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Blockweise wechseln einführen

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    • Blockweise wechseln einführen

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      Hallo,

      hier gibt es ja einige die Blockweise wechseln und dann den Sturm rausnehmen, die Abwehr geht nach vorne und die Einwechselspieler bleiben hinten.
      Ab wann (welches Alter der Spieler) habt ihr das eingeführt und wie seid ihr da rangegangen, so dass es auch alle kapiert haben?
    • Meine Erfahrung damit: Habe das in der Halle mit meiner gemischten F gemacht: Kapiert haben das alle schnell. Aber ich habe es wieder aufgegeben. Weiß nicht so genau warum eigentlich - es war nicht geplant es wieder aufzugeben - das hat sich einfach entwickelt, weil es manchmal einfach nicht gepasst hat und ich habe den Weg zurück noch nicht wieder gefunden.
      Grüße von der Ersatzbank
    • Blockweise würde ich nur bei äußerst homogenen Teams machen. Da fällt mir gerade ein, dass wir mittlerweile diesbezügl. auf einem guten Weg sind. Vielleicht probier ich das wieder mal.
      I've missed more than 9000 shots in my career. I've lost almost 300 games. 26 times, I've been trusted to take the game winning shot and missed. I've failed over and over and over again in my life. And that is why I succeed. (Michael Jordan)
    • Ich habe es ab der F gemacht...

      ich fand es angenehmer für mich als Trainer...der ja immer alle bringen wollte..zu ähnlichen Spielzeiten...drei rein, drei raus...in der Mitte immer einen starken Spieler oder in der Halle ...alle runter...neues Team drauf zum Vollpowerfußball.

      Was die Spieler nicht wussten ist, dass ICH in die mitte der Dreierriege den für mich stärksten Spieler stellte.

      Was sie in manchen Spielen auch nicht wussten ist, dass ich mein Gewinndenken befriedigte...in dem ich bei bestimmten Gegnern das etwas bis deutlich schwächere Team zuerst spielen ließ, um das für mich wirklich starke Team später auf den Platz zu zaubern. Zeitgleich wechselte der gegnerische Trainer meist seine schwächeren Spieler ein. Ziel war für die erste Besetzung...die Null zu halten...ggf. selbstverständlich ein Tor zu erzielen, logisch.

      Das fand ich sehr interessant, ob man die "Sache" so richtig einschätzte oder man mal wieder eingestehen mußte, dass die persönliche Denke bis Taktik Nonsens war. Die Rechnung ging oft - interessanter Weise - auf.

      Vorteile: Rotation, alle spielen...die vermeidlich schwächeren Spieler verlassen sich nicht auf den/die Starken, sondern kommen nach einem gewissen Anlauf (leider meist Spiel 2) in Wallung und besinnen sich auf sich selbst...was sie stärkt!

      Und auch...ich bilde so ein Team...statt eine Mannschaft minus die vermeidlich Schwächeren (im schlimmsten Fall Bankdrücker)

      und unter dem Strich auch...

      ...das Team spielt letztlich -spätestens in der Rückrunde- dort, wo die gesamte Teamleistung es hinbringt. Das wiederum gibt dem Trainer die Möglichkeit auch alle einsetzen zu können/wollen...da die Ligatauglichkeit so gegeben sein sollte.
    • Den blockweisen Wechsel sollte man schon in der F-Jugend umsetzen können. Ich selbst habe ihn aber erst einmal auf dem Feld praktiziert, und selbst in der Halle, wo er beliebter ist, kann man die Anzahl der von mir vorgenommenen Blockwechsel wohl an einer Hand abzählen. Der Blockwechsel ist eine recht einfache Möglichkeit, dafür zu sorgen, dass alle Spieler ähnlich lange spielen. Man muss die Blöcke aber gut planen, da man nicht mehr durch einzelne Wechsel nachjustieren kann.

      Bei dafür anfälligen Mannschaften muss man, wenn man an einem Turnier teilnimmt, auch darauf aufpassen, dass sich durch die Blockbildung nicht zwei Fraktionen innerhalb der Mannschaft bilden, die ihren Spielerfolg miteinander vergleichen. Ich habe da schon sehr unschöne Erlebnisse gehabt, als dann ein Block, der das Team in Führung geschossen hat, dem später eingesetzten Vorwürfe gemacht hat, als das Spiel dann doch verloren ging.
      "Be yourself; everybody else is already taken." (Oscar Wilde)
    • Anfangen würde ich damit, sobald die Kinder das erste 6+1 Spiel bestreiten. Je früher desto besser. Planen muss man da auch Nichts, einfach gucken das immer ein ungefähr ausgeglichenes Team auf dem Platz ist. Wenn die Marschroute heißt: alle verteidigen und alle greifen an, gibt es kein Problem wenn man mal schwächere Spieler in der Abwehr hat.
      Achja, aber nicht vergessen auch horizontal zu rotieren! Das kann man ja aber gleichzeitig machen.
    • Ähnliche Erfahrungen wie hier schon beschreiben - Kinder verstehen das schnell, gewöhnen sich auch schnell daran.

      Es gibt ja eine Reihe von Sportarten, in denen ohnehin in Blöcken gespielt wird (Eishockey, Floorball...). In Abweichung zum Kommentar von @Skriwer habe ich da gelernt: für die Entwicklung der Spieler ist es am besten, wenn die Stärksten (und dann logischerweise auch die Schwächsten) zusammenspielen, gerade unter Wettkampfbedingungen. Es gibt dann auch weniger Unmut (der "Star" spielt nicht ab, weil der Ball seiner Meinung nach eh verloren geht), und oft ist man gerade von seinen "Schwächeren" überrascht, wie sie sich dann ins Zeug legen (und sich nicht auf den "Star" des Blocks verlassen). Natürlich gilt das nicht sklavisch, manche Spieler spielen trotz homogenem Leistungsniveau einfach nicht gut zusammen.
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      Brechstange schrieb:

      Ähnliche Erfahrungen wie hier schon beschreiben - Kinder verstehen das schnell, gewöhnen sich auch schnell daran.

      Es gibt ja eine Reihe von Sportarten, in denen ohnehin in Blöcken gespielt wird (Eishockey, Floorball...). In Abweichung zum Kommentar von @Skriwer habe ich da gelernt: für die Entwicklung der Spieler ist es am besten, wenn die Stärksten (und dann logischerweise auch die Schwächsten) zusammenspielen, gerade unter Wettkampfbedingungen. Es gibt dann auch weniger Unmut (der "Star" spielt nicht ab, weil der Ball seiner Meinung nach eh verloren geht), und oft ist man gerade von seinen "Schwächeren" überrascht, wie sie sich dann ins Zeug legen (und sich nicht auf den "Star" des Blocks verlassen). Natürlich gilt das nicht sklavisch, manche Spieler spielen trotz homogenem Leistungsniveau einfach nicht gut zusammen.
      wenn drei unterschiedlich starke blöcke: dann ist auch immer gleichzeitig zum schwächsten Block mindestens ein moderater Block auf dem Feld - dann geht das Team schon mal nicht unter!

      Wobei ich mit dem Gedanken horizontal zu rotieren bisher tatsächlich noch nicht geliebäugelt habe (@Skriwer).
      Grüße von der Ersatzbank
    • Die Sache ist halt die, bei uns rotieren viele Teams, und manche auch Blockweise. Wenn man dann aber mal darauf achtet Spielen die gleichen Spieler immer auf ihrer Seite bzw. in der Mitte.
      Es ist natürlich verlockend die starken Spieler immer in die Mitte zu stellen, doch auch diese müssen Erfahrungen als außenspieler Sammeln. Und oft wird man auch überrascht was die anderen so können.
      Ich habe einen Spieler der mit dem Ball nicht so gut ist, doch wäre er nicht 10 würde ich ihm 6er qualitäten zuschreiben ;) , er geht mutig in jeden Zweikampf und gewinnt die Bälle auch gegen starke dribbler öfter als nicht. Dann hat er sogar noch die Ruhe den Ball an einen freistehenden Mitspieler abzugeben. Unser Team ist sogar besser wenn er hinten in der Mitte spielt, aber diese Qualitätet zeigt er auf den Außen halt nicht und wirkt eher verloren und nimmt kaum am Spiel teil. Trotzdem muss er alle Positionen spielen. Meist rotiere ich so, das die Spieler im Spiel mindestens einmal ihre Lieblingsposition haben(ich bestimme den Block und lasse sie meistens erst selbst aussuchen wer wo spielt), z.B. Hinten Mitte, dann spielt er ja dannach Vorne in der Mitte. In der zweiten hälfte kommt der Spieler aber eben erstmal nicht in die Mitte sondern z.B. auf links.
      Man kann auch blockweise Horizontal wechseln. Ich mach das immer wenn ich nur zwei Wechsler(oder auch bei 4) habe. Links geht raus, Mitte wird Links, Rechts wird Mitte und Rechts kommt neu rein. Funktioniert eigentlich auch ganz gut.
    • Blockweise wechseln, horizontal nicht vergessen, vertikal und überhaupt u.s.w.,.....
      ...verstehe nicht, warum man dann nicht gleich ein Rotationssystem ala Volleyball bevorzugt?!
      Da wird wird weder Spieler noch Position vergessen ;)

      Jedes Ding hat drei Seiten: Eine die du siehst, eine die ich sehe und eine die wir beide nicht sehen.
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      Skriwer schrieb:

      Die Sache ist halt die, bei uns rotieren viele Teams, und manche auch Blockweise. Wenn man dann aber mal darauf achtet Spielen die gleichen Spieler immer auf ihrer Seite bzw. in der Mitte.
      Es ist natürlich verlockend die starken Spieler immer in die Mitte zu stellen, doch auch diese müssen Erfahrungen als außenspieler Sammeln. Und oft wird man auch überrascht was die anderen so können.
      Ich habe einen Spieler der mit dem Ball nicht so gut ist, doch wäre er nicht 10 würde ich ihm 6er qualitäten zuschreiben ;) , er geht mutig in jeden Zweikampf und gewinnt die Bälle auch gegen starke dribbler öfter als nicht. Dann hat er sogar noch die Ruhe den Ball an einen freistehenden Mitspieler abzugeben. Unser Team ist sogar besser wenn er hinten in der Mitte spielt, aber diese Qualitätet zeigt er auf den Außen halt nicht und wirkt eher verloren und nimmt kaum am Spiel teil. Trotzdem muss er alle Positionen spielen. Meist rotiere ich so, das die Spieler im Spiel mindestens einmal ihre Lieblingsposition haben(ich bestimme den Block und lasse sie meistens erst selbst aussuchen wer wo spielt), z.B. Hinten Mitte, dann spielt er ja dannach Vorne in der Mitte. In der zweiten hälfte kommt der Spieler aber eben erstmal nicht in die Mitte sondern z.B. auf links.
      Man kann auch blockweise Horizontal wechseln. Ich mach das immer wenn ich nur zwei Wechsler(oder auch bei 4) habe. Links geht raus, Mitte wird Links, Rechts wird Mitte und Rechts kommt neu rein. Funktioniert eigentlich auch ganz gut.
      Jetzt hab ich Dich verstanden . Ich dachte zuerst du rotierst einen Linken Block, einen zentralen Block und einen rechten Block - was ja durchaus in einem System 3:3 gehen würde, wenn man immer 2 Spieler (einen hinten und einen vorne) hineinrotiert und alle anderen eben dann verrutschen. Das wäre meinem Grundgedanken die Kinder ohne feste Positionen spielen zu lassen nämlich abträglich, da viel Erläuterung benötigt würde damit die Kids das umsetzen.
      Grüße von der Ersatzbank
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      open-minded schrieb:

      Blockweise wechseln, horizontal nicht vergessen, vertikal und überhaupt u.s.w.,.....
      ...verstehe nicht, warum man dann nicht gleich ein Rotationssystem ala Volleyball bevorzugt?!
      Da wird wird weder Spieler noch Position vergessen ;)
      Also fast im Minutentakt rotieren - das ist mir zu krass (wir spielen meist 10 Minuten Spiele). Ab dem Modus 2 x 20 Min. kann ich mir das sehr gut vorstellen.
      Grüße von der Ersatzbank
    • Ja, klar, da wäre das Chaos vorprogramiert.
      Wir rotieren so alle 5 bis 6 Minuten. Das ist o.k.

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