Ausbildungsentschädigungen Verlust: 333 ?
Sind das Fortbildungen?
Ausbildungsentschädigungen Verlust: 333 ?
Sind das Fortbildungen?
Nein, das wird nicht jedes Jahr neu gekauft, aber wenn du das z.B. auf 10 Mannschaften umrechnest, ergibt das eine Summe von 2000 Euro.
Soviel kostet alleine fast ein Großfeldtor. Wir haben zurzeit zum Beispiel 4 Kleinfeldtore, die ausgetauscht werden müssen, sie sind einfach hinüber. Das alleine ist eine Investition von ca. 3 600 Euro. Bälle für 200 Kinder sind pro Jahr allein 2000 Euro, wenn man sie nur alle zwei Jahre kauft, sind das eben 1000 Euro.
2000 Euro Investition in Material pro Jahr ist wirklich nicht viel...
Ausbildungsentschädigungen sind "Transfersummen" für Spieler, die zu uns wechseln. Das ist bei den Spielklassen die wir spielen so nötig. Gibt natürlich viele Vereine, die solche Ausgaben nicht haben. Die Auflistung gilt natürlich nur für uns. Jeder Verein hat andere Rahmenbedingungen.
Trikot/ Junior für 10 Euro? Trainingsanzug für 15 Euro??? Kannst Du mir bitte per PN die Adresse des Lieferanten geben, der seine Produkte für so wenig Geld verkauft? Ich kenne nur Trikotset ab 60 sFr. (ca. 45 Euro) oder Trainingsanzüge am 75 sFr. (ca. 55 Euro).
Wenn man solch gute Ausrüstungslieferanten hat, geht doch einiges... trotzdem Jahresbeiträge sind zu billig.
Gruss TRPietro
TRPietro, Tom meinte die jährliche Abschreibung (60 € bzw. 40 € auf 4 Jahre).
Generell finde ich den Ansatz von Tom bezüglich der Kostendeckung aber sehr gut, um die notwendigen Beiträge zu ermitteln. Ich hatte in unserem Verein immer so den Verdacht, dass dies so "Pi mal Daumen" erfolgt...weiß es aber nicht 100%ig. Allerdings werde ich bei der nächsten zeitnah zu erwartenden Beitragserhöhung (die letzte ist schon ein paar Jahre her) die Berechnung der Kosten als Grundlage vorschlagen.
Vieles wird aber auch bei uns durch die Stadt gestützt - so wurden in den letzten Jahren die Betriebskosten regelmäßig erlassen. Offensichtlich ist das nicht bei allen so, was man in der Gesamtbetrachtung durchaus berücksichtigen sollte, da es sich ja um öffentliche Gelder handelt.
Die Kostenrechnung von Chris zeigt aber ziemlich deutlich, dass eine große Diskrepanz zwischen den derzeit gezahlten und den tatsächlich zu leistenden Beiträgen vorliegt, wenngleich ich meinen Verein keinesfalls mit den von Chris genannten Strukturen dessen Vereins vergleichen kann. Dennoch bin ich mir sicher, dass allein zur Kostendeckung bei uns der monatliche Beitrag von 3 € pro Kind nicht ausreicht!
Dennoch sehe ich die Gefahr, dass eine "200%ige" Beitragserhöhung, wie sie Chris fordert - m.E. nicht zu Unrecht - bei vielen sauer aufstoßen wird...zumindest wäre es bei uns so! Gründe dafür wurden hier schon genannt, verallgemeinert kann man das auch unter "Mitnehmermentalität" stehen lassen: Positive Dinge, wie die Vereinsarbeit, werden eben gern mitgenommen und was nicht viel kostet, ist auch nicht viel wert! Da muss natürlich ein Umdenken, vor allem bei den "Kunden" (u.a. Eltern) stattfinden. Und dies kann eben nur über gezielte Kommunikation (z.B. über die Offenlegung der Kosten) mit den Kunden erfolgen.
Zudem gilt es, so denke ich, die Leistungen des Vereins einmal darzustellen. Ganz allgemein bieten unsere Vereine eben nicht "nur" Fußball an, nein! Dazu gehören neben Training, Veranstaltungsangebote (Feiern, Turniere etc.), Spielbetrieb auch noch die interne Organisation (was man noch unterteilen müsste), Organisation des Spielbetriebes, Beschaffungen, Öffentlichkeitsarbeit und, und, und! Ihr werdet euch wundern, was da alles an (Dienst-)LEISTUNGEN in eurem Vereins angeboten wird!
...dann wären wir u.U. bei einer Kosten- und Leistungsrechnung! Und dann wird's ganz böse...nein!....dann hat man eine ganz solide TRANZPARENZ dafür, was der Verein anbietet und wo welche Kosten anfallen! Veränderungen können eben auch eine Chance sein.
In unseren Kommunen - und NRW ist da vorbildlich - wird dies seit einigen Jahren umgesetzt bzw. geht man diesen Schritt, um sich genau darüber im Klaren zu sein, für Transparenz auch gegenüber dem Bürger zu sorgen (Stichwort: NKF, NKHR usw.). Wenn wir die interne Transparenz hinbekommen, sollte man diese nach außen auch darstellen - auch um Wertschätzung der Vereinsarbeit zu erhalten. Das fehlt einfach, da müssen wir, denke ich, uns alle an die eigene Nase fassen!
...und ganz nebenbei erfährt man auch, wo Einsparpotentiale vorhanden sind.
Die Umlegung der Kosten von Tom ist ist ein wenig zu optimistisch.
Ein Trainingsanzug - so er denn vom Verein bezahlt werden soll - hält niemals 4 Jahre. Abgesehen vom Materialverschleiß (bei Kindern sehr hoch) kann kein Kind vier Jahre lang den selben Anzug anhaben. Die wachsen ![]()
Ein Trikotsatz - so er denn vom Verein bezahlt werden soll - reicht ja pro Mannschaft auch nicht.
Und zu sagen, dass
"locker" von 7.200 Euro für 200 Kinder bezahlt werden, halte ich leider auch für ein Gerücht.
Warum ist die Umlegung der Kosten zu optimistisch?
Ich habe versucht, eine Basis in die Sache zu bekommen.
Was ich bei dir sehe ist, dass Du mit Zahlen um dich wirfst. Das ist mir zu grob.
Tore für € 3600 kaufst Du nur einmal. Beitragserhöhungen mit solchen Kosten zu begründen ist schlichtweg bedenklich (den Eltern gegenüber)
Da würde ich einen Sponsor (oder mehrere) fragen.
Die Trikots kommen doch häufig auch von Sponsoren. Und einen Trikotsatz gibt man weiter. Zumindest mache ich das so.
Und wenn man einen guten z.B. von Adidas kauft, dann hält der auch 4 Jahre.
Rechne die Kosten pro Kind und Du wirst sehen, dass man gar nicht so viel braucht, um über die Runden zu kommen.
Natürlich nur unter normalen Bedingungen, welche die meisten von uns vorfinden.
Damit meine ich genau die Vereine nicht, die höherklassig spielen und/oder ihre Verbrauchskosten und Platzmiete selber zahlen müssen.
Das Ergebnis die Rechnung ist der Mindestbeitrag. Wenn Du dann den Anspruch hast gut ausgebildete Trainer in deinen Reihen zu haben, dann kostet
das eben mehr.
Wer mehr leistet, darf mehr verlangen. Ein Gesetz des Marktes. Ob die Bezahler (Eltern) das dann akzeptieren steht auf einem anderen Blatt.
ich glaube jede rechnerei ist zum scheitern verurteilt (ausser natürlich man hat wirklich explizite einblicke in die vereinsfinanzen und kann wirklich viel damit anfangen).
man beachte einfach mal die situation, das einige eltern (zumindest bei uns) passive mitglieder sind, die eben auch einen beitrag zahlen. verfeinern kann man das dann noch dadurch, das wir pro mitglied von der stadt subventioniert werden.
was passiert nun wenn man von den kids mehr beitrag nimmt, dafür aber die eltern den verein verlassen? das müsste z.b. ja noch in die berechnung rein..
Ich finde es toll, dass hier die Kosten materieller Eigenschaften in Einbezug genommen wird, um zu Begründen, dass die aktuelle Jahresbeiträge genügen. Eine ganz dumme Frage: Was kostet die Zeit eines Trainers? Was kostet die Zeit eines Vorstandsmitglieds? Ist unsere Zeit nichts Wert? Wenn das so ist, dann höre ich ende Saison für immer als Trainer auf! Wisst Ihr, warum diese Kosten nicht berechnet werden? Weil es unbezahlbar ist. Man würde die Kosten sprengen... also sind die Jahresbeitrag ohne dass ich hier Lohnkosten notiere einfach zu billig!
Gruss TRPietro
Ich werfe nicht einfach mit Zahlen um mich, sondern die sind - für unsere spezielle Situation - mittlerweile explizit nachgeprüft und mehrfach überarbeitet worden.
Klar kaufe ich nur einmal für 3.600 € Tore. Ich habe aber pro Jahr auch nur 2.000 € für Trainingsmaterial in meinem Beispiel kalkuliert. Und dann darf ich keine anderen Sachen mehr kaufen. Verteile ich den Torkauf mal über 6 Jahre, dann ergibt das 600 € pro Jahr. Dann hab ich noch 1.400 € für andere Sachen. Das ist immer noch knapp. Bei dir z.B. kommt ein Torkauf überhaupt nicht vor. Wenn sie dir jemand schenkt ist das toll für euren Verein (wirklich, ganz ohne Ironie), ansonsten gehört der Torkauf in die Kalkulation mit rein.
Trikotsätze kann man weitergeben, kein Thema. Trainingsanzüge schon eher nicht.
Zitat
Rechne die Kosten pro Kind und Du wirst sehen, dass man gar nicht so viel braucht, um über die Runden zu kommen.
Natürlich nur unter normalen Bedingungen, welche die meisten von uns vorfinden.
Damit meine ich genau die Vereine nicht, die höherklassig spielen und/oder ihre Verbrauchskosten und Platzmiete selber zahlen müssen.
Das mit dem höherklassig spielen akzeptiere ich, das kostet eben mehr. Aber nicht alle Vereine kriegen ihre Verbrauchkosten selber gezahlt, wie du hier auch an den Reaktionen siehst. Würde unser Verein NICHT höherklassig spielen, würden wir z.B. bei einer Großfeldmannschaft vielleicht rund 500 € pro Jahr sparen. Macht pro Spieler gerade mal 2,31 € Ersparnis im Monat. In unserer Auflistung siehst du, dass uns vor allem die Energiekosten schwer zu schaffen machen (rund 750 €).
Und jetzt kommt das Übelste. Damit hast du keinen Trainer bezahlt. Ich mache als Jugendleiter zumindest die Erfahrung, dass es immer schwieriger wird, Trainer zu finden, die auch noch Geld mitbringen sollen. Wer bei uns als Trainer arbeitet, legt pro Monat ca. 50 - 100 € drauf, je nachdem wo er wohnt. Zumindest dieses Geld sollte man ihnen erstatten können, oder?
Ich mache als Jugendleiter zumindest die Erfahrung, dass es immer schwieriger wird, Trainer zu finden, die auch noch Geld mitbringen sollen. Wer bei uns als Trainer arbeitet, legt pro Monat ca. 50 - 100 ? drauf, je nachdem wo er wohnt. Zumindest dieses Geld sollte man ihnen erstatten können, oder?
Das ist das Problem der meisten Vereine.
Klar, eine 'Bezahlung' würde das Taineramt sicherlich attraktiver machen. Die Vereine wären damit eher in der Lage, Trainer zu selektieren.
Aber, ob Du für die genannten Beträge gut ausgebildete Trainer bekommst, wage ich zu bezweifeln. Das heißt, Du entschädigst lediglich den Aufwand, mehr aber auch nicht. Sprich, Du verbesserst nicht die Qualität deiner Trainer, steigerst aber die Kosten nicht unerheblich.
In unserem Verein entsprächen die € 50 einer jährlichen Beitragserhöhung von € 66 pro Spieler. Das finde ich sehr viel.
tom B.
Früher spielten -ich weiss nicht ob das heute auch noch so ist- Fußballer komischer der Weise oft auch Tennis. Mich kostete vorige Woche -nach langer Ruhephase- eine Tennisstunde (1 Stunde) um 21.00 Uhr 18 Euro dividiert durch 2.
Ich möchte auch nicht mehr zahlen als nötig, ...aber irgendwie ist es doch lächerlich, wenn ein Fußballer sein Fußballtraining (1,5 Stunden) mit 30 oder 70 Cent zahlt.
Zudem möchte ich anmerken, dass ich das Pferd anders sattel. Die Kohle, die an einen Trainer zahle ist in der Aussendarstellung keine Aufwandsentschädigung, sondern ein Gehalt auf Geringfügigkeit. Ich weiss nicht, wie das steuerlich und arbeitsrechtlich aussieht, das müßte man prüfen. Wie der Trainer zur "Arbeit" kommt, wäre mir egal. Bei diesem letzten Satz habe ich im Sinn, dass ich von den 102 Trainern meines alten Vereins keinen kenne, der weiter als 10 km fahren müßte. Ich Fahrtzeiten werden doch wohl nur für Trainer ein Thema sein, die auf Grund ihrer Qualifizierung vielleicht eine erste Mannschaft beschulen sollen, oder nicht? Sicher hat man Kosten, ...
in Sachen tatsächlich alles bezahlt zu bekommen, ...geht nicht, weil es nicht bezahlbar wäre. Sonst müßte jeder Spieler vermutlich 100 Euro im Monat zahlen.
Ich glaube auch nicht, dass man Übungsleiter wirklich jemals angemessen bezahlen kann. Kleine Aufwandsentschädigungen sind ohnehin nur ein Tropfen auf den sprichwörtlichen heißen Stein und letztlich keine große Motivation. Für mich persönlich ist bei der Frage, ob ich ein Traineramt ausüben möchte, entscheidend, wie viel Spaß ich dabei habe. Meine Meinung ist, dass es mehr Spaß macht, wenn ich besser qualifiziert bin. Ich habe mehr Erfolg mit der Mannschaft, bringe die einzelnen Spieler weiter, die Trainingsgestaltung fällt mir leichter, der Umgang mit den Eltern ist aus der Position des Qualifizierten leichter usw. Ich habe Trainerkollegen, bei denen ich nicht weiß, wie sie ihre eigene Situation ertragen. Kaum Ahnung, was sie da tun, falsches Training, daher unzufriedene und aufmüpfige Spieler und Eltern. Grausam. Qualifizierung ist die einzige Lösung, um motivierte Leute langfristig bei der Stange zu halten und Einsteigern den Einstieg zu erleichtern.
Die meisten Trainer werden dabei aber alleine gelassen. Man bekommt eine Info über den Lehrgang xy mit der Botschaft "wer Interesse hat, soll sich anmelden." So läuft bzw. lief das zumindest bei uns. Meiner Meinung nach liegt die Lösung darin, im Verein jemanden zu haben, der die Übungsleiter systematisch nach ihrem jeweiligen Bedarf und ihren zeitlichen Möglichkeiten schult und Neulinge an die Hand nimmt. Dazu muss sich dieser "Supervisor" natürlich das Training, die Mannschaften und einzelne Spieler ansehen. Er muss einen Überblick über den gesamten Jugendbereich haben und auch die Probleme in den einzelnen Mannschaften kennen, um gezielt daran arbeiten zu können. Der Zeitaufwand und die geforderte Qualifikation an eine solche Person ist hoch und daher kostet so jemand einfach Geld. Dafür reichen, zumindest bei uns, die Beiträge im Moment nicht aus. Aber wie schon gesagt, wissen wir auch, dass wir erst die Qualität schaffen müssen, bevor wir an die Beiträge gehen.
Ich möchte da ein wenig widersprechen: "Für 50/100 Euro kriegst du keinen qualitativ guten Trainer".
Wir haben zurzeit ja schon gute Trainer, die das umsonst machen. Wir haben ein paar höhere Spielklassen, die uns auch für Trainer attraktiv machen. Ich kriege also immer wieder Anfragen von Trainern, die bei uns trainieren wollen. Diese haben keine Vereinsanbindung (können diese aber nach ein paar Jahren kriegen, so bin ich schließlich zu meinem heutigen Verein gekommen^^). Also interessieren sie sich für mehrere Vereine mit höherklassiger Jugendarbeit. Wo aber gehen sie hin, wenn sie bei beiden Vereinen mit den Rahmenbedingungen (Trainingsbedingungen, angebotene Mannschaft, Gespräche mit Jugendleiter) zufrieden sind: Zu uns, die wir nichts zahlen können, oder aber zu dem anderen Verein, der ihnen 50 oder 100 Euro oder gar 200 Euro Aufwandsentschädigung zahlen kann? Die Antwort fällt meistens eindeutig aus.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die meisten Trainer wirklich nicht nach Reichtümen fragen oder groß Geld verdienen wollen. Solche fallen bei mir eh durchs Raster. Aber eigentlich ALLE fragen zumindest nach ein bisschen Fahrtkosten - was ich VOLL verstehen kann. Wir haben im Sommer einen guten neuen Trainer eingestellt, der zuerst Geld wollte, sich aber dann erst mal drauf eingelassen hat, es ohne zu machen. Ihm macht es bei uns Spaß, aber er hat einen Anfahrtsweg von 25 km einfach. Macht ca. 800 -900 km Fahrt im Monat (14 Trainings + Fahrten zu Spielen). Das sind ca. 65-75 l Benzin, also ca. 85 bis 98 € im Monat. Das heißt, für eine Saison bei uns, 3x die Woche Training und 1x Spiel bringt er noch ca. 1000 bis 1200 € aus der eigenen Tasche mit, damit er anderer Leute Kinder trainieren "darf". Hier läuft doch etwas verkehrt, oder?
Christ, ich nehme dir das voll und ganz ab, weil du weißt wovon du redest, weil du ein entsprechendes Amt inne hast.
Ich glaube jedoch auch, dass sich dieses Thema gerade in deinem Verein anders darstellt, als in einem normalen Verein, der die Kreisliga oder Kreisklasse bestückt. Da kommt der F, E, D, C Jugendtrainer, meist auch der der B und A und der der ersten Mannschaft eher nicht von weit weg. Die sind meist selber im Verein, ...zumindest bis zur C.
Wenn diese Leute nun 100 Euro im Monat bekommen würden, obwohl sie im Grunde auch nicht auf Kohle aus sind, ....dann kann man damit -so glaube ich- einiges ...sagen wir mal....zum positiven lenken. Gruß Andre
Und wenn Trainer Geld bekommen ( sein es ein Gehalt, eine Aufwandsentschädigung, oder was auch immer) kann das auch weitere Probleme
mit sich bringen.
Ich denke da an die Trainer eines Vereins, die nun plötzlich anfangen ihre Kollegen mit Argusaugen zu beobachten. Es könnte ein Konkurrenzkampf enstehen.
Der eine gönnt dem anderen nichts. Bei Geld hört häufig die Freundschaft auf. Leider.
Auf jeden Fall setzt so eine Maßnahme eine straffe Führung des Jugendleiters voraus.
Und auch die Eltern werden nun genauer hinschauen, wofür sie ihr Geld ausgeben und ich würde mich nicht wundern, wenn sich der eine oder andere von uns dann einer ganz neuen Art von Kritik ausgesetzt sehen würde.
Mal ehrlich, wie oft trefft ihr auf Trainer anderer Teams, von denen ihr gar nichts haltet?
Ich? Zum Glück nicht so oft. Aber es sind immer wieder welche dabei.
Wenn ich mir nun vorstelle, dass meine Kinder bei so einem Trainer Fußball spielen und ich (als Papa)für die Kohle dieses Trainers einen erheblich höheren Beitrag zahlen müsste, dann würde ich das erstmal als suboptimal empfinden und mich ziemlich ärgern.
tom B. ,....mag sein das es das gibt, ...ich kann nur versuchen von dem was ich empfinde oder beobachtet habe sprechen.
In der Geldfrage habe ich noch nicht erlebt, dass ich Neid auf den A 1 Trainer empfand, weil der 400, 600 oder 1000 Euro bekam, ...schließlich hat der einen B Schein und wird nach dem Tabellenstand gefragt und bemessen und ich nicht.
Zudem habe ich auch noch nie Äusserungen oder anderes mitbekommen, was für mich persönlich darauf schließen läßt, dass man über diesen Unterschied nicht nachdenkt.
Das ist es ja gerade eben was man rein "psychologisch" im positiven Sinne nutzen sollte. Die Trainer erwarten keine Kohle, bekommen sie aber. Ihr Wertgefühl wird damit angehoben und das Ehrenamt würde einen anderen Ruf bekommen, nämlich.....man wird dort nicht reich, man bekommt nicht das, was man eigentlich verdient hat, ...aber es findet messbare Anerkennung statt. Im Umkehrschluss -und darauf kommt es mir persönlich an- ist "Trainer" dann eher bereit, sich auch mal etwas "sagen" zu lassen bzw. zieht mit an einer vorgegebenen Schnur, ...weil sein "Arbeitgeber" das gem. Vereinsphilosophie fordert. Natürlich sollte "Trainer" hierbei auch seine Ideen einbringen können.
Ich denke da an die Trainer eines Vereins, die nun plötzlich anfangen ihre Kollegen mit Argusaugen zu beobachten. Es könnte ein Konkurrenzkampf enstehen.
Der eine gönnt dem anderen nichts. Bei Geld hört häufig die Freundschaft auf. Leider.
Auf jeden Fall setzt so eine Maßnahme eine straffe Führung des Jugendleiters voraus.
Und auch die Eltern werden nun genauer hinschauen, wofür sie ihr Geld ausgeben und ich würde mich nicht wundern, wenn sich der eine oder andere von uns dann einer ganz neuen Art von Kritik ausgesetzt sehen würde.
Tom, Tom, Tom
Was schreibst Du da? Sorry... das ist ja lächerlich. Das bisschen Geld das man als Trainer verdient macht kein Unterschied. Kuck mal; Unabhängig ob man etwas verdient oder nicht - Neider gibts "immer". Diese mobben, erzählen schlechtes und noch vieles Andere mehr. Möchte mein Spruch nicht wiederholen... ansonsten geht mir der Andre auf die Barikaden...
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Abgesehen davon; Wenn ich gleich viel (eher gleich wenig) verdiene wie meine drei Kollegen von der B - Jugend kann ich doch erwarten, dass auch diese drei bei jedem Training aufm Platz stehen. Die sollten doch das Mindeste anbieten können. In einem anderen Tread habe ich geschrieben, dass unsere drei B - Trainer, die Trainingstage abwechseln. Somit ist jeder Trainer "nur" 1x/Woche aufm Platz. Da könnte ich auch aus finanziellen Gründen mühe damit haben, weil ich "immer" also 3x/ Woche aufm Platz stehe... und dabei gleich oder etwas weniger als diese drei verdiene. Kurz: Ich leiste mehr und verdiene weniger! Dies ist aber egal... dies kann auch ohne Lohn nicht akzeptiert werden.
Die Eltern? Ich kann meinen Eltern ruhig erzählen, dass ich 1500 Franken im Jahr verdiene. Das ist kein Problem... die haben auch dann noch ein schlechtes Gewissen. Die verstehen von selbst, dass 1500 Franken nicht mal reichen um die Fahrkosten zu decken. Also bitte... das ist garantiert kein Problem.
Grüsse TRPietro
Hallo
kaum ist man mal ein paar tage ned da hat man gleich einen roman zu lesen ![]()
aber des thema ist ja auch interessant.
also ich hätte kein problem damit das jemand weis wie viel ich verdiene oder wie viel ich vom verein bekomme.
ihc glaube gar ned das wir viele mitglieder verliren würden wenn wir die beiträger erhöhen würden.
zum thema trainer etwas bezahlen: trainer sein ist auch mein hobby aber wenn mir vereine geld bieten denke ich schon darüber nach. liegt vllt auch darin das ich student bin und eher knapp bei kasse: ich arbeite zurzeit ehrenamtlich als trainer bei meinen heimat verein und zahle da sicherlich einiges drauf.
vor kuzren hat mich mein nachberverein angesporchen ob ich dort für 150 euro im monat arbeiten möchte.des heist bleibe ich bei meinen heimatverein muss ich weiter hin jeden sonntag um halb sechs uhr aufstehen und den vormitag an der kasse einer tankstelle stehen. würde ich wechseln könnte ich mir diese arbeit sparen und hätte genau so viel geld zur verfügung. zur zeit tendiere ich jedoch trozdem dazu bei meine jetzigen verein zu bleiben weil ich eine zimlich tolle manschaft habe.
aber ich sags euch ganz ehrlic würde der nachberverein sein angebot noch erhöhen würde ich wechesln.
und da bin ich sicher nicht der einzige trainer der so denkt zumindesten wenn er sonst ned so viel verdient.
deshalb denke ich sollte bei den beiträgen auch drinnen sein den qualifiezirten trainer etwas bezahlen zu können.
zum thema neid: ich weis es bis jetzt von allen fussballern und träiner das immer vereinbart wurde das keine zahlen bekannt gegeben werden dürfen.
sicherlich kommt da vllt immer mal wieder was raus. aber zum größten teil wüßte keiner was der andere bekommt
lg
hans
Es ist gut über so ein Thema zu sprechen. Dafür ist das Forum ja auch da. Aber was kommt jetzt?
Hier sind ja einige Kollgen der Meinung, dass eine massive Erhöhung der Beiträge notwendig ist.
Wer von euch plant denn jetzt auch entsprechend zu handeln und den Beitrag mal so richtig nach oben zu ziehen?
Ich rede nicht von 10 oder 15 Prozent.
Na? Freiwillige vor.
Und vergesst bitte nicht anschliessend zu berichten.
Ich bin gespannt.
Ich glaube keiner hier hat alleine das entsprechende Mandat. Auch wenn man im Vorstand sitzt, heißt das ja lange noch nicht, dass es 1:1 sofort umgesetzt werden kann. Bei uns wäre ein Beitragserhöhung in größerem Maße absolut nicht durchführbar.
