Züchten für den höherklassigen Fußball?

  • soccerbook


    Vielen, lieben Dank für die sensible Beschreibung deiner Realität. Aber wohlmöglich gehen viele Trainer nicht so klug in ihr erstes Engagement, weil sie sich nicht aus eigenem Antrieb informieren, sondern auf Informationen warten, die dann meistens ausbleiben.


    Ich glaube Karl hat das Motiv des Desinteresses mit unatraktivem Job schon ganz gut umschrieben. Denn wer seinen Jugendtrainern die Zielvorgabe gibt, die Kinder sollen nur irgendwie im Verein bleiben, entledigt sich der Verantwortung für spätere Austritte. Andre beschreibt in seinen Gedankengängen, wie man den Jugendtrainerjob atraktiver gestalten könnte. Günter glaubt, das es kaum möglich sei, irgendetwas an bestehenden Verhältnissen zu verändern.


    Die hohe Fluktuation dieser KInder- und Jugend-Trainer kann als Zeichen der Unzufriedenheit mangelhafter Ziele und Rahmenbedingungen gedeutet werden. Es steht zu vermuten, dass sich deshalb immer weniger Interessierte für diesen Job finden lassen, wenn der Trainerjob für diesen Bereich nicht deutlich aufgewertet wird.


    So kann nicht der demografische Wandel, sondern auch der Interessenswandel bei den Trainern zu einer Kettenreaktion im Vereinssterbens bei den kleinen Dorfvereine führen. Denn, weil die Zahl der Kinder und infrage kommenden Trainer sehr überschaubar ist, darf man sich besonders dort keine Fehleinschätzungen der Situation (bzw. Desinteresse für die Situation) erlauben.


    Daraus läßt sich ableiten, dass der Jugendfussball eine deutliche Aufwertung bedarf, denn sonst besteht die Gefahr, dass die Schere der Aufmerksamkeit zwischen dem "Aushängeschild des Vereins" und dem Rest noch größer wird.


    Weil jedoch gerade die kleinen, beschaubaren Dorfvereine die größten Gestaltungsmöglichkeiten bieten, braucht es engagierte Menschen mit kreativen Ideen mit Interesse an der praktischen Umsetzung..


    soccerbook : Wenn du mit diesem Engagement weitermachst, dann wirst du vermutlich so viel Spaß daran entwickeln, dass du (im Gegensatz zu den meisten Trainern) Angebote aus größeren Vereinen bekommen wirst. Denn statt nach Tausend Ausreden zu suchen, warum sich die bestehenden Verhältnisse sich nicht ändern lassen, hast du dich mit den wenigen Dingen beschäftigt, für die sich ein Engagement lohnt. Im jetzigen Verein kann die Gefahr bestehen, als Lückenfüller zu dienen. Aber selbst dann, wenn du dich dazu entscheidest, im Dorfverein zu bleiben, weil auch der Zeitaufwand für andere Aufgaben zu groß wäre, werden sich deine Jungs weiterhin auf eine gute Ausbildung, in der sie eigene Erkenntnisse gewinnen dürfen, freuen können.


    Womit wir beim Ausgangspunkt der Diskussion angelangt wären: Es besteht kein Anlaß zur Zucht, jedoch gibt es genügend Gründe für eine sinnvolle Freizeitgestaltung, in der der Spaß am Fussball zunächst das Maß der Dinge für alle Beteiligten ist. Später kann für Spieler, wie auch für Trainer aus dem Spaß am Fussball auch der Spaß an der eigenen und kollektiven Leistung wachsen. Doch dieser Gedanke wächst in jedem selbst!

  • Was vermutest Du ?


    Da ich Optimist bin: 80%. ;) Habe aber ehrlich gesagt keine Ahnung...


    Aber das zeigt ja genau was du angesprochen hast. Vereinfacht zusammengefasst:
    1. Gibt es in vielen Vereine keine Vorstellungen.
    2. Die Vereine brauchen dringend Trainer.
    3. Wenn sie neue Trainer haben werden diese ohne Ausbildung (oder Einlernen) ins kalte Wasser geworfen WEIL... siehe Punkt 1 oder 4.
    4. Traut sich der Verein nicht, seine Vorstellungen offen zu nennen WEIL... siehe Punkt 2.


    Ich für meinen Teil entspreche genau dem was du geschrieben hast.
    Ich brauche den Verein nicht. Ich helfe gerne im Verein, solange es erwünscht ist.
    Und das auch nur aus dem Grund weil ich Spaß dran habe und NUR für die Jungs und Mädels...

  • Günter glaubt, das es kaum möglich sei, irgendetwas an bestehenden Verhältnissen zu verändern.

    Günter hat nie geschrieben, dass es nicht möglich wäre. ich weise stets darauf hin wie es in der Realität aussieht.
    Und die wird noch schlechter werden, wie sie derzeit ist, weil einfach die Personen fehlen, die was ändern könnten.


    Ich bin überzeugt, dass Soccerbookk was verändert, jedoch wenig im Gesamtverein, sondern bei der Mannschaft, bei
    der er als Trainer tätig sein wird.


    für die richtige Richtung einer Mannschaft ist deren Trainer verantwortlich.


    für die richtige Richtung aller Mannschaften ist es aber der Vorstand.


    was ich kritisiere, dass ehemalige oder jetztige Trainer, die die Schwachpunkte kennen, wissen was und wie verändert werden müsste, dieses ja auch ständig kritisch betrachten, nicht auf die Ebene gehen, in der sie eine wesentlich grösseren Wirkungsgrad
    hätten: nämlich in die Vorstandsarbeit. da findet man jedoch höchst selten ehemalige Trainer.




    Die hohe Fluktuation dieser KInder- und Jugend-Trainer kann als Zeichen der Unzufriedenheit mangelhafter Ziele und Rahmenbedingungen gedeutet werden.

    diese Situation ist doch kein Ergebnis der Neuzeit.


    vor 20,30, 40 Jahren hatte jeder Dorfverein in der Regel 2 Mannschaften und noch eine eigenständige Jugend.


    damlas war es das Ziel des Vereins im Schnitt pro Jahr 3 Jugendspieler dauerhaft in den Aktivenbereich zu integrieren.
    für mehr war auch nicht Platz


    alle anderen hörten auch über kurz oder lang auf.



    während den einzelnen Jugendjahren war das Aufhören geringer. Aber deshalb, weil schon direkt beim 1, Jahrgang selektiert wurde,
    da wurde nicht jeder mitgezogen, da spielten am Wochenende nur die Besten. Und wer nicht das entsprechende Talent hatte
    um bei den ersten 13 (es gab damals nur 2 Ersatzspieler) dabei zu sein hörte schon ganz früh auf.


    Ein "jeder wird mitgezogen" gabs damals in der Regel nicht.


    was wesentlich schwieriger geworden ist, dass gute Fussballer aufhören, weil sie anderen Freizeitangeboten den Vorrang geben.
    das war früher mehr begrenzt.

  • @sb:


    Deine Punkte passen alle.


    Bei deiner Schätzung hast du selbst geschrieben, dass du Optimist bist. Ohne selbst mehr zu wissen, halte ich selbst sogar 10 Prozent noch für optimistisch, kann da aber nur auf eigene Erkenntnisse zurückgreifen und bin überzeugt, dass es auch regionale Unterschiede geben wird. Dort wo es grössere Vereine in der näheren Umgebung gibt, in denen gut gearbeitet wird und die auch an einem guten Unterbau interessiert sind, aus dem sie ihre künftigen Talente rekrutieren möchten, mag es insgesamt, vor allem was Ausbildung der Trainer angeht, etwas besser aussehen.

  • Zitat TW-Trainer :

    Zitat

    Die hohe Fluktuation dieser KInder- und Jugend-Trainer kann als Zeichen der Unzufriedenheit mangelhafter Ziele und Rahmenbedingungen gedeutet werden. Es steht zu vermuten, dass sich deshalb immer weniger Interessierte für diesen Job finden lassen, wenn der Trainerjob für diesen Bereich nicht deutlich aufgewertet wird.

    Wenn jemand allein aus dem Grund heraus Trainer geworden ist, damit sein Kind (und damit die Mannschaft des Kindes) eine Zukunft hat, hört spätestens dann auf, wenn sein Kind einen anderen Trainer bekommt. es sei denn, seine Motivation ändert sich während dieser Zeit. Ich sehe aber in vielen Fällen keinen Grund, (eben weil Ziele und Rahmenbedingungen fehlen), warum das so sein sollte und damit wäre schon mal ein nicht unbedeutender Teil der Fluktuation benannt.
    Es gibt natürlich Leute, die ihrem verein etwas zurückgeben wollen oder sich aus anderen Gründen der Gesellschaft verpflichtet fühlen. Die haben grundsätzlich schon einmal eine ganz andere Motivation und sind schon allein deshalb wohl resistenter. Aber wie viele Trainer betrifft das wirklich ? Und werden es mehr oder zukünftig eher weniger ?

  • TW-Trainer
    Danke für deine Worte. Ich habe das mal offen geschrieben, weil ich finde, dass es erstens viele Trainer gibt die das gleiche erleben wie ich und zweitens mir die Themen oftmals zu oberflächlich behandelt werden. Will ja keiner was preisgeben...
    Natürlich ist die Realität immer wieder verschieden, aber letztendlich sitzen, die die es betrifft, alle in einem Boot und da kann man das auch mal offen ansprechen.
    Hier im Forum bleibt es ja alles unter uns... ;)


    Die hohe Fluktuation dieser KInder- und Jugend-Trainer kann als Zeichen der Unzufriedenheit mangelhafter Ziele und Rahmenbedingungen gedeutet werden. Es steht zu vermuten, dass sich deshalb immer weniger Interessierte für diesen Job finden lassen, wenn der Trainerjob für diesen Bereich nicht deutlich aufgewertet wird.


    Dort wo es grössere Vereine in der näheren Umgebung gibt, in denen gut gearbeitet wird und die auch an einem guten Unterbau interessiert sind


    Ich sehe aber in vielen Fällen keinen Grund, (eben weil Ziele und Rahmenbedingungen fehlen), warum das so sein sollte und damit wäre schon mal ein nicht unbedeutender Teil der Fluktuation benannt.

    Bei uns haben Trainer deswegen aufgehört. Was ich schade finde, weil sie nichts übermäßiges gefordert haben. Es sind oftmals nur kleine Dinge die da gefehlt haben.
    In diesem Fall hat guenter Recht: das muss vom Vorstand kommen. Ich persönlich werde nur Sachen anpacken und ansprechen die mich und meine Mannschaft betreffen.
    In der stillen Hoffnung das jemand mal sagt: "Achso macht der das. Na, das könnten wir ja so übernehmen..."
    Wie gesagt: ich bin da Optimist oder besser noch: realistischer Optimist. ;)


    Ich mache ja nichts anderes. Wenn ich etwas lese oder mit anderen Trainern spreche, merke ich mir die für mich interessanten Dinge und übernehme sie.


    Gruß,
    sb

  • Günter


    1. Ich habe von der Fluktuation der Kinder- und Jugentrainer gesprochen (nicht von den Kinder- und Jugendspieler)
    Aber auch die Spielerfluktuation war damals deitlich geringer. Die Gründe mögen vielschichtig sein. Bei uns gab es viele Lehrer als Trainer. Sie brachten durch ihre pädagogische Ausbildung bereits einen Teil der Trainerfähigkeiten mit. Andererseits waren wir durch den Straßenfussball nicht so sehr von denTrainingsinhalten abhänggig. Hinzu kam, dass es den unteren Jugendbereich noch gar nicht gab. D.h. man wußte eigentlich schon, dass man Spaß am Fussball hatte und brauchte das nicht mehr auszuprobieren. Der Einfluß von Eltern war geringer, denn die hatten weder die Zeit noch verfügten sie über die Mobilität, um sich als Zuschauer ins Geschehen einzumischen. Die Autorität hatte der Trainer, weil er ein Erwachsener war. Trotzdem gabs Gute und Schlechte! Es war eher Improvisation gefragt. So war man stolz auf sein erstes Trikot mit einer Nummer drauf. Da war man nicht mehr Irgendwer, weil es diese Nr. in dieser Mannschaft nur einmal gab. Das Tricot bekam man mit nach Hause und Mutter wusch und flickte es, bis es irgendwann zu klein wurde und es ein Größeres gab.


    2. Trainer sollen in den Vorstand
    Hier habe ich ähnliche Erfahrungen gemacht, dass die meisten Trainer kein Interesse an Vorstandsarbeit haben. Sicher wäre es besser, aber wer nun einmal daran kein Interesse zur Vorstandsarbeit hat, den kann man dazu auch nicht zwingen.
    Aber wenn denn die Vorständler für alle Mannschaft zuständig sind, dann wäre es doch auch ihre Aufgabe, die ihnen anvertrauten Maßnahmen nach bestem Wissen und Gewissen auszuführen, wozu denn auch ein offenes Ohr für die Probleme im Jugendbereich gehörten. Ansonsten setzt er die Zukunft des Vereins aufs Spiel. Ich sehe es also zum Teil wie du, dass auch die Trainer selbst einen Bringschuld tragen, indem sie sich die Mühe machen, sich an die Verantwortlichen im Verein wenden, aber auch als Holschuld des Vorstands, der für die Belange des gesamten Vereins (und nicht nur der 1. Seniorenmannschaft) verantwortlich sieht.


    Ich habe jedoch leider auch die Erfahrung gemacht, dass sich Trainer, sobald sie in Vorstandsverantwortung gewählt wurden, sehr rasch in ihren Ansichten gewandelt haben. Hier ist scheinbar die Versuchung der erlangten Macht auch sehr groß bei der Bemessung von Prioritäten, sodass die Jugendinteressen nach und nach weniger vertreten werden. Nicht umsonst gibts bei den größeren Vereinen Jugendvorstände!


    Eine Gleichgewichtung der Interessen wird es vermutlich nur dann geben, wenn die Existenz des Vereins unmittelbar bedroht ist. Dieses versuchen die kleinen Vereine momentan noch durch die Bildung von Spielgemeinschaften hinaus zu zögern. Aber die ersten Spielgemeinschaften im Seniorenbereich deuten darauf hin, dass es schon kurz vor der Schließung einer der Teilnehmer ist.

  • @TW trifft auch zu, was du beschreibst.


    deinen Anspruch an einen Vorstand habe ich auch. Aber geht es denen nicht genauso, wie vielen Kindertrainer


    viele machen diesen Job doch auch nur, weil kein anderer sich bereit erklärt hat. wo gibst heute denn noch Abstimmungen, bei denen sich mehr wie ein Kandidtat bereiterklärt. Vereine, die das Glück haben, dass sich jemand im Interesse des Vereins voll engagiert
    dem es auch noch gelingt 2,3 Mitstreiter um sich zu scharren gibt es auch, aber man muss sie schon suchen.



    die Fluktuation der Trainer im KIFU und Jugendbereich ist für mich völlig normal und einfach zu erklären.


    überwiegend haben wir ja im Kifu Vatertrainer oder junge Neulinge.


    Vatertrainer gehen mit ihren Kinden hoch, beenden überwiegend ihre Trainertätigkeit, wenn ihre Kinder ein gewisses Alter erreichen.
    bessere ehrgeizige Jungtrainer verbleiben nicht im KIFU, beispielhaft dafür steht ja auch der ein und andere Forumsteilnehmer.
    ein Teil, der Jungtrainer sind einfach nicht geeignet, erkennen, dass sie eigendlich naiv waren und falsche Vorstellungen hatten, und verschwinden auch wieder relativ schnell wieder von der Bildfläche.


    während das typisch in den Dorfvereinen anzutreffen ist, sieht es in den Leistungsvereinen etwas besser aus, aber auch dort verbleiben die Guten recht selten in der gleichen Altersstufe.

  • Als ich mein Vorstellungsgespräch mit der Jugendleiterin hatte, war ich auch überrascht wie "einfach" man als unerfahrener Trainer eine hohe Alterstufe alleine trainieren darf - bedenkt man mal die Ansprüche die normalerweise an einen B-Jugend Trainer gestellt werden. Dort sind die Spieler individuell schon ausgebildet und sollen, laut DFB, ja nun im Gruppentaktischen ausgebildet werden. Das man da vieles falsch machen kann liegt auf der Hand.


    Über die Kommunikation im Verein kann ich noch nicht all zu viel sagen, allerdings kam der A-Jugend Coach (mit dem sich meine Trainingszeiten um circa eine Stunde überschneiden) gestern ganz selbstverständlich an und hat an unseren Trainingstagen (A- und B-Jugend trainieren Mo u. Mi) einfach mal ein Spiel um diese Uhrzeiten für sein Team vereinbart mit den Worten "Dann trainiert ihr halt nur 45 Minuten oder macht einen kleinen Waldlauf (die ich kategorisch ablehne). Auch hier hätte ich mir Abstimmung zwischen JL und dem A-Trainer und mir gewünscht, anstatt einfach mit Tatsachen konfrontiert zu werden. Nun darf ich gucken wie ich das ganze umbiege, was ansich kein Problem darstellt da vorher auf dem Platz wohl niemand zu sein scheint. Ich finds aber schade das man sich untereinander selbst überlässt ohne irgendwie den ein oder anderen zu schützen.


    Ich habe hier vor erstmal nicht zu handeln und mir das ganze anzusehen, allerdings werde ich bei wiederholtem male auch auf den Tisch hauen - obs gern gesehen wird oder nicht wenn "der neue" rumstresst. Ist halt ne Frage von Anstand und höflichkeit, vorher etwas abzuklären anstatt jemanden mit Tatsachen zu konfrontieren bzw. hinterm Rücken was zu bestimmen. Aber wie gesagt: Ich bin noch neu und weiß nicht in wiefern dass ganze schon im voraus abgeklärt wurde, dennoch denke ich: der/die JL sollte da informieren, besprechen oder was auch immer.

  • Marco84 :


    Hier würde ich gleich Grenzen abstecken und das Gespräch mit der JL suchen. Entweder werden solche Dinge zukünftig gemeinsam besprochen bzw. von der JL koordiniert, oder sie sollen ihr Ding fortan allein durchziehen. Als Hampelmann wäre ich mir zu schade, egal ob gerade neu im Verein oder nicht.

  • dass man mal einen Platz räumt, weil ein Testspiel einer anderen Mannschaft vorgesehen ist, finde ich durchaus in Ornung.


    Nicht in Ordnung finde ich, dass dies ohne Abspreche des anderen beteiligten Trainers geschieht.


    Ich würde dies auch dem anderen Trainer sehr deutlich klarmachen. Egal wer nun der Altgediente oder der Neuling ist.


    Den JL würde ich erst einschalten, wenn er darauf nicht reagiert.


    die kategorische Ablehnung eines gelegendlichen Waldlaufes anstelle eines Trainings teile ich dagegen absolut nicht.


    für mich gibt durchaus sinnvolle Gründe für einen gelegendlichen (im Gegensatz zum häufigen) Waldlauf.

  • dass man mal einen Platz räumt, weil ein Testspiel einer anderen Mannschaft vorgesehen ist, finde ich durchaus in Ornung.
    Nicht in Ordnung finde ich, dass dies ohne Abspreche des anderen beteiligten Trainers geschieht.
    Ich würde dies auch dem anderen Trainer sehr deutlich klarmachen. Egal wer nun der Altgediente oder der Neuling ist.

    Sehe ich im Prinzip genau so. Hat einfach was mit Anstand zu tun, schließlich wäre ich der letzte der sich ständig querstellen würde. So ähnlich verhält sich das im übrigen mit der Platzaufteilung: Ein Tor hat hinter dem Tor so'n riesiges Netz, dass andere nicht. Auf der einen Seite muss man kurz in den Wald/Gebüsch um die Pille zurück zu holen, auf der anderen Seite landet dass Ding wenn nicht im Tor, im großen Auffangnetz. Natürlich gehört diese Seite der A-Jugend, war ja schon immer so.

    die kategorische Ablehnung eines gelegendlichen Waldlaufes anstelle eines Trainings teile ich dagegen absolut nicht.
    für mich gibt durchaus sinnvolle Gründe für einen gelegendlichen (im Gegensatz zum häufigen) Waldlauf.

    Da habe ich etwas andere Gedanken zu. Für mich ist es verlorene Zeit wenn ich nur zwei mal pro Woche trainieren soll. Verlorene Zeit ohne Ball. Ich bin generell kein Freund von aufwärmen ohne Ball, schliesslich kann man dass alles miteinander kombinieren. Genau so verhält es sich auch mit Waldläufen (Kondition), die ich in Form von beispielsweise Umschaltspiel oder ähnlichem trainieren könnte. So schlage ich gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe:


    1. Die Kids trainieren am Ball und an ihrer Kondition
    2. Es macht deutlich mehr Spaß, ist Motivationsfördernd, was sich evtl auf die Trainingsbeteiligung auswirkt
    3. Ich verliere keine Zeit weil ich alles separiere, ich gewinne Zeit weil ich versuche alles zu vereinen


    Aber das ist nicht Thema des Threads, musste allerdings meinen Senf dazu geben. Man möge mir vergeben :-)