Wie verteilt ihr Eure Spieler wenn es zu viele sind.

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  • Naja, also ich zumindest empfinde die geplante Einteilung als ziemlich suboptimal. Das ganze klingt mir zu sehr nach dem, was ich schon viel zu oft gesehen habe, dass nämlich Trainer "ihre" Mannschaft zu sehr an sich binden und dann einen Kern bilden, in den keiner mehr von außen rein kommt, der nicht gut genug ist. Ich entnehme den Ausführungen von @Spieler-papa, dass die künftige F1 nur zehn Spieler umfassen soll und fünf Spieler desselben Jahrgangs ausgeschlossen werden. Der Trainer der künftigen F2 sieht sich auch nicht imstande, diese Spieler aufzunehmen. Da man sie nicht raus schmeißen kann, sie ja aber viel zu schlecht für die F1 sind, das kann man den zehn dortigen Spielern ja keinesfalls zumuten, und bei den 08ern -- wie viele sind das eigentlich? -- ja so eine tolle Truppe beisammen ist, die man ja auf keinen Fall auseinander reißen darf, und die älteren Kinder passen da ja sowieso nicht so richtig rein, und überhaupt wäre das ja nur für ein Jahr und deshalb auch doof, naja, aus diesen ganzen Gründen meldet man halt eine dritte Mannschaft, in der die Aussätzigen dann so richtig zum Zuge kommen können. Und da fünf Spieler ja für eine Mannschaft zwei zu wenig sind, helfen da halt 08er aus, den 07ern wird man das wohl kaum zumuten können, außerdem werden sie ja zu ihren Spielen gebraucht, sind ja nur zehn. Ach ja, die Betreuung der F3 kann der F1-Trainer natürlich nicht übernehmen, er ist ja schon mit der F1 vollauf beschäftigt.


    Kommt das so ungefähr hin?


    Wenn das so ist, wie von mir beschrieben, dann finde ich es ziemlich bescheiden. Das hätte dann nicht viel damit zu tun, den fünf überzähligen 07ern möglichst viel Einsatzmöglichkeiten zu geben, sondern hier wäre wirklich in der F1 der von @Andre so oft beschworene "Jäger der Goldenen Ananas" am Werk. Und das in der F-Jugend, in der aus gutem Grund in weiten Teilen der Bundesrepublik keine Tabellen veröffentlicht werden.


    Meiner Meinung nach trägt jedoch nicht der Trainer der F1, sondern der Verein hier die Verantwortung und damit die Schuld. Und da muss ich wieder auf @Andre und seiner Forderung nach einem Konzept verweisen. Denn in diesem könnte geregelt sein, wie die Mannschaften in den verschiedenen Altersklassen gebildet werden, das gehörte aus meiner Sicht auf jeden Fall da rein.


    Was die Einteilung selbst anbelangt, so kann es, wie ich finde, nur zwei Varianten geben:

    • Einteilung nach Jahrgang
    • Einteilung nach Leistung

    Ich halte es für falsch, bei F-Junioren nach Leistung einzuteilen. Ich würde das frühestens dann machen, wenn es im Spielbetrieb unterschiedliche Spielklassen gibt. Bei uns ist das erstmals im zweiten E-Jugendjahr so, da gibt es eine Kreisliga und darunter mehrere, auf einer Ebene befindliche Kreisklassen. Vorher würde ich grundsätzlich die Kids im Regelspielbetrieb in leistungsmäßg gemischten Mannschaften spielen lassen -- so haben wir das auch gemacht, wir haben den Eltern auch klipp und klar gesagt, dass wir eben nicht wollen, dass eine Mannschaft erkennbar stärker ist als die andere und die eine nur gewinnt, während die andere nur verliert. Neben dem Regelspielbetrieb hat man mit Freundschaftsspielen und Einladungsturnieren ja noch genug Gelegenheiten, anders zusammen gestellte Teams spielen zu lassen, und so auch mal eine recht starke Truppe zu bilden als auch eine, in der die schwächeren Spieler mal überwiegend auf sich gestellt sind.


    Wie stellt sich der Trainer der F1 denn die Zukunft der 07er vor? Und zwar sowohl die seiner zehn Spieler als auch die der fünf anderen? Wie soll es in der D-Jugend weiter gehen, wenn zwei Spieler mehr auf dem Platz benötigt werden und die Mindestkadergröße daher von zehn auf dreizehn Spieler steigt?


    EDIT: Ich muss noch anfügen, dass ich meine, dass wenn man denn nach Leistung einteilen möchte, das dann über die gesamte Altersklasse machen sollte. Das hieße also: alle 07er und 08er in einen großen Topf, aus dem dann die Mannschaften gebildet werden. Dabei werden so viele Mannschaften gebildet, wie es die Zahl der Spieler vorgibt. Beim 6+1 braucht man mindestens zehn Spieler pro Mannschaft, also teilt man die Zahl der Spieler durch zehn und rundet ab, womit man die Zahl der Teams hat. Jede Mannschaft erhält dann so viele Spieler, wie das genaue Teilen der Spielerzahl durch die Zahl der Mannschaften ergibt. Der Rundungsrest wird meinetwegen auf die unteren Mannschaften aufgeteilt, wenn man damit rechnet, dass hier eher Spieler abspringen werden oder die Leidenschaft nicht so stark ausgeprägt ist -- ein Spieler mehr macht den Kohl auch nicht fett. So, und dann darf ein Spieler gerne in eine tiefere Mannschaft wechseln, z.B. weil sein bester Kumpel dort spielt. Umgekehrt ist das aber nicht möglich. Stattdessen rückt für einen Spieler, der z.B. aus der F1 in die F2 wechselt, der laut Rangliste stärkste Spieler der F2 in die F1 auf. Die Ranglisten sollten mehrere Trainer gemeinsam erstellen, und zwar jeder eine für sich, die dann zusammen geführt werden. Ich würde die Gesamtliste vielleicht sogar veröffentlichen, zwar nur als Gesamtliste, aber durchaus inklusive der verschiedenen Kategorien, aus denen sich das Gesamturteil zusammen setzt. Das zwänge die Trainer, sich ordentlich Gedanken zu machen, außerdem böte es Spielern und Eltern auch Anhaltspunkte darüber, wo die Trainer die Stärken und Schwächen des jeweiligen Spielers sehen. Außerdem müsste das ernsthafte Angebot an alle Spieler und Eltern gegeben werden, über das Kind und die Beurteilung zu sprechen, so ähnlich, wie das zumindest bei uns in der Grundschule ja auch üblich ist.


    Das wird den meisten Trainern und Vereinen vermutlich aber ein zu großer Aufwand sein. Tja, und dann müssten sie halt nach Jahrgang einteilen... ;)

    "Be yourself; everybody else is already taken." (Oscar Wilde)

  • Was die Einteilung selbst anbelangt, so kann es, wie ich finde, nur zwei Varianten geben:


    • Einteilung nach Jahrgang
    • Einteilung nach Leistung

    Hört sich grundsätzlich einfach an. In diesem Fall haben wir 14 Kinder des einen und 15 Kinder des anderen Jahrgangs. In Summe reicht das für drei Mannschaften. In der Jahrgangseinteilung nur für zwei. Wenn ich allen eine gute Spielmöglichkeit geben will, komme ich da nicht umhin, die Jahrgänge zu mischen.
    Insofern kann ich ein Argument dieses Vereins durchaus nachvollziehen.
    Wir hören hier die Sichtweise eines betroffenen Elternteils. Vielleicht sähe die Sichtweise der Vereinsverantwortlichen ganz anders aus.
    Ich höre bei ähnlichen Dskussionen oft, wir würden Mannschaften auseinanderreißen. Das stimmt nicht. Wir stellen sie nur anders zusammen. Im letzten Jahr hatten wir auch intensive Diskussionen zu diesem Thema. Ein Trainer, der sich damels heftig gegen eine Neueinteilung in der E-Jugend wehrte, sagte kürzlich zu mir, dass er danebengelegen habe. Wir hätten Recht gehabt und es wäre gut gewesen, dass wir nicht eingeknickt wären.
    Aus meiner Sicht tuen sich Vereine, die dieses Thema jedes Jahr anders angehen, keinen Gefallen. Da muss eine Jugendleitung eine klare Marschrichtung vorgeben und darf dann nicht gleich einknicken.
    So wie es hier geschildertz wird, macht dieser Verein auch aus meiner Sicht nicht alles gut. Wenn ich von boykottierenden Eltern lese, gibt es da aber noch ein anderes Problem...


    Das wird den meisten Trainern und Vereinen vermutlich aber ein zu großer Aufwand sein. Tja, und dann müssten sie halt nach Jahrgang einteilen...

    Da machst Du es Dir aber einfach. ;)
    Wenn man die Rahmenbedingungen für die eine Lösung nur komplex genug definiert,...

  • @Follkao, ich bin selbst gar nicht mal unbedingt so kategorisch für eine Einteilung nach Jahrgang wie es im ebigen Beitrag heraus klingt. Ich meine nur, dass eine Einteilung mit gemischten Mannschaften nicht so laufen darf, dass sich jeweils ein Trainer des alten und des jungen Jahrgangs seine Lieblingsspieler heraus picken darf und dann der Rest übrig bleibt, am besten, wie im vorliegenden Fall, sogar noch ohne Trainer.


    Nein, wenn man alle zusammen schmeißt und dann einteilt, was durchaus besser sein kann als die Jahrgangseinteilung, dann muss es für die Einteilung nachvollziehbare und überprüfbare Kriterien geben, meinst du nicht?


    Ich gebe allerdings nicht nur dir darin Recht, dass es nicht gut ist, wenn Eltern eine Sache boykottieren. Allerdings habe ich schon Verständnis für sie, wenn sie zu etwas verpflichtet werden, was sie ablehnen. Hier wurde offenbar versäumt, die notwendige Überzeugungsarbeit zu leisten. Und dann muss man halt mit den Folgen leben. Die Idee der Verantwortlichen scheint aktuell jedenfalls noch nicht über den Zustand des Rohrkrepieres hinaus zu sein. Vielleicht kann da noch nachgebessert werden, die Voraussetzungen stimmen mich allerdings bisher nicht sonderlich zuversichtlich..

    "Be yourself; everybody else is already taken." (Oscar Wilde)

  • Ich finde, alle Vorredner haben Recht, insbesondere der Beitrag von tobn bringt es gut auf den Punkt. Hier scheinen im F-Jugend-Bereich einige "Gewinndenker" am Werk zu sein. Das ist aber nach meiner Erfahrung eher die Regel als die Ausnahme. Trotzdem: Anprangern, dass das von dem Verein oder Trainern der F1 und F2 nicht schön ist, ist das Eine. Irgendetwas Positives zu finden für die Kinder der F3, ist das Andere.


    Es ist doch immerhin "nett" von dem Verein, dass er es organisatorisch zumindest anbietet, eine F 3 mitlaufen zu lassen. Ich bleibe dabei, dass das eine Möglichkeit sein kann, für die Kinder praktische Einsatzzeiten in Spielen zu erhalten. Wenn das noch gegen gleich starke Gegner wäre, ist das doch optimal. Man hört doch immer wieder davon, dass sich solche "Projekte" wunderbar entwickeln können.


    Die Alternative ist, dass sie in den anderen Teams nicht oder nur alibimäßig eingesetzt werden. So läuft es doch oft und das ist weitaus schlimmer. Das wurde bereits geschrieben.


    Wenn sich jetzt die Eltern zusammenraufen und sagen "jetzt erst recht" und die Kinder anfeuern, unterstützen usw., kann das eine Chance sein. Das ändert nichts daran, dass in dem Verein - vorsichtig formuliert - Dinge nicht optimal laufen.

  • Da machst Du es Dir aber einfach. ;) Wenn man die Rahmenbedingungen für die eine Lösung nur komplex genug definiert,...


    Naja, das war tatsächlich nicht Mittel zum Zweck, sondern eher den Gedanken der Einteilung nach Leistung halt mal bis zum Schluss durch gedacht. Das, finde ich, muss man dann auch machen. Grundsätzlich finde ich, dass man ein Konzept zur Einteilung der Spieler in mehrere Mannschaften haben muss. Man kann da nicht mal so, mal so einteilen, bzw. wenn man das doch so macht, dann sollte man sich nicht darüber wundern, dass es immer wieder Ärger gibt. Bei uns im Verein gibt es dieses Konzept übrigens leider auch nicht. Es gibt typischerweise genug Spieler pro Jahrgang, um jahrgangsreine Mannschaften zu bilden, aber es gibt durchaus auch Trainer, die nur "ihren Stamm" versorgen... Ich habe es bisher ganz gut geschafft, in den von mir betreuten Mannschaften das anders zu handhaben, und ich würde es auch gerne auf den übrigen Verein ausweiten. Aber das ist leider keine ganz einfache Aufgabe..


    Mich würde mal interessieren, wie Ihr das so regelt. Deine Ansichten habe ich hier ja stets als überaus vernünftig (in meinen Augen) kennen gelernt.

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  • @scrum, tobn:


    ich habe es so interpretiert, dass die Kinder durchaus zusammen trainieren, jedoch am Spieltag eine zusätzliche Mannschaft gebildet wird, die dann mangels eines Trainers aus einem Papa und zwei Spielern der A-jugend betreut werden. Ich halte das für vollkommen in Ordnung. Man kann von niemandem verlangen, dass er 2 Mannschaften zum Spieltag am Wochenende betreut.
    Weiterhin halte ich 15 Kinder für eine F-Mannschaft zum Spielbetrieb für suboptimal. Hier in dem Fall wurde eine andere Lösung gefunden, die für mich gefühlt aus Eitelkeit der Eltern heraus abgelehnt wird.

  • Nein, wenn man alle zusammen schmeißt und dann einteilt, was durchaus besser sein kann als die Jahrgangseinteilung, dann muss es für die Einteilung nachvollziehbare und überprüfbare Kriterien geben, meinst du nicht?

    Kann es diese Kriterien geben? In FIFA15 gibt es die schließlich auch... Wenn da ein Spieler 85 im Kopfball hat und der andere 75, weiß ich, wer in der Kategorie besser ist. Im realen Fußball sieht´s aber anders aus.
    Würdest Du zu diesem Thema 10 Trainer befragen, bekämst Du vermutlich 11 Meinungen... Fußballerische Fähigkeiten sind einach nicht messbar.
    Es ist da übrigens von Vorteil, wenn man bereits mehrere Jahre in derselben Altersgruppe tätig ist. Da steht der "Wunderspieler" eines eher schwachen Jahrgangs in einem ganz anderen Licht, wenn der Trainer schon andere (vielleicht sogar "echte") Talente in dieser Altersgrupe trainiert hat.

    Mich würde mal interessieren, wie Ihr das so regelt. Deine Ansichten habe ich hier ja stets als überaus vernünftig (in meinen Augen) kennen gelernt.

    Gerne.
    Wir teilen ab der E-Jugend die Mannschaften möglichst leistungshomogen ein. Das beinhaltet selbstverständlich, dass die Jahrgänge gemischt werden. In der F-Jugend mischen wir nur bei zahlenmäßigen Konstellationen, die es halt erfordern (wie in diesem Beispiel).
    Wie sieht jetzt so eine leistungshomogene Einteilung aus? Spätestens ab dem Frühjahr verschaffen sich die künftigen E-Trainer einen Überblick über die künftigen E-Jugendspieler. Das heißt ich schaue mir Spiele und Trainings an. Das muss man übrigens früh machen. Wenn man das im Mai macht, sagen die Eltern "Der sichtet." Im Oktober ist die neue Saison für die Eltern noch kein Thema. Bevor es in die Halle geht, habe ich aber alle Spieler des nächsten Jahres deshalb schon gesehen...
    Was sind die Kriterien? Die liegen eng an den Alterszielen - also Technik und Koordination.
    Es setzen sich dann im Mai/Juni die neuen und alten Trainer sowie die Jugendleitung zusammen.
    Dann geht´s von oben runter: E1-Trainer teilt seine Einschätzungen mit und fragt die anderen nach ihrer Meinung. Ca. 80% sind ohnehin jedem klar. Über die anderen 20% kann man durchaus diskutieren und wenn da die bisherigen Trainer eine andere Meinung haben, kann sich der E1-Trainer dem auch anschließen. Hier fließen neben fußballerischen Fähugkeiten auch Dinge wie Zuverlässigkeit und Sozialverhalten ein, denn das sind Punkte, die ich von außen nicht beurteilen kann. Ganz wichtig ist es, dass es nicht das Ziel ist, eine möglichst starke E1 zu bilden, sondern den besten Fußballern eine Spiel- und Trainingsmöglichkeit auf ihrem passenden Niveau zu bieten.
    In diesen Diskussionen ist es nach meiner Erfahrung zielführender, es nicht mit Vatertrainern zu tun zu haben. Manche Vatertrainer halten sich hier auch bewusst raus und lassen diesen Termin von ihrem Kollegen erledigen.
    Wenn der E1-Kader steht, geht´s im selben System mit der E2 weiter.
    Wichtige Grundregel: Keiner steigt ab. Wer als jüngerer Jahrgang in der E2 spielte, geht als älterer Jahrgang nicht in die E3.


    Wichtig sind aber wohl die Rahmenbedingungen:

    • Wir können unsere Mannschaften für die Herbstrunde in F und E in der 1. - 3. Kreisklasse melden. Nicht alle Vereine gehen mit dieser Möglichkeit verantwortlich um. Wenn wir eine -nach unserer Einschätzung- starke E2 oder F2 haben, melden wir sie in der 1. KK. Andere Vereine schmücken sich lieber mit dem "Titel" in der 2. KK...
    • Die zweite wichtige Rahmenbedingung ist, dass wir im Kleinfeldbereich in aller Regel drei und mehr Manschaften melden können. Wir sind also nicht so ganz klein...
  • @ tobn


    Vielen Dank für die Präzise Einschätzung der Lage in unserem Verein .


    Ich bin bei der Vielzahl der Meinungen aber nicht schlauer geworden ,Tendiere aber zu ihrer Einschätzung.


    Der Trainer F1 07 will unbedingt Erfolg
    Der Trainer F2/alt G 08 will unbedingt Erfolg
    F3 07 und 08 trainiert getrennt bei F1 und F2 vorgesehen ist ein Abschlussspiel 20 min beim Training Liga spiele ohne Trainer


    Ich muss mich wohl damit abfinden das es so bleibt.


    Ich bin der einzige der offen mit dem Trainer redet . Die anderen reden über den Trainer .


    Im Moment bin ich ihm wohl nicht sehr sympatisch .

  • Hallo Spieler-Papa,


    ich bin auch ein stolzer Spieler Papa :D
    Und der von dir geschilderte Fall hat mich gleich an die Lage in unserem Verein erinnert. In der abgelaufenen Saison war die F1 immer getrennt von F2/F3, daher lasse ich sie mal außen vor. F2 und F3 hießen übrigens auch nicht so, sondern F2 grün und F2 weiß. Das hat man gemacht um die Kinder (welchen das übrigens völlig egal ist) nicht zu diskriminieren. Bis zur Winterpause waren wir zu wenige Kinder, so das bei jedem Spiel eine andere Aufstellung herauskam. Einige mussten immer aussetzen. Das war den Betroffenen jedes mal sehr schwer zu vermitteln.
    Zur Winterpause haben wir dann noch mal einen Schub neue Kinder bekommen, so dass wir tatsächlich zwei vollständige Mannschaften hatten.
    Ein Elternabend wurde einberufen, die Mannschaften sollten jetzt aufgeteilt werden. Der Trainer präsentierte eine Aufteilung, von der er sich zwei relativ gleich starke Mannschaften versprach. Dann machte er einen große Fehler: Er fragte ob alle damit zufrieden wären !?!?
    Natürlich nicht !
    Der eine hatte einen dicken Kumpel in der anderen Gruppe, andere hatten Angst um ihre Fahrgemeinschaft. Einer meinte tatsächlich sein Sohn müsse in der vermeintlich besseren Gruppe spielen, weil ja sein großer Sohn schon von einem anderen Trainer im Verein laufend übergangen werde. Und wenn sein Sohn nicht da spielt wo er sich das vorstellt werde er ihn abmelden.
    Als ich mir dann erlaubte in den Raum zu stellen ob zwei homogene Gruppen nicht besser für die Entwicklung der Kinder wären, wurde ich fast ausgebuht. Das sei Quatsch und so eine Einstellung verbiete sich in einem Breitensportverein. Mit meiner Meinung war ich allein, zumindest traute sich keiner in dieser leicht angespannten Stimmung mir beizuspringen.
    Es gab also eine neue, absolut Elternkonforme, Einteilung.
    Die Hallenturniere spare ich mir jetzt und komme direkt zu den Spielen draußen. Ich war bei den Spielen der F2 grün .Es waren pro Spiel jeweils ca. 11 Spieler da, die alle relativ gleichmässig zum Einsatz kamen. Es kristallisierte sich heraus, das wir 4 gute, 2 nicht so gute und 5 sehr schlechte Kinder haben. Die vier "Stars" rannten und kämpften in jeden Spiel bis zum Umfallen. Bei der Auswechslung standen sie sofort wieder beim Trainer um ja wieder sofort ins Spiel zu kommen. Die eher schlechten Spieler nahmen von außen keinerlei Anteil am Spiel. Sie reagierten teilweise genervt, wenn sie eingewechselt werden sollten.
    Die willigen Spieler merkten auch sehr schnell, das hier was nicht stimmt. Und der ein oder andere "Träumer " erhielt also auch mal eine klare Ansage von seinen Teamkameraden. Unser Trainer sah sich also genötigt vor dem nächsten Spiel erst mal eine Drohung gegenüber den "Stänkeren" auszusprechen: "Wenn heute wieder einer meint, er könnte den xy oder den yz anschnauzen, dann kann er sich das Spiel gleich von der Bank anschauen !" Ob man das in der Form den Kindern sagen muss, weiß ich auch nicht. So verging die Runde, ohne Sieg mit nur einem Unentschieden.
    Mein Sohn war total gefrustet. "Papa, ich kann nicht noch mehr rennen" "Papa, wir gewinnen nie wieder ein Spiel", usw.


    Jetzt die Parallelen zu dir @Fussball-Papa
    Für die kommende Runde ist geplant, dass die Besten der beiden Mannschaften die F1 bilden. Das kann man bei uns relativ leicht festlegen, da die Leistungsunterschiede doch sehr groß sind. Die F3 wird aus den G-Jugend Spielern bestehen die hoch kommen.
    In der F2 bleiben die Leistungsschwachen übrig, die keine Punktrunde spielen werden sondern nur Freundschaftsspiele gegen ausgesuchte Gegner. Davon versprechen sich alle Trainer eine bessere Förderung der einzelnen Kinder.
    Und das muß doch das Ziel sein.

  • Grinch:


    Das, was du hier beschreibst, entspricht auch meinen Erfahrungen. Beispielsweise das es 6 - 8 jährigen Kindern ziemlich egal wäre, ob die Mannschaften nummeriert oder z.B. Farbbezeichnungen bekommen. Dies dient eher der Zufriedenstellung der Eltern, die ihren Kindern suggerieren, dass sie in einer schlechteren/besseren Mannschaft spielen.
    Klasse fand ich auch deine eigene Erkenntnis, dass der Trainer einen schweren Fehler machte, als er die Eltern fragte, ob alle zufrieden seien.
    Es ist nicht immer angebracht, alles zu hinterfragen und es jedem recht machen zu wollen. Manchmal müssen klare Ansagen sein.
    Eure Einteilung der Mannschaften für die neue Saison finde ich völlig inOrdnung.

  • ich habe es so interpretiert, dass die Kinder durchaus zusammen trainieren, jedoch am Spieltag eine zusätzliche Mannschaft gebildet wird, die dann mangels eines Trainers aus einem Papa und zwei Spielern der A-jugend betreut werden.

    Richtig, wobei die Mannschaft, welche der Trainer zu den Spielen begleitet, aus den zehn vermeintlich stärkeren Spielern besteht. Die fünf übrig bleibenden Spieler reichen nicht für eine Mannschaft aus und werden daher aus Spielern des 08er-Jahrgangs, für den der Trainer der 07er ja nicht zuständig ist. Da hält er sich also schön raus. Und auch die Betreuung dieser seiner fünf schwächeren Spieler am Spieltag kann er nicht gewährleisten, darum muss sich also ein Spielerpapa und zwei A-Junioren kümmern. Stimmt doch so, oder?


    Ich halte das für vollkommen in Ordnung. Man kann von niemandem verlangen, dass er 2 Mannschaften zum Spieltag am Wochenende betreut.

    Damit hast du vollkommen Recht, und es kann natürlich auch sein, dass @Spieler-papa und die anderen Eltern, nämlich die Boykotteure, missgünstig sind oder die Sache in den falschen Hals bekommen haben. Das halte ich aber angesichts dessen, was ich allenthalben erlebe, für deutlich unwahrscheinlicher als dass meine Mutmaßungen zutreffen. Und wenn sie das tun, dann finde ich das Vorgehen nicht in Ordnung. Denn dann pickt sich der F1-Trainer die Rosinen aus seinem Kader heraus und toleriert lediglich die fünf schwächeren Spieler in seinem Training, anstatt sie wirklich in ähnlicher Weise zu fördern wie seinen Kader.


    Weiterhin halte ich 15 Kinder für eine F-Mannschaft zum Spielbetrieb für suboptimal. Hier in dem Fall wurde eine andere Lösung gefunden, die für mich gefühlt aus Eitelkeit der Eltern heraus abgelehnt wird.

    Sicher spielt verletzte Eitelkeit eine nicht zu unterschätzende Rolle, keine Frage. Aber es wäre auch ein Wunder, wenn bei der Aufteilung von Mannschaften alle einverstanden wären und niemand sich ungerecht behandelt fühlte. Deshalb muss man dieses Thema eben auch mit Bedacht, offensiv mit unheimlich viel Kommunikation angehen. Das wurde hier nicht getan und das müssen sich Verein und Trainer ankreiden lassen. Dass der Trainer sich im Spielbetrieb ausschließlich um die zehn stärkeren Spieler kümmert, macht ihn übrigens in meinen Augen ziemlich angreifbar.


    Und was das gemeinsame Training der 07er anbelangt: wie soll das denn langfristig funktionieren, wenn zehn sich als besser als die übrigen fünf ansehen und das auch noch von Trainer und Verein so bestätigt wird? Dieses Modell ist doch zum Scheitern verurteilt, habe ich schon oft genug gesehen, danke, kein weiterer Bedarf. Das endet doch fast immer damit, dass die außen vor befindliche Gruppe vor dem Ende der E-Jugend zum Großteil nicht mehr dabei ist.


    Ich gebe dir durchaus Recht, dass ein sehr heterogener Kader von fünfzehn Spielern schwieriger zu betreuen und im Spielbetrieb zu halten ist als ein recht homogener Zehnmannkader. Da ich gestern Abend gesehen habe, dass die 08er einen Kader von vierzehn Spielern haben, stimme ich dir und @Follkao durchaus zu, dass es sinnvoll sein könnte, aus diesen insgesamt 29 Spielern drei Mannschaften für den Spielbetrieb zu melden, zumindest dann, wenn man diese in (mindestens einmal theoretisch) unterschiedlich starke Spielklassen melden kann. Aber das hier gewählte Modell ist, so zumindest meine Meinung, Unfug.

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  • @ Grinch


    Hallo , Die Situation die Du schilderst kennen wir nur in geringen Maße. Wir hatten nur zwei Spieler die beim Fußball völlig falsch waren. Der eine Junge hatte ein großes Gewichtsproblem der andere konnte mit Fußball überhaupt nichts anfangen. Beide wurden aber integriert und durften auch Spielen. Das Problem wie du schon sagst war, das Kinder grausam Ehrlich sind. Diese beiden sind jetzt in der E .
    Die 5 Kinder die jetzt in der F3 spielen sollen sind alles andere als schlecht. Das Problem ist das sie zuletzt in den Verein gekommen sind.


    Bisher haben wir ja erfolgreich ( 6 Siege 4 Niederlagen ) in der F2 gespielt. Ich glaube nicht das die neuen Spieler aus der G unsere Abgänge ersetzen können. Eigentlich hatte wir gehofft das 2 Spieler aus der F1 zu uns kommen die da unzufrieden sind.


    Wir Eltern haben ja nicht gegen eine Zweite Mannschaft . Haben aber das Gefühl das alles Provisorisch ist.


    Eine Mannschaft sollte doch zusammen Trainieren um zu klären, wer welche Fähigkeiten mitbringt. Im Moment wissen wir nicht einmal, ob wir einen Torwart haben . Also einen Spieler der diese Position auch spielen will und kann. Den Rest der Positionen findet sich.



    Im Moment ist aber das größte Problem das die Kinder sich allein durch die F3 abgeschoben fühlen und dazu kommt , das die Trainer sie beim Spiel nicht betreuen.


    Wir Eltern von den 07 Kindern haben sich geeignet die Spiele in zusammenarbeit mit dem vorgesehenen Spieler-Papa der 08 zu betreuen . Leider kennen wir diesen noch nicht. Und können so bis zu den Sommerferien nichts mehr abklären.

  • @Spieler-papa


    also mit Trainern sind wir auch nicht gesegnet. Die kommende F3 hat einen Papa als Trainer, der aber selbst nicht aktiv spielt und händeringend nach einem Co-Trainer sucht weil er beruflich sehr eingespannt ist.
    Die F2 und F1 werden von einem Spieler unserer zweiten Mannschaft und einem D-Jugend Spieler trainiert. Wenn der Erwachsene nicht da ist, müssen auch bei uns Eltern einspringen, damit der Junior Coach zumindest zum Sportplatz kommt.
    Von da her, finde ich die Situation bei euch nicht ungewöhnlich.

  • Hier scheinen im F-Jugend-Bereich einige "Gewinndenker" am Werk zu sein. Das ist aber nach meiner Erfahrung eher die Regel als die Ausnahme.

    Das ist auch mein Eindruck. Und ich halte das für äußerst gefährlich, zumindest im Kinderbereich. Denn der Wunsch nach Siegen überdeckt ganz schnell die Enttäuschungen der aktuell schwächeren und auch eines nicht zu vernachlässigenden Teils der im Mittelfeld befindlichen Spieler. Außerdem fördert er bei den stärkeren Spielern das Gefühl, nicht nur stärkere Fußballer, sondern einfach nur besser zu sein, denn Kinder differenzieren da von sich aus noch so gut wie gar nicht. DIe Tugenden der Rücksichtnahme, der Willen zur Integeration auch Schwächerer, der gegenseitigen Unterstützung, des Team-Spirit werden nahezu zwangsläufig nur beschränkt auf die In-Group, also in diesem Fall die zehn Spieler der F1, ausgebildet.


    Das muss nicht zwangsläufig so sein, es passiert aber im Normalfall, wenn man nicht aktiv deutlich gegensteuert. Anzeichen für ein solches Gegensteuern sehe ich hier aber keine. Ein solches Zeichen wäre es z.B., wenn der F1-Trainer auch die F3 zu Spielen begleiten würde -- an diesen Spieltagen könnten die beiden A-Junioren und ein Spielerpapa das genauso gut bei der F1 machen, oder?


    Trotzdem: Anprangern, dass das von dem Verein oder Trainern der F1 und F2 nicht schön ist, ist das Eine. Irgendetwas Positives zu finden für die Kinder der F3, ist das Andere. Es ist doch immerhin "nett" von dem Verein, dass er es organisatorisch zumindest anbietet, eine F 3 mitlaufen zu lassen.

    Das kann man so sehen, mir ist es aber viel zu wenig. Mir kommt es vor wie das sprichwörtliche Feigenblatt, das darüber hinwegtäuschen soll, dass man eigentlich auf die fünf aus der F1 ausgeschlossenen Spieler keinen besonderen Wert legt. Das ist sicherlich jetzt eine Unterstellung. Der Trainer der F1 könnte auch sagen, dass er ja nicht alles leisten kann, aber gerne seinen Beitrag leistet, indem er alle 07er trainiert und die aus den zehn stärksten Spielern bestehende 07er-Mannschaft zum Spielbetrieb begleitet. Meiner Meinung nach pickt er sich dabei aber die Rosinen raus, um sich dann aus der Verantwortung zu stehlen und eine nicht zuletzt ihm selbst angenehme persönliche Lösung zu finden, und dabei die Lösung der übrigen Situation zu erschweren. Ich unterstelle dem F1-Trainer auch ein egoistisches Motiv. Das würde ich nicht, wenn er die F3 zum Spielbetrieb begleiten würde.


    Ich bleibe dabei, dass das eine Möglichkeit sein kann, für die Kinder praktische Einsatzzeiten in Spielen zu erhalten.

    Ja, wobei sie dabei aber nicht von ihrem Trainer gesehen werden, nicht von diesem gecoacht und nicht von ihm unterstützt. Er ist für sie dadurch in geringerem Maße Ansprechperson als er es für ihre Kollegen der F1 ist. Dadurch sind sie in meinen Augen benachteiligt. Und darauf reagiere ich äußerst empfindlich.


    Wenn das noch gegen gleich starke Gegner wäre, ist das doch optimal. Man hört doch immer wieder davon, dass sich solche "Projekte" wunderbar entwickeln können.

    Hier im Forum habe ich nur vom Erfolg solcher Projekte gehört, wenn sich ein guter Trainer der Aussätzigen angenommen hat und diese über mehrere Jahre betreut hat. Vom Erfolg eines Modells wie dem dieses Threads habe ich noch nicht gehört. Wohl habe ich aber in meiner Umgebung hier solche Modelle erlebt und sie sind allesamt gescheitert und haben dazu geführt, dass der Löwenanteil der aussortierten Spieler dem Sport den Rücken kehrten, in größtenteils unter zwei Jahren.


    Die Alternative ist, dass sie in den anderen Teams nicht oder nur alibimäßig eingesetzt werden. So läuft es doch oft und das ist weitaus schlimmer. Das wurde bereits geschrieben.

    Natürlich darf es auch nicht so laufen. Aber ich halte den Zustand "weniger schlimm" nicht für erstrebenswert. Es muss für alle Beteiligten gut werden, also positiv. Über alle gleichermaßen gut geht nicht, das ist mir klar, und auch, dass es Einzelne gibt, die nicht zufriedengestellt werden können. Hier geht es aber nicht um Einzelne und die Gründe für die Unzufriedenheit sind vollkommen nachvollziehbar.


    Wenn sich jetzt die Eltern zusammenraufen und sagen "jetzt erst recht" und die Kinder anfeuern, unterstützen usw., kann das eine Chance sein. Das ändert nichts daran, dass in dem Verein - vorsichtig formuliert - Dinge nicht optimal laufen.

    Ja, die Eltern könnten gute Miene zum schlechten Spiel machen und mit viel Energie versuchen, die Situation halbwegs erträglich zu gestalten. Wer fühlt sich dann in der Meinung bestätigt, dass das alles ja gar nicht so schlimm gewesen sei, ein Sturm im Wasserglas, hat eigentlich doch ganz gut geklappt und kann daher also wiederholt werden? Eben, die Verantwortlichen. Und damit unterstützen die Eltern dieses Handeln mit und machen sich zu Komplizen, wenn es um die folgenden Jahrgänge geht.

    "Be yourself; everybody else is already taken." (Oscar Wilde)

  • ich hätte es gut gefunden. es hätte in unserer F-Jugend eine zweite Mannschaft gegeben - dann hätte meine Große vielleicht in der Rückrunde eine Chance auf einen Spieleinsatz gehabt. Jetzt ist sie eine von zwei Kindern, die in der Rückrunde nicht einen einzigen Einsatz hatten, keine einzige Sekunde.


    In der nächsten Saison kommen von unserer G 12 Kinder hoch, so dass es dann 24 Kinder sind. Momentan steht auf der Kippe, ob es dann eine oder zwei Mannschaften gibt. Bei nur einer, wird der Großteil der Kinder traurig nach Hause gehen oder aber über kurz oder lang nicht mehr kommen. Zwei wären besser, aber da es dann auch viele Kinder sind, muss man sich als einzelner doch anstrengen, um aufgestellt zu werden.


    Der Anteil an Mädchen ist bei uns relativ hoch. Die Kleine (G) ist als Mädchen eigentlich immer gesetzt. Außer ihr spielen noch zwei andere Mädels in der ersten Mannschaft, der Rest spielt in der zweiten. Die Große ist ein anderer Typ. Viel schneller als der Rest, aber sie geht halt nicht so dran wie die Kleine. Wenn sie sich mal traut, ist es nicht schlecht, was sie macht, aber sie macht es halt zu selten

  • tobn:


    Ich stimme dir zu, dass die Situation in dem Verein nicht optimal ist. Aber wie willst Du es lösen, wenn kein Trainer für die 3. Mannschaft zur Verfügung steht und sich auch keiner findet ? Der Trainer könnte am Spieltag natürlich auch mit der 3. Mannschaft mitreisen. dann würden sich wahrscheinlich die anderen Eltern beschweren.
    Man könnte den Kindern auch sagen, dass man keinen Trainer findet, sie künftig nicht mehr betreuen kann und sie den Verein wechseln müssten, um weiter trainieren und spielen zu können. Das würde dann auch den Wenigsten gefallen ... .
    Eine weitere Möglichkeit wäre, dass sich aus den betreffenden Eltern jemand findet, der die F3 auch im Training betreut, bzw. sich die Eltern auf die Suche nach einem Trainer begeben. 8)


    Spieler-papa:


    Was mich ein wenig nachdenklich macht, ist, dass du scheibst, die Trainer der F1 und F2 würden den Erfolg wollen, was ich in diesem Fall mit guten Spielergebnissen definiere.
    (ich selbst bin übrigens auch total erfolgsbesessen. Nur definiere ich Erfolg nicht ausschließlich über entsprechende Spielergebnissen.) Im letzten Beitrag schreibst Du jedoch, dass eure Kinder nicht schlecht sind, sondern der Grund der vermeintlichen Zurücksetzung in die F3 der ist, dass sie zuletzt in den Verein kamen. Das würde dann dem Bild des erfolgsgeilen (Spielergebnisse) Trainers widersprechen.
    Weiterhin schreibst du, dass du nicht glaubst, dass die neuen Zugänge aus der G eure Abgänge ersetzen können. Diese Aussage würde jetzt bei mir wiederum das Bild von erfolgsgeilen Eltern aufwerfen ... .

  • Liebe Trainer und Eltern ,


    ich hatte grade ein Gespräch mit einem der Betreuer . Natürlich ist das seine Private Meinung in einem 4 Augen Gespräch .


    1. Ich solle aufhören die 3 Mannschaften Lösung schlecht zu reden.


    2.In der F3 bekämen die Spieler die Möglichkeit Spielpraxis zu entwickeln. Und wesentlich mehr Spielzeit als wenn in der F1 15 Spieler wären.
    Er kann und will nicht jede Woche Spieler enttäuschen wen sie nicht spielen dürfen.


    3. Das Mädchen und einige der 4 Spieler hätten auf lange Sicht keine Zukunft in der Mannschaft.

    Ich dachte immer sie kann bis 11- 12 hier Spielen Und Vollwertiges Mitglied der Mannschaft sein.

    Einfach nur Wut und Ohnmacht !!!!!!

  • @betreuer72: bitte lass uns jetzt nicht über die vermeintliche Alternative der stark ungleich verteilten Einsätze sprechen. Das ist selbstverständlich keine Alternative, sondern einfach nur das Letzte. Es geht nicht um den Vergleich mit etwas noch Schlimmerem, zumindest mir nicht. Es geht darum, wie wir das vorliegende Verhalten finden. Und ich finde es nicht gut. Es gibt noch viele Dinge, die ich noch schlimmer finde, aber um die geht es hier nicht.


    In der F-Jugend keine Sekunde gespielt: Geht gar nicht. Ich rätsle mal wieder und müsste jetzt den Post heraus kramen, in dem du mir erklärt hast, wie es welcher deiner Töchter geht, wo es eigentlich ganz OK ist und wo nicht -- das kriege ich jetzt leider wieder nicht zusammen. Aber ich würde an Eurer Stelle das Weite suchen, wenn es nicht realistische Chancen auf eine Verbesserung gibt.


    Und bei 24 Spielern sind zwei Mannschaften Pflicht! Notfalls verpflichte ich da einen Kreis aus vier bis sechs Elternteilen, die jeweils eine der Mannschaften zu den Spielen begleiten können. Ich als Trainer gehe dann mal mit der einen und mal mit der anderen Mannschaft mit, die andere übernehmen zwei der Eltern aus diesem Kreis.

    "Be yourself; everybody else is already taken." (Oscar Wilde)

  • Ich hatte mal gesagt, dass die Große zu Beginn Probleme in der Mannschaft hatte. Aber wie schon gesagt, das war zu Beginn. Inzwischen ist es da ruhig geworden. Sie selbst ist auch ruhiger geworden und normal zum Training gegangen. Deswegen war ich ja auch jedes Mal überrascht, wenn sie wieder nicht dabei war. Aber die Saison ist fast rum und ein Großteil der Mannschaft geht in die E hoch.
    Sie hat nicht gekniffen, sondern weitergemacht, auch wenn ich gesehen habe, wie enttäuscht sie war, nicht dabei zu sein. Haken dran. Mal sehen, was nächste Saison ist...

  • Also ich glaube, wenn ich so etwas gesagt bekäme, würde ich mir überlegen, den Verein zu wechseln