Wir rüber, ...geklingelt...öffnet ein 16jähriger Kiffer die Tür, ...sieht uns und versucht sie wieder zuzuschlagen. Ich meinen zarten Fuß willensstark dazwischen. Danach kurz erklärt, warum wir da sind (die Frau die das Weinen hörte, ...12 Std. lang). Sagt er, ...dass wir nicht reinkommen dürfen und ich, ...wir kommen trotzdem, weil es sich wohl um Kindergewimmer/weinen handelte, ...dazu seine Reaktion. Macht er die Tür auf und wir treten in den Flur. Auf dem Boden des Flures lagen Kekskrümmel und rechts von uns stand ein Stuhl unter einem Türgriff verkeilt. Ich nahm den Stuhl weg, öffnete die Tür und erblickte drei wackelig auf den Beinen stehende total verheulte und zugekotete Kleinkinder. Die drei Kröten schossen an mir vorbei und stürzten in den Flur wo sie auf den Boden hechteten, um die Krümmel zu essen. Das Fenster des Zimmers war weit geöffnet und ein Stuhl stand davor, ...wir befanden uns im zweiten oder dritten Stock! Im Zimmer lagen die Windeln und der Inhalt war verteilt. Wasser oder Milch? Fehlanzeige, ...ich ging dann in die Küche und zog die Küchenschränke auf, um Milchfläschen anzufertigen, ..war damals im Saft, meine Kröten waren ungefähr gleich alt, ...wieder Fehlanzeige, ..die hatten nichts da.


    Ich hatte mit meiner Professionalität zu kämpfen, denn ich hätte den Kiffer am liebsten umgehauen, sorry. Jedenfalls organisierte ich den Personalausweis. Dann schaute ich auf meine Uhr und sagte ihm, dass er exakt 15 Minuten habe, um die liebenden Mütter ran zu holen. Er war nach cirka 12 Minuten mit abgehetzten Müttern zurück. Eine dämlicher als die andere -nochmals sorry-. Es war Sonntag, 08.00 Uhr, ...eine Mutter war noch total bekifft, ihr Kind ging in die Obhut einer Jugendschutzstelle, die anderen verblieben -noch- bei ihren Müttern. Wir schrieben einen fetten Bericht ans Jugendamt -Eilsache- per Fax. Zwei der Kinder wurden den Müttern weggenommen, eines verblieb bei Mutti, ...welche ich in den Folgejahren unzählige Male aus verschiedensten Gründen wieder "traf".


    Das ist auch die Welt von heute, ...und einige Kinder von denen die wir betreuen, kommen aus solchen Familien, ...ohne das wir es unbedingt wissen. Deshalb -passt nicht in diesen Thread- ....schickt sie möglichst nie weg, Gruß Andre

  • ok jetzt kann ich verstehen woher der wiederstand gegen einen elternabend oder sonstigen kommt.

    "der runde steht im eckigen!"

  • Andre , ich kann dich gut verstehen - hier kann und darf man nicht wegschauen und muß reagieren - dass sind extrem schlimme Sachen.



    Aber die meisten Eltern,die ihr Kind stehen lassen " kümmern " sich schon um ihre Kinder - ob sie essen haben ,ob sie was zum anziehen haben - aber kümmern sich nicht um die Inhalte der Kinder.


    Und da reiten sie auf eine ganz bestimmten Welle - lasse schon mal die anderen machen ,dann haben wir mehr Freizeit und an die mußt du ran.


    Einige nutzen dein Mitleid aus , und benutzen dich nur.


    Ich denke,da kann man schon Unterschiede machen.


    Und auch Ausnahmen.

  • Zu Deiner Frage, ob ich mich mal gefragt habe, ob die entsprechenden Eltern nicht vielleicht Samstag etwas anderes vorhaben: Das interessiert mich eigentlich überhaupt nicht! Es ist ja wohl deren Aufgabe, mir das mitzuteilen, oder sich um die Abholung ihrer Kinder selbst zu kümmern. Wenn sie kein Verantwortungsgefühl haben, sollten sie besser keine Kinder haben und nicht erst in die Welt setzen!


    Bei den Eltern, die wirklich etwas vorhaben, die am Wochenende arbeiten müssen, gabs bisher keine Probleme. Und natürlich kann man auch mal was anderes vorhaben. Aber dann muß man dies selber organisieren und nicht nur sein Kind abschieben.

    Also: Ich bleibe dabei, dass du die Kinder regelmäßig -auch zu Auswärtsspielen- mitnehmen musst. Anscheinend hast du das Größte Poblem damit, dass die Kinder von dir/euch nach Hause gefahren werden müssen. Das würde ich noch einmal machen, und dann die Eltern ansprechen und ihnen klipp und klar verdeutlichen, dass du sie nicht mehr nach Hause bringst. Wo wohnen die denn? Ist das weit weg vom Vereinsgelände? Können oder sollen die Kider vielleicht sogar mit dem Fahrrad nach Hause fahren? Ansonsten ist das natürlich problematisch, da du sie natürlich auch nicht einfach stehen lassen kannst aufgrund deiner Aufsichtspflicht. Die anderen Probleme scheinen ja dann gelöst. Wie hoch ist denn die Beitragserhöhung? Musst ja keine genauen Zahlen nennen, nur mal so ne Übersicht wie viel das ungefähr ist :thumbup:

    Wer Rechtschreibfehler findet darf sie natürlich behalten !!! ;)

  • Andre
    okay, wenn das so war, ich hatte es so verstanden als ob es eine Ausnahme war, dass das Kind total vergessen wurde.


    Hochachtung vor deiner Professionalität im Umgang mit solchen Menschen

  • Hi Otto, ich kann dir nicht sagen, ob es eine Ausnahme hinsichtlich des vergessenen Kindes war, ...ich kenne die Leute ja nicht und das Kind auch nicht. Mag sein, das es eine Ausnahme war, ...wenn auch kaum zu verstehen (Kevin allein zu Hause). Mir fiel mein Erlebnis dazu ein und ich wollte nun nicht jeden über einen Kamm scheren, ...das von mir geschilderte ist ein Extrem, nicht alltäglich, ....aber das gibt es und in ähnlicher Form auch nicht so selten, ...ich kenne da ein paar viele Wohnungen, ...aua sage ich nur. Da wird man reingebeten und muß darauf sagen, ..."Würde ja gern reinkommen, wenn ich wüßte, wo ich hintreten soll (überall Müllsäcke, bunte Fliegen usw.)." In der Wohnung Zigarettenqualm, so dass ich mich wieder ins Freie flüchte. In diesen Wohnungen leben Kleinkinder! Trotzdem, ...nicht alltäglich, ...aber auch nicht so selten, wie man es allgemein meint.


    Danke für das Lob hinsichtlich der Professionalität, dennoch möchte ich sagen, das das nichts besonderes war, alle meine Kollegen hätten so oder so ähnlich reagiert, ..für uns ist es normal. Schwer fällt manchmal, zu bedenken, das nicht alle Adressaten so sind. Wir haben oft immer mit den gleichen zu tun, ...die stellen aber meist die absolute Minderheit da, Gott sei Dank, Gruß Andre

  • Hallo Andre,


    wer glaubt, dass das was du geschildert hast wäre ein bedauerlicher Einzelfall, der irrt
    ganz gewaltig. Meine Frau hat eine professionelle Erziehungsstelle, d.h. wir nehmen die von dir geschilderten Kinder in unserem Haus auf, wenn alle anderen Massnahmen des Jugendamtes gescheitert sind.
    Und da gibt es wesentlich schlimmere Fälle. Kommt so jemand ins Training, sind wir Trainer
    überfordert, bei aller sozialer Einstellung (die bei mir mit Sicherheit gegeben ist)
    kann ich jedem nur empfehlen, versucht nicht zu sozialisieren auf Kosten der Spieler, die wie wir sagen -in der Fuhr- gehen.letztendlich hilft nur eins :Konsequenz, alles andere scheitert.


    Wir haben hier Eltern (oft nur Mutter), die ihre Kinder über alles lieben, aber nichts für ihre Kinder tun bzw. kümmern.,da ist es nicht Aufgabe der Trainer, hier einzuspringen, man wird eh scheitern.


    Günter

  • Die Frau eines Kollegen "betreibt" auch so ein Haus, ...mehrere Häuser mit Angestellten, ...Jugendwohngruppen eben. Neben dem normalen Kontakt, den ich gelegentlich damit habe (Ladendiebstahl, Körperverletzung, Randalierer usw.) erzählt er viel, was so abgeht. Manche Geschichten von den Geschichten der Kinder sind haarstreubend. Selbst abgezochten Hunden wie mir geht das manchmal nahe. Ich muß ehrlich sagen, dass man schnell dabei ist, mit Fingern auf diese Kinder zu zeigen. Eines halte ich mir immer vor Augen, ....Sie können nichts dafür....und das ist super mega schlimm und schmerzt. Gott sei Dank gibt es solche Leute wie deine Frau, ...die damit umgehen können und manchmal ja auch gute Erfolge haben. Das kann man mit Geld garnicht gutmachen.


    Ich muß seit einigen Tagen immer an Uwe`s Worte denken, ...man sollte sich immer vor Augen führen, dass da kleine Menschen vor uns stehen, die die gleichen Rechte wie die Erwachsenen haben, ....wenn das alle Eltern so begreifen würden, hätten wir/die Kinder/...diese Kinder diese Probleme nicht so, nie so bekommen.


    Als Trainer habe ich -so glaube ich- einen gewissen Bonus, weil sie wissen, was ich beruflich mache. Ich weiss, dass das aus meiner Sicht quatsch ist, ...weil es kommt auf mich als Mensch an, was ich bin, was ich mache, wie ich bin und nicht auf das, was ich darstelle. Auf Grund meiner Art -nicht immer einfache Art- und dieses Bonuses, habe ich oft keine Probleme, wo andere untergegangen sind. Ich kann deinen Worten nur Beipflichten, ...es kommt auf die Konsequenz an. In anderen Threads wurde das schon benannt, ...in der Folge sollte man gerade deshalb nur sinnvolle wenige Regeln aufstellen, die aber zu 100 Prozent konsequent beachten und schützen.


    Ich denke, das Trainer ein Stück weit Erzieher ist, ...aber eben nur auf dem Feld, ab dem Zaun am Gelände und wieder zurück und dann endet es. Man ist Vertreter der Mannschaftsregeln und diesen verschafft man die notwendige Geltung durch seine soziale Kompetenz. Was darüber hinaus geht, ...da endet es, so gesehen verstehe ich deine Worte nur zu gut, ...ab da sind nämlich Profis dran, ...wie deine Frau. Gruß Andre

  • Hallo Andre



    ES KOMMT AUF DIE KONSEQUENZEN AN: WENIGE SINNVOLLE REGELN; DIE ABER KONSEQENT EINHALTEN


    Dieser Satz von dir müsste oberstes Gebot aller Trainer sein.
    Zu uns kommen Kinder, die kennen keine Regeln und noch weniger Konsequenz (kein Bestrafen), Hier brauchen wir Trainer auch etwas Geduld und nicht die Holzhammermethode.
    hier darf Trainer kein Kumpel sondern muss Autorität sein., d.H. z.B. nicht Aufgaben der
    Eltern übernehmen: abholen oder heimfahren, sondern klar regeln, wie das vonstatten gehen muss. kleiner Tip: die Eltern dieser Problemkinder, sind selbst noch Kinder, und so muss man mit denen umgehen.


    Günter

  • will noch was ergänzen.


    Mag sein, dass du wgen deinem Job einen Bonus hast,
    .


    aber wir Trainer haben alle einen noch viel grösseren Bonus: die Kinder merken ganz schnell, da ist jemand, dem bin ich nicht egal, der meint es ehrlich mit mir,auch wenn er mir manchmal blöd daherkommt.


    diese Erfahrung habe ich gemacht, und wenn ihr Trainer alle mal nachdenkt:
    80 % der Kinder machen doch das was ihr ihnen sagt, und für die seit ihr was besonderes.
    10 Jahre nach eurer Tätigkeit bekommt ihr schon noch die entsprechenden Rückmeldungen


    Ich hab sie bekommen, von denen, die ich vor 30 Jahren trainiert habe. und es hat gut getan.


    Günter

  • Die Beitragserhöhung wird sich auf 20,- € bezüglich der Wäscherei belaufen. Dieses Geld wird dann nach der Saison zu 100 % wieder an die Eltern,entsprechend der Anzahl der Wäschen, ausgeschüttet.Es entfallen pro Saison ungefähr 2 Wäschen auf jeden Spieler. ( Punkt-,Pokal-, Freundschaftsspiele und Turniere ) Jede Familie bekommt die Möglichkeit zum Waschen. Zum Schluss kann es sein, dass eine Familie, die 3 - mal gewaschen hat, etwas mehr zurückbekommt und eine Familie, die nicht wäscht, - garnichts.


    Ich muß hier betonen, dass ich hier nichts allein festgelegt habe, sondern nur einen entsprechenden Vorschlag unterbreitet habe.. Dieser ist dann nach kurzer Diskussion und Anhörung weiterer Vorschläge von den Eltern, die ihre Kinder gerade vom Training abgeholt haben, in Mehrheit von diesen favorisiert worden und so von mir an den Vorstand (mit Problemschilderung) herangetragen worden. Dieser legt nun die entsprechende Beitragshöhe für die neue Saison fest. - Die Höhe der entsprechenden Beitragserhöhung ist von den Eltern so vorgeschlagen worden...


    Weiterhin habe ich mir erlaubt, einige persönliche Gedanken zu "Wertigkeit der Trainertätigkeit und Beitragserhöhung", und vor allem auch einige Gedanken, die ich diesbezüglich u.a. diesem Forum entnahm, dem Vorstand zu unterbreiten. Gemeinsam haben der Vorstand und die Trainer nach einem kurzfristig anberaumten Gespräch beschlossen, dass wir uns bis Anfang der neuen Saison gemeinsam Gedanken hierzu machen und dann ein kongretes Ergebnis dazu stehen wird.


    Damit ich hier nicht mißverstanden werde: Es geht dabei grundsätzlich nicht um die Bezahlung der Trainer, sondern um die qualitative Anhebung der Ausbildung. Das heißt, es muß Geld in die Ausbildung der Jugendtrainer investiert werden. Ich selbst möchte kein Geld für die Trainertätigkeit. Solange sie mir Spaß macht, mache ich dies kostenlos. Ist der Spaß vorbei, höre ich auf. - Weil, dann könnte ich auch den Kindern keinen Spaß mehr vermitteln. Und so ist auch die überwiegende Meinung meiner Trainerkollegen im Verein. Eine entsprechende Beitragserhöhung soll sozial abgefedert werden - aber Hartz 4 Empfänger zu sein, soll dabei nicht reichen. Das ganze soll über eine Art Patenschaft laufen. Das heißt, Familie, die zwar finanziell schwach beseitet sind, aber dafür Zeit investieren, sollen unterstützt werden. Eltern, wo das Geld für Alkohol, Tabak, Party und Pay-TV reicht, bloß für die Kinder nicht, müssen halt umdenken oder sich noch mehr ausgrenzen. Hierbei sind wir uns jedoch mit den anderen Eltern einig, dass wir alles im Sinne der entsprechenden Kinder unternehmen werden. Weggeschaut wird nicht! Und wir werden versuchen, die umliegenden Vereine mit ins "Boot" zu holen, damit wir uns gegenseitig nicht die Kinder wegnehmen und in einigen Jahren der nächste Verein vor den selben Problemen steht.


    Da die Zeit bis zur nächsten Saison kurz ist, und ich bis dahin wirklich etwas für die bessere Ausbildung unserer Kinder bewirken möchte, kann es sein, dass ich mich auch in den nächsten Wochen noch mal mit der einen oder anderen Frage an Euch wende. Für ehrliche Antworten bedanke ich mich jetzt schon im Vorraus. Auch Kritik ist mir ausdrücklich willkommen, da ich keinen Schnellschuß loslassen will, sondern das Ganze auch funktionoieren soll. Andererseits will ich hier von vornherein keine halben Sachen machen, sondern möglichst das optimal Machbare gleich erreichen. Weil ich glaube, dass manchmal nur eine vielleicht extreme Idde, etwas wirklich Neues, was vielleicht auch anfänglich verwerflich und unakzeptabel wirkt, genügend Anlaß zu einer Disskussion und zu positiven Änderungen gibt.


    Wünsche Euch noch einen schönen Abend und Andre und anderen, die eventuell noch "im Dienst" sind. eine "ruhige Schicht"

  • Ich finde das super, das geht ein wenig in die Richtung, die wir im Moment gehen. Ich sage ja auch: Wir müssen selbstbewusster auftreten und für unsere nicht gerade kleine Leistung auch etwas zurückverlangen. Meiner Meinung nach ist das etwas, das alle Vereine begreifen und umsetzen müssen.

  • Ja, ganz klar, vom Grundgedanken super, da schließe ich mich zu 100 Prozent an. Was mich dennoch ein bischen irritiert ist, das der "Aufhänger" die Trickotwäsche ist. Was wäre denn passiert, wenn man es so gemacht hätte, wie beispielsweise ich es jahrelang praktiziert habe: Jeder bekommt sein Trickot mit nach Hause und wäscht es selber und ist dafür verantwortlich, dass man es beim Spiel im sauberen Zustand auch trägt. Das hat 6 Jahre 1a geklappt und ich hatte mit nichts zu tun, prima.


    Also, ....super Idee, ...nur der Aufhänger...hier wird in Relation zu meinem Beispiel viel zu viel Aufwand betrieben, ...meine ich jedenfalls.


    Von der Grundidee her, ....den Vereinsbeitrag zu erhöhen, um grundsätzlich die Jugend finanziell mehr fördern zu können und gleichzeitig den Eltern oder auch den Mitgliedern die Möglichkeit zu geben, sich ein paar Euro durch z.B. Mitarbeiten beim Strauchschnitt, Rasenpflege, Vereinsheim streichen, vielleicht auch Co.-Trainer sein ...was weiss ich...finde ich nicht nur prima, sondern supermegaprima, ...dann ist das sich Einbringen auch was wert und zahlt sich als kleine Anerkennung in Eutronen aus.

  • Wegen den Trikots mit nach Hause nehmen, Andre, das habe ich schon oft gedacht, dass das z.B. bei uns nicht klappen würde, bzw. schwer umsetzbar ist. Denn wenn mal drei Spieler fehlen und ich ein, zwei oder sogar drei "Ersatzleute" aus der jüngeren Mannschaft dazuhole, wo nehmen die dann das Trikot her???