Hallo,
ich wollte mal eure Meinung zu dem oben genannten Thema hören.
Ich meine, beobachten zu können, dass sich nach Jugendspielgemeinschaften nun immer mehr Jugendfördervereine - im Sinne von Jugendfußballvereinen - bilden.
Ein Vorteil von Jugendfördervereinen (JFVs) ist sicherlich, dass mehr als vier Vereine darin enthalten sein können, während sich bei JSGs maximal vier Vereine zusammenschließen können.
„Der Zweck des Vereins besteht darin, für die Jugendlichen der angeschlossenen Vereine einen leistungsbezogenen Spielbetrieb zu ermöglichen, der anderweitig so nicht erreichbar wäre.“ (Auszug aus der DFB-Jugendordnung)
Der eigentliche Zweck von JFV wird meiner Meinung nach nicht selten missbraucht. Leider glaube ich, dass sich mehr und mehr Vereine das Leben dadurch zu einfach machen, indem sie sich einem JFV anschließen und somit meist keine eigene „JugendArbeit“ mehr haben.
Auf der anderen Seite gründen meist größere Vereine einen JFV, da sie glauben, dass sie damit leistungsstärker werden und sie sich dadurch profilieren wollen.
Ich bin der Meinung, dass häufig kleine Vereine, die nur durch eine breite Masse an Kindern überleben können, hieran endgültig kaputt gehen werden. Wird der Leistungsgedanke unsinnigerweise in den Mittelpunkt gestellt,werden auch hier mit der Zeit immer weniger Kinder in einen Fußballverein eintreten bzw. langfristig bleiben.
Vor allem, wenn der Leistungsgedanke eben noch mehr dadurch gefördert wird, dass man „Erfolg haben muss“, geht dies auf Kosten der kindgerechten Förderung.
Wie seht ihr das? Wie könnte man dem entgegenwirken?
