Beginn Sprintübungen in der E-Jugend

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  • Danke. Die beiden Seiten sind meine Hauptübungsquelle. Ich bin sehr oft auf den beiden Seiten unterwegs.


    AUf welcher Weise habe ich gesagt, dass ich überfordert bin? Das ich keine Übungen hinbekomme?

    FCK

  • marcel


    Wenn Du das so machst wie es in soccerdrills und fd21 erklärt wird, kannst du nur wenig falsch machen.
    Wenn deine Junioren gerne ins Fussball kommen, so hast Du dann auch die Bestätigung, dass Du das Richtige anbietest.


    Viele Grüsse
    TRPietro

  • Ich kann versichern, dass Sie gerne in mein Training kommen. Ich habe schon oft Sprüche gehört wie wenn Marcel nicht der Trainer/Co-Trainer wäre, dann hätte ich schon längst aufgehört.



    sportlicher Gruß Marcel

    FCK

  • Ich kann versichern, dass Sie gerne in mein Training kommen. Ich habe schon oft Sprüche gehört wie wenn Marcel nicht der Trainer/Co-Trainer wäre, dann hätte ich schon längst aufgehört.



    sportlicher Gruß Marcel


    Dann brauchst Du Dir auch keine Sorgen zu machen.


    Wünsche Dir weiter viel Spass mit deine Kids.


    Viele Grüsse
    TRPietro

  • DIe Grundelemente der Schnelligkeit sind: Koordination und Kraft.


    Wenn du mich fragen würdest ob dies bei einer E-Jugend Sinn machen würde, so würde ich sofort JA sagen.



    Ich würde sofort nein sagen, weil die Kraftgeschichte noch nicht ausreichend gegeben ist. Ist es nicht so, dass ein Kind im C-Alter aussieht wie verhungert (Ausnahmen bestätigen die Regel). Erst mit dem B alter und sicher im A Alter...legen sie an Masse zu. Ist die Masse nicht der Muskelzuwachs so dass es erst dann Sinn macht, Kraftübungen hinsichtlich zu steigernder Geschwindigkeit durchzuführen...???


    Aus diesem Grunde mache ich z.B. in der D ständig Übungen, die in die Rubrik Schnelligkeit gehören. Hier gehts um die Schnelligkeit durch Denken bei Handlung unter z.b. Gegnerdruck. Hierzu gibts auch eine Broschüre vom Dfb als Beispielkatalog. Hinzu kommen auch Koordinationsübungen aber nicht wie sie der übliche Trainingskatalog abverlangt, sondern eher so aus der Richtung Kinetik.


    Einen Großteil habe ich hier heraus gezogen...für eine D....Broschüre Nr. 18.


    http://talente.dfb.de/index.php?id=518941

    2 Mal editiert, zuletzt von Andre () aus folgendem Grund: Link nachgefügt.

  • Also kraft kann man mit meiner E-Jugend nicht üben. Die sehen alle aus als könnten die mal eine ganze Kuh essen. Ich meine das SIe so dünn sind.

    FCK

  • Gerade in der E sollte viel in der Wettkampfform trainiert werden. Allein dieser Motivationsfaktor erhöht die Schnelligkeit. Hat in dem Alter aber eher psychische denn physische Gründe. Zumindest sollte man es als Trainer unter diesem Aspekt sehen. Ich möchte in dem Alter die technische Fertigkeit meiner Spieler durch Tempoerhöhung festigen. Nicht zu verwechseln mit Gegnerdruck, der sehr wohl dosiert sein muss. Wettkampfspiele jeder Art in der E motivieren zu schneller Ausführung. Das kann dann durchaus auch mal im Sprint passieren.


    Ich denke, dass ist hier wohl eher gemeint.

  • In Wettkampfformen sind Sie ja allgemein schneller, ich will jetzt vor Ihm ins Ziel kommen, sind dann ganz normale Gedanken. Ist ja bei mir heute noch so. Deswegen weis ich ja das Sie eigentlich sehr schnell sind. Aber im Spiel haben Sie dann ANgst und hauptsache der Ball muss schnell weg, ich will Ihn nicht haben.

    FCK

  • Das sind aber unterschiedliche Dinge, marcel.


    Der Anfangspost und der Titel lautete: Sprintübungen. Da geht es also um Schnelligkeit im Sinne von Lauftempo. Dieses (isoliert) zu trainieren, macht meiner Meinung nach in der E wenig Sinn.
    Wenn das Ganze aber eingebettet ist in spielnahe Formen oder in Übungen, bei denen Schnelligkeit in Verbindung mit technischen Fertigkeiten trainiert wird (eben z.B. der angesprochene Sprint zum Ball, Mitnahme, Torschuss; oder: Dribbeln zu einem Hütchen, Ball liegen lassen, Sprint um ein anderes Hütchen zurück zum Ball, Torschuss), so lässt sich das auch bei den Kleineren schon prima üben.
    Ob das dann die großen Auswirkungen auf die Grundschnelligkeit hat, wage ich zu bezweifeln, eben weil die körperlichen Voraussetzungen für Kraftzuwachs noch nicht (in dem Ausmaß) gegeben sind. Es fördert aber neben der läuferischen Schnelligkeit auch andere unheimlich wichtige Eigenschaften: Antizipationsschnelligkeit (erkennen, wann was passiert/womit man rechnen muss), Entscheidungsschnelligkeit (wann ist es sinnvoll, den Gegner zu attackieren, wann verzögere ich lieber) usw usf.


    Wenn du nun aber schreibst:

    Aber im Spiel haben Sie dann ANgst und hauptsache der Ball muss schnell weg, ich will Ihn nicht haben.

    dann handelt es sich hierbei nicht um Schnelligkeit, sondern vielmehr darum, dass sie noch nicht das Selbstbewusstsein haben, den Ball zu halten bzw. ruhig raus zu spielen. Das hat aber weniger mit Schnelligkeit zu tun als damit, dass sie technisch besser werden müssen und sicherer darin, den Nebenmann zu finden und anzuspielen.

    "Es gibt nur einen Ball. Wenn der Gegner den Ball hat, muss man sich fragen: Warum hat er den Ball? Ja, warum? Und was muss man tun? Ihn sich wieder holen!" (Giovanni Trappatoni)

  • Aber im Spiel haben Sie dann ANgst und hauptsache der Ball muss schnell weg, ich will Ihn nicht haben.


    das hat doch jetzt absolut nichts mit Schnelligkeit zu tun.
    du kommst von einem Thema ins andere.
    du willst alles auf enmal verbessern, das geht nicht, geh mal ein Thema nach dem anderen an.
    du hast keine Geduld, die musst du aber im Kinderfussball haben.


    warst du eigendlich schon in Zweibrücken oder sonstwo dir ein Training angucken?
    warum nicht?


    gg

  • marcel


    beschreib dir doch mal eine Schnelligketsübung, die alles enthält, was deine Truppe dazu brauch.



    du legst einen Ball hin, 4-5 m nach hinten ein Hütchen, ebenso 5-8 m vor den Ball ein Hütchen.


    nun muss der Spieler abwechselnd links und rechts mit den vorderen Fussballen den Ball auf der Oberfläche ganz leicht berühren.
    so etwa 5 mal mit jedem Fuss. haben die Jungs das gescheckt, muss gerade hier die Schnelligkeit gesteigert werden.
    auf Kommando muss er nun im schnellsten Tempo rückwärts um das Hütchen laufen, ab da dann vollen Sprint
    zum vorderen Hütchen.


    zur Einübung ohne Ball.


    dann kommt der Ball ins Spiel.


    entweder folgt dann ein Torschuss, ein Slalomlauf mit Torschuss, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.


    mit 2 Parcours hast du dann eine Wettkampfform. bei mir beliebt: am Ende des Parcous liegt ein Ball, um den dann gekämpft wird.
    wer schneller ist, hat ihn halt und kann aufs Tor schiessen.



    die wartenden Spieler legen sich bei trockenen Platzverhätlnisse mit dem Rücken auf den Boden, heben die Füsse etwas vom
    Boden an und ziehen die Beine an, das ca 20 Sekunden (Bauchmuskulator wichtig zum Sprinten).
    je nach Wartezeit kann das wiederholt werden.


    beim Laufen, darauf achten, dass kürzere Schritte gemacht werden.


    solltest du etwas Ahnung über Laufstil haben, solltest du natürlich beobachten und korrigierend eingreifen.



    bitte unbedingt beachten: vom langsamem zum schnellen, vom einfachen zum schwierigen. Genauigkeit vor Schnelligkeit.


    in allen Altersgruppen einsetzbar


    ich hoffe, habs etwas verständlich beschrieben.

  • Ich wollte ja nicht darüber schreiben und ich bin mir bewusst, dass es nichts mit dem Thema zu tun hat. Nur als Anmerkung, dass Sie im Training sehr schnell sind mit und ohne Ball und im Spiel sich kaum einer ins Dribbling traut und so nicht seine Schnelligkeit, die definitiv vorhanden ist, ausnutzen kann.


    Naja eigentlich will ich ja die Schnelligkeit in den Beinen verbessern sondern eher die im Kopf. Eben wann man schnell rennen muss um den Gegner zu überlaufen oder wann man abspielen muss. NAtürlich ist es besser wenn man schneller ist, aber wie Ihr gesagt habt, ich weis nicht wer. Es gibt Ausdauertypen und Schnelligkeitstypen und das man Sie ja nur 10% schneller machen kann.


    Ich habe doch geschrieben, dass ich für sowas kaum Zeit habe. Ich arbeite, habe die kleinen im Training und trainiere selbst.

    FCK

  • sondern eher die im Kopf.


    scheint ein vielschichtiges allerorts auftretendes Problem zu sein. .


    nochmals:


    mach doch einfach mal zuerst das, was dir hier von vielen empfohlen wird, bevor du ein nächstes Thema anpackst.
    du verzettelst dich. du willst zuviel auf einmal wissen. zuviel wissen behindert oft sinnvolles Handeln.


    gg

  • Dann weis ich nicht mit was ich anfagen will oder soll.


    Eigentlich soll man ja die grobe Bewegungsmotorik (habe ich glaube ich so auf der dfb-Seite gelesen) üben. Leider kann ich mir darunter nichts vorstellen. ABer das hat ja nichts mit diesem Thema zu tun.


    Ich finde reine Sprintübungen in der E-Jugend einfach nur Mist.

    FCK

  • marcel


    da ist es wieder, ein neues Thema.


    mal deutlich:


    hör mal auf nachzudenken. mach doch einfach mal was dir hier vorgeschlagen wird.


    in der von mir aufgezeigten Übung hast du Z.B


    Koordination, Sprinten, Dribbeln, Torschutz, Wettkampf, Stabilisaton, gedankliche Schnelligkeit, Konzentration alles enthalten.


    ich merke, Geduld hat auch ihre Grenzen.


    gg

  • Eure/Deine Vorschläge finde ich supper und ich werde Sie auch anwenden nur möchte ich es doch auch verstehen warum diese Übung? Warum nicht so? Das ist halt eben meine Art. Ich muss es verstehen um es anwenden zu können.

    FCK

  • Ich sehe es ähnlich wie Günter. Statt mitt "wissenschaftlich schwerer Kost" zum nächsten Training zu starten, sollte man sich einfach mal ein paar Gedanken darüber machen, was häufig im Spiel vorkommt und daraus Übungs- und Spielformen bilden. Bei einem guten Spiel gibt es wenig Situationen, in denen der Spieler steht oder mit sehr langsamen Tempo unterwegs ist. Sehr viel häufiger ist er mit 100 % (Sprint bei gegnerischem Ballbesitz oder Sprint zum Ball) oder mit 80 % (Sprint mit Ball am Fuss) unterwegs.


    Probiert doch einmal folgende Übung:


    1. Zwei Kreise im Durchmesser von ca. 20 m durch Hütchen markieren
    1.a. dabei jeweils 2 Hütchen einer Farbe ca. 5 m voneinander plazieren
    2. Trainingsgruppe in 2 gleichgroße Teams aufteilen
    3. die Spieler jeweils an das hintere Hütchen plazieren
    3.a. nur der ballführende Spieler einer Gruppe plaziert sich am vorderen Hütchen
    4. jeder Gruppe (zunächst) 1 Ball geben.
    5. die Aktionen wie folgt präsentieren


    Start::
    1. Spieler dribbelt mit dem Ball zum hinteren Hütchen
    1.a. Spieler, der den Paß bekommen soll, läuft zu seinem vorderen Hütchen
    2. Spieler paßt zum Mitspieler und läuft nach
    3. Angepaßter Spieler dribbelt vom vorderen zum hinteren Hütchen, paßt zum Mitspieler und läuft nach.
    4. dito, bis alle zum Ball gelaufen, gedribbelt, gepaßt und nachgelaufen sind


    Übung:
    Bei der Übung darauf achten, dass alle Spieler:
    - zum Ball (also vom hinteren zum vorderen Hütchen) laufen,
    - beim Dribbeln den Ball eng am Fuss halten,
    - der Mitspieler vorausahnend rechtzeitig zum vorderen Hütchen rennt,
    - den Ball eng am hinteren Hütchen präzise zum Mitspieler passen,
    - unmittelbar nach dem Paß auf die Position des gepaßten Mitspielers nachlaufen


    Wettbewerb:
    Nachdem diese Übung sowohl rechtsherum als auch linksherum (Beidfüssigkeit) geübt wurde, kann man einen Wettbewerb daraus machen. Dabei kommt es darauf an, dass nach dem Start jeder möglichst schnell einmal herum wieder auf seine ursprüngliche Position kommt.


    Trainiert wird bei dieser Übung die Konzentrationsfähigkeit, das Sprintvermögen, die Drbbling- und Passtechnik. Und wenn man sich das Spielfeld mal nicht wie ein Rechteck, sondern wie einen Kreis oder Oval vorstellt, weil die äußeren Ecken eher selten benutzt werden, dann hat man sehr häufig vorkommende Spielsituationen, in denen lediglich der Zweikampf fehlt, dafür aber schnelle Dribbling und Paßstaffetten trainiert werden, auf denen man dann einige Jahre später wieder aufsetzen kann, wenn es um die Grundprinzipien (Vermeidung von Zweikämpfen durch schnelles, präzises Kurzpaßspiel) des ballorientierten Spiels geht.


    Viel Spaß bei dieser Übung, die man alters- und spielstärken-gerecht vereinfachen oder vom Schwierigkeitsgrad erhöhen kann. Man sollte sie jedoch immer in der Bewegung ausführen lassen, denn "Standfussball" ist nun wirklich nicht perspektiv und trainingswürdig!

  • Bei einem guten Spiel gibt es wenig Situationen, in denen der Spieler steht oder mit sehr langsamen Tempo unterwegs ist


    als ehemaliger Stürmer, erlaube ich mir dir zu widersprechen.


    gerade durch kurze schnelle Antritte aus dem Stand oder der lockeren Bewegung verschaffts du dir Vorteile.


    wll aber da jetzt nicht näher darauf eingehen, sonst verwirren wir hier noch mehr.


    gg

  • Günter


    Natürlich muß man auch die Antrittsschnelligkeit aus dem Stand erlernen. Denn bevor man sich bewegt, steht man ja! Dennoch zeigt ein Spieler, der über einen längeren Zeitraum steht, dass er "nicht im Spiel" ist, sondern auf den "Zuschauermodus" umgeschaltet hat!
    Im modernen Spiel ist sehr viel mehr Bewegung als es im früheren gegnerorientierten Spiel der Fall war. Wenn sich der Stürmer nicht bewegte, brauchte es der Manndecker auch nicht.


    War eigentlich Gomez dein Nachfolger, denn der ist ja auch ein Verfechter der These, möglichst viel aus dem Stand heraus zu machen? :thumbup:

  • War eigentlich Gomez dein Nachfolger, denn der ist ja auch ein Verfechter der These, möglichst viel aus dem Stand heraus zu machen? :thumbup:


    nee, so gut ist der ja jetzt auch nicht, um als Nachfolger von mir zu wirken.


    mene Meinung hat auch nichts mit Standfussball zu tun. Du weisst sehr wohl worauf es ankommt.


    da ich von der Leichtatthletik in den aktiven Bereich gestossen bin, war ich der konditonell und laufstärkste in unserer Mannschaft.
    trotzdem hab ich mr die entscheidene Vorteile duch den kurzen plötzlichen Antritt über 3-4 m verschafft.
    wo willst du denn im 16er, dort wo die meisten Tore fallen, denn noch hinlaufen?


    aber wem erzähl ich das eigendlich?


    du weisst doch ganz genau was ich meine, genauso wie mr klar ist, was du ausdrücken willst.


    gg