Beiträge von derZUliebeTrainer

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    Beim Torwart muss es spätestens zur D festehen.


    Aber was anderes dazu, auch so spätestens ab D, ich kann diese manchmal formulierte Kausalkette: Wenn ich routiere dann verlieren wir vielleicht, oder steigen sogar ab ... also am besten Auf- und Abstieg oder Wettbewerb abschaffen ... nicht nachvollziehen. Fussball ist Ergebnissport.


    Wenn ich als Trainer die Spieler zwischen Positionen routiere muss ich Sie auch dementsprechend ausbilden. Defensive ist anders als Offensive. Und ich muss Sie ausbilden bevor Sie spielen, nicht im Spiel. Sonst leidet das ganze Team darunter das ein "Offensivspieler" in der ersten Pressinglinie ins Drippling geht oder einen Risiko Pass spielt oder der First Touch zu viel Risiko hat, statt einen einfachen sicheren Ball zu spielen. Haben wir gerade, komplettes Drama.

    Hi, zu aller Erst einmal, vielen Dank für deine Meinung zu dem Thema und deinen Kommentar. Genau dafür habe ich das Thema erstellt, weil ich mir gerne auch die gegenteiligen Statement dazu anschaue, lese.

    Gerne würde ich dir direkt antworten und deine Statement was entgegenbringen. Also ich gehe konform damit, das Wettbewerb generell nicht abgeschafft werden sollte, denn mit dem Wettbewerb geht ja auch ein gewisser Ansporn für die Kids einher, ein Ziel für Kinder, Trainer und Vereine. Wobei da auch geschaut werden sollte, wessen Ziel es letzten Endes wirklich ist und was man opfern muss/sollte um dieses zu erreichen.

    Ich bin ja der Meinung, das sowohl die Spiele am Wochenende als auch das Training unter der Woche alles zur Ausbildung der Kinder gehört. Wenn ich keine "Eier" als Trainer habe auch innerhalb der Meisterschaft zu rotieren im Sinne der Ausbildung der Kinder. Und dazu gehören auch Fehler, welche ich dann als Trainer nicht von außen beschreieeeee mit Floskeln wie "Antooooooooooon, scheiss Pass, in den Fuß, Schießen, bla bla bla" kommentieren, sondern bei Gelegenheit wenn ich das Kind kurz in einer ruhigen Minute greifen kann nutze um dem Kind eigenständig alternative Lösungswege durch Fragestellung etc. anbiete.

    Das ist, für mich zumindest, Ausbildung des Kindes, damit es eigenständig, eigenkreativ und intuitiv selbstständig Fußball spielen kann in allen Bereichen auf dem Platz und dadurch natürlich auch mannschaftsdienlich. Ich bin der festen Überzeugung, dass dieses Konstrukt aus Vorgaben und dem damit einhergehenden imaginären "Käfig" in dem sich viele Kids unter einigen Trainern bewegen müssen, sich total kontraproduktiv auf die Kids auswirken.

    Also worauf ich hinaus wollte ist, wenn ich die Eier dazu in der Meisterschaft nicht habe, dann habe ich ja immer noch die Möglichkeit das über Test-, Freundschafts- und Trainingsspiele zu machen, wobei es da eben auch nicht immer den gleichen Effekt hat wie in einem Meisterschaftsspiel, weil die Kids in dem Alter ja eben auch genau wissen, wann geht es eigentlich in ein Meisterschaftsspiel und wann in ein Freundschaftsspiel und worum geht es. Die Kinder wissen halt auch schon teilweise ganz genau wo evtl. der Fokus jetzt mehr drauf liegen könnte.

    Aber, ich freue mich wie gesagt auch über die Meinung anderer die das absolut gar nicht so sehen, aber dann würde ich mir auch wünschen, dass ihr eure Meinung vllt. auch untermauert woran ihr es dann genau festmacht oder festmachen könnt, dass sich das Kind besser entwickelt wenn es möglich nicht rotiert und eine feste Position hat. Das fehlt mir hier noch ein bisschen.


    LG

    Also in meiner Jugend gab es schon seit der Bambini grob feste Positionen. Unterteilt wurde in Defensiv und Offensiv und je nach "Fuß" halt links oder rechts. Spätestens ab der E-Jugend gab es keine Experimente mehr.

    Ich persönlich finde das gut. Klar gab es immer mal wieder Trainer, die Nuancen verändert haben (6 auf 8, IV auf 6, LM auf LV), aber keine Experimente á la heute Mittelstürmer und nächstes Wochenende Rechtsverteidiger.

    Aus meiner Sicht kann man auch nur so Stärken stärken und die Mannschaft sich einspielen. Ich bin nicht der Auffassung, dass sich ein Kind weiterentwickelt, wenn es auf einer Position eingesetzt wird, die dem Kind nicht liegt. Mal davon abgesehen, dass man durch solche Aufstellungen auch viel wahrscheinlicher verliert.

    Das soll nicht heißen, dass die Jungs nicht über die Jahre andere Positionen bekleiden und sich mit fortschreitendem Alter anders entwickeln (dürfen). Höwedes z.B. war früher Mittelstürmer. Aber innerhalb eines Spiels, eines Monats oder einer Halbserie massiv zu rotieren, davon halte ich persönlich gar nichts.

    Hi,


    mega, vielen Dank auch für deine Meinung zu dem Thema. Finde es nämlich superwichtig auch andere gegenteilige Ansichten dazu zu hören. Ich wäre ja quasi derjenige der es komplett anders sieht und finde es aber auch wichtig und richtig andere Meinungen dazu zu lesen/hören.

    Grüßeeeeee

    Hi zusammen,


    natürlich gibt es schon den ein oder anderen Thread dazu, der dieses Thema behandelt. Aber die sind teilweise schon einige Jahre alt, viele neue sind hier dazu gekommen, evtl. haben sich Ansichten dazu geändert oder es gibt Studien, Beobachtungen etc. die Rückschlüsse zulassen, was jetzt besser ist und was nicht.

    Ich bin da schon oft gegen Windmühlen angerannt leider. Hier mal meine Meinung nämlich zu dem Ganzen.

    Ich bin ein klarer Befürworter des Rotationsprinzips und zwar bis in die C-Jugend rein mindestens. Allerdings immer mit dem Hintergedanken die Kinder wirklich in ihrer Gesamtheit besser zu machen, sie zu entwickeln. Während wir bis in die E-Jugend hinein immer zwei Dreierreihen gespielt haben, diese dann immer im Block gewechselt so wie hintere Reihe nach vorne, vordere dann raus usw wieder von vorne usw. Die Kids wurden dann auch in aller Regelmäßigkeit links und rechts getauscht, so wie Mitte natürlich auch.

    Im Kinderfußball wurde das so komplett durchgezogen. Jetzt im D-Jugend Bereich unterstütze ich unter anderem eine Truppe als Co-Trainer. Der Haupt-Trainer ist eher so auf dem Trip die Kinder jetzt schon zu positionieren mit der Ansicht: je eher die eine Position so früh schon spielen bzw. jetzt ab D desto besser werden die auf dieser Position.

    Kurz gesagt, ich teile diese Meinung absolut gar nicht weil:

    - die Kinder/Jugendlichen sich teilweise selber gar nicht auf den Positionen sehen wo sie eingesetzt werden (was auch ein Punkt ist, natürlich hat der Trainer da mehr Überblick)

    - die Kinder/Jugendlichen sich gerne auch auf anderen Positionen mal ausprobieren/spielen möchten

    - sie einfach in meinen Augen zu jung sind um sie schon so dermaßen auf Positionen festzulegen

    - sie durch Rotation auch lernen was es heißt und bedeutet auch andere Positionen zu spielen und welche Anforderungen diese jeweils mit sich bringen wo für mich auch mit der Wichtigste Punkt liegt, dass sie einfach fußballerisch kompletter entwickelt werden und so auch zu einem besseren Spieler werden. Die verschiedenen Positionen bringen ja jede für sich seine Eigenheiten mit die da wären:

    mehr mit dem linken Fuß spielen, mehr mit dem rechten Fuß spielen, viele 1gg1 Situationen (defensiv/offensiv), Spielübersicht, Bälle verteilen, Tempodribbling, Flanken, Torschuss, usw. usw. usw.

    Natürlich steht nicht jedem jede Position und ja, teilweise kann man das sicher auch schon in der D-Jugend erkennen evtl. was aber für mich im Umkehrschluss nicht zu bedeuten hat, dass ich die Kids dann Partou nicht mehr immer mal wieder auch woanders spielen lasse, auch wenn ich dann mal ein Spiel verlieren sollte, es beim ersten Mal nicht so gut klappt usw. Ich denke bei den allermeisten wird sich das am Ende der Ausbildung immer positiv bemerkbar machen, wenn die Kinder an den Wochenenden immer mal wieder auch andere Positionen gespielt haben um sie jeweils individuell in "schwächeren" Bereichen besser zu machen und sie somit kompletter zu machen.

    Vor allem sag ich mir immer. Im Training spielen auch alle alle Positionen in den Spielformen etc. vor allem bei den Kleingruppenspielen usw. warum dann am Wochenende nicht?

    Wie ist denn eure Meinung zu dem Ganzen, kann man die Argumente erweitern mit Studien/Beobachtungen die das belegen oder bin ich da total aufm falschen Dampfer unterwegs und man kann meine Ansichten widerlegen und sagen, ne, das siehst du total falsch!?

    Und bitte nicht sagen, da gab es schon genug Themen zu, ja, da gab es schon was dazu und ich habe alles dazu hier auch schon gelesen, aber ich würde gerne gegenwärtig das Thema noch mal eröffnen hiermit, vielen Dank.

    LG

    Huhu,


    wir haben es auch immer so gehandhabt, in der Halle generell nicht, weil da gingen auch die Klamotten immer kapott von, hehe. Und draußen nur um Bälle irgendwie an der Seitenlinie oder vor dem Tor oder Toraus etc. abzufangen, allerdings nie für eine Balleroberung von einem ballführenden Spieler. Das haben wir stets unterbunden und natürlich auch in keinstet Weise irgendwie trainiert.

    Wir haben es auch in den jungen Jahrgängen in den Spielen etc. versucht zu unterbinden und stets andere Lösungen der Balleroberung eingefordert bzw. für gut befunden. Man hat das aber nicht immer unter Kontrolle und Kinder wurden auch nicht bestraft wenn sie dann doch mal intuitiv gegrätscht haben. Passiert halt.

    Lg

    Huhu,


    wie ist denn der Ansatz, wenn man sich 3,4,5 intrinsisch motivierte Kicker rausnimmt vor dem Training etc. und diese quasi instruiert, dass diejenigen versuchen die anderen zu motivieren, mitzureißen, ihnen Mut zu machen (falls das nötig ist), das quasi diese Dynamik von den Kids die immer Bock haben und immer voll mitmachen auf die anderen Kids überspringt.

    Oder verlangt man da zuviel von 12-13 Jahre alten Kids?

    Lg

    Hi, ich hätte zunächst ein paar Rückfragen:
    - Ist der Kader für Training und Spiele knapp bemessen oder tauchen eigentlich immer recht viele auf? (Stichwort: Wettbewerb im Team, ich muss mich anstrengen)

    - Wie laufen die Spiele hierzu? Gewinnt oder verliert ihr viel, ist es ausgeglichen? Ist ein Unterschied zwischen Training und Spiel?
    - Hast du schon Ansätze probiert im Training viel Wettbewerbsspiele (einzeln und/oder Gruppen) einzubauen? Oder auf der anderen Seite auch "Spaßspiele"?

    Huhu, gerne beantworte ich dir Deine Fragen

    zu 1) ja, es stehen in der Regel genug Kids zur Verfügung und man muss auch schon mal auswählen wer evtl. zuhause bleiben muss aufgrund von zu vielen Spielern, aber nicht oft (darüber haben wir es auch schon mal kommuniziert aber ohne durchschlagenden Erfolg, weil die Situation nicht oft genug vorhanden ist Kids zuhause lassen zu müssen bzw. nicht zu spielen

    zu 2) wir gewinnen aktuell mehr als wir verlieren, aber gegen bessere Teams gibt es dann auch schon mal Niederlagen oder Unentschieden, alles im Breitensport-Bereich aktuell

    zu 3) ja, wir haben superviel Wettbewerb im Training, zum einen natürlich innerhalb der Spielformen durch Tore, Punkte etc. die erspielt werden können und im Bereich des einzelnen mal vorkommenden Stationstraining für Technik und Co. auch. Da baue ich immer Wettbewerb mit ein. Spaßspiele werden auch immer mehr eingebaut vorzugsweise mit dem Schwerpunkt Teambuilding, die Sachen laufen auch recht gut kann man sagen, Intensiv aber auch oft halt mit dem nötigen Quäntchen Spaß dabei, was ja auch Sinn dabei ist

    Ich hoffe ich konnte Dir Deine Fragen ausreichend beantworten, danke Dir

    Tja, ich schätze mal, die haben Dich schon ausgetestet, wie weit sie gehen können, ob Du auch mal laut wirst, wenn sie eine Übung in Slapstick verwandeln, weil das ja so lustig ist.

    Ich mache, wenn ich den Eindruck habe, manche meine Leute hören überhaupt nicht zu, die klare Ansage, daß ich kein Papagei bin und wer nachher mitten in der Übung fragt, was sollen wir machen, nachdem ich das vorher erklärt und ggf auch nen Testlauf gefahren habe, warten drei Runden um den Platz, auf denen er/ sie vielleicht die Konzentration wiederfindet.

    Und wenn derjenige im weiteren Verlauf des Trainings meint, weiter den Kasper zu geben, schaut er zu.

    Huhu,


    danke für deine Antwort und genau da will ich eigentlich nicht hin ohne das jetzt zu Verurteilen. Aber ich hege irgendwie den Gedanken, dass man die Kids auch ohne "große Bestrafung" dazu bekommen kann, dass sie einsehen wenn sie in allen Übungen im Training alles geben das Maximum für ihre Entwicklung rausholen können. Und da ist es auch scheiß egal wie talentiert oder nicht talentiert man ist in meinen Augen. Die einen werden sich natürlich schneller und krasser entwickeln als die anderen, das ist klar. Aber meiner Meinung nach kann man aus jedem das für sich maximale rausholen wenn man mit Begeisterung und 100% beim Training mitmacht.

    Da will ich irgendwie hinkommen, dass die Kids das begreifen ohne Bestrafung. Aber vielleicht bin ich da auch zu ambitioniert in meinen Denken. Wir sind ja kein NLZ wo die Kids Angst haben müssen rauszufliegen wenn sie nicht alles geben oder oder oder. Ich will auch auf gar keinen Fall eine Drohkulisse aufbauen, das soll am liebsten eher aus einer Eigenmotivation heraus entstehen.


    lg

    und sie antworten auch ganz korrekt, ja wir labern, sind nicht richtig bei der Sache und laufen nicht genug usw. Sprich die wissen das schon sehr genau.

    ...und was folgt daraus?

    Wie reagierst du?

    Huhu,


    ich versuche ihnen kurz und knapp natürlich zu erklären, dass nur die Kids das ändern können und das eine höhere Intensität im Training auch gleichzeitig förderlich für ihre Entwicklung im fußballerischen Bereich ist. Und wahrscheinlich natürlich im jeden anderen Bereich des Lebens auch.

    Versuche ihnen dann durch Beispiele von guten Mannschaften klar zu machen, dass wir da verlieren oder evtl. nicht gut spielen, weil unsere Intensität nicht hoch genug ist im Training und wenn wir da mehr Gas geben, sie durchaus in der Lage sind fußballerisch gut mitzuhalten. Das wir, und da nehme ich mich als Trainer mit rein, uns nur verbessern, wenn wir bei allem was wir machen 100% geben.

    Das kommt dann auch an für 5 Minuten und dann bricht das Kartenhaus wieder zusammen, haha.

    Lg

    Hi zusammen,


    ich trainiere aktuell eine D-Jugend wo ich neu hinzugekommen bin. Der Kader ca. 17-18 Mann stark, eher heterogen durch einige Neuzugänge und tendenziell eher dem Breitensport zuzuordnen. Ich würde die Truppe für den Bereich Breitensport als mittelstark ansehen mit Potenzial aber was draus zu machen und da genau würde ich gerne einsteigen.

    Ich mache sehr viel mit Spielformen, seit ca. 2-3 Monaten jetzt und anfangs wurde das auch gut angenommen, klar, neuer Trainer, neue Motivation, neue Trainingsinhalte usw. Die Kids sind immer in Bewegung, es gibt keine Standzeiten, das Training ist immer akribisch vorbereitet und alles ist aufgebaut wenn das Training beginnt. Die Spielformen werden dem Leistungsstand der Kinder angepasst und alles wird trainiert, viel in Kleingruppen aber auch 5vs5, 6vs6 und auch mal große Abschlussspiele sind mit dabei.

    Jetzt hat sich so langsam aber der Schlendrian eingeschlichen. Sprich, die Spielformen werden nicht mehr mit der nötigen Intensität betrieben wie es eigentlich sein sollte, damit jeder für sich das Maximum ausm Training mitnehmen könnte. Es wird hier gegrätscht, hier gelacht, da Quatsch gemacht, die üblichen Schimpfwörter (Spaßig) unter den Kids werden verteilt, einige Kinder hören gar nicht zu weshalb man das dann während der Spielform noch paar x erklären und vormachen muss und dadurch geht die ganze Intensität aus der jeweiligen Spielformen flöten. Es gibt immer 5-6 Kicker die alles super mitmachen, schnell verstehen und auch richtig Bock haben und die anderen könnten viel mehr daraus machen, aber flapsen nur rum.

    Jetzt ist es leider so, ich bin jetzt auch nicht der strengste Trainer, ich bin auch kein Schreitrainer oder einer der mit Bestrafungen etc. arbeitet. Ich arbeite immer mit gezielter Fragestellung um auf Fehler aufmerksam zu machen wo die Kids eigenständige Lösungen für finden müssen usw. So frage ich dann zum Beispiel auch, warum die Kids in dem Moment meinen warum dies und jenes an der Spielform nicht richtig funktioniert und nicht mit der richtigen Intensität usw. und sie antworten auch ganz korrekt, ja wir labern, sind nicht richtig bei der Sache und laufen nicht genug usw. Sprich die wissen das schon sehr genau.

    Ich bin mir aktuell aber noch nicht ganz sicher wie ich jetzt die Kids dazu bringe in jedem Training wirklich alles zu geben oder zumindest was man an dem Tag bereit ist zu geben. Es hat ja nicht jeder immer einen guten Tag, was total verständlich ist. Man hinterfragt sich als Trainer natürlich erst mal immer selber, ob die Spielformen falsch gewählt sind, zu schwierig, zu leicht, zu viel Standzeiten oder so usw. usw. Aber eigentlich kann ich das alles verneinen, weil ich wirklich darauf achte, das alles perfekt passt und dennoch ist oft kein Zug in den Übungen/im Training.

    Wir sind in der Regel zu zweit beim Training als Trainerteam, sprich die Gruppen sind auch immer gut beaufsichtigt und ja, ich kann mir gerade nicht wirklich einen Reim daraus machen.

    Mein Ansatz wäre vielleicht am Anfang des Trainings mal zu sagen, dass diejenigen die richtig Bock haben was zu lernen jetzt auf die linke Seite kommen und die andere die nur bisschen zocken und labern wollen, für die baue ich ein Feld auf und dann können die da das ganze Training spielen. Was natürlich total schade wäre und ich bin mir auch nicht sicher ob es das Problem löst, weil sich dann wahrscheinlich eh niemand auf das Spielfeld stellt um keine unangenehmen Blicke/Konsequenzen (er-)tragen zu müssen.

    Kennt wahrscheinlich alles jeder von euch, deshalb wollte ich einfach mal um Rat bitten, was ihr in so einer Situation macht?

    Vielen Dank und LG

    Huhu, vielleicht war das ja in deren Augen auch ein eher "schwächeres" Kind der aber nun mal richtig frei aufspielen konnte, wer weiß es schon? LG

    ...

    Ich frag mich gerade, was das soll. Erst die Kinder abgeben, weil sie nicht gut genug sind und man mit nur 10 Kindern viel besser trainieren kann, und dann wieder Kinder einsammeln, wenn Bedarf besteht, jemanden 45-50 Minuten auf die Bank zu setzen.

    Auf meine Frage, ob es wenigstens garantierte Einsatzzeiten, z.B. mind. eine Halbzeit, für die Aushilfen gibt kam

    sinngemäß: Fußball ist ein Ergebnissport! Dem Kind ist doch wichtiger zu gewinnen, als selbst gespielt zu haben.

    Hi,


    absoluter Wahnsinn. Superätzend was heutzutage im Kinderfußball abgeht. Die Aufteilung um zumindest zu versuchen in einigermaßen "homogenen" Truppen zu trainieren ist ja nicht verwerflich und dementsprechend auch passende Gegner zu finden so das sich alle irgendwie gut entwickeln können. Auch die, die vom Leistungsstand her noch nicht so weit sind zusammen trainieren zu lassen und auch da dann die passenden Gegner zu finden find ich korrekt.

    Aber ein 10er Kader ist schon sehr sehr naiv und kurz gedacht bei so vielen Kindern die potenziell E-Jugend spielen könnten. Ich würde dem was Husten und schließe mich da meinen Vorredner auch an. Du entscheidest wer dort Ersatz spielen kann und genau auch das mit mindestens 50% Spielzeit. Alles andere ist in dem Alter total Bullshit.

    Aber man sieht es ja wieder jedes Wochenende auf den Plätzen, man sieht genau das was hier wieder beschrieben wird. Ergebnisfußball steht an erster Stelle für Trainer und teilweise Eltern, die Entwicklung der Kids ist den meisten doch scheiß egal bzw. die meisten haben ja so ein Brett vor dem Kopf, dass die auch noch meinen, dass sich die Kids so am besten auch entwickeln, wenn man nur gewinnt egal auf welchem Weg.

    Schlimm. Also lass das nicht mit dir machen jung, sondern klare Kante unter deinen Bedingungen und im Sinne der Kids.

    Lg

    Hi,


    sehe ich auch so, die Kinder sind wirklich schon zur Genüge gestraft mit den letzten beiden Pandemiejahren. Sport ist gesund, außerdem handelt es sich ja in der Regel um Freiluftsport wo ja tatsächlich die Ansteckungsgefahr verschwindend gering bis gar nicht vorhanden ist. Dafür reichen die Kontaktzeiten einfach nicht aus.

    Wo ich jetzt auch vorsichtig wäre sind Fahrgemeinschaften, Kabinenansprachen, Vereinsheim-Chillerei, alles was so in Innenräumen stattfindet. Das lässt sich aber ja durchaus vielleicht mit einem vernünftigen Gespräch mit dem Trainer vermeiden.

    Sollen wir alle froh sein, dass die Kinder ihren Sport noch ausüben dürfen und wollen wir ihnen dieses nicht auch noch nehmen. Ich kann deine Bedenken natürlich verstehen, aber haltet euch an die paar Spielregeln und dann seid ihr doch bestimmt gut geschützt würde ich behaupten wollen.

    Ansonsten steht es dir als Vater natürlich auch frei zu sagen, mein Sohn geht schon in die Winterpause. Fänd dein Sohn aber sicherlich schade und die Mannschaft bestimmt auch.

    LG und bleibt gesund.

    Huhu zusammen,


    heute machen ja unsere Regelmacher der Politik wieder Videocall und Co. Was meint ihr, was uns in Sachen Kontaktbeschränkungen und damit einhergehenden Kontaktsport-Verboten, etc. etc. erwartet? Mir wird schon Angst und Bange wenn ich daran denke, dass die Kids wohlmöglich bald schon wieder nicht mehr zum Verein können und evtl. auch nicht in die Schule.

    Glaube, das könnte für die Jungs und Mädels dann ein richtiger Killer sein.

    Wie sieht ihr das?

    LG und bleibt fit

    Hi,


    sehe ich genau wie Goodie. Absolutes Unding. Und jawohl, da würde ich auch als Elternteil das Gespräch suchen. Da ist ja eine ganz klare Ungerechtigkeit im Gange. Also, Trainer/Eltern/Kind Gespräch suchen mit allen betroffenen. Und wenn das nichts bringt, an die nächst' verantwortliche Leitung herantreten. Und wenn es alles nix bringt auf Vereinssuche begeben, die ganze Geschichte jedoch auch mal beim Verband oder anderer offizielle Stelle herantragen, denn genau wegen solchen Flitz-Piepen Trainern gibt es jede Menge "Drop-Offs" die so nicht hätten sein müssen.

    Viel Erfolg, LG

    Hi,


    es als Herausforderung sehen und das Beste aus der Truppe an Spaß und Entwicklung heraus holen was geht. So hart wie es auch am Anfang evtl. sein mag und wie unspannend und unmöglich es am Anfang ausschaut. Alles reinhauen was du im Stande bist zu leisten. Evtl. auch noch einen Co-Trainer akquirieren und Vollgas geben. Passende Gegner suchen und hoffentlich in einer passenden Liga spielen, so das die Jungs nicht zu schnell demotiviert sind.

    Wenn du das dann hinbekommen hast oder hinbekommst und nicht hinschmeißt werden dir die Kids und auch sicher deren Eltern unheimlich dankbar sein und das zeichnet auch den wirklich guten Trainer aus in meinen Augen.

    Wünsche Dir alles Gute. Lg

    Oh Gott, na dann weißte ja wenigstens woran du bei dem Futzi bist. Niemand hat Spaß an Regeln, aber die sind nun mal da und wenn man als Verein diese auch vorbildlich umsetzt, wird man in Zukunft am wenigsten Stress und hoffentlich lange geöffnet bleiben dürfen.

    Spielen das Ding morgen und dann weißte ja, gegen wen du keine FS mehr machen musst ;)

    Viel Spaß den Kids und LG