Beiträge von Atzeikke

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    Ich würde dir empfehelen zeitnah an Turnieren teilzunehmen. Aus meiner Sicht trägt das ungemein zum Lernprozess bei. Sofern durch den Championsleauge-Modus und den 4 Spieler bei hohem Rückstand Mechanismen vorhanden sind, die zu hohe Ergebnisse verhindern sollen.


    Ich nehme auch Neulinge von Anfang an mit zu den Turnieren und lasse Sie sofort mitspielen.


    Allerdings sollten die Kids die Regeln kennen und du solltes sie auch im Training umsetzen. Schusszone ist wichtig. Aber auch das einspielen/eindribbeln.

    Man darf nur keinen Preis an die Sachen ranschreiben und die Bezahlung muss man dann freiwillige Spende nennen. Bei uns machen das einige Vereine tatsälich so. Aber letzendliche kommt es aufs selbe Geld raus, da sind die Eltern bei uns ja auch nicht knauserig.


    Aber insgesamt geb ich HerthaBSC1892 recht.

    Ich würde auch heute zu 2 Teams tendieren.

    2 Trainer pro Team mit jeweils 10 Kindern sind was anderes als 4 Trainer für ein Team mit 20 Kinder. Obwohl die Zahlen sich nicht verändern.

    Sehe ich auch so. Wir haben die Saison auch mit 20 Kindern und 3 Trainern gestartet. Inzwischen habe ich 30 Kinder und wir sind 2,5 Trainer. Würde ich nie wieder so machen. Aber mit diesem Zulauf hatte ich in der Form nicht gerechnet.


    Wenigstens habe ich aber das Problem mit der Spielpraxis nicht da wir in erster Linie 3vs3 spielen und es sich da wunderbar steuern lässt über die Anzahl der Teams, im Extremfall würden wir halt 8 oder 9 Teams ins Turnier nehmen.


    Zusätlich spielen wir noch 5vs5 da habe ich in der Hinrunde immer nur ein Team mitgenommen. Grundsätzlcih war das in der Hinrunde nur den älteren und erfahrenen Spielern (insgesamt 9) vorbehalten. In der Rückrunde werden immer ein zweites Team mitnehmen, um allen Altjahrgängen und den talentierten Jungjahrgängen hier Spielpraxis zu geben.


    Nächstes Jahr werde ich aber auch vor dem Problem stehen, dass mit der Spielpraxis nicht so einfach regeln zu können. Wir werden dann aber entsprechend Mannschaften (vorraussichtlich 2) melden. Meiner Meinung teilt man das entweder nach Leistung oder nach Jahrgang.

    Also ich bin erstaunt wie viel Verständnis für das Verhalten des Trainers gezeigt wird, auch wenn der grundsätzliche Tenor noch ablehnend ist.


    Die gesetzliche Situation ist völlig klar:


    Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren dürfen in der Öffentlichkeit keinen Alkohol zu sich nehmen, ab dem 16. Geburtstag dürfen sie Bier, Wein oder Sekt trinken. Ausnahmen gelten nur für Jugendliche ab 14 Jahren, wenn die Eltern dabei sind. Dann dürfen sie Bier, Wein oder Sekt trinken. Eltern können hier auch keine erziehungsbeauftragte Person bestimmen.


    Es ist für Kinder/Jugendliche U 16 verboten Alkohol in der Öffentlichkeit zu sich zu nehemen. Der Sportverein ist ganz eindeutig Öffentlichkeit.


    Insofern ist die rechliche Situation völlig klar. Aus meiner Sicht hat Alkohol im Kinder- und Jugendfußball, weder am Spielfeldrand noch nach dem Spiel etwas zu suchen. Und ein Trainer der seinen Spielern Alkohol aushändigt, ist meiner Meinung nach völlig fehl am Platz. Wenn sich A-Jugendspieler nach dem Spiel im Vereinsheim ein Bier kaufen möchten, ist das ihr gutes Recht, aber als Trainer den Kasten in die Kabine zu stellen ist für mich völlig daneben.

    Moin,


    ganz so schlimm war es bei mir nicht. Aber ich hab wirklich mal erklärt, welche Aufgaben die einzelnen Positionen haben. Das hat schon geholfen, insbesondere dass vVerteidiger nicht nur verteidigen sondern vor allem auch Spielaufbau machen müssen.


    Ich geh davon aus dass ihr vorher ausschließlich Funinio gespielt habt, wo alle alles machen.

    Bei mir hat sich das nach einigen Spielen gelegt. Wenn es gar nicht Besser wird dann kann man noch mit Zonen trainieren.

    Also auf die inhaltlichen Aspekt hinsichtlich der Wirkung eines solchen Trainings/Verhaltens will ich gar nicht eingehen.


    Als Vater gehen da aber alle Alarmglocken an. Dein Sohn hat Angst davor seinem Hobby nachzugehen. Da ist für mich ganz klar, wenn der Trainer sein Verhalten nicht ändern kann, dann sollte dein Kind den Verein wechseln. Das isst Fußball, dass soll Spaß machen. Ambitionen hin oder her in so einem Umfeld, wird man sich auch nicht gut entwickeln können.

    Ich persönlich bin auch nicht der Geschichtenerzählende Trainer, sondern habe von Anfang an versucht ein Abwechslungsreiches Kindgerechtes Fußballtraining anzubieten. Und letzendlich sollen nicht nur die Kinder Spaß haben, sondern auch du. Du solltest dich also auch nich zu sehr verbiegen, sonst bist du auch nicht authentisch.


    Ich finde schon, dass man in der F-Jugend die Grundlagen für ein Fußballtraining legt. Letztendlich hast die deinen Knackpunkt schon erkannt, du hast drei Jahrgänge unter einen Hut zu bringen. Schon bei zwei Jahrgängen treten diese Probleme auf. Bei drei sicherlich noch viel mehr.


    Fangespiele gehören für mich auch grundsätzlich zu einem richtigen Fußballtraining dazu, weil dort Fussballspezifische Bewegungen (Antreten, Stoppen, Richtungswechsel) spielerisch geschult werden. Auch Wahrnehmung, Übersicht und Körpertäuschungen) werden geschult. Es gibt soviele Fangespiele, die auch unterschiedliche Aspekte bedienen (Bewegung, Kooperation, Wahrnehmung). Nicht zuletzt ist ein Fangespiel unheimlich anstrengend, sodass auch Kondition nicht zu kurz kommt. Bei meinen Kindern kommen diese Spiele immer gut an.


    Ein zweiter Aspekt der im Bereich der F-Jugend für mich immer dazu gehört ist Ballgewöhnung. Dazu gehört auch das Ballspielen mit den Händen aber natürlich auch mit den Füßen. Auch da gibt es unzählige Möglichkeiten und Varianten, sodass man das Abwechslungsreich gestalten kann. Hier kann man auch bestimmten Kinder immer wieder vor besondere Herausforderungen stellen.


    Der letzendlich langweiligste Teil sind für die Kids die klassichen Übungen, denn nicht immer lassen sich spielorientierte Übungen umsetzen.

    Beispielsweise beim Pass mit der Innenseite, lasse ich das die Anfänger häufig noch als Partnerübung machen. Dabei kann ich dem einzelnen gut Tipps geben und hab hohe Wiederholraten. Letzendlich ist das aber ne langweilige Übung.

    Mit erfahrenen Spielern, die den Pass mit der Innenseite bereits verinnerlicht haben, kann man dann wiederum auch spielerische Übungen machen. Sei es mal ein Rondo oder eine andere Passorientierte Spielform.


    Wir betreuen mit 3 Trainern aktuell 30 Kinder. Aufgrund der unterschiedlichen Entwicklungsstände der Kinder machen wir auch nicht mit allen Kindern die gleichen Übungen. Wir teilen homogene Gruppen ein, um entsprechend des jeweiligen Leistungsstandes zu trainieren/ zu üben. Vieleicht wäre das auch für euch eine Idee.


    Ein wesentlicher Anteil sollte am Training sollte das Spielen sein. Auch hier kann man einzelnen Spielern Sonderaufgaben geben, um sie zu fordern (zum Beispiel Tore nur mit links).

    Da bin ich vielleicht nicht weit genug in der Materie.

    Bin ja selbst als Trainer im NLZ und da funktioniert es in der E Jugend schon sehr gut mit 7vs7.

    Und ja als Spieler bin ich noch mit ab E bzw D Jugend 11 vs 11 aufgewachsen.

    Im NLZ hast du natürlich ein höheres Leistungsniveau das kann ich mir gut vorstellen, dass dass dann schon gut funktioniert.


    Im Breitensport hat man diese Leistungsdichte nicht unbedingt. Und letzendlich geht es ja auch nicht nur darum, dass die Kinder das möglicherweise umsetzen können, sondern die Aktionsdichte des Einzelnen Spielers möglichst hoch zu halten. Sowohl hinsichtlich der Spielzeit als auch hinsichtlich der Aktionen während dieser Spielzeit.


    Ich bin sehr froh darüber, dass wir in der F-Jugend diese Festivals/Turniere spielen, über Spielzeit brauch ich mir aktuell keine Gedanken machen. Alle Kinder spielen reichlich und alle Kinder haben entsprechend Ihre Aktionen.


    In der E-Jugend bei 7vs7 wird das schwieriger werden, insbesondere wenn die Kadergröße nicht ausreicht, um eine weitere Mannschaft zu bilden. Beim 5vs5 in Turnierform könnte man das wiederum flexibler gestalten.

    Ich beobachte auch, dass viele Trainer es als erstrebenswert ansehen möglichts große Felder zu spielen.


    Unser Kreisverband ist schon relativ weit. Bei uns wird seit mehreren Jahren in der G-Jugend 3vs3 gepielt. In der F-Jugend ist das auch die Pflichtspielform. Zusätzlich können wir in der F-Jugend 5vs5 spielen. Das finde ich für die älteren Jahrgänge auch sehr sinvoll.

    Bei mir in der Mannschaft müssen aber alle Spieler beim 3vs3 mitspielen. Wer dort nicht regelmäßig spielt, spielt auch kein 5vs5.

    Bei anderen Manschaften spielen die Altjahrgänge dann ausschließlich 5vs5. Oder bei den Absprachen zum Spieltag wird man dann vom gegnerischen Trainer gefragt, ob man nicht 7vs7 spielen möchte "damit alle Kinder spielen können".


    In der E-Jugend kann bei uns 5vs5 oder 7vs7 gespielt werden. Nahezu alle Mannschaften werden aber im 7vs7 gemeldet. 5vs5 wird dann max für die zweite oder dritte Mannschaft gemeldet, da es da dann nicht mehr für 7vs7 reicht. Ich persönlich würde sehr gern auch in E-Jugend überwiegend 5vs5 spielen lassen. Werde meine Mannschaft nächste Saison aber im 7vs7 melden müssen, da wir sonst gegen die 5er Teams zu überlegen wären.


    Nach Faktenlagen ist es vollkommen offensichtlich, dass kleinere Spielformen vorteilhafter sind, dennoch entscheiden viele Trainer anders und finden, das dass Spielen auf großen Feldern wichtig ist. Auch das Ergebnisorientierte spielen steht bei vielen Trainern noch im Vordergrund. Ich finde auch grundsätzlich, dass man versuchen sollte zu gewinnen, aber eben nicht wenn der Preis dafür ist, dass Kinder gar nicht oder nur sehr wenig spielen oder sie nur auf ihrer vermeintlichen Sahneposition eingesetzt werden.


    Ohne klare Regeln von oben wird sich dass nur langsam ändern und der Wiederstand in den Kreisverbänden ist leider groß.

    Wenn ich dich richtig verstanden habe hast du beim letzten Turnier mit einer überwiegend aus G-Junioren bestehenden Mannschaft gegen F-Junioren (junger Jahrgang) gespiekt. Das ihr da a zudem als Anfänger relativ Chancenlos seit überrascht mich nicht.


    Meiner Meinung nach solltest du die Altersklasse an den Großteil der Mannschaft anpassen. Der überwiegende Teil deiner Mannschaft wäre nächste Saison ja junger Jahrgang F-Jugend vielleicht solltet ihr dann weiterhin U8 spielen, wenn ihr nicht die Möglichkeit habt gemischt F-Jugend zu spielen. Wenn du dich weiterhin an den drei ältesten Spielern orientierts wirst du natürlich weiterhin ziehmlich Chancenlos sein. Ein normal begabter 6 Jähriger ist gegen einen 8-Jährigen deutlich unterlegen. Bereits ein Jahr Altersunterschied können sich enorm bemerkbar machen.

    Moin,


    ein paar Sachen die du beschreibst kenne ich nur zu gut, einige Dinge werden sich von selbst erledigen andere werden dich immer begleiten.


    So wies aussieht hast du eine G-Jugend + 3 F-Junioren. Indem Alter sind die Unterschiede im Leistungsniveau innerhalb eines Jahrgangs häufig schon sehr groß über 3 Jahrgänge wird es natürlich noch extremer. In diesem Alter sind entwickeln sich die sozialen und motorischen Fähigkeiten natürlich enorm und ein halbes Jahr Altersunterschied kann schon wirklich etwas ausmachen.


    Mir fällt auf, dass die Kinder überhaupt nicht zuhören, wenn ich etwas erkläre und vormache.

    Kurze einfache Aufgaben sollten es sein, wir Erwachsenen neigen dazu zu viel zu reden. Vormachen ist in jedem Fall wichtig.

    Ich habe bei meinen Jungs (F-Jugend) anfangs oft sehr ähnliche Übungen gemacht. Dabei auch immer auf eindeutige Anweisungen und Markierungen achten. Die Kinder müssen häufig erst lernen sich in einer Reihe anzustellen. Grad wenn sie noch nicht in der Schule sind sind Sie mit Verhaltensregeln noch nicht so vertraut. Die Kinder müssen also erst lernen wie ein Fussballtraining abläuft. Ich kann wiederkehrende Abläufe empfehlen.

    Das ist mir zu anstrengend oder dass sie keine Lust hätten.

    Das ist natürlich übel. Ich arbeite in der F-Jugend mit klaren Regeln: eine ist zum Beispiel: Mitmachen und sein bestes geben! Wer sich daran nicht hält bekommt die gelbe Karte, weitere Regelverstöße führen zur roten Karte und dann ist das Training für denjenigenm zu Ende. Solche Regeln sind für G-Junioren wahrscheinlich noch nicht machbar.

    Auch schießen sie zwischen den Übungen und während des Erklärens lieber mit ihren Bällen planlos durch die Gegend anstatt mir zuzuhören.

    Das hört glaub ich nie auf. Das ist etwas was mich auch unheimlich aufregt. Aber ich habe nach wie vor drei vier Kinder die einfach an den Ball kloppen müssen wenn er Ihnen über den weg läuft. Nervt ungemein.

    Mein Lösungsansatz war bisher, dass ich die Übungen von mal zu mal vereinfacht habe, teilweise doppelt erkläre und jede Übung (obwohl sie schonmal im Training gemacht worden ist) selber vorführe. Aber selbst das fruchtet nicht. Wir reden hier vom einfachen 1vs1 oder 2vs1, was auf jedem Bolzplatz gespielt wird.

    Grundsätzlich richtiger Ansatz. Doppelt erklären ist aber zu langweilig, zu viel blabla. Vormachen ist auch wichtig, vieleich lässt du auch mal Kinder (Ronaldo, Messi) vormachen.


    Hinsichtlich der mangelnden Disziplin würde ich regelmäßig die jeweiligen Eltern einbeziehen. Respektlosigkeiten würde ich mir nicht bieten lassen.

    Hinsichtlich der Einteilung der Trainingsgruppen musst du natürlich auf ausgewogenheit achten. Nichtsdestotrotz ist der Wunsch zusammen spielen zu wollen legitim. Das kenne ich auch meine beiden besten müssen im Training immer gegeneinander spielen zum einen damit die Manschaften gleich stark sind zum andern damit sie auch einen Gegenspieler haben der sie fordert.

    Trotzdem habe ich die beiden auch schon 2 gegen 5 spielen lassen und leider haben sie das auch noch gewonnen. Dann lass doch diene beiden mal gegen 3 oder 4 andere spielen.

    Mein Lösungsansatz bisher: kurze Gespräche mit den beiden, dass das nicht in Ordnung ist. Mittlerweile stört das Gehabe der beiden auch andere Spieler im Team, so dass die Stimmung nicht mehr allzu gut ist ("A und B nerven, die wollen immer zusammen spielen"). Es wird dann am Anfang gefragt: Kommt xxx heute? Hoffentlich nicht.

    Das zeigt natürlich, dass du Handlungsdruck hast. Kurze Gespräche reichen scheinbar nicht mehr aus. Vieleicht solltest du Konsequenzen androhen und diese dann auch durchziehen, das musst du natürlich mit deinem CO klarkriegen, der muss mitziehen. Wenn mein Sohn sich im Training so daneben benehmen würde, wäre ich aber sehr streng mit ihm.

    Die 2 Teams meiner Mannschaft (habe ein starkes und ein schwaches gemeldet) haben jedes Spiel verloren. Die Kids wurden vom Gegner regelrecht zerlegt, ausgedribbelt, haben nicht mitgemacht, standen einfach auf dem Feld ohne zumindest dem Ball hinterherzurennen (mehr verlange ich noch nicht mal),

    Eigentlich sollte das beim Funinio nicht passieren, dass die Leistungsunterschiede so groß sind. Ich weiß natürlich nicht wie das bei euch organisiert ist aber bei uns wird Championsleauge-Modus gespielt, so dass sich die Teams zügig nach Leistungsnivau sortieren. Wir spielen allerdings auch mit allen Kindern in so einem Turnier so dass wir auch alle Niveaus abbilden. Das heißt ich fahre zum Teil mit 4-5 Teams zum Turnier und habe dann sehr gute Teams aber auch reine Anfänger.

    Auch Niederlagen können natürlich sehr lehrreich sein, alle spiele zu verlieren und so gar kene Chance zu haben ist auf dauer natürlich doof.

    Habe auch schon daran gedacht, dass ich die Mannschaft im nächsten Sommer trenne und eine U8 nur mit den Jahrgängen 2018 und 2019 forme. Das hätte aber zur Folge, dass die 3 2017er JG keine Mannschaft mehr hätten. Bei der U10 wären sie fehl am Platz.....

    In welcher Altersklasse spielt ihr denn jetzt?

    Ich möchte damit nicht sagen, dass die Idee nicht gut ist. Ich befürchte jedoch, dass eine Verpflichtung von Spielzeit ziemlich schnell "umgangen" wird, oder entsprechend als zusätzliche Bürokratie bei den Trainern landet.

    Das fürchte ich auch. Für viele steht das Ergebnis nach wie vor im Mittelpunkt.

    Ist natürlich schwer zu sagen was oder ob ihr etwas Falsch macht. Möglicherweise waren die auch einfach besser.


    Ich würde allerdings nie 30 min am Stück spielen lassen, sonder eher 3 x 10 min oder 2 x 15 min. Die Kids können sich häufig keine 30 min am Stück konzentrieren und außerdem hast du die Möglichkeit bei kürzeren Spielzeiten mehr zu reflektieren und Tipps zu geben. Wenn man 10:0 hinten liegt ist die Motivation wahrscheinlich überschaubar. Wenn man nochmal bei 0:0 beginnt sind die Kinder wahrscheinlich motivierter und können es nochmal versuchen.


    Ich mach Freundschaftsspiele nur gegen Trainer die ich kenne und mit denen man dann auch amDinge absprechen kann um so extreme Ergebnisse zu vermeiden.

    Moin,


    wir spielen in unserem Verband in der F-Jugend verpflichtend 3vs3 Funinio Turniere. Beim 3vs3 spielen immer 4 Vereine an einem Spieltag. Jeder bringt soviele Teams mit, wie er eben hat, und es wird Championsleaguemodus gespielt. Je nach Vereinen wird dann auf 4-6 Feldern gespielt. Das 3vs3 ist bei uns schon seit 3 Jahren verplichtend, sodass das inzwischen eingespielt ist und gut klappt. Zusätzlich ist es bei uns möglich 5vs5 zu spielen. Hier treffen sich immer 3 Vereine. Auch hier bringt jeder soviele Teams mit wie er möchte. Meistens sind es dann 4 oder 5 Teams. Gespielt wird dann in der Regel auf zwei Feldern. Auch diese Spielform gab es in der Vergangenheit bei uns schon, neu war in dieser Saison lediglich die Turnierform.


    Während beim 3vs3 alle meine Spieler mitspielen müssen, habe ich das 5vs5 aktuell nur für den älteren Jahrgang vorgesehen, sodass wir immer nur mit einem Team antreten. In der Rückrunde werden wir wohl auch regelmäßig ein zweites Team mitnehmen, sodass auch die leistungstarken aus dem jüngeren Jahrgang im 5vs5 spielen können.

    Meiner Meinung nach überfordert das 5vs5 viele der unerfahrenen Spieler auch deutlich. Das wurde mir auch so bereits von einigen Spielern kommuniziert. Für erfahrene ältere Jahrgänge halte ich es aber für sinnvoll neben dem 3vs3 auch 5vs5 zu spielen.


    Im übrigen dürfen bei mir in der Mannschaft nur die Spieler 5vs5 spielen, die auch regelmäßig an den 3vs3 Turnieren teilnehmen. Ansonsten würden einige nur 5vs5 spielen wollen und das würde in der Mannschaft zu Missstimmung führen.


    Gruß Atzeikke

    Hi,


    ich bin im F-Jugendbereich aktiv und setze bei mir eigentlich immer Trainingsschwerpunkte. Bei mir ist es ja Ziel die Grundtechnicken zu vermitteln bzw. zu festigen. Wir haben jetzt 4 Wochen den Schwerpunkt Passen gehabt und haben dazu Übungen gemacht, die durchaus aufeinander aufbauen und immer etwas komlexer bzw. anspruchsvoller werden. Aktuell schwenken wir auf den Schwerpunkt Zweikampf um und werden diesen nun eine zeitlang trainieren.


    Schwerpunkt heißt natürlich nicht, dass wir nur das machen, natürlich kombinieren wir das auch mit Torschüssen oder ähnlichem. Aber bei den Kleinen hat sich bei mir gezeigt, dass man thematisch nicht so viel hin und her springen kann.


    Ansonsten lege ich viel wert auf Spiele im 2vs2 oder 3vs3. Ganz entsprechend der "Trainingsphilosophie Deutschland".


    Kondition machen wir in dem Sinne natürlich nicht mit den Kleinen. Wir versuchen die Kinder aber intensiv im 3vs3 spielen zu lassen. Das heißt immer wieder schnell neuer Ball, damit die Kinder sich auf dem Feld nicht ausruhen können.

    Ein intensives 3vs3 ist schon sehr anstrengend, das reicht bei uns als "Konditionstraining" völlig aus. Ich würde auch sagen in einer C-Jugend kann man in intensiven Kleinspielformen konditionelle Grundlagen legen. 20 Minuten volle Pulle 3vs3 sollten den Puls schon odernlich hoch treiben.


    Insgesamt habe ich schon ein grobes Konzept. Zum einen habe ich eine wiederholdende Struktur in den einzelnen Trainingseinheiten und zum anderen habe ich auch eine grundsätzliche Idee, was ich in den nächsten Wochen trainieren möchte. Welche Übung ich im Einzelnen mache entscheide ich mitunter erst kurzfristig. Ich habe aber keine Planung für die ganze Saison.

    Verstanden, danke für die Antworten.

    Die Jungs sind nur manchmal frustriert, wenn sie gar nicht aus ihrer Schusszone kommen und sich schon wieder ein Gegentor einfangen.. Andere Teams schießen den Ball einfach weit nach vorne und rennen hinterher. So sind sie schon mal ein Stück weg vom eigenen Tor.

    Das sieht man immer wieder, in den Spielbestimmungen steht aber meistens drin, dass sich das verteidigende Team in die eigene Hälfte zurückziehen muss/soll. Das können aber nur die Trainer von außen einfordern, die Kinder machen das von sich aus eher nicht.


    Wie die andern schon sagen, bilde die Kinder am Ball aus, lass sie so viel wie möglich im 1vs1 und 2vs2 üben und sie werden mittelfristig das Problem selber lösen können, weil sie den Ball nicht mehr so häufig verlieren.


    Das der Ball nach vorn gebolzt wird, sieht man in vielen Altersklassen, dass liegt meistens daran, dass die Kinder den 1vs1 Situationen nicht gewachsen sind und dann auch in höhren Altersklassen diese vermeiden. Und der eine der es vieleicht doch kann, der steht dann vorne und haut die Dinger rein.


    Das sind genau die Mannschaften deren Trainer das auch in der G-jugend zugelassen oder eingefordert haben. In der E-Jugend haben sie dann aber zuwenige Spieler die sich nicht gleich in die Hose machen, wenn Sie Gegenerdruck bekommen.


    Kurzum: Lass Sie spielen. Übe mit dem Ball. Und lass sie Fangespiele spielen, da lernen Sie wichtige Bewegungsabläufe und die Körperfinte. Und unterbinde niemals das dribbeln!