Beiträge von Atzeikke

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    Hallo,


    es ist völlig normal, dass die kleinen nur auf den Ball fixiert sind. Die wollen den halt haben, damit sie ein Tor schießen können. "Ich und mein Ball" ist das Motto.


    Du kannst sie eigentlich nur viel spielen lassen, am besten im 2vs2. Und irgendwann kommt dann auch bei dem ein oder anderen der aha Moment. Am Ende der G-Jugend siehst du dann schon mal ein Abspiel und vom ein oder anderem auch eine sinnvolle Orientierung im Raum.


    Meine Erfahrung bei den Bambini, dass muss man als Trainer aushalten lernen. Deswegen mache ich keine Bambinis und helfe da nur gelentlich aus.

    Auch in der F-Jugend sind viele noch Ballfixiert und es bildet sich eine Spielertraube.

    Grundsätzlich natürlich erstmal alles was dir wichtig ist. Das ganze ist natürlich abhängig vom Alter der Kinder.


    Ich trainiere eine F-Jugend und habe zum Ende der letzen Saison bereits die Eltern für die neue Saison informiert. Themen waren:


    - Jugendübergang

    - organisatorisches (Trainingszeiten, Datenabfrage)

    - Trainingsgestaltung/Trainingskonzept

    - Informationen zu den Spielen und Turnieren

    - Organisation des Verkaufs bei Heimspielen

    - Trainingsanzüge/Sponsoring


    solche Dinge haben wir besprochen. Wie gesagt ist auch vom Alter der Kinder abhängig und auch von den Eltern.

    Wir spielen unsere Spieltage immer mit 2 Runden a 3 Spielen. Ist wunderbar. Habe ich mehrere eigene Teams, übernehmen Elternteile mit. Es sind ja nun wirklich die einfachsten Regeln und Bedingungen. Spieltag mit 16 bis 20 Teams, also 8-10 Feldern.

    Jeder Verein bringt Pop-up Tore mit.

    Fertig.

    Man kann auch alles Kaputtreden.

    Die Kids haben Spaß und Spielzeit


    Genau so ist es. Kann man sich auch alles schwerer machen als es ist.


    Ich hab schon Eltern allein zum Turnier geschickt, da alle Betreuer verhindert waren. Kurze Absprache mit dem Veranstalter das er da ein Auge mit drauf hat und fertig. Und die Eltern/Betreuer müssen sowieso nur darauf achten das regelmäßig gewechselt wird und das dass Spiel läuft.

    Ich Frage mich dabei, warum man nicht mit drei oder vier Teams zum Funinio Turnier geht. So machen wir das zumindest. Und nein wir sind nicht vier Trainer sondern benötigen auch immer Eltern, die ein oder zwei Teams betreuen.

    Kinder müssen lernen, welche Sprache/Umgangsformen in welchem Kontext angemessen sind. Sowohl meine eigenen Kinder, als auch meine Spieler können untereinander oder in ihrem Freundeskreis "ihre" Sprache sprechen, dass habe ich vor 25 Jahren nicht anders gemacht.

    Aber sowohl als Trainer als auch als Vater ist eine Ansprache mit "Digga" oder ähnlichem, für mich völlig unangemessen. Auch andere Ausdrücke und Redewendung sind im Umgang mit mir nicht angemessen.


    Es gehört aber dazu das Kinder das austesten und lernen in welchem Umfeld sie wie sprechen müssen. Seine eigene Sprache an den Gegenüber anpassen zu können, ist ein Ausdruck von Intelligenz. Auch wir Trainer müssen ja unsere Sprach anpassen und eine dem jeweiligen Alter angemessene "Sprache" sprechen.

    Finde spannend wie Ernst das zum Teil von einigen betrachtet wird.


    Ich bin im Breitensport (aktuell F-Jugend) tätig, wenn bei mir ein Kind den Verein wechseln oder aufhören will, dann können sie das tun. Ich hab nicht einmal gewusst, dass es da möglicherweise Wechselfristen oder ähnliches gibt.

    Ich finde es aber schon angemessen, dass die Kinder bzw. die Eltern (je nach Altersklasse) mir das dann auch kommunizieren. Ich habe aber auch schon festgestellt, dass nicht immer der Fall ist. Wenn das vorgekommen ist, hat es mich bei den entsprechenden Eltern dann allerdings auch nicht überrascht.


    Was ich allerdings ein Stück weit nachvollziehen kann ist , dass man einen solchen Wechsel ein Stück weit persönlich nimmt. Ich stelle mir in diesem Zusammenhang dann schon die Frage welchen Anteil ich als Trainer daran habe. Ist mein Training nicht "gut" genug oder habe ich das entsprechende Kind nicht genug gefördert/gefordert. Letzendlich ist das für mich ein Anlass zu reflektieren.


    Ich kann mir aber auch Vorstellen das entsprechende Wechsel im Leistungsbereich problematischer sind. Zumal ich davon ausgehe, das entsprechende Regelungen der Verbände nicht ohne eine entsprechende Problemlage geschaffen wurden.

    Hallo,


    wir konnten die die ersten sinnvollen und zielorientierten Pässe bereits am Ende der G-Jugend beobachten. Nun nachdem das erste Jahr F-Jugend vorbei ist, werden bei uns schon recht viele Pässe gespielt. Gerade beim Funinio ist die Seitenverlagerung sehr erfolgsversprechend und auch Pässe in die Tiefe werden gespielt.


    Vorraussetzung für gute Pässe ist aber eine gewisse Ballkontrolle, die es ermöglicht den Kopf zu heben und den Passweg zu sehen. Ich habe einen Spieler der spielt Pässe in den Raum, bei denen die Mitspieler noch nicht einmal wissen, dass sie dahin laufen müssen.


    Interessant ist auch, dass einige Spieler, wenn sie von außen zuschauen genau sehen das und wann der Spieler auf dem Feld abspielen sollte, wenn sie allerdings selbst in einer ähnlichen Situation sind das nicht machen.

    Hallo,


    solange der Körpereinsatz regelkonform ist, finde ich nicht, dass man das unterbinden sollte.


    Bei uns wurde das Thema relevant, nachdem wir ein Spiel gegen eine Mannschaft gemacht haben, die Körpereinsatz "trainiert" hatte, da sind ein paar meiner Jungs ordentlich geflogen. Danach haben das auch einige meiner Jungs verstärkt gemacht und im Training ausprobiert.


    Wir haben in dem Zusammenhang ganz deutlich darauf hingewiesen, was erlaubt ist und was nicht erlaubt ist. Im Training gibt es da auch den ein oder anderen Freistoß damit sie ein Gefühl dafür bekommen, was noch im Rahmen ist und was zu weit geht. Häufig sind eben doch die Hände im Spiel mit denen gehalten oder geschoben wird. Im Spiel werden die Regeln nicht ganz so häufig durchgesetzt, da die Kinder das ja selber regeln sollen. Hier greifen wir nur ein, wenn es ein sehr deutliches Foul war.


    Im Bezug auf grätschen verfahre ich genauso, grätschen am Gegenspieler sind bei mir untersagt. Zumal die Jungs da auch immer mit offener Sohle und gesträcktem Bein zu Werke gehen.


    LG Atzeikke

    Hey,


    wichtig sind meiner Meinung nach klare einfache Regeln. Bei meiner F-Jugend sind das:

    1. nicht hauen oder schubsen

    2. keine Beleidigungen

    3. respektvoller Umgang

    4. zuhören wenn der Trainer spricht

    5. bei den Übungen sein bestes geben.


    Diese Regeln haben wir zusammen aufgestellt und erläutert, das Gruppen nur mit Regeln funktionieren können.


    Bei Verstößen gibt es Ermahnungen anschließend gelbe und Rote Karten. Bei krassen Verstößen gibt’s auch glatt Rot. In der Regel habe ich die entsprechenden Karten auch dabei.


    Außerdem habe ich auch die Spieler in die Pflicht genommen. Ich habe mir die vier besten Spieler geschnappt und diese aufgefordert auch etwas zu sagen, wenn jemand über die Strenge schlägt. Da hat sich vor allem ein Spieler hervorgetan, der das macht. Wenn der beste Spieler sagt: „Sei ruhig, wir wollen weiter machen“ dann hat das bei den Jungs schon einen Effekt.


    Insgesamt habe ich dadurch das Training wesentlich beruhigt gekommen. Wichtig ist auch den Kindern zu sagen „Heute war es richtig gut, hat Spaß gemacht“


    Manchmal ist aber einfach der Wurm drin, grad vor den Ferien oder wenn andere für die Kids anstrengende Phasen sind, ist es schwierig. Ich hab auch nach wie vor einen Kandidaten, den ich noch nicht richtig in den Griff bekommen habe. Sobald der da ist, steckt der auch andere an. Bisher haben da auch meine pädagogischen Maßnahmen (Gespräche etc.) noch nicht gefruchtet.