Beiträge von Atzeikke

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    Die Aussagen von Musiala ist auch nicht ganz neu.


    Und das nun endlich die Ligasyteme in den Verbänden insbesondere für die kleinsten abgeschafft bzw. angepasst werden ist ja die richtige Richtung, ich vermute aber auch, dass das noch nicht über all so ist oder erst jüngst umgesetzt wurde. Musialas zeiten in der U10 sind ja auch schon etwas her.


    Bei uns ist es ähnlich wie in Berlin eine Liga mit dokumentierten Ergebnissen gibt es erst in der E-Jugend und hier wird versucht Staffeln nach Leistungsvermögen einzuteilen. Nach der Qualirunde klappt das eigentlich ganz gut, dann sind zumindest die ganz deutlichen Ergebnisse selten. Zusätzlich wird bei uns bei hoher Führung (+4) in Unterzahl gespielt.

    Ich denke man kann nicht so genau sagen was die richtige größe ist, das kommt ja auf die Rahmenbedingungen an. Also wie ist die Mannschaft, wie ist das Trainerteam, welche Bedingungen hab ich im Verein.


    Ich fand ein Training mit über 20 Kindern eher schwierig/anstrengend, da geht viel Zeit mit orga verloren, das liegt aber bei mir auch am Trainerteam. Wir haben am Ende der Saison zu zweit 20-24 Kinde im Training gehabt. Wobei ich aber ganz kal der Hauptrainer bin und meine Kollegin sich ganz klar in der Co-Trainer-Helfer-Rolle sieht. Inhaltlich bin also ich verantwortlich für Trainigsgestaltung und Durchführung.


    Für die neue Saison haben wir die Mannschft geteilt. Haben noch ein zweiten Trainer gefunden und einen weiteren Helfer. So dass wir jetzt zu viert 32 Kinder betreuen. Das ganze zeitgleich aber inhaltlich getrennt. In der E1 haben wir aktuell 13 Kids in der E2 sind es 19 Kids.

    Ich finde in der F-Jugend kommt man mit heterogenen Mannschaften noch recht gut klar. Die Spielformen in unserem Verband garantieren allen Spielzeit auf dem entsprechenden Niveau. Ich hatte in der F-Jugend irgendwann eine Teamstärke von über 30 erreicht. Da war dann einfach von der Anzahl für mich der Punkt erreicht, dass es zuviel wurde. Ich hätte die Mannschaft da gern geteilt.


    Nun zwei Jahre später in der E-Jugend teilen wir die Mannschaft auch entsprechend. Bei uns bietet sich in erster Linie eine Teilung nach Jahrgang an, allerdings entspricht das auch überwiegend einer Einteilung nach Stärke, da der ältere Jahrgang deutlich stärker spielt. Die stärksten Spieler aus dem jungjahgang spielen ohnehin schon seit mehren Jahren bei den Älteren. Da der ältere Jahrgang auch von der Anzahl auch stärker ist werden hier auch einige in der E2 spielen.


    Aber auch wir werde parallel trainieren. Und an Trainingstagen mit sehr geringer Beteiligung dann auch sicherlich gemeinsam. Aber durch die getrentten Trainingsinhalte kann man natürlich auch sinnvoller auf die individuellen Bedürfnisse eingehen. Insgesamt versuchen wir auch vieles drumherum so zu planen, dass die beiden Teams sich noch als zusammengehörig wahrnehemen.


    Ich glaube mann muss das insgesamt von der Gesamtsituation und dem Umfeld abhängig machen. Ich glaube beide Varianten haben Vor- und Nachteile. Was für den eine richtig ist muss in einem anderen Fall nicht passen.

    Habt ihr ähnliche Fälle erlebt und wie habt ihr sie gelöst?


    Als es kommt immermal wieder vor, dass persönliche Differenzen, die vieleicht in der Schule oder an anderer Stelle aufgetreten sind auf dem Platz ausgetragen werden. Ich hab da bei mir konkrte 2 Päärchen im Sinn. es war bei mir aber noch nie so, dass ich da hätte Rote Karten verteilen müssen. Die Zweikämpfe waren dann in der Regel sehr intensiv, das ein oder andere Foul war auch mal dabei aber nichts, wass ich hätte unterbinden müssen. Insofern hab ich keinen Erfahrungswert der sich auf deiner Ebene abspielt.

    Bei einem meiner Päärchen habe ich das im persönlichen Gespräch mit den Spielern (einzeln) aber schon mal angesprochen: "Ihr müsst euch nicht mögen, aber respektieren." "Immer fair bleiben".


    Welche Maßnahmen würdet ihr in dieser Situation ergreifen?

    Ich hab bei meinen Fällen keine konkreten Maßnahmen ergriffen, dass war nicht nötig. Wenn das aber wie von dir beschrieben ausartet (Rote Karte) dann wird mann wohl eingreifen müssen bevor es weiter eskaliert und irgendjemand Schaden nimmt. Erst Maßnahme ist für mich immer das persönliche Gespräch erst mit dem Spieler später ggf. mit den Eltern. Problematisches Verhalten muss angesprochen werden und Erwartungen müssen kommuniziert werden. Für deinen konkreten Fall hab ich da jjetzt keinen Vorschlag.


    Wie geht ihr generell mit Eltern um, die auf die Aufstellung Einfluss nehmen wollen?
    Ist bisher einmal vorgekommen und auch hier direkt die Eltern ansprechen, erklären warum man etwas tut und warum die Entscheidung ausschließlich bei dir liegt. Bei mir war das eher eine freundliche Bitte der Mutter. Aber grundsätzlich offen und klar kommunizieren.

    Spielfeldgröße, Spieleranzahl, wo stehen die Tore? Das sind elementare Steuerungsmöglichkeiten für ein Training. Die richtig einzusetzen um ein gewünschtes Verhalten zu provozieren kann ebend nicht jeder Hausmeister oder die Oma.

    Duschpflicht ist immer ein heißes Thema. Habe das bei mir in der Mannschaft vor dieser Saison auch eingeführt (U10) und am Anfang gab es auch Spieler die sich etwas schwer getan haben und versucht haben ausreden zu finden aber das hat sich relativ schnell eingpegelt. Inzwischen duschen die meisten auch ganz selbstverständlich. Der ein oder ander fragt schon nochmal, müssen wir duschen. Da sage ich ja ihr müsst, auch wenn ich natrürlich weiß, dass ich sie nicht zwingen kann. Aber bei mir haben die meisten Eltern gut mitgezogen und das unterstützt. PS: nach Siegen ist die Duschparty sehr beliebt.

    Ich finde duschen gehört dazu und umso früher man anfängt das zu etablieren umso besser.

    Ich glaube es ist müsig zu diskutieren welcher Weg nun der Wahre ist. In einer idealtypischen Welt könnt man diesen vieleicht aufzeigen aber im realen wird das wohl schwierig. Wir alle haben unterschiedlicher Vorraussetzungen sowohl persönlich als auch bei unseren Spielern und allgemein im gesamten Umfeld. Und aus den gegebenen Puzzleteilen muss man gemeinsam etwas zusammenbauen.


    Ich glaube die Zielstellung bei fast allen hier im Forum ist identisch zum einen wollen wir Kinder für Fußball begeistern und bei diesem Sport halten zum anderen wollen wir möglichst gute Fußballer "ausbilden". Der Weg zu diesem Ziel ist wahrscheinlich nicht immer der gleiche. Und die Definition von eienm "guten Fußballer" ist vieleicht auch unterschiedlich.


    Tendenziel beobachte ich auch, dass Inhalte oft zu früh vermittelt werden und das sehr Ergebnisorientiert geabeitet wird. Ich persönlich lege keinen besonderen Wert auf Ergebnisse aber sie gehören nunmal dazu. Und auch ich habe schon nicht unbedingt alterskonforme Inhalte vermittelt. Das habe ich aber nicht getan, weil ich davon überzeugt war, dass das jetzt dran wäre, sondern weil meine Mannschaft den glauben an sich selbst verloren hat, weil die Ergebnisse dauerhaft schlecht waren. Wenn dann Kinder mit dem Fußball aufhören wollen, muss ich mir natürlich was einfallen lassen (Siehe Ziel 1). Also habe ich Ihnen taktisches Verhalten beigebracht, um eines ihrer zentralen Probleme zu lösen. Und sieh da, zwei Spiele später wurde auch mal ein Spiel gewonnen.

    Also bei unserem örtlichen 5. Ligisten kann niemand vom Fußball leben. Auch in den Jahren in der 4. Liga konnte dort kein Spieler ausschließlich vom Fußball leben. Es ist eher ein zeitaufwendiges Hobby mit einer ordentlichen Aufwandsentschädigung.

    Mich nerven aktuell zwei Dinge ungemein:


    Zum einen Vereine die Spieler in einer 2. Mannschaft einsetzen die da rein Leistungsmäßig überhaupt nicht hingehören. Am Wochenende hat uns ein Spieler 12 Tore eingeschenkt, meine Spieler konnten gegen ihn überhaupt nichts ausrichten. Eigentlich ist das ein Spieler der 1. Mannschaft gewesen und da ist er sicherlich auch ein Leistungsträger. Wieder ein verschenkter Spieltag an dem keiner etwas lernen konnte und meine Kids frustriert nach Hause gehen.


    Zum andern haben wir am Wochenende mit der 1. Mannschaft wieder gegen eine Truppe gespielt, die den Ball vom Torwart ausschließ per Abschlag lang nach vorne drosch, vorne hatten Sie dann zwei drei ganz gute Jungs, die dann die notwendigen Tore gemacht haben. Mich nervt das dieses gebolze so erfolgreich ist und das so viele Trainer das dulden.

    ParkerS ja, so ist ja mein Gedanke: eine Mannschaft mit 10-12 zuverlässigen Spielern melden und in den Spielbetrieb jedes Wochenende schicken. Und den Unzuverlässigen und eher Lustlosen aus der gesamten Mannschaft halt nur das Training mit den anderen anbieten - in der Hoffnung, dass die sich entwickeln und irgendwann auch den Fußball ernster nehmen.

    Ich hab Parker da anders verstanden. Er schlägt vor auch für die "Freizeitkicker" eine Mannschaft zu melden.


    Ich denke wenn du es so machst wie du vorschlägst, wirst du den Großteil der Freizeitkicker über kurz oder lang verlieren.

    Runden laufen ist in meinen Augen komplette Zeitverschwendung. Nicht dass man nicht mal laufen gehen könnte aber dafür knappe Platzzeit verschwenden? Eher nicht.


    Kondition beim Fußball bekommt man beim Fußball. Starte mal so:

    4vs4 und rund um den Platz sind mindestens 4 Bälle auf Hütchen platziert. Wenn ein Ball ins Aus geht, muss ihn das Team holen, der ihn ausgeschossen hat. In der Zeit holt das andere Teams einen der bereit liegenden Bälle und hat Überzahl bis der andere Ball wieder bereit liegt. Das klingt harmlos, ist aber unglaublich intensiv.
    Eignet sich hervorragend für einen Einstieg, wenn man das nicht zu lange spielen lässt. Denn die Energie der Jungs muss ja irgendwo hin.

    Die Spielform heißt bei mir: "Schütze holt die Grütze" :)

    Spaß ist natürlich immer ein guter Antreiber, er holt die Kids in den Verein und zum Training und hält sie da auch.


    Dennoch beobachte ich, dass einige Kinder überhaupt nicht wissen, wann Spieltage sind und ob sie spielen sollen/können. Die Fragen mich dann ob sie für das Spiel angemeldet wurden. Sie wollen also gern spielen, "dürfen" aber nicht, weil es den Eltern halt nicht passt. Ich habe oft das Gefühl, das in einigen Familien da mit den Kindern darüber nicht geredet wird. Einige übernehmen selbst überhaupt keine Verantwortung für ihre Freizeitgestaltung.


    Aber du hast natürlich recht, wenn man es schafft die Kids richtig anzuzünden, dann gehen die Ihren Eltern richtig auf den Sack. Bei einem meiner Jungs hab ich das gut hingekriegt. Am Saisonbeginn war der nicht so regelmäßig dabei, auch aufgrund der Trennung der Eltern. Inzwischen ist der super zuverlässig und kommt immer.

    Ich beobachte, dass das Weter eine Rolle spielt. Wenn es ungemütlich ist, dann kommt die ein oder andere Absage mehr. Ob das jetzt zu deiner Osterflaute passt, weiß ich natürlich nicht. Bei uns war es nach Ostern noch recht ungemütlich. Bei mir ist aktuell eine Phase mit hoher Beteiligung im Schnit kommen so 75-80%. E1 etwas mehr als E2.

    In vielen Ländern ist der Sport relativ fest mit der Schule verbunden, allen voran in den USA. Aber auch in vielen anderen Ländern. Das mag im Hinblick auf eine Nachmittagsbetreuung auch durchaus sinnvoll sein. Ich denke schon dass mehr Kinder in den aktiven Sport kommen würden wenn man solche Angebote schafft. Es gibt aber auch NAchteile


    In Deutschland ist der Sport halt in Vereinen organisiert, die stehen häufig nicht im Zusammenhang mit Schulen. Auch das hat natürlich Vorteile insbesondere was soziale Aspekte, Durchmischung und Vereinsleben betrifft. Die Kids aus meiner Mannschaft kaommen aus 4 verschiedenen Grundschulen. Ohne den Fußballverein hätten viele von denen keinen Kontakt zueinander. Grad den Jungs aus der Vorstadt Grundschule tut es gut auch mal mit Kindern aus anderen Verhältnissen in Kontakt zu kommen.


    Ich denke man muss im Verein ein gutes Angebot schaffen und eine klare, transparente Linie fahren. Trainingsbeteiligung und Verlässlichkeit sind auch für mich zentrale Argumente für die Kadernominierungen.

    Schön zu hören, dass die Probleme überall die gleichen sind :)


    Bei mir ist es ähnlich ich habe einen harten Kern, die die immer kommen. Da sind die Eltern auch hinterher und kümmern sich. Es werden Fahrgemeinschaften organisiert, es wird sich ordenlich an und abgemeldet etc.. Das sind meist die Jungs bei denen Fußball einen hohen Stellenwert hat und häufig ist da auch in der Familie ein entsprechende Teamsporthintergrund. (40%)


    Dann gibt es den einigermaßen zuferlässigen Teil. Da ist der Stellenwert Fußball nicht ganz so hoch, aber es ist immernoch relativ verlässlich. Allerdings sind das dann die Eltern die sich am meisten über die Spielzeiten oder Nominierungen beklagen. (30%)


    Und dann gibt es die bei denen Fußball nur einen untergeordeten Stellenwert hat. Also wenns passt dann kommen sie. Aber sobald ein Aufwand betrieben werden muss zum Beispiel Auswärts oder ein Spiel unter der Woche sind die nicht dabei. Allerdings beklagen die sich auch nicht wenn ich sie für die Spiele nicht nominiere. (30%)

    Ich finde die Übung per se sehr gut. Ich hab sie allerdings gestern mit meiner U10 Breitensport probiert und hab da doch einige unvermutet überfordert. Einer hat sich seine Ziffer nicht merken können, ein anderer hat als Angreifer den Laufweg des Verteidigers gewählt und umgekehrt. Paar Mal sind Kinder als Verteidiger zu spät gestartet, sodass der Angreifer paar Sekunden vorne warten musste. Paar Mal haben Kinder nicht gedribbelt, sondern mit dem Ball herumgealbert oder sind gegangen. Einer hat gejammert, dass er nicht so lange laufen kann.


    Ich hätte früher umdisponieren und die Übung abbrechen müssen, hab aber im Unglauben, dass meine Kids dermaßen danebenstehen, die Übung verlängert und das Abschlussspiel dafür gekürzt (gab gestern sowieso disziplinäre Themen mit Herumjammern, Mitspieler kritisieren, Übung nicht ordentlich durchführen oder Diskussionen zu Entscheidungen).


    Wie gesagt, tolle Übung. Gestern für meine Kids nicht geeignet gewesen so wie die meisten vom Kopf und disziplinär drauf waren.

    Einfach nächstes mal gleich nochmal machen, in der Regel klappen die Übungen dann gut. Das ist zumindest meine Beobachtung bei Übungen, die sie eigentlich können müssten und die beim ersten mal unererwartet daneben gehen.

    Ich mache das in etwa so wie du das machst. Also Schwerpunkte setzen vorplanen und immer iweder etwas anpassen je nach Bedarf.

    Auch die Detailplanung mache ich meist vorher, wobei das eigentlich immer wieder zerschossen wird weil dann doch einer nicht kommt oder sonst etwas passiert.


    Vor einiger Zeit habe ich mein Training aber auch im Kopf gehabt. Das hat sich erst entwicklelt, das ich das strukturierter mache. Insbesonere nach dem c-Lizenz Lehrgang habe ich das bei mir etwas profesionalisiert.

    Den Aufbau habe ich aber schon immer rechtzeitig gemacht. Mit 30 Minuten komme ich da nicht immer aus. Bei mir ist in der Regel weitesttgehend aufgebaut wenn die Kinder kommen.


    Letzendlich muss das ja jeder selbst entscheiden. Ich bin immer gern gut vorbereitet, auch in anderen Kontexten. Letzendlich sehr Typabhängig. Ist das Training des Kollegen den gut? Also im Sinne alle haben Spaß es werden Grundlagen trainiert etc..