Beiträge von Trainer91

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    Fantomas
    Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, wo das Geld ein Problem darstellen soll. Klar es ist faktisch gesehen nicht vorhanden, ein gemeinnütziger Verein darf ja eh keine Gewinne erwirtschaften.
    Aber wofür braucht man zur Erstellung und Umsetzung eines Konzeptes groß Geld?

    Das ist doch eine recht naive Herangehensweise.

    Natürlich braucht man für die Umsetzung eines Konzeptes auch Geld, lieber mehr als weniger.


    Wenn man es systematisch aufziehen will sollte man für jeden Cheftrainer in der Jugend mindestens 200 Euro pro Monat und für jeden Co-Trainer 100 Euro pro Monat veranschlagen. Und das ist schon niedrig gegriffen.


    Dazu kommen ja noch Kosten wie Trainingsmaterial, Tore (z.b. auch Funino-Tore für den Kleinfeldbereich), Trikots, Spritkosten (evtl. auch Fahrzeuge), Turnierteilnahmen, Weihnachtsfeier etc. etc.

    Ohne Geld werde ich kaum bis nichts davon umsetzen können.

    Meine Meinung hierzu: Als Amateurverein ist das eigentlich nicht zu schaffen, die tatsächliche Umsetzung von Vereinsphilosophien ist eher etwas für NLZs, wo auch tatsächlich Geld, Manpower etc. vorhanden ist.

    Ich glaube, es kommt darauf an, in welchen Umfang man sowas angehen und umsetzen möchte. Klar ist es bei einem Prof-Verein mit NLZ leichter und man kann so mehr ins Detail gehen, aber darauf zu schlussfolgern, dass ein Amateurverein in der Jugendarbeit selber nur aus Kraut und Rüben und totalem Chaos besteht ist falsch. Hier muss auch eine gewisse Organisation vorhanden sein und somit auch ein Konzept.Vielleicht dahingehen, dass man weniger detailliert arbeitet sondern sich auf Basics verständigt, aber jeder Akteuer sollte wissen nach welchen Grundsätzen er arbeiten sollte.

    So würde ich den Punkt "Scouting" komplett rauaslassen, weil ich eh der Auffassung bin, dass ein Amateurverein mit dem arbeiten muss und sollte, was er selber anbieten kann und ggf. was Gelegenheiten bieten. Wenn also Kumpels von aktuellen Spielern zu einem kommen wollen, sehr gerne, aber Fokus sollte auf dem eigenen Verein liegen.

    Kann man natürlich so sehen. Dann sollte man das aber auch so klar intern und extern kommunizieren.

    Was ich leider immer wieder erleben muss, sind Vereine die alle am liebsten so hoch wie möglich spielen wollen, aber im Endeffekt nichts dafür tun.

    Meine Meinung hierzu: Als Amateurverein ist das eigentlich nicht zu schaffen, die tatsächliche Umsetzung von Vereinsphilosophien ist eher etwas für NLZs, wo auch tatsächlich Geld, Manpower etc. vorhanden ist.

    das sehe ich anders, ich bin gerade dabei einen Verein zu gründen, und unsere Philosophie ist klar definiert und akzeptiert.

    Vielleicht verstehen wir darunter auch unterschiedliche Sachen.


    Würde gerne mal einen Blick rein werfen :)

    Ich hab als Trainer schon einige Vereinsphilosophien, Fahrpläne etc. erlebt.

    Klingt auf Papier immer ganz nett und alle sind stolz auf sich, dass sie ein 70-seitiges Konzept entwickelt haben, aber meist kommt nichts dabei rum.


    Das absolut Wichtigste ist die Umsetzung und Kontrolle.

    Wenn du nicht zu jedem aufgeschriebenen Stichpunkt mindestens eine konkrete Maßnahme nennen kannst, die dann auch tatsächlich regelmäßig und nachweisbar umgesetzt wird, kannst du ihn auch weglassen.


    Beispiel: "Der Verein will Talente entdecken und fördern um so durchgängig in den höchsten Ligen des Bezirks vertreten zu sein"

    Nötige Unterpunkte mit konkreten Maßnahmen:

    -> Wie sieht der Scoutingprozess aus? Wer scoutet wann/wo/welche Ligen/Altersklassen?

    -> Konkrete Vorgaben für leistungsorientiertes Training: Anteile von Übungsformen/Spielformen, Individualtraining, Torwarttraining, Athletiktraining, Trainingsperiodisierung etc.

    -> Trainerbesetzungen: welche Lizenzen/Vorerfahrung muss ein Trainer/Co-Trainer für die jeweilige Mannschaft mitbringen

    -> etc. etc.


    All diese Sachen müssen natürlich immer wieder kontrolliert bzw. angepasst werden.


    Meine Meinung hierzu: Als Amateurverein ist das eigentlich nicht zu schaffen, die tatsächliche Umsetzung von Vereinsphilosophien ist eher etwas für NLZs, wo auch tatsächlich Geld, Manpower etc. vorhanden ist.

    Finde es immer sehr spannend von den Werdegängen anderer Trainer zu hören.


    Kannst du deinen Werdegang seit dem Ausgangspost in diesem Thread ein wenig detailierter erläutern?

    Würde mich interessieren :)

    Ne Cola und ne Butterbreze mit nem ehrlichen Dankeschön ist glaub ich eine nette angemessene Geste.

    Fände es allerdings etwas Befremdlich wenn das von nem Elternteil kommen würde. Vielleicht lieber über den Verein/Trainer machen :)

    Wenn das Ziel das NLZ bzw. dann irgendwann Jugend-Bundesliga etc. etc. sein soll, sollte man schnellstmöglich Defizite beim schwachen Fuß mittels Heimtraining aufholen.

    Die Konkurrenz, vor allem auch auf der TW-Position ist meist enorm, und NLZ ist eben nicht Breitensport wo jeder mal mitmachen kann der möchte. Spieler die sich nicht schnell genug entwickeln und mit viel Fleiß an Ihren Defiziten und Stärken arbeiten, werden sehr schnell abgehängt.


    Als grobe Faustregel sollte auch schon ein U9 Spieler im NLZ eine Ballzeit (Training + Spiel + Heimtraining) von mindestens 10 Stunden pro Woche einplanen um ordentlich mitzuhalten.

    Sieht interessant aus. Waren RM/LM immer so stark ins Zentrum eingerückt?

    So würden ja nur RV/LV den Flügel besetzen, das Zentrum allerdings stark überladen (zu überladen) sein.

    Gemäß deiner gezeigten Aufstellung müssen sich die Außenverteidiger zwangsläufig immer offensiv einschalten, wodurch es bei Ballverlust ja dann auch zu den von dir beschriebenen Kontern kam.


    Mich würde interessieren wie ihr es dann gegen den Ball gemacht habt.

    Bleiben RM/LM gegen den Ball auch so weit im Zentrum? Dann wäre die erste Linie wahrscheinlich leicht über den Flügel bzw. auf jeden Fall mit Diagonalbällen auf einen weit hochgeschobenen AV zu überspielen.

    Wir haben eigentlich immer ein 4-2-3-1 gespielt.

    Haben aber soviel Qualität bei den Stürmern das wir gerne umstellen möchten.

    Haben es bisher nicht gespielt .

    Wenn du so viele gute Stürmer hast, warum kein 4-3-3 oder 4-4-2 wenn du zwei zentrale Spitzen willst?

    Das 3-5-2 ist hochkomplex und du brauchst die passenden Spielertypen dazu.

    Du wirst erstmal sehr viel Zeit und Energie brauchen um die 3er/5er Kette entsprechend zu schulen.

    Zudem musst du das System selber erstmal perfekt verstehen, wenn du es umsetzen willst.


    Ich will dir nicht zu nahe treten, aber mit 0 Vorwissen einfach hier im Forum nach Tipps fragen ist für so ein komplexes System einfach zu wenig.

    Ich glaube der DFB schießt sich mit der Voraussetzung, in bestimmten Vereinen trainiert haben zu müssen selbst ins Knie. Wenn man an die Dokus denkt, bei denen Trainer im NLZ für 450€ einen Vollzeitjob oder mehr ausgefüllt haben nur für den Traum des Aufstiegs, schaudert es mir bei dem Gedanken, dass solche Jobs jetzt verpflichtend für die Lizenzen sein werden.

    Sehe ich grundsätzlich auch kritisch und erhöht noch mehr den Druck auf die Trainer im NLZ zu arbeiten, wodurch man Ihnen theoretisch noch weniger zahlen könnte, mit dem Argument "Dafür kannst du ja danach die B+ Lizenz machen".


    Allerdings kann man auch ohne NLZ die Voraussetzungen erfüllen: "als Cheftrainer*in einer Juniorenmannschaft ab der U12 mindestens in der zweithöchsten Landesspielklasse"

    -> bedeutet, dass man ja auch in Bayern dann eine U13-Kreisliga-Mannschaft (da zweithöchste Klasse) trainieren könnte und damit dann die Voraussetzungen erfüllt wären.

    Weis nicht warum ihr euch alle so auf das NLZ als Voraussetzung einschießt?

    Vieles davon kommt sicher so vor.

    Insbesondere der Skandal beim FC Bayern etc.


    Aber es ist schon bewusst sehr einseitig dargestellt.

    Kenne auch einige Jungs die auch im Nachhinein und im Erwachsenenalter noch sehr stolz darauf sind in nem NLZ gewesen zu sein.

    Die würden das auch sofort wieder machen.


    Es gibt zudem in den NLZs auch pädagogische sehr gute Trainer.

    Das sinnlose rumgeschreie kenne ich eher von den Breitensport-Trainern, während NLZ-Trainer meist zwar sehr anspruchsvoll sind, jedoch besser geschult im Umgang mit Kindern sind

    Ich habe bei Verband angerufen. Leider kann sie nur zurück wechseln, wenn der Verein sie frei gibt. Und was ich absolut unverständlich finde ist, dass es in der Winterpause genauso ist. Wofür gibt es denn dann eine Wechselfrist in der Winterpause, wenn auch da der Verein sie freigeben muss? Sie ist übrigens auch für die Mädchen gesperrt, wenn sie bei den Jungs gesperrt wird.

    Es gibt im Jugendbereich keine Wechselfrist in der Winterpause.

    Das ist ein Irrglaube, der wohl fälschlicherweise vom Erwachsenenbereich übertragen wird.

    (PDF) Der "Relative Age Effect" (RAE): Neue Hausaufgaben für den Sport

    Der relative Alterseffekt im deutschen Nachwuchsfußball

    Relative Age Effect – Geht der HSV fahrlässig mit seinen Talenten um? | HeLuecht's Fussi-Blog

    Der Relative Alterseffekt (RAE) Department of Sport Science and Kinesiology. Erich Müller - PDF Kostenfreier Download

    Um den RAE ging es ja in meinem Post überhaupt nicht...

    Habe jetzt mal jeweils den Abstract der Studien überflogen und kann aber nirgendwo herauslesen, dass frühzeitige Selektion die Entwicklung der selektierten Spieler bremst oder nicht fördert.


    Also ich weiß echt nicht. ICH HABE GESCHRIEBEN DAS DER STÜTZPUNKT VORORT das machte und wenn du das auf alle beziehst ist das dein Problem. Und ja so ist halt das Leben. Man hat immer negative Erfahrungen und ich bin auch froh das man sowas mitteilt. Wie der Eingangs Post hier zeigt das eben nicht alles SUPER ist in den Stützpunkten. Ich finde es echt spannend wie man immer wieder versucht das ganze Konzept partut zu schützen ohne ein Ohr für Kritiken.

    Aber durch dieses Vorgehen führst deine Argumentation mit den Studien wieder ad absurdum.

    Deine Einzelerfahrung mit deinem Stützpunkt ist ja dann Stichprobengröße n=1, bei einer Grundgesamtheit = 366.

    Wenn man im wissenschaftlichen denken bleiben will bzw. damit argumentiert.


    Die Reaktionen hierzu zeigen auch, dass man Veränderungen einfach nicht will sowie keinen Raum geben will für neues. Aber so ist es nun überall, auch im Fußball. Man weiß das was nicht optimal läuft aber verändern will mans nicht weil dann müsste man sich verändern.

    Sehe ehrlich gesagt genau das Gegenteil hier in der Diskussion. Es werden viele interessante Ansichten und Vorschläge diskutiert.

    Und ich glaube keiner ist mit der momentanen Situation zufrieden.

    Manche sehen den Nachholbedarf eher im Selektions-/Deselektionsverhalten der Stützpunkte/NLZ, ich sehe noch mehr Bedarf in der Trainergewinnung/-Ausbildung oder der Trainings-/Wettkampfgestaltung der Breitensportvereine. Insbesondere bezüglich den Anteilen der Spielformen oder den Feldgrößen bei Wettkämpfen.


    Ich hab soviele Talente scheitern sehen, dass ich eben die Meinung geändert habe gegenüber den Stützpunkt/NLZ. Ich war fast jede 2te Woche am ortsansässigen Stützpunkt und hab mir da Traingseinheiten reingezogen und Schulungen mitgemacht. Deshlab basiert mein Meinung darauf und leite sie daraus auch ab.

    Ich habe beispielsweise auch schon sehr oft sehr schlechtes Training in Breitensportvereinen gesehn. Oder auch Trainer von F-Jugenden die Ihren Abwehrspielern befehlen am eigenen Sechzehner stehen zu bleiben um "abzusichern" oder gar beim Funino die beiden Tore zuzustellen (macht immer besonders viel Spaß für den dritten Spieler der dann 1vs3 spielen darf...).

    Trotzdem sage ich dann auch nicht, dass jeder Breitensportverein und jeder Breitensporttrainer in ganz Deutschland schlechtes Training oder Coaching im Spiel liefert...

    Das ist eine subjektive Meinung und ist halt nicht die Realität. Viele Studie haben gezeigt dass das Null auswirkungen hat.

    Welchen Abschnitt genau meinst du?


    Spannend finde ich auch, dass du immer wieder von Studien (Welche denn eigentlich konkret?) sprichst wenn Sie deine Meinung untermauern, dann jedoch immer wieder die negativen Erfahrung mit dem einen Stützpunkt bei dir vor Ort auf alle anderen 365 DFB-Stützpunkte überträgst.


    Ich habe sogar klar gesagt, dass es meine Meinung ist. Aber um dann zu sagen, dass es einfach nicht der Realität entspricht, solltest du eine ganze Bandbreite an Studien aufführen die deine Aussage belegen. Studien die das Gegenteil hervorbringen sollte es hingegen nicht geben dürfen ("ist ja nicht die Realität").

    Sorry, aber das trägt doch jetzt überhaupt nichts sinnvolles zur Diskussion bei.

    Natürlich gab und gibt es Spieler die über andere Wege in den bezahlten Fußball gespült werden.

    Da dies aber vielleicht 0,1 % sind, ist dies nahezu komplett zu vernachlässigen.


    Ich würde schon die Behauptung mitgehen, dass ab einem gewissen Alter einfach mindestens gleich starke Spieler nötig sind um sich entsprechend zu entwickeln.


    Noch wichtiger in unteren Jugenden sind für mich aber die Trainer.

    Im Training des "Dorfvereins" werden ab Bambini-Alter einfach noch zu viele Spielminuten, Ballkontakte, neue Reize, Torschüsse durch Hütchenwälder, Schlange stehen und sonstiges fehlerhaftes Training verschenkt.

    Ich würde es eher Fördertraining nennen aber welchen Namen man dem gibt ist ja wurscht. Aber ja, mir ist der Wechseln von 24000 Vereinen zu 366 STPs etwas zu heftig. Ich würde mir für einen Jahrgang (!) statt der 366 STPs viel mehr 8000 Fördermaßnahmen wünschen. Die Spieler würden dabei natürlich, wie beim STP im Verein bleiben.


    Aber wer soll an diesen 8000 Fördermaßnahmen trainieren? Der Papatrainer von einem der Vereine?

    Momentan ist an den Stützpunkten ja die Elite-Jugend-Lizenz Pflicht für die Trainer.

    Findet man 8000 Elite-Jugend-Lizenz-Trainer die das machen? Wer soll diese bezahlen? Oder sollen die, wie so oft, nur unzureichend bezahlt werden?

    ja ja, ich weiß... aber das ist ja wohl ein Ding von Theorie und Praxis. Und hat mit der Frage der Bring- und Holschuld zu tun.


    Aber diskutieren wir nicht, die Qualtität zu erhöhen? Wäre es nicht sinnvoller, in die Vereine zu gehen und dort interesse für Fortbildungen zu wecken als zu hoffen, dass jemand dafür auch noch Geld ausgibt, damit er seine Zeit opfert? Immer dran denken: im Kleinfeldbereich agieren vorallem Elterntrainer.

    Damit könnte man schon den ein oder anderen zusätzlich erreichen. Aber meiner Erfahrung nach sind die die sich fortbilden wollen, ohnehin ständig dabei. Während du manchen den Hansi Flick nach hause schicken könntest und sie würden sagen sie haben keine Zeit.


    In welchen Jahrgängen denn? Schon bei den Kleinen oder nur U17/U19?


    Die Quote derer aus den NLZs, die es ins Profigeschäft schaffen, ist doch jetzt schon sehr niedrig. Ist es da wirklich sinnvoll, dass BVB & Co noch ne U19b hat?

    Bei uns momentan U8 und U9. Weitere Jahrgänge sollen folgen. Allerdings wahrscheinlich nicht bis in die höchsten Jahrgänge hoch.

    Weiteres gerne per PN, damit es nicht zu indiskret wird ;)

    Die genannte Idee ist ja nichts anderes als einfach noch mehr "Stützpunkte" zu gründen.

    Dann halt für jeweils drei Vereine einen eigenen Stützpunkt.


    Bereits jetzt kann man doch als Vereinstrainer jederzeit sich das montagliche Stützpunkttraining kostenlos und ohne Anmeldung anschauen und sich auch Tipps von den Stützpunkttrainern holen.


    Ich würde tatsächlich eher den Weg den Coach1976 vorgeschlagen hat, einen NLZ-Förderkader je Jahrgang, bevorzugen.

    Unser NLZ ist momentan dabei diesen Weg umzusetzen, allerdings erst seiter dieser Saison. Welchen Ertrag dies hintenraus bringt wird sich noch zeigen. Bin aber recht zuversichtlich, dass sich von dort auch Spieler in die "ersten" Mannschaften hochspielen können.

    Hi,

    Habe mit dieser Seite zwar keine Erfahrungen, aber wie es aussieht wird hier wieder mal mit Träumen von Spielern und Eltern Geld verdient.


    Momentan liegt es ehh im Trend zu denken, dass jeder alles schaffen kann wenn er denn genug Aufmerksamkeit in das Thema steckt. Dabei will dann aber jeder Abkürzungen nehmen und schiebt bei Nichtgelingen die Schuld auf andere "Ich bin ein super Talent, aber ich wurde nur einfach nicht entdeckt!"


    Realistischerweise ist aber das "nicht entdeckt werden" so gut wie nie der bottle neck einer Fußballkarriere.

    Wer ernsthaft Profi werden möchte, muss ohnehin in jedem Spiel und jedem Turnier dermaßen auffalen, dass die NLZs nicht mehr um ihn herumkommen.

    Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass so gut wie jeder Spieler in seiner Jugendkarriere, zumindest in Bayern, mindestens einmal von einem Scout/NLZ-Trainer angeschaut wurde. Wenn man dann nicht auffällt ist halt einfach die mangelnde Leistung/das mangelnde Talent dafür verantwortlich.

    Ein solches Angebot wie auf der Website löst damit also kein Problem oder nimmt keine Hürde, da wie gesagt das "nicht entdeckt werden" kein Faktor ist.

    Wie würdet ihr hier agieren?

    Kommt vor allem darauf an wie weit der Bundesligaverein entfernt ist bzw. wie lange die Fahrtzeit ist.

    Ist der Weg nur unwesentlich länger als zum jetzigen Verein uns lässt sich neben der Schule, Freizeit etc. gut handeln spricht eigentlich nichts dagegen, auch wenn es in dem Alter eigentlich noch fast ein bisschen früh ist.


    Wenn man in dem Alter bereits dorthin wechselt ist halt die Wahrscheinlichkeit relativ hoch, dass er in den nächsten Jahren auch wieder aussortiert wird. Verkraftet der Spieler ein solches Szenario?