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  • um die Ohren hätte er es ihm hauen sollen !


    Insgesamt habe ich nach Lesen des Artikels den Eindruck, dass sich dort wohl Eltern zurecht beschweren und der Kodex wohl auch in nicht unerheblichem Maße dazu dienen soll, (berechtigte) Kritik von Trainern fernzuhalten, die nicht kifu-gerecht ausbilden.


    Mensch, Karl, das von dir, das gehört 3mal fett hervorgehoben, da sind wir ja plötzlich einer Meinung, klingt ganz anders als ne Rede von der "Brut"!!! :thumbup:


    Erfahrung soll ja klug machen, so hab ich auch etwas Verständnis für solch Trainer: es ist eben auch ihr Hobby, wo man sie nicht anders bezahlt, tun sie es indirekt selbst - menschlich! Keiner mag zu kurz kommen u. nur unsere Kurzen schweigen immerzu dazu! (Erkenntnis-)blinde Flecken hat auch jeder als Mensch: das Mängelwesen, so schon Anthropologe A.Gehlen. Wieso aber das stets notorisch sich mannhaft versteifend leugnen - statt mal einsehen: ist doch nur normal statt schlimm, wir sind alle meist nur klitzekleine Männer...? Schlimm hingegen ist bzgl. Mängelwesen "Autokratie", dh: Jeder kontrolliert sich selbst, ist nur seiner eigenen Willkür als Macht unterworfen! Für sich allein, ok, aber wenn andere "unter" ihm stehen, trainieren, spielen müssen, die selbst nicht mal als mündig gelten dürfen, was dann??? Daher frag ich so penetrant nach nem transparenten Trainer-Kodex, Konzept, QM (inkl. Qualitätsaudits o. -Scouts in Person eines Jugendwarts) - hab halt zu viele Papperheimer live kennengelernt, als dass ich an all die 'sich-selbstverständlichen' Gutmenschen ringsum blind glauben wollte ;)

    Jeder Erwachsene kann nur so gut spielen, wie er als Kind trainiert wurde....

  • Ja das mit den Kodizes ist so eine Sache...


    Schön, dass Don Quijote den vom FSV Frankfurt mal reingestellt hat.


    Leider benehmen sich in den älteren Mannschaften die Spieler des FSV eben NICHT dem Kodex entsprechend.
    Und die Eltern erst recht nicht.


    "Silent Side Line"? =)
    Schön wär's.


    Das ist nun beileibe kein FSV-spezifisches Problem. Man kann sich immer vielen, schönen Zielen verpflichten. Aber wie sieht es mit der Umsetzung aus? Gibt es Konsequenzen? Wie sind die geartet? Werden die auch wirklich in der Realität angewandt?

  • Habe den Text gelesen und gedacht, dass man das auch anders sehen kann, wie der Initiator des Textes/Berichtes.


    -ich fragte mich beispielsweise, ob er erkannt hat, das er die sich schlecht benehmenden Trainer bei seinem Thema vergessen hat und


    -ob er diesbezüglich selbstkritisch ist und war. Trainer sind ein Querschnitt aus der Bevölkerung und nicht mehr und nicht weniger! Entsprechend wäre hier aus meiner Sicht und Erfahrung deren Benennung in Sachen Sittenverfall und Benehmen genauso zu benennen!


    -Ferner kam es so bei mir an, dass der Herr Unantastbar und Gottähnliches Wesen...immerhin alte Schule...(er ist über 50ig) vielleicht mit dem modernen Denken heutiger junger Eltern nicht klar kommt und gern sein altes Ding durchziehen möchte.


    Z.B. erkennt man das daran/läßt darauf vermuten weil er in seinem Text hervorhebt, dass er Spieler auf der Bank nicht spielen läßt. Muß ja wohl so sein, weil er den Eltern die dann was dazu sagen...sich also beschweren...hier ein schlechtes Zeugnis ausstellt. Damit schließt sich der Kreis für mich dann auch, denn das schlechte Zeugnis hätte er sich selbst verdient!


    Zudem unterscheidet der Herr auch in dieser Frage nicht, um welches Alter es sich bei z.B. diesem Thema handelt. Allein das ihm das nicht in den Sinn kommt erweckt erneut bei mir den Eindruck, dass der Herr alles andere als modern denkend ist, sorry. Eltern eines A-Jugendlichen werden sich wohl weniger bis überhaupt nicht melden wenn es was zu beschweren gibt, dem entgegen dürfte das bei Eltern aus dem unteren oder mittleren Jugendbereich...also dort wo Kinder sich nicht wehren....öfter vorkommen und zwar oft mit recht!


    Entsprechend hätte ich gern diesen Artikel in der Zeitung dort kommentiert und da hätte der Herr sich schön warm anziehen können!

  • bin schon etwas erstaunt


    hier wird ein Verein aktiv, sorgt dafür, dass es publik wird, macht eigendlich das, was hier ständig gefordert wird.


    im Gegensatz zu den allermeisten Vereinen geschieht hier überhaupt etwas.


    und nun wird gesucht, was alles irgendwie kritisierbar ist, was man eigendlich noch besser machten müsste.


    Nicht berücksichtigt, wie der Reporter evtl. eine ander Wortwahl, andere Sätze verwendet, als die ursprüngliche Aussage war.
    schliesslich muss der Gesamtartikel journalistisch passen.


    Karl
    "regelmässig" was ist das? kann man doch sehr weit legen.
    da gibt es Fälle, da wird ein vermeintlich guter (Ansicht des Vaters) öfters ausgewechselt, wie auch seine anderen Mitspielern.
    schon meint der Vater, sein doch so guter Sohn müsste mehr (regelmässiger ausgedrückt) spielen.


    konkreter Fall: B-Jugendspieler wird in 2 Spielen hineinander als erster ausgewechselt (offensichtlich war jedem seine mangelnde
    Einstellung. schon beschwert sich der Vater über die ungerechte Behandlung, weil sein Sohn immer als 1. ausgewechselt
    würde. Erst als die anderen umstehenden Eltern ihm klarmachten, dass die 2 mal, die einzigen 2 mal in der fast abgelaufenen
    Saison waren, und ihre Kinder schon teilweise 3 mal als erster ausgewechselt wurden, hatte er sich beruhigt.


    über Aussagen von Eltern und Spielern bin ich sehr vorsichtig, die sind immer subjektiv. warum werden ansonsten so viele Statistiken
    geführt? die vorgehalten, musste doch schon mancher seine Aussagen revidieren.


    @FB
    vieles was in deinem absoluten Leistungsverein machbar ist, ist nicht bei einem Dorfverein 1:1 umsetzbar.
    die Leute spielen da einfach nicht mit, ob man das gut findet oder nicht.
    wenn das Optimum ist umsetzbar ist, macht man das, was akzeptiert werden kann.
    auf jeden Fall besser, wie gar nichts, was in den meisten Fällen der Fall ist.

  • Man kann sich immer vielen, schönen Zielen verpflichten. Aber wie sieht es mit der Umsetzung aus? Gibt es Konsequenzen? Wie sind die geartet? Werden die auch wirklich in der Realität angewandt?


    Ja, Chris, das ist natürlich wahr. Die bloße Existenz eines Kodex bringt noch nix, er muss auch durchgesetzt werden.


    Grüße
    Oliver

  • Ja, Günter, es gibt nichts Gutes, außer man tut es. Aber nicht alles, was man so tut, ist auch schon gut! Für sich allein darf jeder im eigenen Kopf Herr sein, sich alles Mögliche einbilden u. entscheiden, beschädigt sich da, wo Zweifel angebracht wären, nur selbst per zu viel Risiko, Depression, Hybris statt Überzeugungskraft gegenüber Mitmenschen, die ihn insgesamt ja nicht immer nur aus Uneinsicht ablehnen. Irgendnen Zuspruch braucht eben jeder o. trocknet sozial nach innen aus! Bei mir waren es nie Trainer o. Offizielle, nicht mal Eltern, nur Kinder, die ihren Mund natürlicherweise nicht auftun u. ihre Interessen artikulieren. Also versteife ich mich auf die Opposition Kids (inkl. meinem inneren Kind) vs Erwachsene, aber sicher nicht so, wie hier vor Ort schon mal böse kolportiert als der Kinderfänger im Dorf, ein Schatten den man nie mehr los wird, sondern nur ganz im Bewusstsein, auch mal Kind gewesen zu sein, das Runden schrubben musste, da sein Bezirksliga-Trainer (wo ich mit 13 aus Versehen, da ahnungslos u. ohne Eltern landete) es rausekeln, darüber aber nie ehrlich miteinander reden wollte - hab ich mir gemerkt, nicht aus meinem bösen Willen, sondern da es mich fortan prägte, weit über den Fußball hinaus. Ich hab sogar mal mit 20 auf "Ordnungshüter" Steine geschmissen deshalb, denn in dem Alter hat man das nicht bewusst gemacht: dass die es ja gar nicht waren. Wut-Bürger - gab's halt schon immer, tiefere Beachtung finden aber wohl nur die mit grauen Haaren ;)
    Man handelte in seiner Gruppe sog. Fans (die natürlich nie zum Fußball gehören sollen, klar) rein emotional wider ne als systematisch ober-mies erfahrene Ordnung der eigenen Dinge. Lang bevor dann S.Deissler erklärte, dass es ja mehrere Arten von Fußball gäbe: den, den er einst (als Kind) liebte, nicht mehr... Wer hat diesen Satz von Deissler schon gelesen UND verstanden?

    Jeder Erwachsene kann nur so gut spielen, wie er als Kind trainiert wurde....

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  • bin schon etwas erstaunt


    hier wird ein Verein aktiv, sorgt dafür, dass es publik wird, macht eigendlich das, was hier ständig gefordert wird.


    Erstaunt...verstehe ich, aber:


    Wenn man es gneau betrachtet, sollte der und andere Vereinsverantwortliche die das so sehen, doch erstmal die Hausaufgaben für das Jahr 2014 machen. Wer sich z.b. an die Kifuregeln halten würde (keine Bankdrücker....z.b. jeder spielt mind. die halbe Spielzeit)....und das z.B. über ein Konzept einfordert usw., usw., ....der erhält keine Elternbeschwerden bzw. dezimiert sie stark.


    Wer das GERN und aus Überzeugung erledigt und als Trainer lebt...der hat damit überhaupt kein Problem.


    HIER jedoch ist der Beschwerdeführer/Artikelersteller wohl ganz anderer Ansicht und fordert mal ganz mies gesagt sein RECHT ein, als Trainer die (vermeidliche) Unantastbarkeit in Person zu sein...wie früher!

  • als Trainer die Unantastbarkeit in Person


    Genau so als Kind am eigenen Leibe erlebt u. dann als ohnmächtiger Papa meiner Jungs wieder x-mal.... Und: wer offen drüber zu reden wagt, um dialogische Vernunft, Team- + Fairplay bittet, wird Unperson, fliegt raus: in hohem Bogen! Daher allergisch gegen so einseitge Eltern-Kodex-Masche!

    Jeder Erwachsene kann nur so gut spielen, wie er als Kind trainiert wurde....

  • Wißt ihr was, ich breche sogar mal ein Nogo aus Trainersicht.


    Es kam bei mir vor, dass ich mit drei Vätern die nicht Trainer waren...eine Aufstellung besprach. Hierbei kam in der Diskussion auf, dass es ungerecht sei, den xy nicht spielen zu lassen, was dann gehandelt wurde...zeitlich taktisch gesehen. Das waren übrigens Papas, die wenn ich mal krank war oder absolut nicht konnte, auch mal das Training übernahmen.


    Ich habe das ganz bewußt getan....nicht weil ich so schwach war, sondern aus einem Selbstverständnis heraus...nämlich...die Eltern gehören zum Team...sie sind das Team und da ich ja eh jeden immer spielen ließ...haben die die das als Eltern nicht so sahen sich hier in das Thema buxiert. Darüber gab es dann keine Diskussion...das jeder spielte wuchs wie ein kleines von mir gesähtes Pflänzchen als das normalste der Welt mit ein. So wurde sogar mal ein Spiel knapp verloren und darüber verlor niemand ein Wort.


    Hätte der Artikelschreiber seine Probleme noch, wenn er das so oder ähnlich sehen und praktizieren würde?


  • Genau so als Kind am eigenen Leibe erlebt u. dann als ohnmächtiger Papa meiner Jungs wieder x-mal.... Und: wer offen drüber zu reden wagt, um dialogische Vernunft, Team- + Fairplay bittet, wird Unperson, fliegt raus: in hohem Bogen! Daher allergisch gegen so einseitge Eltern-Kodex-Masche!


    Ich verstehe ja, dass du aus deinen sehr speziellen Erfahrungen heraus da bestimmte Ansichten hast.


    Aber in der Realität, in der ich lebe, sind die meisten Trainer alles ander als unantastbar und werden permanent kritisiert und am liebsten hinter ihrem Rücken.


    Du hast sicher Recht, dass es viele Trainer gibt, die auf offene Kritik nicht so wahnsinnig stehen. Aber unter dem Strich bleibt eben, selbst bei dem schlechtesten Trainer, der vieles falsch macht, eines stehen: Er verbringt kostenlos Zeit mit den Kindern anderer Leute, um diesen eine Freizeitgestaltung zu ermöglichen. Solange er ernsthaft bemüht ist, sein Bestes zu geben (selbst wenn das nicht viel sein mag), hat er dafür Respekt verdient.

  • Chris,


    moin erstmal....


    -hätte der Verein oder ein Trainer diese Probleme, würde er sich an ein gelebtes niedergeschriebenes gutes Konzept halten können?


    Ich gehe davon aus, dass jeder größere bzw. hoch spielende Verein mit guter Jugendabteilung ein Konzept hat. Ich gehe davon aus das dem so ist, weil das Vorhandensein eines Konzeptes für mich das Fundament von "Erfolg" in Sachen Überlebenskampf des Vereins ist. Alles andere sind für mich Eintagsfliegen und Zufälligkeiten.


    Es gibt Leute die halten sich dann an das Konzept und die werden weniger Probleme haben als die, die konzeptionslos ungeschützt trainieren. Letztere sind viel angreifbarer.


    Werden die von Personen kritisiert für das Tun im Rahmen des Konzeptes, dann würde ich sie -wenn ich es mitkriegen würde- schützen und ihnen den Rücken stärken.


    Diejenigen die prinzherrlich das tun was sie meinen und dabei große vermeidbare unnütze Fehler leben...ja sorry...ich bin halt der Meinung -besser kein Trainer als ein mieser-...dann bekommt er den Respekt den er sich verdient hat.


    Der Trainer den du ansprichst...also ...er gibt das Beste...macht dabei aber Fehler...der würde sich doch wohl verbessern lassen, weil er selbstkritisch mit sich umgehen würde und entsprechend reagieren würde. Bei diesem Trainer wäre ich auch bei Dir...der hätte den Respekt verdient.


    Ich plädiere entsprechend dafür, genau hinzuschauen und nicht zu pauschalisieren. Es gibt halt Trainer, die haben den Respekt nicht verdient. Kommt halt auf die persönliche Erfahrung an, was man bei Beäugung des vor seinem geistigen Auge sieht. Ich sehe da dunkle Dinge :) ...ganz dunkle Sachen :thumbup:

  • Ein Kodex kann nur vom Verein und nicht einzelnen Trainern erlassen und (am besten gleich als Auszug der "Allgemeinen Geschäftsbedingungen" auch mit dem Eintrittsformular und als Beilage der Rechnung für die Vereinsbeiträge) verteilt werden.
    Ein Kodex gilt immer für den GANZEN Verein, resp. gibt es im Verein keine unterschiedlichen Kodizes.


    Schon recht, dann gib dem Kind halt einen anderen Namen, wenn es nur um mannschaftsinterne Vereinbarungen geht. Ich stimme dir zu, dass ein vereinsweiter Kodex individuellen Abmachungen der Mannschaften vorzuziehen ist, wenn es aber der Verein nicht hin bekommt oder die Trainer sich nicht auf einen Kodex einigen können, so finde ich es nicht verkehrt, wenn eine Mannschaft das für sich macht. Natürlich nur, sofern der Verein damit einverstanden ist.

    "Be yourself; everybody else is already taken." (Oscar Wilde)

  • Aber unter dem Strich bleibt eben, selbst bei dem schlechtesten Trainer, der vieles falsch macht, eines stehen: Er verbringt kostenlos Zeit mit den Kindern anderer Leute, um diesen eine Freizeitgestaltung zu ermöglichen. Solange er ernsthaft bemüht ist, sein Bestes zu geben (selbst wenn das nicht viel sein mag), hat er dafür Respekt verdient.


    Mal bewusst provokant gefragt: wie sieht es aus, wenn er maßgeblich deshalb kostenlos Zeit mit den Kindern anderer Leute verbringt, um sich selbst zu verwirklichen und, so zumindest der Eindruck, zu einem nicht unerheblichen Teil ureigene Ziele verfolgt?

    "Be yourself; everybody else is already taken." (Oscar Wilde)

  • Entsprechend hätte ich gern diesen Artikel in der Zeitung dort kommentiert und da hätte der Herr sich schön warm anziehen können!


    dazu wird man in der Zeitung direkt aufgefordert unter echo@volksfreund.de
    also los..


    weil er in seinem Text hervorhebt, dass er Spieler auf der Bank nicht spielen läßt.


    hab ich auch beim 2. durchlesen nicht gelesen, da wird von einem 2 regelmässig gesprochen
    was der Vater oder Schreiber darunter versteht, wissen wir nicht, hab ja dazu schon was geschrieben


    um welches Alter es sich bei z.B. diesem Thema handelt.


    gilt lt. Bericht für die ganze Jugendabteilung.


    in der Zeitung steht übrigens folgender Zusatz, obs im Internet weiss ich jetzt nicht. habs auch jetzt erst gelesen,
    klärt aber doch das ein und andere auf.


    ".. sind nur ein Auszug aus der vom Verein ausgearbeitenden Vereinskodexes."


    wahrscheinlich wurde auch von vielen übersehen, dass aus dem Bericht hervorgeht:


    ..anhand eines vergleichbaren Leitfadens beim VFB Stuttgart entstanden ist.


    nicht vergessen:


    dieser Verein geniesst in unserer Region, speziell die Jugendarbeit betreffend, einen sehr guten Ruf.
    und sowas kommt ja wohl nicht von einem Zeitungsartikel her, und entwickelt sich auch nicht kurzfristig.
    da muss ja wohl insgesamt mehr dahinterstecken und auch über einen längeren Zeitraum.

  • guenter


    Zitat Interviewer über eine Aussage des Herrn K.


    Der 55-Jährige stellt eine Verschlechterung der Sitten fest. "Vor ein paar Jahren haben Eltern nicht so oft gefragt, warum ihr Sohn keine Berücksichtigung in der ersten Elf findet", nennt er ein Beispiel. Inzwischen, so die Vermutung von Kreutz, meinten nicht wenige Väter und Mütter, ihre fußballspielenden Kinder müssten per se eine Stammplatzgarantie haben.


    Zitatende


    Hieraus entnehme ich, dass der Herr K. -55 Jahre alt-....sich darüber beschwert, dass heutige Eltern es wagen sich zu beschweren, wenn ihr Kind nicht spielt....also keinen Stammplatz hat. Stammplatz....suggeriert mir, dass es Spieler gibt, die immer gesetzt sind und andere ebend nicht. Weil das früher Eltern so hinnahmen und heute ebend nicht...findet er das ganz schlimm.


    Später wird beschrieben, dass es sogar einen Vater gab, der ihm DESWEGEN das Trikotoberteil des Sohnes wütend vor die Füße warf.


    P.S. ...Bei mir hätte er es sogar gefres...., sorry. -lach-.


    Da er -z.b.- dieses Thema "Bankdrücker" auf die gesamte Jugendabteilung münzt, entnehme ich, dass er hier nichtmal einen Unterschied in den Altersgruppen sieht. D. h. ...auch bei den Minis spielt nicht unbedingt jeder...und da gibts auch Stammplätze...genau wie bei der F, E, D und C.


    Das moniere ich und prangere ich an. Würde er allein das ändern, hätte ihm kein Vater das T-shirt vor die Füße geworfen und er hätte es auch bei mir nicht essen müssen. :thumbup:


    So modern wie es aussieht, sind die nicht.


    Oftmals wird GUT auch mit dem -Wie hoch sie spielen- übersetzt. Gut ist für mich noch lange nicht gut. Gut kann auch der Dorfverein um die Ecke sein, der in den untersten Klassen spielt, deren Macher aber anders ticken als z.B. Herr K.


    Wobei ich dessen Gesamtleistung als Ehrenamtler nicht verurteilen möchte, er scheint sehr engagiert.

  • warum ihr Sohn keine Berücksichtigung in der ersten Elf findet",


    machen wir mal Wortglauberei


    es können doch wohl nicht alle aus dem Kader in den ersten 11 stehen.


    ich selbst hab schon Beschwerden von Eltern gehört, dass ihr ach doch so talentiertes Kind nicht immer von Anfang an
    spielt.


    daraus jetzt auf Bankdrücker schliessen?


    wir wissen doch eigendlich alle, dass gewisse Sätze oder Aussagen alle Deutungen zulassen, jeweils wie es
    der Betrachter sehen will.



    Stimme dir zu, dass gerne von guter Jugendarbeit geredet wird, wenn die Jugendmannschaften höherklassig
    spielen. Trifft z.B. bei dem grössten Verein hier vor Ort treffend zu.


    Dort Unzufriedene sind schon zu dem anderen Verein gewechselt und fühlen sich dort wesentlich wohler.


    Alles was ich hier schreibe, habe ich nur vom Hörensagen und bis auf einen Abwerbeversuche, keine
    eigene Einsichten.

  • Zitat günther:

    ich kann nur das bewerten, was in dem Artikel steht. Und da lese ich, dass das betreffende Kind nicht regelmässig spielt.Das heisst, nicht so . wie es dort die Regel ist. Dann sehe ich die Reaktion des Vaters als gerechtfertigt.


    Ich habe diesbezüglich schon viel gesehen, bis hin zu Kindern, die zum Spiel umgezogen an der Seitenlinie standen und nicht zum Einsatz kamen. Das sind zwar Extremfälle, aber ich sehe auch überhaupt keinen Grund, warum z.B. ein Kind regelmässig durchspielt und ein anderes Kind immer nur eingewechselt wird und nur die halbe Spielzeit bekommt. Wenn hier Beschwerden von seiten der Elternschaft kommen, hat sich diese der Trainer selbst zuzuschreiben.

  • Karl


    kennst du auch folgenden Fall?


    Verein hat 2 B Mannschaften, eine Leistungsbezogen, die andere, wie der Verein es beschreibt, um allen die Möglichkeit zu
    bieten, Fussball spielen zu können.


    Vater hat es irgendwie erreicht, dass Sohnemann in die B1 kommt. eigendlich steht er leistungsmässig hintenan.
    bekommt dann nicht die Spielzeit, die sich Vater und Sohn wünschen.
    Angebote, gelegendlich B2 zu spielen, um entsprechende Spielzeit zu bekommen, wurde abgelehnt, dafür
    waren sich beide zu schade.


    ich habs erlebt. wie mag aber der Vater diesen Fall schildern?


    gg

  • B Jugend = kann sich in der Regel selber helfen, was...wenns in diesem Thema nötig wäre, schon schlimm genug ist.


    Minis, F, E, ...auch D und C...aber vor allem da ganz unten...mit Eltern die zuschauen wenn ihrem Koten langatmig wiederkehrend -gerade dann wenn sie den Mund halten und den falschen Respekt dem großen Trainer zollen- Ungerechtes geschieht...ist ein Unterschied zu denen, die sich wehren könnten.


    Ich schrieb es ja in Sachen meines Ältestens -A Jugend- der seinem großen Trainer sein Trikot vor die Füße warf und ihn als Arschloch betitelte. Ich riet ihm übrigens, das nächste mal ein "großes" davor zu setzen, weil der Trainer sich das auch noch verdient hätte auf dem Weg zu dem Respekt, den dieser sich wirklich verdiente.


    Wer einen A Jugendlichen der nicht zum Training kam, weil er arbeiten mußte auf die Bank setzt...und ihn dann nach zwei Minuten wieder runterholt, weil er einen Fehlpass spielte und ihn laut beschimpft vor den Zuschauern, der hat sogar noch eins auf die Nase verdient.

  • Wer einen A Jugendlichen der nicht zum Training kam, weil er arbeiten mußte auf die Bank setzt...und ihn dann nach zwei Minuten wieder runterholt, weil er einen Fehlpass spielte und ihn laut beschimpft vor den Zuschauern, der hat sogar noch eins auf die Nase verdient.


    stimme dir zu, dass das ein A.... ist. Solche Trainer gibt es, aber sind sie die Regel?


    bei diesem Trainer war dies aber doch wohl nicht der erste Ausrutscher. solche Trainer fallen doch ständig durch irgendwelche
    Massnahmen auf. da stellt sich die Frage, warum man immer noch unter ihm gespielt hat.
    Waren bisher nur andere betroffen, und es hat einen nicht gejuckt? kann ich mir bei euch nicht vorstellen.
    nur wegen der Kollegen weitergespielt? wenn ja, hat die das nicht gestört?
    warum hat die A-Jugend überhaupt diesen Trainer geduldet?


    ähnlichen Fall bei meinem Ältesten erlebt.
    ein engagierter, aber beim Spiel unqualifziert brüllender Trainer.
    Spieler suchten das Gespräch mit ihm, brachte jedoch keine Änderung.
    in der Winterpause stellten die A-Jugendlichen den Verein vor die Entscheidung: entweder der Trainer, oder wir gehen.
    Thema war erledigt.


    gg