Alles anzeigenKleines Update zu meinen 2 Fällen:
1) Die Situation mit dem Kind mit der desinteressierten Mutter hat sich zum Positiven bisher gewandelt. Die scharfe Botschaft damals im Sommer dürfte Wirkung gezeigt haben. Herbst und Winter hatte das Kind 85% Trainingsbeteiligung und hat fast alle Spiele und Turniere gespielt. Gefühlsmäßig hat auch dazu beigetragen, dass die Mutter eine sportliche Entwicklung der Mannschaft gesehen hat und die ergebnismäßigen Erfolge hinzukommen, wo sie gern jetzt auch das Kind dabeisehen möchte. Gibt anscheinend so Eltern, die glauben, dass ihr Kind nichts in einer 'Losertruppe' zu suchen hat statt selber Verantwortung für die Mannschaft zu übernehmen. Egal, das wurde jedenfalls deutlich besser und möge es so bleiben.
2) Beim Scheidungskind wird wohl nach Ende der Saison Schluss sein. Es war keine substanzielle Veränderung in jeglicher Hinsicht zu erkennen. Im Gegenteil, das Kind hat die komplette Hallensaison wegen einer schwereren Krankheit verpasst und es hat nach seiner Rückkehr erschreckend viel emotionalen Stress gezeigt , fussballerisch alles verloren und ist psychisch komplett im Eck. Es folgten auf ein Telefonat mit der Mutter und meiner Aufforderung auf höhere Trainingsbeteiligung zum Aufholen der Defizite hin wie üblich nur gelegentliche Trainings und gleich wieder Absagen mit 'Bauchweh' etc. Nach mehreren internen Gesprächen mit der Jugendleitung wird es ein 6 Augengespräch mit der Mutter in einem Training geben, wo wir mitteilen werden, dass das Kind im Frühjahr vom Spielbetrieb rausgenommen wird und nach Saisonende endgültig Ende für das Kind ist. Wir werden angesichts der emotionalen Belastung und psychischen Verfassung des Kindes und der Vorfälle/Gegebenheiten/Entwicklungen in der Vergangenheit Verantwortung übernehmen (müssen). Gespräch folgt allerdings irgendwann im Frühjahr, weil das Kind sich wieder wehgetan hat und von der Mutter bis zumindest April wieder alles abgesagt wurde.
Hab also nun 8 verlässliche Kinder für 4+1 im Kader, aber werde wie letztes Jahr Inserate schalten dürfen in der Hoffnung neue Kinder zu finden und netto ab Sommer mehr Kinder zu haben für 6+1
Fall 2 klingt aber relativ dramatisch.
Mit diesem Kind würde ich mich erstmal überhaupt nicht fussballerisch kümmern. Defizite hin oder her - hier sollte erstmal nur im Mittelpunkt stehen, als Verein mitzuwirken, dieses Kind wieder emotional stabil zu bekommen und als Mensch aufzufangen.
Und wenn da mal eine Absage steht, dies nicht mit anderen Kindern zu vergleichen, sondern seine Situation zu berücksichtigen.
Vielleicht tut der Verein auch gut, um es abzulenken
