Beiträge von Constantin

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    Wenn Du E-Jugendliche hast, bei denen alle diese Dinge hervorragend klappen, dann großen Respekt.

    Ich habe schon Mannschaften im U15-Leistungsbereich erlebt, die diese Dinge nur durchwachsen auf die Reihe bekommen. Bzw. teilweise nichtmal deren Eltern.


    Ich bin schon grundsätzlich der Ansicht, dass man einem 2014er da nicht per se böse Absicht unterstellen muss. Und das war ja die quintessenz meines Beitrags...wobei ehrlich gesagt, so wie Topepe das eben geschildert hat, vielleicht doch das Kind einfach schwierig ist. Aber da sind wir glaub ich einer Meinung: Wenn ein Verhalten so gänzlich unprovoziert und trotz mehrfacher Erinnerung auftritt, dann sollte man das selbstverständlich sanktionieren.

    Ich würde an Deiner Stelle definitiv mindestens zwei unterschiedliche Spieler bennen, die sich im Tor abwechseln. Außerdem wäre ich dann so fair und würde den Spielern, die im Tor stehen, in den restlichen Spielen mehr Spielzeit gewähren, als Du ihnen unter normalen Bedingungen geben würdest.

    2014 ist der junge E-Jugendjahrgang. Da dürfen die Kinder, auch bei guter Erziehung, noch gewisse Defizite haben.

    Auch wenn man im Fußball nicht die Verantwortung dafür trägt, dass man den Kindern diese Dinge beibringt, denke ich schon, dass es zumindest für einen gewissen Anteil der Erziehung ein angemessener Rahmen ist. Die Jungs kommen ja freiwillig zu Dir und ihnen macht (davon gehe ich zumindest aus). Da ist die Hemmschwelle auf das zu hören, was Du sagst vielleicht niedriger als beim Mathelehrer.


    Ich denke grundsätzlich sollte den Spielern klar sein, was genau man von ihnen erwartet.

    Wenn Du möchtest, dass sich die Spieler gegenseitig begrüßen, dann solltest Du, auch wenn Du es für selbstverständlich hälst, das vor der Gruppe ansprechen und erklären, warum Dir das wichtig ist.

    Wenn Du es nicht schaffst einen Spieler zu überzeugen und er das auh in den kommenden Einheiten nicht macht, dann würde ich (persönlich) den Spieler fragen, warum er das so macht: "Tobi, mir ist aufgefallen, dass Du heute vor Trainingsbeginn keinem Deiner Mitspieler die Hand gegeben hast. Ist alles in Ordnung oder ist etwas vorgefallen, weswegen Du mit niemandem sprechen möchtest?" Man kann so ein Verhalten auch mal vor der Mannschaft missbilligen. Ich denke aber nicht, dass es sinnvoll ist, in dieser Thematik mit Sanktionen zu arbeiten. Am Ende erzeugst Du mit deren Hilfe sicher keine langfristige Verhaltensänderun, sondern nur eine kurzfristige Anpassung an die Sanktion.

    Sobald die Sanktion wegfällt (weil bspw. ein anderer Trainer die Mannschaft übernimmt), wird der Spieler wieder in alte Muster zurückfallen.


    Nachäffen ist ja auch immer so eine situationshängige Sache. Wenn er Euch in ganz normalen Situatonen nachäfft (bspw. beim Demonstrieren einer Übung) dann würde ich das einfach als Gehässigkeit auffasen und mir als Trainer nicht bieten lassen.

    Ich persönlich kenne das aber auch als Abwehrmechanismus gegenüber Kritik. Wenn Ihr den Spieler bspw. schimpft, weil er nicht aufgepasst hat und er Euch dann nachäfft ist das aus meiner Sicht eher ein Zeichen davon, dass er mit dieser SItuation nicht so gut klar kommt und sich dem entziehen will, indem er die Situation lächerlich macht. Das ist natürlich nicht gut, aber eher ein Zeichen begrenzter Konfliktbewältigungsstrategien bei einem Kind. Hier spielt es sicher eine Rolle, wie souverän man als Trainer mit so einer Situation umgeht.

    Es soll mMn klar (und für die Spieler vorhersehbar) sein, was die Folge eines solchen Verhaltens ist. Und dann (und das ist mMn gar nicht so einfach) ist es entscheidend, dass man in seiner Kommunikation das Verhalten des Kindes kritisiert, nicht aber die Person.

    Statisches Dehnen (als Trainingsvorbereitung) bringt auch bei Älteren und Erwachsenen nichts, sondern erhöht erwiesenermaßen as Verletzungsrisiko.


    Es gibt zum dynamischen Dehnen einige gute Zusammenfassungen (11+ z.B.) Das kann unter bestimmten Voraussetzungen sinnvoll sein.

    Bei E und F Junioren ist es aber völlige Zeitverschwendung. Die Kinder sollen sich mit Dingen beschäftigen, die ihnen Spaß machen und sie fußballerisch weiterbringen.

    Ich habe regelmäßig mit Personen zu tun, die sich in der sozialen Hängematte eingenistet haben, wohlgemerkt freiwillig. Da kann ich keinen Leistungsgedanken erkennen. Diese Leute verschwenden auch keinen Gedanken an diejenigen Menschen, die mit ihren Steuern das ganze System am Laufen halten und dafür dann vielleicht sogar die von dir beschriebenen Folgen davon tragen.

    Kann schon sein...ändert aber ja an der Gesamtbetrachtung nichts. Es geht ja nicht um einige wenige, die unsere (guten und sinnvollen!) sozialen Sicherungssysteme ausnutzen, sondern um das Gros der Gesellschaft, welches mit Erwartungshaltungen und gesellschaftlichem Druck zurechtkommen muss.


    Ich habe da sicher nicht die Weisheit mit Löffeln gefressen. Aber die Dinge, die ich beobachte erwecken mMn nicht den Eindruck, dass wir bei unseren Kindern und Jugendlichen zu wenig Leistungsdruck haben.

    Du bist halt in Deiner Beschreibung sehr reduziert auf den Sport (vielleicht war das ja ursprünglich von Deiner Seite aus so gewollt...). Was diesen Bereich, insbesondere den Schulsport angeht schon grob eine ähnliche Wahrnehmung wie Du (auch wenn ich beim Rückwärtsrolle Beispiel auf keinen Fall d`accord bin), denke aber, dass der Zusammenhang ein Anderer ist.

    Grundsätzlich ist unsere Gesellschaft was die sportliche Leistungsfähigkeit betrifft deutlich ausdifferenzierter als früher. Da sind mit Sicherheit auch die modernen Möglichkeiten der Freizeitgestaltung mit Schuld. Dementsprechend wird bei der Benotung auch ein Rahmen geschaffen, in dem die "unsportlichen" Kinder teilhaben können.


    Ich finde das, wenn man sich die gesellschaftliche Rolle von Sport in der Gesellschaft ansieht, auch in Ordnung. Beim Schulsport geht es sicher nicht darum die deutsche Nationalmannschaft zu fördern, sondern eine möglichst breiten Masse an Kinder/Jugendlichen an ein gesundheitsbewusstes Sporttreiben heranzuführen. In Anbetracht dieses Ziels ist es mMn nicht logisch, wenn man den weniger begabten (oder von mir aus motivierten) Kindern ein schlechtes Gefühl gibt. Hier sollte imo der inklusive Aspekt des Sports im Vordergrund stehen.


    Burnout-Erkrankungen in Deutschland | Statista


    Was die anderen gesallschaftlichen Bereiche betrifft, sehe ich das nicht so. Natürlich ist das mit dieser Form von Belegen immer schwierig, weil die Schlussfolgerung Mehr Diagnosen -> Mehr Druck, sicher nicht uneingeschränkt zulässig ist. Dennoch gibt es finde ich relevante Tendenzen in diese Richtung. Auch die Zunahme von kindlichen Depressionserkrankungen, ADHS u.ä. deutet daraufhin, dass eine Anpassung an unsere Gesellschaft vielen schwerer fällt als früher.

    Gar nichts. Der Junge hat Spaß am Fußball und bringt eventuell sogar gewisse günstige motorische Voraussetzungen mit.


    Bestärkt den Jungen in seiner Freude am Sport und haltet Euch mit dem Versuch der "Optimierung" soweit möglich zurück. Die Gelegenheit Leistungssport zu spielen wird er später noch genug haben.

    Ja genau, ich wollte insenuieren, dass eventuell auch andere Gründe beim Frankfurter U19 Trainer gegeben haben könnte.


    SpVgg Unterhaching: Marc Unterberger beerbt Trainer Sandro Wagner


    Er wird Cheftrainer by the way.


    Aber wir sehen das ja ähnlich, dass die Leistung eines (Jugend-)Trainers nicht vordergründig an Ergebnissen zu beurteilen ist. Im Positiven wie im Negativen.

    Aber ich kenne den Frankfurter U19 Trainer ehrlich gesagt auch nicht...

    In der Youth League ueberstand man die Gruppenphase, aber das war "zu wenig". Dann haette Herr Richter und seine Vorgaenger oder Mitarbeiter dafuer Sorgen sollen, dass die besten U19 Spieler in der U19 spielen und nicht in der 2.Mannschaft damit diese in die Regionalliga aufsteigt.

    Und Du bist Dir sicher, dass es an der sportlichen Leistung lag?


    Unterhaching ist dieses Jahr mit der U17 und der U19 aus der Bundesliga abgestiegen. Vom U17 Trainer hat man sich getrennt, der U19 Trainer betreut jetzt die Profis.

    Fußball ist ein Spiel auf einem Feld 100 x 50 von 11 Spielern gegen 11 andere Spieler mit einem Ball auf zwei Tore in 90 Minuten. Nun kann man an vielen Schrauben drehen, um das Spiel dem Kind anzupassen. Stärke der Mannschaft (nicht Anzahl), Ballgröße (nicht Anzahl), Torgröße (nicht Anzahl) sowie Dauer der Halbzeiten (nicht Anzahl) und Feldgröße (nicht Anzahl).

    Nun kann man natürlich trotzdem hergehen, und die Zahl der Bälle erhöhen (???), die Zahl der Mannschaften erhöhen (???), die Zahl der Halbzeiten erhöhen (?) oder die Zahl der Tore erhöhen (?). Bei allem stellen sich erst einmal Fragezeichen.

    Um ehrlich zu sein, finde ich Deine Differenzierung zwischen zulässigen und unzulässigen Veränderungen recht willkürlich. Warum darf ich die Anzahl der Spieler verändern, aber nicht die der Halbzeiten (bzw. Drittel/Viertel).

    Bei mir aus der Mannschaft haben diese Saison vier Spieler als Jugendtrainer im Kleinfeld als Co-Trainer ausgeholfen. Bei uns bekommen die Jungs, je nach Mannschaft und Aufwand, ca. 75-100€ im Monat. Wir sind eigentlich durch die Bank weg sehr zufrieden mit dem was die machen. Wir haben Hin und Wieder mal Spieler gehabt, die mit der Trainertätigkeit wieder aufgehört haben oder welche, bei denen man dann am Ende der Saison besprochen hat, dass das vielleicht doch nicht der richtige Nebenverdienst ist.


    Aber die Jungs müssen sich da gegenüber den erwachsenen Trainern wirklich nicht verstecken. Der fußballerische Sachverstand bei diesen Spielern ist i.d.R. sowieso überdurchschnittlich (zumindest würde ich das bei den Jugendliochen behaupten, die wir dieses Jahr dabei hatten) und hinsichtlich kindgerechtem Training ist ein 15-Jähriger oft deutlich besser führbar als ein 40-Jähriger.

    Solls in die Breite gehen, sollte man seine Jahrgänge zusammenhalten. Soll es in die Spitze gehen und die Anzahl der Spieler und Teams ist egal, kann man immer die besten zusammenpacken, die werden sich dann auch gut entwickeln und man wird erfolgreich sein.

    Interessant. Ich sehe das persönlich genau anders herum. Je höher das Leistungsniveau des Vereins ist, desto strikter sollte mMn die Trennung zwischen den Jahrgängen gehalten werden.


    Für einen Verbands- oder Landesligisten ist ja entscheidend, dass er in jeder Saison 11 Top-Spieler des älteren Jahrgangs hat. Das erreicht man am ehesten nachhaltig durch Jahrgangsmannschaften. Wenn ich Jahrgänge immer weitgehend schwäche bin ich zwar für eine Saison erfolgreicher, schade mir allerdings in der Darauffolgenden.

    Zu früh abmelden, wie soll das gehen. Die Absicht ist doch klar, zur neuen Saison ab 01.07. den Verein zu wechseln.

    Die initiale Absicht ist bei Formalien in aller Regel nicht von besonderer Relevanz.


    In Bayern ist es jedenfalls dafinitiv so wie oben bereits geschildert, dass bei einer Abmeldung vor dem 1.Juli eine Sperre folgt.

    Hast Du mal Deine Spieler gefragt, was sie meinen woran das liegt? Gerade diejenigen, die davon am meisten betroffen sind.

    es geht darum ob offiziell die Mannschaft höher gemeldet werden darf und nicht, ob einzelne Spieler kicken dürfen. Das kann keiner verbieten. Wie ist das die Regelung?

    Du meldest eine U12, setzt dann da aber nur U11 Spieler ein. Es gibt mW in keinem Verband eine Regel, die soetwas verbietet.