Beiträge von Atzeikke

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    Da bin ich vielleicht nicht weit genug in der Materie.

    Bin ja selbst als Trainer im NLZ und da funktioniert es in der E Jugend schon sehr gut mit 7vs7.

    Und ja als Spieler bin ich noch mit ab E bzw D Jugend 11 vs 11 aufgewachsen.

    Im NLZ hast du natürlich ein höheres Leistungsniveau das kann ich mir gut vorstellen, dass dass dann schon gut funktioniert.


    Im Breitensport hat man diese Leistungsdichte nicht unbedingt. Und letzendlich geht es ja auch nicht nur darum, dass die Kinder das möglicherweise umsetzen können, sondern die Aktionsdichte des Einzelnen Spielers möglichst hoch zu halten. Sowohl hinsichtlich der Spielzeit als auch hinsichtlich der Aktionen während dieser Spielzeit.


    Ich bin sehr froh darüber, dass wir in der F-Jugend diese Festivals/Turniere spielen, über Spielzeit brauch ich mir aktuell keine Gedanken machen. Alle Kinder spielen reichlich und alle Kinder haben entsprechend Ihre Aktionen.


    In der E-Jugend bei 7vs7 wird das schwieriger werden, insbesondere wenn die Kadergröße nicht ausreicht, um eine weitere Mannschaft zu bilden. Beim 5vs5 in Turnierform könnte man das wiederum flexibler gestalten.

    Ich beobachte auch, dass viele Trainer es als erstrebenswert ansehen möglichts große Felder zu spielen.


    Unser Kreisverband ist schon relativ weit. Bei uns wird seit mehreren Jahren in der G-Jugend 3vs3 gepielt. In der F-Jugend ist das auch die Pflichtspielform. Zusätzlich können wir in der F-Jugend 5vs5 spielen. Das finde ich für die älteren Jahrgänge auch sehr sinvoll.

    Bei mir in der Mannschaft müssen aber alle Spieler beim 3vs3 mitspielen. Wer dort nicht regelmäßig spielt, spielt auch kein 5vs5.

    Bei anderen Manschaften spielen die Altjahrgänge dann ausschließlich 5vs5. Oder bei den Absprachen zum Spieltag wird man dann vom gegnerischen Trainer gefragt, ob man nicht 7vs7 spielen möchte "damit alle Kinder spielen können".


    In der E-Jugend kann bei uns 5vs5 oder 7vs7 gespielt werden. Nahezu alle Mannschaften werden aber im 7vs7 gemeldet. 5vs5 wird dann max für die zweite oder dritte Mannschaft gemeldet, da es da dann nicht mehr für 7vs7 reicht. Ich persönlich würde sehr gern auch in E-Jugend überwiegend 5vs5 spielen lassen. Werde meine Mannschaft nächste Saison aber im 7vs7 melden müssen, da wir sonst gegen die 5er Teams zu überlegen wären.


    Nach Faktenlagen ist es vollkommen offensichtlich, dass kleinere Spielformen vorteilhafter sind, dennoch entscheiden viele Trainer anders und finden, das dass Spielen auf großen Feldern wichtig ist. Auch das Ergebnisorientierte spielen steht bei vielen Trainern noch im Vordergrund. Ich finde auch grundsätzlich, dass man versuchen sollte zu gewinnen, aber eben nicht wenn der Preis dafür ist, dass Kinder gar nicht oder nur sehr wenig spielen oder sie nur auf ihrer vermeintlichen Sahneposition eingesetzt werden.


    Ohne klare Regeln von oben wird sich dass nur langsam ändern und der Wiederstand in den Kreisverbänden ist leider groß.

    Wenn ich dich richtig verstanden habe hast du beim letzten Turnier mit einer überwiegend aus G-Junioren bestehenden Mannschaft gegen F-Junioren (junger Jahrgang) gespiekt. Das ihr da a zudem als Anfänger relativ Chancenlos seit überrascht mich nicht.


    Meiner Meinung nach solltest du die Altersklasse an den Großteil der Mannschaft anpassen. Der überwiegende Teil deiner Mannschaft wäre nächste Saison ja junger Jahrgang F-Jugend vielleicht solltet ihr dann weiterhin U8 spielen, wenn ihr nicht die Möglichkeit habt gemischt F-Jugend zu spielen. Wenn du dich weiterhin an den drei ältesten Spielern orientierts wirst du natürlich weiterhin ziehmlich Chancenlos sein. Ein normal begabter 6 Jähriger ist gegen einen 8-Jährigen deutlich unterlegen. Bereits ein Jahr Altersunterschied können sich enorm bemerkbar machen.

    Moin,


    ein paar Sachen die du beschreibst kenne ich nur zu gut, einige Dinge werden sich von selbst erledigen andere werden dich immer begleiten.


    So wies aussieht hast du eine G-Jugend + 3 F-Junioren. Indem Alter sind die Unterschiede im Leistungsniveau innerhalb eines Jahrgangs häufig schon sehr groß über 3 Jahrgänge wird es natürlich noch extremer. In diesem Alter sind entwickeln sich die sozialen und motorischen Fähigkeiten natürlich enorm und ein halbes Jahr Altersunterschied kann schon wirklich etwas ausmachen.


    Mir fällt auf, dass die Kinder überhaupt nicht zuhören, wenn ich etwas erkläre und vormache.

    Kurze einfache Aufgaben sollten es sein, wir Erwachsenen neigen dazu zu viel zu reden. Vormachen ist in jedem Fall wichtig.

    Ich habe bei meinen Jungs (F-Jugend) anfangs oft sehr ähnliche Übungen gemacht. Dabei auch immer auf eindeutige Anweisungen und Markierungen achten. Die Kinder müssen häufig erst lernen sich in einer Reihe anzustellen. Grad wenn sie noch nicht in der Schule sind sind Sie mit Verhaltensregeln noch nicht so vertraut. Die Kinder müssen also erst lernen wie ein Fussballtraining abläuft. Ich kann wiederkehrende Abläufe empfehlen.

    Das ist mir zu anstrengend oder dass sie keine Lust hätten.

    Das ist natürlich übel. Ich arbeite in der F-Jugend mit klaren Regeln: eine ist zum Beispiel: Mitmachen und sein bestes geben! Wer sich daran nicht hält bekommt die gelbe Karte, weitere Regelverstöße führen zur roten Karte und dann ist das Training für denjenigenm zu Ende. Solche Regeln sind für G-Junioren wahrscheinlich noch nicht machbar.

    Auch schießen sie zwischen den Übungen und während des Erklärens lieber mit ihren Bällen planlos durch die Gegend anstatt mir zuzuhören.

    Das hört glaub ich nie auf. Das ist etwas was mich auch unheimlich aufregt. Aber ich habe nach wie vor drei vier Kinder die einfach an den Ball kloppen müssen wenn er Ihnen über den weg läuft. Nervt ungemein.

    Mein Lösungsansatz war bisher, dass ich die Übungen von mal zu mal vereinfacht habe, teilweise doppelt erkläre und jede Übung (obwohl sie schonmal im Training gemacht worden ist) selber vorführe. Aber selbst das fruchtet nicht. Wir reden hier vom einfachen 1vs1 oder 2vs1, was auf jedem Bolzplatz gespielt wird.

    Grundsätzlich richtiger Ansatz. Doppelt erklären ist aber zu langweilig, zu viel blabla. Vormachen ist auch wichtig, vieleich lässt du auch mal Kinder (Ronaldo, Messi) vormachen.


    Hinsichtlich der mangelnden Disziplin würde ich regelmäßig die jeweiligen Eltern einbeziehen. Respektlosigkeiten würde ich mir nicht bieten lassen.

    Hinsichtlich der Einteilung der Trainingsgruppen musst du natürlich auf ausgewogenheit achten. Nichtsdestotrotz ist der Wunsch zusammen spielen zu wollen legitim. Das kenne ich auch meine beiden besten müssen im Training immer gegeneinander spielen zum einen damit die Manschaften gleich stark sind zum andern damit sie auch einen Gegenspieler haben der sie fordert.

    Trotzdem habe ich die beiden auch schon 2 gegen 5 spielen lassen und leider haben sie das auch noch gewonnen. Dann lass doch diene beiden mal gegen 3 oder 4 andere spielen.

    Mein Lösungsansatz bisher: kurze Gespräche mit den beiden, dass das nicht in Ordnung ist. Mittlerweile stört das Gehabe der beiden auch andere Spieler im Team, so dass die Stimmung nicht mehr allzu gut ist ("A und B nerven, die wollen immer zusammen spielen"). Es wird dann am Anfang gefragt: Kommt xxx heute? Hoffentlich nicht.

    Das zeigt natürlich, dass du Handlungsdruck hast. Kurze Gespräche reichen scheinbar nicht mehr aus. Vieleicht solltest du Konsequenzen androhen und diese dann auch durchziehen, das musst du natürlich mit deinem CO klarkriegen, der muss mitziehen. Wenn mein Sohn sich im Training so daneben benehmen würde, wäre ich aber sehr streng mit ihm.

    Die 2 Teams meiner Mannschaft (habe ein starkes und ein schwaches gemeldet) haben jedes Spiel verloren. Die Kids wurden vom Gegner regelrecht zerlegt, ausgedribbelt, haben nicht mitgemacht, standen einfach auf dem Feld ohne zumindest dem Ball hinterherzurennen (mehr verlange ich noch nicht mal),

    Eigentlich sollte das beim Funinio nicht passieren, dass die Leistungsunterschiede so groß sind. Ich weiß natürlich nicht wie das bei euch organisiert ist aber bei uns wird Championsleauge-Modus gespielt, so dass sich die Teams zügig nach Leistungsnivau sortieren. Wir spielen allerdings auch mit allen Kindern in so einem Turnier so dass wir auch alle Niveaus abbilden. Das heißt ich fahre zum Teil mit 4-5 Teams zum Turnier und habe dann sehr gute Teams aber auch reine Anfänger.

    Auch Niederlagen können natürlich sehr lehrreich sein, alle spiele zu verlieren und so gar kene Chance zu haben ist auf dauer natürlich doof.

    Habe auch schon daran gedacht, dass ich die Mannschaft im nächsten Sommer trenne und eine U8 nur mit den Jahrgängen 2018 und 2019 forme. Das hätte aber zur Folge, dass die 3 2017er JG keine Mannschaft mehr hätten. Bei der U10 wären sie fehl am Platz.....

    In welcher Altersklasse spielt ihr denn jetzt?

    Ich möchte damit nicht sagen, dass die Idee nicht gut ist. Ich befürchte jedoch, dass eine Verpflichtung von Spielzeit ziemlich schnell "umgangen" wird, oder entsprechend als zusätzliche Bürokratie bei den Trainern landet.

    Das fürchte ich auch. Für viele steht das Ergebnis nach wie vor im Mittelpunkt.

    Ist natürlich schwer zu sagen was oder ob ihr etwas Falsch macht. Möglicherweise waren die auch einfach besser.


    Ich würde allerdings nie 30 min am Stück spielen lassen, sonder eher 3 x 10 min oder 2 x 15 min. Die Kids können sich häufig keine 30 min am Stück konzentrieren und außerdem hast du die Möglichkeit bei kürzeren Spielzeiten mehr zu reflektieren und Tipps zu geben. Wenn man 10:0 hinten liegt ist die Motivation wahrscheinlich überschaubar. Wenn man nochmal bei 0:0 beginnt sind die Kinder wahrscheinlich motivierter und können es nochmal versuchen.


    Ich mach Freundschaftsspiele nur gegen Trainer die ich kenne und mit denen man dann auch amDinge absprechen kann um so extreme Ergebnisse zu vermeiden.

    Moin,


    wir spielen in unserem Verband in der F-Jugend verpflichtend 3vs3 Funinio Turniere. Beim 3vs3 spielen immer 4 Vereine an einem Spieltag. Jeder bringt soviele Teams mit, wie er eben hat, und es wird Championsleaguemodus gespielt. Je nach Vereinen wird dann auf 4-6 Feldern gespielt. Das 3vs3 ist bei uns schon seit 3 Jahren verplichtend, sodass das inzwischen eingespielt ist und gut klappt. Zusätzlich ist es bei uns möglich 5vs5 zu spielen. Hier treffen sich immer 3 Vereine. Auch hier bringt jeder soviele Teams mit wie er möchte. Meistens sind es dann 4 oder 5 Teams. Gespielt wird dann in der Regel auf zwei Feldern. Auch diese Spielform gab es in der Vergangenheit bei uns schon, neu war in dieser Saison lediglich die Turnierform.


    Während beim 3vs3 alle meine Spieler mitspielen müssen, habe ich das 5vs5 aktuell nur für den älteren Jahrgang vorgesehen, sodass wir immer nur mit einem Team antreten. In der Rückrunde werden wir wohl auch regelmäßig ein zweites Team mitnehmen, sodass auch die leistungstarken aus dem jüngeren Jahrgang im 5vs5 spielen können.

    Meiner Meinung nach überfordert das 5vs5 viele der unerfahrenen Spieler auch deutlich. Das wurde mir auch so bereits von einigen Spielern kommuniziert. Für erfahrene ältere Jahrgänge halte ich es aber für sinnvoll neben dem 3vs3 auch 5vs5 zu spielen.


    Im übrigen dürfen bei mir in der Mannschaft nur die Spieler 5vs5 spielen, die auch regelmäßig an den 3vs3 Turnieren teilnehmen. Ansonsten würden einige nur 5vs5 spielen wollen und das würde in der Mannschaft zu Missstimmung führen.


    Gruß Atzeikke

    Hi,


    ich bin im F-Jugendbereich aktiv und setze bei mir eigentlich immer Trainingsschwerpunkte. Bei mir ist es ja Ziel die Grundtechnicken zu vermitteln bzw. zu festigen. Wir haben jetzt 4 Wochen den Schwerpunkt Passen gehabt und haben dazu Übungen gemacht, die durchaus aufeinander aufbauen und immer etwas komlexer bzw. anspruchsvoller werden. Aktuell schwenken wir auf den Schwerpunkt Zweikampf um und werden diesen nun eine zeitlang trainieren.


    Schwerpunkt heißt natürlich nicht, dass wir nur das machen, natürlich kombinieren wir das auch mit Torschüssen oder ähnlichem. Aber bei den Kleinen hat sich bei mir gezeigt, dass man thematisch nicht so viel hin und her springen kann.


    Ansonsten lege ich viel wert auf Spiele im 2vs2 oder 3vs3. Ganz entsprechend der "Trainingsphilosophie Deutschland".


    Kondition machen wir in dem Sinne natürlich nicht mit den Kleinen. Wir versuchen die Kinder aber intensiv im 3vs3 spielen zu lassen. Das heißt immer wieder schnell neuer Ball, damit die Kinder sich auf dem Feld nicht ausruhen können.

    Ein intensives 3vs3 ist schon sehr anstrengend, das reicht bei uns als "Konditionstraining" völlig aus. Ich würde auch sagen in einer C-Jugend kann man in intensiven Kleinspielformen konditionelle Grundlagen legen. 20 Minuten volle Pulle 3vs3 sollten den Puls schon odernlich hoch treiben.


    Insgesamt habe ich schon ein grobes Konzept. Zum einen habe ich eine wiederholdende Struktur in den einzelnen Trainingseinheiten und zum anderen habe ich auch eine grundsätzliche Idee, was ich in den nächsten Wochen trainieren möchte. Welche Übung ich im Einzelnen mache entscheide ich mitunter erst kurzfristig. Ich habe aber keine Planung für die ganze Saison.

    Verstanden, danke für die Antworten.

    Die Jungs sind nur manchmal frustriert, wenn sie gar nicht aus ihrer Schusszone kommen und sich schon wieder ein Gegentor einfangen.. Andere Teams schießen den Ball einfach weit nach vorne und rennen hinterher. So sind sie schon mal ein Stück weg vom eigenen Tor.

    Das sieht man immer wieder, in den Spielbestimmungen steht aber meistens drin, dass sich das verteidigende Team in die eigene Hälfte zurückziehen muss/soll. Das können aber nur die Trainer von außen einfordern, die Kinder machen das von sich aus eher nicht.


    Wie die andern schon sagen, bilde die Kinder am Ball aus, lass sie so viel wie möglich im 1vs1 und 2vs2 üben und sie werden mittelfristig das Problem selber lösen können, weil sie den Ball nicht mehr so häufig verlieren.


    Das der Ball nach vorn gebolzt wird, sieht man in vielen Altersklassen, dass liegt meistens daran, dass die Kinder den 1vs1 Situationen nicht gewachsen sind und dann auch in höhren Altersklassen diese vermeiden. Und der eine der es vieleicht doch kann, der steht dann vorne und haut die Dinger rein.


    Das sind genau die Mannschaften deren Trainer das auch in der G-jugend zugelassen oder eingefordert haben. In der E-Jugend haben sie dann aber zuwenige Spieler die sich nicht gleich in die Hose machen, wenn Sie Gegenerdruck bekommen.


    Kurzum: Lass Sie spielen. Übe mit dem Ball. Und lass sie Fangespiele spielen, da lernen Sie wichtige Bewegungsabläufe und die Körperfinte. Und unterbinde niemals das dribbeln!

    Hallo,


    es ist völlig normal, dass die kleinen nur auf den Ball fixiert sind. Die wollen den halt haben, damit sie ein Tor schießen können. "Ich und mein Ball" ist das Motto.


    Du kannst sie eigentlich nur viel spielen lassen, am besten im 2vs2. Und irgendwann kommt dann auch bei dem ein oder anderen der aha Moment. Am Ende der G-Jugend siehst du dann schon mal ein Abspiel und vom ein oder anderem auch eine sinnvolle Orientierung im Raum.


    Meine Erfahrung bei den Bambini, dass muss man als Trainer aushalten lernen. Deswegen mache ich keine Bambinis und helfe da nur gelentlich aus.

    Auch in der F-Jugend sind viele noch Ballfixiert und es bildet sich eine Spielertraube.

    Grundsätzlich natürlich erstmal alles was dir wichtig ist. Das ganze ist natürlich abhängig vom Alter der Kinder.


    Ich trainiere eine F-Jugend und habe zum Ende der letzen Saison bereits die Eltern für die neue Saison informiert. Themen waren:


    - Jugendübergang

    - organisatorisches (Trainingszeiten, Datenabfrage)

    - Trainingsgestaltung/Trainingskonzept

    - Informationen zu den Spielen und Turnieren

    - Organisation des Verkaufs bei Heimspielen

    - Trainingsanzüge/Sponsoring


    solche Dinge haben wir besprochen. Wie gesagt ist auch vom Alter der Kinder abhängig und auch von den Eltern.

    Wir spielen unsere Spieltage immer mit 2 Runden a 3 Spielen. Ist wunderbar. Habe ich mehrere eigene Teams, übernehmen Elternteile mit. Es sind ja nun wirklich die einfachsten Regeln und Bedingungen. Spieltag mit 16 bis 20 Teams, also 8-10 Feldern.

    Jeder Verein bringt Pop-up Tore mit.

    Fertig.

    Man kann auch alles Kaputtreden.

    Die Kids haben Spaß und Spielzeit


    Genau so ist es. Kann man sich auch alles schwerer machen als es ist.


    Ich hab schon Eltern allein zum Turnier geschickt, da alle Betreuer verhindert waren. Kurze Absprache mit dem Veranstalter das er da ein Auge mit drauf hat und fertig. Und die Eltern/Betreuer müssen sowieso nur darauf achten das regelmäßig gewechselt wird und das dass Spiel läuft.

    Ich Frage mich dabei, warum man nicht mit drei oder vier Teams zum Funinio Turnier geht. So machen wir das zumindest. Und nein wir sind nicht vier Trainer sondern benötigen auch immer Eltern, die ein oder zwei Teams betreuen.

    Kinder müssen lernen, welche Sprache/Umgangsformen in welchem Kontext angemessen sind. Sowohl meine eigenen Kinder, als auch meine Spieler können untereinander oder in ihrem Freundeskreis "ihre" Sprache sprechen, dass habe ich vor 25 Jahren nicht anders gemacht.

    Aber sowohl als Trainer als auch als Vater ist eine Ansprache mit "Digga" oder ähnlichem, für mich völlig unangemessen. Auch andere Ausdrücke und Redewendung sind im Umgang mit mir nicht angemessen.


    Es gehört aber dazu das Kinder das austesten und lernen in welchem Umfeld sie wie sprechen müssen. Seine eigene Sprache an den Gegenüber anpassen zu können, ist ein Ausdruck von Intelligenz. Auch wir Trainer müssen ja unsere Sprach anpassen und eine dem jeweiligen Alter angemessene "Sprache" sprechen.

    Finde spannend wie Ernst das zum Teil von einigen betrachtet wird.


    Ich bin im Breitensport (aktuell F-Jugend) tätig, wenn bei mir ein Kind den Verein wechseln oder aufhören will, dann können sie das tun. Ich hab nicht einmal gewusst, dass es da möglicherweise Wechselfristen oder ähnliches gibt.

    Ich finde es aber schon angemessen, dass die Kinder bzw. die Eltern (je nach Altersklasse) mir das dann auch kommunizieren. Ich habe aber auch schon festgestellt, dass nicht immer der Fall ist. Wenn das vorgekommen ist, hat es mich bei den entsprechenden Eltern dann allerdings auch nicht überrascht.


    Was ich allerdings ein Stück weit nachvollziehen kann ist , dass man einen solchen Wechsel ein Stück weit persönlich nimmt. Ich stelle mir in diesem Zusammenhang dann schon die Frage welchen Anteil ich als Trainer daran habe. Ist mein Training nicht "gut" genug oder habe ich das entsprechende Kind nicht genug gefördert/gefordert. Letzendlich ist das für mich ein Anlass zu reflektieren.


    Ich kann mir aber auch Vorstellen das entsprechende Wechsel im Leistungsbereich problematischer sind. Zumal ich davon ausgehe, das entsprechende Regelungen der Verbände nicht ohne eine entsprechende Problemlage geschaffen wurden.

    Hallo,


    wir konnten die die ersten sinnvollen und zielorientierten Pässe bereits am Ende der G-Jugend beobachten. Nun nachdem das erste Jahr F-Jugend vorbei ist, werden bei uns schon recht viele Pässe gespielt. Gerade beim Funinio ist die Seitenverlagerung sehr erfolgsversprechend und auch Pässe in die Tiefe werden gespielt.


    Vorraussetzung für gute Pässe ist aber eine gewisse Ballkontrolle, die es ermöglicht den Kopf zu heben und den Passweg zu sehen. Ich habe einen Spieler der spielt Pässe in den Raum, bei denen die Mitspieler noch nicht einmal wissen, dass sie dahin laufen müssen.


    Interessant ist auch, dass einige Spieler, wenn sie von außen zuschauen genau sehen das und wann der Spieler auf dem Feld abspielen sollte, wenn sie allerdings selbst in einer ähnlichen Situation sind das nicht machen.

    Hallo,


    solange der Körpereinsatz regelkonform ist, finde ich nicht, dass man das unterbinden sollte.


    Bei uns wurde das Thema relevant, nachdem wir ein Spiel gegen eine Mannschaft gemacht haben, die Körpereinsatz "trainiert" hatte, da sind ein paar meiner Jungs ordentlich geflogen. Danach haben das auch einige meiner Jungs verstärkt gemacht und im Training ausprobiert.


    Wir haben in dem Zusammenhang ganz deutlich darauf hingewiesen, was erlaubt ist und was nicht erlaubt ist. Im Training gibt es da auch den ein oder anderen Freistoß damit sie ein Gefühl dafür bekommen, was noch im Rahmen ist und was zu weit geht. Häufig sind eben doch die Hände im Spiel mit denen gehalten oder geschoben wird. Im Spiel werden die Regeln nicht ganz so häufig durchgesetzt, da die Kinder das ja selber regeln sollen. Hier greifen wir nur ein, wenn es ein sehr deutliches Foul war.


    Im Bezug auf grätschen verfahre ich genauso, grätschen am Gegenspieler sind bei mir untersagt. Zumal die Jungs da auch immer mit offener Sohle und gesträcktem Bein zu Werke gehen.


    LG Atzeikke

    Hey,


    wichtig sind meiner Meinung nach klare einfache Regeln. Bei meiner F-Jugend sind das:

    1. nicht hauen oder schubsen

    2. keine Beleidigungen

    3. respektvoller Umgang

    4. zuhören wenn der Trainer spricht

    5. bei den Übungen sein bestes geben.


    Diese Regeln haben wir zusammen aufgestellt und erläutert, das Gruppen nur mit Regeln funktionieren können.


    Bei Verstößen gibt es Ermahnungen anschließend gelbe und Rote Karten. Bei krassen Verstößen gibt’s auch glatt Rot. In der Regel habe ich die entsprechenden Karten auch dabei.


    Außerdem habe ich auch die Spieler in die Pflicht genommen. Ich habe mir die vier besten Spieler geschnappt und diese aufgefordert auch etwas zu sagen, wenn jemand über die Strenge schlägt. Da hat sich vor allem ein Spieler hervorgetan, der das macht. Wenn der beste Spieler sagt: „Sei ruhig, wir wollen weiter machen“ dann hat das bei den Jungs schon einen Effekt.


    Insgesamt habe ich dadurch das Training wesentlich beruhigt gekommen. Wichtig ist auch den Kindern zu sagen „Heute war es richtig gut, hat Spaß gemacht“


    Manchmal ist aber einfach der Wurm drin, grad vor den Ferien oder wenn andere für die Kids anstrengende Phasen sind, ist es schwierig. Ich hab auch nach wie vor einen Kandidaten, den ich noch nicht richtig in den Griff bekommen habe. Sobald der da ist, steckt der auch andere an. Bisher haben da auch meine pädagogischen Maßnahmen (Gespräche etc.) noch nicht gefruchtet.