Beiträge von Radagast

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    Eine sehr amateurhafte Handskizze 😆


    Wir haben es am Ende so erweitert, dass man einen Punkt erzielt hat, wenn der Ball beim Gegner über die gelb markierte Linie ins Aus gespielt werden konnte.


    Nach dem Spielen in die gegnerische Hälfte kam der Sprint um das hintere Eckhütchen (rosa)

    Prima Idee, vielen Dank!

    Wir haben das als 3 gegen 3 gemacht (kam nicht anders aus) und ohne Kontaktbegrenzung (das heißt, die Spielerinnen mussten sich mindestens 2 x den Ball zuspielen, öfter ging aber auch).

    Kam sehr gut an ... wird morgen wiederholt.

    Wir haben folgende Mail (Auszug) der Stadtverwaltung erhalten ... kein Hinweis auf Individualsportart, kein Hinweis auf einen negativen Corona-Test der Trainer. Die Mail werde ich nun immer ausgedruckt mit dabei haben ... Kontrollen durch das Ordnungsamt finden bei uns immer wieder statt.


    *Freizeit- und Sportmöglichkeiten*
    Sport ist nur alleine möglich, zu zweit und nur mit Mitgliedern des eigenen Hausstandes. *Es gibt lediglich die Ausnahme, dass Kinder bis 14 Jahren draußen in einer Gruppe mit bis zu 5 anderen Kindern zuzüglich bis zu zwei Ausbildungs- oder Aufsichtspersonen kontaktfreien Sport betreiben dürfen.*

    Ich frage mich, ob ich jetzt überhaupt noch Einzeltraining anbieten kann.


    Im Infektionsschutzgesetz steht nun:

    "Die Ausübung von Sport ist nur zulässig in Form von kontaktloser Ausübung von Individualsportarten,
    die allein, zu zweit oder mit den Angehörigen des eigenen Hausstands ausgeübt werden [...]."


    Fußball ist keine Individualsportart. Auch wenn ich nur Einzeltraining mache ... es ist keine Individualsportart. Dann dürfte ich streng genommen mit meinen U17-Spielerinnen kein Training mehr machen.

    Ein ehemaliger Bundesligaspieler aus meinem Ort bietet Einzeltraining (bzw. Zweier-/Dreiergruppen) auf einer städtischen Anlage an.. Ich bin mir relativ sicher, dass er in der Woche so viel Geld bekommt, wie andere nicht mal im Monat. Dazu hat er keine besonderen Ausgaben: keine Sportanlage, keine Ausstattung und keine Kosten beim Verband - nur ein paar Hütchen.

    Bekommt er die städtische Sportanlage kostenlos zur Verfügung gestellt?
    Das kann ja eigentlich nicht sein, oder?

    Zum Thema kontaktfrei / mit Kontakten (für NRW):

    Gerade kam die Mail der Stadtverwaltung. Der Inzidenzwert für NRW (aktuell 65,8) wird zu Grunde gelegt. Man erlaubt uns - so steht es ja auch in der Coronaschutzverordnung - das Training mit 20 Kindern (bis einschließlich 14 Jahren) plus 2 Trainern.


    Allerdings hat die Stadtverwaltung für die städtischen Sportstätten Kontaktfreiheit beschlossen.

    Moin, welche Stadt wenn ich fragen darf?

    LG

    Kempen, Kreis Viersen (bei uns im Kreis liegt die Inzidenz bei 52).

    Zum Thema kontaktfrei / mit Kontakten (für NRW):

    Gerade kam die Mail der Stadtverwaltung. Der Inzidenzwert für NRW (aktuell 65,8) wird zu Grunde gelegt. Man erlaubt uns - so steht es ja auch in der Coronaschutzverordnung - das Training mit 20 Kindern (bis einschließlich 14 Jahren) plus 2 Trainern.


    Allerdings hat die Stadtverwaltung für die städtischen Sportstätten Kontaktfreiheit beschlossen.

    Hat jetzt schon jemand Sicherheit für NRW? Wie darf trainiert werden? Trainiert jemand ab nächster Woche?


    Sofern die Stadt grünes Licht gibt, werden wir vermutlich am Dienstag oder spätestens am Donnerstag starten.

    Offen ist für uns noch, wie Zuschauer behandelt werden soll (also zum Beispiel Eltern von F-Junioren). Dazu finde ich aktuell nichts (woraus ich schließe, dass die Sportanlage lediglich von Aktiven und Trainern betreten werden darf). Vermutlich wird die Stadt uns diese Frage beantworten müssen

    Wenn ich das richtig lese, geht also für Personengruppen über 14 in NRW weiterhin nur Einzeltraining. Unabhängig von der Inzidenz.


    Schade.

    Na ich weiß nicht. Wenn ich das so mache, wie in deinem einfachen Beispiel, dann ist das für mich nichts anderes als die genannte Gymnastikgruppe, die man anleitet. Das ist sicher nicht gewollt.


    Abgesehen davon könnte ich mir vorstellen, dass es da Ärger gibt. Fällt ja unter Umständen auf, wenn eine Fußballmannschaft wieder (für den Außenstehenden) relativ normal trainiert. Da wird vermutlich ruck-zuck das Ordnungsamt da sein.


    Ich überlege aber, mit meinem Co-Trainer Einzel-Training, beginnend mit den Torhütern, anzubieten. Über den Sinn kann man sich zwar streiten, aber mein Team und auch ich würden gerne wieder auf dem Platz stehen. Es kribbelt gewissermaßen.

    Erste Lockerungen in NRW, unter anderem auch für den Breitensport!


    Allein, zu zweit oder aus einem Haushalt darf ab sofort wieder auf Sportanlagen trainiert werden, die einzelnen Gruppen müssen Abstände von fünf Metern halten.


    Da stellt sich die Frage, ob ich meine ganze Mannschaft einladen dürfte, Zweiergruppen bilden kann und die Gruppen mit den geforderten Abständen etwas machen dürfen. Oder interpretiere ich das falsch? (unabhängig davon, ob ich das machen sollte oder will)

    Ich denke, das wird nicht gehen.


    https://www.lsb.nrw/medien/new…ufnahme-des-sportbetriebs


    • Eine Anleitung eines*r Einzelsportler*in durch eine*n Übungsleiter*in oder Trainer*n ist möglich.

    Früher vor Ort bestellt (ebenfalls Geschäft einer großen Kette), aber inzwischen überwiegend online. Bei diversen Online-Shops sieht man direkt auf der Seite, wie viele Anzüge kurzfristig lieferbar sind. Die Lieferung hat dann maximal eine Woche gedauert.


    Preislich nicht immer günstiger, aber auf Grund der früheren ewig langen Wartezeit eindeutig ein Fortschritt.


    Flock läuft dann weiterhin hier vor Ort.

    B-Juniorinnen : eine Challenge aus 2 Teilen (Einzel- und Teamaufgabe). 3 Leute haben mitgemacht :(

    Na da bin ich ja froh, dass es auch anderen Leuten so geht. ;)
    Für diesen Lockdown mache ich mir keine Mühe ... die Mädels dürfen gerne auch mal eigene Ideen entwickeln.

    Ja, das sorgt auch bei uns in NRW für Verwirrung bei den Vereinen. Es hat mich jeder Trainer aus unserem Verein jetzt schon mindestens einmal gefragt, ob die denn trainieren und spielen dürfen.


    Aber der Sportbetrieb ist (momentan) bei 50 Infizierten pro 100.000 Einwohner im Landkreis nicht betroffen. Wundert mich sehr, da es beim bundesweiten Lockdown (und auch bei unserem speziellen zweiten Lockdown) verboten war.

    Ich denke, die Ansteckungsgefahr bei Sport im Freien ist einfach ziemlich gering. Man hat da einfach in den letzten Monaten dazu gelernt. Das hat mir auch das Gesundheitsamt bestätigt, als wir einen ersten positiven Fall in einer Mannschaft hatten. Einen Tag später war der Trainingsbetrieb für das Team wieder freigegeben. So viel ich weiß wurden nur die Spieler, die auch in der gleichen Schulklasse sind, unter Quarantäne gestellt. Die übrigen Spieler aber nicht. Sie wurden auch nicht vom Gesundheitsamt kontaktiert (und da war noch genug Zeit zur Rückverfolgung der Infektionsketten).


    Sicherlich wird man bei irgendeiner Zahl auch eine Grenze ziehen. Aber ich denke, wenn man beim Training oder Spiel einige Dinge beachtet, dann sollte die Ansteckungsgefahr tatsächlich gering sein. Damit meine ich zum Beispiel auf Zeiten in der Kabine zu verzichten (umgezogen zu Training/Spiel kommen), evtl. auf Hallentraining verzichten, darauf achten, dass die Kids in Pausenzeiten nicht zusammenstehen bzw. Mundschutz tragen, nach Möglichkeit keine Fahrgemeinschaften bilden.

    Im Hygienekonzept unseres Vereins (in NRW) steht, dass der Zugang zur Sportanlage untersagt ist, wenn die Kontaktdaten nicht vorliegen. Das heißt also Name, Vorname, Anschrift und Telefonnummer. Das gilt nicht nur für Zuschauer, sondern auch für Aktive und Trainer. Weigert sich jemand, die Kontaktdaten zu hinterlassen, bleibt er draußen.


    Das ist eine ganz klare Vorgabe durch die Coronaschutzverordnung NRW.


    Die Gastvereine werden im Vorfeld über das DFBnet informiert. Außerdem stellen wir im Vorfeld eine Liste zur Verfügung, damit der Gast sich nicht noch am Platz damit befassen muss. Da hat man als Trainer ja schon genug zu tun.


    Bisher gab es da keine Probleme.


    Wenn ich sehe, wie lasch andere Vereine das handhaben, dann gehören wir sicherlich zu den genaueren/strengeren Vereinen. Aber wir haben auch keine Lust auf Stress mit dem Ordnungsamt (die bei uns bereits die Umsetzung der Maßnahmen kontrolliert haben).


    Bei Auswärtsspielen habe ich eine fertige Liste dabei, die ich bei Ankunft dem Heimtrainer in die Hand drücke. Die Eltern sind darüber informiert und konnten dem widersprechen (mit der Konsequenz, dass die Spielerin nicht eingesetzt wird ... da sind mir ja die Hände gebunden).


    Ergänzung:

    Heute haben wir die Info erhalten, dass zwei Spieler unter Quarantäne stehen, da sie Kontakt mit einem Infizierten haben. Testergebnis steht noch aus. Die Trainingslisten mit allen Daten liegen aber schon parat, da wir jederzeit mit einem Anruf des Gesundheitsamtes rechnen müssen. Und dann soll ich noch fehlenden Angaben hinterher rennen? Als Heimverein bin ich schließlich dafür verantwortlich.

    Vermutlich ist das von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich.


    Du kommst aus NRW, oder?
    Hier ist die Angabe der Telefonnummer Pflicht.


    Bennoah hat aber einen guten Vorschlag gemacht. Mit dem Bundesbeauftragen für Datenschutz zu drohen ist eine gute Idee. Mit Datenschutz ist - wenn es wirklich jemand ernst meint - nicht zu spaßen.

    Dienstag haben im Training unsere U15- und U17-Mädchen gegeneinander gespielt. Gestern habe ich die Info erhalten, dass eine U15-Spielerin wegen leichten Halsschmerzen den Corona-Test machen lässt (auf Anraten des Kinderarztes) und bei einer U17-Spielerin die gesamte Jahrgangsstufe wegen eines Infektionsfall getestet wird. Ergebnisse stehen noch aus.

    Die Ergebnisse beider Tests waren negativ. Die U17-Spielerin hatte aber am Samstag nur das Testergebnis und noch nicht den Bescheid des Gesundheitsamtes ... daher kein Einsatz beim Spiel möglich.


    Heute dann die Info, dass sie bis zum 17.09. unter Quarantäne steht. Wie gesagt trotz negativem Testergebnis.


    Das soll jemand verstehen ...

    Da es ja nun vermutlich in den meisten Bundesländern wieder mit dem Spielbetrieb los geht, hole ich den Thread mal wieder nach oben.

    Habt ihr aktuell schon Erfahrungen gemacht bzw. machen müssen mit möglichen Infektionen?


    Am Dienstag haben im Training unsere U15- und U17-Mädchen gegeneinander gespielt. Gestern habe ich die Info erhalten, dass eine U15-Spielerin wegen leichten Halsschmerzen den Corona-Test machen lässt (auf Anraten des Kinderarztes) und bei einer U17-Spielerin die gesamte Jahrgangsstufe wegen eines Infektionsfall getestet wird. Ergebnisse stehen noch aus.


    Das wird sicherlich ein spannender Herbst/Winter. Mal angenommen, die Ergebnisse (oder auch nur eins) sind positiv (denke aber nicht), dann können wir die ersten drei Spiele für beide Teams wohl erstmal vergessen.

    Zunächst einmal denke ich, dass jeder Spieler besser werden kann. Wenn kein oder nur wenig Talent vorhanden ist, wird man zwar technisch nur bedingt besser. Es sollte aber trotzdem möglich sein, mit dem richtigen Training zumindest das richtige Verhalten beizubringen.


    Einfaches Beispiel:
    Viele Verteidiger stürmen ja wild entschlossen auf den Angreifer zu, der sie dann mit einer einfachen Körpertäuschung ausspielt. Dem Verteidiger das richtige "Stellen" des Angreifers beizubringen, ist relativ schnell erledigt und erschwert dem Stürmer das Leben deutlich.


    In dem Alter kommt natürlich auch dazu, dass die Jungs beginnen, körperlich einen Sprung zu machen. Manche früher, andere später. Wir haben bei uns zwei B-Jugend-Spieler, die noch gut als D-Jugendliche durchgehen könnten.


    Was die Aufstellung angeht, so handhabe ich es so, dass sie auf Position eingesetzt werden, wo sie nicht so viel "Schaden" anrichten können. Also zum Beispiel nicht in der Innenverteidigung, sondern eher als Außenverteidiger mit einem guten Nebenmann, der ihm hilft. Oder einen technisch limitierten, aber läuferisch starken Spieler im Mittelfeld oder Angriff, um den Gegner unter Druck zu setzen.


    Ob du nun schwächere Spieler von Beginn an spielen lässt (z. B. in der D-Jugend 8 "normale" plus 1 "schwächeren") musst du selbst wissen. Manche sagen auch, dass es für die schwächeren Spieler einfacher ist, wenn sie später reinkommen (weil das eigene Team vielleicht schon 2:0 führt). Ich mache das mal so, mal so und schaue auch vorher, gegen welchen Gegner wir spielen müssen. Und wenn es dann gegen eine Top-Mannschaft ist, dann lasse ich die Schwächeren auch mal zu Hause. Dafür spielen sie dann eine Woche später wieder mehr.


    Solange sie regelmäßig zum Training kommen und Spaß haben, sollten sie auch regelmäßig zum Einsatz kommen. Wie du ja schreibst, ihr seid ein Wald- und Wiesenverein und dementsprechend wird bei euch die Meisterschaft nicht im Vordergrund stehen.


    Ich komme übrigens von einem ähnlichen Verein. In unserem Jugendkonzept haben wir festgehalten, dass bis zur D-Jugend eine Spielzeitgarantie (50 % der Gesamtspielzeit) besteht - unabhängig vom Talent. Dabei ist uns völlig bewusst, dass wir damit keine Meisterschaften gewinnen. So ist das nun mal im Breitensport. Allerdings setzen wir uns damit von anderen Vereinen in der Umgebung, die stark leistungsorientiert sind (und ihre Jungs teilweise auf der Bank schmoren lassen), ab.


    Ich sehe das Ganze so:

    Da ist ein Kind, das absolut fußballbegeistert ist. Es fiebert jedem Spiel seiner Lieblingsmannschaft entgegen. Schläft in der Bettwäsche seines Bundesligaclubs und so weiter. Es gibt nur ein Problem: es kann kein Fußball spielen und wird es auch nicht mehr lernen. Trotzdem hat es den großen Wunsch, auch auf dem Platz zu stehen. Es war schon bei diversen Probetrainings und immer sagte man ihm: "du bist zu schlecht, spiel lieber Hallenhalma". Da helfe ich dann gerne und mache ein Kind glücklich.


    Nicht falsch verstehen. Ich bin auch Sportler und als Sportler will man natürlich auch gewinnen. Aber ich kann auch damit leben, wenn man am Ende der Saison von 16 Spielen nur 5 gewonnen hat. Meine aktuelle Mannschaft habe ich inzwischen so weit, dass wir immer im oberen Drittel / obere Hälfte mitspielen, ohne dass die "Schwächeren" zu kurz kommen.