Lehrprobe (Trainer C-Breitenfußball): 1 gegen 1 in der Defensive (Abwehrtechniken)

  • Guten morgen alle zusammen,


    ich mache gerade die dezentrale Ausbildung zum Trainer C-Breitensport. Wir haben diese Woche mit Lehrgang 2 begonnen und habe jetzt das Thema für meine Lehrprobe bekommen (zum Warm-machen für die spätere Prüfung in der Sportschule) : Eins gegen Eins (1:1) in der Defensive (Abwehrtechniken).
    Hat zufällig jemand Tipps/Anregungen, was man in dieser Lehrprobe genau machen kann?



    Vielen Dank



  • Hallo MichaMittelfeld,


    Vielen Dank für die Antwort und für die Begrüßung :-)
    Ja, die PDF-Datei kenne ich schon, aber hier geht es nur um Taktik (Abwehrverhalten in 1:1). Was ich aber suche sind Abwehrtechniken (Technikschulung)!


    Grüße PiaNo

  • Ja, die PDF-Datei kenne ich schon, aber hier geht es nur um Taktik (Abwehrverhalten in 1:1). Was ich aber suche sind Abwehrtechniken (Technikschulung)!


    Höh? Was soll das denn sein? Bist du sicher, dass du das nicht missverstehst, was dann durchaus einer weniger geschickten Wortwahl bei der Aufgabenstellung geschuldet sein kann? Beim Abwehrverhalten im 1:1 geht es beim DFB eigentlich immer um das richtige Verhalten in den Situationen:

    • Angreifer am Flügel, große Distanz
    • Angreifer am Flügel, geringe Distanz
    • Angreifer in der Mitte -- hier wird, soweit ich weiß, nicht nach Distanz unterschieden, sondern i.d.R. von eher großer Distanz ausgegangen
    • Angreifer mit Rücken zum Tor (implizit: kurze Distanz, d.h. Verteidiger deckt den Angreifer)


    Die einzige Technik im eigentlichen Sinn, die es da gibt, ist das Sich-zwischen-Angreifer-und-Ball-schieben. Vielleicht könnte man, mit viel Fantasie, noch die richtige Körperhaltung zur Technik zählen. Aber ansonsten ist eigentlich nur Individualtaktik gefragt, also die Erfassung der Situation, das richtige Anlaufen, die korrekte Stellung zu Gegner und Ball, das Timing, ggf. die Abwehrfinte.


    Ich würde dir raten, nochmal nachzufragen, ob du die Aufgabenstellung richtig verstanden hast.

  • Ich gehe wie tobn davon aus, dass hier "Taktik" und "Technik" als Synonyme gesehen werden können.


    Aber noch ein Hinweis zur "Technik" (Das kann ja dann nur die "Bewegungstechnik" sein): Ich habe die Trainingseinheiten zum 1:1 teilweise noch einfacher begonnen als in der Mustertrainingseinheit des DFB:


    1.Im ersten Schritt stellen sich die Spieler paarweise an einer Grundlinie auf, sie stehen mit den Gesichtern zueinander im Abstand von etwa 1 m, mit dem Rücken bzw. Gesicht zur anderen Grundlinie. Dann laufen die Pärchen paarweise zur anderen Linie. der Rückwärtslaufende soll die Füße des Partners im Auge behalten. (bei einer C-Jugend würde ich ca. 25-20 Meter Abstand für die beiden "Grundlinien" empfehlen). An der Linie dann Rollentausch.
    2. Im 2. Schritt soll der, der vorwärts läuft in einem geeigneten Moment lossprinten und vor dem anderen an der Grundlinie ankommen. Ergebnis: der Rückwärtslaufende hat kaum eine Chance, weil er sich zuerst drehen muss.
    3. Dann die Spieler fragen: Was könnte der "Rückwärtslaufende" tun, um schneller als der Vorwärtslaufende zu sein, der den Zeitpunkt des Antritts bestimmt. Dann kommen die Spieler schnell auf eine seitliche Laufhaltung, mit der sie die Füße des Gegners noch beobachten , aber schneller Geschwindigkeit aufnehmen können.

  • Hallo tobn, Hallo MichaMittelfeld,


    vielen Dank für eure Antworten.
    Ja, es kann wirklich sein, dass ich das Thema irgendwie missverstanden habe :-( 
    Als ich das Thema bekommen habe, habe ich sofort an das Abwehrverhalten (frontal, am Flügel, im Rücken des Gegners) gedacht, heute bekam ich dann irgendwie Zweifel nachdem ich das Wort „Abwertechniken“ gelesen habe und dachte es geht doch vielleicht um Techniken als Schwerpunkt, wie der Abwehrspieler den Ball im 1:1 erobern kann.



    edit

  • Meinst Du den Hauptteil der Mustertrainingseinheit? Kommt auf die Zielsetzung an: In der Mustereinheit des DFB ist keine Abgrenzung genannt. Du kannst aber auch mit seitlicher Begrenzung arbeiten und vorgeben, dass der Verteidiger entweder den Ball erobern oder den Angreifer seitlich über die Begrenzung ablenken soll.


    Weitere Variation zur DFB-Einheit: Auch Hauptteil 1 und Hauptteil 2 mit einer Anschlussaktion nach Balleroberung, z. B. einen Pass in ein kleines Tor auf der Torauslinie (simuliert den kontrollierten Rückpass nach Balleroberung zum Torwart) oder seitlich (simuliert den kontrollierten Querpass nach Balleroberung zum Verteidigerkollegen) 

  • Falls du auch im BFV unterwegs bist, habe ich das Problem vielleicht erkannt, das vorliegt.


    Zwar ist das 1:1 sowohl in der Offensive, als auch in der Defensive ein taktisches Thema, wird aber nach dem Lehrweg Technik behandelt. Also gilt auch hier Üben - Üben - Spielen.


    Das heißt erst im freien Raum üben lassen, danach zwei Schwerpunkte und ein Wettkampf. Kleiner Vorschlag von mir:


    Freier Raum (6 Minuten): Immer zwei Spieler haben einen Ball. Spieler 1 startet mit Ball an der Grundlinie und läuft ins Feld, Spieler 2 geht in die Abwehrposition und steuert das Verhalten des Gegners. Das etwa 20 Meter lang, dann ist Ballwechsel und es geht in die andere Richtung.


    Schwerpunkt 1: Verbessern des 1 gegen 1 auf dem Flügel (5 Minuten)
    Ein Spieler dribbelt auf dem Flügel auf einen zweiten zu. Dieser geht in die Abwehrstellung und versucht, den Weg nach innen zu schließen und ihn zur Seite abzudrängen.


    Schwerpunkt 2: Verbessern des 1 gegen 1 zentral (5 Minuten)
    Ein Spieler dribbelt diesmal zentral auf das Tor zu, der zweite versucht, ihm eine Seite anzubieten, stellt das Spielbein zu und ihn am Abschluss zu hindern. Bei technischem Fehler wird dann eingegriffen und der Ball abgenommen.


    Wettkampf (4 Minuten): Könnte ich mir ein Spiel in kleinen Gruppen vorstellen, mit einem großen Tor, das es abzudecken gilt. Das Feld sollte nicht allzu lang sein. Dann werden die Spieler schnell in 1:1 Situationen gezwungen und sie müssen unbedingt den Abschluss verhindern.


    Ist natürlich nur ein Vorschlag und gerade in 5 Minuten runtergeschrieben. Aber vielleicht taugt es ja als Inspiration. ;)



    Die zu erlernende "Technik" wäre dann ein niedriger Körperschwerpunkt, eine Seite anbieten, den Gegner beobachten, sich ans Tempo anpassen und das Spielbein zuzustellen. Das Ganze wird nach dem Lehrweg Technik vermittelt, weil es in Spielformen ja kaum möglich wäre.

  • Ich pflichte AKjfv bei: so ein paar der Aufgabenstellungen sind zunächst mal für viele etwas nichtssagend und rufen erstmal fragende Gesichter hervor. Ich habe den Eindruck, dass sie in der Mehrzahl, wenn nicht sogar alle formuliert wurden, als der Fachübungsleiter C entworfen wurde, und seitdem kaum oder gar nicht verändert worden sind. Insofern hängen sie, ähnlich wie die ersten paar Info-Abende, der Entwicklung inzwischen eben ein paar Jahre hinterher. Heutzutage betont der DFB die Spielform viel stärker als noch vor vier, fünf Jahren, dementsprechend sind die Inhalte in den neueren Info-Abenden auch alle viel spielerischer (und kurzweiliger) als in den ersten paar, die heute teilweise schon etwas trocken anmuten. Bei uns war das aber so ungefähr der Stand, auf dem die Lehrproben sein sollten, zumindest, wenn man als Trainer nicht ins Risiko gehen wollte.


    Zu deiner Frage danach, ob freier oder begrenzter Raum: das hängt natürlich von der jeweiligen Übung ab. Generell finden Übungen ja schon eher auf einem begrenzten Raum statt. Oft ist dieser nicht explizit begrenzt, aber es gibt einen nur recht kleinen Bereich, in dem die eigentliche und relevante Aktion stattfindet. Ich verstehe wohl leider nicht so ganz, wie du die Frage meinst. Du schreibst ja, dass Ball und Gegner dabei sind, das klingt also für mich nach einer recht spielnahen Übungsform, in der also z.B. der Angreifer den Ball führt und zum Torabschluss kommen möchte, der Verteidiger das verhindern soll -- beide stehen zu Beginn dort, wo sie per Ausgangslage (außen oder zentral, lange oder kurze Distanz) hin gehören. Dann ist für dich als Trainer ja das 1:1 relevant, darum geht es, das soll gesucht werden. D.h. der Angreifer darf dann nicht einfach kehrt machen und vor dem Verteidiger davon laufen. Er soll, das ist die Anweisung, schnell und konsequent den Abschluss suchen. Bremst er bis zum Stillstand ab, so ist das Thema eigentlich verfehlt, denn die simulierte Situation ist ja die, dass der Angreifer es schafft, ins 1:1 zu kommen, außer dem letzten Verteidiger gibt es nur noch den Torwart. Das ist eine Situation, in der er unbedingt schnell den eigenen Abschluss suchen soll, weil der Verteidiger sonst Unterstützung bekommt. Für den Verteidiger ist es so, dass er eben der letzte Mann ist, der diesen Angreifer aufhalten kann, er muss das schaffen, im Moment hat er niemanden, der ihn absichert. Solltest du Angreifer haben, die in den Stillstand abbremsen, so würde ich die Situation abbrechen und unter Hinweis auf diegedachte Ausgangslage kurz erklären, dass der Verteidiger gewonnen hat, wenn er den Angriff des Stürmers stoppen, also auch zum Stillstand bringen kann, weil dann ja weitere Abwehrspieler nachrücken können und der Angreifer in Unterzahl gerät. Ich glaube, in den entsprechenden Unterlagen steht auch, dass der Trainer zu schnellen Abschlüssen und konsequenten Aktionen animieren soll.

  • Hallo Dani2 & tobn, vielen Dank für die hilfreichen Tipps. 


    Ich konnte heute unseren BFV-Referent telefonisch erreichen und er hat mir bestätigt, dass es bei den zu erlernenden Techniken lediglich um „die Seitliche Stellung zum Gegner und den tieferen Körperschwerpunkt, etc,...“ handelt. Die Übungsformen sollen „Abwehrspieler im 1gegen1 frontal“ und „Abwehrspieler im Rücken des Gegners“ behandeln. Mir stehen dabei ca. 12 bis 14 C-Junioren-Spieler zu Verfügung.


    Dani2 : Ja, Du hast es gut erkannt, dass es sich dabei um die Ausbildung vom BFV handelt :-). Deine Tipps finde ich auch gut.


    Als Einstieg würde ich im freien Raum üben lassen (6min), so wie es MichaMittelfeld im Post5 vorgeschlagen hat. Die Idee finde ich gut, dass die Spieler (mit der Rückwärtsbewegung) mitdenken sollen. Sie sollen selbst auf die Idee mit der seitlichen Stellung kommen.


    Übungsform1(5min): 1gegen1 am Flügel (mit 2 mittelgroße Toren in Abstand von ca. 60m), so kann die Übung dann rechts und links zum Tor und ohne langes Warten geübt werden. Variationen: kurze/lange Distanz


    Übungsform2(5min): Abwehrspieler im Rücken des Gegners (Zentral vor den Toren). mit Variationen: Gegenspieler am Ball/noch nicht am Ball.


    In den Beiden Übungsformen hat der Abwehrspieler bei Balleroberung die Möglichkeit auf einem seitlichen Tor (ÜF1) bzw. 2 Tore (ÜF2) zu passen.


    Wettkampf (6min): ein 16er breites und ca. 25m langes Feld aufbauen mit Mittelgroßen Toren. Die beiden Gruppen (zu je 6 Spieler) sollen gegeneinander in 3 gegen 3 spielen. Die Paare in 3gegen3 werden immer nach ca. 90 Sekunden gewechselt, bis die 6 min um sind.

    Für weitere Vorschläge bin ich weiterhin interessiert :-)


    tobn : Meine Frage zuvor zum freien/begrenzten Raum war auf die Übungen im Hauptteil der DFB-Trainingseinheit bezogen (sieh Link oben von MichaMittelfeld). Beim einem frontalen 1gegen1 am Flügel könnte man z.B. den direkten Weg zum Tor kleiner machen, so wäre der Angreifer gezwungen, den Weg über Außen zu nehmen und so hätten wir einen begrenzten Raum, wo die Aktion stattfinden soll. Deinen Hinweis für den Angreifer, dass er schnellstmöglich zum Torabschluss kommen soll finde ich gut. Ich habe ihn natürlich gleich notiert :-) 

  • tobn


    ich schätze dich bei diesem Thema als sehr kompetent ein.


    bei deinem Rat solltest du aber beachten:


    es handelt sich nicht um ein Training in einem Verein, sondern um eine Lehrprobe Sport auf einem Gymnasium.
    vom Fussballer bis Antifussballer dürfte dort allles vertreten sein.
    es gibt keine Möglichkeit die Übungen in vorgehenden Einheiten aufzubauen, sondern es muss direkt in die Thematik
    eingestiegen werden. Ausserdem dürfte bei der Benotung die eigendliche Übung nicht allzu bedeutend sein, Thema darf
    natürlich nicht verfehlt werden.


    PiaNo


    mein Sohn stand vor 4 Wochen vor der gleichen Situation wie du, jedoch zusammen mit einem Klassenkameraden.
    dessen Vater war Stützpunktrainer.


    habe mich mit diesem kurzgeschlossen, worauf wir dann unseren Söhnen folgenden Rat gaben.


    zum Thema müsst ihr euch selbst schlau machen, ihr seit schliesslich Fussballer. als Informationsquelle gaben wir DFB-Richtlinien
    und Soccerdrill an.


    wichtiger als das eigendliche Thema ist für euch ein systematischer Aufbau eurer Trainngseinheit.
    vorher klar absprechen, wer wann was sagt.


    sicher auftreten, klare, kurze und deutliche Ansprache, keine langen Erklärungen, deshalb auch einfache Übungselemente
    aussuchen.


    auf Fehler achten, bei den Nichtfussballern wohl kein Problem, unterbrechen und auf Fehler hinweisen und korrigieren (vormachen)


    auf Disziplin achten, notfalls mit dem Hinweis: denkt bitte daran, ihr müsst auch noch eine Lehrprobe abhalten, und freut euch sicherlich, wenn wir da auch konzentriert mitarbeiten


    kurzum: legt mehr Wert darauf, wie ihr es macht, als das was ihr macht.


    baut eure Übungseinheit schriftlich detailliert auf auch mit der Angabe was ihr bei den jeweiligen Elementen erreichen wollt.
    (stellte sich später heraus, dass gerade dies mitenscheidend für die Benotung war, die übrigens sehr gut war, ist aber wohl
    wie immer auch vom jeweiligen Lehrer abhängig.) Wichtig:Quellenangabe, woher die Übung stammt.


    der letzte Rat war: ihr kennt euren Lehrer besser wie wir, also stellt euch auf ihn ein, bringt es so, wie er es bringen würde.


    für uns beide Väter, wäre es ein leichtes gewesen, eine Top-Übung aufzubauen, aber wir nahmen davon Abstand.


    so tobn , nach diesem Erfahrungswert und Prämissen, gib ihm deine Tips, es geht schliesslich um eine gute Sportnote.


    PiaNo , ich wünsche die einfach nur etwas Glück, es wird schon klappen.


    gg

  • Zunächst einmal unterstreiche ich guenters Aussagen, dass der Trainingsaufbau und die Art der Durchführung bei uns in der Lehrprobe wichtiger war als die im einzelnen ausgewählten Übungen. Bei letzteren muss man nur darauf achten, dass sie zum Thema passen. Ansonsten hat guenter zu deiner Situation offenbar ein paar Infos, die ich nicht hatte, aber das ist ja für dich von Vorteil.


    Kurzer Einwurf an guenter: Ich hatte mit meinen Ausführungen zur Begrenzung des Raums auf eine recht allgemein formulierte Frage von PiaNo geantwortet. Du wirst erkennen, dass ich dabei keinen direkten Bezug zur Situation der Lehrprobe genommen habe. Vielmehr habe ich versucht zu vermitteln, warum der Raum begrenzt sein muss, wenn die Übung richtig laufen soll, d.h. damit sich ein fließender Ablauf ergibt. Eine Begrenzung durch Abstecken eines Feldes ist hingegen bei der Übungsform meiner Meinung nach unnötig bzw. eine Zeitverschwendung. Bei einer Spielform hingegen durchaus sinnvoll.


    tobn : Meine Frage zuvor zum freien/begrenzten Raum war auf die Übungen im Hauptteil der DFB-Trainingseinheit bezogen (sieh Link oben von MichaMittelfeld). Beim einem frontalen 1gegen1 am Flügel könnte man z.B. den direkten Weg zum Tor kleiner machen, so wäre der Angreifer gezwungen, den Weg über Außen zu nehmen und so hätten wir einen begrenzten Raum, wo die Aktion stattfinden soll. Deinen Hinweis für den Angreifer, dass er schnellstmöglich zum Torabschluss kommen soll finde ich gut. Ich habe ihn natürlich gleich notiert :-)


    Ich habe noch nicht verstanden, was du damit meinst, wenn du davon schreibst, man könne "den direkten Weg zum Tor kleiner machen". Welche Übung meinst du denn aus der Broschüre genau, d.h. welche Seite und welche Übung dort? Ich schaue mir das gerne mal an.


    Es freut mich, dass der Hinweis für den Angreifer für dich hilfreich ist. Ich würde diesen Hinweis in die Ansprache zu Beginn integrieren und kurz, aber prägnant wieder bringen, wenn es sich häuft, dass Angreifer sich 'falsch' verhalten. Da es aber um die Schulung des defensiven 1:1 geht, sollte dieser Hinweis, der sich ja ans Offensivverhalten richtet, wirklich kurz bleiben.


    Ganz generell fand ich es damals ganz hilfreich, meine Lehrprobe vorab im Training mit meinen Spielern mal auszuprobieren. Das war bei mir zwar eine andere Altersklasse (E statt C), so dass man zwar nicht wirklich erkennen kann, wie gut der Schwierigkeitsgrad passt, aber man lernt den Übungsablauf kennen. Das ist natürlich gerade dann praktisch, wenn man in der Lehrprobe persönliches Neuland betritt.