Mit 6 Jahren schon in eine U7 Mannschaft (NLZ) wechseln?

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  • Sir Alex


    dir ist ja sicherlich bekannt, dass der DFB die NZL einer Leistungskontrolle unterzieht.


    ob dies immer noch durch eine belgische Firma geschieht, weiss ich jetzt nicht, bekannt ist mir jedoch dass bei einer dieser Leistungskontrollen eine sehr unterschiedliche Bewertung bei den einzelnen NZL herauskam.


    du hast eine positve Vorgehensweise hier geschildert, die es sicherlich gibt, vielleicht sogar in der Mehrzahl, hast aber auch selbst Negatives angesprochen.


    Wie aber sollen Eltern, die dieses Insiderwissen nicht haben, im voraus beurteilen könne, wohin sie ihr Kind schicken.


    die NZL unterliegen ja noch einer gewissen Kontrolle, aber wieviele gibt es denn davon in Deutschland.


    viel bedeutender sind doch wohl die sogenenannten Ausbildungs- und Leistungsvereine in der Stufe darunter.


    und dahin finden doch, allein der Anzahl wegen, viel mehr Wechsel statt, als zu den NZL, das ist doch begrenzt.


    Und ich geh doch davon aus, dass wenn das zutrifft, wie du es beschreibst, dort nur wirkliche Talente landen.


    die Gefahr besteht doch die Stufe unter den NZL, in den vielen Vereinen, die in der Regional- oder Verbandsliga mit ihren


    Nachsuchsmannschaften vertreten sind. Und dort wird die Interessenlage des Kindes garantiert nicht oft so gesehen, wie du es bei dir jetzt beschrieben hast.


    Man sollte doch mal bei der Ehrlichkeit bleiben:


    der 6,7 oder 8 jährige wird doch nicht umworben, weil es sonst für seine Entwicklung zu spät ist.


    Nein, der Antrieb ist doch, dass man zu spät kommt, weil ein anderer Verein schneller war.


    Warum macht ihr es in den NZL nicht so wie Hoffenheim? Bildet die Kinder aus, lasst sie in den Herkunftsvereinen,


    und dann, wenn die Entwicklung wirklich abzusehen ist, bindet ihr sie an euren Verein, ob das bei dem einzelnen Kind


    dann mit 8, 10 oder auch 12 ist, spielt für mich dann eine untergeordnete Rolle.


    Aber es könnte dann ja sonstwohin gehen. Dem einzigen dem es ums Kind geht sind seine Eltern, und das sollte jedem bei seiner Entscheidung ganz klar sein.


    alex


    ich hab da noch ne Frage. seid ihr bei einem NZL eigendlich nicht in der Lage, aus den vielen Kindern in euren


    Städten aus einem eigenen G-Nachwuchs entsprechende Talente hochzuziehen. oder seit ihr hier doch auf das Können der Dorftrainer angewiesen.


    In den 3 Strassenblocks ums Stadion gibt es wesentlich mehr Kinder als in einem mittleren Dorf. Was tut ihr da? Nix.


    Einen Sachverhalt mal sehr provozierend angesprochen, um mal den Dorftrainer und damit verbunden den


    oft gescholtenen Vatertrainer ins rechte Licht zu setzten.


    Aussage eines Stützpunkttrainers: Stützpunkttrainer ist die leichteste Traineraufgabe, die ich je hatte, kein Vergleich


    zu meiner Jugendtrainertätigkeit beim Verein.


    bei den NZL weiss ich es nicht, aber was sich in den Stufen darunter teilweise als Trainer tummelt, nein Danke.


    es ist nicht alles Gold was glänzt. Und um den richtigen Goldklumpen zu finden muss man verdammt lang sieben.






    Wie aber will der

  • TwTrainer...du Schlingel...weisst du noch was ich dich mal über Pn fragte?


    Sir Alex....mich würde mal deine Ansicht zu Anfragen des BvB bei 12jährigen interessieren, die hier Stützpunkt und zeitgleich im Heimatverein Bezirksliga spielten und nun bis zu 1000 km die Woche fahren, um dort nur noch Beziksliga spielen. Wieso immer BvB....andere nicht?


    1) Man muss immer den Einzelfall genau betrachten. Wie gut ist der Junge schulisch. Muss er also überhaupt viel Zeit in Hausaufgaben etc. investieren. 1000 km sind ja nicht glaich tausend Kilometer. Fährt man nur freie Autobahn ist es etwas ganz anderes, als Stadtverkehr und/oder Berufsverkehr. Wie ist das Niveau in der Heimat-Bezirksliga? spielt er in seinem Jahrgang, oder (mindestens) einen Jahrgang höher? Ein Spieler, der in der U12 für den BVB gut genug ist, ist meiner Meinung nach gegen gleichaltrigen in seiner Heimat-Bezirksliga nicht gefordert.
    (Nur mal zum Vergleich: Ich habe mit meiner U12 auch bei den Stützpunktturnieren in unserem Landesverband teilgenommen. Spielzeit war stets 20min auf Kleinfeld, immer 3-5 Spiele. Egal welche Spieler ich dabei hatte (ich habe immer nur 10 Spieler, immer andere mitgenommen), wir haben nahezu jedes Spiel mindestens 5:0 gewonnen. In 20 min. Egal gegen welchen Stützpunkt. Diese Stützpunkte bestehen aber aus den besten Spielern der höchsten Liga. Auch gelegentliche Freundschaftsspiele gegen die besten gleichaltrigen Mannschaften - bei denen beim Gegner zumeist nur die besten spielten, während bei mir, sogar der Torhüter draußen kickte, etc. gingen über 60 min ca.15:1 aus.)


    2) BVB U12 spielt doch nicht in der Bezirksliga, oder? Die spielen doch die RSC-Reviercuprunde : http://www.rscrunde.de/index.php?klasse_id=4&saison_id=18
    Das ist schon ein ganz anderer Wettkampf, als Bezirksliga.


    3) Unterhalb der U15 sind die "wichtigsten" Wettkämpfe für die NLZs die Vergleichsturniere oder -spiele mit anderen NLZs. Wichtig im SInne der Ausbildung, da man sich hier mit gleichaltrigen und gleichstarken Gegner auseinandersetzten kann und muss.
    Für alle NLzs gilt bezüglich des Punktspielbetriebs in U10, U11 oder auch U12:
    - sie nehmen nicht daran teil, oder
    - sie haben keine (kaum) Gegner auf Augenhöhe, werden also zumeist nicht gefordert, oder
    - sie spielen gegen ältere Gegner. Je nach Verein werden sie hier auch oft nicht ausreichend gefordert oder/und sie müssen sich mit körperlich weiterentwickelte Gegner auseinandersetzten, um gefordert zu werden. Das erfordert bzw. schult gewisse Komponenten und ist auch gut und wichtig, aber es bedarf trotzdem auch des Wettkampfes mit gleichaltriegen, aber trotzdem gleichguten Gegnern, um umfassend ausbilden zu können.
    Und diese Wettkämpfe gegen andere NLZs, kann nur ein NLZ bieten.


    4) Warum nur BVB? Das ist der Verein in deiner Nähe. Der einzige Verein, der dir einen Spieler "wegnehmen" will, deshalb denkst du nur der BVB.
    Der BVB hat in ihrem Einzigsgebiet nördlich eine große Fläche einer weitläufigen Region ohne Ballungsgebiete oder andere gute NLZ. Das sind weite Wege wahrscehinlicher als bei Leverkusen/Köln, Berlin oder München.


    Wobei meines Wissens, der BVB hier bei weitem nicht die Spitze des Eisbergs darstellt. Zumindest von U9-U11 kommen die schon aus der unmittelbaren Nähe.
    Leverkusen holt schon junge Spieler von viel weiter weg, trotz des großen eigenen Einzugsgebietes Köln und Umgebung. Die haben Spieler aus Siegen (ganz schlechte Verkehrsanbindung), Aachen sogar aus der Nähe Frankfurts schon mal in der U10 oder U11. Das regionale (damit meine ich regional in weitem Sinne) Scouting- und fahrdienstsystem Leverkusens ist das wohl mit Abstand größte. (30-35 regionale Honorarscouts für U8-U14)
    Bayern München bedient sich nicht nur ausgiebig bei 1860 (vor 2-3 Jahren spielten in Bayerns Jugend fast 30 SPieler, die von 1860 kamen, Hut vor 1860 wiviel output, die trotzdem noch für ihr Profiteam haben), sondern bei besonderen Talente werden auch weite Wege zurückgelegt. Nicht in der Masse, wie Leverkusen, aber für die Spitze wird es auch weit. EIn Beispiel: Marco Friedl 98er Jahrgang. Kam in der U10 zu Bayern und wohnt in Kufstein. Nicht nur 130 Kilometer weit weg, sondern auch in einem anderen Land, Österreich. Dafür musste Bayern sogar eine Wohnung in Münschen anmieten, in die der Vater "offiziel" umzieht (die ganze Familie wohnte weiterhin in Kufstein), weil man sonst gegen FIFA-Statuten verstößt bzgl. Spieler aus anderen Ländern.


    Und Hoffenheim, will ich auch noch ansprechen, weil die hier ja als Vorbild genannt wurden, warum auch immer.
    Fakt ist, Hoffenheim hatte auch mal eine U11, wenn nicht sogar auch Mannschaften darunter. Eingestellt haben sie diese Mannschaften, weil ihr Einzugsgebiet so klein ist (ähnlich bei Wolfsburg, z.B.), dass aus den SPielern, die die U9-U12 Mannschaften bestücken, nahezu keiner gut genug ist, um in der U15 noch dabei zu sein, geschweige denn U19 oder gar Profis. Hoffenheim hat damals mit ihren U11 Teams bei Bundesligaturnieren dazu noch, von den anderen NLzs oft zweistellig kassiert und sogar gegen kleinste Dörfer verloren. Erfolg mag zwar nicht im Vordergrund stehen, gute Außendarstellung ist das aber nich, wenn man so dermaßen unterlegen ist.
    Hoffenheim hat die jüngsten Jahrgänge quasi abgeschaffen müssen. In NRW beispielsweise ist das etwas ganz anderes. Als einer von Köln/Leverkusen irgendwann anfing auch eine U8 aufzumachen, musste der andere nachziehen. Denn sonst sind die meisten Talente schon an den anderen Verein gebunden. Mal abgesehen davon, dass in NRW oder Berlin das Einzugsgebiet viel größer ist, um eine U10 oder U11 mit Spielern zu bestücken, die einen erträglichen Fahrtweg haben, aber trotzdem das Potential für die U15 oder mehr haben.


    Hoffenheim holt aber in der U12 und U13 wie kein anderer Verein aus dem Bundesgebiet und lockt die Spieler mit viel Geld (eben deutlich mehr, als es bei anderen NLZs in diesem Alter gibt). Vor allen anderen, die zumeist - wenn überhaupt - überregionale Talente, die Internatsplätze benötigen erst zur U14 oder U15 holen.
    Dieser Fall war hat doch vor 3 Jahren eine Diskussion in den Medien ausgelöst: http://www.bz-berlin.de/sport/…-kids-article1357209.html
    (Inzwischen spielt der wohl bei RB Leipzig.)
    Daneben hat Hoffenheim für die damalige U15 im 96er Jahrgang folgende Spieler geholt: Vincent Stenzel/BVB, Schröter/Stuttgart, Gandour und Öztürk von Hertha, dazu kam ein weiterer Berliner von TeBe, sowie noch ein paar Spieler aus österreich, dem KSC, etc. Ich glaube das waren über 10 Spieler, mindestens 8 Spieler aus anderen LZ, die Internatsplätze bekamen.
    Kann ja jeder mal nachgucken, wo die SPieler herkommen, die Hoffneheim für die U15 oder U17 rekrutiert.


    Ach unerwähnt lassen will ich nicht, dass Hoffenheimtrainer (U12) bei einem Turnier, wo man sich die Kabine mit dem KSC teilte, diese Spieler in der Kabine (als die KSC Trainer nicht zugegen waren) gezielt angesprochen hat (hinter dem Rücken des KSCs) und abwerben wollte. Karlsruhe ist nicht so weit weg von Hoffenheim, zumindest hätten solche SPieler keinen weiteren Fahrtweg, als den SPieler, von dem Andre hier berichtet. (Der KSC hat daraufhin vorerst keine Turniere mehr gespielt, bei denen auch Hoffenheim mitspielte.


    Aufgrund ihrer unseriösen Abwerbestrategie haben/hatten die Hoffenheimer Scouts und Trainer auch Hausverbot bei verschiedenen Bundesligisten, z.B. bei Hertha BSC.




    Zu deinem konkreten Fall:
    1000 Kilometer, wahrscheinlich vier Einheiten pro Woche, macht 125 Kilometer einfache Wegstrecke.
    Bei bester Anbindung (Autobahn, ohne nie Stau) eine Stunde Fahrtzeit.


    Wenn der Junge das will und schulisch wenig Zeit investieren muss, ist das gerade so machbar. In Berlin oder München, so Spieler auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind, sind 30-45 Minuten zum Training (nicht nur im NLZ, sondern auch bei größeren oder mittelgroßen Vereinen) gar keine Seltenheit, ab U12, spätestens U13, wo man spätestens zu Vereinen in der höchsten Liga wechselt sogar fast die Regel.


    Da es aber auf dem Weg zu, BVB einige Engpässe zu bewältigen geht und der Spieler wohl auch nicht direkt an der Autobahn wohnt, wird er wohl mit 60 min kaum hinkommen.


    Ich sehe solche Distanzen sehr kritisch, Aus solchen Entfernungen habe ich nie Spieler geholt. Allerdings haben bei mir Spieler zumindest auf dem Hinweg (vielleicht 25 oder 30 km) mitunter auch bis zu einer Stunde gebraucht, diese zumindest einplanen müssen. Ist halt ein Ballungszentrum mit Berufsverkehr. Der Rückweg bzw. das Wochenende geht dann aber in 15 min. was die Gesamtzeit deutlich reduziert.



    Entscheiden würde ich das nicht wollen. Ich finde 125 km einfache Strecke arg viel für einen U12 Spieler. Ich würde hier bevorzugen, den Spieler in seinem Hamatverein zu lassen, ihn einmal die Woche bei mir mittrainieren zu lassen und ihn über eine Gastspielgenehmigung immer mal wieder zu Wettkämpfen mitzunehmen. Hier ist aber das Problem, das der Heimatverein mitspielen muss. Ihn eben auch mal an einem Wochenende freizustellen, an dem man selbst ein Turnier hat. Nicht Punktspiel, die soll er alle bei seinem Heimatverein mitspielen.
    Gerade größere Vereine stellen sich dabei aber oft quer und kompromitieren den Spieler damit, dass er nicht wieder kommen braucht, wenn er bei dem NLZ mittrainiert hat. Schon gar nicht bekommt er ein Gastspielrecht.
    Mit ganz kleinen Vereinen, klappt das in der Regel besser. Die sehen das NLZ nicht als Konkurenz, im Gegenteil, die wollen lieber das ihr Spieler zum NLZ geht, als zu einem "Möchtegern-NLZ". Die sind stolz und kooperieren zum Wohle des Kindes mit Gastspielrecht,sogar bei eigenen Punktspielen, was ich nicht mal angefragt habe. (Ergebnisse und Tabellenstände sind diesen Vereinen nämlich eher egal, als großen Amateurvereinen, die sich darüber profilieren, mindestens die Trainer.)



    Deshalb. Hatte dein Spieler diese (bestmögliche) Option?

    "Wenn zwei Menschen immer der gleichen Meinung sind, dann ist einer von ihnen überflüssig." Winston Churchill

  • Guenter.


    Habe deinen Beitrag gesehen und überflogen.


    Ich werde auch antworten, wahrscheinlich sogar heute noch, aber jetzt schaffe ich es nicht mehr.

    "Wenn zwei Menschen immer der gleichen Meinung sind, dann ist einer von ihnen überflüssig." Winston Churchill

  • Ok..danke erstmal...da bin ich grün....hatte halt nur meine kleine persönliche Erfahrung.....datt muss ich mal erst verdauen. War ein interessanter Einblick.

  • Hallo alle zusammen,


    ich möchte kurz was loswerden, weil ich Halbwissen und Gerüchte gefährlich finde:

    Und Hoffenheim, will ich auch noch ansprechen, weil die hier ja als Vorbild genannt wurden, warum auch immer.
    Fakt ist, Hoffenheim hatte auch mal eine U11, wenn nicht sogar auch Mannschaften darunter. Eingestellt haben sie diese Mannschaften, weil ihr Einzugsgebiet so klein ist (ähnlich bei Wolfsburg, z.B.), dass aus den SPielern, die die U9-U12 Mannschaften bestücken, nahezu keiner gut genug ist, um in der U15 noch dabei zu sein, geschweige denn U19 oder gar Profis. Hoffenheim hat damals mit ihren U11 Teams bei Bundesligaturnieren dazu noch, von den anderen NLzs oft zweistellig kassiert und sogar gegen kleinste Dörfer verloren. Erfolg mag zwar nicht im Vordergrund stehen, gute Außendarstellung ist das aber nich, wenn man so dermaßen unterlegen ist.
    Hoffenheim hat die jüngsten Jahrgänge quasi abgeschaffen müssen. In NRW beispielsweise ist das etwas ganz anderes. Als einer von Köln/Leverkusen irgendwann anfing auch eine U8 aufzumachen, musste der andere nachziehen. Denn sonst sind die meisten Talente schon an den anderen Verein gebunden. Mal abgesehen davon, dass in NRW oder Berlin das Einzugsgebiet viel größer ist, um eine U10 oder U11 mit Spielern zu bestücken, die einen erträglichen Fahrtweg haben, aber trotzdem das Potential für die U15 oder mehr haben.

    Hoffenheim hat ein sehr gutes Konzept entwickelt mit seinem Perspektivteam, welches aus U8 - U11 Spielern besteht, die dort ein Fördertraining erhalten aber in ihrem Heimatverein bleiben. Bis zur Entscheidung, wer in die U12 wechselt, werden viele hundert Kinder gesichtet, so dass später, wenn es ernst wird, die Fluktuation nicht so hoch ist. Und ja, Hoffenheim hat sogar eine G-Jugend, denn Hoffenheim hat neben dem Förderzentrum (U12-U15) und dem NLZ ab U16 auch eine Breitensportabteilung: http://tsg-junior-kicker.de/


    Von daher wäre hier ein wenig Recherche vorher gut gewesen.


    Hoffenheim holt aber in der U12 und U13 wie kein anderer Verein aus dem Bundesgebiet und lockt die Spieler mit viel Geld (eben deutlich mehr, als es bei anderen NLZs in diesem Alter gibt). Vor allen anderen, die zumeist - wenn überhaupt - überregionale Talente, die Internatsplätze benötigen erst zur U14 oder U15 holen.
    Dieser Fall war hat doch vor 3 Jahren eine Diskussion in den Medien ausgelöst: http://www.bz-berlin.de/sport/fussball/d?cle1357209.html
    (Inzwischen spielt der wohl bei RB Leipzig.)
    Daneben hat Hoffenheim für die damalige U15 im 96er Jahrgang folgende Spieler geholt: Vincent Stenzel/BVB, Schröter/Stuttgart, Gandour und Öztürk von Hertha, dazu kam ein weiterer Berliner von TeBe, sowie noch ein paar Spieler aus österreich, dem KSC, etc. Ich glaube das waren über 10 Spieler, mindestens 8 Spieler aus anderen LZ, die Internatsplätze bekamen.
    Kann ja jeder mal nachgucken, wo die SPieler herkommen, die Hoffneheim für die U15 oder U17 rekrutiert.

    Siehe oben. Hoffenheim musste sich entwickeln und ist auf gutem Weg. Mittlerweile lassen Transfers unterhalb U16 aus weiter entfernten Regionen nach und trotzdem stehen die Mannschaften gut da. Sich zu bedienen versuchen derzeit dort wohl eher die "Traditionsvereine".


    Ach unerwähnt lassen will ich nicht, dass Hoffenheimtrainer (U12) bei einem Turnier, wo man sich die Kabine mit dem KSC teilte, diese Spieler in der Kabine (als die KSC Trainer nicht zugegen waren) gezielt angesprochen hat (hinter dem Rücken des KSCs) und abwerben wollte. Karlsruhe ist nicht so weit weg von Hoffenheim, zumindest hätten solche SPieler keinen weiteren Fahrtweg, als den SPieler, von dem Andre hier berichtet. (Der KSC hat daraufhin vorerst keine Turniere mehr gespielt, bei denen auch Hoffenheim mitspielte.

    Ja, ich glaub 2008 war das möglicherweise. Jedenfalls ist der KSC regelmäßig bei den Turnieren dabei, zuletzt am Wochenende U13: http://komninos-sportinfos.de/…-die-tsg-1899-hoffenheim/


    KSC wurde leider nur 14 auch wenn keiner der jetzigen U13 Spieler jemals vorher beim KSC war ...



    Aufgrund ihrer unseriösen Abwerbestrategie haben/hatten die Hoffenheimer Scouts und Trainer auch Hausverbot bei verschiedenen Bundesligisten, z.B. bei Hertha BSC.

    andere Scouts auch - so what?


    Un dem Jungen tat die Provinz gut, was ich so hörte

  • Sir Alex




    bevor du zu meinem Bericht was kund tust, beachte bitte, dass wir doch über das Gleiche diskutieren sollten.


    Diskussionen über unterschiedliche Altersstufen bringen wohl wenig.


    meine Beiträge bezogen sich auf die Alterstufe, die hier angesprochen wurde., dem 6jährigen.


    ich erweitere das bis zum 12jährigen, also das was G,F und E-Jugendspieler betrifft.


    du sprichst aber fast immer vom 12 jährigen. 6 und 12, das sind Welten bei Kinder.


    ab D-Jugend betrachte ich das schon differezierter, da würden meine Beiträge schon etwas anders aussehen

  • mal konkrete Zahlen (nachweisbar)


    im D-Alter wechselten fast alle Stützpunktspieler des Jahrganges 1997 zu einem Leistungsverein (C;B;A in der Regionalliga )die Mannschaft wurde so aufgebaut wie von Sir Alex bei einem NZL beschrieben: keine Punktrunde, sonder Turniere mit anderen NZL oder international.Top-Trainer , Physiotherapeut und eigene Koordinationstrainerin. also optimal.


    wieviel vor der C nicht mehr im Verein waren, weiss ich leider nicht genau, aber es gab da schon Abgänge.


    Im Spielberichtsbogen dieser Mannschaft in der C in der Saison 11/12 sind 18 Spieler aufgeführt.


    in der laufenden Saison 13/14, jetzt in der B, spielen noch 10 Jungs, also 8 Abgänge von C zur B.


    von diesen 10 verbliebenen sind jedoch nur 5 Stammspieler (d.h. regelmässig und in der Startaufstellung)


    die anderen Stammspieler sind nachträglich aus den umliegenden Dörfern später dazugestossen.



    ich hab das deshalb etwas genauer verfolgt, weil ich dort mit Sohn fast gelandet wäre, und die Spieler vom


    Stützpunkt und 1 Jahr Trainingsteilnahme mit Teilnahme an Freundschaftsspielen bei diesem Verei, etwas kennengelernt habe..


    von einem fast kompletten Stützpunkt, blieben als bis kurz vor Ende der B-Jugend genau 5 Spieler übrig, die sich Stammspieler nennen können und jetzt noch die Vorraussetzung mitbringen, sich auf dieser Ebene dauerhaft zu etablieren.


    Einzelfall? möglich. Aber wer mal bei bekannten Vereinen auf dieser Ebene sich bei fussball.de die Entwicklung anschaut, wird wohl noch weitere Fälle finden, auch wenn diese dann vielleicht nicht so krass auffallen.

  • Hallo Günther,


    kannst Du mal etwas genauer beschreiben, aus welchen Vereinen die neu hinzukommenden Stammspieler kamen, die da dazu gestoßen sind? Vermutlich nicht Kreisklasse, oder doch?


    Grüße
    Oliver

  • @Don


    2, die ich als Spieler persönlich kenne, kamen aus 2 Nachbarvereinen, die in D und C normale Staffel spielten,


    bei den anderen weiss ich es nicht. es ist jedoch so, dass im Einzugsgebiet dieses Vereines kein anderer Verein auf vergleichbarer Leistungsebene spielt. sie müssen also von Vereinen kommen, die tiefer als Regionalliga spielen.


    so wie die Struktur hier bei uns ist, dürfte die Mehrzahl aus Staffel und Bezirksligamnnschaften kommen, das ist jedoch jetzt nur Vermutung, ohne Beleg.


    ich finde es auch wesentlich bedeutender, wieviele Spieler wieder abgesprungen sind, und für mich besonders, dass nur 5 Spieler, aus den ursprünglichen Talenten den Sprung tatsächlich geschafft haben. Interessant, dass es auch die sind, die im D-Jugendbereich beim Verbandstraining waren.


    Für mich auch der Beleg meiner für mich eigenen These, dass viel zu viel junge Spieler, die sicherlich gute Fussballer sind, in ihrer Umgebung auch etwas besser sind, als ihre Mitspieler, viel zu schnell als das grosse Talent gesehen werden.

  • @Don


    2, die ich als Spieler persönlich kenne, kamen aus 2 Nachbarvereinen, die in D und C normale Staffel spielten,


    bei den anderen weiss ich es nicht. es ist jedoch so, dass im Einzugsgebiet dieses Vereines kein anderer Verein auf vergleichbarer Leistungsebene spielt. sie müssen also von Vereinen kommen, die tiefer als Regionalliga spielen.


    so wie die Struktur hier bei uns ist, dürfte die Mehrzahl aus Staffel und Bezirksligamnnschaften kommen, das ist jedoch jetzt nur Vermutung, ohne Beleg.


    ich finde es auch wesentlich bedeutender, wieviele Spieler wieder abgesprungen sind, und für mich besonders, dass nur 5 Spieler, aus den ursprünglichen Talenten den Sprung tatsächlich geschafft haben. Interessant, dass es auch die sind, die im D-Jugendbereich beim Verbandstraining waren.


    Für mich auch der Beleg meiner für mich eigenen These, dass viel zu viel junge Spieler, die sicherlich gute Fussballer sind, in ihrer Umgebung auch etwas besser sind, als ihre Mitspieler, viel zu schnell als das grosse Talent gesehen werden.

  • Liebe Trainerkollegen,
    Hier wurde teilweise kontrovers diskutiert, weil die Bereiche Breitensport (bis einschl. U 12) und Leistungssport durcheinander gebracht wurdem. Denn nur weil ein Kind in der U 12 eines Bundesligisten spielt, ist das noch kein Leistungssport (sonst muessten deren Ligagegner ja ebenfalls Leistungssport betreiben. @ Danke fuer deinen Hinweis.


    Vereine, die unter diesem Vorwand Abwerbepolitik betreiben, sollten empfindlich bestraft werden. Wichtig ist jedoch auch permanente Aufklaerung, damit Kinder ihr Recht auf eine angemesse Freizeitgestaltung gesichert werden.
    Schliesslich macht es auch gar keinen Sinn eine Talent- Auswahl zu einem Zeitpunkt zu treffen, in dwr wichtige geistige Anlagen noch nicht auagereift sind.

  • guenter:
    Ich habe mal anlässlich eines Turniers gehört dass bei dem vom dir genannten Verein und Jahrgang im KiFu einiges "umgestellt" wurde, inhaltlich wie auch personell und deshalb auch "andere" Spieler gesucht wurden. Stichwort langfristig ausgerichtete Lern- und Adaptionskompetenz.
    Grundsätzlich finde ich die Interpretation von solchen Zahlen - so es denn dies überhaupt gibt - immer (noch) sehr schwierig weil sie in den seltensten Fällen Gleiches mit Gleichem vergleichen wenn sich Selektionsparameter, Ausbildungsziele, Methodik und Personal so schnell entwickelt und ändert wie bei dem von dir genannten Verein.

  • @FB


    ich hab zwar keinen Verein genannt, aber es ist ja leicht zu ergründen von wem ich spreche.


    Wäre aber jetzt mal sehr interssant, von welchem Zeitpunkt deine Information stammt.


    da fand nämlich in den letzten Jahren 2mal eine gravierende Umstellung statt.


    vor so 6 oder 7 Jahren wurde mit der Einstellung eines sehr guten Jugenkooridnators die Weichen in eine äusserst


    postive Richtung gestellt. das ging voll in Richtung NZL. Ich habe ja schon von meinen eigenen positiven Erelbnisse


    mit dieser Person berichtet.


    seit 3 Jahren ist er aber nicht mehr in diesem Verein, seitdem ist jetzt der 3. Koordinator tätig, und das zuvor so Positive stellt sich inzwischen nicht mehr so positiv dar. vor allem die wirklich guten Trainer sind inzwischen anderswo.


    also wann war das.?


    du stellst infrage, dass es die von mir aufgeführten Zahlen überhaupt gibt?


    die gibst en Masse. brauchst nur unter Fussball.de nachschauen, da findest du die Aufstellungen der letzen Jahre, und


    kannst dir selber ein Bild machen. Ich stell nicht einfach so Zahlen in den Raum, zumindest in der Tendenz sind die immer richtig.


    Gleiches sollte mit Gleichen verglichen werden, da stimme ich dir absolut zu.


    bei dem von mir aufgeführten Jahrgang vergleiche ich jedoch (fast Gleiches). Bei Zusammenstellung der Mannschaft


    in der D-Jugend waren es optimal Verhältnisse, Konzept und handelnde Personen absolut auf NZL-Ebene, auch kurz davor


    als NZL offiziell anerkannt zu werden, das dann leider am Abstieg aus der 2. BL und somit auch am Geld scheiterte.


    Eltern die Entscheidungen treffen müssen, sollten schon wissen, dass eine Istsituation zukünftig auch anders aussehen kann. So wie es optimale NZL mit allerbesten dauerhaften Vorrausetzungen, Vereine mit allerbeseter Jugendarbeit eine Stufe darunter gibt, gibt es auch die anderen. Beste Bedingungen und Voraussetzung versprechen aber alle.


    ich bin ein absoluter Befürworter, dass echte Talente entsprechend wechseln sollen,hab da selbst shcon Empfehlung gegeben, bin jedoch dagege, dass dem _Durchschnittstalent, ich spreche da gerne von einem guten Fussballer, was vorgegaukelt wird. Sie sollten zumindest die Risiken kennen, die auf sie zukömmen können.


    allzuschnell wird aus dem guten Dorffussballer das grosse Talent gemacht, da fehlt mir allzuoft das von dir angesprochene Gleichem mit Gleichem vergleichen.


    die Leistungsträger werden fast alles positiv sehen, und mit ihren getroffenen Entscheidungen höchst zufrieden sein.


    für die anderen ist es einfach ein Vabanquespiel. es kann gutgehen, es kann nicht gutgehen.Und die Konsequenzen trägt letztendlich nur Einer, der junge Fussballer.


    vom Dorffussballer ins NZL, weg von zu Hause, A-Jugend-Deutscher Meister, Siegtor geschossen.


    mit 23 spielt er jetzt in der 5. Liga, dort wo der gleichaltrige Stützpunktspieler ebenfalles gelandet ist, mit etwas weniger Talent in der Jugend und ohne NZL.


    aber ich bringe ja nur Einzelfälle. sieht in der Masse ja wohl ganz anders aus? könnte aber noch das ein oder andere Beispiel anführen.


    muss da wieder an meine Oma denken: den Morgen nicht vor dem Abendloben


    oder wie mein Opa treffend meinte: der Ochse wird am Ende erst fett.

  • guenter


    Ich würde es nicht so nennen, dass diese 5 den Sprung geschafft haben. Viele von dieser Mannschaft, die ich sehr gut kenne, sind freiwillig gegangen. Der wichtigste Grund ist, dass das Jugendkonzept des Vereins sich schon einige Male änderte. Unter dem von uns beiden sehr geschätzten Jugendkoordinator wurden wendige, spielstarke, kreative Techniker gesucht. Diese spielten damals (!) auch in der Verbandsauswahl (auch weil der Jugendkoordinator sie dort sehen wollte). Nach dem Wechsel des Koordinators und damit auch des gesamten Trainerteams wurden große, kräftige, zweikampfstarke Spieler gesucht. Technik war nebensächlich, Hauptsache, man hielt den Fuß dorthin, wo es weh tat. Die technisch starken Spieler, die jetzt noch da sind, sind unter anderem die mit den besten Nerven, denn sie mussten zwischendurch harte Zeiten durchhalten, in denen ihr Spielertyp nicht mehr gefragt war. Und so richtig gefragt, sind sie heute immer noch nicht. Wenn du dir die A-Jugend des Vereins mal anschaust, sind da einige, die in der C- und B-Jugend keine Rolle gespielt hatten und diese Zeit nur überstanden haben, weil sie irgendwelche verwandtschaftliche Beziehungen hatten oder Sponsorenkinder waren und sehr viele neue Namen.


    Mein Sohn wechselte zur U12 in diesen Verein, es war für ihn der richtige Zeitpunkt, denn er konnte noch 2 wunderschöne Jahre "on tour" mit Spielen gegen Bundesligisten und internationalen Turniere mit viel Lob und Anerkennung mitnehmen. Das hätte er sonst nie erlebt. Wäre er später gewechselt, wäre die "gute Zeit" des Vereins vorbei gewesen und er hätte diese Erlebnisse nicht gehabt.


    Zu unserer Mannschaft kamen immer wieder neue Spieler, meistens aus der Kreisklasse oder Bezirksklasse. Bei anderen Vereinen in unserer Gegend, deren Jugendmannschaften Regionalliga oder Verbandsliga spielen, herrscht eine noch viel stärkere Fluktation. Einige tauschen oftmals 4 - 5 Spieler in der Winterpause aus und es kommen auch Spieler dazu, die vorher nur Kreisklasse gespielt haben.

  • du stellst infrage, dass es die von mir aufgeführten Zahlen überhaupt gibt?


    Ich meinte das nicht grundsätzlich, sondern mehr in die Richtung ob die Zahlen die öffentlich verfügbar sind, wirklich mit genügend Kontext behaftet sind, dass man daraus wirklich was Relevantes ableiten kann.
    In unserem Verein zum Beispiel gibt es je nach Jahrgang 1-3 verschieden starke Team, die aber gegen aussen hin als gleich stark "verkauft" werden. Zwischen denen wird halbjährlich gewechselt. Die stärksten spielen sogar einen Jahrgang höher. Und dann gibts noch viele, viele Spezialkonstellationen: z.B. die, die wegen zu weiten Anfahrtswegen vor Prüfungen in unsere Partnervereinen trainieren aber bei uns gelistet sind und ab und an Spiele/Turniere mitspielen, oder zwei Spielern von denen man den Jahrgang nicht genau kennt (Flüchtlinge).
    Wie gesagt. Die nackten Zahlen haben wir auch alle. Aber ihre Aussagekraft hat nur dann Relevanz, wenn man die "Geschichte" von praktisch jedem einzelnen Spieler kennt. Am Ende bleibt das Bauchgefühl welches sich mit jedem Jahr des Dabeiseins besser mit der Realität deckt als manche Zahlen welche über lange Zeiträume hinweg sowieso kaum einer hat - und wenn - kaum sicher sein kann - woher sie stammen und was sie meinen.
    Die Lösung wären hier persönliche Ausbildungsprotokolle auf nationaler oder sogar internationaler Ebene. Aber DAS ist noch ein langer Weg.

  • Anna




    freut mich, dass du dich gemeldet hast, habe es irgendwie auch gehofft, und deine Sichtweise als direkt Betroffene


    schilderst. Finde es auch wichtig, zumindest für mich, dass dein Beitrag bestätigt, dass ich hier keinen Schmarren


    von Stapel lasse.


    Ich kann dir auch bestätigen, dass einige freiwillig gegangen sind, nicht nur aus eurem Jahrgang., teilweise auch wegen den von dir aufgeführten Gründen. Mit Sprung geschafft, meinte ich, dass sie nicht Oben, d.h. bis Ende A-Jugend bzw bei den Aktiven durchgekommen sind, egal jetzt aus welchen Gründen.


    ich hatte jetzt meinen Beitrag nur auf den einen Verein bezogen. Deinen Hinweis auf teilweise ebensolche Verhältnisse bei anderen Vereinen ist ebenso berechtigt, kenne ich auch, sogar aus eigener Erfahrung: 3 Jahre super, hochzufrieden, und dann kam der Hammer, der alles wieder in einem anderen Licht schienen liess.


    Ist aber alles wohl nur bei uns in der Region so, sonstwo wohl alles besser.


    <<kann aber auch sein, dass die meisten erst am Anfang stehen und warten müssen, bis der Ochse fett ist, und das ist ja erst zum Ende der A-Jugend feststellbar. aber nicht jeder Ochse erlebt es fett zu werden, mancher endet vorher als Kalb.


    dat letschte lo es nommo von meim Opa.

  • Wir haben mit dem betreffenden NLZ Kontakt aufgenommen und uns paralell zwei Trainingseinheiten der jetzigen U7 und U8 angeschaut. Auch wenn es
    sich nur um Trainingseinheiten gehandelt hat, konnten wir ein wenig Kontakt zu den Eltern aufnehmen und uns einige Ratschläge holen. Des
    weiteren wurden wir beim NLZ ein weiteres mal vorstellig. Wir waren wirklich angetan von dem Jugendkonzept und sind anschließend frohen
    Mutes nach Hause gefahren.

    Absolut vorbildlich !

    Am nächsten Tag
    erhielt ich einen Anruf vom zukünftigen Trainer der U7. Es war auch hier ein homogenes und nettes Gespräch. Er war zwar auch ein wenig enttäuscht, aber wir vereinbarten, dass mein Sohn zweimal im Monat (ab August 2014) in der zukünftigen U7 mittrainieren soll und wir uns nach einigen Monaten noch einmal zusammen setzen werden. Außerdem schlug er vor, dass mein Sohn mit einer Gastspielgenehmigung hin und wieder mitspielen sollte.

    Und das ebenso ! Daher hatte ich nachgefragt, wie der anfragende Verein darauf reagiert. Deswegen sollte man dies an dieser Stelle in Rtg. des Vereines auch ruhig mal lobend erwähnen.


    Was ich eigentlich sagen wollte:

    Und vielen Dank dafür, dass Du berichtest, wie Ihr Euch entschieden habt, das ist leider nicht selbstverständlich.

    und endlich mal wieder einer, der , der Rückmeldungen gibt.

    Als Ansporn für alle hier. Ich glaube viele denken oftmals "Interessiert ja jetzt keinen mehr" oder "könnte den Eindruck erwecken, ich will das nochmal künstlich aufwärmen".
    Was mich betrifft, finde ich die Rückmeldungen oftmals interessanter als die Diskussion davor. Von den Erfahrungswerten können wir doch alle nur profitieren.

  • Steini


    Rückmeldungen wären enorm wichtig. einmal als Kontrolle des Ergebnisses unserer Diskussionsbeiträge, andererseits um sich ein besseres Bild zu machen.


    bleiben aber allzu oft aus.


    @FB gilt jetzt z.B. auch bei dir. hab dir die klare Frage gestellt, wann du mit einem Vertreter des von beschriebenen Vereins gesprochen hast. Warte auf deine Antwort.

  • @FB


    wie es bei euch oder in der Schweiz generell aussieht habe ich keine Ahnung, und kann mich deshalb dazu auch nicht äussern.


    Ich schreibe auch nicht vom Bauchgefühl, das sich ja wie du selbst schreibst bei mir durch das doch schon ziemlich lange dabeisein der Realität nähert.


    beim Ergebnis zählen bei mir aber nun zur Beurteilung eher die nackten Zahlen.


    3 D, 2, C, 2 B- Mannschaften, ab C jeweils mit einem Kader von über 20 Spielern.


    dann in der A-Jugend nur noch eine Mannschaft gemeldet. klar ist bei diesen 50% Verlust jeder Einzelfall anders darstellbar, aber es sind nun mal 50 %



    die Firma Double Pass aus Belgien überprüft im Auftrag des DFB alle 3 Jahre die NZL.mit 500 Bewertungskriterien (was da so alles dabei wohl geprüft werden mag).Dabei werden 3 Sterne vergeben.


    bei dem mir bekannten letzten Ergebnis der 1. Bundesliga


    9 Vereine erhielten 3 Sterne


    6 Vereine erhielten 2 Sterne


    3 Vereine erhielten O Sterne


    ob die Ergebnisse der 2.BL besser sind, mag ich bezweifeln.



    so wie es im Breitensport und beim Dorfverein gute Jugendarbeit, gute Trainer gibt, ebenso wie die vielen schlechten Beispiele, die ja hier oft geschildert und kritisiert werden,


    so gibt es auch bei den offiziellen NZL und denen, die sich oft nur so nennen, doch sehr wohl grosse Unterschiede.


    Und das sollte man einfach wissen, denn von den Betreffenden, die einen jungen Spieler an Land ziehen wollen, wird gerne alles nur rosarot dargestellt.


    konkrete Zahlen und konkrete Beispiele aus Erlebten sind für mich wesentlich aussagekräftiger als Meinungen oder zu Papier gebrachte Konzepte und Ziele, die noch kein Ergebnis aufweisen.




    ,

  • Meines Wissens gehen in die Zertifizierung allerdings nur die Teams größer gleich U12 ein, d.h. alles was bei den Kleinen passiert, ist da komplett außen vor.


    Grüße
    Oliver