Trainingsorganisation: Verein vs. DFB-Sützpunkt

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  • Hallo Forum,


    ich habe ein aktuelles Problem und würde mich über Rückmeldungen, Erfahrungen bzw. etwaige Vorschläge eurerseits freuen.


    Bei uns (98er E) trainieren momentan 4 Spieler beim Stützpunkt des DFB. In der kommenden Saison (dann D-Jugend) kommt ein weiterer dazu, so dass von 11 Spielern des „neuen“ Kaders 5 zweimal die Woche beim Stützpunkt trainieren werden.


    Nun erörtern wir („Trainergespann“), wie wir das mit den Trainingszeiten am besten regeln. Die Überlegungen gehen dahin, dass wir, versetzt zu den Trainingszeiten des DFB, auch zwei Trainingstage anbieten wollen. Doch dies wird nach ersten (vorsichtigen) Rückmeldungen der Eltern nicht angenommen werden („Viermal die Woche kann/wird xy nicht trainieren…“), was ja auch aufgrund schulischer Verpflichtungen verständlich ist.


    Die Tendenz geht wohl auch dahin, dass die benannten Kinder vorrangig beim Stützpunkt trainieren werden/wollen/sollen, da das Training „höherwertiger“ (interpretiere ich mal so) ist bzw. ja auch „Karriere“ ansteht.


    Und genau da ist mein Problem: ich sehe nicht ein, dass ich nur mit der Hälfte meines Teams konstant trainieren kann, während die andere Hälfte eher nachrangig bei uns erscheinen wird und unser Training als „nicht so wichtig“ abhandelt. Ich überlege auch schon, wie man gewisse Kompromisse (einmal bei uns, einmal DFB oder zweimal DFB, einmal bei uns und die Woche danach umgekehrt etc.) gestalten kann, doch ich befürchte, dass dies nicht wirklich Erfolg haben wird. Vor allem beeinträchtigt uns diese Situation - so oder so - in unserem Training.


    Ergänzend soll jedoch gesagt sein, dass wir in der kommenden Saison aufgrund vereinsinternen Trainermangels einmal mit unserer E und einmal mit der C-Jugend zusammen trainieren werden, so dass es an Kindern nicht mangeln wird.


    Doch hauptsächlich geht es mir eben um „mein“ Team, das dann zersplittert trainiert…und das wohl die nächsten zwei Jahre!


    Viele Grüße

  • Stützpunkt Training 2 mal die Woche, ...höre ich zum ersten Mal, ....na die haben es aber vor.


    Stützpunkt geht vor, ...damit bist Du raus. Ich würde Deine Trainings so legen, dass zumindest eins der beiden Trainings als überlappendes Training, also als alternatives drittes Training für den Stützpunktler angeboten wird, damit der Stützpunktler auch die Möglichkeit hat, zum eigenen Mannschaftstraining freiwillig gehen zu können. Grundsätzlich habe ich etwas gegen ein drittes Training in der Kreisliga, da es mir zu fußballintensiv neben den Dingen wie Schule bis 15.00 Uhr, Musikunterricht und was weis ich ist, ...aber gut, es wäre ein Kompromiss.


    Zum anderen würde ich mich in dieser Ausnahmesituation mit der D 2 ergänzen. Ich würde hier zumindest eines der beiden Trainings mit der D 2 zusammen trainieren. Man könnte über ein Spieletraining "Ganzheitliches Training" (Suchmaschine anwerfen und Begriff eingeben) nachdenken. Dann habt ihr ausreichend viele Spieler für gewisse Trainingsarten. Zudem lernt ihr Euch gut kennen und die "schwächeren" Spieler (ich gehe von einer Leistungseinteilung aus) lernen von den "Leistungsstärkeren". Ein weiterer Vorteil wäre, dass Du auch mal bei einem Training fehlen könntest, was ja auch für die anderen Trainer gilt. Zudem könnte man auch über ein Rotationsprinzip nachdenken. Wenn ihr mit denen zusammen trainiert, ist der Schritt nicht so schlimm, mal einen Spieler von Dir in die D 2 zu leihen und auch umgekehrt, je nach Leistung. Man sollte dann aber auch die ein oder andere ausserfußballerische Sache zusammen machen.


    Auf diese Art und Weise könntet ihr das eigentliche Problem sogar zu einer an sich positiven Sache umgestalten und sinnvoll nutzen. Das Modell hat nämlich eigentlich keine Nachteile, nur Vorteile. Gruß Andre

  • Vielleicht oute ich mich jetzt als unwissend, aber Stützpunkttraining zweimal die Woche??? ?( Soweit mir bekannt ist, setzt das Stützpunktkonzept auf zusätzliche Förderung NEBEN dem Vereinstraining, und das jeweils immer Montags über alle Stützpunkte. Ist das jetzt auch wieder übers Land verteilt unterschiedlich?

    "Sag es mir - und ich werde es vergessen. Zeige es mir - und ich werde mich erinnern. Beteilige mich - und ich werde es verstehen."
    Lao-Tse (chinesischer Philosoph)

  • Vielen Dank erst mal für die schnellen Rückmeldungen!


    Zum zweimaligen Stützpunkttraining: ja, ab der D-Jugend soll bei uns (und wird derzeit wohl auch) zweimaliges Stützpunkttraining durchgeführt werden (montags/ mittwochs). Dass dies bei euch nicht so ist, verwundert mich jetzt aber auch - meine Informationen sind die bislang beschriebenen.


    Andre:
    Warum geht Stützpunkt vor?! Sehe ich ja weitestgehend ein, aber wenn das Vereinsleben daurch benachteiligt wird, wie bei uns, kommen mir da echte Zweifel. Letztlich spielen die Jungs wöchentlich in unserem Team und lediglich "quartalsweise" beim Stützpunkt. Insofern werden die "Hausaufgaben" bei uns erledigt - Stützpunkt ist, wie Holler schon sagt, als Ergänzung zu sehen, mehr (erst einmal) nicht!


    Das mit dem "überlappenden" Training ist ja genau der Ansatz, den wir mit der Maßnahme (viermal Training) verfolgen. Zumindest hat dann jeder eine Option, sich für Verein oder halt 1 mal Stützpunkt zu entscheiden. Insofern hat das Ganze vielleicht auch einen weiteren positven Aspekt: wir müssen mit unserem Trainingsangebot eben "nur" besser sein, als der Stützpunkt (ist nicht ganz so ernst gemeint, verpflichtet uns Trainer aber doch dazu, abwechslungsreich zu trainieren). Konkurrenz belebt das Geschäft!


    Bezüglich des gemeinsam angedachten Trainings mit jeweils einmal unserer E bzw. C-Jugend (keine D2!) liegen die Vorteile, wie du schon sagst, auf der Hand - natürlich werden wir leistungsbezogen trennen. Aber der eigentliche Grund dafür ist halt, dass sich bislang kein Trainer für die E, noch für die C-Jugend gefunden hat. Da wir diesen Teams aber zumindest 1 Training in der Woche ermöglichen wollen, haben wir uns dazu entschlossen, diese Möglichkeit anzubieten. Die D-Jugend sozusagen als Verzahnung nach oben und unten. Betreuer für die Spiele wären wohl vorhanden... wird alles nicht ganz einfach, kann aber funktionieren.


    Ich muss und werde dies in absehbarer Zeit nochmal mit den Eltern besprechen, denn letztlich haben diese ja auch den Aufwand. Dennoch erwarte ich zumindest eine einmalige wöchentliche Trainingsbeteiligung, auch wenn dieses Training dann das Dritte sein sollte. Schon dehalb scheint hier das letzte Wort noch nicht gesprochen zu sein...


    Viele Grüße

  • Kann mir kaum vorstellen, dass bei euch 2x DFB-Training ist. Den Verantwortlichen wird doch dann klar sein, dass sie die Vereine "unwichtig" wirken lassen. Informiere dich darüber bitte noch einmal...


    Mein Vorschlag, wenn es so sein sollte: 3x Training ansetzen und einmal mit allen trainieren...


    Ansonsten: 3x Training und 2x mit allen trainieren

  • Wie meine Vorredner schon geschrieben haben: Es ist nicht vorstellbar, dass zweimal Stützpunkttraining stattfindet. Erkunde Dich noch einmal. Und zum anderen: Was haben Spieler des Jahrgangs 1998 am Stützpunkt verloren ?

  • Bei uns trainiert der Stützpunkt einmal pro Woche und zwar dienstags...

    »Fußball ist grundsätzlich einfach, aber das Schwierigste was es gibt ist, einfachen Fußball zu spielen.«

    (Johan Cruyff)

  • Ich kanns doch nur so weitergeben, wie das bei uns hier läuft bzw. wie es mir von den Eltern zugetragen wurde: ab der D-Jugend soll nach derzeitigem Stand zweimal Stützpunkttraining sein. Ich werde mich aber dennoch nochmal erkundigen und darüber an dieser Stelle informieren.


    Thomekz
    Dass die Vereine dann "unwichtig" werden, ist ja das "Nebenproblem", was ich genauso sehe.


    Hattabi
    Schon im letzten Jahr, d.h. im ersten E-Jugendjahr, wurden aus meinem Team zwei 98er gezogen. Diese kamen dann auch, aufgrund ihres Leistungsvermögens, beim 97er Stützpunktteam zu Einsatz. Nun kamen noch zwei dazu, also dann vier aus meiner "Noch-E". Warum man das hier (Sachsen-Anhalt) anders macht, als bei euch, kann ich nicht sagen. Wahrscheinlich schon als eine Art "Vorfilter" für kommende Jahrgangsturniere, mit Sicherheit aber, um den schlechten Fußball unseres Bundeslandes zu verbessern (ist aber auch bitter nötig!).


    Aber ein Teil der Eltern meinte schon, dass sie keinesfalls viermal trainieren "lassen" und dann eben nur einmal (montags) zum Stützpunkt fahren. Wenn dem so ist, ist's ja auch in Ordnung!


    Viele Grüße

  • Der DFB spricht übrigens auf seiner Homepage von "einer zusätzlichen Einheit wöchentlich" und von D-Junioren (nicht E-Junioren!)

    siehe: http://www.dfb.de/index.php?id=11154


    Ich glaube nicht, dass das was euer Stützpunkttrainer macht, in Ordnung ist.

  • Bei uns trainiert der DFB-Stützpunkt einmal wöchentlich montags. In der Hallensaison verschiebt sich nur der Tag. Auch wenn das Stützpunkttraining leider nur wenig bis gar nicht zur Weiterentwicklung der Kids beiträgt (das mag aber an unserem Stützpunkt liegen), ist es in der Sommersaison kein Problem, da wir an anderen Tagen mit der Mannschaft trainieren und dann für die Auswahlspieler dreimal die Woche Training ist.


    Nervig war allerdings, dass man beim Stützpunkt die Hallensaison immer bis in den April ausdehnt, obwohl der Spielbetrieb schon Anfang März draußen startet.Da sich dann das Stützpunkttraining mit unserem an einem Tag überschneidet, fehlte uns dann eine gemeinsame Trainingseinheit, was sich schon sehr negativ bemerkbar machte.



    Leider denken die Eltern aber, dass die Teilnahme am Stützpunkttraining die große Karriere sicherstellt...

  • trainer2005


    Deine Frage an mich: Warum geht Stützpunkttraining vor?


    Ich weiss es nicht!


    Ich glaube aber -und glauben ist nicht wissen!- dass:


    1. Der Dfb hat keine Weisungsbefugniss gegenüber den Verbänden. Die Verbände gab es bereits vor dem Dfb, sonst würde die Sache wohl anders aussehen. Aus meiner Sicht ist dem aber LEIDER nicht so! Der Dfb ist von den Verbänden irgendwo als ihr "Dach" anerkannt. Warum? Weil von dort wird an die Schäfchen, die "mitziehen" Kohle ausgeschüttet. Z.B. Trainerausbildung


    Man beschloss, die Qualität der Ausbildung anzuheben und lobte Kohle an die Vereine pro ausgebildeten Trainer aus. Im Klartext heißt das, dass die Vereine die über Trainer verfügen, die einen Schein haben (auch C Schein) und dort Training geben Kohle hierfür vom Dfb erhalten. Deshalb habe ich -mal am Rande erwähnt- auch die Ansicht, dass ein Trainer mit Schein -egal was er trainiert- auch auf keinen Fall auch den Mitgliedsbeitrag an den Verein entrichten sollte. Das empfinde ich -soweit dies nicht im Wissen um die Dinge freiwillig geschieht- als absolute Frechheit vom Verein. Das bezeichne ich als Ausnutzerei, ...aber wie gesagt, das nur am Rande.


    Fazit aus Nr. 1: Trainer mit Schein -also Dfb-Ausbildung- unterliegen irgendwo dem Gedanken des Dfb, entsprechend sollten sie die Stützpunktarbeit nicht als Konkurenz sehen, sondern mittragen und akzeptieren, dass dort Trainer ausbilden, die demjenigen Vereinstrainer meist fußballerisch überlegen sind (will ich jedenfalls hoffen, im Wissen, dass es wohl auch Gegenbeispiele gibt). Der Trainer des Stützpunktes hat einen Stützpunktleiter und der hat nicht nur die C Lizenz! Unter seiner "Aufsicht" und Verantwortung führt er sein Amt aus und das bestimmt nicht, weil er ein schlechter ist. Schlechte halten sich meist nicht lange, oder?


    2. Talente sind in ihrer Leistungsgruppe, die der einzelne Spieler in seiner Mannschaft nicht finden wird. Spielt er also in seiner Leistungsgruppe, lernt er für sich mehr. Das dient auch Deiner Mannschaft. Dieses gilt es zu unterstützen, wie ich finde.


    3. Bei uns kommt man zu 95 Prozent (geschätzt/gefühlt) über mindestens zwei Sichtungstrainings in die Kreisauswahl. Ich denke, das ist auch woanders so. D.h., ....man stellt sich vor/wird vom Trainer dort vorgestellt. Man möchte also seinen Spieler dort spielen lassen, denn der Knochen kommt bekanntlich nicht zum Hund, sondern umgekehrt. Wenn man echte Gründe hat -hoffentlich echte Gründe und nicht verletzte Eitelkeiten oder Gewinnsucht und Traineregoismus- die dazu führen, dagegen zu arbeiten, dann stelle ich meine Spieler dort erst garnicht vor und Ende. Wenn ich den Spieler dort also vorstelle und er wird angenommen, dann verstehe ich nicht, wie man dann nachträglich dagegen arbeiten sollten. Das wäre Nonsens. Von dir spielen doch fünf Spieler dort, ....also.


    Persönliches Fazit:


    Ich finde die Stützpunkte eigentlich sehr gut. Unser Stützpunkt ist ein guter Stützpunkt. Was ich allerdings schade finde ist, dass viele Trainer hier zuviel hinein interpretieren. Ich möchte mich hier auch nicht ausnehmen. Ungewollt habe ich es eine Zeit lang als Schulterklopfer empfunden, wenn von meiner Truppe welche dort gelandet sind. Ich war direkt stolz. Das übertrug ich unbewußt auf die Jungs. Die Kinder nahmen das -vermutlich hierdurch- viel zu wichtig. Stützpunkt/Kreisauswahl etc. wird von den Kindern und deren Eltern und von manchen Trainer als Eingangstor zur großen Karriere empfunden. DAS IST QUATSCHI!


    Wenn man dann seinen Sohn, der diese Wertigkeit empfindet sagt, dass er dort auf Grund mangelnder Leistung (andere sind stärker) ausgeschieden ist, fallen die Kinder oft in ein sehr tiefes Loch. Das habe ich bei fünf Spielern in zwei Jahren so verfolgt. Das war sehr heftig. Einer davon war mein eigener Sohn.


    Aus diesem Grund kann mich die Kreisauswahl mal kreuzweise. Also: Grundgedanke gut, Praxis scheisse, da die Kinder in ein zu tiefes Loch fallen. Da würde ich zwar nicht gegenarbeiten, aber mehr als einen Termin für das dortige Sichtungstraining würde ich nicht mehr bekannt geben und Ende. Ich würde aktiv gegen eine zu hohe Wertigkeit arbeiten, um die "Gewichtigkeit" zu relativieren. Ich denke Insider wissen wie ich das meine, ich kann es irgendwie nicht besser in Wort pressen. Gruß Andre ;(:huh::);)

  • Ich bin nicht unbedingt ein Fan des Stützpunkts, da das, was hier teilweise gemacht wird, nicht unbedingt meine Zustimmung findet. Aber es kommt wohl einfach auf die unterschiedlichen Stützpunkte an, denn die Grundidee ist nicht verkehrt.


    Ist das mittlerweile geklärt, dass dieser Stützpunkt wirklich zweimal die Woche trainieren will? Das habe ich auch noch nie gehört, und damit tritt er, wie hier deutlich geschildert, eindeutig in Konkurrenz zum Verein. Das ist und kann so nicht gewollt sein. Ich würde mich evtl. mal beim zuständigen Stützpunktkoordinator informieren, denn so macht das keinen Sinn.

  • Vielen Dank erstmal für die weiteren Meldungen eurerseits!


    Andre
    Auch ich finde das Konzept des DFB mit den Stützpunkten sehr gut! Die jüngsten Nachwuchserfolge (U19, U17) bestätigen doch, dass der DFB prinzipiell auf dem richtigen Weg ist, dazu gehört auch das "Sichtungsnetz" der Stützpunkte.


    Demzufolge würde ich mir niemals anmaßen "dagegen zu arbeiten", davon war meinerseits auch nie die Rede! Mich stört halt nur, dass ich mit meiner Mannschaft aufgrund der geplanten Doppeleinheiten beim Stützpunkt "Nase" machen soll. Einmal ist da m.E. absolut ausreichend. Und dass die Trainer dort mehr Sachverstand als unsereins mitbringen, setze ich ohnehin voraus!


    Also: prinzipielle Befürwortung des Stützpunktes!


    Mit der Sichtung war dies bei uns allerdings anders: der Stützpunkttrainer kam da bei zwei, drei Spielen vorbei, nannte mir die Rückennummern der für ihn interessanten Spieler und fragte nach etwaigen nicht anwesenden Talenten. Ich benannte ihm die Namen und der Rest ging über die Eltern - fertig. Vorgestellt habe ich da niemanden...


    koeppchen
    Ob das, was unser Stützpunkttrainer da macht, "so in Ordnung ist".... ich würd's an seiner Stelle vielleicht auch tun - viel hilft viel. Was sollte grundsätzlich daran schlecht sein, einmal mehr zu trainieren (mal ganz objektiv gesehen). Letztendlich sollte man dann aber seitens des DFB nichts "verlangen" (interpretiere ich mal so: "Wir bieten zweimal an, ihr s o l l t e t besser erscheinen..."), so dass damit die Interessen des Vereins unterlaufen werden.


    Und nochmal: bei uns sind aktuell sogar 99er beim Stützpunkt. Ich denke, dass man dies als "Vorbereitungsjahr" für die D-Jugend-Turniere sieht. Außer dem Training und einem abschließenden Turnier zum Saisonende passiert da eigentlich soweit nichts Nennenswertes. Herausragende Spieler (98er) durften dann auch mal bei den Turnieren der 97er "reinschnuppern".


    Chris
    Das mit dem Stützpunktkoordinator ist zwar eine gute Idee, würde ich aber als letzte Möglichkeit zur Klärung von bestimmten Dingen nutzen. Zuerst suche ich nochmal den Kontakt zu den Eltern, dann zum Stützpunkttrainer usw. Vielleicht klärt sich das Ganze auch noch "zum Guten", sprich "einmal Stützpunkttraining", womit ich überhaupt kein Problem hätte.




    Sobald sich "Abschließendes" ergeben hat, werde ich an dieser Stelle Auskunft geben.


    Viele Grüße

  • Die Saison (inclusive Vorbereitung) läuft bei uns nunmehr seit 6 Wochen - Zeit, so denke ich, für einen kurzen Zwischenstand.


    Nur nebenbei: Wir trainieren nicht mit der C zusammen, da sich unsere C mit einer eines Nachbarvereins zu einer SG zusammenschloss und die ihren Trainer mitbrachten.


    Was das Training des Stützpunktes angeht: Die trainieren mit den 97er und 98ern zweimal die Woche (montags, mittwochs). Anwesenheit ist ...naja, "Pflicht", d.h. es SOLLTE jeder zweimal anwesend sein ...damit man doch seine Chance erhöht.


    Zwei von meinen Spielern haben das Handtuch geworfen und gehen nicht mehr zum Stützpunkttraining. Zuvor haben diese mehr oder weniger durch Abwesenheit geglänzt - sind halt mehr die "Straßenkinder", haben ihren eigenen Kopf und werden durch ihre Eltern "null" gefördert/zu "Höherem" animiert. Beide hatten schon vor Wochen mir gegenüber geäußert, dass das Training dort keinen Spaß mache, zu anstrengend sei und ein gewisser "Drill" stattfinde (habe ich so rausgehört, wurde aber von den Eltern der anderen Kinder nicht bestätigt).


    Somit hat sich der Kreis der Stützpunktkinder auf drei reduziert: Ein 99er, zwei 98er. Alle sind weitgehend beim Stützpunkttraining UND bei uns - bis auf ein paar Ausnahmen waren die immer da...ist ja auch kein Problem.


    Ich kann mit der gezeigten Trainingsbeteiligung gut leben, bin aber gespannt, wie lange dies noch anhalten wird...

  • Stützpunkttraining zweimal die Woche??? Mir ist nur bekannt, das einmal die Woche am Montag beim Stützpunkt trainiert wird. Das Stützpunktkonzept ist die zusätzliche Förderung NEBEN dem Vereinstraining, und das jeweils immer Montags über alle Stützpunkte. Noch dazu beginnt es ab der D-Jugend. Also die 98er fangen damit erst jetzt an da sie bisher nur 3x Sichtungstraining hatten wo die Kinder ausgewählt wurden. Aber Training ist immer einmal und das Montags.


    Unabhängig davon sehe ich das so Vereinstraining hat Vorrang und das Stützpunkttraining ist ZUSATZ als Förderung für die besser begabten NEBEN dem Training.


    Kann also nicht sein das jemand zum Stützpunkttraining geht, aber nicht zum Vereinstraining weil dies dann zuviel ist. Weil wenn das zu viel ist braucht man auch keine Förderung meiner Ansicht.


    Selbst wenn 2x Training wäre am Stützpunkt was aber EIGENTLICH NICHT sein kann kannst Du ja 2 andere Tage trainieren. Also MO + Mi ist Stützpunkt dann trainierst Du Die und Do. Weil Du kannst ja nicht die anderen wo nicht beim Stützpunkt sind bestrafen und das Vereinstraining reduzieren weil andere lieber zum Stützpunkt gehen und das im Verein zuviel ist.


    Und wer nicht ins Training kommt muss dann halt auf der Bank Platz nehmen wenn Du genügend Kinder hast. Ist ja klar wenn Du 20 hast und 15 kommen immer ins Training und die anderen 5 gehen lieber zum Stützpunkt und lassen das bei Dir schleifen tja dann spielen halt auch die 15 wo immer da sind beim Spiel vorher weil Du Dich auch auf sie verlassen kannst.


    Bei uns im Kreis ist es eher andersrum das die Kinder beim Stützpunkt wieder aufhören von sich aus wenn es zuviel wird und nur 2x die Woche im Verein trainieren. Weil wie gesagt das Stützpunkttraining nichts besonderes ist und wie ein Vereinstraining bei einem normalen Verein mit guter Jugendarbeit. Wird alles überbewertet nur bist Du halt mit qualitativ besseren Spielern in dem Training zusammen und die Kinder sind mehr bei der Sache als im bundgemischten Verein. Aber das ganze Ding wird viel zu arg hoch gehangen:-)

  • Hallo NF,


    ja, bei uns wird zweimal trainiert - wie ich's schon beschrieben hatte - und mit "leichtem zweimaligen Erscheinungsdruck" untersetzt.


    Unser Training haben wir ja wegen der Stützpunktkinder auf Dienstag und Donnerstag gelegt, was aber auch kein wirkliches Problem ist...wobei wir für den Winter Hallenzeiten für Dienstag + Mittwoch genehmigt bekommen haben ...da könnt's/wird's Probleme geben!


    Zitat

    Und wer nicht ins Training kommt muss dann halt auf der Bank Platz nehmen wenn Du genügend Kinder hast. Ist ja klar wenn Du 20 hast und 15 kommen immer ins Training und die anderen 5 gehen lieber zum Stützpunkt und lassen das bei Dir schleifen tja dann spielen halt auch die 15 wo immer da sind beim Spiel vorher weil Du Dich auch auf sie verlassen kannst.


    Zum Glück stellt sich dieses Problem derzeit nicht! Was einer von den (übrigen) Dreien macht ist, dass er 1x zum Stützpunkt geht und 1x bei uns erscheint. Da kann ich weitestgehend mit leben, wobei die Eltern diese Regelung getroffen haben. Hin und wieder erscheint er bei uns auch zweimal ...hängt hauptsächlich mit der Schule (Gymnasium) zusammen. Außerdem stehen mir nur 11 "leistungsnahe" Spieler zur Verfügung...


    Zitat

    Wird alles überbewertet nur bist Du halt mit qualitativ besseren Spielern in dem Training zusammen und die Kinder sind mehr bei der Sache als im bundgemischten Verein. Aber das ganze Ding wird viel zu arg hoch gehangen:-)


    Sehe ich genau so! Wie gesagt: Stützpunkttraining JA, aber das Ganze sollte m.E. vor allem von den Eltern (!) nicht überbewertet werden. Bei uns sind aber Elternteile, denen das unheimlich wichtig ist - da werden sämtliche Räder in Bewegung gesetzt und, und, und... Ich hatte mir im letzten Jahr mal angemaßt, diesbezüglich meine Meinung zu äußern - und ich war (wieder mal) der A....


    Zudem ist es so, dass mein Sohn, der durchaus ein Führungsspieler in meinem Team ist, den Sprung zum Stützpunkt nicht schaffte, was ich
    a) absolut verstehen kann (bringt die spielerischen Fähigkeiten durchaus mit, ist aber zu langsam) und
    b) wir beide aufgrund dieser Einsicht damit keinerlei Probleme haben.


    Das sehen aber andere - und das ist jetzt mein persönlicher Eindruck, da bin ich mir 100% sicher - anders, d.h. es wird mit Sicherheit (hintenrum) damit argumentiert, dass ich genau damit ein Problem hätte und deshalb verhement Anwesenheit einfordere.


    Mein Problem ist aber, dass ich nicht vor habe, das "5. Rad am Wagen" zu sein und mein Training mangels Spieler nur unzureichend durchführen kann. Aber soweit ist es, wie gesagt, noch nicht - ganz im Gegenteil!

  • Also ich würde das echt so sehen, bei mir im Verein ist das Training PFLICHT und das JEDESMAL und zu MEINEN Trainingszeiten die natürlich der Stützpunkttrainingszeit angepasst ist.


    So würde ich das den Eltern sagen, mit der Begründung, daß das Stützpunkttraining nur die ZUSÄTZLICHE Förderung neben dem Vereinstraining für begabte Kinder ist und wenn das Vereinstraining ausfällt ja keine ZUSÄTZLICHE FÖRDERUNG zusätzlich zum Vereinstraining stattfindet! Und wenn das Zusatztraining für die Eltern - Kinder schon zuviel ist eine Förderung eh kein Sinn macht.


    Eigentlich haben diese Kinder für mich somit auch nichts in einem Stützpunkttraining verloren weil das von denen als anderes - besonderes Training benutzt wird unter dem Vorsatz daß das Vereinstraining schleifen gelasst wird und somit KEINE ZUSÄTZLICHE FÖRDERUNG stattfindet.


    Müsste normal die Verbannung vom Stützpunkt erfolgen und dafür andere Kinder aufgenommen werden welche den Willen haben und der auch von den Eltern gefördert wird! Aber das diese Kinder dann auch noch mit nem Stützpunkttraining belohnt werden kann ja auch nicht sein!


    Und zu Deinem:


    Zudem ist es so, dass mein Sohn, der durchaus ein Führungsspieler in meinem Team ist, den Sprung zum Stützpunkt nicht schaffte


    mach Dir keinen Kopf weil der Stützpunkt - deren Auswahlverfahren eh nichts taugt. Hab mir das nun 2 Jahre als ich eine E trainierte angeschaut was dabei heraus kam, wer genommen wurde und wer nicht das war ein Witz hoch drei!!!!!!!!!!!!


    Im ersten Jahr war nicht nur meiner Meinung nach sondern aller Meinung der Trainer nach einer der Besten im Kreis beim vorspielen dabei. Der hat dort jede Übung mit gemacht und richtig vollendet sei es mit dem Kopf , links oder rechts. Beim Spiel gepasst , gespielt und jeden Zweikampf gewonnen und in seinem Team 4 der 5 Tore gemacht der wurde weg geschickt. Andere Kinder vielen bei den Übungen mit Ihrem Schwachen Fuss fast um der Ball kullerte aufs Tor, das Durchseztungsvermgen im Zweikampf zweifelhaft die wurden genommen.


    Ein anderer konnte sich gut bewegen wurde auch genommen. Nur dumm das die Kinder alle nach nem halben Jahr - Jahr wieder weg waren. Der wo sich gut bewegen konnte tja war seit seinem 4. Lebensjahr Tänzer aber das Fussballspielen war dann doch nicht so gut wie seine Tanzfunktion.


    Solche Kinder wurden genomemn die wirklich guten nur teilweise andere nicht wie der oben beschrieben wo niemand verstand dafür der Tänzer das war echt lachhaft.


    Dieses Jahr noch schlimmer kenne alle Mannschaften und Spieler alle. War mir klar das es 15 wirklich sehr gute Spieler gab teilweise auf einem Niveau je nach Tagesleistung nur warum wurden von diesen Kindern wo 10 genommen werden nur 2 in die Auswahl genommen und 10 von den 15 kamen nicht mal in die Endausscheidung?


    Begründung vom Stützpunktes auf die Fragen der Eltern warum Kinder wo gut sind - waren nicht genommen werden andere schon: Die Entscheidung müsst Ihr schon uns überlassen das haben wir nach 5 Minuten an der Bewegung auf dem Platz gesehen. Daher wurden auch so Kinder wo vom Tanzen her sich gut bewegen konnten genommen aber Fussballspielen konnte diese noch lange nicht besonders gut.


    Einwand der Eltern auch nachvollziehbar warum werden die Kinder 2x für 90 Minuten in der Knallhitze über den Platz gehetzt und kaputt gemacht wenn eh nach 5 Minuten alles entschieden ist aufgrund der Bewegung Frage der Trainre wie kann das nach 5 Minuten entschieden sein an der Bewegung und bei 2 Trainern und an die 80 Kinder und warum wurde nicht davor mal ein Spiel angeschaut und wenn es nur in der Halle Hallenturniere gewesen wäre um sich ein objektives Bild zu machen.


    In allen 2 Jahren konnten die Trainer die Entscheidung nicht in den meinsten Fällen nachvollziehen waren aber meiner Meinung eher in der Lage das objektiv zu beurteilen da die Hinrunde ja gegen Mannschaften aus der Umgebung gespielt wurde, die Rückrunde nach der Stärke im Kreis und dazu Trainingsspiele gemacht wurden gegen Mannschaften wo man in der Runde nicht spielte. Dazu Hallen und Sommerturniere man kannte also alle Mannschaften und Spieler bestens das teilweise von Bambinis aufwärts bis Ende E-Jugend.


    Von daher kannst DU die Entscheidung was die bei der Auswahl predigen getrost vergessen die verennen sich jedes Jahr aufs neue und anstatt sie was lernen wird es von Jahr zu Jahr schlimmer.


    Und dann passiert genau das was ich eben in dem Bericht von Andre las. Kann aber nur sagen RESPEKT an das KIND UND den VATER RESPEKT! Ganz genau so hätte ich mich auch verhalten und ich wäre stolz auf mein Kind. Sollen sich andere DUMMEN suchen beim Stützpunkt das ist meine Meinung:-)

  • Hallo NF,


    ...recht emotionaler Beitrag!


    Zitat

    Also ich würde das echt so sehen, bei mir im Verein ist das Training PFLICHT und das JEDESMAL und zu MEINEN Trainingszeiten die natürlich der Stützpunkttrainingszeit angepasst ist.


    Kann und will ich so nicht handhaben! Ich möchte, dass die Kinder "aus freien Stücken" zum Training erscheinen, vielleicht, weil sie Spaß haben und davon sogar überzeugt sind, dass auch unser Training fördernd ist. Insofern sehe ich mich in einem gewissen Wettbewerb mit dem Stützpunkt. Schaffe ich es nicht, diese Überzeugung bei den Kindern (und deren Eltern) zu erzielen, habe ich ein Stück weit als Trainer versagt. Folglich müsste ich mir meine Gedanken machen...


    Sicher fordere ich eine gewisse Beteiligung beim Training! Aber eben nicht "um jeden Preis", soll heißen: Wenn die Jungs halt mal keine Lust haben (kann ich verstehen bei 4mal Training die Woche!) oder mal was anderes vorhaben, können die ruhig mal fehlen. Sollte dies aber zu regelmäßigem Fernbleiben führen und statt dessen der Stützpunkt vorgezogen werden, würde ich schon einschreiten bzw. müsste ich mir eben, wie gesagt, meine Gedanken machen. Aber: Dem ist bislang nicht so!


    Zitat

    Eigentlich haben diese Kinder für mich somit auch nichts in einem Stützpunkttraining verloren weil das von denen als anderes - besonderes Training benutzt wird unter dem Vorsatz daß das Vereinstraining schleifen gelasst wird und somit KEINE ZUSÄTZLICHE FÖRDERUNG stattfindet.


    Müsste normal die Verbannung vom Stützpunkt erfolgen und dafür andere Kinder aufgenommen werden welche den Willen haben und der auch von den Eltern gefördert wird! Aber das diese Kinder dann auch noch mit nem Stützpunkttraining belohnt werden kann ja auch nicht sein!


    Ist vielleicht ein bisschen hart! Wir reden hier von 11- und 12jährigen, die auch noch andere Interessen und Pflichten haben. Das sollte man berücksichtigen. Wenn man's aber hart auslegt, hast du sicherlich Recht.


    Zitat

    Und zu Deinem:


    Zudem ist es so, dass mein Sohn, der durchaus ein Führungsspieler in meinem Team ist, den Sprung zum Stützpunkt nicht schaffte


    mach Dir keinen Kopf (...)


    Mache ich mir nicht! Und er auch nicht! Ich weiß, dass er die läuferischen Bedingungen des Stützpunktes nicht erfüllt und auch nicht erfüllen wird. Dies ist nun mal das A und O des Fußballs und deshalb Grundvoraussetzung. Zudem hat er nicht den Ehrgeiz, auf hohem, ihn "strapazierenden" Niveau zu spielen. Der spielt lieber "locker seinen Stiefel" in der Kreisklasse, schießt seine Tore, gewinnt des öfteren und hat Spaß anstatt in der Landesliga trotz hohen Aufwandes stetig zu verlieren. Insofern: Kein Talent im Sinne des Stützpunktes - wir sind da sehr realistisch!


    Hinsichtlich deiner näheren Beschreibung von offensichtlichen Missständen bei der Spielerauswahl beim Stützpunkt kann ich sagen, dass auch bei uns - und das ist aber nur mein Eindruck! - bei der Sichtung "geschludert" wird. Bei uns hat man in der vorigen und der letzten E-Jugend-Saison insgesamt drei (!) "Spitzenspiele" angesehen und dort die "Talente" zu weiteren Trainingseinheiten gesichtet. Meines Erachtens ein bisschen wenig! Ob auch schwächere Teams, in denen durchaus ein paar gute Spieler sind, überhaupt angesehen wurden, kann ich nicht beurteilen. Ich weiß aber, dass die Stützpunktauswahl AUSSCHLIEßLICH aus Spielern der besten zwei-drei Teams besteht.


    Ich hatte mir mal interessenhalber ein Trainingsspiel angesehen und war vom insgesamt "überschaubaren" Niveau enttäuscht. Das liegt aber vor allem am insgesamt schlechten Niveau unserer Region, aber auch daran, dass dort offensichtlich Kinder trainieren, die m.E. Besseren die Plätze nehmen. Ich konnte quasi aus dem Hut zwei, drei Leute meines Teams aufzählen, die mindestens genau das mitbringen, was dort gespielt wurde...tendenziell sogar besser waren, ohne die "rosarote Brille" aufzusetzen. Dort trainierten Kinder, die zwar vom "gastgebenden" Verein kamen, aber kaum Fähigkeiten mitbrachten, die deren "Nominierung" rechtfertigten. Offensichtlich eine "Huldigung" oder "Dankeschön" an die Gastgeber! Eigentlich ein Witz! Inzwischen wurden diese aber aussortiert...


    Zitat

    Begründung vom Stützpunktes (...): Die Entscheidung müsst Ihr schon uns überlassen das haben wir nach 5 Minuten an der Bewegung auf dem Platz gesehen.


    Ich denke, dass man ECHTE Talente wirklich nach 5 Minuten erkennt! Aber wo gibts das schon?! Ob deratige Aussagen den Ansprüchen eines Stützpunktes entspricht, der ja einen "Talentepool" sichten und weiterentwickeln soll, bezweifle ich. Und dass dies schon gar nicht gerecht sein kann, darüber müssen wir uns nicht weiter unterhalten. Da gehört schon weitaus mehr dazu, als es bei dieser arroganten Äußerung zu belassen...

  • Hi


    würde eher sagen wahrheitsgemässer - realistischer Beitrag was meine Erfahrungen wie wohl auch jetzt die Deinigen von Dir erzählt bestätigen:-)


    Unabhängig davon bleib ich dabei Stützpunkttraining ist EINMAL die Woche.


    Desweiteren ganz neutral:


    Das Stützpunktkonzept ist die zusätzliche Förderung NEBEN dem Vereinstraining muss man mehr dazu eigentlich nicht sagen ich betone die Worte ZUSÄTZLICH und NEBEN dem Vereinstraining alles andere dürfte es meiner Meinung nach demnach nicht geben weil dann wird Schindluder getrieben.

  • ist schon eine lustige Sache, da sind ehrgeizige Eltern, ehrgeizige Vereinstrainer, Vereinstrainer die die Stützpunkttrainer gut kennen,
    auch ehrgeizige Stützpunkttrainer die kurzfristig denken und die momentan Erfolg versprechenden Kinder auswählen soll es geben,
    auch hörte man von Auswahltrainern die bei der Sichtung nebenbei ganz offen erklären daß die 15 Kinder eh schon feststehen, da man ja alle Kinder schon kennt aus den Spielen, (wie das bei 5 Staffeln mit 12 Mannschaften funktioniert bleibt rätselhaft)
    und jeder nimmt für sich das Recht in Anspruch es am Besten zu wissen.


    Von den Auswahl und Stützpunkttrainer wird erwartet nicht die momentan erfolgreichsten Kinder auszuwählen, sondern die mit Talent, und das sind ganz oft die Kinder die sich geschmeidig, dynamisch und koordinativ sortiert bewegen können.
    Und schon sind die Vereinstrainer mit ihren ach so erfolgreichen Mannschaften beleidigt. (Negativ-Beispiel - Schusstraining aus 20m mit schweren Bällen auf die Wand , oder grätschende Verteidiger in der F Jugend)


    Ich arbeite daran daß mein Training mindestens so gut ist wie das der Auswahlmannschaften, natürlich hat man nicht so viele talentierte Spieler in der eigenen Reihen, wenn man aber die Kleingruppen in denen man trainiert nach Leistung einteilt kann man dicht dran sein.
    In Zeiten des auf 12 Jahre kompremierten Abiturs hat man eh schon Schwierigkeiten die Gymnasiums Kinder 2x pro Woche zeitig auf den Platz zu bekommen
    (3x pro Woche Schule bis 16 Uhr sag ich nur, und dann noch Hausaufgaben)


    Aber da Eltern auf Titel und Namen stehen ist es denen schwer zu vermitteln dass nichts versäumt wird im kleinen Verein um die Ecke ......



    ich gönne mir Anfang Oktober das DFB Mobil, kommt zu nem Nachbarverein - da klinke ich mich einen Abend mit ein .....
    vorher gönne ich mir noch ne nette Wochenend Fußball-Praxis Weiterbildung bei den Coerver Spezialisten
    und man höre und staune der Kreisfussballverband veranstaltet einen Info Abend : Fortbildungen für Trainer ohne Lizenz Background u.a. auch in den Vereinen. :!: :!: :!: , hat man da etwa aus der Praxis gehört dass nicht jeder Zeit für eine komplette Trainerlizenz hat?



    in diesem Sinne liebe Grüße


    Thom

    Bundestrainer 8) Fernseh - Lizenz