Beiträge von Atzeikke

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    Vielleicht noch ein Hinweis zur Nutzung von WhatsApp oder ähnlichem, nach meiner Erfahrung ist das für organisatorische Dinge prima sobald Emotionen ins Spiel kommen ( mein Kind spielt zu wenig, zu streng etc.) ist das persönliche Gespräch zu bevorzugen.

    Ich habe zwar versucht auf die Eltern einzugehen aber Text Nachrichten wurden auf gelesen gelassen

    Sobald bei mir irgendwas in diese Richtung auftaucht, greife ich zum Telefon und rufe an oder suche bei nächster Gelegenheit das Gespräch. In der Regel gibt’s dann keine Missverständnisse und es ist schnell Ruhe.

    Genau so. Bis in die F-Jugend ist alles flexibel und einfach. Ab E-Jugend dann Ligabetrieb (mit Qualirunde) mit Tabelle und so und den daraus resultierenden Einschränkungen.

    Mit Turnier steht bei mir Synonym für Festival. Beim Fußball 5 kann ich meine Teamanzahl auch flexibel mit den gegnerischen Trainern gestalten.

    Allerdings sind die Kapazitäten bei den Vereinen begrenzt häufig gibt es Max. 4 Tore, sodass ich nur 2 Spielfelder einrichten kann. Da klappt das mit dem mitbringen von Toren halt nicht so gut.

    Hab aber noch nicht erlebt. Das ein Verein mehr als 2 Teams gestellt hat.

    Wir sind F-Jugend. Gemeldet sind wir als eine Mannschaft. Fußball 3 ist Pflicht und Fußball 5 zusätzlich möglich. Die Anzahl der Teams die wir stellen variiert jeden Spieltag.


    In der E-Jugend ist das dann nicht mehr Flexibel. Da kannst du Fußball 7 oder Fußball 5 melden. Wobei Fußball 7 die Regel ist und Fußball 5 so ein wenig die Resterampe ist. Da wird dann das zweite oder dritte Team gemeldet, wenn sie Spielerzahl nicht mehr reicht.

    Beim Fußball 3 werden bei uns 3-4 Vereine für ein Festival eingeteilt.

    In der Woche vor dem Spieltag lädt der ausrichtende Trainer die anderen Trainer in eine WhatsApp Gruppe ein und wir tauschen uns über die Organisation aus. Jeder fragt bei seinem Team wieviel Kinder am Wochenende kommen, damit die Ausrichter wissen wieviele Felder sie vorbereiten müssen. In der Regel werden noch zusätzliche Tore benötigt die werden dann von den Gästemannschaften mitgebracht. Je nach Vereinen kommen dann 6-12 Einzelteams zusammen und es wird im Championsleauguemodus gespielt.

    Klappt gut.


    Beim Fußball 5 funktioniert es ähnlich da sind es aber in der Regel nur drei Vereine. Da kommen dann oft nur 3-5 Teams zusammen. Wenn möglich wird auf 2 Feldern gespielt. Meistens jeder gegen Jeden. Klappt auch gut.

    Ich betreu aktuell 30 Kinder in einer F-Jugend. Nocheinmal würde ich das nicht so machen sondern diese Gruppe nach Jahrgang teilen. Das hätte ich gern auch jetzt zum Halbjahr gemacht aber es mangelt an Trainern, insbesondere für den jungen Jahrgang den ich dann abgespaltet hätte. Nun ist mir auch noch ein Co-Trainer ausgefallen und einen ersatz habe ich bisher nicht aktivieren können.


    Auch wir spielen Fußball 3 und 5. Beides wird bei uns in Turnierform ausgetragen, sodass wir immer flexibel sind, wieviele Teams wir mitbringen. Zum Fußball 3 können alle mitkommen und alle spielen. Als Maximum habe ich bereits mit 5 Teams gespielt. Es finden sich immer ein paar Eltern, die die Kinder auf den Spielfeldern begleiten. Es ist eine faule Ausrede wenn man behaupte niemanden für die Feldbetreuung zu finden. Einige Kinder können das auch schon selbst regeln.


    Auch beim Fußball 5 werden wir jetzt zur Rückrunde immer mit 2 Teams antreten. Fußball 5 richtet sich vorwiegend an den älteren Jahrgang. Und wir ergänzen das dann nach Bedarf.

    Wer immer nur die besten mitnimmt, macht das aufgrund des eigenen Egos und hat nicht verstanden worum es eigentlich geht und wo der Vorteil dieser Spielform liegt.

    Ein Erlebnis im A-Jugend-Training meines Sohnes zeigt aber, wie wichtig defensive Ausbildung ist: der damals von mir geschätzte Trainer hat nämlich mal auf Kleinfeld 30 Minuten Angriff gegen Abwehr spielen lassen, wobei bei der Abwehr ein Feldspieler im Tor stand. Endergebnis: 5:1 für die Abwehr.

    Das ist nach meiner Erfahrung kein ungewöhnliches Ergebnis für diese Spielform. Immer wenn mir jemand von dieser Spielform erzählt hat, ging es eigentlich deutlich zugunsten der Verteidiger aus.

    Ich persönlich bin kein Freund des pauschalen "höher" spielen lassen. Aus meiner Sicht sollte das nur bei wirklich unterforderten Spielern passieren. Letzendlich ist das natürlich auch eine Entscheidung des Spielers, wie wichtig ihm das ist oder ob er/sie lieber mit ihrem Team weiter spielen soll.


    Ich habe letzes Jahr einen Spieler auf dessen Wunsch in die höhrer Jugend abgegeben. Leistungstechnisch war das aber nicht mein bester Spieler, er war max. unter den Top 3. Dennoch hat er es forciert und wolltre dies unbedingt "um weiterzukommen". Der Trainer der E-Jugend hat ihn genommen. Ich persönlich glaube nicht, dass es für seine Entwicklung förderlich war. Werd ich mir nächste Saison dann anschauen können, wenn er wieder bei mir spielt.

    Atzeikke: Ich hab bisher nie die Erfahrung gemacht, dass sich Kinder freiwillig vom Ball trennen anstatt in ein 1vsX zu gehen. Gerade deshalb poche ich ja so darauf den Kids irgendwann beizubringen, dass es ein Mannschaftssport ist, bei dem pro Spiel mehrere hundert Pässe stattfinden, aber nicht mal halb so viele Dribblings.

    Diese Erfahrung mache ich schon. Einige meiner Spieler spielen den Ball sofort ab, um ihn nicht zu verlieren. Das Abspiel ist häufig nicht sinnvoll, da der Mitspieler nicht besser postiert ist oder sogar schlechter. Der Ball wird vielmehr bei einem besseren Mitspieler abgeliefert, damit der damit etwas machen soll. Der Antrieb ist dabei aus meiner Beobachtung Angst. Angst vor Fehlern, Angst vor Ballverlusten.


    Der Pass ist also häufig eine Vermeidungsstrategie. Mir ging es im Jugendfussball selbst so, ich habe nie gern den Ball gehabt, sondern ihn so schnell wie möglich abgespielt.

    Nachdem ich in den letzen 20 Jahren fast ausschließlich Hallenfussball gespielt habe und inzwischen einigermaßen dribbeln kann, macht Fussball auch insgesamt mehr Spaß.


    Hätte man mir Fußball so wie heute beigebracht, wäre ich im Jugendbereich und insgesamt ein deutlich besserer Fußballer geworden.

    Ich meinerseits habe den Fokus auf das Dribbling nie so verstanden, dass es dabei ausschließlich um das "ausspielen" geht, sondern vielmeh darum im Zweikampf bestehen zu können. Auch den Ball abzuschirmen und ihn nicht zu verlieren ist für mich ein Dribbling.


    Meine Jungs sollen einfach keine Angst vor dem Zweikampf haben und auch unter Gegnerdruck noch Entscheidungen treffen können. Wenn dabei der Gegner überwunden werden kann umso besser.


    Und es ist natürlich auch für eine Mannschaft von Vorteil, wenn ich auf dem Feld spieler habe, die ein 1vs1 gewinnen können und so die Verteidigung in Bewegung bringen.

    Ich würde dir empfehelen zeitnah an Turnieren teilzunehmen. Aus meiner Sicht trägt das ungemein zum Lernprozess bei. Sofern durch den Championsleauge-Modus und den 4 Spieler bei hohem Rückstand Mechanismen vorhanden sind, die zu hohe Ergebnisse verhindern sollen.


    Ich nehme auch Neulinge von Anfang an mit zu den Turnieren und lasse Sie sofort mitspielen.


    Allerdings sollten die Kids die Regeln kennen und du solltes sie auch im Training umsetzen. Schusszone ist wichtig. Aber auch das einspielen/eindribbeln.

    Man darf nur keinen Preis an die Sachen ranschreiben und die Bezahlung muss man dann freiwillige Spende nennen. Bei uns machen das einige Vereine tatsälich so. Aber letzendliche kommt es aufs selbe Geld raus, da sind die Eltern bei uns ja auch nicht knauserig.


    Aber insgesamt geb ich HerthaBSC1892 recht.

    Ich würde auch heute zu 2 Teams tendieren.

    2 Trainer pro Team mit jeweils 10 Kindern sind was anderes als 4 Trainer für ein Team mit 20 Kinder. Obwohl die Zahlen sich nicht verändern.

    Sehe ich auch so. Wir haben die Saison auch mit 20 Kindern und 3 Trainern gestartet. Inzwischen habe ich 30 Kinder und wir sind 2,5 Trainer. Würde ich nie wieder so machen. Aber mit diesem Zulauf hatte ich in der Form nicht gerechnet.


    Wenigstens habe ich aber das Problem mit der Spielpraxis nicht da wir in erster Linie 3vs3 spielen und es sich da wunderbar steuern lässt über die Anzahl der Teams, im Extremfall würden wir halt 8 oder 9 Teams ins Turnier nehmen.


    Zusätlich spielen wir noch 5vs5 da habe ich in der Hinrunde immer nur ein Team mitgenommen. Grundsätzlcih war das in der Hinrunde nur den älteren und erfahrenen Spielern (insgesamt 9) vorbehalten. In der Rückrunde werden immer ein zweites Team mitnehmen, um allen Altjahrgängen und den talentierten Jungjahrgängen hier Spielpraxis zu geben.


    Nächstes Jahr werde ich aber auch vor dem Problem stehen, dass mit der Spielpraxis nicht so einfach regeln zu können. Wir werden dann aber entsprechend Mannschaften (vorraussichtlich 2) melden. Meiner Meinung teilt man das entweder nach Leistung oder nach Jahrgang.

    Also ich bin erstaunt wie viel Verständnis für das Verhalten des Trainers gezeigt wird, auch wenn der grundsätzliche Tenor noch ablehnend ist.


    Die gesetzliche Situation ist völlig klar:


    Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren dürfen in der Öffentlichkeit keinen Alkohol zu sich nehmen, ab dem 16. Geburtstag dürfen sie Bier, Wein oder Sekt trinken. Ausnahmen gelten nur für Jugendliche ab 14 Jahren, wenn die Eltern dabei sind. Dann dürfen sie Bier, Wein oder Sekt trinken. Eltern können hier auch keine erziehungsbeauftragte Person bestimmen.


    Es ist für Kinder/Jugendliche U 16 verboten Alkohol in der Öffentlichkeit zu sich zu nehemen. Der Sportverein ist ganz eindeutig Öffentlichkeit.


    Insofern ist die rechliche Situation völlig klar. Aus meiner Sicht hat Alkohol im Kinder- und Jugendfußball, weder am Spielfeldrand noch nach dem Spiel etwas zu suchen. Und ein Trainer der seinen Spielern Alkohol aushändigt, ist meiner Meinung nach völlig fehl am Platz. Wenn sich A-Jugendspieler nach dem Spiel im Vereinsheim ein Bier kaufen möchten, ist das ihr gutes Recht, aber als Trainer den Kasten in die Kabine zu stellen ist für mich völlig daneben.

    Moin,


    ganz so schlimm war es bei mir nicht. Aber ich hab wirklich mal erklärt, welche Aufgaben die einzelnen Positionen haben. Das hat schon geholfen, insbesondere dass vVerteidiger nicht nur verteidigen sondern vor allem auch Spielaufbau machen müssen.


    Ich geh davon aus dass ihr vorher ausschließlich Funinio gespielt habt, wo alle alles machen.

    Bei mir hat sich das nach einigen Spielen gelegt. Wenn es gar nicht Besser wird dann kann man noch mit Zonen trainieren.

    Also auf die inhaltlichen Aspekt hinsichtlich der Wirkung eines solchen Trainings/Verhaltens will ich gar nicht eingehen.


    Als Vater gehen da aber alle Alarmglocken an. Dein Sohn hat Angst davor seinem Hobby nachzugehen. Da ist für mich ganz klar, wenn der Trainer sein Verhalten nicht ändern kann, dann sollte dein Kind den Verein wechseln. Das isst Fußball, dass soll Spaß machen. Ambitionen hin oder her in so einem Umfeld, wird man sich auch nicht gut entwickeln können.

    Ich persönlich bin auch nicht der Geschichtenerzählende Trainer, sondern habe von Anfang an versucht ein Abwechslungsreiches Kindgerechtes Fußballtraining anzubieten. Und letzendlich sollen nicht nur die Kinder Spaß haben, sondern auch du. Du solltest dich also auch nich zu sehr verbiegen, sonst bist du auch nicht authentisch.


    Ich finde schon, dass man in der F-Jugend die Grundlagen für ein Fußballtraining legt. Letztendlich hast die deinen Knackpunkt schon erkannt, du hast drei Jahrgänge unter einen Hut zu bringen. Schon bei zwei Jahrgängen treten diese Probleme auf. Bei drei sicherlich noch viel mehr.


    Fangespiele gehören für mich auch grundsätzlich zu einem richtigen Fußballtraining dazu, weil dort Fussballspezifische Bewegungen (Antreten, Stoppen, Richtungswechsel) spielerisch geschult werden. Auch Wahrnehmung, Übersicht und Körpertäuschungen) werden geschult. Es gibt soviele Fangespiele, die auch unterschiedliche Aspekte bedienen (Bewegung, Kooperation, Wahrnehmung). Nicht zuletzt ist ein Fangespiel unheimlich anstrengend, sodass auch Kondition nicht zu kurz kommt. Bei meinen Kindern kommen diese Spiele immer gut an.


    Ein zweiter Aspekt der im Bereich der F-Jugend für mich immer dazu gehört ist Ballgewöhnung. Dazu gehört auch das Ballspielen mit den Händen aber natürlich auch mit den Füßen. Auch da gibt es unzählige Möglichkeiten und Varianten, sodass man das Abwechslungsreich gestalten kann. Hier kann man auch bestimmten Kinder immer wieder vor besondere Herausforderungen stellen.


    Der letzendlich langweiligste Teil sind für die Kids die klassichen Übungen, denn nicht immer lassen sich spielorientierte Übungen umsetzen.

    Beispielsweise beim Pass mit der Innenseite, lasse ich das die Anfänger häufig noch als Partnerübung machen. Dabei kann ich dem einzelnen gut Tipps geben und hab hohe Wiederholraten. Letzendlich ist das aber ne langweilige Übung.

    Mit erfahrenen Spielern, die den Pass mit der Innenseite bereits verinnerlicht haben, kann man dann wiederum auch spielerische Übungen machen. Sei es mal ein Rondo oder eine andere Passorientierte Spielform.


    Wir betreuen mit 3 Trainern aktuell 30 Kinder. Aufgrund der unterschiedlichen Entwicklungsstände der Kinder machen wir auch nicht mit allen Kindern die gleichen Übungen. Wir teilen homogene Gruppen ein, um entsprechend des jeweiligen Leistungsstandes zu trainieren/ zu üben. Vieleicht wäre das auch für euch eine Idee.


    Ein wesentlicher Anteil sollte am Training sollte das Spielen sein. Auch hier kann man einzelnen Spielern Sonderaufgaben geben, um sie zu fordern (zum Beispiel Tore nur mit links).