Beiträge von Ballaufpumper

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    Kann man so sehen, muß man nicht. Da es sich hier um das dicke Kind handelte und er das Abschlußspiel im Training meinte (mit dem Hintergedanken das es sich auf dem Feld mehr bewegt) war/ist das für mich kein Problem.

    Wenn es das Abschlußspiel ist verhält sich das schon anders. Da sollte man auch noch munter die Positionen rotieren lassen.
    Du bist ja nach Deinem Namen Funiño-Fan.

    Da sollte das ja sowieso kein Problem sein mit mangelnder Bewegung für alle...

    Letztes Training vor den Ferien kam der Vater zu mir und sagte er möchte nicht mehr das sein Sohn im Tor spielt sondern auf dem Feld.


    Denke die Eltern werden da schon aktiv bzgl Ernährung, aber das Kind selber scheint nicht soviel Bock auf Bewegung zu haben....

    und hast Du dann geantwortet : okay, ab jetzt bestimmen die Eltern auf welcher Position ihre Kinder spielen ?
    Dem würde ich gleich einen Riegel vorschieben. Sonst kommt bald der nächste und sagt sein Sohn soll nur noch im Sturm spielen usw.

    Natürlich soll in den Alter die Möglichkeit für alle bestehen sich auf verschiedenen Positionen auszuprobieren.
    aber ich würde mir von keinen Elternteil vorschreiben lassen Wo man ihren Lauffaulen Sohn aufstellt

    Ja, es geht gefühlt oder auch real immer früher los das Eltern meinen ihr Kind ist zu höheren berufen und soll zu einen rein leistungsorientierten Verein wechseln.
    Was die weiten Fahrten angeht muss man fairerweise auch anmerken das diesen Leistungsorientierten Vereinen teilweise auch gar nichts anderes übrig bleibt als die Gegner weiter weg zu suchen.
    Wir haben in unser Gegend im Umkreis von ca. 150 KM nur zwei Vereine die Aktiv schon in der F-Jugend Kinder knallhart selektieren und abwerben. Wobei die Initiative dafür auch oft von ehrgeizigen Eltern ausgeht.
    Diese Teams haben es schwer selbst wenn sie eine Altersklasse höher spielen hier annähernd gleichwertige Gegner zu finden.
    Dazu kommt das sie von den anderen Vereinen auch kaum noch zu Freundschaftsspielen geschweige denn Turnieren eingeladen werden, weil sie vom Leistungsstand und von der Einstellung einfach nicht zu den anderen Vereinen passen.

    Von der SG Quelle Fürth wechseln 13 Spieler in ein NLZ - siehe Homepage. Wer bietet mehr?

    Finde ich in dem Fall nicht so dramatisch.
    Die meisten sind ja schon über die U 10 hinaus und in einer Größeren Stadt wie Fürth sollte es auch möglich sein für einen schon auch nicht unbekannten Verein wie Quelle trotzdem gute Teams zu haben.
    Die meisten wechseln ja dort auch nur innerhalb der Stadt oder in die Nachbarschaft...

    Einmal habe ich es bisher durchgezogen, einen meiner Trainerkollegen auflaufen zu lassen. Im Nachhinein bin ich keinesfalls stolz drauf, was aber nur daran liegt, dass die Leidtragenden immer die Spieler sein werden. Genau die, die eigentlich am wenigsten dafür können.

    wie hast Du ihn denn auflaufen lassen ? Und mit welchen Ausreden fehlen den die Co-Trainer ?

    Möchte Deine Euphorie ungern bremsen, aber die Aussage des D1-Trainers „er muss an seiner Schnelligkeit arbeiten“ hört sich doch sehr nach einer Ausrede an Deinen Sohn nicht aufzustellen.
    Entweder er ist jetzt schnell genug um zu spielen , oder er wird es nie sein. Zumindest in den Augen dieses Trainers.
    Wie soll den Dein Junge die Schnelligkeitsdefizite aufholen ?

    Soll er jetzt extra Sprinteinheiten machen ?

    In meinen Augen ist Schnelligkeit etwas was man hat oder halt nicht.
    Das kann man sich nur bedingt antrainieren.

    Was anderes wäre es gewesen wenn der Trainer gesagt hätte : „ Dein Sohn hat Probleme mit der Technik“,

    Da kann man durch Trainingsfleiss noch einiges dran verbessern.

    Aber sorry, so klingt das nur nach einer Ausrede um Euch hinzuhalten und den Kader zu füllen.

    Wenn Erwachsene meinen bei Spielen herumbrüllen zu müssen sollen Sie das in einen Stadion machen wo auch Erwachsene spielen.
    Wenn man sich bei einen Kinderspiel nicht unter Kontrolle halten kann einfach zu Hause bleiben.
    Die Kinder werden dankbar sein in Ruhe ihr Spiel zu spielen.
    Und ja , ich finde es besonders respektlos wenn Zuschauer auch noch dauerhaft in einer Sprache die der Gegner nicht versteht über den Platz rufen.
    Klar denken die Kinder darüber nach was da teilweise im aggressiven Ton gerufen wird.
    Natürlich gibt es Ausnahmen wo es vielleicht nicht anders geht , und der Trainer nicht genug Deutsch kann.
    Aber ich denke im allgemeinen ist der Trainer des deutschen schon genug mächtig die Anweisungen auch in Deutsch zu rufen zu können.
    Mag sein das alles was da von den Eltern in fremder Sprache gerufen wird positiv ist.
    Aber wenn es einen aggressiven Grundton hat fehlt oft der Glaube daran und es sorgt dafür das die Kinder und Erwachsenen die es nicht verstehen sich unwohl damit fühlen.

    Das ist ja alles richtig im Sinne der Kinder was ihr schreibt.
    Es hängt aber immer von den Gegebenheiten vor Ort ab ob es praktikabel ist.
    Wie geschrieben bei mir haben die ersten zwei Jahre alle Kinder gleich viel gespielt.
    Wenn aber der Nachbarverein ( nichts besonderes, 5.Liga Liga bei den Senioren) meint schon in der G-Jugend nach Leistung aufzustellen wird es schwierig.

    Die Eltern von den begabteren Kindern sahen dann ihr Kind dann lieber dort gewinnen als bei mir für ein schwächeres Kind ausgewechselt zu werden oder auch mal zuhause bleiben zu müssen.

    Sicher kann man sagen das diese Kinder den Verein sowieso wohl irgendwann zu einen „besseren“ Verein verlassen.
    Und wenn man hämisch ist kann man auch sagen das diese Kinder dann dort auch schon teilweise aussortiert wurden und aus Frust dann ganz aufgehört haben.
    Aber das bringt den eigenen Verein ja nicht weiter.

    Übrig bleiben ein paar weniger talentierte, aber motivierte Kinder. Was toll ist weil sie sich gut entwickelt haben,aber auch einige Kinder die trotzt enormer Spielzeit einfach nicht genug Lust auf Fußball bekommen.

    Durch die dann folgenden Niederlagen wird die Motivation dann bei diesen Kindern auch nicht höher und man hat es schwer die Mannschaft am Laufen zu halten.
    Kurzgefasst es kommt immer auch auf die Umstände im Umfeld des Vereins an inwieweit man die idealen Grundsätze des Kinderfußballs, wie z.B. Gleiche Spielzeit für alle , umsetzen kann.

    Das muss man manchmal im Sinne des gesamten Teams anpassen.

    Ich habe für mich die Lehre daraus gezogen das ich nach die Kinder nach einer Eingewöhnungsphase ( G-Jugend, oder Neuzugang) nur dann noch mit gleicher Einsatzzeit „belohne“ wenn sie motiviert im Training mitmachen.
    Anders fände ich es auch ungerecht gegenüber den motivierten Kindern

    da wird nichts passieren....sowohl AL als auch JL haben bei ihrer Wahl sehr deutlich gemacht, dass sie eigentlich keinen Bock auf die Position haben, aber da sich sonst niemand gefunden hat, haben sie sich irgendwann überreden lassen. Der Verein hatte sogar etwa ein Jahr lang keinen JL in der Fußballabteilung. Man merkt beiden sehr deutlich an, dass sie keine große Lust auf die Positionen haben...somit ist auch klar, dass derartige Baustellen nur Ballast sind, den man am besten ignoriert....

    Kannst Du noch schreiben wie Du nun weiter vorgehen möchtest ?

    Man macht sich als Trainer sehr viel Gedanken wie man es allen recht machen kann.
    Viel regeln die Kinder auch untereinander.
    In der U9 meines Sohnes haben nun die letzten Kinder aufgehört wo ich sagen würde sie sind von ihren Eltern als Vierjährige zum Training gebracht worden und dann irgendwie beim Team hängengeblieben sind.
    In der Hauptsache nicht weil sie Interesse am Fußball haben, sondern weil Freunde in der Mannschaft waren.
    Ein Großteil des Teams bestand aber aus Kindern die ehrgeizig sind und es kamen auch noch talentierte Jungs dazu.
    Die ehrgeizigen Kinder konnten selbst in Trainingsspielen schlecht verlieren und haben dann die schwächeren Spielern dafür oft angemeckert.

    Das wurde natürlich dann auch von den Trainern gerügt. Aber alles bekommt man dann ja auch nicht mit. Jedenfalls haben sich die schwächeren Spieler dann letztlich nicht mehr wohl gefühlt.

    Es ist sehr schwierig diese Ungleichgewichtig bei der Leidenschaft für den Fußball unter einen Hut zu bekommen.
    Natürlich kann man das Verhalten der starken Jungs verurteilen und es wurde auch oft versucht den Teamgeist zu stärken.
    Aber letztlich kann man die ehrgeizigen Jungs auch verstehen das sie gerne erfolgreich sein wollen.
    Und dann muss man vielleicht auch ehrlich sein das es dann nicht zusammen passt.

    Kinder die in der F-Jugend Spaß am Fußball haben sind für mich keine Blümchenpflücker.
    Ich hatte aber da noch Einige Kinder dabei die sich fast null für Fußball interessiert haben und nur da waren weil die Eltern das wollten.
    Teilweise haben die Eltern gesagt zu mir dass ihr Kind schon viele Sportarten versucht hat, aber an keiner Spaß gefunden hat.
    Ich habe es trotzdem geschafft diese Kinder zwei Jahre bei der Stange zu halten.
    Nur muss man irgendwann auch von akzeptieren das man als Trainer keine Chance hat wenn manche Kinder lieber z.B. Handy spielen als hinter den Ball hinterherzujagen.

    Wie gesagt ich habe die Kinder trotzdem regelmäßig bei den Spielen eingesetzt.

    Das würde ich heute nicht mehr machen, sondern bevorzugt Kinder einsetzen die auch im Training mit Freude mitmachen.
    Das das einigen Eltern damals Zuviel war mit den den Ansatz gleiche Spielzeit für alle trotzt ungleicher Begeisterung für den Fußball kann ich im Nachhinein besser nachvollziehen

    Aber obige Zitat möchte ich mal hinterfragen. Warum waren die besseren Spieler weg???? Weil Sie in einer F2 -fast- genauso oft draußen saßen wir leistungsschwächere?

    Ja, genauso war es. Die Eltern von den besseren Spielern haben nicht eingesehen das ihre Kinder genauso oft draußen waren wie die schwächeren Spieler.
    Sie wurden teilweise umworben vom Nachbarverein wo auch in der F-Jugend nur nach Leistung aufgestellt wurde.

    Leider verstehen es einige Elternteile immer noch nicht, warum deren Kinder (z.T. noch Blumenpflücker oder Nasenbohrer) nicht zu den „richtigen“ Turnieren mitgenommen werden, obwohl wir diesen zusätzlichen Aufwand mit den LV‘s betreiben, was langsam echt frustrierend wird...

    Wenn die Kinder in der F-Jugend nach normalerweise schon zwei Jahren G-Jugend immer noch Blümchenpflücker sind wird es nichts mehr mit Fußball im Verein.

    Hört sich hart an, aber bei mir hat sich da etwas Frust angesammelt.
    Hatte den Blümchenpflückern in der F2-Saison auch fast gleiche Spielzeiten wie den fünf besten Spielern gegeben. Mit Ergebnis das die besseren Spieler am Ende der Saison weg waren und die Blümchenpflücker dann auch noch keinen richtigen Bock auf Fußball hatten. Aber beim Kind des Threaderstellers handelt es sich ja um ein Kind das richtig Lust auf Fußball hat und normalerweise verbesserten sich diese Kinder dann auch durch Fleiß im Training und kicken in der Freizeit so viel das sie den Anschluss an das Teams eines Dorfvereines finden sollten.

    Dafür, dass der Trainer seinem Hobby Fußballtrainer nachgeht, muss dessen Kind mit höherer Spielzeit belohnt werden? Leuchtet mir nicht ein.

    Der Vatertrainer geht also seinen Hobby nach ?

    Das sieht meiner Meinung in der Realität ganz anders aus.
    Die meisten Vatertrainer kommen doch eher dadurch zu den Job weil es sonst keiner machen möchte.
    Meiner Erfahrung her übernehmen meist die die Verantwortung die mehrere eigene Kinder haben und auch an der Arbeit viel um die Ohren haben.
    Nicht um ihr Hobby zu fröhnen sondern um in erster Linie den eigenen, aber auch dazu den anderen Kindern sinnvollen Vereinsfußball zu ermöglichen.
    Das man dann auch noch am Wochenende sein eigenes Kind nicht mitnimmt zu den Spielen ist nun wirklich Zuviel verlangt. Da würde sich auch die Mutter bedanken wenn der Vatertrainer sich dann auch noch ohne eigenes Kind stundenlang auf den Sportplätzen rumtreibt.
    Wie schon mehrfach erwähnt heißt das nicht das die Trainersöhne dann vor Ort mehr Spielzeit bekommen.

    Deswegen bleibe ich dabei. Wer sich an der Trainingsarbeit beteiligt verdient eine größere Chance das sein Kind spielt als jemand der nur zusieht und nichts weiter auf andere Art ( z.B. Verkauf bei den Spielen) zum Mannschaftsleben beiträgt.
    Mag ungerecht aus Sicht der Kinder klingen, aber so funktioniert Es bei „normalen“ nicht Leistungsorientierten Teams nun mal.
    Da spielt die Elternarbeit auch eine Rolle.

    Zum konkreten Fall nochmal :
    Ja, fünf Trainer sind Luxus. Aber man wird sie im Laufe der Jahre alle brauchen, weil immer jemand aufhört.
    Ich würde noch nicht so schnell aufgeben. Wenn Dein Kind wirklich bei jeder Gelegenheit in der Freizeit Fußball spielt wird es auch bei vordergründig weniger Talent bald besser werden. Denn Kinder die wirklich wollen können mit Einsatz im Laufe der Jahre viel aufholen und dann bin ich optimistisch das er noch seine Chancen bekommen wird....

    Erstmal würde ich nicht dazu raten mehr als 10 Kinder mitzunehmen zu einen Einzelspiel.

    Da kann man den einzelnen Spielern nicht ausreichend genug Spielzeit geben die den Aufwand für Die Kinder und die Eltern rechtfertigt.

    Um sportlich mithalten zu können würde ich einen Stamm von 4-5 Kindern bilden die sich Durch Leistung und Einsatzbereitschaft hervortun.

    Ja, das schließt auch die Trainerkinder ein. Ich kenne einige Teams von G-D Jugend und in allen Fällen gehörten die Trainerkinder wenn sie nicht die besten des Teams waren zumindest zu den Top 5 gehörten.
    Den Rest des Teams würde ich im Wechsel an den Spieltagen je nach Einsatz im Training zum Kader dazunehmen.
    Ich warne aus eigener Erfahrung davor den Ansatz zu haben jedes Kind aus den Kader gleichviel zu den Spielen zu nehmen, egal wie gut sie im Training mitmachen.

    Am Ende verliert man die guten Spieler weil deren Eltern nicht einsehen warum ihr Kind nicht mehr spielt als die Blümchenpflücker.
    Und fast alle schwächeren Kinder hören im Laufe der Jahre auch auf weil sie entweder nie so richtig Bock auf Fußball hatten oder auch merken das sie darin auch nie mit anderen mithalten werden.
    Nebenbei Probleme die es mit Funino so schnell nicht würde. Da besteht für die Kinder eine viel bessere Chance sinnvolle Spielzeit zu bekommen und auszuprobieren ob Fußball wirklich was für sie ist.

    Aber das ist ein anderes Thema...

    Ich habe an diesem WE ein Testspiel organisert, für die Kinder die nicht so oft gespielt haben (Krank, Weg mit den Eltern, Verletzt). Sage und schreibe sechs Absagen. Bei dem Engagement der Eltern frage ich mich echt ob wir ne zweite Mannschaft brauchen....


    Ach so, Breitensport.


    Vielleicht muss ich einfach meine Anforderungen / Wünsche runter setzen...

    Das hat oft Gründe warum die Kinder hinten dran sind. Ohne Engagement der Eltern können nur Überflieger Kinder was erreichen.
    Die Kinder checken sehr schnell das ihre Eltern nicht voll dahinter stehen.
    Ich kann Dir raten Dir darüber nicht mehr soviel Gedanken zu machen sondern Dich auf die Kinder und Eltern zu konzentrieren die wirklich wollen....